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ivanov666
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Файл:Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов
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101
aufmerksam. … (aufmerksam)! 5. Du isst nichts. … (etwas)! 6. Du fährst
11. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȖȉȘȈȏȍȞ:
sehr schnell. … (langsamer)! 7. Du vergisst immer etwas. … (morgen das
Wörterbuch nicht)! 8. Du bist so faul. … (fleiȕiger)! 9. Du nimmst immer
Fleisch. … (heute Fisch)! 10. Du lädst deinen Freund zum Geburtstag nicht
ein. … (ihn) …!
(c)
— Ja, iss die Pflaumen.
— Danke
Darf ich die Pflaumen essen?
1. Darf ich Tee nehmen? 2. Darf ich Englisch sprechen? 3. Darf ich dieses
Buch lesen? 4. Darf ich dem Freund helfen? 5. Darf ich diese Zeitschrift
nehmen? 6. Darf ich dieses Obst essen? 7. Darf ich deinen Kugelschreiber
nehmen? 8. Darf ich nach Hause fahren? 9. Darf ich zu Hause bleiben?
(ɚ) A: — Mutti, Hans braucht das Buch.
B: — Gib Hans das Buch!
A: — Gut. Das mache ich gern.
das Heft, die Zeitschrift, die Übersetzung, die Buntstifte, der
Kugelschreiber
(b)
B: — Kurt, sprich mehr Russich!
K: Das fällt mir schwer. Ich versuche es.
A: — Kurt spricht noch schlecht Russich.
Ernst — Spanisch, Martha — Chinesisch, Richard — Polnisch, Berta —
Ungarisch, Barbara — Italienisch, Emil — Finnisch, Otto — Französisch,
Andreas — Japanisch, Sabine — Koreanisch, Simone — Arabisch,
Susanne — Englisch, Martin — Vietnamesisch
(c)
— Lies die Zeitschrift!
eine Zeitschrift (lesen)
1. ein Buch (nehmen, lesen); 2. Suppe (kochen, essen); 3. Zucker (nehmen); 4. Brot (nehmen, essen); 5. die Wörter (nicht vergessen); 6. ins
Zimmer (eintreten); 7. den Groȕeltern (helfen); 8. den Wuchs (messen);
9. den Text (durchsehen); 10. mehr Deutsch (sprechen); 11. höflich (sein)

102
(b) ǷȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ ȜȖȘȔȣ 2-ȋȖ ȓȐȞȈ ȔȕȖȎȍșȚȊȍȕȕȖȋȖ ȟȐșȓȈ
12. ǷȘȍȖȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȖȊȍșȚȊȖȊȈȚȍȓȤȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ ȗȖȉțȌȐȚȍȓȤȕȣȍ:
13. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ ȗȖ ȖȉȘȈȏȞț.
(ș) ǷȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ ȗȘȐ ȊȍȎȓȐȊȖȔ ȖȉȘȈȡȍȕȐȐ
Ɏɨɪɦɚ 2-ɝɨ ɥɢɰɚ ɦɧ. ɱ. ɩɨɜɟɥɢɬɟɥɶɧɨɝɨ ɧɚɤɥɨɧɟɧɢɹ ɨɛɪɚɡɭɟɬɫɹ ɨɬ
ɝɥɚɝɨɥɚ 2-ɝɨ ɥɢɰɚ ɦɧ. ɱ. (ihr). Ʌɢɱɧɨɟ ɦɟɫɬɨɢɦɟɧɢɟ ihr ɨɬɫɭɬɫɬɜɭɟɬ.
Ihr lest den Text nicht. Lest den Text.
ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ!
sich erholen — Erholt euch
sein — seid
Seid aufmerksam!
1. Ihr fahrt heute in die Bibliothek und nehmt Bücher. 2. Ihr holt die Gäste
vom Bahnhof ab. 3. Ihr verbringt den Urlaub im Gebirge. 4. Ihr erzählt den
Text nach. 5. Ihr nehmt an der Besprechung dieses Problems teil. 6. Ihr
geht schlafen. 7. Ihr bereitet euch zum Unterricht vor. 8. Ihr wiederholt
grammatische Regeln. 9. Ihr helft euren Eltern beim Haushalt. 10. Ihr
bringt eure Lehrbücher mit.
Ihr lest schnell, aber nicht richtig.
— Lest nicht so schnell, lest richtig!
