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Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов

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30. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȕȈȐȉȖȓȍȍ ȓȦȉȐȔȣȍ ȔȍșȚȈ ȖȚȌȣȝȈ Ȋ ǫȍȘȔȈȕȐȐ.
Wohin in den Ferien?
Viele berühmte Kunstwerke sind im deutschsprachigen Raum entstanden. Um die Werke berühmter deutscher Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe oder Friedrich von Schiller lesen zu können, braucht man gute Deutsch­kenntnisse. In anderen Bereichen sind schon Grundkenntnisse des Deutschen
Deutsch als Sprache von Kunst und Kultur
von Nutzen.
Die Texte zu vielen Kompositionen so berühmter Komponisten wie Johann Sebastian Bach oder Wolfgang Amadeus Mozart sind in deutscher Sprache verfasst. Das gilt übrigens auch für viele musikwissenschaftliche Werke. Ebenso gibt es viele Bücher über Architektur, Malerei, klassische Phi­lologie oder Archäologie auf Deutsch. Im deutschsprachigen Raum gibt es sehr viele Burgen und Schlösser, es gibt viele Theater und Opernhäuser; auch gibt es viele Archive, in denen wichtige Dokumente aus früheren Zeiten aufbewahrt werden. In der Liste der UNESCO über das kulturelle Welterbe steht Deutsch­land mit 33 Stätten zusammen mit Frankreich auf dem vierten Platz.
Deutsch als Sprache der Wirtschaft
Seit vielen Jahren ist Deutschland eine der bedeutendsten Handelsna­tionen weltweit. Für die Wirtschaft ist die internationale Kommunikation wichtig. Begegnungen Telefonate, Briefe und E-Mails bieten die Möglich­keiten für Absprachen und Bestellungen. Besonders im grenzüberschrei­tenden Handel mit Nachbarländern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ist die deutsche Sprache ein wichtiges Kommunikationsmittel. Wichtige Exportgüter Deutschlands sind Werkzeugmaschinen, chemische Produkte
und Kraftfahrzeuge
.
Text 3
Die Reisebüros machen interessante Angebote: «Möchten Sie in den Sommerferien zum Baden auf die Insel Sylt, oder machen Sie lieber einen Segelkurs am Bodensee? Wie wäre es mit einem Winterurlaub? Reisen Sie zum Schifahren in die Bayerischen Alpen oder zum Schiwandern in den Schwarzwald!»
Wir haben immer mehr Freizeit, und der Wohlstand nimmt zu. Deshalb machen auch immer mehr Menschen Urlaubsreisen. Rund 56 Millionen Deutsche machen in jedem Jahr eine oder zwei Urlaubsreisen. Rund zwei Drittel der Reisen gehen ins Ausland, vor allem nach Italien, Spanien,
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Österreich und Frankreich, viele bevorzugen südliche Länder wie Ägypten,
31. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȓȈȕ Ȓ ȚȍȒșȚț 3. ǪȣșȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ ȔȕȍȕȐȍ ȗȖ ȒȈȎȌȖȔț ȗțȕȒȚț ȗȓȈȕȈ.
ǻȗȘȈȎȕȍȕȐȧ Ȋ șȓȖȊȖȖȉȘȈȏȖȊȈȕȐȐ
1. ǵȈȏȖȊȐȚȍ, ȖȚ ȒȈȒȐȝ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȝ ȖȉȘȈȏȖȊȈȕȣ ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȍ ȕȐȎȍ ȋȓȈȋȖȓȣ. ǷȖȔȕȐȚȍ, ȟȚȖ ȋȓȈȋȖȓȣ ș ȒȖȘȕ
ȍȊȖȑ ȋȓȈșȕȖȑ «Ȉ», «Ȗ», «u» ȗȘȐ ȖȉȘȈ-
ȏȖȊȈȕȐȐ ȖȚ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȝ ȗȘȐȕȐȔȈȦȚ țȔȓȈțȚ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȥȚȐ ȋȓȈȋȖȓ
ȣ.
Kroatien, Malta, Portugal und Slowenien. Rund 37 Millionen machen lie­ber eine Reise in Deutschland.
