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Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов

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201
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 1 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǵȈȏȖȊȐȚȍ ȗȘȖȉȓȍȔȣ, ȏȈȚȘȖȕțȚȣȍ Ȋ ȚȍȒșȚȍ Ȑ ȊȣșȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ ȔȕȍȕȐȍ ȗȖ
ȒȈȎȌȖȑ ȗȘȖȉȓȍȔȍ.
Text 1 U
Schon jahrhundertelang hat der Mensch seine Umwelt negativ beein­flusst. Er hat sich mit Hilfe der technischen Erfindungen das Leben er­leichtert. Dabei hat er aber die Folge für die Umwelt nicht berücksichtigt.
In den letzten Jahrzehnten diskutiert man viel über die Natur- und Umwelt­verschmutzung. Das Waldsterben, die Luft- und Wasserverschmutzung, das Ozonloch bedrohen unser Leben. Die Natur ist stark durch die Industrie, viel Verkehr und unseren Haushalt belastet.
Der Begriff Waldsterben ist nicht neu. Bekanntlich hat sich die Wald­fläche auf der Erde in den letzten 200 Jahren um die Hälfte verringert. Un­seren Vorfahren gab der Wald alles, was sie zum Leben brauchten. Aber die wirtschaftliche Entwicklung forderte vom Wald immer mehr und mehr. Der Holzverbrauch nahm ständig zu. Die natürliche Erneuerung des Wal­des geht jedoch langsam vor sich. Der Wald ist nicht gesund, weil er vom saureren Regen vernichtet wird. Eine lang anhaltende Trockenheit führt zu den Bränden in den Wäldern. Das Leben der Tiere und Pflanzen ist auch in Gefahr. Einige Tier- und Pflanzenarten sind verschwunden. Viele stehen unter dem Naturschutz, weil sie selten geworden sind. Wir vergessen manchmal, dass der Wald uns nicht nur Holz gibt. Er gibt Zuflucht vielen Tieren und Pflanzen, reinigt die Luft, hält Wasser im Boden zurück, schützt uns vor dem Lärm und ist für das Klima sehr wichtig. Das Waldsterben ist also ein groȕes Umweltproblem.
Es geht auch um Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung. Die Schadstoffe gelangen in Luft,Wasser und Boden. Die Industriebetriebe stoȕen ihre Abgase in die Luft aus. Die Autos tragen dazu bei. Es gibt Städte, die man nach dem Geruch erkennen kann. Die Industrie hinterlässt hier ihre «Düfte”. Darunter leiden die Menschen, besonders an Allergien. Die Industrie leitet ihre Abgase in die Flüsse. Sie verschmutzen das Wasser und töten Fische und Wasserpflanzen. Der Weltozean wird auch durch die breite Förderung von Erdöl und Katastrophen der Tanker verschmutzt, die das Erdöl transportieren. Der Boden wird durch Schadstoffe verseucht.
Der Umwelt drohen also nicht nur Naturereignisse, sondern auch unser Leichtsinn und Unvorsichtigkeit. Gefährlich ist auch das Ozonloch, das sich über der Antarktis ausdehnt. Die Ozonschicht ist von groȕer Bedeu­tung für das Leben auf unserem Planeten. Das Ozon verschluckt ultravio­lette Strahlen. Ohne Ozonschicht wäre das Leben der Tiere und Pflanzen gar nicht möglich.
202
Aktuell ist auch die Frage des Wasser- und Energieverbrauchs. Die
Perfekt Passiv
1. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ș ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ Perfekt Passiv. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ:
Plusquamperfekt Passiv
natürlichen Ressourcen der Erde sind begrenzt. Man muss mit dem Wasser und Energie sparsam umgehen. Die Atomkraft ist zweifellos eine billige Energiequelle, aber nicht alle unterstützen die Idee der Entwicklung der Kernenergetik. Durch ein Erdbeben, einen Terroranschlag, einen Flug­zeugabsturz oder eine menschliche oder technische Panne könnte im Atomkraftwerk ein Unglücksfall eintreten. Durch den gröȕten Kraftwerks­unfall von Tschernobyl 1986, die Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 sind viele Menschen gestorben und erkrankt, groȕe Wohnflächen sind unbewohnbar geworden.
