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Файл:Немецкий язык для бакалавров. Учебник для студентов неязыковых вузов
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291
serstoffe, aber auch Garne und Zwirne sowie textile Flächengebilde
unterzogen werden.
Bleichen. Um eine blendendweiße Farbe zu erhalten, wird das Gewebe
gebleicht. Das Bleichen hat besonders für Pflanzenfasern, wie Baumwolle
und Flächengebilde mit höherem Baumwollanteil, Bedeutung, z.T. aber
auch für Wolle und bestimmte Chemiefaserstoffe. Die Baumwolle enthält
bestimmte natürliche Farbstoffe, die ihr ein gelbliches bis bräunliches
Aussehen verleihen. Beim Bleichen sollen diese Farbstoffe zerstört werden,
um ein weißes Textilgut zu erhalten.
Beim Bleichen von Baumwolle kommen allgemein nur oxydativ wirkende Bleichmittel in Betracht. Durch Oxydation werden die natürlichen
Farbstoffe in farblose, möglichst wasserlösliche Verbindungen überführt,
diese können dann von der Faser gespült werden. Die in der Textilveredlung häufigsten Bleichmittel sind die chlorhaltigen Chemikalien Natriumchlorit und Natriumhypochlorit sowie Wasserstoffperoxid.
Färben. Unter Färben versteht man die Änderung der Farbe des Textilgutes durch Aufziehen von Farbstoffen aus Lösungen. Textile Faserstoffe
können nach verschiedenen Verfahren gefärbt werden. Die Wahl des
entsprechenden Verfahrens wird vom Farbstoff, vom Textilgut, vom zur
Verfügung stehenden Maschinenpark und wesentlich von der Produktionsmenge beeinflusst.
Das Färben kann schon in der Stufe der Faserstoffe, aber auch der
Garne vorgenommen werden. Durch verschiedenfarbige Faserstoffe in
einem Garn werden gemischte Farben erreicht. Durch verschiedenfarbige
Garne können farbige Musterungseffekte, wie Streifen, Karos usw. im textilen Flächengebilde erzeugt werden.
Beim Färben von Textilien werden Farbveränderungen der Faserstoffe
durch Einlagerung chemischer, färbender Substanzen in den Faserkörper
erreicht, in den die Farbstoffe möglichst tief eindringen sollen.
Textildruck. Das Bedrucken von Textilien ist eine einfache und meist
sehr billige Möglichkeit zum Erzeugen bunter Muster. Unter dem Begriff
«Textildruck» versteht man das Erzeugen des Musters durch örtliches Auftragen der Farbpaste auf ungefärbtes oder vorgefärbtes Textilgut oder durch
örtliches Zerstören der Farbe des bereits vorgefärbten Textilgutes.
Appretur. Die Appretur durch chemische Prozesse ist für alle Faserstoffarten möglich und wird für Naturfasern, hauptsächlich Baumwolle,
sowie Zellulosefaserstoffe, ferner auch bei synthetischen Faserstoffen
angewendet. Textile Flächengebilde sollen ein spezifisches Griffgefühl
vermitteln, dicht und füllig sein. Das muss bei manchen Erzeugnissen
durch Streifen, Füllen und Beschweren erreicht werden, wozu u.a. Stärke,
Zelluloseäther, Gummis benutzt werden.

292
Mechanische Veredlung. Durch Kalandern, Rauhen und Scheren wird
6. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 1 ȍȡȍ ȘȈȏ Ȑ ȖȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ:
ǷȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ (Die Temporalsätze)
die Oberfläche der textilen Flächengebilde mechanisch veredelt. Durch
Kalandern wird das textile Flächengebilde mit glänzender oder auch
mattierter oder in verschiedenen Strukturen gepresster Oberfläche versehen.
Durch Rauhen werden freie Faserenden aus den Fäden textiler
Flächengebilde herausgezogen, so dass eine flaumige, weiche Faserdecke
entsteht.
