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ivanov666
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Файл:Praktische Phonetik der deutschen Sprache. Учебное пособие
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Übung 47. Lesen Sie und bestimmen Sie die Regel, nach welcher das Wort zu
betonen ist.
Zerfallen, missachten, unaufmerksam, das Missverständnis, der Bescheid, der
Gewinn, erzählen, der Versuch, entstehen, empfahlen, der Anfang, das
Ungeziefer, unaussprechlich, die Aufgabe, abgegeben, die Unentschlossenheit,
vollenden, widerlegen, durchkreuzen, vollkommen, unterstellen, der Umhang, die
Unterschrift, vollgießen, die Widerlegung, umschreiben.
Übung 48. Hören Sie zu Hause Übung 7 von der CD1. Schreiben Sie die Vokabeln
auf und sprechen Sie diese nach. Erklären Sie die Betonung in abgeleiteten
Wörtern mit Präfixen.
Übung 49. Hören Sie sich mehrmals das Gedicht „Willkommen und Abschied“
von Johann Wolfgang von Goethe von der CD3 an. Lernen Sie das Gedicht
auswendig.
Willkommen und Abschied
Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor;
Die Winde schwangen leise Flügel
Umsausten schauerlich mein Ohr
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer
Doch frisch und fröhlich war mein Mut

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In meinen Adern welches Feuer!
In meinen Herzen welche Glut!
Dich sah ich, und die milde Freude
Floß von dem süßen Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosafarbenes Frühlingswetter
Umgab das liebliche Gesicht,
Und Zärtlichkeit für mich – ihr Götter!
Ich hofft es, ich verdient es nicht!
Doch, ach schon mit der Morgensonne
Verengt der Abschied mir das Herz
In deinen Küssen welche Wonne!
In deinem Auge welcher Schmerz!
Ich ging und du standst und sahst zu Erden
Und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch welch Glück geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
Johann Wolfgang Goethe
5.6 Betonung in abgeleiteten Wörtern mit Suffixen
5.6.1 Betonung in abgeleiteten Wörtern mit unbetonten Suffixen
Zu den unbetonten Suffixen gehören die Suffixe der deutschen Herkunft: -e,
-er, -el, -ner, -en, -ler, -ig, -lich, -in, -ling, -ung, -te, -ste, -chen u.a.
Die Betonung fällt auf die Stammsilbe, z.B.: die ′Tasse, der ′Lehrer, ′traurig, der
′Lehrling, das ′älteste, der ′vierte.
Aber: in den Fremdwörtern: das Phäno′men, ampho′ter, der Hekto′ster

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Einige unbetonte Suffixe können auch rhythmisch betont sein. Das sind folgende
Suffixe: -bar, -sam, -sal, -tum, -at (in den Wörtern deutscher Herkunft, z.B.: die
′Heimat), -los, -haft, -schaft, -heit, -keit, -lein, -mut u.a. Die Hauptbetonung fällt
auf den Stamm, z.B.: ′dankbar, ′arbeitsam, das ′Schicksal, der ′Irrtum, die
′Freundschaft, die ′Freiheit, das ′Büchlein.
Das einzige unbetonte Suffix fremder Herkunft ist das Suffix -um, z.B.: das
Mu′seum, das Labora′torium, das ′Album.
5.6.2 Betonung in abgeleiteten Wörtern mit betonten Suffixen
Betont im Deutschen sind Suffixe fremder Herkunft: -al, -an (aber der ′Ozean), ant, -anz, -är, -at (vgl.: die ′Heimat, aber der Sol′dat), -ekt, -ell, -ent, -enz, -et, ett, -eur, -id, -ion, -ist, -ös, -tät, -thek, -tion, -ur, -aner, -graph(f), -log, -nom, en z.B.: der Aspi′rant, das Pro′blem, die Reli′gion, die Revolu′tion, das Kabi′nett,
der Afri′kaner, der Agro′nom, die Universi′tät.
Es gibt Wörter mit schwankender Betonung, in denen der Akzent entweder auf
dem Suffix oder auf dem Stamm ohne Veränderung der Wortbedeutung liegt, z.B.:
der ′Altar – der Al′tar, das Tele′fon – das ′Telefon, das ′Perfekt – das Per′fekt.
In den zweigliedrigen betonten Suffixen -istisch, -ismus, -ieren, -(l)oge, -itis ist
die vorletzte Silbe betont, z.B.: organi′sieren, opti′mistisch, der Materia′lismus,
der Philo′loge, die Laryn′gitis.
Betont ist auch das deutsche Suffix -ei, z.B.: die Male′rei, die Bäcke′rei.
5.6.3 Besondere Fälle der Betonung in abgeleiteten Wörtern mit Suffixen
❑ Das Suffix -or ist im Singular unbetont und im Plural betont, z.B.: der Di′rektor
– die Direk′toren.
❑ Das Suffix -em ist betont in den Wörtern der griechisch-lateinischen Herkunft,
z.B.: ext′rem, das Prob′lem, das Ö′dem.
Aber: der ′Harem, der ′Moslem, das ′Totem.