Nach diesen Katastrophen ist das Interesse für alternative Energiequellen gröȕer geworden. Die Atomkraft soll durch erneuerbare Energien ersetzt wer­den: Windkraft, Solar- (Sonnen)- Energie, Biomasse ( Pflanzenabfälle).
Nur die Menschen können etwas für die Umwelt tun. Der Naturschutz geht alle an. Für uns ist es wichtig, ob wir in einer gesunden Umwelt in der Zukunft leben werden.
Perfekt Passiv = Perfekt ɝɥɚɝɨɥɚ werden + Partizip II ɨɫɧɨɜɧɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ
Das Haus ist schon gebaut worden.
Ich bin in Moskau (Berlin, London) ausgebildet worden.
ausbilden, bedienen, einladen, loben, fragen, delegieren, auszeichnen
Plusquamperfekt Passiv = Plusquamperfekt ɝɥɚɝɨɥɚ werden + Partizip II ɨɫɧɨɜɧɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ
Das Haus war schon längst gebaut worden.
203
2. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ș ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ Ȑȏ țȗȘȈȎȕȍȕȐȧ 1 ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ Plusquamperfekt Passiv. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
Futurum Passiv
3. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ș ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ Futurum Passiv. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ:
Infinitiv Passiv
4. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ Infinitiv Passiv ȖȚ ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȝ ȕȐȎȍ ȋȓȈȋȖȓȖȊ.
5. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ.
Ich war als Ingenieur (Arzt, Chemiker) ausgebildet worden.
Futurum Passiv = Futurum I ɝɥɚɝɨɥɚ werden + Partizip II ɨɫɧɨɜɧɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ
Das Haus wird im nächsten Jahr gebaut werden.
Ich werde an der Fakultät... ausgebildet werden.
nennen, zulassen, vorbereiten, schicken, operieren
Infinitiv Passiv ɨɛɪɚɡɭɟɬɫɹ ɢɡ Partizip II ɫɩɪɹɝɚɟɦɨɝɨ ɝɥɚɝɨɥɚ ɢ ɢɧɮɢɧɢɬɢɜɚ ɝɥɚɝɨɥɚ werden: fragen — gefragt
werden
Infinitiv Passiv ɱɚɫɬɨ ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɜ ɫɨɱɟɬɚɧɢɢ ɫ ɦɨɞɚɥɶɧɵɦɢ
ɝɥɚɝɨɥɚɦɢ.
Diese Arbeit soll (sollte) in zwei Stunden beendet werden.
muss (musste) zerstört werden, soll (sollte) zerstört werden
zerstören, vorbereiten, anprobieren, abhalten, durchführen, sprechen, zulas­sen, bestellen, bedienen
1. Was ist gemessen worden? (die Temperatur). 2. Was ist geschrieben worden? (das Referat). 3. Was ist geschickt worden? (das Telegramm).
4. Was ist durchgeführt worden? (das Experiment). 5. Was ist gebaut worden? (die Schule). 6. Was ist besprochen worden? (der neue Film).
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7. Was ist ausgeschrieben worden? (die neuen Verben). 8. Wer ist geprüft
6. ǪȣȘȈȏȐȚȍ șȊȖȍ ȕȍșȖȋȓȈșȐȍ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
7. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ Perfekt Passiv. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
8. ǬȈȑȚȍ ȖȚȘȐȞȈȚȍȓȤȕȣȑ ȖȚȊȍȚ ȕȈ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȊȖȗȘȖșȣ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
9. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ.
worden? (die Studenten).
Der Aufsatz ist von allen Studenten gut geschrieben worden.
(nicht von allen) — Sie haben nicht Recht. Der Aufsatz ist nicht von allen Studenten geschrieben worden.