Durch das Scheren werden an textilen Flächengebilden abstehende
Fadenenden entfernt oder die z.B. durch Rauhen entstandenen Faserenden
gleichmäßig verschnitten. Bei Wollstoffen oder stark wollhaltigen textilen
Flächengebilden ist die Dekatur (ɞɟɤɚɬɢɪɨɜɤɚ) zu nennen, Sie verbessert
die Oberflächengüte des Gewebes.
1. Was versteht man unter Veredlung?
2. Welche Prozesse dienen der Textilveredlung?
3. Welchem Prozess wird die Baumwolle unterzogen, um eine weiße
Farbe zu erhalten?
4. Welche Stoffe werden gebleicht?
5. Was wird beim Bleichen erreicht?
6. Welche Bleichmittel sind Ihnen bekannt?
7. Was versteht man unter Färben?
8. Wovon wird die Wahl des Färbeverfahrens beeinflusst?
9. Was geschieht beim Färben von Textilien?
10. Was wird durch Bedrucken von Textilien erreicht?
11. Für welche Stoffe wird die Appretur angewendet?
12. Was versteht man unter mechanischer Veredlung?
13. Was wird durch Kalandern, Rauhen und Scheren erreicht?
ɉɪɢɞɚɬɨɱɧɵɟ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ ɜɪɟɦɟɧɢ ɨɬɜɟɱɚɸɬ ɧɚ ɜɨɩɪɨɫɵ: wann
(ɤɨɝɞɚ?) seit wann? (ɫ ɤɚɤɢɯ ɩɨɪ?), wie lange? (ɤɚɤ ɞɨɥɝɨ?) ɢ ɜɜɨɞɹɬ-
ɫɹ ɫɨɸɡɚɦɢ als, wenn, nachdem, während ɢ ɞɪ.
ɋɨɸɡ als ɜɵɪɚɠɚɟɬ ɨɞɧɨɤɪɚɬɧɨɟ ɞɟɣɫɬɜɢɟ ɜ ɩɪɨɲɥɨɦ. ȿɫɥɢ ɞɟɣɫɬɜɢɟ ɝɥɚɜɧɨɝɨ ɢ ɩɪɢɞɚɬɨɱɧɨɝɨ ɫɨɜɟɪɲɚɸɬɫɹ ɨɞɧɨɜɪɟɦɟɧɧɨ, ɬɨ ɜ
ɨɛɨɢɯ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹɯ ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɢɦɩɟɪɮɟɤɬ. ȿɫɥɢ ɞɟɣɫɬɜɢɟ
ɩɪɢɞɚɬɨɱɧɨɝɨ ɩɪɟɞɲɟɫɬɜɭɟɬ
ɩɨɫɥɟ ɫɨɸɡɚ als ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɩɥɸɫɤɜɚɦɩɟɪɮɟɤɬ.
ɞɟɣɫɬɜɢɸ ɝɥɚɜɧɨɝɨ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ, ɬɨ

293
ɋɪɚɜɧɢɬɟ:
1. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ.
2. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ ș șȖȦȏȖȔ wenn.
Als ich die letzte Prüfung ablegte, fühlte ich mich nicht besonders gut.
Ʉɨɝɞɚ ɹ ɫɞɚɥ ɩɨɫɥɟɞɧɢɣ ɷɤɡɚɦɟɧ, ɹ ɱɭɜɫɬɜɨɜɚɥ ɫɟɛɹ ɧɟ ɨɫɨɛɟɧɧɨ ɯɨɪɨɲɨ.
Als ich meine letzte Prüfung abgelegt hatte, fuhr ich zu meinen Großeltern
aufs Land.
Ʉɨɝɞɚ ɹ ɫɞɚɥ ɫɜɨɣ ɩɨɫɥɟɞɧɢɣ ɷɤɡɚɦɟɧ, ɹ ɩɨɟɯɚɥ ɤ ɞɟɞɭɲɤɟ ɢ ɛɚɛɭɲɤɟ ɜ
ɞɟɪɟɜɧɸ.
