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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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Abb. 645 Prothese in der A. iliaca (AIS-P)
20.1 Regelhafte postoperative Veränderungen
20
Beispiele für postoperativ veränderte Anatomie
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Narben/Narbenzug (Abb. 646): Operative Eingriffe, z. B. an Leber oder Nieren,
hinterlassen Narben. Sie sind besonders gut am großen parenchymatösen Organ der Leber nach tumorablativen Verfahren erkennbar. Ein Narbenzug über Jahre/Jahrzehnte kann den Situs erheblich beeinflussen. Typisch ist die Ver­lagerung des Oberbauch-Eingeweide-„Paketes“ nach links nach Magenteilresek­tion und anderen ausgedehnten Oberbaucheingriffen („nicht auffindbare Gallen­blase“ infolge Verlagerung, „nicht sichtbares Pankreas“ infolge narbig fixierter Darmüberlagerung).
ab
Abb. 646 a u. b Postoperative Narben. a Narben nach laserinduzierter Tumor­ablation (LIT) der Leber: Echogene RF (Pfeile), echoarmer Hof, Schallschatten. b „Narbenzug“ mit Schallschatten (S) nach Herniotomie. P = Peritonealer Reflex
Thorakale chirurgische Eingriffe: Sie können ebenfalls die Oberbauchanatomie
verändern; z. B. Kranialverlagerung der Leber bei rechtsseitiger Phrenikusparese oder Beeinträchtigung der respiratorischen Organmobilität (z. B. basale Pleura­adhäsionen). Leber und Pankreas sind dann in der Regel sonographisch nicht darstellbar. Hilfen und Tricks:
x
Leber und Gallenblase im hohen Interkostalschnitt rechts einstellen.
x
Pankreas nach Flüssigkeitsfüllung des Magens darstellen.
PostoperativeBesonderheiten
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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20.1 Regelhafte postoperative Veränderungen
PostoperativeBesonderheiten
Transplantationen: Typische Beckennierenposition der Transplantatniere mit
denerviert-ektatischem Nierenbeckenkelchsystem (NBKS; cave : Fehlinterpreta­tion als Harnstau; Abb. 647).
Aerobilie (Abb. 648) : Eine Gasfüllung der ableitenden Gallenwege findet sich
regelhaft nach bilio-digestiv-anastomosierenden Operationen und oft nach endoskopischer Papillotomie (kompletter Sphinkterotomie) als individueller Normalbefund.
Abb. 647 Transplantatniere (N) im rechten Unterbauch. Pfeile: ektatisches flüssigkeitshaltiges NBKS. C = Colum­nae renales. MP = echoarme Mark­pyramide
ab
Abb. 648 a u. b Aerobilie. a Rückenlage: Der D. hepatocholedochus (DHC) zeigt in dem am weitesten ventral gelegenen Abschnitt einen hyperechogenen Luft­reflex (Pfeile). b In Linksseitenlage wandert der Luftreflex nach intrahepatisch (Pfeil). VP = V. portae
Cholangiektasie (asymptomatische Erweiterung nur der extrahepatischen Gal-
lenwege, Abb. 649): Sie kann Folge der Cholezystektomie sein, findet sich aber auch häufiger im höheren Lebensalter.
Intestinale Anastomosen, Resektionen (Abb. 650): Sie sind nur ausnahmsweise
der sonographischen Diagnostik zugänglich; z. B. restenosierte ileo-kolische Anastomosen bei M. Crohn, Hepatico-(choledocho-) Jejunostomie bei Karzinom.