1. In der vorigen Woche ist dieser Versuch von unserer Gruppe durchge­führt worden (erst gestern). 2. Otto ist auf Sonnabend worden (auf Sonntag). 3. Die Fehler sind von den Studenten worden (von dem Lehrer). 4. Die Konferenz ist am Montag worden (am Dienstag). 5. Dieser Vorschlag ist von dem Direktor worden (von dem Ingenieur). 6. Die Gäste sind in der Schule worden (in einem Hotel). 7. Die Auskunft ist von einer Arbeiterin
zu Gast eingeladen
berichtigt
durchgeführt
gemacht
untergebracht
gegeben
worden (der Angestellte).
Am Thema — viel arbeiten.
Am Thema ist viel gearbeitet worden.
1. In der Konferenz — viel erzählen und zeigen. 2. Über den ersten Vortrag — aktiv diskutieren. 3. Nach dem Vortrag — viel fragen und erklären. 4. In der Pause — über die Vorträge — ausführlich sprechen. 5. Nach der Arbeit der Konferenz — ein Konzert veranstalten. 6. Alle Teilnehmer der Konfer­enz — ins Theater einladen.
War der zerbrochene Recorder repariert worden?
— Nein, der Recorder war leider nicht repariert worden.
1. War die Lüftung verbessert worden? 2. War das Telegramm geschickt worden? 3. Waren die Fragen beantwortet worden? 4. War der Versuch durchgeführt worden? 5. Waren die Prüfungen abgelegt worden? 6. Waren die Fahrkarten bestellt worden? 7. Waren die Blumen gekauft worden?
1. Soll ein groȕes Konzert im Kulturhaus veranstaltet werden? 2. Soll in un- serem Bezirk eine Schule errichtet werden? 3, Müssen die Fehler korrigiert
205
werden? 4. Muss der Vorschlag realisiert werden? 5. Soll der Versuch heute
10. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ Ȋ ȖȚȊȍȚȈȝ Futurum Passiv.
11. ǷȘȍȌșȚȈȊȤȚȍ, ȟȚȖ ț ȊȈș șȒȖȘȖ ȒȈȕȐȒțȓȣ. ǿȚȖ ȌȖȓȎȕȖ ȉȣȚȤ șȌȍȓȈȕȖ?
12. ǹȒȈȎȐȚȍ, ȟȚȖ ȌȖȓȎȕȖ ȉȣȚȤ ȗȖȌȋȖȚȖȊȓȍȕȖ Ȓ țȘȖȒț ȕȍȔȍȞȒȖȋȖ ȧȏȣȒȈ.
13. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȖȉȘȈȏȍȞ.
durchgeführt werden? 6. Muss das Geschirr gleich abgespült werden? 7. Darf das Radio eingeschaltet werden? 8. Darf das Licht ausgeschaltet werden?
9. Kann der Anzug heute gekauft werden? 10. Dürfen die Prüfungen vorfristig abgelegt werden? 11. Darf die Vorlesung versäumt werden?
Wer wird die Gäste abholen? Herr Fischer? — Ja, die Gäste werden von Herrn Fischer abgeholt werden.
1. Wer wird die Fahrkarten ins Hotel bringen? Ein Angestellter? 2. Wer wird die Gäste im Hotel begrüȕen? Dr. Schulz? 3. Wer wird die Mitarbeiter vorstellen? Herr Müller? 4. Wer wird die Gäste fotografieren? Herr Kunze?
5. Wer wird die Programme holen? Herr Neumann? 6. Wer wird die Zimmer zeigen? Ein Hotelangestellter? 7. Wer wird die Gäste ins Theater begleiten? Frau Schnittke?
Die Fahrkarten... im voraus... (besorgen). — Die Fahrkarten müssen im voraus besorgt werden.
1. Neue Sportsachen... (kaufen). 2. Lebensmittel... (mitnehmen). 3. Die Kleider... (bügeln). 4. Die Wohnung... vor der Reise in Ordnung (bringen).