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❑ Das Suffix -ik kann zweierlei ausgesprochen und akzentuiert werden:
1. In den Wörtern französischer Herkunft ist das Suffix –ik betont und der Vokal
wird als das lange [i:] ausgesprochen, z.B.: die Mu′sik, die Repu′blik, die Poli′tik.
2. In vielen Wörtern ist es aber unbetont und wird mit dem kurzen [i]
ausgesprochen, z.B.: die ′Klassik, die ′Technik.
❑ das Suffix –ie hat auch zwei Varianten der Aussprache und der Betonung:
1. Wenn das Suffix -ie als [i:] ausgesprochen wird, dann ist es betont, z.B.: die
Kolo′nie, die Allego′rie.
2. Wenn es sich um die Aussprache [iə] handelt, dann ist das Suffix -ie unbetont,
z.B.: die Fa′milie, die Ko′mödie, die Tra′gödie.
❑ Das Suffix –iv ist meistens betont, z.B.: na′iv, das Ar′chiv. Aber in vielen
linguistischen Termini schwankt die Betonung, z.B.: der ′Akkusativ – der
Akkusa′tiv, der ′Infinitiv – der Invini′tiv.
❑ Bei der Schreibung -ier handelt es sich um drei Varianten:
1. das betonte Suffix -ier [i:R], z.B.: das Kla′vier, der Offi′zier;
2. das betonte Suffix -ier [ie:], z.B.: der Ban′kier, der Por′tier;
3. das unbetonte -ier [iR] in den Personenbezeichnungen, z.B.: der Vege′tarier,
der Prole′tarier, der ′Spanier, der Sar′dinier.
❑ Das fremde Suffix -ar wird auch verschieden ausgesprochen:
1. meistens betont und mit dem langen [a:], z.B.: das Formu′lar, elemen′tar;
2. unbetont und mit dem langen [a:] in den Wörtern: der ′Januar, der ′Februar,
der ′Singular;
3. unbetont aber mit dem kurzen [a] in: ′Weimar, der ′Dollar, der ′Kaviar, der
′Nektar.
Übungen
Übung 50. Hören Sie, markieren Sie den Akzent. Welche unbetonten Suffixe gibt
es in der Übung? Lesen Sie vor.