ɋɨɸɡ wenn ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɜ ɩɪɢɞɚɬɨɱɧɨɦ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɢ ɜɪɟɦɟɧɢ,
ɟɫɥɢ ɞɟɣɫɬɜɢɟ ɩɪɨɢɫɯɨɞɢɬ:
(a) ɜ ɛɭɞɭɳɟɦ
Wenn der Sommer kommt, fahren wir nach Österreich.
Ʉɨɝɞɚ ɧɚɫɬɭɩɢɬ ɥɟɬɨ, ɦɵ ɩɨɟɞɟɦ ɜ Ⱥɜɫɬɪɢɸ.
(b) ɢɥɢ ɦɧɨɝɨɤɪɚɬɧɨ ɩɨɜɬɨɪɹɟɬɫɹ ɜ ɧɚɫɬɨɹɳɟɦ ɢ ɩɪɨɲɟɞɲɟɦ ɜɪɟ-
ɦɟɧɢ
Wenn ich deutsche Bücher lese, schreibe ich neue Wörter heraus.
Ʉɨɝɞɚ ɹ ɱɢɬɚɸ ɧɟɦɟɰɤɢɟ ɤɧɢɝɢ, ɹ ɜɵɩɢɫɵɜɚɸ ɧɨɜɵɟ ɫɥɨɜɚ.
Wenn er uns besuchte, brachte er immer die Geschenke für die Kinder.
Ʉɨɝɞɚ ɨɧ ɧɚɜɟɳɚɥ ɧɚɫ, ɨɧ ɜɫɟɝɞɚ ɩɪɢɧɨɫɢɥ ɞɟɬɹɦ ɩɨɞɚɪɤɢ.
1. Stehen Sie um 7 Uhr auf, wenn Ihr Unterricht um 9 Uhr beginnt?
2. Stehen Sie später auf, wenn Sie nur zur zweiten Stunde kommen sollen?
3. Gehen Sie in die Mensa, wenn Sie Hunger haben? 4. Räumen Sie den
Tisch selbst ab, wenn Sie mit dem Essen fertig sind? 5. Legen Sie in der
Garderobe ab, wenn Sie ins Institut kommen? 6. Besuchen Sie die Ermitage, wenn Sie nach Petersburg kommen? 7. Kaufen Sie ein interessantes
Buch, wenn Sie das Stipendium erhalten?
Man hat Hunger. Jedes Gericht schmeckt gut.
— Wenn man Hunger hat, schmeckt jedes Gericht gut.
1. Die große Pause beginnt. Unsere Mensa ist überfüllt. 2. Ich trinke gern
Apfelmost. Ich habe Durst. 3. Unsere Studienkollegen fehlen. Wir rufen sie

294
an. 4. Wir haben Ferien. Wir fahren aufs Land. 5. Ich habe Halsschmerzen.
3. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ, ȐșȗȖȓȤȏțȧ ȖȉȘȈȏȍȞ.
4. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ. ǻȗȖȚȘȍȉȐȚȍ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ.
5. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȖȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȍ ȊȘȍȔȍȕȐ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ
ȖȉȘȈȏȍȞ.
Ich konsultiere den Arzt. 6. Die Eltern bekommen den Urlaub. Sie fahren
nach dem Süden. 7. Sie hat Kopfschmerzen. Sie nimmt die Arznei ein.
8. Die Krankheit ist ansteckend. Der Arzt erlaubt nicht, den Kranken zu
besuchen. 9. Der Arzt schreibt den Genesenden gesund. Er darf ins Institut
kommen. 10. Der Kranke hat hohes Fieber. Man holt den Arzt.
Was antworten Sie, wenn man Ihnen «Danke schön» sagt?
— Wenn man mir «Danke schön» sagt, antworte ich «Bitte, keine
Ursache».
Was sagen Sie: 1. Wenn Sie Ihrem Freund am Morgen begegnen? 2. Wenn
Sie jemandem am Tage begegnen? 3. Wenn Sie dem Freund in der Mensa
beim Mittagessen begegnen? 4. Wenn Sie von Ihren Eltern Abschied nehmen? 5. Wenn Sie die Erklärungen des Lehrers nicht verstehen? 6. Wenn
Ihre Eltern schlafen gehen? 7. Wenn Ihr Freund eine Reise macht? 8. Wenn
Ihr Studienkollege zur Prüfung geht?
