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Файл:Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов
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141
Weitere wichtige Industrien sind die Porzellanindustrie, die Leder-
26. ǪȣșȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ ȔȕȍȕȐȍ ȗȖ șȓȍȌțȦȡȐȔ ȗțȕȒȚȈȔ ȗȓȈȕȈ:
27. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǹȒȈȎȐȚȍ, ȒȈȒȐȍ ȚȖȊȈȘȣ ȔȖȎȕȖ
ȊșȚȘȍȚȐȚȤ ț ȕȈș Ȋ șȚȘȈȕȍ ș ȕȈȌȗȐșȤ
Ȧ «Made in Germany».
Die Industrie der BRD
warenindustrie, die Textilindustrie und vor allem auch die Spielwarenindustrie. Diese unterscheidet sich von den übrigen Industriezweigen vor
allem dadurch, dass ihre Erzeugnisse nicht in großen Fabriken, sondern
meist in Heimarbeit hergestellt werden, d.h. die Arbeiter arbeiten in ihren
kleinen Werkstätten zu Hause.
Die Bundesrepublik Deutschland führt ihre Erzeugnisse in alle Welt
aus und kann von den Ländern, die diese Erzeugnisse kaufen, wieder neue
Rohstoffe einkaufen. So sorgt ein dauernder Kreislauf (ɤɪɭɝɨɜɨɪɨɬ) der
Waren dafür, dass freundschaftliche Handelsbeziehungen mit dem Ausland
bestehen bleiben.
1. Die Wirtschaft und der Wohlstand des Landes
2. Die wichtigen Rohstoffe der BRD
3. Die wichtigen Industriezweige des Landes
4. Die Handelsbeziehungen mit dem Ausland
Text 3
Fahrräder und technisches Spielzeug, aber auch Autos, Flugzeuge,
Schiffe, Lokomotiven, Elektrogeräte, Schreibmaschinen, Computer und
tausend andere deutsche Industrieprodukte sind überall in der Welt
bekannt.
In der Autoindustrie in Deutschland werden mehr als viereinhalb Millionen Fahrzeuge im Jahr gebaut.
Ein Auto besteht aus rund 15000 Einzelteilen. Die Autobatterien, Sitze
(ɫɢɞɟɧɶɹ), Reifen (ɲɢɧɵ), Scheinwerfer (ɮɚɪɵ) und viele tausend andere
Teile werden nicht in der Autofabrik, sondern in anderen Fabriken hergestellt. In Tankstellen (ɛɟɧɡɨɤɨɥɨɧɤɢ) arbeiten Menschen. Wieder andere
reparieren Autos. Im Gebiet der bisherigen Bundesrepublik Deutschland
sind rund eine Million Arbeitsplätze vom Auto abhängig.
In Deutschland arbeiten immer weniger Menschen in den Bereichen
der Landwirtschaft und der Produktion. Immer mehr Menschen arbeiten in
den Bereichen der Dienstleistungen. Sie produzieren keine Waren, sondern
sie arbeiten z.B. als ȼusfahrer, Kaufmann oder Friseur, als Ärzte, Sekretäre

142
oder Lehrer. Sie leisten also Dienste im Handel, im Verkehr, in der Verwal-
28. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȋȓȈȊȕȣȍ ȗȘȖȉȓȍȔȣ, ȏȈȚȘȖȕțȚȣȍ Ȋ ȚȍȒșȚȍ.
29. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȓȈȕ ȚȍȒșȚȈ.
30. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ ȒȈȒ ȘȈȏ
ȊȐȊȈȍȚșȧ ȗȘȖȔȣȠȓȍȕȕȖșȚȐ Ȋ ȕȈȠȍȑ șȚȘȈȕȍ.
31. ǷȘȍȌȓȖȎȐȚȍ șȊȖȐ ȗțȚȐ ȘȍȠȍȕȐȧ ȥȒȖȕȖȔȐȟȍșȒȐȝ ȗȘȖȉȓȍȔ Ȋ ȕȈȠȍ
ȑ
șȚȘȈȕȍ.
tung, in der Erziehung und in anderen Bereichen der Wirtschaft.
In den großen Städten und Verdichtungsräumen (ɝɭɫɬɨɧɚɫɟɥɟɧɧɵɟ
ɪɚɣɨɧɵ) gibt es die meisten Arbeitsplätze, vor allem in den Wirtschaftsbereichen der Produktion und Dienstleistungen. Im Bergbau und in der Industrie der Bundesrepublik gibt es aber auch die meisten Arbeitslosen. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik Deutschland jetzt rund 3 Millionen
Arbeitslose.