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a) Brasilien – Portugiesisch, China – Chinesisch, Deutschland – Deutsch,
Frankreich – Französisch, Griechenland – Griechisch, Italien – Italienisch, Kanada
– Englisch und Französisch, Kenia – Swahili und Englisch, Marokko – Arabisch
und Französisch, Österreich – Deutsch, Portugal – Portugiesisch, Polen – Polnisch,
Schweiz – Deutsch, Französisch und Italienisch, Spanien – Spanisch, Türkei –
Türkisch.
b) altmodisch, bequem, ganz hübsch, günstig, interessant, langweilig, modern,
nicht billig, nicht schlecht, nicht so schön, originell, praktisch, sehr günstig, super,
unbequem, unpraktisch, zu teuer.
c) raten – ratsam; wachen – wachsam; arbeiten – arbeitsam; unterhalten –
unterhaltsam; sparen – sparsam; lange – langsam; achten – achtsam.
Übung 51. Bilden Sie zu folgenden Substantiven die femininen Formen (Singular
und Plural). Achten Sie darauf, dass die Stammbetonung erhalten bleibt! Lesen
Sie die Beispiele laut!
Der Kanzler, der Student, der Professor, der Maler, der Künstler, der Chef, der
Fahrer, der Sänger.
Übung 52. Bilden Sie zu folgenden Adjektiven die Steigerungsformen. Lesen Sie
laut!
Langsam, wunderbar, seltsam, sparsam, erholsam, mühsam, bedeutsam.
Übung 53. Hören Sie sich die Vokabeln mit betonten Suffixen an. Sprechen Sie
nach.
a) studieren, marschieren, verlieren, reagieren, fantasieren, musizieren, probieren;
b) gratulieren, interessieren, probieren, zensieren, studieren, reagieren,
diskutieren;
(Phonothek, S. 18, Ü. 19)
c) Fotografie, fotografieren, Fotoapparat, Diapositiv, fotografisch, Fotomodell,
fotogen;
(Phonothek, S. 15, Ü. 14)

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d) Garantie, Büro, Pilot, Apparat, Demokratie, Konferenz, Produkt, Bibliothek.
(Phonothek, S. 15, Ü.15)
Übung 54. Hören Sie die Wörter mit dem Suffix –or! Beachten Sie die
Verschiebung der Betonung im Plural!
a) Faktor, Doktor, Direktor, Motor, Professor, Traktor, Konditor;
b) Faktoren, Doktoren, Direktoren, Motoren, Professoren, Traktoren, Konditoren.
(Phonothek, S. 16, Ü. 16)
Übung 55. Bilden Sie zu folgenden Substantiven Wörter auf -ei! Beachten Sie den
Akzent!
Der Bäcker, der Konditor, der Gärtner, der Drucker, der Buchbinder, der Fleischer,
der Wäscher, der Fischer.
Übung 56. Hören Sie die Wörter mit dem Suffix -ik und markieren Sie den Akzent.
Beachten Sie die Betonung in den abgeleiteten Wörtern mit dem Suffix -er!
a) Politik, Botanik, Technik, Physik, Mechanik, Musik, Dramatik.
b) Politiker, Botaniker, Techniker, Physiker, Mechaniker, Musiker, Dramatiker.
(Phonothek, S. 16, Ü. 17)
Übung 57. Markieren Sie die Betonung in folgenden Wörtern mit -ik, beachten Sie
die Quantität des Vokals!
Klassik, Klinik, Technik, Slawistik, Botanik, Musik, Republik, Mathematik,
Politik, Kritik, Lexik, Dynamik, antik, Mosaik, Romantik, Chronik, Plastik,
Rubrik, Akustik, Replik, Gotik, Grammatik, Phonetik, Physik.
Übung 58. Markieren Sie die Betonung in den Wörtern mit -ie, beachten Sie die
Aussprache des Suffixes!
Bestie, Linie, Industrie, Partie, Tragödie, Aktie, Demokratie, Jalousie, Theorie,
Akademie, Galerie, Sellerie, Amnestie, Despotie, Bürokratie, Diplomatie,
Geologie, Serie, Arie, Utopie, Kategorie, Familie, Komödie, Symmetrie, Poesie,
Melodie, Kastanie, Garantie.