Außerdem kommen mehr als 14 Millionen Touristen jedes Jahr nach Deutschland, um hier ihre Ferien zu verbringen. Es sind vor allem Nieder­länder, Amerikaner aus den USA, Briten und Franzosen. Sie besuchen natürlich die berühmten deutschen Städte, z.B. München, Berlin, Potsdam, Dresden oder Hamburg. Sie verbringen aber auch gerne ihre Ferien in den schönen Landschaften Deutschlands.
Die beliebtesten Feriengebiete in Deutschland sind:
die Alpen und der Alpenrand, der Schwarzwald und der Bodensee, das Sauerland, das Weserbergland und der Harz, der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, die Küsten der Nord- und Ostsee mit ihren Inseln.
Die Ferienorte haben für ihre Gäste viele Hotels, Pensionen und Gasthöfe. Außerdem gibt es dort viele Restaurants und Cafes, aber auch Sportanlagen, Hallen- und Freibäder oder Wanderwege.
Die Seebäder
1
an den deutschen Küsten haben nur eine kurze Sommer­saison, das heißt, sie haben nur in den Sommermonaten Juni bis August viele Feriengäste.
Die Heilbäder
2
und Kurorte haben das ganze Jahr über Kurgäste. Dort gibt es Ärzte und Kurbäder, Kurhäuser und Sanatorien. Bei einer Kur soll man sich richtig erholen. Sie dauert mehrere Wochen. Es gibt viele solche Orte in den Mittelgebirgen und am Alpenrand.
ɉɨɹɫɧɟɧɢɹ ɤ ɬɟɤɫɬɭ:
1
das Seebad (-Bäder) — ɦɨɪɫɤɨɟ ɤɭɩɚɧɢɟ
2
das Heilbad — ɛɚɥɶɧɟɨɥɨɝɢɱɟɫɤɢɣ ɤɭɪɨɪɬ.
befreien — ɨɫɜɨɛɨɠɞɚɬɶ — frei — ɫɜɨɛɨɞɧɵɣ
erleichtern, erschweren, erwärmen, schwächen, verkürzen, verlängern, ermöglichen, öffnen, erhöhen
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2. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȐ ȗȖȔȖȡȐ ȗȘȐșȚȈȊȖȒ be-, er-, ver- ȋȓȈȋȖȓȣ ȖȚ ȗȘȐȊȍ-
Ȍȍȕȕȣȝ ȕȐȎȍ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȝ Ȑ ȗȍȘȍȊȍ
ȌȐȚȍ Ȑȝ.
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
klein — verkleinern — ɭɦɟɧɶɲɚɬɶ
fest, breit, einfach, fertig, klar, groß, neu, reich, besser, tief, bleich, neu, schön, stark, weit, fern, kalt
Bitte, nicht zu ernst nehmen!
Während eines Sturms fiel eine Dame über Bord. Sofort folgte ihr ein Mann und rettete (ɫɩɚɫ) sie. Am Abend wurde ein Fest zu Ehren des Ret­ters gefeiert. «Rede halten!» riefen die Passagiere. Der Mann stand auf, warf einen Blick über die begeisterten Menschen und sagte: «Ich möchte nur wissen, wer mich gestoßen hat (ɬɨɥɤɧɭɥ)?»
***
Lehrer: Weißt du, wie lange die Tiere leben können? Schüler: Natürlich! Ein Hase kann 8 Jahre alt werden, eine Kuh (ein Schaf) zehn, ein Hund sogar sechzehn Jahre. Lehrer: Und eine Maus? Schüler: Das hängt von der Katze ab. Lehrer: Welche Tiere haben vier Beine? Karl: Katze, Hund, Kuh, Pferd. Lehrer: Welche noch? Karl: Zwei Hühner.
