Основы межкультурной коммуникации на немецком языке туристический дискурс. Учебное пособие
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ЭКСКУРСИЯ В КИРИЛЛОВ И КИРИЛЛО-БЕЛОЗЕРСКИЙ МОНАСТЫРЬ
Экскурсия в город Кириллов с посещением монастыря содержит историческую, религиозную и этнографическую лексику. В этом разделе собраны лексические единицы, необходимые для последовательного перевода экскурсии. Если при работе с этими единицами у вас возникают трудности, т.е. значения некоторых слов неясно, то предлагаем вам пользоваться справочной литературой в электронной или бумажной форме.
Дайте русский перевод следующих этнографических лексических единиц.
Gegenstände des häuslichen Lebens |
das Spinnrad / Spinnrock |
Vergebung der Sünden |
Spinnerin, f |
Felsenkette, f |
spinnen |
Picke, f; Lanze, f |
Mitgift, f |
Glasperlen, pl |
Gespinst, n |
glimmen |
der / das Knäuel |
Schießscharten, pl |
Faden, m |
feudaler Großgrundbesitz |
Truhe, f |
klerikales Gebäude |
Wertpapier, n |
Ackerbau, m |
Topf, m |
Flachsbau, m |
anblasen |
raues Klima |
Geselle, m |
Festung, f |
abbeißen |
Treibhaus, n |
verglasen |
Erdhütte, f |
Stickerei, f |
Spitzen klöppeln |
englische Stickerei |
Fastnachtwoche, f |
Näharbeit, f |
Waageschale, f |
Steppstich, m |
Beschlag, m |
Wetterfahne, f |
Hexerei, f |
Posaune, f |
Дайте немецкий перевод следующих этнографических лексических единиц.
вериги |
вышивка |
тлеть |
суровый климат |
возделывание льна |
колдовство |
пика |
оклад |
шитье |
бисер |
масленица |
нить |
полеводство |
теплица |
флюгер |
земледелие |
плести кружева |
бойницы |
клубок |
землянка |
прялка |
чаша весов |
приданое |
прясть |
предметы обихода |
труба (духовая) |
ценная бумага |
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сундук |
стежок |
пряжа |
застеклить |
горшок |
раздувать |
вышивка гладью |
подмастерье |
откусить |
феодальное землевладение |
|
|
Дайте русский перевод следующих церковных лексических единиц.
Archimandrit, m; Klostervorsteher, m |
Tischlerund Zimmermannswerkzeuge |
Weihrauchfass, m |
Kirchenspaltung, f |
mit Weihrauch räuchern |
die Altgläubigen |
Maria-Himmelfahrt — Kathedrale |
die Säkularisierung des Kirchengeländes |
Refektorium, m |
Bischofsmütze, f |
ein Gelöbnis ablegen |
der Priesterrock, die Kutte |
die Kirchengeräte |
Papierrolle, f |
Kirchenspaltung, f |
Samt, m |
Pristerornat, m |
Brokat, m |
Erdhütte, f |
Ikonenbeschlag, m |
heilig sprechen |
Kruzifix, m |
Stab, m |
Vergebung der Sünden |
Büßergewand, n |
Kirchengeräte, pl |
Pilger, m |
Gnadenbrief, m |
|
steuerfrei |
Дайте немецкий перевод следующих церковных лексических единиц.
облачение священника |
кадило |
кадить |
трапезная |
Успенский собор |
землянка |
давать обет |
архимандрит |
канонизировать |
посох |
вериги |
дарственная грамота |
паломник |
старообрядцы |
церковная утварь |
беспошлинно |
столярные инструменты |
раскол церкви |
секуляризация |
клобук |
ряса |
свиток |
бархат |
парча |
отпущение грехов |
оклад |
распятие |
Выучите основную лексику для экскурсии по монастырю.
