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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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Gallenblase
14.3 Wandveränderungen
d
e
Abb. 494 d u. e Differenzialdiagnose Wandverdickung. d Bei portaler Hyper­tension, FKDS: Portovenöse Kollate­ralen in der Gallenblasenwand. e Bei Cholezystolithiasis, FKDS: Steinschat­ten, darüber Wandverdickung von 8 mm; aberrante „Spots-like“-Tumor­gefäße (Pfeile); histologisch Karzinom. LE = Leber, GB = Gallenblase, VP = V. portae
Wandödem (Abb. 494a, S. 351): z. B. bei Rechtsherzinsuffizienz; Aszites bei
Leberzirrhose und Hypalbuminämie (= extrinsische Faktoren); nicht bei mali­gnem Aszites.
x
Gleichmäßig echoarm geschichtete Wand.
x
Häufig Stauungsgallenblase.
Wandabszess (Abb. 495) :
x
Intramurale hypo-areflexive Raumforderung mit aufgespreizter Wand.
x
Zeichen der akuten Cholezystitis.
Wandinfiltratives Karzinom (Abb. 496): Wenn Beschränkung auf Gallenblase:
Stadium I, wenn organüberschreitend: Stadium II, wenn zusätzlich infiltrierend: Stadium III.
x
Echoarme umschriebene intramurale oder polypöse Wandverdickung.
x
Infiltration.
Abb. 495 Wandabszess (Pfeil) bei akuter Cholezystitis: Abschnittsweise starke ödematöse Wandauflockerung. GB = Gallenblase, L = Leber
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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14.3 Wandveränderungen
ab
Abb. 496a u. b Gallenblasenkarzinom. a Papillär wachsendes frühes Gallen­blasenkarzinom (T): Breitbasig polypöse Tumorstruktur in der Gallenblase (GB). b Gallenblasenkarzinom Stadium II–III (T), bereits wand- und beginnend leber­infiltrierend (Pfeil), Stein mit Schallschatten (S)
Lymphom, Metastase, Abszess:
x
Tumoröse Wandauftreibung.
x
Fakultativ pericholezystitische Ausbreitung.
x
Metastase von einem primären Gallenblasenkarzinom nicht unterscheidbar (Abb. 496).
Echoreiche Wandveränderungen
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Gedoppelte Gallenblase (Abb. 497):
x
Längsgerichtete, echoreiche septumartige Kompartimentierung, dadurch
x
zweites Lumen mit Wand und zweitem D. cysticus (ERCP).
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Gallenblase
Abb. 497 Gedoppelte Gallenblase (GB; GB): Der kleinere gedoppelte Gal­lenblasenteil ist durch eine vollständige bis zum zweiten D. cysticus reichende echoreiche Wand abgetrennt (zweiter D. zysticus hier nicht dargestellt)
Biegefalten, Septen (Abb. 498):
x
Kontureinziehung, erhaltene Wandschichtung.
x
Bei Biegefalten: Winkelung der Gallenblase.
x
Bei Septen: Echogene bindegewebige Membranen (Unterteilung in zwei oder mehr miteinander in Verbindung stehende Räume). Nur bei vollständiger und längsgerichteter Septierung: Hinweis für gedoppelte Gallenblase. Differenzi­aldiagnostisch: Heister-Klappen im Gallenblasenhals/D. cysticus.
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Gallenblase
14.3 Wandveränderungen
ab
Abb. 498 a u. b Biegefalten/Septen. a Biegefalten, die der Gallenblase eine S-förmige Form geben. Bei Schnittrichtung durch die Falten stellen sich scheinbar getrennte Kompartimente dar; durch Lagewechsel können sich die Biegefalten teilweise auflösen. b Septen (Pfeile) : Konstant, auch bei Lagewechsel darstellbar. DD Heister-Klappen
Cholesterolose (Cholesteatose; Abb. 499):
x
Solitäre, meist multiple echogene Wandflecken („Stippchengallenblase“).
x
Keine Schallschatten, meist aber Wiederholungsechos (Reverberationen).
ab
Abb. 499 a u. b Cholesterolose (Cholesteatose): Abschnittsweise fleckförmige echoreiche Wandveränderung mit Reverberationen. a B-Bild. b FKDS: Im Bereich der Wiederholungsechos zeigen sich Farbpixel als „Twinkling-Artefakt“
Adenomyomatose (Abb. 500): Hyperplasie der Mukosa, Hypertrophie der
Muskularis, Cholesterineinlagerungen und Ausbildung von Wanddivertikeln (Rokitansky-Aschoff-Sinus).
x
Segmentale Wandverdickung („Sanduhrgallenblase“; Fundusmyomatose) oder diffuse Wandverdickung.
x
Echogene Cholesterinflecken mit Reverberationsechos.
x
Kleine Wanddivertikel (Rokitansky-Aschoff-Sinus).
