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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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11.3 Umschriebene Veränderungen
Pankreas
ab
Abb. 442 a u. b Pankreaskarzinom (nach Sonographie und CT operabel, intra­operativ inoperabel). a Hyporeflexiver Tumor (T) in einem echoreichen lipoma­totischen Pankreas (P). b FKDS: Keine erkennbare Vaskularisation. AL = A. lienalis, VL = V. lienalis
ab
Abb. 443 a u. b Pankreaskopfkarzinom (T): Echoarme Struktur, feine Tumor­ausläufer. a Choledochuskompression und -aufstau (DHC). b Abbruch (Pfeil) des D. pancreaticus (DP) mit prästenotischer Erweiterung
ab
Abb. 444 a u. b Echoarme glatt begrenzte Pankreasraumforderungen. a Neuroendokriner metastasierender Tumor des Pankreaskopfes (T). b Karzinommetastase (LK) im Pankreas (P). VL = V. lienalis
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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11.3 Umschriebene Veränderungen
Echoreiche Veränderungen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Pankreasgangsteine/Verkalkungen (Abb. 445):
x
Solitär oder perlschnurartig/einzeln stehende im Pankreasgang gelegene hochamplitudische, hyperechogene Areale mit Schallschatten (und „twinkl­ing artifact“).
x
Fakultativ Gangerweiterung.
x
Vereinzelte intensiv reflexogene umschriebene Areale mit oder ohne abgrenzbare Schallschatten.
ab
Abb. 445 a u. b Pankreasgangsteine/-verkalkungen. a B-Bild: Reflexogene Areale im Pankreas (P) mit Schallschatten (S); dadurch keine erkennbaren Leitstrukturen. b FKDS: „twinkling-artefact“, Konfetti-Phänomen (Artefakt durch starke Reflek­toren im Bereich des Schallschattens)
Proteinpfropf/Fremdkörper/Luft (Abb. 446 u. 447):
x
Echoreiche, intensiv reflexogene Strukturen im erweiterten Pankreasgang.
x
Bei Luft im Pankreasgang (nach Papillotomie) bewegliche reflexogene Gas­blasen.
11
Pankreas
Abb. 446 Proteinpfropf (Pfeil) im erweiterten, nichtobstruierten Pan­kreasgang (DP) bei chronischer auto­immuner Pankreatitis. VL = V. lienalis, AO = Aorta
Fokale chronische Pankreatitis (Abb. 448):
x
Umschriebene echoreiche/heterogene Strukturveränderung/-vergröberung.
x
Fakultativ Zysten/Kalk.
Verkalkte/eiter-(/detritus)gefüllte Pseudozyste (Abb. 449):
x
Runde/ovale/irregulär strukturierte Raumforderung mit bizarren echoar­men/-reichen Anteilen.
x
Reflexogene Wand bei Wandverkalkung, Schallschatten.
Hämangiom: Hyperechogene runde Raumforderung.
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11.3 Umschriebene Veränderungen
ab
Pankreas
Abb. 447 a u. b Echogene Pankreasgangstrukturen. a Stenteinlage (Pfeil) wegen rezidivierender Pankreatitiden bei pancreas divisum. b Lufthaltiger Pankreas­gang (Pfeil), bilio-digestive Fistel, gemeinsame Gangmündung. AO = Aorta. DP = D. pancreaticus. VL = V. lienalis. P = Pankreas
Abb. 448 Segmentale chronische Pankreaskopf-Pankreatitis (Distanz­marken). P = unauffälliger Schwanz, DP = abschnittsweise aufgeweiteter D. pancreaticus
ab
c
Abb. 449 a–c Heterogen-echoreiche Pankreasstrukturen. a Randverkalkte (Pfeile) Pankreaspseudozyste (Z), durch überlagernde inkomplette Schallschattenzone echoarm (und nicht echofrei) wirkende Zystenstruktur. M = imprimierter Magen. b Komplex strukturierte Pseudozyste (Z). c Große detritushaltige Pseudozyste mit echo­freien/echoreichen Anteilen; Verdrän­gung der A. hepatica (AH)
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11.3 Umschriebene Veränderungen
Gefäßkalk (Abb. 471): Echogene Bänder/Bögen mit Schallschatten entlang dem
Verlauf der A. lienalis.