Неопалимая Купина |
Brennender Dornbusch |
Николай Чудотворец |
Nikolaus der Wundertäter |
Богородице Дево радуйся |
„Gegrüßt seist Du, Maria“ |
Богоматери Умиление |
Gottesmutter Eleuse (Zärtlichkeit) |
Богоматерь Одегитрия |
wegweisende Gottesmutter, Hodegetria |
Иисус в силах |
Erlöser unter den Engelsmächten |
Успенье Богородицы |
Maria Entschlafen |
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Дорога от деревни Горицы до города Кириллов проходит по Вологодской области. Время в пути около 10 минут. Путевая информация подготавливает туристов к восприятию информации предстоящей экскурсии.
Прочитайте и переведите на русский язык вариант путевой информации. Выучите незнакомые лексические единицы. Выделите основные темы текста и, если необходимо, дополните информацию. Сделайте свой вариант путевой информации или выучите предложенный текст.
Goritsy ist ein kleines Dorf mit etwa 800 Einwohnern. Sie leben hauptsächlich von Landwirtschaft, Fischerei und Jagd. Rechts und links sehen Sie typische, einstöckige Holzhäuser mit Gärten, die hauptsächlich mit Kohle beheizt sind.
Die Hauptattraktion des Dorfes ist das Auferstehungskloster, dessen Türme rechts zu sehen sind. Dieses Kloster wurde 1544 von der Tante des Zaren Iwan des Schrecklichen Euphrosyne gegründet, der später selbst zu ihm geschickt wurde, weil sie an einer Verschwörung gegen den Zaren teilgenommen hatte, und dann auf sein Befehl ermordet wurde. In den 16–17 Jahrhunderten war das Kloster ein berühmter Verbannungsort für Adlige. Hier lebten zum Beispiel zwei Ehefrauen von Iwan dem Schrecklichen — die vierte und die siebte. Nach der Revolution von 1917 wurde das Kloster wie viele andere geschlossen und verfiel allmählich. Vor einigen Jahren wurde das Kloster erneut der Kirche übergeben, und jetzt leben eine Nonne und sieben Novizen auf seinem Territorium.
Und wir setzen unsere Reise fort. Jetzt befinden wir uns auf dem Territorium des Wologdaer Gebietes, das im Norden Russlands liegt. Auf dem Territorium des Gebietes gibt es viele Seen (ca. 300) aus der Eiszeit (als sich der Gletscher nach Norden bewegte, hinterließ er ein sehr hügeliges Gelände). Wir fahren jetzt durch das Territorium des russischen Wissenschaftsparks „Der russische Norden“. Die Natur steht hier unter staatlichem Schutz. Das Klima ist in dieser Region rau. Der Winter dauert von Oktober bis April, der Winter ist sehr schneereich (die Dicke der Schneedecke beträgt 1–1,5 m). Die Durchschnittstemperatur im Winter beträgt —20 °C, im Sommer + 20 °C. Trotzdem sind hier die Wälder an Wildtieren (Wölfe, Bären, Wildschweine, Elche, Füchse, Kaninchen) reich. Die Jagd ist nur mit Lizenzen erlaubt. Beeren: Preiselbeeren, Blaubeeren, Brombeeren.
Das ist — der Schyderskoje See. Der Name des Sees stammt aus der finno-ugri- schen Sprache und bedeutet „Rauchiger See“. Dieser Name ist höchstwahrscheinlich auf häufige Waldbrände zurückzuführen. Wir fahren am Berg Maura vorbei („Schwarzberg“). Der Legende nach kam Cyril hierher, und von diesem Berg aus erkannte er den Ort, den ihm die Jungfrau Maria angedeutet hatte — wo er ein Kloster errichten musste. Die Legende besagt, dass bisher ein Stein mit dem Eindruck von Kirills nackten Füßen auf dem Berg liegt.