1. Ihr sprecht schnell, aber nicht deutlich. 2. Ihr schreibt schnell, aber nicht
deutlich. 3. Ihr rechnet schnell, aber nicht richtig. 4. Ihr zeichnet schnell,
aber nicht gut. 5. Ihr schwimmt schnell, aber nicht richtig. 6. Ihr übersetzt
schnell, aber nicht richtig. 7. Ihr singt sehr laut, aber nicht richtig.
ɉɪɢ ɜɟɠɥɢɜɨɦ ɨɛɪɚɳɟɧɢɢ ɧɚ «ɜɵ» ɤ ɨɞɧɨɦɭ ɢɥɢ ɧɟɫɤɨɥɶɤɢɦ ɥɢɰɚɦ
ɢɫɩɨɥɶɡɭɟɬɫɹ ɮɨɪɦɚ ɝɥɚɝɨɥɚ 3-ɝɨ ɥɢɰɚ ɦɧ. ɱ., ɧɨ ɦɟɧɹɟɬɫɹ ɩɨɪɹɞɨɤ
ɫɥɨɜ — ɧɚ ɩɟɪɜɨɟ ɦɟɫɬɨ ɫɬɚɜɢɬɫɹ ɝɥɚɝɨɥ, ɡɚ ɧɢɦ ɫɥɟɞɭɟɬ ɦɟɫɬɨɢɦɟɧɢɟ Sie.
Sprechen Sie Deutsch!

103
ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ!
(d) ǷȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ ȜȖȘȔȣ 1-ȋȖ ȓȐȞȈ
ȔȕȖȎȍșȚȊȍȕȕȖȋȖ ȟȐșȓȈ
14. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȖȉțȌȐȚȍȓȤȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȊȍȎȓȐȊțȦ
ȜȖȘȔț.
sich vorbereiten — Bereiten Sie sich vor!
sein — Seien Sie!
Bereiten Sie sich auf die Reise vor!
Seien Sie vorsichtig!
ɉɪɢ ɨɛɪɚɳɟɧɢɢ ɤ ɨɞɧɨɦɭ ɢɥɢ ɧɟɫɤɨɥɶɤɢɦ ɥɢɰɚɦ ɫ ɩɪɢɡɵɜɨɦ ɤ ɨɫɭɳɟɫɬɜɥɟɧɢɸ ɫɨɜɦɟɫɬɧɨɝɨ ɞɟɣɫɬɜɢɹ ɢɫɩɨɥɶɡɭɟɬɫɹ ɮɨɪɦɚ ɝɥɚɝɨɥɚ 1-ɝɨ ɥɢɰɚ
ɦɧ. ɱ., ɩɨɪɹɞɨɤ ɫɥɨɜ ɦɟɧɹɟɬɫɹ — ɝɥɚɝɨɥ ɩɪɟɞɲɟɫɬɜɭɟɬ ɦɟɫɬɨɢɦɟɧɢɸ
wir.
Fahren wir zum Bahnhof mit dem Taxi!
ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ!
sich ausruhen — Ruhen wir uns aus!
sein — Seien wir
Seien wir aufmerksamer!
ȼɦɟɫɬɨ ɮɨɪɦɵ ɩɨɜɟɥɢɬɟɥɶɧɨɝɨ ɧɚɤɥɨɧɟɧɢɹ 1-ɝɨ ɥɢɰɚ ɦɧ. ɱ. ɦɨ-
ɠɟɬ ɢɫɩɨɥɶɡɨɜɚɬɶɫɹ ɤɨɧɫɬɪɭɤɰɢɹ ɫ ɦɨɞɚɥɶɧɵɦ ɝɥɚɝɨɥɨɦ — wollen.
Gehen wir ins Kino! Wollen wir ins Kino gehen!
ɉɨɣɞɟɦ ɜ ɤɢɧɨ! Ⱦɚɜɚɣɬɟ ɩɨɣɞɟɦ ɜ ɤɢɧɨ!
ins Zimmer eintreten — Treten Sie ins Zimmer ein!
1. die Aufgabe vorbereiten; 2. diese Straȕe entlanggehen. 3. den Text ohne
Wörterbuch übersetzen; 4. das Fenster zumachen; 5. den Fernseher ausschalten; 6. das neue Wort im Wörterbuch nachschlagen; 7. am Bahnhof
aussteigen; 8. Frau Neubert vom Flughafen abholen; 9. das Formular
deutlich ausfüllen; 10. den Laut richtig aussprechen

104
15. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȖȉțȌȐȚȍȓȤȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȜȖȘȔț 1-ȋȖ
ȓȐȞȈ Ȕȕ. ȟ.