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ǻȘȖȒ 4
Feste und Bräuche
ǫȘȈȔȔȈȚȐȒȈ
ǹȓȖȊȖȖȉȘȈȏȖȊȈȕȐȍ
ǹȓȖȊȈȘȤ Ȓ țȘȖȒț
1. ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȈ Ȑ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ:
ǵȍȖȗȘȍȌȍȓȍȕȕȖ-ȓȐȟȕȖȍ ȔȍșȚȖȐȔȍȕȐȍ m
ǴȖȌȈȓȤȕȣȍ ȋȓȈȋȖȓȣ DzȖȕșȚȘțȒȞȐȧ ȋȓȈȋȖȓȖȊ h
ǹțȉșȚȈȕȚȐȊȈȞȐȧ
ȐȓȐ s
der Adventskranz -es, —kränze die Adventszeit — anzünden (te, t) der Aschermittwoch belohnen (te, t) für (Akk.) bestrafen (te, t) für (Akk.) der Fasching die Fastnacht füllen (te, t) der Gottesdienst der Heilige Abend die Kerze -, n die Kirche -, -n der Nikolaustag das Ostern zu Ostern das Pfingsten schmücken (te, t) ɭɤɪɚɲɚɬɶ der, das Silvester
veranstalten (te, t) sich verkleiden te, t verteilen (te, t) das Weihnachtsfest
— ɪɨɠɞɟɫɬɜɟɧɫɤɢɣ ɜɟɧɨɤ
ɩɪɟɞɪɨɠɞɟɫɬɜɟɧɫɤɨɟ ɜɪɟɦɹ
ɡɚɠɢɝɚɬɶ ɫɪɟɞɚ ɧɚ ɩɟɪɜɨɣ ɧɟɞɟɥɟ ɜɟɥɢɤɨɝɨ ɩɨɫɬɚ ɧɚɝɪɚɠɞɚɬɶ ɡɚ ɱɬɨ-ɥ. ɧɚɤɚɡɵɜɚɬɶ ɡɚ ɱɬɨ-ɥ. ɤɚɪɧɚɜɚɥ, ɦɚɫɥɟɧɢɰɚ ɤɚɧɭɧ ɜɟɥɢɤɨɝɨ ɩɨɫɬɚ, ɦɚɫɥɟɧɢɰɚ ɧɚɩɨɥɧɹɬɶ ɛɨɝɨɫɥɭɠɟɧɢɟ ɪɨɠɞɟɫɬɜɟɧɫɤɢɣ ɫɨɱɟɥɶɧɢɤ ɫɜɟɱɚ ɰɟɪɤɨɜɶ ɞɟɧɶ ɫɜ. ɇɢɤɨɥɚɹ ɩɚɫɯɚ ɧɚ ɩɚɫɯɭ ɬɪɨɢɰɚ, ɩɹɬɢɞɟɫɹɬɧɢɰɚ
ɩɨɫɥɟɞɧɢɣ ɞɟɧɶ ɝɨɞɚ, ɤɚɧɭɧ ɇɨɜɨɝɨ ɝɨɞɚ
ɭɫɬɪɚɢɜɚɬɶ ɱɬɨ-ɥ. ɩɟɪɟɨɞɟɜɚɬɶɫɹ ɪɚɡɞɚɜɚɬɶ, ɜɵɞɚɜɚɬɶ ɪɨɠɞɟɫɬɜɨ
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2. ǷȖȌȉȍȘȐȚȍ Ȓ ȋȓȈȋȖȓȈȔ ȗȖȌȝȖȌȧȡȐȍ ȗȖ șȔȣșȓț șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȖȓțȟȍȕȕȣȍ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ.
3. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȒȖȔȗȖȕȍȕȚȣ ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȝ ȕȐȎȍ șȓȖȎȕȣȝ șȓȖȊ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
4. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ș ȕȐȔȐ ȗȘȍȌ­ȓȖȎȍȕȐȧ.
5. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 1 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, ȍșȚȤ ȓȐ Ȋ ǸȖșșȐȐ
ȚȈȒȐȍ Ȏȍ ȗȘȈȏȌȕȐȒȐ Ȑ ȒȈȒ ȖȕȐ ȖȚȔȍȟ
ȈȦȚșȧ.