Wir wissen es nicht genau, aber es gibt noch etwas, was an diesem Berg bemerkenswert ist. Auf seinem südlichen Hang mehrere Orchideen Arten anbauen. Viele den geografischen Namen tragen hier finnougrische Namen. Dies wird durch die Tatsache
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erklärt, dass bis zum 9. Jahrhundert unserer Zeit dieses Gebiet von finnougrischen Stämmen bewohnt wurde. Im 9. Jahrhundert kommen Slawen hierher. Im zehnten Jahrhundert übernehmen die Slawen wie anderswo in Russland das Christentum, und hier entstehen später Klöster — die geistigen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Einer von ihnen wurde vom Moskauer Mönch Kirill gegründet, der Ende des 14. Jahrhunderts hierherkam, wohin wir jetzt fahren.
Später um das Kloster herum entstand eine Siedlung, jetzt die Stadt Kirillow. Kirillow entstand als Handelssiedlung (Sloboda) um das 1397 gegründete russisch-ortho- doxe Kirillo-Beloserski Kloster, welches bis ins 17. Jahrhundert wichtigstes religiöses und kulturelles Zentrum des russischen Nordens war. 1776 erhielt der Ort Stadtrecht. Dies ist ein Bezirkszentrum mit Bevölkerung von etwa 10 Tausend Einwohnern. Hier gibt es ein eigenes Weingut, Butterwerk, Bäckerei, Standesamt, Schule, Krankenhaus. Die Besonderheit der Architektur ist, dass die Häuser nicht höher als 2 Etagen sein sollten, um das Panorama des Klosters nicht zu verdecken. Im Stadtzentrum sind weiße, 2-stöckige Gebäude zu sehen, die im 19. Jahrhundert den reichen Kaufleuten gehörte. Im Erdgeschoss befanden sich Geschäfte und Lagerräume, im ersten Stock lebten die Familien.
Прочитайте и переведите на русский язык фрагменты экскурсии по монастырю. Выпишите и выучите незнакомые лексические единицы.
Beloosero ist ein weites Land um den Weißen See und ein Gebiet, wo viele russische Heilige ihre irdischen Großtaten vollbrachten. Im Sommer 1397 kamen zwei Mönche aus dem Moskauer Simonow Kloster hierher. Die Mönche hießen Kirill und Ferapont. Sie hatten einen sehr langen Weg durch Dickicht, Sümpfe und Flüsse zurückgelegt. Das Endziel der Wanderung war Kirill schon bekannt gewesen. Dieser Ort war ihm einmal in der Nachtzeit erschienen, als er die heilige Gottesmutter anbetete. Beim Lesen des Akanthits hörte er eine Stimme: „Verlasse dein Heim und begib dich an den Weißen See, dort liegt ein Ort, der dich erlösen kann“. Und die beiden Mönche begaben sich zu den weit gelegenen Orten, wo sie später viele große Großtaten vollbrachten. Nach einer Sage bestiegen Kirill und Ferapont den Berg Maura, wo Kirill die Lage für sein künftiges Kloster erkannte. Für ihre Ansiedlung wählten die Mönche einen hohen Hügel am Ufer des Siwerski Sees. Am Hang dieses Hügels gruben sie eine Erdhütte aus, in der sie ein Jahr lang wohnten. 1398 verließ Ferapont ihr gemeinsames Heim und ging weiter nach Norden, wo er sein eigenes Kloster gründete. Als Kirill Moskau verließ, war er schon 60 Jahre alt. Das geistige Ansehen des heiligen Kirills und des von ihm gegründeten Klosters erstreckten sich weit über Beloosero hinaus.
