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ivanov666
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Файл:Praktische Phonetik der deutschen Sprache. Учебное пособие
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241
Frau Grote:
Bitte bring es in dein Zimmer, Stefan.
Stefan:
Mit Vergnügen!
Herr Grote:
Und hier noch ein paar Handtücher.
Frau Grote:
Gib sie doch mal her. Ich lege sie in den Geschirrschrank.
Stefan:
Wo ist meine Schultasche?
Herr Grote:
Sie steht in der Küche.
Herr Grote:
Ich finde meine dicke Jacke nicht.
Julia:
Ach Vati, sie liegt im Flur.
Frau Grote:
Ach, ich suche mein Notizbuch.
Dieter:
Es liegt auf dem Küchentisch.
Herr Grote:
Wo ist unser Familienfoto?
Stefan:
Es hängt doch schon an der Wand!
Text 21. JULIAS WUNSCH
Julia:
Vati?
Herr Grote:
Mmm.
Julia:
Leg bitte die Zeitung weg. Ich möchte dir etwas sagen.
Herr Grote:
Was ist denn?
Julia:
Ich möchte einen Hund haben.
Herr Grote:
Nein, Julia. Nein, nein.
Julia:
Warum nicht?
Herr Grote:
Man kann einen Hund nicht gut in einer Wohnung halten.
Julia:
Darf ich eine Katze haben?
Herr Grote:
Nein. Stefan ist allergisch gegen Katzen.
Julia:
Darf ich dann ein Kaninchen haben?
Herr Grote:
Kaninchen stinken!
Julia:
Ach Vati.
Herr Grote:
Aber möchtest du einen Wellensittich?

242
Julia:
Einen Wellensittich! Toll!
Wellensittiche können manchmal sprechen.
Herr Grote:
Dann kannst du viel mit ihm üben, und ich kann meine
Zeitung lesen.
Text 22. WO KANN ES NUR SEIN?
Frau Richter:
Angelika, wo bleibst du denn?
Du musst jetzt gehen, sonst fährt der Bus ohne dich.
Angelika:
Ich kann meine Fahrkarte nicht finden. Sie ist einfach weg.
Frau Richter:
Das kann doch nicht sein. Warte, ich komme und suche mit.
Wo kann sie nur sein?
Angelika:
Also, unter dem Bett ist sie nicht – da ist nur Staub.
Frau Richter:
Sehr komisch! Jetzt überleg' doch mal. Was ist denn mit
dem Schreibtisch?
Angelika:
Auf dem Schreibtisch ist sie nicht!
Frau Richter:
Und in der Schublade?
Angelika:
In der Schublade ist sie auch nicht.
Frau Richter:
Ist sie vielleicht in deiner Schultasche?
Angelika:
Nein, in der Schultasche ist sie wirklich nicht.
Frau Richter:
Vielleicht liegt sie im Regal zwischen den Büchern.
Angelika:
Also, zwischen den Büchern liegt sie bestimmt nicht.
Frau Richter:
Vielleicht hast du sie verloren?
Angelika:
Jetzt weiß ich es! Sie ist in meiner Jacke.
Gestern habe ich sie im Bus in meine Jackentasche getan.
Frau Richter:
Und das fällt dir jetzt erst ein? Jetzt musst du dich aber
beeilen. Sonst kommst du zu spät.