Auf dem Land gibt es auch Arbeitsplätze in verschiedenen
Wirtschaftsbereichen. Besonders intensiv ist die Landwirtschaft in der
Nähe der Verdichtungsräume. Wo viele Menschen leben, braucht man auch
viele Nahrungsmittel.
In den großen Feriengebieten gibt es viele Arbeitsplätze im Bereich der
Dienstleistungen, z.B. in Hotels und Restaurants.
Die Hafenstädte an der Nord- und Ostsee sind Zentren des internationalen Handels.
In Deutschland werden viele Waren für den Export produziert. Dabei
sind die Industrieprodukte am wichtigsten: Fahrzeuge, Maschinen, Produkte
der Elektrotechnik und Chemie. Andererseits braucht Deutschland den Import von vielen Waren. Man importiert z.B. Rohstoffe für die Industrie, aber
auch Maschinen, die in anderen Ländern billiger produziert werden. Ohne
den Welthandel konnte Deutschland nicht existieren.
Die wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik sind die Staaten
der Europäischen Gemeinschaft (EG) und die USA. Die fünf wichtigsten
sind Frankreich, die USA, die Niederlande, Großbritannien und Italien.

143
ǻȗȘȈȎȕȍȕȐȧ Ȋ șȓȖȊȖȖȉȘȈȏȖȊȈȕȐȐ
1. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȍ ȗȘȐ ȗȖȔȖȡȐ șȓȍȌțȦȡȐȝ șțȜȜȐȒșȖȊ Ȑ
ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ. ǶȗȘȍȌȍȓȐȚȍ ȏȕȈȟȍȕȐȍ șțȜȜȐ
ȒșȖȊ:
(a) -voll
die Bedeutung — bedeutungsvoll — ɦɧɨɝɨɡɧɚɱɢɬɟɥɶɧɵɣ
die Macht, das Talent, die Ruhe, die Mühe, die Kraft, die Phantasie, die
Wirkung, der Ausdruck (s)
(b) -reich
das Wasser — wasserreich — ɩɨɥɧɨɜɨɞɧɵɣ, ɦɧɨɝɨɜɨɞɧɵɣ
der Erfolg, das Erz, die Kinder, das Volk, die Schmerzen (s), die Blüten,
der Schnee, der Ertrag (ɞɨɯɨɞ), die Kalorien, der Inhalt (s)
(c) -los
der Fehler — fehlerlos — ɛɟɡɨɲɢɛɨɱɧɵɣ
der Erfolg, die Bedeutung, die Macht, der Sinn, die Arbeit, die Partei, die
Farb(e), die Grenzen, der Plan, der Ausdruck, die Form, der Zweck, die
Hoffnung (s), der Kontakt, die Kraft, das Talent, der Zahn, die Furcht, der
Kopf
(d) -frei
der Dienst — dienstfrei — ɫɜɨɛɨɞɧɵɣ ɨɬ ɫɥɭɠɛɵ
die Sorgen, der Dampf, der Staub, die Arbeit (s), die Schulden (ɞɨɥɝɢ), die
Schul(e), der Unterricht (s), der Unfall, der Alkohol, der Fehler
(e) -arm
der Inhalt — inhaltsarm — ɦɚɥɨɫɨɞɟɪɠɚɬɟɥɶɧɵɣ
die Menschen, der Alkohol, der Wind, das Wasser, der Kontakt, die Kalorien, der Ertrag

144
2. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȍ ș ȗȘȖȚȐȊȖȗȖȓȖȎȕȣȔ ȏȕȈȟȍȕȐȍȔ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ:
3. ǵȈȏȖȊȐȚȍ șȐȕȖȕȐȔȣ Ȓ șȓȍȌțȦȡȐȔ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȔ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
wasserreich — ɩɨɥɧɨɜɨɞɧɵɣ,
wasserlos, wasserarm — ɛɟɡɜɨɞɧɵɣ, ɦɚɥɨɜɨɞɧɵɣ
machtvoll, talentlos, ausdrucksvoll, phantasielos, wirkungsvoll, inhaltsreich, sorgenvoll, kinderreich, kalorienlos
sorgenfrei — sorgenlos — ɛɟɡɡɚɛɨɬɧɵɣ
arbeitsfrei, schuldenfrei, alkoholfrei, fehlerlos, dienstlos
Bitte, nicht zu ernst nehmen!