Das Kloster wurde 1397 vom Mönch Kirill aus dem Moskauer Kloster gegründet. Das Kloster entwickelte sich im 16. Jh. zum größten feudalen Großgrundbesitz im russischen Norden. Der älteste Teil des Klosters liegt am Siwersker See. Das Kloster umfasst die Maria-Himmelfahrt Kathedrale. Spätere Anbauten wie die Wladimir-Kirche (1554) und die Epiphanias-Kirche (1645) haben die Kathedrale stark verändert. Sie
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ist der Mittelpunkt der Klosteranlage, um den sich die anderen klerikalen und Wirtschaftsgebäude gruppieren. Eine alte Sage lautet: diese Kathedrale wurde 1497 vom Rostower Meister Prochow und 20 Gehilfen in nur 5 Monaten gebaut und war ein für ihre Zeit typischer Ziegelbau mit 4 Säulen und 3 Apsiden. Die wirtschaftliche Stabilität wurde auch durch das Wohlwollen der russischen Zaren, hochrangiger Bojaren und Fürsten gesichert.
Früher lebten viele Mönche im Kloster. Sie beteten, arbeiteten und lasen viel. Die Klosterbibliothek hatte eine reiche Büchersammlung. Viele Mönche mussten als Klosterpflicht Bücher umschreiben, damit beschäftigte sich auch Kirill selbst. Um das Kloster herum gab es Werkstätten, in denen Schmiede, Dreher, Schuster, Schneider, Holzschnitzer und andere Handwerker tätig waren. Ende des 14. Jahrhunderts wurde es zu einem der größten Grundund Bodenbesitzer Russlands. Unzählige Spenden und Gaben brachte der Zar Iwan der Schreckliche bei jedem Besuch ins Kloster mit. Sehr großzügig waren auch Spenden von Fürsten und Bojaren. Im Jahre 1528 machten der Großfürst Basilius und seine Frau Elena eine Wallfahrt nach Kirillow. Sie beteten den Heiligen um Gnade an, wünschten sich ein Kind, einen Erben, und machten dem Kloster eine reiche Spende von 1000 Rubel. Mit diesem Geld wurde gleichzeitig der Bau von zwei Kirchen begonnen.
Die stürmischen Ereignisse des Anfangs des 17. Jahrhunderts konnte das Kloster aber auch nicht vermeiden. Nach der Befreiung Moskaus stürzten vereinzelte polnische und litauische Truppen in den Norden und verwüsteten unterwegs alle Städte. Die langjährige Belagerung und Verteidigung der Festung ist eine der heldenhaftesten Seiten nicht nur der Orts-, sondern auch der Heimatgeschichte. Von der Hauptstadt weit entfernt, mit hohen Mauern umgeben, wurde das Kloster Ende des 15. Jahrhunderts zum Verbannungsort. Besonders schwer für das Kloster war das Jahr 1764, als die Zarin Katharina II. einen Erlass über das Personal der geistlichen Einrichtungen verabschiedete. Besonders schwer für das Kloster war das Jahr 1764, als die Zarin Katharina II. einen Erlass über das Personal der geistlichen Einrichtungen verabschiedete. Im April 1918 begann die Nationalisierung des Kirchengutes, vor allem der Böden der Kirchen und Klöster, und danach auch des Kirchengutes. Im Oktober 1924 beschlossen die örtlichen Behörden, das Kloster endgültig zu schließen und auf seinem Territorium ein Museum zu gründen.
Прочитайте и переведите на русский язык фрагменты экскурсии по Казённой палате. Выпишите и выучите незнакомые лексические
единицы. Особое внимание следует уделить запоминанию церковной лексики, так как она встречается при переводе экскурсий в других городах.
Die Schatzkammer ist ein der interessantesten Baudenkmäler auf dem Territorium des Kirillo-Belozersky Museum. Die Geschichte der Kammer reicht bis in das Jahr 1523 zurück, als neben dem Heiligen Tor eine Staatszelle errichtet wurde — ein Gebäude für die Aufbewahrung der Klosterkasse. An den Wänden zwischen den Fenstern
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der Kammer befanden sich zwei Nischenreihen, die zur Aufbewahrung von Klostergut bestimmt waren. Die Nester der Balken, die in den Wänden verblieben sind, weisen darauf hin, dass der Innenraum in zwei Ebenen mit Holzfußboden unterteilt war. In den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurden Holzböden demontiert und die Kammer erlangte ein modernes Aussehen.