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Text 23. URLAUBSPLÄNE
Herr Grote:
So. Jetzt sind wir alle zusammen. Endlich. Also, was sind
eure Vorschläge für den Urlaub?
Dieter:
Also, ich fahre nicht mit euch dieses Jahr. Immer in die
Berge!
Ich fahre mit Thomas.
Frau Grote:
Ach, und was wollt ihr machen?
Dieter
Wir wollen zelten. An der Ostsee vielleicht. Oder in den
Niederlanden. Wir wissen es noch nicht genau.
Stefan:
Und ich fahre auch nicht mit euch. Ich möchte auch nicht in
die Berge. Wandern! Nee!
Jens und ich, wir wollen hier bleiben. Wir müssen viel für
die Schule tun.
Herr Grote:
Ja, da hast du allerdings recht!
Frau Grote:
Stefan, willst du denn gar nicht in Urlaub?
Stefan:
Das möchte ich schon. Aber mit euch fahren ist langweilig.
Julia:
Ich möchte auch nicht in die Berge. Immer dasselbe. – Du
kletterst rauf, und dann, dann kletterst du runter.
Frau Grote:
Und was möchtest du machen?
Julia:
Ich möchte schwimmen. Lieber gehe ich jeden Tag mit meiner Freundin ins Freibad.
Herr Grote:
Und wenn's regnet?
Julia:
Ist egal. Nass ist man dann sowieso.
Herr Grote:
Na, ist ja prima, Helga. Dann haben wir das ganze Haus für
uns allein!
Frau Grote:
Haus? Sag' mal, was für 'n Haus? Wovon redest du
überhaupt?

244
Herr Grote:
Ich hab´ ein Ferienhaus in Südfrankreich für vier Wochen
gebucht, weißt du?
Frau Grote:
Toll! Dann brauch' ich nur für uns zwei zu kochen!
Julia:
Kann man dort schwimmen?
Herr Grote:
Ich denke doch. Ist direkt am Strand.
Julia:
Dann komm' ich mit. Vati, ich brauch' eine neue
Taucherbrille.
Frau Grote:
Na, du hast deine Meinung aber schnell geändert.
Dieter:
Also, Südfrankreich ist eigentlich gar nicht so schlecht.
Hat das Haus wohl einen Garten?
Herr Grote:
Ja. Ein bisschen Gras und ein paar Bäume.
Dieter:
Dann könnten Thomas und ich dort zelten. Das Wetter ist dort
bestimmt besser als an der Ostsee.
Stefan:
Mich lasst ihr ganz allein zu Hause! Das kommt gar nicht in
Frage! Meine Noten in Französisch sind doch sowieso so
schlecht.
Herr Grote:
Ja, das stimmt allerdings!
Stefan:
Ach Vati, sei ruhig! … Ich kann in Frankreich viel besser
dafür lernen als hier.
Frau Grote:
Ach, mein schöner Urlaub! Und wer soll für so viele
kochen?
Herr Grote:
Wir werden dir alle helfen, nicht?

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ANHANG III.
WEIHNACHTSLIEDER
Das Volkslied aus Kärnten/Österreich, (2./3. Strophe von Ilse Naumilkat)
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Am Kranze die Lichter sie leuchten so fein.
Sie geben der Heimat einen helllichten Schein.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon
Der Schnee fällt in Flocken und weiß steht der Wald.
Nun freut euch ihr Kinder, die Weihnacht kommt bald.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Nun singt es und klingt es, so lieblich und fein.
Wir singen die fröhliche Weihnachtszeit ein.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Das bekannteste Weihnachtslied, das in viele Sprachen übersetzt wurde und zum
Immateriellen des UNESCO-Kulturerbes gehört (Text: Joseph Mohr, Musik:
Franz Xaver Gruber, Österreich 1816-1818)
Stille Nacht, heilige Nacht
(Silent night! Holy night!)
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar
Holder Knabe im lockigen Haar
Silent night! Holy night!
All is calm, all is bright
Round you virgin mother and child
Holy infant so tender and mild

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Schlaf in himmlischer Ruh
Schlaf in himmlischer Ruh
Stille Nacht, heilige Nacht
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da
Christ, der Retter ist da
Stille Nacht, Heilige Nacht
Gottes Sohn, oh, wie lacht
Lieb' aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund
Christ, in deiner Geburt
Christ, in deiner Geburt
Sleep in heavenly peace
Sleep in heavenly peace
Silent night! Holy night!
Shepherd quake at the sight!
Glories stream from heaven afar
Heavenly hosts sing Alleluja
Christ the Savior is born!
Christ the Savior is born!
Text: Erika Engel, Musik: traditionell
Sind die Lichter angezündet
Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet,
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein.
Süße Dinge schöne Gaben,
gehen nun von Hand zu Hand,
Jedes Kind soll Freude haben,