16. ǷȖȌȉȍȘȐȚȍ Ȓ ȋȓȈȋȖȓȈȔ ȗȖȌȝȖȌȧȡȐȍ ȗȖ șȔȣșȓț șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ.
ǹȖșȚȈȊȤȚȍ Ȑȏ ȕȐȝ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ, ȐșȗȖȓȤȏț
ȧ ȖȉȘȈȏȍȞ.
17. ǵȈȗȖȔȕȐȚȍ șȊȖȐȔ ȌȘțȏȤȧȔ, ȟȚȖ ȖȕȐ ȌȖȓȎȕȣ șȌȍȓȈȚȤ.
18. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȗȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ.
den Text nacherzählen.
— Erzählen wir den Text nach!
— Wollen wir den Text nacherzählen!
1. alle Themen vor der Kontrollarbeit wiederholen; 2. Herrn Maier vom
Bahnhof abholen; 3. den Vater bei der Arbeit nicht stören; 4. alle Fragen
zum Text beantworten; 5. sich auf die Prüfung vorbereiten; 6. sich zum
Unterricht beeilen; 7. Herrn Berger zum Geburtstag gratulieren; 8. heute
baden gehen; 9. Herrn Fischer einladen; 10. den Text noch einmal abhören
Trinke Tee! Trinkt Tee!
… Tee! lesen
… Suppe! trinken
… ein Lied! fragen
… den Dolmetscher! singen
… Musik! öffnen
… die Tür! schreiben
… den Fehler! hören
… Deutsch! lernen
… das Buch! korrigieren
… den Satz! essen
Peter soll seinen Freund abholen.
— Peter, hole deinen Freund ab!
1. Marie soll morgen zu den Eltern fahren. 2. Paul kann Ihnen helfen.
3. Susanne und Sabine sollen jetzt ihre Hausaufgaben machen. 4. Die
Kinder sollen jetzt zu Bett gehen. 5. Herr Meier will Sie morgen besuchen.
6. Die Studenten sollen sich ins Unterricht nicht verspäten. 7. Else soll das
Geschirr abwaschen. 8. Berta soll den Text übersetzen.
1. Es ist 7 Uhr morgens. Das Kind schläft noch. Was sagt die Mutter dem
Kind?

105
2. Was sagt die Mutter dem Kind nach der Schule?
19. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȘȈșșȒȈȏ Ȑ ȗȍȘȍșȒȈȎȐȚȍ ȍȋȖ. ǻȗȖȚȘȍȉȐȚȍ ȗȖȊȍȓȐȚȍȓȤȕȖȍ
ȕȈȒȓȖȕȍȕȐȍ.
20. ǷȘȖȟȚȐȚȍ șȚȐȝȖȚȊȖȘȍȕȐȍ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. Ǩ Ȋȣ ȒȈȒ ȖȚȕȖșȐȚȍșȤ Ȓ
ȚȈȒȖȔț ȊȖșȗȐȚȈȕȐȦ?
3. Es ist 8 Uhr abends. Das Kind spielt noch. Was sagt die Mutter dem
Kind?
4. Die Kinder spielen auf der Straȕe. Was sagt ein Passant?
5. Sie wollen einen Mantel kaufen und gehen mit ihrem Freund in ein
Warenhaus. Was sagen Sie der Verkäuferin? Was sagt die
Verkäuferin? Was sagt Ihr Freund?
6. Auf dem Tisch steht das schmutzige Geschirr. Was sagt die Mutter der
Tochter?
7. Drauȕen ist es nicht kalt. Marta zieht einen warmen Mantel an. Was
sagt ihr die Mutter?
8. Gisela sitzt schon lange vor dem Fernseher. Sie hat die Hausaufgabe
noch nicht gemacht. Was sagt ihr der Vater?
4 – 1 = ?
Es ist Rechenstunde in der ersten Schulklasse. «Kurt, geh
antworte
auf meine Frage!» sagt der Lehrer. «Stell dir vor. Auf dem Tisch
an die Tafel und
liegen vier Kirschen, und deine Schwester nimmt eine davon. Wieviel
bleiben übrig?» (ɫɤɨɥɶɤɨ ɨɫɬɚɥɨɫɶ?) «Das ist ganz unmöglich, Herr
Lehrer! Jetzt gibt es ja keine Kirschen!» «Nehmen wir an
chte! Da kommt also deine Schwester…» «Welche?» «Unterbrich
, es sind eingeko-
mich
nicht! Wieso denn? Welche? Deine Schwester natürlich!» «Ja, aber ich
habe zwei Schwestern! Anna und Marie.» «Das ist egal! Und jetzt höre
endlich zu!
