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Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов

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281
Konjunktiv ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ :
14. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȑ ȖȗȘȍȌȍȓȐȚȍ, Ȋ ȒȈȒȖȑ ȊȘȍ­ȔȍȕȕȖȑ ȜȖȘȔȍ Konjunktiv șȚȖȐȚ ȋȓȈȋȖȓ-ș
ȒȈȏțȍȔȖȍ.
15. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ. ǶȗȘȍȌȍȓȐȚȍ, Ȋ ȒȈȒȐȝ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧȝ ȌȍȑșȚȊȐȍ ȉȣȓȖ Ȋ ȗȘȖȠȍȌȠȍȔ ȊȘȍȔȍȕȐ.
16. Was würden Sie tun, wenn Sie jetzt Ferien hätten? (ǿȚȖ ȉȣ Ȋȣ ȌȍȓȈȓȐ, ȍșȓȐ ȉȣ ț ȊȈș ȉȣȓ ȖȚȗțșȒ?)
(ɚ) ɜ ɥɨɡɭɧɝɚɯ:
Es lebe die Freundschaft unter den Völkern! — Ⱦɚ ɡɞɪɚɜɫɬɜɭɟɬ ɞɪɭɠɛɚ ɦɟɠɞɭ ɧɚɪɨɞɚɦɢ!
(b) ɜ ɩɪɟɞɩɨɥɨɠɟɧɢɹɯ:
Die Geschwindigkeit des Zuges sei 100 km in der Stunde. — ɉɪɟɞɩɨɥɨ­ɠɢɦ, ɱɬɨ ɫɤɨɪɨɫɬɶ ɩɨɟɡɞɚ ɪɚɜɧɹɟɬɫɹ 100 ɤɦ ɜ ɱɚɫ.
(c) ɜ ɢɧɫɬɪɭɤɰɢɹɯ, ɩɪɟɞɩɢɫɚɧɢɹɯ, ɭɤɚɡɚɧɢɹɯ:
Man stelle die Mischung aufs Feuer und erwärme sie 10 Minuten. — ɋɦɟɫɶ ɧɚɞɨ ɩɨɫɬɚɜɢɬɶ ɧɚ ɨɝɨɧɶ ɢ ɩɨɞɨɝɪɟɬɶ 10 ɦɢɧɭɬ.
1. Wenn ich jetzt Zeit hätte! 2. Wenn ich mich zum Seminar vorbereitet hätte. Oder : Hätte ich mich zum Seminar vorbereitet. 3. Der Schüler benahm sich so, als hätte er nichts angerichtet(ɧɚɬɜɨɪɢɥ). 4. Wenn es gest­ern nicht geregnet hätte, wären wir aufs Land gefahren. 5. Hätte ich genug Geld gespart, so hätte ich einen Bungalow kaufen können. 6. Wenn ich jetzt Urlaub hätte, würde ich ans Meer fahren. 7. Wenn er mir die Wahrheit gesagt hätte! 8. Könntest du mich vom Bahnhof abholen? 9. Er sagte, sie sei mit dem Abendzug gekommen.
1. Wenn ich das wüsste! 2. Wenn ich das gewusst hätte! 3. Wenn du an der Uni geblieben wärest! 4. Hätten wir mehr Zeit gehabt! 5. Wenn wir mehr Zeit hätten! 6. Bliebe alles beim Alten! 7. Wäre alles beim Alten geblieben!
8. Was würden Sie machen, wenn Sie morgen frei hätten? 9. Hätte der Fahrgast einen Fahrschein gehabt, hätte er keine Strafe zahlen müssen.
10. Wenn ich Schlittschuh laufen könnte! 11. Schade,dass der Sportler nicht schneller hätte laufen können!
Wenn ich jetzt Ferien hätte, würde ich nach Deutschland fahren.
1. meine Freundin besuchen. 2. sehr viel lesen. 3. Ausstellungen und Museen besuchen. 4. oft ins Theater gehen. 5. eine Schiffsreise unterneh­men. 6. die Wohnung renovieren.
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17. Was würden Sie machen, wenn Sie viel Geld hätten? (ǿȚȖ ȉȣ Ȋȣ șȌȍȓȈȓȐ, ȍșȓȐ ȉȣ ț ȊȈș ȉȣȓȖ ȔȕȖȋȖ Ȍ
ȍȕȍȋ?)