Weihnachten
die Kerze Weihnachten schlechte Kinder als Könige zum Gottesdienst ein Feuerwerk gute Kinder den Weihnachtsbaum das Silvester
schmücken sich verkleiden veranstalten bestrafen anzünden belohnen feiern gehen
in die Kirche
das Weihnachtsfest, die Adventszeit, der Adventskranz, der Gottesdienst, der Nikolaustag, der Weihnachtsbaum, der Weihnachtsmann, das Weihnachtslied
ɩɪɚɡɞɧɨɜɚɬɶ ɩɚɫɯɭ, ɢɞɬɢ ɜ ɰɟɪɤɨɜɶ, ɩɟɪɟɨɞɟɬɶɫɹ ɜ Ⱦɟɞɚ Ɇɨɪɨɡɚ, ɭɫɬ­ɪɚɢɜɚɬɶ ɮɟɣɟɪɜɟɪɤ, ɡɚɠɟɱɶ ɫɜɟɱɭ, ɭɤɪɚɲɚɬɶ ɪɨɠɞɟɫɬɜɟɧɫɤɭɸ ɟɥɤɭ, ɧɚɝɪɚɠɞɚɬɶ ɩɨɞɚɪɤɚɦɢ, ɩɪɚɡɞɧɨɜɚɬɶ ɩɚɫɯɭ ɢ ɬɪɨɢɰɭ, ɧɚɤɚɡɵɜɚɬɶ ɡɚ ɩɥɨɯɨɟ ɩɨɜɟɞɟɧɢɟ, ɧɚɝɪɚɠɞɚɬɶ ɡɚ ɯɨɪɨɲɭɸ ɭɱɟɛɭ
Text 1
Weihnachten ist das Fest von Christi Geburt. In den deutschsprachigen Ländern wird es schon am Abend des 24. Dezember, dem Heiligen Abend, gefeiert. Man schmückt den Weihnachtsbaum und zündet die Kerzen an, man singt Weihnachtslieder (oder hört sich wenigstens eine Weihnachtsplatte an), man verteilt Geschenke In den meisten Familien ist es eine feste Tradition, an diesem Tag zum Gottesdienst in die Kirche zu gehen.
Ein Weihnachtsbaum stand schon im 16. Jahrhundert in den Wohnzimmern, vielleicht sogar noch früher. Damals war er mit feinem
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Gebäck geschmückt, im 17. Jahrhundert kamen Kerzen und glitzernder Schmuck dazu. Inzwischen ist der Weihnachtsbaum in aller Welt bekannt und steht auch auf Marktplätzen oder in den Gärten von Wohnhäusern.
Für die Kinder ist Weihnachten wohl das wichtigste Fest des Jahres — schon wegen der Geschenke. Im Norden Deutschlands bringt sie der Weihnachtsmann, angetan mit weißem Bart und rotem Kapuzenmantel, in einem Sack auf dem Rücken. In manchen Familien, vor allem in Süd­deutschland, kommt statt des Weihnachtsmannes das Christkind. Es steigt, so wird den Kindern erzählt, mit seinen Engeln direkt aus dem Himmel hinunter zur Erde. Aber, es bleibt dabei unsichtbar — nur die Geschenke findet man unter dem Weihnachtsbaum.
Advent
Der lateinische Ausdruck «adventus» bedeutet Ankunft. Die Christen berei­ten sich in dieser Zeit auf die Ankuft Messias vor. Vier Sonntage vor dem Weihnachtsfest beginnt die Adventszeit. In den Wohnungen und Kirchen, manchmal auch in Büros und Fabriken hängen Adventskränze mit vier Kerzen. Am ersten Sonntag wird die erste Kerze angezündet, am zweiten — eine zweite Kerze dazu, usw.; am letzten Sonntag vor Weihnachten brennen alle vier Kerzen. Der Adventskranz hat in Europa eine lange Tradition. In vorchristlicher Zeit schmückte er als Kranz aus Grünzeug oder Stroh die Häuser und Höfe. Er sollte Segen und Fruchtbarkeit bringen. Goldene und rote Bänder symboli­sierten Licht und Leben. Kinder bekommen einen besonderen Kalender mit kleinen Fächern, in denen Schokoladenstücke stecken — eins für jeden Tag vom 1. Dezember bis Weihnachten.
Nikolaustag
Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. Am Abend vorher stellen die kleinen Kinder ihre Schuhe auf eine Fensterbank oder vor die Tür. In der Nacht, so glauben sie, kommt Nikolaus und steckt kleine Geschenke hin­ein. In vielen Familien erscheint der Nikolaus (ein verkleideter Freund oder Verwandter) auch persönlich. Früher hatten die Kinder oft Angst vor ihm, weil er sie nicht nur für ihre guten Taten belohnte, sondern sie auch mit seiner Rute (ɩɪɭɬ) für ihre bösen Taten bestrafte.
Der heutige «Nikolaustag», der am 6. Dezember begangen wird, ist der Todestag des Bischofs Nikolaus von Myra in Kleinasien im Jahr 342. Um seine Person gibt es viele Legenden. Er war ein sehr gütiger und hilfsberei­ter Mann.