Also eine deiner beiden Schwestern kommt und nimmt eine
Kirsche.» «Jede von ihnen wird bestimmt eine Kirsche nehmen!» «Ach, sei
vernünftig, Junge, und pass mal auf, ich sage es dir jetzt zum letztenmal.
Also: auf dem Tisch liegen vier Kirschen, und deine Schwester nimmt eine
davon. Wieviel bleiben übrig?» «Keine.» «Wie kommst du denn darauf?»
«Die restlichen werde ich selbst essen. Ich mag Kirschen auch sehr gerne.»
Erziehung
Lass das!
Komm sofort her!
Bring das hin!

106
Kannst du nicht hören?!
21. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 2 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ șȓȍȌțȦȡȐȍ
ȊȖȗȘȖșȣ:
Probleme der Jugendlichen
Hol das sofort her!
Kannst du nicht verstehen?!
Sei ruhig!
Fass das nicht an!
Sitzt ruhig!
Nimm das nicht in den Mund!
Schrei nicht!
Stell das sofort wieder weg!
Pass auf!
Nimm die Finger weg!
Sitz ruhig!
Mach dich nicht schmutzig!
Bring das sofort wieder zurück!
Schmier dich nicht voll!
Sei ruhig!
Lass das!
Wer nicht hören will
Muss fühlen!
(Uwe Timm)
1. Wie sind heute die Jugendlichen ?
2. Wie verhalten sich die Jugendlichen zur Berufswahl ? Wie ist Ihre
Meinung dazu ?
3. Welche Schwierigkeiten mit der Arbeit haben heute die Jugendlichen ?
4. Wie groȕ sind die Probleme mit den Drogen und dem Alkoholismus
unter den Jugendlichen ?
Text 2
Aber es ist für Jugendliche heute nicht leicht, ihren Weg in unserer
Gesellschaft zu finden. Dazu gehört vor allem solches Problem, wie der
Mangel an Arbeitsplätzen. Die Reaktion der jungen Generation auf diese
Probleme ist widersprüchlich. Einerseits wächst die Bereitschaft zur Arbeit
und erhöht sich die Aktivität der jungen Menschen. Andererseits gibt es
auch sehr viele Jugendliche, die gleichgültig sind. Oft gewinnen
Desinteresse an allem. Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl jener Jugendlichen,
die im Alkohol, in Drogen und in kriminellen Taten einen Ausweg suchen.

107
Der Alkoholismus unter Jugendlichen steigt. Kontrollen in Schulen und zu
Hause helfen leider nicht bei der Lösung dieses Problems.
In der letzten Zeit hat sich AIDS¹ sehr schnell ausgebreitet. Viele
Millionen Menschen sind durch diese Krankheit getötet worden und viele
werden infiziert. Diese Kranken haben die Immunschwächekrankheit
AIDS, die durch den HIV-Virus² übertragen wird. Haupsache der starken
Ausbreitung ist der Austausch verseuchter Spritzen durch
Drogenabhängige. Immer häufiger ist auch die Übertragung durch
ungeschützten Geschlechtsverkehr. Gerade junge Leute praktizieren
ungeschützten Geschlechtsverkehr..
Aber die Probleme, die zur Droge führen, sind doch lösbar, wenn man
sie zeitig erkennt und zu erklären versucht. Schlechte Verhältnisse,
Probleme in der Schule (mit den Mitschülern und Lehrern), Konflikte mit
dem Alltag — es sind nur einige Gründe, warum immer mehr Jugendliche
zur Flasche greifen.