18. ǷȘȍȖȉȘȈȏțȑȚȍ șȖȦȏȕȣȍ țșȓȖȊȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ ȉȍșșȖȦȏȕȣȍ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
19. ǬȖȗȖȓȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȊȣșȒȈȏȣȊȈȕȐȧ ȋȓȈȋȖȓȈȔȐ Ȋ Plusquamperfekt Konjunktiv. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȥȚȐ ȗȘȍȌȓȖȎȍ
ȕȐȧ.
Wenn ich viel Geld hätte, würde ich mir eine Wohnung kaufen.
1. ein gutes Auto kaufen. 2. meinen Verwandten helfen. 3. eine Reise durch Europa machen, 4. gute Klamotten kaufen. 5. ein iPhone kaufen und meinem Freund schenken. 6. Musikunterricht nehmen. 7. eine Jacht kaufen.
8. die zweite Ausbildung bekommen. 9. eine Auslandsreise unternehmen.
10. ein iPad kaufen
Wenn du mir doch mitgeteilt hättest, wann du kommst. — Hättest du mir doch mitgeteilt, wann du kommst.
1. Wenn du mir geschrieben hättest, dass du Ferien hast.
2. Wenn ich gewusst hätte, dass du nach Österreich fahren willst.
3. Wenn ich Möglichkeit gehabt hätte, Englisch zu lernen!
4. Wenn ich Zeit hätte, würde ich nach Berlin fahren.
5. Wenn ich den Unterricht nicht versäumt hätte!
6. Wenn ich die Prüfung in Mathe gut abgelegt hätte!
7. Wenn ich mich gestern besser gefühlt hätte!
8. Wenn ich die Regeln gelernt hätte, hätte ich keine Fehler gemacht.
9. Wenn das Wetter schön wäre, könnten wir aufs Land fahren.
10. Wenn ich das Wörterbuch gehabt hätte, hätte ich den Text übersetzen können.
Ich … beinahe … (fallen, sein). – Ich wäre beinahe gefallen. Oder: Das Kind … beinahe das Bein … (brechen, haben). — Das Kind hätte
beinahe das Bein gebrochen. Ɋɟɛɟɧɨɤ ɟɞɜɚ ɧɟ ɫɥɨɦɚɥ ɧɨɝɭ.
1. Das Kind … beinahe … (fallen, sein).
2. Der Student … beinahe in der Prüfung … (durchfallen, sein).
3. Du … beinahe den Zug … (verpassen, haben).
4. Die Mannschaft … beinahe das Spiel … (verlieren, haben).
5. Ich … beinahe die Tasse … (zerbrechen, haben).
6. Er … beinahe den Regenschirm … (vergessen, haben).
7. Wir … … beinahe … (sich verspäten, haben).
283
8. Mein Freund … beinahe die Schachpartie ... (gewinnen, haben).
ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ șȖȟȍȚȈȕȐȧ es sei + Partizip II
20. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ș ȒȖȕșȚȘțȒȞȐȍȑ sei (en) + Partizip II:
21. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ.
22. ǷȍȘȍȜȘȈȏȐȘțȑȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ Ȋ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ș ȒȖȕșȚ­ȘțȒȞȐȍȑȔȍșȚȖȐȔȍȕȐȍ man+ȋȓȈȋȖȓ Ȋ Pr
äsens Konjunktiv Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ
Ȑȝ.
9. Die Kinder … … beinahe im Wald … (sich verlaufen, haben).
10. Beinahe … wir zu spät … (kommen, sein).
es sei hier betont ɫɥɟɞɭɟɬ ɩɨɞɱɟɪɤɧɭɬɶ; es sei erwähnt ɫɥɟɞɭɟɬ ɭɩɨɦɹɧɭɬɶ; es sei gesagt ɫɥɟɞɭɟɬ ɫɤɚɡɚɬɶ; es sei hinzugefügt ɫɥɟɞɭɟɬ ɞɨɛɚɜɢɬɶ; es sei darauf hingewiesen ɫɥɟɞɭɟɬ ɭɤɚɡɚɬɶ ɧɚ ɬɨ … ; es sei genannt ɫɥɟɞɭɟɬ ɧɚɡɜɚɬɶ.