5. Der Staub auf dem Möbel... (abwischen). 6. Der Koffer... richtig (packen). 7. Medikamente... (kaufen)
der Text — übersetzen
Der Text muss übersetzt werden.
1. die Sätze — analysieren. 2. die Fragen zu dem Text — beantworten.
3. der Text — nacherzählen. 4. die grammatischen Regeln — wiederholen.
5. die Fehler — berichtigen. 6. mündliche Übungen — machen. 7. der Text — einige Male lesen. 8. das Gedicht — lernen
Sind neue Wörter schon ausgeschrieben? — Nein, noch nicht. Sie müssen noch ausgeschrieben werden.
1. Ist der Text schon übersetzt? 2. Ist das Referat schon geschrieben?
3. Sind die Prüfungen schon abgelegt? 4. Ist der Versuch schon durchge-
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führt? 5. Sind die Theaterkarten schon besorgt? 6. Ist die Arbeit schon er-
14. ǬȖȗȖȓȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȊȣșȒȈȏȣȊȈȕȐȧ ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ Ȋ Infinitiv Passiv.
15. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 2 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, Ȗ ȒȈȒȐȝ
ȥȒȖȓȖȋȐȟȍșȒȐȝ ȗȘȖȉȓȍȔȈȝ ȐȌȍȚ ȘȍȟȤ Ȋ ȚȍȒș
Țȍ.
Ökologische Probleme
füllt? 7. Ist die Temperatur schon gemessen? 8. Ist der Apparat schon repariert?
1. Der Fernseher ist kaputt. Er... (müssen)... (reparieren)... 2. Die Fabrik... (können) in einem Monat... (bauen)... 3. Die Aufgabe... (sollen) unbedingt heute... (erfüllen)... 4. Hier... (dürfen) nicht... (rauchen)... 5. Wie... (können) das Wort... (übersetzen)... 6. Die Einkäufe... (müssen)... (machen)... 7. Die Blumen... (müssen)... (gieȕen)...
Text 2
Heute ist das Wort «die Ökologie» sehr populär. Die Ökologie ist die Lehre,die das Verhältnis zwischen allen Formen des Lebens auf der Erde und der Welt untersucht. Das Wort «Ökologie» selbst kommt von dem griechischen Wort «oikos», das «Haus» bedeutet. Unter diesem Begriff versteht man unsere ganze Erde, ihre Bevölkerung, die Natur, die Tier-und Pflanzenwelt-das heiȕt alle lebendigen Wesen und Atmosphäre.
Darf man aber sagen, dass sie alle heute glücklich, gesund und harmo­nisch in unserem Haus existieren? Leider ist es nicht so. Seit alten Zeiten diente die Natur dem Menschen und gab ihm alles, was er brauchte: die Luft zum Atmen, das Essen, um sich zu ernähren, das Wasser zum Trinken, Holz zum Bauen, und das Heizmaterial, um das Haus zu erwärmen.
Im Laufe von tausenden Jahren lebten die Menschen in der Harmonie mit der Umwelt, es schien ihnen, dass die Naturschätze unendlich und grenzenlos sind. Mit dem Beginn der Industriealisierung begann unser negativer Einfluss auf die Natur zu steigen. Heute kann man überall in der Welt die groȕen Städte mit vielen Werken und Fabriken finden, die die Umwelt mit dem Rauch und den Abfallprodukten verschmutzen. Diese Abfälle verschmutzen die Luft, die wir einatmen, das Wasser, das wir trinken, die Felder, die uns Ernte geben. Jedes Jahr verschmutzen unsere Atmosphäre etwa 1000 Tonnen von Industriestaub und andere schädliche Stoffe. Die groȕen Städte leiden unter dem Rauch. Die Autos wurden zum Hauptgrund der Umweltverschmutzung. Die riesengroȕen Wälder werden ausgeholzt, infolgedessen verschwinden oder sind schon einige Arten, von Tieren, Vögeln, Fischen und Pflanzen verschwunden. Die Flüsse und Seen
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trocknen aus. Die Ozonschicht wird zerstört und wird dünner und dünner. Der Umweltschutz ist die allgemeine Sorge.