Das sind so zu sagen Globalprobleme. Und wie viele Sonderfälle gibt
es. z.B. die erste Liebe. Manchmal wird das zu einer Tragödie! Oder Konflikte zwischen Generationen. Einige haben Probleme mit dem Erwachsenwerden. Erwachsen werden, ist für sie nicht mehr abhängig zu
sein, sich von Eltern zu lösen. Also, wieder das ewige Problem. Die
Jugendlichen haben sehr viele Probleme,aber sie sind nicht immer so
schlimm, wie es manchmal scheint. Wichtig ist, Ziele im Leben zu setzen
lernen und sie anzustreben. Junge Leute sollen auf diesem Wege zur Zukunft verschiedene Hindernisse überwinden und nie aufgeben lernen. Dabei
lernt man auch verschiedene Alltagsprobleme lösen und sein Leben richtig
gestalten. Der bekannte deutsche Dichter Rainer Maria Rilke hat einmal
gesagt: «Die Zukunft zeigt sich in uns”. Man muss schon heute für die Zukunft sorgen. Von unseren Taten und Worten hängt unser Schicksal, die
Zukunft unserer Freunde, vieler Menschen in der Welt ab. Jeder soll sich
auf die Zukunft heutzutage vorbereiten, um sich selbst, seine Verwandten,
seine Freunde, andere Leute glücklich zu machen. Jugendliche-sind unsere
Zukunft! Wir alle sollen mehr Aufmerksamkeit deshalb vielen Problemen
schenken, wir müssen Streit vermeiden und müssen Zustimmung suchen.
Wir müssen uns an geistige Werte aller Leute erinnern, wir müssen in
Frieden und Harmonie leben. Die Zukunft hängt von jedem ab.
ɉɨɹɫɧɟɧɢɹ ɤ ɬɟɤɫɬɭ:
1
AIDS — (von engl.Acquired Immune Deficiency Syndrome) — ɋɉɂȾ
2
HIV-Virus — [ ha:i:`fau] — (Abk. von engl. human immunodeficiency virus) — ȼɂɑ

108
22. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ Ȗ ȗȘȖȉȓȍȔȈȝ șȖȊȘȍȔȍȕȕȖȑ ȔȖȓȖȌȍȎȐ.
23. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ș
ȓȍȌțȦȡȐȍ
ȊȖȗȘȖșȣ:
Deutsche Jugend heute
1. Was sagte einmal der griechische Philosoph Sokrates über die Jugend
seiner Zeit?
2. Welche Ergebnisse bekamen deutsche Jugendforscher?
3. Tragen die Eltern Verantwortung für die Erziehung der Kinder?
Text 3
Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und
verachtet die Autorität. Sie widerspricht ihren Eltern und tyrannisiert die
Lehrer. Der griechische Philosoph Sokrates soll das gesagt haben, und das
ist nun 2400 Jahre her. Seitdem sind ganze Generationen junger Leute zu
Skeptikern oder Rebellen erklärt worden.
Was soll aus denen bloß werden? Eine oft gestellte Frage. Vermutlich
werden aus ihnen Erwachsene, die ihrerseits über die Jugend den Kopf
schütteln, denn der besorgte Blick von Eltern spiegelt den Grundkonflikt
der Generationen wider: Erwachsene stehen hilflos vor der Mischung aus
Aggression und Resignation, die sie an den Jugendlichen beobachten. Sie
sind enttäuscht, weil ihre Kinder «so anders» sind.
Jugendforscher in Deutschland haben eine Studie veröffentlicht, nachdem sie zweieinhalbtausend junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren
befragt hatten. Die Ergebnisse sind erstaunlich: Die Jugendlichen blicken
optimistisch in die Zukunft, denken positiv, wollen beruflich aufsteigen
statt «aussteigen». Sensationelle 90 Prozent sagen, dass sie sich gut mit
ihren Eltern verstehen. Ebenso viele halten die Demokratie für eine gute
Staatsform. Ein sozialistisches System hat ebenso wenig Chancen wie Gewalt von rechten Extremisten. Eine selbstbewusste, pragmatische Generation wächst heran. Die jungen Leute wollen ihr Leben selbst gestalten.
Trotz aller Sorgen vor Arbeitslosigkeit träumen sie von einem gut
bezahlten Job, von einer besseren, gerechteren Welt. Die Mehrheit von ihnen nimmt gern Kontakte auf zu anderen und bekennt sich zur Toleranz.
Die Jugendlichen sind längst nicht so egoistisch, wie oft von den Erwachsenen behauptet wird.Drei von vier Jugendlichen engagieren sich in
der Sozialarbeit, im Umweltschutz, in den Kirchen. Die Bereitschaft, etwas
für die Gemeinschaft zu tun, ist groß.

109
Pro - Argumente:
24.