Im ersten Saal können Sie einige Ikonen aus der Ikonostase der Kirche von Epiphanias von Zypern sehen. Es wird vermutet, dass die Ikonostase vom berühmten Wo- logda-Ikonenmaler Terenty Fomin ausgeführt wurde. Die Ikonostase bestand aus vier Reihen: örtliche Reihe, Deesis Reihe, festliche Reihe und Prophetenreihe. Die Ausstellung zeigt das Zarentor, einen Teil der Ikonen der Deesis und die prophetischen Reihen des 17. Jahrhunderts. Die Ikonen sind etwas archaisch: Die Figuren sind statisch gemalt, die Farben sind lokal — eine einfache Kombination aus Rot und Grün ist vorherrschend, es gibt keine Goldschnitte, die Buchstaben auf den Rollen sind groß und einfach.
Im zweiten Saal sehen Sie einige Ikonen aus anderer Kathedrale des Klosters. In den Jahren 1722 und 1759 beantragte die Heilige Synode, die „alten“ Ikonen durch neue Gemälde mit denselben Themen zu ersetzen. Die Einführung breiter künstlerischer Kreise in die europäische Ikonographie beginnt insbesondere in der frühen Phase der Bekanntschaft mit der europäischen Bildenden Kunst. Als Muster verwendeten Ikonenmaler Stiche der echten Werke westeuropäischer Künstler. In diesem Saal werden drei Ikonen aus der festlichen Reihe gezeigt, die Ende des 18. Jahrhunderts aufgeführt wurden — „Die Dreieinigkeit des Alten Testaments“, „Höllenfahrt“, „Christi Himmelfahrt“. Die Heiligen wurden auf den Ikonen ungewöhnlich dargestellt. Sie hatten kleine Hände, Füße und einen kleinen Kopf. Sie wurden so dargestellt, um zu zeigen, dass sich die Heiligen von einfachen Menschen unterscheiden.
In den letzten Sälen der Staatskammer befanden sich 23 Ikonen der Verklärungskirche des späten 16. Jahrhunderts aus den Deesis-Reihe und Prophetenreihe sowie 4 Ikonen der festlichen Reihe des 18. Jahrhunderts. Direkt an der Wand ist Deesis- Reihe zu sehen. Darin ist Jesus in Mächten (in der Mitte) dargestellt, links Johannes der Täufer, rechts die Muttergottes und die Apostel (auf beiden Seiten) in Gebetspositionen. Sie bitten Christus um die Menschheit. Diese Ikone zeigt Wiederherstellungsprozeß. Im Laufe der Jahre wurde das Leinöl, das die Ikone bedeckte, dunkler, und manchmal wurde ein anderes Motiv sogar auf die dunkle Ikone gemalt. Während der Restauration werden mehrere verschiedene Schichten gefunden.
Die Besonderheit der Ikonensammlung dieses Klosters besteht darin, dass hier die Ikonen von verschiedenen Ikonenmalern und aus verschiedenen Kirchen ausgestellt sind im Vergleich zu den anderen Klöstern, wo die Ikonen von einem Maler oder Ikonen aus einem Kloster gesammelt sind. Im Museum gibt es einige Ikonen, die mit der Farbe aus Türkis gemalt sind. Diese Farbe war so teuer wie Gold. Beim Kaufen legte man diese Farbe auf eine Waageschale und auf ein anderes bestimmtes Stück Gold. Im Kloster sind folgende Ikonen ausgestellt: Maria Tempelgang, Verkündigung, Christi Geburt, Heilige Dreieinigkeit, Auferstehung Christi.
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Передайте следующую информацию на немецком языке, используя выученные лексические единицы. Возможный вариант перевода дан
в Приложении 1.