Unsere Aufrufe zum Umweltschutz machen das Wasser nicht sauber und die Luft nicht rein. Die ökologische Krise erfordert von uns das ge­meinsame Handeln aller Länder und Menschen. Die Umweltver­schmutzung kennt keine Staatsgrenzen.
Es gibt eine internationale Organisation, die sich mit dem Umwelt­schutz beschäftigt. Sie heiȕt Greenpeace und besteht seit 1971. Ihr Ziel ist es zu zeigen, dass die Menschen für die Erde verantwortlich sind. Die Greenpeace-Leute setzen sich dort ein, wo die Gefahr der Verschmutzung am gröȕten ist.
Mit der Veröffentlichung einer «Roten Liste» machen die Natur­schützer auf Tiere und Pflanzen aufmerksam, die vom Aussterben bedroht sind. Auf ihre Initiative wird jedes Jahr vom Naturschutz Deutschlands ein «Vogel des Jahres» gewählt. Andere Organisationen wählen eine «Pflanze des Jahres» und einen «Baum des Jahres».
Wie überall in der Welt ist Natur und Umweltschutz vor allem die Ange­legenheit des Staates. Die notwendige Nutzung der Naturreichtümer soll vernünftig sein und unsere Umwelt nicht zerstören. Die Industriebetriebe sol­len Klaranlagen haben, damit ihre Abwässer Flüsse und Seen nicht vergiften. Es gibt bei uns viele regionale Projekte zum Schutz des Baikalsees, der Oka und der Wolga und anderer Naturlandschaften Russlands. Wenn es um den Natur-und Umweltschutz geht, müssen die Betriebsleiter und Bürgermeister mitmachen. Aber auch einzelne Menschen machen sich Sorgen um die Natur. Das wichtigste ist es zu erreichen, dass die Menschen umweltbewusst handeln.
Wir dürfen die Zerstörung unserer Umwelt nicht mitmachen und müssen uns wenigstens im persönlichen Bereich, also da, wo wir wohnen, essen, arbeiten und uns erholen, umweltfreundlicher verhalten. Abfälle und «Gebrauchtprodukte» müssen gesondert gesammelt werden. In Deutsch­land gibt es einen Eimer für Plastikverpackungen und einen Eimer für an­deren Müll. Altpapier wird gebündelt abgegeben, damit es wiederverwertet wird. Mehrwegflaschen bringt man zum Händler zurück und anderes Alt­glas kommt in einen besonderen Container, von wo es auch ins Recycling gelangt. Für alte Batterien, Arzneimittel, Lösungsmittel, Altgummi und Aluminiumprodukte gibt es in Deutschland spezielle Sammelbehälter.
Unser Land hat Natur-und Landschaftsschutzgebiete, die unter Natur­schutz stehen. Aber um die Tiere und die Vögel kann man sich überall kümmern. Wenn wir Altpapier sammeln, werden weniger Bäume gefällt. Die Papierproduktion belastet unsere Flüsse. Weniger Papier kommt auf die Mülldeponierung, es wird verbrannt. Wenn Altglas und Altmetall ge­sammelt und verarbeitet werden, braucht die Produktion weniger Energie
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und erzeugt weniger Schadstoffe. Unsere Straȕen sind mit Müll überfüllt.
16. ǵȈȑȌȐȚȍ Ȋ ȚȍȒșȚȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ, ȒȖȚȖȘȣȍ ȊȣȘȈȎȈȦȚ ȍȋȖ ȖșȕȖȊȕȣȍ ȔȣșȓȐ.
17. ǹȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȓȈȕ ȚȍȒșȚȈ Ȑ Ȋȣ
șȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ ȔȕȍȕȐȍ ȗȖ ȒȈȎȌȖȔț ȗțȕȒ-
Țț ȗȓȈȕȈ.
18. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǪȣșȒȈȎȐȚȍ șȊȖȍ Ȕ
ȕȍȕȐȍ Ȗ ȗȘȖ-
ȟȐȚȈȕȕȖȔ.
Müll-Aktionen kann man in jeder Stadt und in jedem Hof durchführen. Dann sieht man weniger Dosen, Plastikverpackungen und Papier auf den Straȕen. Wenn wir geschützte Pflanzen nicht pflücken und das Wasser aus dem Wasserhahn nicht laufen lassen, tun wir schon etwas für unsere natür­liche Umwelt. Wir müssen mit unserer Umwelt sorgsam umgehen.
Text 3 W
Alle Haushalte in Deutschland haben drei Mülltonnen: die Biotonne, die Gelbe Tonne und die Tonne für den Restmüll. Hinzu kommt noch ein extra Lagerplatz für Abfälle aus Papier und Glas. In die Biotonne darf man Küchen-und Gartenabfälle einwerfen wie zum Beispiel Gemüse-, Obst, Speise-und Pflanzenreste. Eine groȕe Biotonne für das Mehrfamilienhaus steht im Hof. Sie wird alle zwei Wochen geleert.
In die gelbe Tonne gehören Verpackungen, die in Deutschland alle den so genannten «Grünen Punkt» tragen. Diese Verpackungen, meistens aus Kunststoff, werden wiederverwertet (ɭɬɢɥɢɡɢɪɨɜɚɬɶ, ɩɟɪɟɪɚɛɚɬɵɜɚɬɶ). Die Gelben Tonnen oder Säcke werden an einem bestimmten Tag vor dem Haus auf die Straȕe gestellt und dann abgeholt.
Glas kommt in den Glascontainer, der drei Öffnungen hat, für jede Glasfarbe eine. Das Altglas wird nach seinen Farben weiȕ, braun und grün getrennt gesammelt, damit es wieder zu neuem Glas verarbeitet werden kann. Die Gläser darf man nur werktags zwischen 8 und 20 Uhr einwerfen, damit man die Anwohner (ɫɨɫɟɞɢ) nicht mit dem Lärm belästigt.
Getränke werden in Mehrwegflaschen, auch Pfandflaschen genannt, gekauft. Beim Kauf der Flaschen muss man einen extra Betrag bezahlen, das Pfand. Wenn man alles getrunken hat, gibt man sie wieder im Laden ab und erhält das Pfandgeld wieder zurück.
Das Altpapier wird im Keller gesammelt. Immer wieder gibt es Alt­papiersammlungen. Dann stellt man das Altpapier in Kartons verpackt an die Straȕe und es wird abgeholt. Altpapier wird auch wiederverwertet.
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Es gibt noch Sperrmüll. Sperrmüll ist Hausmüll, der aufgrund seiner
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
Gröȕe nicht in die Mülltonne passt, zum Beispiel Sofas, Matrazen oder Schränke. Den Sperrmüll meldet jeder Haushalt nach Bedarf an. Zum fest­gesetzten Termin wird der Sperrmüll dann abgeholt.
Giftige Stoffe, die die Umwelt belasten, müssen bei speziellen Sam­melstellen für Sondermüll abgegeben werden. Zum Sondermüll gehören zum Beispiel Reste von Reinigungsmitteln oder Farbreste. Sondermüll wird speziell behandelt, damit er die Umwelt nicht verschmutzt. Manche umweltschädlichen (ɜɪɟɞɧɵɟ ɞɥɹ ɨɤɪɭɠɚɸɳɟɣ ɫɪɟɞɵ) Produkte, zum Beispiel alte Batterien oder alte Arzneimittel, kann man auch dort abgeben, wo man sie gekauft hat.
Der restliche Müll,wie zum Beispiel defekte Spielzeuge, alte Zahnbür­sten oder Einmalwindeln kommt in den Restmüll. Der Restmüll wird alle zwei Wochen abgeholt.