Ein Freund zum anderen: «Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, was
ich meiner Frau zum Geburtstag kaufen soll!»
«Frage sie doch selbst.»
«Du bist wohl wahnsinnig (ɫ ɭɦɚ ɫɨɲɟɥ)!
Wo nehme ich dann das viel Geld her?»
***
«Wie unterscheiden Sie einen guten Dirigenten (ɞɢɪɢɠɟɪ) von einem
schlechten?» fragte man einst Wilhelm Furtwängler.
«Sehr einfach, bei einem guten Dirigenten steckt die Partitur im Kopf,
bei einem schlechten aber steckt der Kopf in der Partitur.»
***
Lehrer: «Hans, wie kann man vier Äpfel unter fünf Kindern teilen?»
Hans: «Man muss Kompott kochen.»

145
ǻȘȖȒ 3
Das Leben und Wesen der Deutschen.
Ihre Erholung
ǫȘȈȔȔȈȚȐȒȈ
ǹȓȖȊȖȖȉȘȈȏȖȊȈȕȐȍ
ǹȓȖȊȈȘȤ Ȓ țȘȖȒț
1. ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȈ Ȑ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ:
ǷȘȖȠȍȌȠȍȍ ȊȘȍȔȧ (
ǩțȌțȡȍȍ ȊȘȍȔȧ (
ǰȔȧ ȟȐșȓȐȚȍȓȤȕȖȍ (
ǶȉȘȈȏȖȊȈȕȐȍ ȋȓȈȋȖȓȖȊ ȖȚ ȗȘȐȓȈȋȈȚȍȓȤȕȣȝ
Angebote machen
die Aussage -, -n
die Auswertung
die deutschsprachige Bevölkerung
eine deutschsprachige Minderheit —
diszipliniert
die Erfahrung, -en
ernst
feststellen (te, t)
der Fleiß -es
fleißig
die Flexibilität
genau
die Genauigkeit
herzlich
Kontakte herstellen
— ɞɟɥɚɬɶ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ
— ɜɵɫɤɚɡɵɜɚɧɢɟ
— ɩɨɞɜɟɞɟɧɢɟ ɢɬɨɝɨɜ, ɨɛɨɛɳɟ-
ɧɢɟ
— ɧɚɫɟɥɟɧɢɟ, ɝɨɜɨɪɹɳɟɟ ɧɚ
ɧɟɦɟɰɤɨɦ ɹɡɵɤɟ
ɦɟɧɶɲɢɧɫɬɜɨ, ɝɨɜɨɪɹɳɟɟ ɧɚ
ɧɟɦɟɰɤɨɦ ɹɡɵɤɟ
— ɞɢɫɰɢɩɥɢɧɢɪɨɜɚɧɧɵɣ
— ɨɩɵɬ
— ɫɟɪɶɟɡɧɵɣ
— ɭɫɬɚɧɚɜɥɢɜɚɬɶ, ɤɨɧɫɬɚɬɢɪɨ-
ɜɚɬɶ
— ɩɪɢɥɟɠɚɧɢɟ, ɭɫɟɪɞɢɟ, ɫɬɚɪɚ-
ɧɢɟ
— ɩɪɢɥɟɠɧɵɣ
— ɝɢɛɤɨɫɬɶ
— ɬɨɱɧɵɣ;
— ɬɨɱɧɨɫɬɶ
— ɫɟɪɞɟɱɧɵɣ, ɢɫɤɪɟɧɧɢɣ, ɡɚ-
ɞɭɲɟɜɧɵɣ
— ɭɫɬɚɧɚɜɥɢɜɚɬɶ ɤɨɧɬɚɤɬɵ

146
kühl
2. ǷȖȌȉȍȘȐȚȍ Ȓ ȋȓȈȋȖȓȈȔ ȗȖȌȝȖȌȧȡȐȍ ȗȖ șȔȣșȓț șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ.
ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȖȓțȟȍȕȕȣȍ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ.
die Minderheit, -en
negativ
offen
ordentlich
reserviert
eine Reise machen
die Sparsamkeit
spontan
tolerant —
unpersönlich —
das Verhalten -s, gegen (Akk.) zu
(Dat.)