Wie alt waren Sie, als Sie die Schule beendeten? (17).
— Als ich die Schule beendete, war ich 17 Jahre alt.
1. Wie alt waren Sie, als Sie in die Schule gingen? (7)
2. Wie spät war es, als Kurt nach Hause kam? (23)
3. Wie spät war es, als du gestern zum Unterricht kamst? (10)
4. Wo waren Sie als die Sitzung begann? (beim Arzt)
5. Wo war die Hausfrau, als die Gäste eintrafen? (in der Küche)
6. Wann bekam Dieter sein Diplom? (23 Jahre)
7. Wann wurde er Dr. der Chemie? (28 Jahre)
8. Wann wurde er Professor an der Universität? (36 Jahre)
Monika studierte noch. Stefan war schon Ingenieur.
— Als Monika noch studierte, war Stefan schon Ingenieur.
1. Eva ging noch in den Kindergarten. Günter besuchte schon die Schule.
2. Sabine ging noch in die Schule. Rolf arbeitete schon in der Fabrik.

295
3. Michael studierte noch. Klaus war schon Arzt.
6. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ. ǻȗȖȚȘȍȉȐȚȍ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ.
7. Wenn ȐȓȐ als?
4. Rolf hatte Urlaub. Susanne legte die Prüfungen ab.
5. Ich machte meine Aufgabe. Mein Freund rief mich an.
6. Ich begegnete ihm. Er bat mich zu kommen.
7. Ich ging zur Post. Unterwegs begegnete ich meinem alten Schullehrer.
8. Ich wurde 14 Jahre alt. Meine Eltern kauften mir ein Fahrrad.
9. Ich ging auf Urlaub. Ich beschloss, nach dem Kaukasus zu fahren.
Wann haben Sie Französisch gelernt? (Ich war in Frankreich)
— Als ich in Frankreich war, habe ich Französisch gelernt.
1. Wann fuhr er oft nach Dresden? (Er arbeitete an dem Projekt) 2. Wann
schlief er wenig? (Er arbeitete an seiner Dissertation) 3. Wann hat Eva ihre
Eltern besucht? (Ihre Mutter hatte Geburtstag) 4. Wann hat Frau Hesse
ihren Mann kennengelernt? (Sie studierten beide in Hamburg) 5. Wann hat
Herr Hein die Karten geholt? (Er war gestern in der Stadt) 6. Wann traf
Inge Herrn Weber? (Sie ging ins Stadion) 7. Wann hatte Herr Meier für
seine Familie wenig Zeit? (Er studierte in der Aspirantur)
1 . . . . ich gestern ins Cafe trat, war es überfüllt. 2. . . . wir am Morgen in
der Mensa frühstückten, war sie immer überfüllt. 3. Jedesmal, . . . ich mir
eine Nudelsuppe bestellte, schmeckte sie mir. 4. . . . ich mir gestern ge-
bratene Leber bestellte, schmeckte sie mir besonders gut. 5. . . . ich im
Lesesaal meinen Freund sah, setzte ich mich an seinen Tisch. 6. . . . ich
ihn kennenlernte, war er im 1. Studienjahr. 7. Jedesmal, ... ich ihm be-
gegnete, begrüßte er mich freundlich. 8. . . . wir uns später in der Mensa
trafen, setzten wir uns immer an einen Tisch. 9. Manchmal, . . . er mich
besuchte, erzählte er mir von seinem Studium. 10. . . . die Touristen die
Tretjakowgalerie besuchen, bewundern sie immer die russische Malerei.
11. Jedesmal, ... ich einen Brief von meinen Eltern bekam, freute ich
mich.