1. Es sei hier betont, dass Präsens Konjunktiv in der Umgangssprache
selten gebraucht wird.
2. Es sei gesagt, dass das Wetter hier um diese Zeit schlecht ist.
3. Es sei darauf hingewiesen, dass dieses Problem dringend gelöst werden
muss.
4. Es sei betont, dass noch viele Formalitäten zu erledigen sind.
5. Es sei erwähnt, die Situation bleibt in diesem Land noch gespannt.
6. Es sei hinzugefügt, das Mädchen selbst war unaufmerksam.
7. Es sei hier darauf hingewiesen, dass viele Medikamente auch unerwün-
schte Nebenwirkungen(ɧɟɠɟɥɚɟɦɵɟ ɞɟɣɫɬɜɢɹ) haben können.
8. Es sei genannt, dass Alkohol und Nikotin negativ das Nervensystem
beeinflussen.
1. Man schalte das Gerät ein. Man reguliere die Lautstärke. 2. Man lege die Eier in kaltes Wasser und koche sie 5 Minuten. 3. Man nehme diese Arznei dreimal täglich ein. 4. Man nehme 500 Gramm Mehl, 4 Eier, 200 Gramm Zucker. 5. Man drücke zugleich auf zwei Tasten. 6. Es lebe der Frieden in der ganzen Welt! 7. Man sorge auf die Dosierung dieses Stoffes. 8. Der Winkel ABC sei gleich 50 Grad.
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Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und warme Milch zugeben.
23. ǷȘȖȟȐȚȈȑȚȍ ȖȉȘȈȏȞȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
24. ǷȍȘȍȜȘȈȏȐȘțȑȚȍ ȗȘȧȔțȦ ȘȍȟȤ Ȋ ȒȖșȊȍȕȕțȦ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȥȚȐ ȗȘȍȌ­ȓȖȎȍȕȐȧ.
— Man mische Mehl und Salz in einer Schüssel und gebe warme Milch zu.
1. 500 Gramm Fleisch nehmen, es in Stücke schneiden, sie klopfen, pfef­fern und salzen, sie in eine Form legen. 2. Die Stücke mit geriebenem Käse bestreuen und mit saurer Sahne begießen. 3. Die Speise im Bratofen 30 Minuten hell braun backen, sie in der Form servieren und Salzkartoffeln dazu reichen.
ɉɨɦɧɢɬɟ, ɱɬɨ ɜ ɤɨɫɜɟɧɧɨɣ ɪɟɱɢ ɢɫɩɨɥɶɡɭɸɬɫɹ ɝɥɚɜɧɵɦ ɨɛɪɚɡɨɦ Präsens, Perfekt, Futurum I Konjunktiv. ȿɫɥɢ ɮɨɪɦɵ Konjunktiv
ɫɨɜɩɚɞɚɸɬ ɫ ɮɨɪɦɚɦɢ Indikativ, ɬɨ ɜɦɟɫɬɨ Präsens ɫɬɨɢɬ Imperfekt, ɜɦɟɫɬɨ Perfekt — Plusquamperfekt, ɜɦɟɫɬɨ Futurum I —
Konditionalis I.
(a) Er sagte: «Ich stehe jetzt im dritten Studienjahr. Meine Prüfungen habe ich gut abgelegt. Er sagte, er stehe jetzt im dritten Studienjahr/ Seine Prüfungen habe er gut abgelegt; (b) Der Lehrer fragte: «Hast du den Text übersetzt? Welche Sätze hast du nicht übersetzt?» — Der Lehrer fragte, ob ich den Text übersetzt hätte (ɮɨɪɦɚ Perfekt Konjunktiv ɫɨɜɩɚɥɚ ɫ ɮɨɪɦɨɣ Perfekt Indikativ, ɩɨɷɬɨɦɭ ɨɧɚ ɡɚɦɟɧɹɟɬɫɹ ɮɨɪɦɨɣ Plusquamperfekt Konjunktiv) und welche Sätze ich nicht übersetzt hätte; (c) Die Mutter sagte zu ihrem Sohn: «Komm aus der Schule direkt nach Hause. Halte dich nirgends auf!» — Die Mutter sagte zu ihrem Sohn, er solle aus der Schule direkt nach Hause kommen, er solle sich nirgends aufhalten.