Abb. 450 Verkalkungen (Peile) mit Schallschatten (S) der A. lienalis. P = Pankreaskopf, AO = Aorta, Vc = V. cava, L = Leber, K = venöser Konfluenz
Mögliche Fehlinterpretationen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Als Pseudozyste/Nekrose (Abb. 451):
x
A. lienalis (bei geschlängeltem Verlauf durch Pankreaskorpus und -schwanz).
x
Präpapillärer D. choledochus.
ab
Abb. 451 a u. b Fehlinterpretation als Pseudozyste/Nekrose. a Mehrfach quer getroffene A. lienalis (Pfeile). b Erweiterter Ductus pancreaticus (DP) und Ductus choledochus (CH) infolge eines kleinen präpapillären Pankreasgangkarzinoms. P = Pankreas, L = Leber, AO = Aorta, VC = V. cava, VL = V. lienalis
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Pankreas
Als V. lienalis (Abb. 446, S. 317):
x
Erweiterter/narbig verzogener D. pancreaticus.
x
Unregelmäßige Pseudozysten.
Als Pankreaskarzinom (Abb. 452 u. 453; vgl. Abb. 442, S. 316) :
x
Atypische Zyste (mit Einblutung, Detritus, Verkalkung, s. Abb. 449, S. 318).
x
Malignes Lymphom, Metastase (Abb. 452b).
x
Zystadenom/Adenom (s. Abb. 438, S. 313).
x
Fokale Pankreatitis (Abb. 452a).
x
Flüssigkeitsgefüllte Flexura duodenojejunalis (Abb. 453).
Differenzialdiagnose erweiterter Pankreasgang
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Postprandiale Erweiterung (Abb. 454a).
Pancreas divisum (Abb. 454b):
x
Gangabbruch/-stenose ohne erkennbare Obstruktion.
x
Nachweis von 2 Gängen im Pankreaskopf.
x
Pankreaskopfvergrößerung.
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11.3 Umschriebene Veränderungen
ab
Pankreas
Abb. 452 a u. b Fehlinterpretation als Pankreaskarzinom. a Hyporeflexive Pankreaskopfschwellung, Kalzifikationen (Distanzmarken), Gangerweiterung mit Abbruch (Karzinom in einer chronischen Pankreatitis?) : Akuter Schub einer chronischen Pankreatitis. b Hyporeflexiver Tumor (T) im Pankreaskorpus/­schwanz: Hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom. AO = Aorta, L = Leber, P = Pankreas, VL = V. lienalis
a
b
Abb. 453 a u. b Fehlinterpretation als Tumor im Pankreasschwanz (T, Distanz­marken), CT-Diagnose. a Nativuntersuchung: Hyporeflexive Raumforderung. b Flüssigkeitsfüllung und serielle Sonographie: Der intermittierend unauffällig darzustellende Pankreasschwanz (PS) schließt einen Tumor aus p passager flüssigkeitsgefüllte Flexura duodenojejunalis. AO = Aorta, L = Leber, MA = Magen, VL = V. lienalis
Chronische Pankreatitis (Abb. 454c):
x
Welliger Gangverlauf.
x
Kalzifikationen/Gangsteine.
x
Obstruktiver Gangstein.
Pankreastumor:
x
Tumorformation mit prästenotischer Duktektasie.
x
Fehlende Gangschlängelung.
x
Fehlende Gangsteine.
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11.3 Umschriebene Veränderungen
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a
b
d
c
Abb. 454a–d Differenzialdiagnose Pankreasgangerweiterung. a Postprandiale Erweiterung (Pfeile). b Pancreas divisum: Gangabbruch (Pfeile) am Übergang zum engen Santorini-Gang; der Hauptgang (Pfeil) ist unvollständig angelegt. c Chronische Pankreatitis mit obstruierendem Gangstein, Schallschatten (S). d FKDS: A. hepatica communis (AH), die im B-Bild einen erweiterten Gang vortäuschen kann
Autoimmune chronische Pankreatitis:
x
Umschriebene Organauftreibung.
x
Drüsenatrophie.
x
Kein Nachweis einer Obstruktion.
Fehlinterpretation: A. hepatica wird als erweiterter Gang gedeutet (Abb. 454d).
Weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Bei V. a. akute Pankreatitis:
x
CT: Bei unklarem Befund (Zystenverkalkung, Binnenstrukturen infolge Blut­koagel/Detritus/Eiter, Tumorverdacht) Angio-CT zur Unterscheidung von vita­lem und avitalem Gewebe.
x
Feinnadelpunktion: Bei Nekrose/Blutung zur Zytologie/Bakteriologie und Fermentbestimmung sowie zur Therapie komplizierter Zysten. Bei intra­und peripankreatischen Flüssigkeiten (schwererer Verlauf der Pankreatitis!) auch pankreasferne Flüssigkeiten in der Bursa omentalis, im Rezessus hepa­torenalis/splenorenalis, im Douglas-Raum, im Mesenterium.
Bei V. a. chronische Pankreatitis: Chronische Pankretitis mit Gangsteinen/Ver-
kalkungen sonographisch schwierig und nur bei großer Erfahrung – dann aber sicher – zu diagnostizieren. Einziger Fallstrick : Gleichzeitig bestehendes Karzi-
Pankreas
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11.3 Umschriebene Veränderungen
nom (in ca 1–5 %). Bei anhaltenden Schmerzen Operation (Tumor sonographisch, im CT und oft auch intraoperativ bei chronischer Pankreatitis nicht zu erkennen).
x
CT: Wenn auch bei erfahrenem Untersucher Diagnosezweifel bzw. Tumorver­dacht besteht.
x
Pankreas
Feinnadelpunktion: Wegen des häufig nicht erkennbaren Tumors meist ohne verwertbares Ergebnis.
x
Tumormarker: Auch bei entzündlichem Schub erhöht; bei Titerrückgang Karzinom weniger wahrscheinlich.
Bei V.a. Pankreaskarzinom: Sonographische Treffsicherheit 72 % (ähnlich wie
CT), bei Tumoren I 3 cm wesentlich geringer.
x
Tumormarker: Ca 19–9 in ca. 80 % positiv.
x
Feinnadelpunktion mit Zytologie: Nur bei inoperablem Tumor (Gefäßinfiltra­tionen, Fernmetastasen; sonographisches Staging mit hoher Sensibilität, s. Abb. 73, S. 56): Hohe Trefferquote (wenn nicht gleichzeitig eine chronische Pankreatitis vorliegt!). Untersuchung bei resektablen Tumoren entbehrlich.
x
CT oder auch Endosonographie: Zur Frage der Tumorausdehnung und Operabi­lität. Treffsicherheit der Endosonographie in der Tumordiagnostik 100%!
x
Operation: Resektabilität nach neuesten Ergebnissen in großen Zentren auch bei lokoregionaler Metastasierung nach Ausschluss inoperabler Tumoren (ca. 80 %!) in 30–45 % möglich; Größe kein Maß mehr für Operabilität.
-Resektion und Lymphknotendissektion 5-Jahres-Überlebensrate der
Bei R
o
operablen Tumoren 10–35 %!
Bei V. a. Pankreaspseudozyste:
x
Feinnadelpunktion und Aspiration des Zysteninhaltes (Bakteriologie, Amy­lasebestimmung, Zytologie).
x
Weiteres Vorgehen s. Abb. 455.
Abb. 455 Therapeutisches Vorgehen bei Pankreaspseudozysten (nach Schwerk)
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12.1 Untersuchung
Milz
12
12.1 Untersuchung
Schnittebenen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Subkostaler Schrägschnitt links (s. S. 28).
Hoher Flankenschnitt links (s. S. 27).
Sonographische Anatomie und Normalbefund
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Sonographische Anatomie (Abb. 456):
x
Die Milz liegt subphrenisch links im Abdomen und verläuft mit ihrer Längs­achse in der Regel parallel zur 10. Rippe.
x
Die Facies visceralis besitzt eine enge Nachbarschaft zur linken Niere, Neben­niere und zum Pankreasschwanz.
x
Die Milz ist glattrandig, besitzt am Hilus aber häufig Einkerbungen (Margo crenatus).
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Milz
Abb. 456 Topographische Lage der Milz
Normalbefund (Abb. 457) :
x
Das Echomuster ist homogen-echoarm.
x
Im Längsschnitt ist die Milz sichel- oder keilförmig, im Querschnitt (Subkos­talschnitt links; nur bei Vergrößerung sichtbar) ovalär.