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20.2 Postoperative Komplikationen
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Abb. 649 Cholangiektasie: Abschnittsweise unterschiedlich weiter D. hepatocholedochus (Distanzmarken; 12,2 bzw. 4,8 mm); oft nach Chole­zystektomie oder im Alter. Ein solcher Befund spricht gegen eine obstruktive Dilatation
Abb. 650 Hepatico-Jejunostomie. Postoperative Besonderheiten: Abbruch des echofreien Hepaticusganges (Pfeil) im Bereich der bilio-digestiven Anasto­mose; komplex strukturierte Jejunum­schlinge (Chymus, Darmgas)
20.2 Postoperative Komplikationen
Pathologische Flüssigkeitsansammlungen (Abb. 651)
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Nach abdominellen Operationen sind sonographische Kontrollen am besten zum Nachweis/Ausschluss pathologischer Flüssigkeitsansammlungen geeignet. Dabei können Flüssigkeitssäume um parenchymatöse Organe, mesenterial und im Douglas-Raum als normal gelten; größere Flüssigkeitsareale sind zusammen mit der Klinik verdächtig auf Aszites, intraperitoneale Blutungen, Eiter oder
b
PostoperativeBesonderheiten
Abb. 651 a u. b Postoperative Häma­tome/Blutungen. a u. b Extraperito­neales und intraperitonelaes Hämatom
a
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Aus G. Schnidt : Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
(Distanzmarken); die Grenzlinie Perito­neum (P) gibt den Hinweis zur Lage
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20.2 Postoperative Komplikationen
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Abb. 649 Cholangiektasie: Abschnittsweise unterschiedlich weiter D. hepatocholedochus (Distanzmarken; 12,2 bzw. 4,8 mm); oft nach Chole­zystektomie oder im Alter. Ein solcher Befund spricht gegen eine obstruktive Dilatation
Abb. 650 Hepatico-Jejunostomie. Postoperative Besonderheiten: Abbruch des echofreien Hepaticusganges (Pfeil) im Bereich der bilio-digestiven Anasto­mose; komplex strukturierte Jejunum­schlinge (Chymus, Darmgas)
20.2 Postoperative Komplikationen
Pathologische Flüssigkeitsansammlungen (Abb. 651)
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Nach abdominellen Operationen sind sonographische Kontrollen am besten zum Nachweis/Ausschluss pathologischer Flüssigkeitsansammlungen geeignet. Dabei können Flüssigkeitssäume um parenchymatöse Organe, mesenterial und im Douglas-Raum als normal gelten; größere Flüssigkeitsareale sind zusammen mit der Klinik verdächtig auf Aszites, intraperitoneale Blutungen, Eiter oder
b
PostoperativeBesonderheiten
Abb. 651 a u. b Postoperative Häma­tome/Blutungen. a u. b Extraperito­neales und intraperitonelaes Hämatom
a
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(Distanzmarken); die Grenzlinie Perito­neum (P) gibt den Hinweis zur Lage
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20.2 Postoperative Komplikationen
PostoperativeBesonderheiten
cd
Abb. 651 c u. d Postoperative Hämatome/Blutungen. c u. d Hämatom/Blutung nach Cholezystektomie: Hypoechogene abgegrenzte RF (Distanzmarken) bzw. peripankreatisch ausgebreitete RF (Pfeile)
Leckagen (Galle, Magen-Darm, Pankreas). Cave: Fehlinterpretation harmloser Hämato-Serome als Abszesse!
Gestaute tubuläre Systeme
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Sonographische Bilder wie bei den krankheitsbedingten Ursachen; Hindernisse sind bei genauer Anamneseerhebung (und penibler sonographischer Inspektion) meist zu entdecken; eventuell sollte eine punktionssonographische Diagnostik erfolgen.
Biliär: Mit dem klinischen Bild eines Ikterus. Trotz der postoperativ erschwerten
Bedingungen lässt sich der gestaute D. hepatocholedochus meist verfolgen (Trick: interkostaler Zugang).
x
Mögliche Ursachen:
– Postoperative Pankreatitis. – Iatrogene Gallengangsligatur. – Verbliebener Gangstein.
x
Differenzierung: Eine Unterscheidung zum obstruktiv-medikamentös oder septisch-toxisch bedingten Ikterus gelingt durch den Nachweis oder das Fehlen intrahepatisch gestauter Gallengänge.
x
Für eine postoperative obstruktive Cholestase sprechen:
– Intrahepatische doppelspurige echofreie Gangsysteme (Gallengänge/Pfort-
– Erweiterter extrahepatischer Gallengang über 7 mm. – Nachweis des Hindernisses.
Ureteral (Abb. 652): Meist Folge eines (oft einseitigen) Harnstaus; Vorkommen
nach Tumoroperationen im Unterbauch und infolge retroperitonealer Lymph­knoten. Eine Abgrenzung der Ursache ist sonographisch meist nicht möglich; in diesem Fall sollte eine CT-Untersuchung erfolgen. Therapeutisch kommt eine Schienung/Drainage in Betracht.
Intestinal als (Sub-)Ileus: Die Sonographie ist auch postoperativ die einfachste
und beste Methode für die frühe Ileusdiagnostik; die Ursache ergibt sich in der Regel intraoperativ.