Im 17. Jahrhundert entstand der Brauch, dass der Nikolaus in die Woh­nungen kam und die Kinder besuchte. Die Kinder mussten Gebete und Bi­beltexte aufsagen und bekamen Süȕigkeiten und kleine Geschenke. Später
167
wurde der Nikolaus von Knecht Ruprecht begleitet, der eine Rute mit sich
6. ǬȖȗȖȓȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡțȦ ȐȕȜȖȘȔȈȞȐȦ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȈȒȚȐȊȕțȦ ȓȍȒșȐȒț.
führte. Der «strafende» Nikolaus hatte mit seinem historishen Vorbild nichts mehr gemein, aber er diente «genervten» Eltern oft als «Erziehungshilfe».
Aus dem Nikolaus wurde im Laufe der Zeit in Deutschland der Wehnachtsmann und in Amerika «Santa Claus» oder «Father Christmas», in Russland «Väterchen Frost». Er ist also ein auf Weihnachten «verlegter» Ni­kolaus. In Deutschland bringt der Wehnachtsmann am 24. Dezember abends, am «Heiligen Abend», den Kindern Geschenke, die er unter den Weihnachts­baum legt. Der gebürtige Rheinländer Thomas Nast zeichnete schon 1880 in den USA Santa Claus mit rotem Mantel. Roter Mantel, rote Mütze mit Pelzbe­satz und langer weißer Bart, dies ist auch heute noch die traditionelle Kleidung des Nikolaus und des Weihnachtsmannes .
Der Weihnachtsbaum
Zuerst wurde der Weihnachtsbaum in protestantischen Familien heimisch. Doch Martin Luther ist nicht, wie angenommen, der «Erfinder» des Baumes. Das Bild «Weihnachten in Luthers Haus» wurde von C.A. Schwerdgeburth um 1640, also rund 100 Jahre nach Luthers Tod ge­malt. 1539 wird zum ersten Mal ein Weihnachtsbaum in Straßburg er­wähnt. Aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam er in alle Häuser. Der erste gusseiserne Weihnachtsbaumständer wurde 1866 paten­tiert. Mit dem Weihnachtsbaum zog das Weihnachtsfest die Bescherung vom Nikolaustag auf den 24. Dezember, so wie auch Nikolaus Weihnachtsmann auftauchte. Wurde der Baum zunächst mit Backwerk und Äpfeln geschmückt, so kamen zwischen 1880 und 1890 Lametta(ɨɱɟɧɶ ɬɨɧɤɢɟ, ɭɡɤɢɟ ɩɨɥɨɫɤɢ ɢɡ ɦɟɬɚɥɥɚ, ɤɨɬɨɪɵɦɢ ɭɤɪɚɲɚɥɢ ɟɥɤɭ), bunte Kugeln und Glaswerk dazu. Sie symbolisieren die Geschenke, die die Weisen aus dem Morgenland dem Kind in der Krippe brachten.
1 ... ist das Fest von Christi Geburt. 2. ... ist das Fest von Christi Auferste-
hung. 3. Am 6. Dezember feiert man ... 4. In den Wohnungen und Kirchen hängen ... mit vier ... 5. Am letzten Sonntag vor... … man die vierte ... an.
6. Vier Sonntage vor dem Weihnachtsfest beginnt ... 7. ... schmückt man
mit glitzerndem Schmuck. 8. Der 24. Dezember nennt man als ... 9. Man ... den Weihnachtsbaum und ... die Kerze ...
168
7. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, ȒȈȒ ȖȚȔȍȟȈȦȚ Ȋ ǫȍȘȔȈȕȐȐ:
8. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, ȒȈȒ Ȋ ȊȈȠȍȑ șȍȔȤȍ ȖȚȔȍȟȈȦȚ ȥȚȐ ȗȘȈȏȌȕȐȒȐ.
ǵȍȖȗȘȍȌȍȓȍȕȕȖ-ȓȐȟȕȖȍ ȔȍșȚȖȐȔȍȕȐȍ man
1. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ. ǶȉȘȈȚȐȚȍ ȊȕȐȔȈȕȐȍ ȕȈ ȊȘȍȔȍȕȕțȦ ȜȖȘ­Ȕț ȋȓȈȋȖȓȖȊ.
2. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȖȉȘȈȏȍȞ.
a) ɪɨɠɞɟɫɬɜɨ; b) ɚɞɜɟɧɬ; c) ɞɟɧɶ ɫɜ. ɇɢɤɨɥɚɹ.