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jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein
überall, überall soll Freude sein.
Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein.
Die deutsche Version des amerikanischen Weihnachtsliedes „Little Drummer
Boy“ (Text und Musik: Katherine K. Davis, Henry Onorati und Harry Simeone;
Deutsch: Wolf Hausmann)
Der kleine Trommler
Durch die stille Nacht,
Pa ra pa pa pum
Da ging ein kleiner Junge
Ra pa pa pum
Hielt seine Spielzeugtrommel
In der Hand
Wollt' zu dem Stalle,
So die Wiege stand
Ra pa pa pum,
Ra pa pa pum
Und die Trommel klang
Pa ra pa pa pum
Durch das Land.
Little Drummer Boy
Come they told me,
pa rum pum pum pum
A new born King to see,
pa rum pum pum pum
Our finest gifts we bring,
pa rum pum pum pum
To lay before the King,
pa rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
So to honor Him,
pa rum pum pum pum,
When we come.

248
Liebes Christuskind
Pa ra pa pa pum
Bin nur ein kleiner Junge
Ra pa pa pum
Wo alte Könige
Mit Gaben steh'n
Laßt man vielleicht mich
Gar nicht zu dir geh'n
Hab' ja kein Geld,
Hab' ja kein Geld
Kann nur Trommeln für dich
Pa ra pa pa pum
Wenn's dir gefällt.
Und vom Himmel hoch
Pa ra pa pa pum
Da kam ein Stern herab
Ra pa pa pum
Er führte in die
Stille Straßen entlang
Und seine kleine Trommel
Klar im sang
Ra pa pa pum,
Ra pa pa pum
Daß zum Heil der Welt
Pa ra pa pa pum
Christus kam
Little Baby,
pa rum pum pum pum
I am a poor boy too,
pa rum pum pum pum
I have no gift to bring,
pa rum pum pum pum
That's fit to give the King,
pa rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
Shall I play for you,
pa rum pum pum pum,
On my drum?
Mary nodded,
pa rum pum pum pum
The ox and lamb kept time,
pa rum pum pum pum
I played my drum for Him,
pa rum pum pum pum
I played my best for Him,
pa rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
rum pum pum pum,
Then He smiled at me,
pa rum pum pum pum
Me and my drum.

249
Das Lied von Rolf Zuckowski
Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
einen Kopf, der keine Vokabeln vergisst,
einen Fußball, der keine Scheibe zerschmeißt –
und eine Hose, die nie zerreißt.
Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
eine Oma, die nie ihre Brille vermisst,
einen Nachbarn, den unser Spielen nicht stört –
und einen Wecker, den niemand hört.
Ich wünsche mir zum Heiligen Christ
eine Schule, die immer geschlossen ist,
eine Mutter, die keine Fragen stellt –
und einen Freund, der die Klappe hält.
Doch weil ich das alles nicht kriegen kann,
überlass’ ich die Sache dem Weihnachtsmann.
Das Lied von Rolf Zuckowski
Weihnacht, was bist du?
Bist du Kerzen und Schnee
oder nur ein Seemann, der allein ist auf See?
Weihnacht, was bist du?
Bist du Hoffnung der Welt,
oder bist du einfach das ganz große Geld?
Glaubst du, alle Menschen
verstehn dein Wort noch heut,
oder bist du nur ein Traum aus unsrer Kinderzeit?
Weihnacht, was bist du ...

250
Weißt du, viele Menschen brauchen dich so sehr.
Mancher weiß es selbst noch nicht
und fühlt es um so mehr.
Weihnacht, was bist du?
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