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aderäste).
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20.2 Postoperative Komplikationen
ab
Abb. 652 a u. b Postoperative Harnleiterstriktur (U, Pfeil). a Verdämmernder Ureter in einer echoreichen Narbenregion. b Ureterverschluss durch echogenes Band (Naht-/Clipmaterial von einer Darmtumoroperation)
Abszedierungen (umschrieben/diffus, gekammert/flächig, Abb. 653)
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Die Frage nach postoperativen Abszessen ist die häufigste postoperative Fra­gestellung. Die sonographische Diagnose lässt sich einfach stellen, wenn lokale Schwellung/Rötung/Schmerz und umschriebene liquide Formationen auf einen Abszess hinweisen. Problematisch ist sie bei der Abszesssuche im Abdomen.
Bei flächigen/diffusen Abszedierungen ist die Abgrenzung zum Aszites oder zu einer Leckage schwierig. Dann ist oft die sonographisch gesteuerte Probepunk­tion oder eine Drainage klärend (s. Abb. 73, S. 56 gelöscht).
ab
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PostoperativeBesonderheiten
c
Abb. 653 a–c Postoperative Eiterun­gen/Abszesse. a nach Cholezystekto­mie: Echogene RF im Gallenblasenbett (GB-B), echoarme, nach peripankrea­tisch ausgedehnte eitrige Flüssigkeit (FL, Pfeile). P = viszerales Peritoneum. b begleitende Durchwanderungs-Pleu­ro-Pneumonie (gleicher Patient wie a). c nach Appendektomie: Komplexe RF (Pfeile, FL). LE = Leberrand
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20.2 Postoperative Komplikationen
Arterielle/venöse Perfusionsstörungen
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Klärung sonographisch schwierig, unter Umständen farbdopplersonographisch möglich. Die beste Methode ist die Angiographie.
Fremdkörper (Abb. 654 u. 655)
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Hierunter fällt neben einem „vergessenen“ Körper („corpus alienum“) auch ein solcher, der zur Funktionserhaltung als Fremdmaterial eingesetzt wird (z. B. Drainage), oder ein körpereigener, der während der Operation verloren geht und den zu finden Aufgabe einer sonographischen Untersuchung sein kann.
PostoperativeBesonderheiten
Abb. 654 Tumorverlegung des D. hepatocholedochus (T); Gallengangs­drainage (Pfeile): Typisch das echogene Doppelband (Wandreflex) und das echofreie Lumen
Abb. 655 Intraoperativ verlorener Gallenstein (Cholesterinstein; ST), sonographisch aufgespürt (zwischen Leber und Zwerchfell gelegen). Opera­tion: endoskopische Cholezystektomie. B = Biliom, L = Leber
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Tumorsuche
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21.1 Leitsymptome
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21.1 Leitsymptome
Übersicht (Tab. 78)
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.
Tabelle 78
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Gewichtsabnahme Schmerzen Fieber, Nachtschweiß akutes Abdomen, Ileus Aszites, Pleuraerguss Diarrhö, Obstipation Thrombose pathologische Laborwerte (Anämie, Lymphozytose, Thrombozytose, Hämoblastose,
Hyperkalzämie, hohe BSG)
Gewichtsabnahme
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Definition: Nicht erklärbarer Gewichtsverlust von 10% innerhalb eines halben
Jahres. Ursache oft bis dahin unbekannte Tumoren infolge komplexer Vorgänge (Metabolismus, Verdrängung, Stenose mit Passageverlegung, Mangelernährung, Tumorstoffwechselprodukte).
Vorkommen:
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x
x
x
x
x
x
x
Schmerzen
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Definition: Komplexe Sinnesempfindung, häufig von weiteren sensorischen
oder seelischen Komponenten begleitetet. Bei Tumorkrankheiten meist visze­raler Schmerz: dumpf, wenig begrenzt, mit vegetativen Begleiterscheinungen (Gefäßverkrampfung, Organkapseldehnung, Verdrängung und Druck über viszero-kutanen oder viszero-viszeralen Reflex).
Klinische Tumorsymptome
Ösophagus-/Magen-/Duodenaltumoren: Infolge Nahrungsaufnahme- oder Passagestörung (Abb. 656).