ɇɟɨɩɪɟɞɟɥɟɧɧɨ-ɥɢɱɧɨɟ ɦɟɫɬɨɢɦɟɧɢɟ man ɧɟ ɫɤɥɨɧɹɟɬɫɹ. Ɉɧɨ ɜɫɟ­ɝɞɚ ɹɜɥɹɟɬɫɹ ɩɨɞɥɟɠɚɳɢɦ ɧɟɨɩɪɟɞɟɥɟɧɧɨ-ɥɢɱɧɨɝɨ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ. Ƚɥɚ- ɝɨɥ ɫ man ɜɫɟɝɞɚ ɫɬɨɢɬ ɜ 3-ɦ ɥɢɰɟ ɟɞ. ɱ. Man ɧɚ ɪɭɫɫɤɢɣ ɹɡɵɤ ɧɟ ɩɟ­ɪɟɜɨɞɢɬɫɹ. Ƚɥɚɝɨɥ ɠɟ ɩɟɪɟɜɨɞɢɬɫɹ ɧɚ ɪɭɫɫɤɢɣ ɹɡɵɤ ɜ 3-ɦ ɥɢɰɟ ɦɧ. ɱ.:
Man liest. Man las. Man hat gelesen. Man hatte gelesen. Man wird lesen.
1. An den Hochschulen lernt man Englisch, Deutsch oder Französisch.
2. Man stellte in diesem Betrieb Werkzeugmaschinen her. 3. In der Stunde übersetzt man deutsche Texte. 4. An der Textiluniversität bildet man Fachleute für alle Richtungen der Textilindustrie und des Textilmaschi­nenbaus aus. 5. In unserer Straße hat man ein neues Lebensmittelgeschäft eröffnet. 6. Bald wird man Texte aus den technischen Zeitschriften überset­zen. 7. Man hat an der Besprechung teilgenommen. 8. Bei dieser Arbeit benutzt man moderne Computer.
ɑɢɬɚɸɬ.
ɑɢɬɚɥɢ.
Ȼɭɞɭɬ ɱɢɬɚɬɶ.
Was kauft man im Kaufhaus? (Recorder). — Man kauft Recorder. Was kauft man:
(a) in der Konfektionsabteilung (Mäntel, Jacken, Kleider, Blusen, Röcke, Anzüge, Kostüme)?
(b) in der Abteilung «Radiogeräte» (Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Fernsehapparate, Computer, Händys, Videos u.a.m.)?
169
(c) im Möbelgeschäft (Möbel, Tische, Schränke, Stühle, Sessel, Steh-
2. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ.
3. ǯȈȔȍȕȐȚȍ Ȋ ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȝ ȕȐȎȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧȝ ȗȖȌȓȍȎȈȡȍȍ ȔȍșȚȖ­ȐȔȍȕȐȍȔ man.
4. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ:
lampen, Gardinen u.a.m.)?
1. Wie begrüßen die Menschen einander? a) vormittags? Man sagt:... b) zu Mittag? c) nachmittags? d) abends?
2. Was trinkt man in der Arbeitszeit?
3. Was isst man zu Mittag?
4. Was macht man a) am Morgen? b) am Ruhetag?
5. Was macht man, wenn man krank ist?
6. Wohin fährt man, um sich zu erholen?
7. Wohin geht man, wenn man freie Zeit hat?
8. Wohin geht man, um sich auf das Seminar vorzubereiten?
9. Liest man in Ihrer Gruppe deutsche Bücher gern?
Am 24. Dezember feiern die Deutschen Weihnachten.
— Am 24. Dezember feiert man Weihnachten.
1. Wir feiern am 31. Dezember das Neujahrsfest. 2. Die Gäste unterhalten sich lebhaft. 3. Die Studenten legen in der Garderobe ab. 4. Die Fami­lienangehörigen lesen die heutigen Zeitungen beim Frühstück. 5. Die Ausländer bewundern die Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs. 6. Bis Sokolniki fahren wir eine halbe Stunde. 7. Die Studenten sprechen in der Deutschstunde nur deutsch. 8. Die Studenten treiben im Winter viele Sport­arten. 9. Sonntags arbeiten wir nicht. 10. Im Sommer wandern wir viel.