1. Der Freund fragte seine Mutter: «Wann kommst du heute nach Hause? Hast du den Koffer schon eingepackt? Wann fährt der Zug ab? Ich werde dich zum Bahnhof bringen».
2. Der Student fragte den Lehrer: «Wann findet die Konferenz statt?» Der Lehrer antwortete: «Sie findet am Mittwoch statt.»
3. Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: «Mache zuerst die Hausaufgaben, dann kannst du spazierengehen.»
4. Er fragte mich: «Ist es draußen kalt?» Ich antwortete ihm: «Es ist nicht besonders kalt heute.»
5. Der Mann fragte die Verkäuferin: «Gibt es Heines Gedichte im Ver­kauf?» Der Verkäufer antwortete: «Heines Gedichte gibt es im Mo­ment nicht im Verkauf. Sie sind schon ausverkauft.»
285
25. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 2 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǵȈȑȌȐȚȍ ȖȚȊȍȚȣ ȕȈ șȓȍȌțȦȡȐȍ
ȊȖȗȘȖșȣ:
Gewebe
1. Wie haben sich die Gebrauchseigenschaften der textilen Flächenge­bilde verbessert?
2. Welches Gewebe kann aus 70% Wolle und 30% Viskosefaser beste­hen?
3. Welche Trageeigenschaften der Wolle machen Flausch für Damen — und Herrenwintermäntel geeignet?
4. Aus welchen Garnen besteht Homespun?
5. Warum wird Velour für Damen — und Herrenwintermäntel eingesetzt?
6. Welches Gewebe ist in hohem Maȕe strapazierfähig?
7. Aus welchem Prozentsatz der Baumwolle besteht Silastikgewebe?
8. Woraus besteht der Flor?
9. Welches Gewebe besteht aus 100% Baumwolle?
10. Wird Satin zu Berufskleidung verarbeitet?
Text 2
Gewebe werden aus Natur- und Chemiefasern oder ihren Kombinationen
hergestellt. Das Gesamtbild moderner Werkstoffe hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Eine große Rolle spielten hier die Anwendung moderner Ver­fahren zur Erzeugung von textilen Flächengebilden und auch der Einsatz mo­derner Veredlungsverfahren. Zugleich haben sich die Gebrauchseigen­schaften der textilen Flächengebilde wesentlich verbessert. Das bezieht sich besonders auf die Flächenmasse, die Pflegeleichtigkeit und die Verschleißfes­tigkeit. Im folgenden werden die typischen Gewebe vorgestellt, die in der Be­kleidungsindustrie verarbeitet werden.
Flausch ist ein kombiniertes Gewebe. Dieses Gewebe kann z.B. aus
70% Wolle und 30% Viskosefaser bestehen. Wegen der guten Trageeigen­schaften der Wolle wie ihre Weichheit, Schmiegsamkeit und ihr Wärme­haltevermögen, machen dieses textile Flächengebilde für Damen- und Her­renwintermäntel besonders geeignet.
Das Gewebe aus der Kombination von z.B. 50% Wolle und 50%
Viskosefaser ist unter dem Namen Velour bekannt. Seine Decke zeigt einen feinen, weichen Faserflor. Dieses Material wird auch für Damen- und Her­renwintermäntel eingesetzt.
286
Homespun ist ein Gewebe für sportliche Damen- und Herrenwinter-
26. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǵȈȑȌȐȚȍ Ȋ ȕȍȔ ȖȚȊȍȚȣ ȕȈ șȓȍ-
ȌțȦȡȐȍ ȊȖȗȘȖșȣ:
mäntel, aber auch für Jacken und Sakkos eingesetzt. Dieses Material be­steht aus relativ grobfädigen Garnen.
Tweed besteht aus Streichgarn in Leinwandbindung. Dieses Gewebe
besteht aus 45% Polyesterfaser, 40% Viskosefaser und 15% Reißspinnstoff mit Wollgehalt. Dieses textile Flächengebilde ist für Knabenanzüge und auch für einfache sportliche Herrensakkos geeignet.
Gabardine besteht aus 55% Polyesterfasern und 45% Wolle. Dieses
textile Flächengebilde ist in hohem Maȕe strapazierfähig, flächenstabil und pflegeleicht.