ǻȗȘȈȎȕȍȕȐȧ Ȋ șȓȖȊȖȖȉȘȈȏȈȕȐȐ
1. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȖȚ ȖșȕȖȊ șȓȍȌțȦȡȐȝ ȋȓȈȋȖȓȖȊ șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ ȔțȎșȒȖȋȖ ȘȖȌȈ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ:
2. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȖȚ ȋȓȈȋȖȓȖȊ șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ ȎȍȕșȒȖȋȖ ȘȖȌȈ ș șțȜȜȐȒșȖȔ «ȍ» Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
Viele Kinder scheinen schlecht erzogen zu sein, äußern zu schnell eine
negative Meinung, egoistisch, rücksichtslos (ɛɟɫɰɟɪɟɦɨɧɧɵɣ), haben
schlechte Manieren, haben kein Verständnis für andere.
Manche Eltern und Lehrer halten es für ausreichend, dass der
Fernseher oder der Computer als «Erziehungsinstrument» dienen.
Eltern sind oft zu bequem, beruflich zu sehr gestresst, mit sich selbst
beschäftigt und vernachlässigen so die Erziehung ihrer Kinder.
Viele Kinder sind Opfer der rasant zunehmenden Ehescheidungen, sie
wachsen nicht mehr in intakten Familien auf.
Contra - Argumente:
Viele Eltern bemühen sich sehr um eine gute Schulbildung für ihre
Kinder. Sie informieren sich umfassend, welcher Schultyp für ihr Kind der
richtige ist, und sind auch bereit, finanzielle Opfer zu bringen, um ihre
Kinder auf Spezialschulen (z.B. Musikschulen) oder Privatschulen zu
schicken.
Die meisten Eltern nehmen ihren Erziehungsauftrag ernst. Sie wissen,
dass Erziehung zuerst im Elternhaus geschieht durch Vorbildwirkung und
gegenseitiges Vertrauen. Sie setzen ihren Kindern bestimmte Grenzen und
geben ihnen so klare Orientierung.
ǷȘȖșȔȖȚȘȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ 1—3. DzȈȒȈȧ ȐȕȜȖȘȔȈȞȐȧ Ȋ ȥȚȐȝ ȚȍȒșȚȈȝ ȧȊȓȧ-
ȍȚșȧ Ȗȉȡȍȑ?
abschneiden — ɨɬɪɟɡɚɬɶ — der Abschnitt — ɨɬɪɟɡɨɤ
schlafen, anfangen, fliegen, fließen, danken, versuchen, kaufen, bauen, besuchen, laufen, entwerfen, empfangen, beginnen
stellen — ɫɬɚɜɢɬɶ, die Stelle — ɦɟɫɬɨ
lehren, reisen, aufgeben, helfen, teilnehmen, bitten, folgen, fragen, sagen

110
3. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȉȍȏ șȓȖȊȈȘȧ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȗȘȖȐȏȊȖȌȕȣȍ șȓȖȊȈ:
4. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȋȓȈȋȖȓȣ, ȖȚ ȒȖȚȖȘȣȝ ȖȉȘȈȏȖȊȈȕȣ șȓȍȌțȦȡȐȍ șțȡȍșȚȊȐ-
ȚȍȓȤȕȣȍ, Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ:
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ
fliegen — der Flieger, die Fliegerin, der Flug; besuchen — der Besucher —
die Besucherin, der Besuch; kaufen — der Käufer, die Käuferin, der Kauf;
lehren — der Lehrer, die Lehrerin, die Lehre; helfen — der Helfer, die
Helferin, die Hilfe; teilnehmen — der Teilnehmer, die Teilnehmerin, die
Teilnahme.
der Vergleich, der Ersatz, der Besitz, der Beitrag, der Zusammenfall, der
Übergang, der Umfang, der Anlauf, der Bestand, der Beweis, der Schluss
Bitte, nicht zu ernst nehmen!
Oma kommt zu Mäxchen zu Besuch und sagt: «Mäxchen, ich will dir
eine Freude machen.Vorher aber frage ich deinen Lehrer, wie du lernst.»
«Ach, Oma, willst du mir wirklich Freude machen? Dann frage den
Lehrer bitte nicht.»
***
Die Schüler sitzen in der Mathematikstunde. Sie rechnen:
«Kontrolliert die Rechenaufgabe dreimal», sagt der Lehrer.
«Ich habe schon zehnmal kontrolliert», sagt der Schüler.
«Das ist schön.»
«Aber die Antwort ist jedesmal eine andere.»
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