11. Die Zuschauer klatschen Beifall. 12. Wir streiten viel über dieses Prob­lem. 13. Meine Freunde machen es gewöhnlich so.
1. Gibt es ein Schlaraffenland?
2. Wie ist das Leben im Schlaraffenland?
3. Wer kommt ins Schlaraffenland?
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ǴȖȌȈȓȤȕȣȍ ȋȓȈȋȖȓȣ
Liebe Freunde!
Ich schreibe Euch aus dem Schlaraffenland. Es ist ein großer, wunder­schöner Garten, in dem immer die Sonne scheint. Nun fragt Ihr sicher, wo dieses Land liegt, weil Ihr davon nie gehört habt. Genau weiß ich es auch nicht, denn ich war schon immer schlecht in der Schule. Deshalb gefällt es mir hier auch so gut. Hier braucht man nicht zu arbeiten, ja man darf gar nicht arbeiten. Sich anzustrengen ist verboten! Wer das möchte, muss dieses schöne Land verlassen.
Felix' Brief aus dem Schlaraffenland
Das Leben hier macht Spaß. Man kann auf der Wiese liegen und faul sein. Wenn man Hunger hat den Bäumen hängen das herrlichste Obst und die appetitlichsten Würste. Man braucht nur den Mund aufzumachen schen, oder was man sonst möchte
1
, isst man; wenn man Durst hat2, trinkt man. An
3
4
, direkt hinein. Durch den Garten laufen
, dann fallen die süßesten Kir-
schon gebratene Schweine und Rinder. Auf Tischen stehen Braten, frische Salate, herrliche Kuchen, Eis, Kaffee und Sahne. Jeder kann sich hier jeden Wunsch ohne das kleinste bisschen Anstrengung erfüllen.
Das Schlaraffenland erwartet Euch! Ihr müsst das Faul sein richtig trainieren, das ist die Bedingung, dass Ihr hierher kommen dürft. Wer am faulsten ist, findet sich eines Morgens im Schlaraffenland wieder. Hof­fentlich treffen wir uns bald!
Euer Felix
ɉɨɹɫɧɟɧɢɹ ɤ ɬɟɤɫɬɭ:
1
wenn man Hunger hat — ɟɫɥɢ ɯɨɬɹɬ ɟɫɬɶ;
2
wenn man Durst hat — ɟɫɥɢ ɯɨɬɹɬ ɩɢɬɶ;
3
man braucht nur den Mund aufzumachen — ɧɭɠɧɨ ɬɨɥɶɤɨ ɨɬɤɪɵɬɶ ɪɨɬ;
4
oder was man sonst noch möchte — ɢɥɢ ɜɫɟ ɬɨ, ɱɬɨ ɬɟɛɟ ɯɨɱɟɬɫɹ.
Ƚɥɚɝɨɥ sollen ɜɵɪɚɠɚɟɬ ɪɚɫɩɨɪɹɠɟɧɢɟ; müssen ɜɵɪɚɠɚɟɬ ɧɟɨɛ­ɯɨɞɢɦɨɫɬɶ ɱɬɨ-ɥ. ɫɞɟɥɚɬɶ. ɗɬɚ ɧɟɨɛɯɨɞɢɦɨɫɬɶ ɜɵɬɟɤɚɟɬ ɢɡ ɜɧɭɬɪɟɧ­ɧɟɝɨ ɭɛɟɠɞɟɧɢɹ ɢɥɢ ɢɡ ɤɚɤɢɯ-ɥ. ɨɛɫɬɨɹɬɟɥɶɫɬɜ:
Der Lehrer hat mir eine große Aufgabe gegeben.
Ich soll den Text aus dem Russischen ins Deutsche übersetzen. Pflanzen müssen Licht, Wärme und Wasser haben. Ich muss meinen Eltern helfen.
Ƚɥɚɝɨɥ dürfen ɜɵɪɚɠɚɟɬ ɬɨɥɶɤɨ ɪɚɡɪɟɲɟɧɢɟ ɢɥɢ ɡɚɩɪɟɳɟɧɢɟ, können ɦɨɠɟɬ ɜɵɪɚɠɚɬɶ ɪɚɡɪɟɲɟɧɢɟ (ɧɨ ɧɟ ɡɚɩɪɟɳɟɧɢɟ), ɜɨɡɦɨɠ-
ɧɨɫɬɶ, ɭɦɟɧɢɟ.
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