Silastikgewebe besteht vorwiegend aus 60% Polyamidseide, 20%
Viskosefaser und 20% Baumwolle. Es ist relativ pflegeleicht und sehr stra­pazierfähig. Diese Eigenschaften machen das textile Flächengebilde be­sonders für sportliche Hose für Damen und Herren sowie Jugendliche geeignet.
Das Gewebe Kord besteht aus 100% Baumwolle. Es ist weich und
schmiegsam. Es ist auch waschfähig. Das Material wird für Kinder­kleidung, Anzüge und Hosen sowie auch für Hosenanzüge und Einzelhosen für Jugendliche verarbeitet.
Satin besteht aus 100% Baumwolle und wird zu Berufskleidung verar-
beitet und ist vollkochfähig.
Popeline ist ein leichtes Gewebe, besteht aus 67% Polyesterfaser und
33% Baumwolle. Das Material ist infolge seiner Materialzusammensetzung leicht waschbar und bügelfrei. Es wird zu Herrenoberhemden, Damen­blusen und Schlafanzügen verarbeitet.
Chiffon ist ein durchsichtiges Gewebe aus edler Seide. Musselin ist ein leichtes, feinfädiges schmiegsames meist bedrucktes
Gewebe in Leinenbindung.
Samtstoffe gehören zu den Florgeweben. Der Flor besteht aus Seide
oder Kunstseide.
1. Worin besteht die Aufgabe der Textilindustrie?
2. Was bedeutet der Begriff «textile»?
3. Wie unterscheidet man Textilien im privaten Bereich?
4. Welches Ziel hat die Bekleidung?
5. Welche Rolle spielen die Heimtextilien?
287
Text 3
27. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 ȍȡȍ ȘȈȏ Ȑ șȖșȚȈȊȤȚȍ ȗȓȈȕ. ǿȚȖ ȕȖȊȖȋȖ Ȋȣ ȔȖȎȍȚȍ
ȌȖȉȈȊȐȚȤ Ȓ ȗȖȓțȟȍȕȕȖȑ Ȑȏ ȚȍȒșȚȈ
ȐȕȜȖȘȔȈȞȐȐ?
B
Die Hauptaufgabe der Textilindustrie ist es, das Bekleidungsbedürfnis
der Menschen zu befriedigen. Dieses Bedürfnis tritt mit der Entwicklung der Menschheit auf. Aus der Geschichte der Menschheit sind die ersten Versuche bekannt, aus Fasermaterial textile Flächengebilde herzustellen.
Der Begriff «textile» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «Ge-
webe». Das Weben ist die älteste flächenbildende Textiltechnologie. Gegenwärtig gibt es etwa 50 verschiedene Textiltechnologien, mit denen textile Flächengebilde hergestellt werden können. So hat sich die inhalt­liche Bedeutung des Wortes «textil» gewandelt, es ist ein allgemeiner Be­griff für eine spezielle Warengruppe geworden.
Im privaten Bereich unterscheidet man Bekleidung: Oberbekleidung
für Damen, Herren und Kinder, Leibwäsche, Strümpfe und Heimtextilien: Tisch- und Bettwäsche, Möbel- und Dekorationsstoffe, Gardinen, Tep­piche.
Die Bekleidung hat den Sinn, den Körper von den ungünstigen Wit-
terungseinflüssen zu schützen. Besonders bei Kälte und Nässe soll sie Wärmeverluste des Körpers verhindern. Auch im Sommer dient die Kleidung der Wärmeregulierung des Körpers: sie soll leicht und luft­durchlässig sein; saugfähiges Material ist von Vorteil, damit der Schweiß aufgenommen werden kann.
Damit trägt die Bekleidung entscheidend dazu bei, die Gesundheit des
Menschen zu erhalten. Dazu ist es wichtig, dass sie häufig gewechselt wird-besonders das, was direkt auf der Haut getragen wird. Die Kleidung wird nicht nur gepflegt, weil sie dadurch besser aussieht, angenehmer riecht und länger hält, noch wichtiger ist es, dass anhaftende Krankheits­keime abgetötet werden. Die Kleidungspflege ist ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Hygiene.
Die Heimtextilien erfüllen ähnliche Bedürfnisse wie die Kleidung. Man
kann zwischen Textilien unterscheiden, die vorwiegend dem praktischen Gebrauch dienen, und solchen, bei denen sie schmückende Funktion im Vordergrund sieht. Es sind Heimtextilien, mit denen man Atmosphäre und Behaglichkeit schaffen kann.