1.Белозерье — это огромная территория вокруг Белого озера и область, где многие русские святые вершили земные деяния.
2.Своё название область получила от Белого озера, расположенного в 40 км севернее Кириллова.
3.Летом 1397 сюда пришли два монаха из московского Симонова монастыря. Их звали Кирилл и Ферапонт.
4.Это место однажды ночью он увидел во время молитвы матери Божьей.
5.По легенде, Кирилл и Ферапонт поднялись на гору Мауру, откуда Кирилл увидел место для своего будущего монастыря.
6.На склоне холма они вырыли землянку, в которой прожили год. В 1398 году Ферапонт покинул их общее жилье и ушёл на север, где он основал свой монастырь. Кириллу было уже 60 лет, когда он покинул Москву.
7.Многие монахи в качестве послушания должны были переписывать книги, и сам Кирилл занимался этим.
8.Собрание икон монастыря стало очень известным. Коллекции многих музеев страны располагают сейчас рядом икон из Кирилло-Белозерско- го монастыря. Экономическое благополучие обеспечивалось благодаря пожертвованиям русских царей, высокородных бояр и князей.
9.Бесчисленные пожертвования и дары делал царь Иван Грозный при каждом посещении монастыря.
10.В 1528 году великий князь Василий и его супруга Елена совершили поездку в Кириллов.
11.У них не было ребёнка, наследника, и они, уповая на святую милость, пожертвовали монастырю 1000 рублей. На эти деньги и началось строительство двух церквей одновременно.
12.Бурные события начала XVII века не обошли стороной монастырь. После освобождения Москвы отдельные польско-литовские войска двинулись на север, уничтожая по пути все города.
13.Многолетняя осада и защита крепости — это героическая страница не только местной, но и отечественной истории.
14.Удалённый от столицы, окружённый высокими стенами монастырь служил в XV веке местом ссылки.
15.С начала XVII века управление монастырскими крестьянами и осуществление всех официальных обязанностей контролировались светскими людьми.
16.Вокруг монастыря были мастерские, в которых работали кузнецы, токари, сапожники, портные, резчики по дереву и другие ремесленники.
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17.Особенно тяжёлым для монастыря был 1764 год, когда царица Екатерина II приняла указ о работниках духовных учреждений. Монастырь утратил свои земли, рыболовные и охотничьи угодья и, следовательно, основной источник дохода, потерю которого было очень трудно восполнить.
18.В апреле 1918 года началась национализация церковного имущества, в особенности церковных и монастырских земель.
19.В октябре 1924 года местные власти решили окончательно закрыть монастырь и основали на его территории музей.
Передайте следующую информацию на немецком языке, используя выученные лексические единицы. Возможный вариант перевода дан
в Приложении 1.
1.Кирилло-Белозерский монастырь является одним из самых больших монастырей нашей страны.
2.Город Кириллов возник вокруг монастыря и в 1775 получил статус города.
3.Монастырь был основан в 1397 московским монахом Кириллом.
4.К XVI веку монастырь стал самым большим феодальным землевладением на севере Руси.
5.Постройка каменных зданий на территории монастыря стала возможной в конце XV века благодаря хорошему экономическому положению.
6.Самая старая часть монастыря расположена на Сиверском озере.
7.Монастырь включает в себя Успенский собор Божьей матери. Он является центром монастыря, вокруг которого сгруппированы другие клерикальные и хозяйственные постройки.
8.Раньше в монастыре проживало много монахов. Они молились, трудились с утра до вечера и много читали. В библиотеке монастыря было очень большое собрание книг.
9.В начале XVII века монастырь был осаждён польско-литовскими войсками, нападение было отражено, но хозяйство все же было сильно разрушено.
10.Особенность собрания икон этого монастыря заключается в том, что здесь представлены иконы разных мастеров из разных церквей. В то время как во всех остальных — собраны иконы одного мастера или из одного монастыря.