296
8. ǷȖȌȚȊȍȘȌȐȚȍ, ȟȚȖ Ȋȣ șȌȍȓȈȍȚȍ ȚȖ, Ȗ ȟȍȔ ȊȈș ȗȘȖșȧȚ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ
ȖȉȘȈȏȍȞ.
9. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȊȘȍȔȍȕȐ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
10. ǹȒȈȎȐȚȍ ȚȖ Ȏȍ șȈȔȖȍ ȗȖ-ȌȘțȋȖȔț. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
Schließen Sie bitte das Fenster, bevor Sie den Raum verlassen!
— Gut, bevor ich den Raum verlasse, schließe ich das Fenster.
1. Melden Sie Besucher an, bevor Sie Aufträge durchführen! 2. Laden Sie
die Gäste ein, bevor Sie Termine absprechen! 3. Holen Sie die Post ab,
bevor Sie Besprechungen vorbereiten! 4. Waschen Sie das Geschirr ab,
bevor Sie Möbel abstauben! 5. Holen Sie das Paket ab, bevor Sie die
Nachricht weitergeben! 6. Bringen Sie alles in Ordnung, bevor Sie
spazieren gehen! 7. Bevor Sie mit der Arbeit anfangen, geben Sie die Anmeldung im Büro ab! 8. Lernen Sie alle neuen Wörter,bevor Sie den Text
übersetzen! 9. Bereiten Sie das Essen zu, bevor Sie die Wäsche waschen.
10. Messen Sie die Temperatur, bevor Sie den Arzt holen!
Dreher, dann Ingenieur.
— Bevor Herr Müller Ingenieur wurde, arbeitete er als Dreher.
1. Frau Hopp: Krankenschwester, dann Ärztin. 2. Fräulein Richter: Laborantin, Erzieherin. 3. Herr Weber: Angestellter in einem Büro, dann Chef
der Abteilung. 4. Frau Fuchs: Trainerin, die Sportreporterin. 5. Fräulein
Schnitke: Lehrerin, dann Journalistin. 6. Herr Schulze: Weber, dann Aspirant. 7. Herr Heller: praktischer Arzt in einer Poliklinik, dann Chirurg. 8.
Fräulein Winkler: Putzfrau, dann Studentin. 9. Hans: Zeitungsverkäufer,
dann Student. 10. Luise: Weberin, dann Hallenleiterin.
Sie schläft noch. Ihr Mann kocht schon den Kaffee.
— Während sie noch schläft, kocht ihr Mann schon den Kaffee.
1. Die Eltern sitzen beim Kaffee. Die Kinder sehen fern. 2. Sie sieht sich
Zeitschriften an. Er raucht noch eine Zigarette. 3. Renate kocht das Mittagessen. Daniel hilft ihr in der Küche. 4. Frau Weber liest einen Krimi. Ihr
Mann arbeitet am Computer. 5. Sie hören die neuesten Nachrichten. Das
Telefon klingelt. 6. Otto repariert sein Auto. Monika räumt die Wohnung
auf. 7. Hans bereitet sich auf das Seminar vor. Sein Freund Olaf geht tanzen. 8. Herr Schnittke brachte seinen Wagen in Ordnung. Seine Frau buk
die Torte. 9. Frau Schulze wusch die Wäsche. Ihr Mann bereitete sich auf

297
die Konferenz vor. 10. Herr Starke unterhielt sich mit dem Direktor. Die
11. ǹȘȈȊȕȐȚȍ ȌȊȈ ȘȈșȗȐșȈȕȐȧ. ǰșȗȖȓȤȏțȑȚȍ ȖȉȘȈȏȍȞ.
12. ǶȚȊȍȚȤȚȍ ȕȈ ȊȖȗȘȖșȣ.
13. ǬȖȗȖȓȕȐȚȍ șȓȍȌțȦȡȐȍ ȊȣșȒȈȏȣȊȈȕȐȧ.
ǷȘȐȌȈȚȖȟȕȣȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȞȍȓȐ (die Finalsätze)
anderen besichtigten die Produktionshallen.
Wenn Barbara technisches Zeichnen hat, hat Daniel Sport.