Darmtumoren: Meist durch bereits fortgeschrittene (Leber-)Metastasen. Gallenblasentumoren: Bei lokal fortgeschrittenem Tumor. Pankreaskarzinom (Abb. 657): Infolge Verdrängung, Kompression/Raumfor-
derung im Oberbauch und Maldigestion (in über 90 % duktales Karzinom mit Gangobstruktion, Abb. 442, S. 316). Hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom: Bei disseminierter Tumorausbreitung (Abb. 658). Hodgkin-Lymphom/Sarkom: Im fortgeschrittenen Stadium (Stadium IIIB nach Ann Arbor [subphrenischer Befall] bzw. Stadium IVB [disseminierter Befall]).
Neuroendokrine Tumoren: Im fortgeschrittenen Stadium. Metastasierende urologische/gynäkologische Tumoren.
Tumorsuche
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Tumorsuche
21.1 Leitsymptome
Abb. 656 Stenose durch Duodenal­tumor: Prästenotisch massive Erweite­rung von Bulbus duodeni und Magen. Zeichen der Malignität: Lymphknoten-
Abb. 657 Maligner Tumor (T; Karzi­nom) des Pankreas mit Infiltration in die A. hepatica. TR = Tr. coeliacus,
DC = gestauter D. choledochus metastasen (LK). Klinisch Erbrechen, Gewichtsverlust. PY = Pylorus
Vorkommen:
x
Pankreaskarzinom (Abb. 658).
x
Lebermetastasen.
x
Hochmalignes Lymphom (Stadium IE oder IVB).
x
Retroperitonealer Tumor (Sarkom).
Abb. 658 Hochmalignes Non-
Hodgkin-Lymphom: Lymphknoten-
metastasen (L) im gesamten Ober-
bauch mit Kompression der zöliakalen
Gefäße (keine Infiltration). Klinisch
massiver Gewichtsverlust, Kachexie
Fieber/Nachtschweiß
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Definition: Erhöhung der Körpertemperatur über den Normalbereich (i 37,5
bei jüngeren Patienten i 38,3hrektal) mindestens über drei Wochen; bei Tumo­ren „undulierender Fiebertyp“; s. Unklares Fieber S. 95).
Vorkommen:
x
Abdominelle/retroperitoneale Tumoren.
x
Metastasen.
x
Malignes Lymphom/Morbus Hodgkin (s. Abb. 658, S. 450; Abb. 132, S. 105).
h
,
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21.1 Leitsymptome
Akutes Abdomen/Ileus
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Definition: Symptomkomplex aus Bauchschmerzen, Abwehrspannung und
veränderter Darmperistaltik.
Vorkommen:
x
Dünndarm-/Dickdarmileus.
x
Tumorblutung.
x
Peritonealkarzinose.
x
Akute Pfortaderthrombose (neoplastisch/paraneoplastisch, s. Abb. 116, S. 88).
Aszites, Pleuraerguss
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Definition: Ansammlung seröser Flüssigkeit im kapillären Raum zwischen Peri-
toneum viszerale und parietale bzw. im Pleuraspalt (Exsudat oder Transsudat). Zur Abgrenzung benigner – maligner Aszites s. S. 160.
Vorkommen:
x
Peritonealkarzinose: s. Tab. 79.
.
Tabelle 79
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Zeichen der Peritonealkarzinose (nach Rioux)
Netzverbreiterung (in 97 %) peritoneale Raumforderung (in 19 %) Peritonealunterbrechung (in 16 %) mesenteriale Verklebung (in 16 %) Lebermetastasen (in 38 %) Lymphknotenmetastasen (in 24 %) Aszites (in 49 %)
x
Pleurametastasen/Pleurakarzinose (Abb. 659 u. 660).
x
Mesotheliom (Abb. 661): Benigner oder maligner Pleura- oder Peritonealtumor.
x
Meigs-Tumor (s. Abb. 210, S. 167) : Benigner Ovarialtumor mit Aszites oder einseitigem Pleuraerguss.
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Tumorsuche
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Abb. 659 a u. b Pleuraerguss. a Tumoröse Pleuraverdickung (Pfeile) als un­mittelbare Ursache des Ergusses (E). M = Milz. b Ergebnis der sonographischen Primärtumorsuche: Maligner Pankreastumor (P) mit Infiltration ins Antrum (A) und Duodenum. Pfeile: Tumorausläufer (gleiche Patientin wie in a)
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