Xanthogranulomatöse Cholezystitis (Abb. 501): Zählt zusammen mit der Cho-
lesterolose und Adenomyomatose zu den „Cholezystosen“. Sonographisch kein typisches Bild, ähnliche Befunde wie bei Adenomyomatose bzw. Cholesterolose. Klinisch: Druckschmerz, Entzündungszeichen.
x
Entzündlich-tumoröse Wandverdickung (ausgehend von entzündeten klei­nen Wanddivertikeln?).
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14.3 Wandveränderungen
a
Abb. 500 a u. b Adenomyomatose. a segmentale oder diffuse Wandver­dickung, Divertikel (D) und echogene Cholesterineinlagerungen (Pfeile). b ERC-Röntgenbild: Feinste Divertikel, unscharfe Begrenzung
b
Abb. 501 Xanthogranulomatöse Cholezystitis: Umschriebene tumoröse Wandverdickung (Pfeile). GB = Gallen­blase
x
Fakultativ echogene Cholesterineinlagerungen, Reverberationen.
Chronische Cholezystitis (Abb. 502):
x
Diffuse oder umschriebene echogene Wandverdickung.
x
Nachweis von Steinen.
x
Fakultativ Verkleinerung (Schrumpfgallenblase).
Verdickte echoreiche Wand bei Aszites: „Blooming“-Effekt infolge einer Über-
strahlung, z. B. bei malignem Aszite s mit wandseitiger Schallverstärkung.
Porzellangallenblase (Abb. 503): Partielle/vollständige Wandverkalkung;
Präkanzerose! Daher Operation.
x
Umschriebene/diffuse, intensiv reflexogene Wand.
x
Inkomplette/komplette Schallschatten.
Cholezystitis emphysematosa (Abb. 504): Häufig bei Diabetes; umgehende
Operation!
x
Intensive glatte wandständige Reflexe durch bakterielle Gasbildung.
x
Reverberationen.
x
Auch Befund wie bei Steingallenblase; Fehlbeurteilung: Aerobilie/Porzellan­gallenblase (Abb. 503 und 444).
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Gallenblase
14.3 Wandveränderungen
ab
Abb. 502 a u. b Chronische Cholangi­tis, rezidivierende Schübe bei Chole­zystolithiasis: Geschichtete echoreiche Wand bis 9,8 mm (Distanzmarken). a Schräger Längsschnitt, b Querschnitt. (S) = inkompletter Schallschatten infolge verstärkter Wandreflexion
ab
Abb. 503 a u. b Porzellangallenblase. a Sonographisch hyperechogene Wand mit teils kompletter, teils inkompletter Schallschattenbildung (S; [S]). b Rönt­genbild: Die unterschiedliche Schall­schattenintensität beruht auf der inho­mogenen Wandkalzifikation
Abb. 504 Cholezystitis emphysema­tosa: Hydrops der Gallenblase (GB) mit Steinen und Schallschatten (S); ventral echogene Luftblasen (Pfeile) mit Wiederholungsechos
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14.4 Intraluminale Veränderungen
14.4 Intraluminale Veränderungen
Übersicht (Tab. 59)
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.
Tabelle 59
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Ohne Schallschatten Mit Schallschatten Mit komplexer Struktur
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Sludge (S. 357)
Empyem, Hydrops (S. 357) Steine (S. 359) Empyem mit Stein (S. 361) Cholesterolpolyp (S. 358) Steingallenblase (S. 360) Phlegmone (S. 360) Adenom (S. 358) Aerobilie (S. 360) Karzinom (S. 359)
Intraluminale Veränderungen ohne Schallschatten
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Sludge (Abb. 505): Bilirubin- und Cholesterinkristallbildung (schwimmend,
polypös, tumorös, je nach spezifischem Gewicht); häufig bei parenteraler Ernäh­rung. Folge: Steinbildung!