vermissen (te, t)
verschlossen
zusammenfassen (te, t)
die Zuverlässigkeit
— ɬɪɟɡɜɵɣ, ɫɞɟɪɠɚɧɧɵɣ, ɪɚɫ-
— ɦɟɧɶɲɢɧɫɬɜɨ
— ɨɬɪɢɰɚɬɟɥɶɧɵɣ
— ɩɪɹɦɨɞɭɲɧɵɣ, ɨɬɤɪɵɬɵɣ,
— ɚɤɤɭɪɚɬɧɵɣ, ɱɟɫɬɧɵɣ, ɩɪɢ-
— ɫɞɟɪɠɚɧɧɵɣ, ɯɨɥɨɞɧɵɣ
— ɫɨɜɟɪɲɚɬɶ ɩɭɬɟɲɟɫɬɜɢɟ
— ɷɤɨɧɨɦɧɨɫɬɶ, ɛɟɪɟɠɥɢɜɨɫɬɶ
— ɫɩɨɧɬɚɧɧɵɣ
— ɨɬɧɨɲɟɧɢɟ ɤ ɤɨɦɭ-ɥ., ɤ ɱɟ-
— ɧɟɞɨɫɱɢɬɵɜɚɬɶ,
— ɡɚɦɤɧɭɬɵɣ
— ɨɛɨɛɳɚɬɶ
— ɧɚɞɟɠɧɨɫɬɶ
ɱɟɬɥɢɜɵɣ
ɨɬɤɪɨɜɟɧɧɵɣ
ɥɢɱɧɵɣ
ɬɟɪɩɢɦɵɣ
ɨɮɢɰɢɚɥɶɧɵɣ, ɛɟɡɥɢɱɧɵɣ
ɦɭ-ɥ.
ɨɬɦɟɱɚɬɶ
ɨɬɫɭɬɫɬɜɢɟ
die Kerze
Weihnachten
schlechte Kinder
als Könige
zum Gottesdienst
ein Feuerwerk
gute Kinder
den Weihnachtsbaum
das Silvester
schmücken
sich verkleiden
veranstalten
bestrafen
anzünden
belohnen
feiern
gehen
in die Kirche

147
3. ǹȒȈȎȐȚȍ, ȖȚ ȒȈȒȐȝ șȓȖȊ Ȑ ȗȘȐ ȗȖȔȖȡȐ ȒȈȒȐȝ șȘȍȌșȚȊ ȖȉȘȈȏȖȊȈȕȣ
ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȍ ȕȐȎȍ șȓȖȊȈ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ
.
4. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ș ȕȐȔȐ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ.
5. ǪȣȗȐȠȐȚȍ Ȑȏ ȕȖȊȣȝ șȓȖȊ Țȍ șȓȖȊȈ, ȒȖȚȖȘȣȍ ȕȍȖȉȝȖȌȐȔȣ Ȍȓȧ ȖȗȐșȈ-
ȕȐȧ ȒȈȟȍșȚȊ, ȗȘȐșțȡȐȝ ȘțșșȒȖȔț ȕȈȘȖȌ
ț.
6. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 1 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǪȣșȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ ȔȕȍȕȐȍ ȗȖ șȓȍȌțȦȡȐȔ ȗțȕȒȚȈȔ ȗȓȈȕȈ.
Die deutsche Sprache
diszipliniert, herzlich, die Auswertung, die Erfahrung, die Aussage, fleißig,
die Genauigkeit, die Sparsamkeit, verschlossen, unpersönlich
ɛɵɬɶ ɩɪɢɥɟɠɧɵɦ; ɚɤɤɭɪɚɬɧɵɦ ɢ ɞɢɫɰɢɩɥɢɧɢɪɨɜɚɧɧɵɦ; ɛɵɬɶ ɨɬɤɪɵɬɵɦ ɢ
ɢɫɤɪɟɧɧɢɦ; ɭɫɬɚɧɚɜɥɢɜɚɬɶ ɤɨɧɬɚɤɬɵ; ɞɟɥɚɬɶ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɟ; ɫɨɜɟɪɲɚɬɶ
ɩɭɬɟɲɟɫɬɜɢɟ; ɨɛɨɛɳɢɬɶ ɜɵɫɤɚɡɵɜɚɧɢɹ; ɨɬɦɟɱɚɬɶ ɨɬɫɭɬɫɬɜɢɟ ɩɭɧɤɬɭɚɥɶɧɨɫɬɢ; ɫɬɚɪɚɧɢɟ ɢ ɛɟɪɟɠɥɢɜɨɫɬɶ; ɛɵɬɶ ɡɚɦɤɧɭɬɵɦ ɢ ɯɨɥɨɞɧɵɦ; ɛɵɬɶ
ɫɞɟɪɠɚɧɧɵɦ ɢ ɨɮɢɰɢɚɥɶɧɵɦ; ɝɨɜɨɪɢɬɶ ɩɨ-ɧɟɦɟɰɤɢ
1. Deutschsprachige Bevölkerung
2. Deutschsprachige Minderheit
3. Deutsch als Sprache internationaler Institutionen
Text 1
Die Sprache ist das wichtigste Verständigungsmittel der Menschen. Die
Zahl der einzelnen Sprachen auf der Erde ist sehr groß: etwa drei Tausend.