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Übung 59. Markieren Sie die Betonung in den Wörtern mit -ier, beachten Sie die
Aussprache des Suffixes!
1. Papier, Spalier, Pionier, Offizier, Klavier, Manier, Passagier
2. Atelier, Premier, Bankier, Portier, Hotelier
3. Arier, Vegetarier, Agrarier, Syrier.
Übung 60. Lesen Sie vor
a) langweilig, günstig, ruhig, völlig, idyllisch, automatisch, energisch,
evangelisch, überirdisch, pünktlich, stündlich, herrlich, ersetzbar, kostbar,
bewohnbar, sparsam, seltsam, märchenhaft;
b) zentral, monumental, vertikal, horizontal, dekorativ, kreativ, komfortabel,
kulturell, traditionell, religiös, pompös, nervös, markant, intelligent;
c) der Koffer, der Schalter, der Schaffner, der Eindringling, die Zarin, die
Wanderung, die Abwechslung, die Einrichtung, die Ausstattung, die
Geschwindigkeit, die Festung, das Eigentum, das Fürstentum, das Kaisertum, die
Botschaft, die Wäscherei, die Wandmalerei, das Ereignis, die Erlaubnis, das
Erlebnis, das Denkmal;
d) die Station, die Attraktion, die Tradition, die Föderation, die Administration,
der Tourist, das Fundament, der Moment, das Element, die Kultur, die Kontur, die
Architektur, der Diamant, der Fabrikant, der Philosoph, das Personal, das Areal,
das Archiv, die Lokomotive, die Initiative, das Porzellan, der Kapitän, das
Territorium, das Sanatorium, das Zentrum, das Lyzeum, die Apotheke, der
Prophet, die Aktivität, die Universität, das Exemplar, das Formular, der Altar, der
Archäologe, der Klassizismus, der Konstruktivismus, der Architekt, das Projekt,
die Residenz, das Portal.
Übung 61. Lesen Sie. Bestimmen Sie die Regel, nach welcher das Wort zu betonen
ist.
Beispiel: die Garantie: Im Wort „die Garantie“ ist das Suffix „-ie“ betont und als
langes [i:] ausgesprochen.

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Die Operation, der Kapitän, der Sekretär, nahrhaft, der Aspirant, die Theorie, der
Ingenieur, der Materialist, der Reichtum, der Philosoph, experimentell, elementar,
sozial, kompakt, nervös, diffus, das/die Molekül, das Bildnis, die Ampulle, das
Profil, die Kontur, konturieren, der Termin, terminal, der Komplex, der General,
die Freiheit, der Jubilar, konsequent, die Philologie, der Spezialist, das Organ,
famos, kulturell, das Problem, lieblich, die Kultur, die Spezialität, interessant, der
Poet, konkret, der Regisseur, die Aspiration, die Universität, der Planet, die Dosis,
das Dokument, der Satellit, der Redakteur, der Roman, die Epoche, partiell, die
Partei, der Philologe, der Monolog, sekundär, der Revolver, die Melodie, der
Paragraph, das Kapitel, die Station, das Pronomen, das Museum, die Konditorei,
stolzieren, die Heirat, der Kandidat, das Lineal, wirksam.
Übung 62. Hören Sie zu Hause Übungen 8-10 von der CD1. Schreiben Sie die
Vokabeln auf und sprechen Sie diese nach. Erklären Sie die Betonung in
abgeleiteten Wörtern mit Suffixen.
Übung 63. Hören Sie sich den Text „Die Kunst, richtig zu reisen von K. Tucholsky
(sieh den Anhang 2) von der CD2 an. Finden Sie die Vokabeln mit betonten und
unbetonten Suffixen. Lesen Sie den Text vor, versuchen Sie dem Sprechenden
nachzuahmen.
Die Kunst, richtig zu reisen (von K. Tucholsky)
Entwirf deinen Reiseplan im Großen – und lass dich im einzelnen von der bunten
Stunde treiben.
Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
Niemand hat heute ein so vollkommenes Weltbild, dass er alles verstehen und
würdigen kann: hab den Mut, zu sagen, dass du von einer Sache nichts verstehst.
Nimm die kleinen Schwierigkeiten der Reise nicht so wichtig; bleibst du einmal
auf einer Zwischenstation sitzen, dann freu dich, dass du am Leben bist, sieh dir
die Hühner an und die ernsthaften Ziegen, und mach einen kleinen Schwatz mit
dem Mann im Zigarrenladen.