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x
x
Intraluminale Veränderungen der Gallenblase
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Gries (S. 359)
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Gallenblasenkarzinom mit Stein (S. 361)
Träge beweglicher bolus-/pilz-/tapetenförmiger Besatz.
Einzelne Kristallaggregate: Aufwirbeln bei rascher Körperdrehung. Bei vollständiger Lumenausfüllung: Echogene Gallenblase.
ab
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Gallenblase
Abb. 505 a u. b Sludge in der Gallenblase (GB): Beweglicher echogener Bodensatz, der sich bei Lagewechsel (b) verändert
Empyem, Hydrops (s. Abb. 514, S. 361; Abb. 493, S. 351):
x
Vergrößerte Gallenblase mit schwach oder deutlich echogenen Binnenstruk­turen.
x
Vergrößerung (Länge i 80 mm, Breite i 40 mm).
x
Tastschmerz („Murphy-Zeichen“).
x
Meist Steine.
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Gallenblase
14.4 Intraluminale Veränderungen
Cholesterolpolyp (Abb. 506):
x
Wandständiger intraluminaler runder Tumor.
x
Größe I 5 mm (bei einer Größe i 6 mm liegt eine echte Neoplasie vor; bei i 10 mm ist entsprechend der Adenom-Karzinom-Sequenz mit einem Karzi-
nom zu rechnen).
x
Meist echogen mit Reverberationen, seltener echoarm.
a
Abb. 506 a u. b Cholesterolpseudopolypen. a Echoreicher intraluminaler protuberierender Gallenblasenwandtumor (Distanzmarken; Pfeil: Bogenartefakt). b Echoarmer wandsessiler Polyp (Pfeil), DD Adenom
Adenom (Abb. 507): Wandständiger Tumor i 6 mm; ab 10 mm regelmäßige
Kontrollen, fakultativ Operation; ab 15 mm immer Operation, da gehäuft karzi­nomatöse Entartung.
x
Polypöser runder oder gelappter (papillomatöser) Tumor.
x
Wandadhärent, meist breitbasig.
x
Keine Wandinfiltration.
x
Kein Schallschatten.
x
FKDS: Intratumorale Gefäße.
b
b
a
Abb. 507 a u. b Gallenblasenadenom. a Hyperechogene Raumforderung (P) in der Gallenblase (GB), breitbasig, wandadhärent, keine Wandinfiltration. b FKDS, Spektralanalyse: Intratumorales Gefäß; weitere Farbbelegung: V. cava
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Karzinom (Abb. 508):
x
Polypöser, inkomplett oder komplett die Gallenblase ausfüllender Tumor (bei i 33 mm fast immer invasives Karzinom).
x
Echoarm-scheckige Struktur.
x
Oft infiltrierendes Wachstum (Leber) mit schlechter Abgrenzbarkeit.
x
Meist Steine.
x
FKDS: Spärliche Vaskularisation.
Abb. 508 Gallenblasenkarzinom (T, Pfeile): Echoarm-inhomogene voll­ständige Lumenausfüllung (Stadium II), Steinreflex, Schallschatten (S)
Intraluminale Veränderungen mit Schallschatten
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Gries (Abb. 509):
x
Feine Reflexzone ohne abgrenzbaren Steinreflex.
x
Summationsschallschatten.
Steine (Abb. 509–511) :
x
Heller Reflex, Schallschatten.
x
Beweglichkeit („rolling stones“).
x
Lumenaussparung.
x
Komplikationen:
– Cholezystitis: Entzündliche Wandverdickung, Druckschmerz (s. Abb. 492,
S. 350).
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Gallenblase
Abb. 509 Gallenblaseninhalte: Echo­frei (1) = areflexive Galle; echoarm (3) = Sludge; feinkörnig echoreich (2) = Gries (häufig mit zarter Schallschattenzone). Echogen = Steinreflex, Schallschatten (S)
Abb. 510 Großer Solitärstein („Ton­nenstein“; Distanzmarken: 62,5 mm) der Gallenblase (GB): Harter Eingangs­reflex („Kalkstein“; ST), vollständiger Schallschatten (S), den übrigen Stein­anteil verdeckend
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Gallenblase
14.4 Intraluminale Veränderungen
Abb. 511 Cholesterinsteine: Weiche rundliche, durchschallbare Aussparun­gen in der Gallenblase (GB), inkom­plette Schallschatten
– Hydrops: Gallenblasenvergrößerung auf i 80 mm Länge und i 40 mm
Breite; schmerzhaft tastbarer Tumor (s. Abb. 493, S. 351).