Deutsch gehört zur Großgruppe der indoeuropäischen Sprache, innerhalb dieser zu den germanischen Sprachen, und ist mit der dänischen, der
norwegischen und der schwedischen Sprache, mit dem Niederländischen
und Flämischen im nördlichen Belgien, aber auch mit dem Englischen,
verwandt.
Deutsch wird von etwa 101 Millionen Menschen als Muttersprache
gesprochen. Sie nimmt den 12. Platz aller gesprochenen Sprachen ein. Innerhalb der Europäischen Union sprechen 24% der Bevölkerung Deutsch
als Muttersprache.
In Europa spricht man insgesamt über 50 verschiedene Sprachen.
Deutsch spricht man als Landessprache in den folgenden Ländern:

148
Land Deutschsprachige Bevölkerung
Deutschland 74 000 000
Österreich 7 400 000
Schweiz 3 900 000
Luxemburg 300 000
Liechtenstein 20 000
In der Schweiz gibt es drei Landessprachen: Deutsch, Französisch und
Italienisch. Zwei Landessprachen gibt es in Luxemburg: Französisch und
Deutsch. Aber in anderen Ländern Europas gibt es viele Menschen, die
Deutsch als Muttersprache sprechen. Sie sind in ihrem Land eine deutschsprachige Minderheit, das heißt, die Mehrheit der Menschen spricht dort
eine andere Sprache. Große deutsche Minderheiten befinden sich in den
folgenden Ländern:
Land Deutschsprachige Minderheit
Frankreich
GUS
Polen
Italien
Rumänien
1 200 000
1 104 000
1 100 000
300 000
200 000
Deutsch als Sprache internationaler Institutionen
Deutsch gehört zwar nicht zu den sechs Arbeitssprachen der Vereinten
Nationen. Deutsch hat aber bei den Vereinten Nationen, sozusagen als
siebte Sprache, einen teilweise offiziellen Status. Viele Dokumente der
Vereinten Nationen werden vom Deutschen
Übersetzungsdienst der Ver-
einten Nationen in deutscher Sprache veröffentlicht. Deutsch ist Arbeitssprache in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, zwar nicht Amtsprache, aber Arbeitssprache im Europarat und eine
der drei Arbeitssprachen der Europäischen Kommission. In vielen anderen
internationalen Organisationen hat Deutsch einen «Teilstatus», d. h. bei
Konferenzen wird in die deutsche Sprache übersetzt oder Dokumente werden in deutscher Sprache veröffentlicht.

149
ǷȘȖȠȍȌȠȍȍ ȊȘȍȔȧ (das Plusquamperfekt)
ǹȝȍȔȈ ȖȉȘȈȏȖȊȈȕȐȧ Plusquamperfekt
1. ǬȖȗȖȓȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȊȣșȒȈȏȣȊȈȕȐȧ ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ
Ȋ ȗȓȦșȒȊȈȔȗȍȘȜȍȒȚȍ.
2. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȍȘȊțȦ ȟȈșȚȤ șȓȍȌțȦȡȐȝ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȝ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȑ.
ɉɥɸɫɤɜɚɦɩɟɪɮɟɤɬ ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɞɥɹ ɨɛɨɡɧɚɱɟɧɢɹ ɞɟɣɫɬɜɢɹ, ɫɨ-
ɜɟɪɲɢɜɲɟɝɨɫɹ ɪɚɧɶɲɟ ɞɪɭɝɨɝɨ ɜ ɩɪɨɲɥɨɦ.
ɉɥɸɫɤɜɚɦɩɟɪɮɟɤɬ ɨɛɪɚɡɭɟɬɫɹ ɢɡ ɢɦɩɟɪɮɟɤɬɚ ɜɫɩɨɦɨɝɚɬɟɥɶɧɵɯ
ɝɥɚɝɨɥɨɜ haben ɢɥɢ sein ɢ ɜɬɨɪɨɝɨ ɩɪɢɱɚɫɬɢɹ (Partizip II) ɨɫɧɨɜɧɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ:
Zuerst hatte meine Mutter das Frühstück zubereitet,
dann ging sie zur Arbeit.