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Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudele durch die Welt. Sie ist so schön: gib
dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.
5.7 Betonung in Fremdwörtern
Das Deutsche hat zahllose Wörter aus verschiedenen Sprachen übernommen.
Diese Wörter werden mehr oder weniger eingedeutscht, aber die fremde Herkunft
hat jedoch Einfluss auf die Lage des Wortakzents. Es ist aber schwer die Regeln
der Betonung der Fremdwörter aufzustellen. Es gibt jedoch die Tendenz, in den
einfachen fremden Wörtern die letzte Silbe zu akzentuieren.
Die letzte Silbe wird meist betont:
• in den Wörtern französischer Herkunft, die mit einem Vokal (außer [ə])
auslauten, z.B.: das Bü′ro, der Atta′ché, das Cou′pé, die Ju′ry;
• in den Wörtern, die mit einem Vokal plus Konsonant(en) auslauten, z.B.: der
Jar′gon, das A′tom, das A′toll (sieh auch betonte Suffixe);
• in den Adjektiven auf -os, z.B.: grandi′os, fa′mos;
• in den Wörtern auf -on, z.B.: das Kar′bon, das Poly′gon, das O′zon.
Aber: der ′Bison, der ′Dämon, der ′Kanon, das ′Kolon, das ′Natron, das ′Neutron,
das ′Plankton, das ′Python, der ′Bariton, das E′lektron (auch ′Elektron oder
Elekt′ron), das Idi′otikon, das ′Triptychon, das ′Ypsilon.
Die vorletzte Silbe ist betont:
• in den Wörtern, die mit einem [ə] auslauten, z.B.: die E′poche, die Kas′kade.
• in den Wörtern, die mit einem Vokal auslauten und nicht vom Französischen
stammen, z.B.: das ′Drama, das Em′bargo.
• in den Substantiven auf -os, z.B.: das ′Chaos, das ′Epos, der ′Heros, die ′Kokos,
der ′Lotos, das ′Pathos.
Aber: der Virtu′os

130
Übungen
Übung 64. Hören Sie folgende Fremdwörter. Sprechen Sie nach!
Telefon, Adresse, Smalltalk, Interview, Design, Büro, Serviette, extra, Spaghetti,
Balkon, Taxi, Firma, Termin.
Übung 65. Lesen Sie folgende Fremdwörter. Beachten Sie die Betonung in den
Wörtern verschiedener Herkunft mit verschiedenen Endungen!
Die Wörter französischer Herkunft, die
a) mit einem Vokal (außer [ə]) auslauten:
Renault, Peugeot, das Büro, das Bistro, das Café, die Jalousie, Rousseau, das
Niveau, das Coupé, die Jury, der Attaché, das Kommuniqué, Bordeaux, die
Chaussee, das Palais, das Rendezvous.
• mit einem Konsonanten auslauten:
der Jargon, der Akkord, der Rekrut, der Champignon, der Boulevard, das
Restaurant, der Balkon, das Billard, das Hotel, kokett.
c) mit einem [ə] auslauten:
die Epoche, die Kaskade, die Etage, die Chance, die Annonce, die Medaille, die
Clique, die Ouvertüre, die Toilette, die Cousine, die Garage, die Blamage.
Die Wörter italienischer Herkunft:
a) Hören Sie sich den Text über italienische Entlehnungen. Schreiben Sie diese
Fremdwörter auf.
b) die Pizza, die Spaghetti, basta, das Konto, das Fresco, das Andante, die Arkade,
das Adagio, brutto, netto, das Cello, der Zucchino, der Espresso, der Paparazzi,
das Grafitti, der Bankrott, der Bandit, die Bilanz.
Die Wörter spanischer Herkunft:
das Embargo, die Salsa, der Moskito, der/das Indigo, die Gitarre, die Paella, der
Sombrero, der Matador.
Die Wörter englischer Herkunft:
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