Montag Montag
Technisches Zeichnen
1
Physik
2
höhere Mathematik
3
Deutsch
4
Philosophie
5
1
Sport
Deutsch
2
Philosophie
3
Chemie
4
technisches Zeichnen
5
1. Was machten Sie am Morgen, nachdem Sie aufgestanden waren? 2. Was
machten Sie, nachdem Sie sich gewaschen hatten? 3. Was machte Herr
Fuchs, nachdem er gefrühstückt hatte? 4. Was machte Frau Naumann,
nachdem sie ihr Kind aus dem Kindergarten abgeholt hatte? 5. Was machte
Ursula mit dem Text, nachdem sie neue Wörter herausgeschrieben hatte? 6.
Wohin ging Fräulein Starke, nachdem sie sich den Film angesehen hatte?
7. Wen besuchte Monika, nachdem sie das Geschenk gekauft hatte? 8. Wer
kam zu Ihnen, nachdem Sie aus dem Institut gekommen waren? 9. Was
machten Sie mit dem Text, nachdem Sie ihn übersetzt hatten?
1. Nachdem ich aufgestanden war, ... . 2. Nachdem ich mich gewaschen
hatte, ... . 3. Nachdem er gefrühstückt hatte, ... . 4. Nachdem wir uns auf
das Seminar vorbereitet hatten, ... 5. Nachdem sie das Essen zubereitet
hatte, ... . 6. Nachdem Frau Rielke die Zeitschrift gelesen hatte, ... .
7. Nachdem ich das Abendbrot gegessen hatte, ... . 8. Nachdem mein Vater
aus der Dienstreise (ɤɨɦɚɧɞɢɪɨɜɤɚ) zurückgekehrt war, ... . 9. Nachdem
meine Schwester geheiratet hatte, ... . 10. Nachdem das Kind eingeschlafen
war, ... . 11. Nachdem der Junge die Schule beendet hatte, ... .
ɉɪɢɞɚɬɨɱɧɵɟ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ ɰɟɥɢ ɨɬɜɟɱɚɸɬ ɧɚ ɜɨɩɪɨɫɵ: wozu?
(ɞɥɹ ɱɟɝɨ?), zu welchem Zweck? (ɞɥɹ ɤɚɤɨɣ ɰɟɥɢ?) ɢ ɜɜɨɞɹɬɫɹ ɫɨɸɡɨɦ damit (ɱɬɨɛɵ).
Der Lehrer erklärt die Regel noch einmal, damit wir sie gut verstehen.

298
ɇɨ! ȿɫɥɢ ɜ ɝɥɚɜɧɨɦ ɢ ɜ ɩɪɢɞɚɬɨɱɧɨɦ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɢ ɰɟɥɢ ɨɞɧɨ ɢ
14. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ Ȑȏ ȌȊțȝ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȑ ȗȘȐȌȈȚȖȟȕȖȍ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȍ ȞȍȓȐ ș
șȖȦȏȖȔ damit.
15. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ Ȑȏ ȊȚȖȘȖȋȖ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȧ ȖȉȖȘȖȚ ș um… zu + ȐȕȜȐȕȐȚȐȊ.
ɬɨ ɠɟ ɩɨɞɥɟɠɚɳɟɟ, ɬɨ ɜɦɟɫɬɨ ɩɪɢɞɚɬɨɱɧɨɝɨ ɩɪɟɞɥɨɠɟɧɢɹ ɰɟɥɢ ɭɩɨɬɪɟɛɥɹɟɬɫɹ ɢɧɮɢɧɢɬɢɜɧɵɣ ɨɛɨɪɨɬ ɫ um . . .zu.
Der Wissenschaftler lernt die deutsche Sprache, um später Fachbücher
zu lesen.
Besorge die Fahrkarten im Voraus. Wir können am Sonntag aufs
Land fahren.
— Besorge die Fahrkarten im Voraus, damit wir am Sonntag aufs
Land fahren können.
1. Der Arzt verschreibt meiner Schwester eine Arznei. Sie wird schneller
gesund.