Plusquamperfekt = Imperfekt ɝɥɚɝɨɥɨɜ haben/sein + Partizip II
ɨɫɧɨɜɧɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ
Den Koffer hatte ich schon gestern eingepackt.
1.Wir konnten unseren Spaziergang fortsetzen. Der Regen ... (aufhören).
2. Das Mädchen fühlte sich schlecht. Es ... (sich erkälten). 3. Der Student
konnte auf die Frage nicht antworten. Er ... die Aufgabe nicht (vorbereiten).
4. Ich konnte meine Freundin zu Hause nicht erreichen. Sie ... schon (weggehen). 5. Der Weg war schlecht. Es ... einige Tage (regnen). 6. Die Kinder
sahen sonnengebräunt aus. Sie... einen Monat im Ferienlager (verbringen).
7. Wir machten uns wieder an die Arbeit. Wir ... (sich ausruhen). 8. Sie
bestanden ihre Prüfungen ausgezeichnet. Sie ... fleißig (studieren).
Nachdem ich den Aufsatz geschrieben hatte,...
ɧɚɩɢɫɚɜ ɫɨɱɢɧɟɧɢɟ, ɹ...
Nachdem du mir diese Geschichte erzählt hattest,…
— ɉɨɫɥɟ ɬɨɝɨ ɤɚɤ ɬɵ ɪɚɫɫɤɚɡɚɥ ɦɧɟ ɷɬɭ ɢɫɬɨɪɢɸ,...
1. Nachdem ich ein Referat geschrieben hatte,... 2. Nachdem ich den Text
nacherzählt hatte,... 3. Nachdem Otto die Regel einige Male gelesen
hatte,... 4. Nachdem Dieter Einkäufe gemacht hatte,... 5. Nachdem mein
Freund die Prüfung abgelegt hatte,... 6. Nachdem du mich angerufen hattest,...

150
3. ǵȈȏȖȊȐȚȍ, ȒȈȒȐȍ ȌȍȑșȚȊȐȧ ȗȘȖȐȏȖȠȓȐ ȘȈȕȤȠȍ, Ȉ ȒȈȒȐȍ — ȗȖȏȎȍ.
4. ǹȒȈȎȐȚȍ, ȟȚȖ ȖȗȐșȈȕȕȣȍ ȕȐȎȍ ȌȍȑșȚȊȐȧ ȗȘȖȐȏȖȠȓȐ Ȋ ȗȘȖȠȓȖȔ.
5. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȖ ȖȉȘȈȏȞț ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ ș șȖȦȏȖȔ
nachdem
Richardt fuhr in sein Heimatsdorf, nachdem er alle Prüfungen
bestanden hatte.
— Zuerst bestand er alle Prüfungen, dann fuhr er in sein Heimatsdorf.
1. Nachdem der Regen aufgehört hatte, konnten wir unseren Spaziergang
fortsetzen. 2. Wir riefen unseren Bekannten an, aber wir konnten ihn nicht
zu Hause erreichen. Er war schon weggegangen. 3. Das Kind fühlte sich
schlecht. Es hatte sich erkältet. 4. Der Student trat in der Konferenz gut auf.
Er hatte sich gut vorbereitet. 5. Der Weg war schlecht. Es hatte einige Tage
geregnet. 6. Nachdem die Lehrerin die Regel erklärt hatte, machten die
Studenten Übungen für diese Regel.
Auf dem Tisch liegt eine Tasche.
Die Mutter hat
— Auf dem Tisch lag
Die Mutter hatte
sie auf den Tisch gelegt.
eine Tasche.
sie auf den Tisch gelegt.
1. Die Studenten haben Hunger. Sie haben heute sehr früh gefrühstückt.
2 . Der Kranke sieht schlecht aus. Er hat schlecht geschlafen. 3. Unser Kollege ist sonnengebräunt. Er hat sich im Süden erholt. 4. Meine Freundin
zieht in eine neue Wohnung ein. Sie hat sie vor kurzem bekommen. 5. Die
Wohnung sieht gemütlich aus. Man hat sie gut eingerichtet. 6. Der Professor gibt dem Studenten eine Fünf. Er hat gut geantwortet.
Nachdem du nach Hause gegangen warst, ... (meine
Mutter kam).
Nachdem du nach Hause gegangen warst
meine Mutter.
, kam
Peter rief mich an.
Ich fand das Buch.
Ich bekam das Telegramm.
Der Vater kam von der Arbeit.
Meine Schwester bereitete das Essen zu.
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