Normwerte: Länge I 110 mm, Dicke I 50 mm, Breite I 70 mm.
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12.2 Sonographische Befunde
a b
Milz
Abb. 457 a u. b Sonographische Darstellung der Milz im Längsschnitt (hoher Flankenschnitt links)
Untersuchungsablauf
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Aufsetzen des Schallkopfes in der linken Axillarlinie zwischen unterem Rippen­bogenrand und Beckenkamm parallel zum Längsverlauf der Rippen.
Durch leichtes Kranialwärtskippen unter den Rippenbogen und Inspiration ist es fast immer möglich, nahezu die gesamte Milz darzustellen.
n
Tipps:
x
Bei zu tiefer Inspiration wird der obere Milzpol häufig durch den Sinus phre­nicocostalis (Luft) überlagert.
x
Bei einem kleinen oder schlecht darstellbaren Organ führt das Anheben des linken Armes in Rücken- oder Rechtsseitenlage mit maximaler Spreizung der Interkostalräume und tiefer Inspiration zu einer besseren Darstellung.
12.2 Sonographische Befunde
Grundlagen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Vorbemerkung: Die Ultraschalluntersuchung der Milz ist Teil des sog. Ober-
bauchstatus. Bei lagebedingter, klinisch häufig unzureichender Beurteilbarkeit stellt die Sonographie die Standardmethode zur Milzgrößenbestimmung dar. Die Wertung echomorphologischer Befunde ist stark abhängig von klinischen Daten. Neben dem Nachweis von fokalen Strukturläsionen sind Verlaufskontrol­len zur definitiven Beurteilung häufig notwendig.
Einteilung:
x
Diffuse Milzveränderungen (s. S. 325): Diffuse Milzveränderungen zeigen sich bevorzugt in einer Organvergrößerung (Splenomegalie). Folgende Ursachen kommen in Betracht:
1. Infektiöse Erkrankungen.
2. Lymphatische Systemerkrankungen.
3. Myeloproliferative Erkrankungen.
4. Hämolytische Anämien.
5. Kongestive Splenomegalie (Leberkrankheiten, venöse Stauung).
6. Speicherkrankheiten.
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12.2 Sonographische Befunde
a b
Milz
Abb. 457 a u. b Sonographische Darstellung der Milz im Längsschnitt (hoher Flankenschnitt links)
Untersuchungsablauf
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Aufsetzen des Schallkopfes in der linken Axillarlinie zwischen unterem Rippen­bogenrand und Beckenkamm parallel zum Längsverlauf der Rippen.
Durch leichtes Kranialwärtskippen unter den Rippenbogen und Inspiration ist es fast immer möglich, nahezu die gesamte Milz darzustellen.
n
Tipps:
x
Bei zu tiefer Inspiration wird der obere Milzpol häufig durch den Sinus phre­nicocostalis (Luft) überlagert.
x
Bei einem kleinen oder schlecht darstellbaren Organ führt das Anheben des linken Armes in Rücken- oder Rechtsseitenlage mit maximaler Spreizung der Interkostalräume und tiefer Inspiration zu einer besseren Darstellung.
12.2 Sonographische Befunde
Grundlagen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Vorbemerkung: Die Ultraschalluntersuchung der Milz ist Teil des sog. Ober-
bauchstatus. Bei lagebedingter, klinisch häufig unzureichender Beurteilbarkeit stellt die Sonographie die Standardmethode zur Milzgrößenbestimmung dar. Die Wertung echomorphologischer Befunde ist stark abhängig von klinischen Daten. Neben dem Nachweis von fokalen Strukturläsionen sind Verlaufskontrol­len zur definitiven Beurteilung häufig notwendig.
Einteilung:
x
Diffuse Milzveränderungen (s. S. 325): Diffuse Milzveränderungen zeigen sich bevorzugt in einer Organvergrößerung (Splenomegalie). Folgende Ursachen kommen in Betracht:
1. Infektiöse Erkrankungen.
2. Lymphatische Systemerkrankungen.
3. Myeloproliferative Erkrankungen.
4. Hämolytische Anämien.
5. Kongestive Splenomegalie (Leberkrankheiten, venöse Stauung).
6. Speicherkrankheiten.
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