288
Bitte, nicht zu ernst nehmen!
ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚȣ Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ Ȑȝ.
Der Biologielehrer fragt: «Wie nennt man solche Wesen, die sowohl
auf dem Lande als auch im Wasser leben?» Der kleine Hans denkt nach und sagt stolz: «Matrosen».
***
Alexander Puschkin war noch sehr jung, als er eines Tages in Peters-
burg einen Ball besuchte. Er bat eine schöne junge Dame um den nächsten Tanz. Die Dame sah Pischkin an und sagte hochmütig: «Mit einem Kind tanze ich nicht!» Puschkin lächelte: «Verzeihung, meine Dame, ich wusste nicht, dass Sie ein Kind erwarten.»
Er verbeugte sich höflich und trat zurück.
***
Mutter und Tochter spülen in der Küche das Geschirr ab. Vater und
Sohn sitzen im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Plötzlich klirrt es in der Küche. «Da ist Mutti etwas runtergefallen.» — «Warum Mutti, Helga ist doch auch in der Küche?» — «Weil niemand schimpft.»
289
ǻȘȖȒ 4
Textilveredlung: Was ist es, wie war es
ǫȘȈȔȔȈȚȐȒȈ
tze)
tze)
ǹȓȖȊȈȘȤ Ȓ țȘȖȒț
1. ǯȈȗȖȔȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȈ Ȑ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ:
ä
ä
ǷȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ (
ǷȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȞȍȓȐ (
die Appretur bedrucken (te, t) das Bedrucken
bleichen (blich, geblichen) — das Bleichen das Bleichmittel
färben das Färben der Farbstoff -ɟ 1) ɤɪɚɫɢɬɟɥɶ; 2) ɤɪɚɫɹɳɟɟ ɜɟɳɟɫɬ-
füllig der Griff die Oxydation das Rauhen das Scheren spülen (te, t)
die Substanz -, -en ɜɟɳɟɫɬɜɨ das Textilgut — Textilgüter
die Textilveredlung
die Verbindung -, -en ɫɜɹɡɶ; ɫɨɟɞɢɧɟɧɢɟ
ɨɬɞɟɥɤɚ; ɚɩɩɪɟɬɢɪɨɜɚɧɢɟ ɧɚɛɢɜɚɬɶ (ɬɤɚɧɶ) ɩɟɱɚɬɚɧɢɟ; ɩɟɱɚɬɶ; ɧɚɛɨɣɤɚ, ɧɚ-
ɛɢɜɤɚ (ɬɤɚɧɢ) ɨɬɛɟɥɢɜɚɬɶ, ɛɟɥɢɬɶ; ɨɛɟɫɰɜɟɱɢɜɚɬɶ
ɨɬɛɟɥɢɜɚɧɢɟ, ɨɬɛɟɥɤɚ, ɛɟɥɟɧɢɟ ɨɬɛɟɥɢɜɚɸɳɟɟ ɫɪɟɞɫɬɜɨ, ɨɬɛɟɥɢɜɚ-
ɬɟɥɶ ɤɪɚɫɢɬɶ, ɨɤɪɚɲɢɜɚɬɶ ɤɪɚɲɟɧɢɟ
ɜɨ ɩɨɥɧɵɣ ɧɚ ɨɳɭɩɶ (ɨ ɬɤɚɧɢ) — ɤɚɱɟɫɬɜɨ ɧɚ
ɨɳɭɩɶ ɨɤɢɫɥɟɧɢɟ ɜɨɪɫɨɜɚɧɢɟ ɫɬɪɢɠɤɚ
1) ɩɪɨɦɵɜɚɬɶ; 2) ɩɨɥɨɫɤɚɬɶ, ɩɪɨ-
ɩɨɥɚɫɤɢɜɚɬɶ, ɫɩɨɥɚɫɤɢɜɚɬɶ
1) ɬɟɤɫɬɢɥɶɧɨɟ ɢɡɞɟɥɢɟ, ɬɟɤɫɬɢɥɶ;
2) ɬɟɤɫɬɢɥɶɧɨɟ ɫɵɪɶɟ
ɨɬɞɟɥɤɚ (ɨɛɥɚɝɨɪɚɠɢɜɚɧɢɟ) ɬɟɤ-
ɫɬɢɥɹ
290
veredeln (te, t)
2. ǷȖȌȉȍȘȐȚȍ Ȓ ȋȓȈȋȖȓȈȔ ȗȖȌȝȖȌȧȡȐȍ ȗȖ șȔȣșȓț șțȡȍșȚȊȐȚȍȓȤȕȣȍ. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȥȚȐ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ.