– Empyem (s. Abb. 514, S. 361).
Steingallenblase (Abb. 512) :
x
Steingefüllte Gallenblase.
x
Vollständige Reflexionszone an den vorderen Steinoberflächen.
x
Summationsschallschatten, die Restgallenblase verbergend (differenzialdiag­nostisch Tonnenstein, Porzellangallenblase, Cholezystitis emphysematosa).
x
DD Cholezystitis emphysematosa (s. Abb. 504, S. 356): Die Gasblasen in der entzündeten Gallenblasenwand sind durch ihre Reverberationsschatten von einer Aerobilie (s.u.) und von wandadhärenten Steinen bzw. Cholesterinfle­cken unterscheidbar.
Abb. 512 Steingallenblase, DD Por­zellangallenblase, DD Tonnenstein: Kein erkennbares Flüssigkeitsmedium; multiple Steinoberflächenreflexe führen zu einem Summationsschallschatten (S); bei Zoomeinstellung lassen sich häufig noch einzelne Steinreflexe abgrenzen
Aerobilie (Luftblasen nach Papillotomie): Durch Lageveränderung sich bewe-
gende, perlschnurartige Echos hinter der ventralen Wand bei Rückenlage.
Intraluminale Veränderungen mit komplexer Struktur
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Sludge mit Stein/Gries (s. Abb. 509, S. 359).
Gallenblasenkarzinom mit Stein (Abb. 513):
Empyem mit Stein (Abb. 514):
Phlegmone mit Wandverdickung/-ablösung:
x
Empyembefund.
x
Bizarre Wandbegrenzung und –verdickung.
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Intramurale Abszesse.
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Intraluminale echogene Bande (abgelöste Mukosa).
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14.5 Bewertung und weiterführende Diagnostik
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Gallenblase
Abb. 513 Gallenblasenkarzinom; komplexe Struktur bei partieller Por­zellangallenblase und Stein (ST), Sludge, Tumorinfiltration in die Leber (T)
Abb. 514 Gallenblasenempyem (GB); Hydrops (Distanzmarken); phlegmo­nöse Wandstruktur und Stein (Pfeil) mit Schallschatten (S)
14.5 Bewertung und weiterführende
Diagnostik
Sonographie
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Sicherheit der Diagnose: Durch das Flüssigkeitsmedium sind intraluminale
Befunde mit bis zu 100 % Treffsicherheit in einem Auflösungsbereich bis 1 mm nachweisbar. Einschränkung: Schallbarkeit nur interkostal (problematisch bei Ileus, postoperativ oder konstitutionell hochstehendem Zwerchfell bzw. bei Zwerchfellparese, postprandialer Untersuchung, Kolonluftüberblähung, Schrumpfgallenblase).
x
Steinnachweis: Gelingt in der Regel zu 100 %, wenn Reflex, Schatten und Beweglichkeit nachweisbar sind. Die Treffsicherheit sinkt auf 95 % und größenabhängig erheblich tiefer, wenn ein Schallschatten fehlt. Bei Steinen im Infundibulum, Fornix oder als Bodensatz im Korpus liegt die Trefferquote nur bei ca. 65 %.
x
Diagnose der Steinart:
– Harter Steinreflex, intensiver Schallschatten p Kalkstein. – Flauer Reflex, durchscheinender Stein, inkompletter Schallschatten p Cho-
lesterinstein.
– Schwebende Steine nach Röntgenkontrastmittel p Cholesterinstein;
schwebende Steine in eingedickter, echobesetzter Galle p Empyem; keine Artdiagnose möglich.
x
Gallenblasenkarzinom mit lokoregionaler Metastasierung und Komplikatio­nen (Cholestase) ist in über 90 % richtig erkennbar.
x
Polypen sind bei Anwendung der Untersuchungstricks ab einer Größe von 2 mm sicher erkennbar; manchmal Abgrenzung zu kleinen Steinen schwierig.
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Akute Cholezystitis: Bei Übereinstimmung von Anamnese, Klinik und Labor keine weitere präoperative Diagnostik notwendig.
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Aus G. Schnidt : Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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