11.При покупке на одну чашу весов клали золото, а на другую — краску.
12.Здесь есть также оклады икон из золота и серебра. Оклады икон и библий украшали драгоценными камнями, например рубинами, бирюзой.
13.Белозерский монастырь известен в первую очередь иконами Дионисия.
14.Святые изображались на иконах необычно. У них были маленькие руки, ноги, голова. Изображали их так для того, чтобы показать, что святые отличались от простых смертных.
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ЯРОСЛАВЛЬ
Экскурсия по Ярославлю состоит из обзорной автобусной экскурсии по городу и пешеходной части. Туристы посещают историческую часть города и Спасо-Преображенский монастырь, являющийся историко-архитектурным заповедником.
Переведите текст с немецкого языка на русский, выпишите незнакомые слова и выражения. Запомните их.
Jaroslawl zählt man zu den ältesten und berühmtesten Städten Russlands. Die Stadt ist älter als Moskau: die Geschichte der Stadt beginnt mit der slawischen Ansiedlung Medweschij Ugol (Bärenwinkel), die im 9. und 10. Jh. an diesem Ort lag. Wie archäologische Funde bestätigen, war in dieser Gegend der Kult des Heiligen Tieres — des Bären weit verbreitet. Von Zeit zu Zeit nutzten einige Stammesmitglieder ihre günstige Position am Flussufer aus, um vorbeifahrende Handelsschiffe aufzulauern.
Fürst Jaroslaw der Weise aus Rostow segelte hierher, um mit den Ortsbewohner zu reden und sie von ihren Irrwegen abzubringen. Eine Legende besagt, dass die Einwohner einen Bären auf den Fürsten hetzten, der diesen aber besiegte und tötete. Die Stadt erhielt den Namen nach dem Sieger, im Stadtwappen ist aber der Bär mit der Streitaxt zu sehen Jaroslawl erlebte eine schnelle Entwicklung und war 1218 Mittelpunkt des selbstständigen Jaroslawler Fürstentums.
Die Stadt wurde zu einem bedeutenden Kulturzentrum und Hafen. In Erlö- ser-Kirche existierte die erste Geistliche Schule im Norden. Es entwickelte sich eine eigenständige Schule der Ikonenmalerei, die sich durch ihre Vorliebe für kräftige Farben und realistische Darstellungen auszeichnet. 1283 wurde die Stadt von den Tataren zerstört, aber energisch wiederaufgebaut. 1463 annektierte Iwan der Große Jaroslawl, es wurde Teil des Moskauer Fürstentums. Zu Beginn des 17. Jhs. wurde Jaroslawl eines der größten Handelszentren an der Oberwolga.
Alle wichtigen Handelsrouten führten nach Jaroslawl, wo Händler Waren aus Leder, Silber, Holz tauschten. Der erfolgreiche Handel brachte der Stadt zwei Dinge: Kirchen und nochmals Kirchen. Den Bau der Kirchen förderten reiche Handelsfamilien, um in Gottes Gunst zu bleiben. Trotz der Misserfolge der Invasoren im Nordosten Russlands hielten diese seit August 1610 Moskau unter Kontrolle. 1611 versuchte ein russischer Volksheer erstmals und ohne Erfolg, die Polen aus dem Moskauer Kreml zu vertreiben. Ein Jahr später initiierten Kusma Minin und Fürst Dmitri Poscharski in Nishni Nowgorod ein weiterer Volksheer, das auf dem Weg nach Moskau mehrere Monate lang zunächst in Jaroslawl stationiert war. In dieser Zeit von April bis Juli 1612 war Jaroslawl De-facto-Hauptstadt des russischen Staates, da die wichtigsten Staatsfragen in dieser Zeit durch ein Ratsgremium entschieden wurden, das aus Vertretern der wichtigsten Adelsgeschlechter sowie den Anführern des Volksheeres bestand. Nach der Stationierung in Jaroslawl steuerte das Volksheer direkt Moskau an. Nicht zuletzt
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dank der Unterstützung seitens Jaroslawler Freiwilliger gelang es ihm im Oktober 1612, Moskau zu befreien und der polnisch-litauischen Intervention damit endgültig ein Ende zu setzen.