2. Jeden Morgen wecke ich meinen jüngeren Bruder. Er kommt in die
Schule rechtzeitig.
3. Gib mir das Geld! Ich kann dir dieses Buch kaufen.
4. Schreibe sauber! Der Lehrer kann das Geschriebene gut lesen.
5. Der Lehrer wiederholt den Stoff noch einmal. Der Student kann ihn gut
verstehen.
6. Schalte den Fernseher ein! Wir können uns die letzten Nachrichten
ansehen.
7. Stelle das Buch in den Bücherschrank. Der Vater kann es leicht finden.
8. Ich schicke meinem Freund das Telegramm. Er soll mich von der Bahn
abholen.
9. Die Oma kauft dem Enkel warme Handschuhe. Er soll im Winter nicht
frieren.
10. Die Mutter schaltet das Licht aus. Das Kind soll schnell einschlafen.
Der Kranke braucht gute Nahrung. Er muss seine Kräfte schnell
wiederherstellen.
— Der Kranke braucht gute Nahrung, um seine Kräfte schnell
wiederherzustellen.
1. Ich kam nach Berlin. Ich wollte diese Stadt kennenlernen. 2. Der Student
wiederholt den Stoff. Er will die Prüfung gut ablegen. 3. Wir lesen sehr

299
viel. Wir wollen unsere Kenntnisse vertiefen. 4. Wir laden den Schrift-
16. ǶȉȘȈȏțȑȚȍ Ȑȏ ȌȊțȝ ȗȘȍȌȓȖȎȍȕȐȑ ȖȌȕȖ ș șȖȦȏȖȔ damit ȐȓȐ ș um ... zu +
ȐȕȜȐȕȐȚȐȊ.
17. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 2 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, ȒȈȒ ȘȈȏȊȐȊȈȓȖșȤ
ȒȘȈȠȍȕȐȍ Ȋ ǭȋȐȗȚȍ, ǨȏȐȐ, ǫȍȘȔȈȕȐȐ.
Geschichte der Textilfärberei
steller ein. Wir wollen sein Buch besprechen. 5. Ich arbeite sehr viel im
Sprachlabor. Ich will meine Sprachkenntnisse erweitern. 6. Der Student
schreibt unbekannte Wörter aus dem Text heraus. Er will sie behalten.
7. Ich habe sofort telefoniert. Ich will die Wohnung bekommen. 8. Mein
Freund ist in die Stadt gefahren. Er wollte eine Adresse erfragen. 9. Wir
haben eine Woche Urlaub gemacht. Wir wollten uns ein bisschen erholen.
1. Die Mutter schickt den Sohn in die Bäckerei. Er soll Brot kaufen. 2. Der
Sohn geht in die Bäckerei. Er will Brot kaufen. 3. Die Mutter schimpft auf
das Kind. Es soll nicht laut schreien. 4. Das Kind benimmt sich sehr gut.
Die Mutter will ihm ein Spielzeug kaufen. 5. Tante Else fährt nach Bonn.
Sie will dort ihre Schwester besuchen. 6. Herr Weber schickte den Fahrer
zum Bahnhof. Er soll seine Eltern abholen. 7. Ich gehe auch mit. Ich will
Ihnen helfen. 8. Der Dekan informiert die Studenten über den Vortrag. Alle
sollen ihn hören. 9. Die Schüler fahren aufs Land. Sie sollen Äpfel und
Birnen pflücken. 10. Der Schuldirektor schickt die Schüler in den Garten.
Sie sollen ihn in Ordnung bringen.
Text 2
Die ältesten gefärbten Textilien stammen von oberägyptischen Königs-
gräbern aus Theben, wo sie durch das trockene Klima Ägyptens konserviert
wurden.