Kleidung und Schuhe gibt man in Altkleider-Sammlung, die von Hilfs­organisationen durchgeführt werden. Die Kleidung wird an hilfsbedürftige Menschen weitergegeben.
Bitte, nicht zu ernst nehmen!
— Warum fehlten Sie in der letzten Versammlung? — Sehen Sie, die Versammlung war so kurz, dass ich mich sogar nicht ver­späten konnte.
***
— Mutti, sieh mal, dieser Mann hat kein Haar auf dem Kopfe. — Du darfst es nicht so laut sagen, sonst hört dich dieser Herr. — Weiȕ er denn selbst noch nichts davon?
***
Emma kam das erstemal zu ihrem Groȕvater aufs Land. Sie interessierte sich für die Haustiere. Sie wollte auch einmal die Kuh melken (ɞɨɢɬɶ ɤɨ- ɪɨɜɭ). Da gab ihr der Opa Melkstuhl und Eimer (ɜɟɞɪɨ) und ging in den Gemüsegarten. Nach zehn Minuten aber kam Emma zum Groȕvater und sagte: «Es geht nicht, das dumme Tier will sich nicht setzen!»
210
ǻȘȖȒ 3
Energie — überall wird sie gebraucht
ǫȘȈȔȔȈȚȐȒȈ
ǹȓȖȊȈȘȤ Ȓ țȘȖȒț
1. ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȈ Ȑ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ:
ǰȕȜȐȕȐȚȐȊ ȉȍȏ ȟȈșȚȐȞȣ z
ǰȕȜȐȕȐȚȐȊ c ȟȈșȚȐȞȍȑ z
sich auszeichnen (zeichnete sich aus, sich ausgezeichnet)
auftreten (trat, auf, auftgetreten)
ausnutzen(nutzte aus, ausgenutzt)
benutzen(te,t)
derBioabfall -(e)s,...fälle die Braunkohle
darstellen(stellte dar, dargestellt)
decken(te,t)
einnehmen(nahm ein,eingenommen)
der Energiebedarf der Energieverbrauch die Energieversorgung das Erdbeben das Erdöl Erdgasvorkommen erneuerbar errichten(te,t) die Erschlieȕung -, -en — ɪɚɡɪɚɛɨɬɤɚ, ɨɫɜɨɟɧɢɟ erzeugen(te, t) die Erzeugung
ɨɬɥɢɱɚɬɶɫɹ, ɜɵɞɟɥɹɬɶɫɹ
ɜɫɬɪɟɱɚɬɶɫɹ,ɩɨɩɚɞɚɬɶɫɹ
ɢɫɩɨɥɶɡɨɜɚɬɶ
ɢɫɩɨɥɶɡɨɜɚɬɶ ɛɢɨɨɬɯɨɞɵ ɛɭɪɵɣ ɭɝɨɥɶ ɩɪɟɞɫɬɚɜɥɹɬɶ
ɭɞɜɨɥɟɬɜɨɪɹɬɶ,ɨɛɟɫɩɟɱɢɜɚɬɶ ɡɚɧɢɦɚɬɶ(ɦɟɫɬɨ)
ɩɨɬɪɟɛɧɨɫɬɶ ɜ ɷɧɟɪɝɢɢ ɩɨɬɪɟɛɥɟɧɢɟ ɷɧɟɪɝɢɢ ɨɛɟɫɩɟɱɟɧɢɟ, ɫɧɚɛɠɟɧɢɟ ɷɧɟɪɝɢɟɣ ɡɟɦɥɟɬɪɹɫɟɧɢɟ ɧɟɮɬɶ ɦɟɫɬɨɪɨɠɞɟɧɢɟ ɧɟɮɬɢ ɜɨɡɨɛɧɨɜɥɹɟɦɵɣ ɫɨɨɪɭɠɚɬɶ,ɫɬɪɨɢɬɶ
ɩɪɨɢɡɜɨɞɢɬɶ ɩɪɨɢɡɜɨɞɫɬɜɨ
ɢ ɝɚɡɚ
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