Bis zum Ende des 17. Jhs. waren in der Stadt etwa 50 Kirchen erbaut worden. Im 18. Jh. lenkte Peter der Große alle seine Aufmerksamkeit auf seine neue Hauptstadt St. Petersburg und Jaroslawl verlor seine führende Stellung. Die Stadt aber blieb das große Kulturund Wirtschaftszentrum. 1750 wurde im Jaroslawl das erste Nationaltheater von F. Wolkow gegründet.
Die Industrie der Stadt wuchs ohne Unterlass Diesen förderten die Dampfschifffahrt auf der Wolga und Eisenbahnverbindung nach Moskau, St. Petersburg und anderen wichtigen Städten.
Zu Beginn des 20. Jh. zählte Jaroslawl 50 große Betriebe, die Nahrungsmittel, Lacke, Farben und Textilien lieferten. Während der Sowjetmacht entwickelten sich neue Industriezweige: chemische Industrie und Maschinenbau. Zum ersten Mal auf der Welt wurden in Jaroslawl Autoreifen aus synthetischem Kautschuk hergestellt.
Außerdem ist die Stadt das Zentrum der Viehzucht. Hier werden die berühmten Romanowskaja Schaffe und berühmte Rinderrasse gezüchtet. In den riesigen Geschäften können Sie den preisgekrönten Käse finden. Die Stadt hat mehrere Forschungsinstitute, 3 Hochschulen, 2 Theater, eine Philharmonie, einen Zirkus, Kinos, Klubs und Kulturpaläste.
Das Jaroslawler Gebiet ist mit Leben und Schaffen von dem großen russischen Dichter des 19. Jhs. N. Nekrasow verbunden. Zahlreiche Baudenkmäler, die malerisch auf dem Steilufer der Wolga gelegen sind, werden sorgfältig restauriert. Man kann von einem eigenen Baustil sprechen: die Bauten sind prunkvoll, die Wände sind mit Ornamenten aus geformten Ziegeln und bunten Kacheln verziert, die Innenräume sind mit Fresken bemalt.
Im Stadtzentrum auf der Sowjetplatz/Iljinskaja Platz befindet sich die Prophet- Elias-Kirche (1647–1650 erbaut). Die asymmetrisch erbaute 5-kuppelige Kirche mit den Wandelhallen, dem Glockenturm und der Kapelle ist einzigartig. Die Hauptattraktion aber sind die Schätze im Inneren: sämtlichen Wänden, Gänge, Pfeiler, Fensterbretter und Portale sind bedeckt mit Fresken, gestaltet von Künstlern aus Kostroma im Jahre 1680. Berühmt ist auch die Ikonostase der Kirche (1696), die als Meisterwerk des russischen Barocks gilt. Die Ikonen stammen aus den 70-er Jahren des 17. Jahrhunderts.
Die hölzernen Throne für den Zaren und den Patriarchen von 1660 sind auch hervorragende Beispiele russischen Kunsthandwerks des 17. Jahrhunderts. Diese Kirche ist auch wegen der Freskomalerei berühmt. Sie illustrierte das Leben des Propheten Elias und gab auch Gläubigen, die nicht lesen konnten, die Möglichkeit, sich mit religiösen Themen vertraut zu machen. Der Iljinskaja Platz um die Elias Kirche herum wurde nach dem Befehl von Katharina der Großen gebaut.
Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist das Erlöser-und Verklärungskloster, Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut. Die bis heute erhaltene Bauten stammen aus dem 16.–17. Jh. Die Haupteinfahrt in das Kloster bildet das Heilige Tor.