3. ǹȒȈȎȐȚȍ, ȖȚ ȒȈȒȐȝ șȓȖȊ Ȑ ȗȘȐ ȗȖȔȖȡȐ ȒȈȒȐȝ șȘȍȌșȚȊ ȖȉȘȈȏȖȊȈȕȣ ȗȘȐȊȍȌȍȕȕȣȍ ȕȐȎȍ șȓȖȊȈ, Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ
Ȑȝ.
4. ǷȍȘȍȊȍȌȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ șȓȖȊȖșȖȟȍȚȈȕȐȧ Ȑ ȖȉȘȈȏțȑȚȍ ș ȕȐȔȐ ȗȘȍȌ­ȓȖȎȍȕȐȧ.
5. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 1 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ Ȗ ȗȘȖȞȍșșȈȝ, ȒȖȚȖ­Șȣȍ șȓțȎȈȚ Ȍȓȧ ȖȚȌȍȓȒȐ ȚȍȒșȚȐȓȤȕȣȝ
ȐȏȌȍȓȐȑ.
Textilveredlung
wasserlöslich
zerstören (te, t)
ɨɬɞɟɥɵɜɚɬɶ; ɨɛɥɚɝɨɪɚɠɢɜɚɬɶ ɪɚɫɬɜɨɪɢɦɵɣ ɜ ɜɨɞɟ; ɜɨɞɨɪɚɫɬɜɨ-
ɪɢɦɵɣ ɪɚɡɪɭɲɚɬɶ
Farbstoffe Textilgüter das Gewebe Textilien (textile)Flächengebilde Garne Faserstoffe
bleichen zerstören erhalten färben bedrucken veredeln mischen
Farben
die Veredlung, verbessert, gebleicht, bestimmt, das Aussehen, wirkend, die Verbindung, gespült, die Lösung, gefärbt, die Verfügung, vorgenommen, gemischt, erreicht, die Veränderung, das Erzeugen, benutzt, glänzend, ab­stehend, entstanden
ɧɚɬɭɪɚɥɶɧɵɟ ɤɪɚɫɢɬɟɥɢ, ɨɬɛɟɥɢɜɚɧɢɟ/ɛɟɥɟɧɢɟ ɯɥɨɩɤɚ, ɪɚɡɪɭɲɚɬɶ, ɤɪɚ­ɫɢɬɟɥɢ, ɭɥɭɱɲɚɬɶ ɫɜɨɣɫɬɜɚ, ɨɬɛɟɥɢɜɚɬɶ ɬɤɚɧɶ, ɢɡɦɟɧɟɧɢɟ ɰɜɟɬɚ ɬɟɤ­ɫɬɢɥɶɧɨɝɨ ɢɡɞɟɥɢɹ, ɤɪɚɫɢɬɶ/ɨɤɪɚɲɢɜɚɬɶ ɪɚɡɥɢɱɧɵɦɢ ɫɩɨɫɨɛɚɦɢ, ɧɚ­ɛɢɜɤɚ ɬɟɤɫɬɢɥɹ, ɨɬɞɟɥɤɚ ɫ ɩɨɦɨɳɶɸ ɯɢɦɢɱɟɫɤɢɯ ɩɪɨɰɟɫɫɨɜ, ɚɩɩɪɟɬɢ­ɪɨɜɚɬɶ (ɨɛɥɚɝɨɪɚɠɢɜɚɬɶ) ɩɨɜɟɪɯɧɨɫɬɶ ɬɟɤɫɬɢɥɶɧɵɯ ɩɨɥɨɬɟɧ
Text 1
Unter Veredlung versteht man Verfahren, durch welche die Eigen-
schaften und der Gebrauchswert von Stoffen verbessert werden. Dazu die­nen sowohl chemische als auch mechanische Prozesse, denen die Fa-
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