Es handelt sich z.B. um Bänder aus der Zeit 2500 v.u.Z. von gelber bis
rötlicher Farbe, die mit der Färberdistel gefärbt wurden. Zu den kulturhistorisch wertvollen Funden gehört die Ausgrabung des Grabmals von TutenchAmun aus dem 14. Jahrhundert v.u.Z. Die Mumienbinden aus der Zeit um
4000 v.u.Z. bestanden aus einem besonders feinen Gewebe, von dem noch ein
Fund mit einer roten Borte existiert. Von 2500 v.u.Z. sind derartige Mumienbinden aus Ägypten erhalten, die mit Saflorgelb und Rötel gefärbt wurden.
Viele Kenntnisse über die Färberei stammen aus der Antike. Die klas-
sischen Schriftsteller Griechenlands haben zahlreiche Angaben über die
Technik der Farbstoffherstellung und den Färbereiprozess hinterlassen. Es
existieren Angaben über die Eigenschaften der Farbstoffe, die Prüfung des

300
Reinheitsgrades, neue Verwendungsmöglichkeiten im alltäglichen Einsatz
18. ǷȘȖȟȚȐȚȍ ȚȍȒșȚ 3 Ȑ ȗȍȘȍȊȍȌȐȚȍ ȍȋȖ. ǸȈșșȒȈȎȐȚȍ, ȒȈȒȐȍ ȊȍȡȍșȚȊȈ
ȐșȗȖȓȤȏȖȊȈȓȐșȤ ȘȈȕȤȠȍ Ȍȓȧ ȒȘȈȠȍȕȐȧ.
Textilfärberei
sowie in der Malerei.
Der teuerste und begehrteste Farbstoff der Antike und des Frühmittelal-
ters war Schneckenpurpur. Die Städte Tyrus und Sidon waren bedeutende
Produktionszentren des antiken Schneckenpurpurs.
Auch in Asien ist die Färberei mehrere Jahrtausende alt. Aus den Ton-
särgen der im Westen Chinas an der Karawanenstraße gelegenen Stadt
Lou-lan wurden seidene Stoffreste aus der Han-Zeit entnommen, die durch
ihre Farbenfrische verblüffen, obwohl ihr Alter kaum weniger als 2000
Jahre beträgt. Auch in China wurde um 2650 v.u.Z. unter dem Kaiser
Hoang-te mit Pflanzenfarbstoffen gefärbt. Es wurden zunächst die wirksamen Bestandteile aus dem Pflanzenmaterial extrahiert und nach
vorangegangener Beizung der Faser als Färbebrühen angewandt.
Aus germanischer Zeit existieren bekleidete Moorleichen mit relativ
gut erhaltenen Geweben, wie z.B. der 1860 Jahre alte mit Waid gefärbte
Thorsberger Prachtmantel. Mittelalterliche Textilien von besonderer Farbigkeit und Schönheit sind in verschiedener Form erhalten. Dazu gehören
z.B. der aus dem Jahre 1014 stammende Kaisermantel Heinrich II, der mit
Purpur gefärbt ist, sowie der in Wien befindliche Krönungsmantel der
deutschen Kaiser, der 1183 angefertigt wurde.
Nicht nur textile Funde, sondern auch archäologische Funde geben uns
Information über die Geschichte der Färberei, wie z.B. die von 1880 bis
1935 durchgeführte Ausgrabung einer ägyptischen Färberei sowie die
Freilegung einer 79 v.u.Z. in Pompeyi verschütteten Werkstatt. Selbst
Grabsteine berühmter Purpurfärber mit handwerklichen Abbildungen haben sich bis in die heutige Zeit erhalten.
Text 3
Alle Naturfarbstoffe wurden in mineralische und pflanzliche Gruppen
geteilt.
Zur mineralischen Gruppe gehörten kieselsäurehaltige
tonerdehaltige
Quecksilberverbindungen
2
Produkte, Ockerfarbstoffe3, Kupfer- und Arsenminerale4,
5
und fossile6 Kohlenstoffarten. Diese Produkte
1
Mineralien,
gab es im Handel in Form von kleinen Stücken oder als Pulver.
Bei der Gruppe der Naturprodukte pflanzlicher Herkunft handelt es
sich um Wurzeln, Blätter und Blüten. Ihre gefärbten und färbenden Säfte
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