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Файл:Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана
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16
16.4 Weibliche Genitalorgane
Urogenitalorgane
Abb. 590 a u. b Fremdkörper im Uterus. a Spirale (IUP): Dorsal der Harnblase
(HB) kolbig aufgetriebene Zervix (CE) mit echoarmen Herden als Zeichen von
Mikroabszessen; im Uterus (UT) liegendes IUP. b Tampon: Echoreicher Reflex in
der Vagina (Pfeile) mit Schallschatten (S). HB = Harnblase, UT = Uterus
ab
ab
c
Abb. 591a–c Einfache Zysten.
a Sprungreifer Graaf-Follikel. HB =
Harnblase, UT = Uterus, Z = zystisch
imponierender Follikel. b Follikelruptur,
Restfollikel (Z). FL = freie Flüssigkeit,
VI = V. iliaca, UT = Uterus, HB = Harnblase. c Einfache Ovarzyste mit Septierung, Binnenstruktur bei 29-jähriger
Patientin (funktionelle Zyste? Thekaluteinzyste?). Wenn keine Rückbildung
und Größenwachstum, Operation
Abb. 592 Polyzystische Ovarien bds.
in der Menarche
408
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
(ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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16.4 Weibliche Genitalorgane
n
Zystische Ovarialtumoren (Abb. 593 u. 594):
x
Seröses Zystadenom (Abb. 593): Benigne.
– Unilokular.
– Glatt begrenzte (kleinere) echofreie Raumforderungen mit echoreichen
(soliden) Anteilen.
x
Muzinöses Kystom: Teilweise sehr große septierte/gekammerte Ovarzysten.
– Meist unilateral.
– Wenn bilateral und groß, häufiger (in 20 %) maligne. Keine Punktion wegen
der Gefahr der intraabdominellen Ausbreitung!
x
Zystadenokarzinom (Abb. 594): Zystische Formationen mit soliden Anteilen
sind immer karzinomverdächtig! Häufig ist bereits auch Aszites infolge
Peritonealkarzinose nachweisbar.
– Zystenwände zeigen echoreiche Tumorverdickungen.
– Palipoide Formationen, in Zysten einragend.
16
Urogenitalorgane
a
b
Abb. 593a u. b Seröses Zystadenom. a Echofreie RF (Z) im vergrößerten Ovar
(T). A = Aszites, UT = Uterus, HB = Harnblase. b Ovarialzyste (annähernd echofreie
RF) in der Menopause, 10 cm groß; Operation!
a
b
Abb. 594 a u. b Zystadenokarzinom. a Zystischer Tumor (T), feine Septierungen,
in der FKDS diskrete Tumorgefäße; es kann sich sowohl um seröse Zysten (häufiger) als auch um muzinöse Zysten handeln. HB = Harnblase. b Solide (T) und
zystische (Z) Tumoranteile (charakteristischer Befund), sonographischer Zufallsbefund. HB = Harnblase
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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409

16
16.4 Weibliche Genitalorgane
n
Meigs-Tumor: Benignes Ovarfibrom mit Aszites und/oder Pleuraerguss.
x
Solide Tumorformation in Ovarprojektion (s. Abb. 210, S. 167).
n
Endometriose (Abb. 595) :
x
Endometriosis interna (= intramyometriale Adenomyose des Uterus): Unscharfe im Myometrium gelegene zystische Raumforderung. Davon die
eigentliche Endometriose abzugrenzen:
x
Endometriosis externa (Endometriosezysten des Ovars/der Tuben):
– Bei Einblutung inhomogene areflexive-hyperchogene Raumforderung.
Urogenitalorgane
– FKDS: Keine Binnengefäße.
Bewertung und weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Sonographie: s. S. 405.
n
Weiterführende Diagnostik: Jede zystische unklare Ovarformation muss weiter
untersucht werden! Gynäkologische weiterführende Diagnostik:
x
Intravaginale Sonographie.
x
Ggf. Feinnadelpunktion/Operation.
Abb. 595 Endometriosis externa mit
Einblutung: echoarme Raumforderung
RF, Hämatome (H) nach Einblutung von
Endometrioseherden.
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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17.1 Untersuchung
Thorax
17
17.1 Untersuchung
Schnittebenen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Für die sonographische Thoraxuntersuchung stehen zwei Schnittführungen zur
Verfügung: die subkostale und die interkostale (Abb. 596).
n
Schnittebenen im Einzelnen:
x
Transthorakal mit interkostaler Applikatorrichtung.
x
Subkostal rechts und links.
x
Supraklavikulär und suprasternal.
x
Substernal.
x
Hoher Flankenschnitt rechts und links.
Sonographische Anatomie und Normalbefund
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Da die lufthaltige Lunge und der knöcherne Thorax für die Schallstrahlen
undurchdringlich sind, können nur Prozesse dargestellt werden, die einen direkten Kontakt zur Pleura- bzw. Thoraxwand haben (s. Abb. 605–608, S. 419).
17
Thorax
Abb. 596 a u. b a Subkostale Schnittführung: Der Schallkopf benutzt die Leber
als „akustisches Fenster“. b Interkostale Schnittführung mit rippenparalleler
Ankopplung des Schallkopfes
n
Beurteilungskriterien: s. Tab. 70.
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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17
Thorax
17.1 Untersuchung
.
Tabelle 70
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Brustwand
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Beurteilungskriterien für Brustwand-,
Pleura- und Lungenparenchymveränderungen
Echogenität (echofrei, echoarm, echoreich)
Begrenzung (glatt, irregulär)
Form (rund, oval, wechselnd)
bewegte Binnenechos unter Real-time-Beobachtung
vorhandene oder fehlende Vaskularisation intraläsional in der FKDS
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Pleura
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Ausmaß des Ergusses
Echogenität (echofrei, echoreich)
Septierungen, Fibrinfäden
Pleuraverdickungen, Lungenaffektion
pleurale Tumoren
bewegte Binnenechos unter Real-time-Beobachtung
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Lungenparenchym
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Echogenität (echoarm, echoreich)
Echotextur (inhomogen, homogen)
Begrenzung (glatt, irregulär)
Form (rund, oval, keilförmig)
bewegte Binnenechos unter Real-time-Beobachtung
vorhandene oder fehlende Vaskularisation intraläsional in der FKDS
Untersuchungshilfen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Untersuchung im Sitzen in Ergänzung zur liegenden oder halbaufrechten
Position.
n
Zur Darstellung von Thoraxwandprozessen in der Regel 5,0-MHz-Schallkopf
benutzen.
n
Scanner parallel zum Rippenverlauf aufsetzen, da Rippenschatten stören.
n
Durch Atemmanöver alle peripheren Abschnitte einsehen.
n
Unter den Schulterblättern liegende Veränderungen durch Anheben der Arme
freiprojizieren.
Befundübersicht, Einteilung
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Pleura: Häufigster Befund ist der Pleuraerguss. Die Sonographie stellt die ein-
fachste und sicherste Untersuchungsmethode zur Feststellung von Pleuraergüssen dar. Zudem gelingt es, nachgewiesene liquide epidiaphragmale Raumforderungen weiter zu differenzieren.
n
Lungenparenchym: Sonographischer Leitbefund ist der aufgehobene Luftgehalt
des Lungengewebes.
412
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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17.2 Brustwand
n
Einteilung/Übersicht:
x
Brustwand: s. Tab. 71.
x
Pleura: s. Tab. 72, S. 414.
x
Lungenparenchym: s. Tab. 74, S. 418.
17.2 Brustwand
Übersicht (Tab. 71)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
.
Tabelle 71
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Hämatome (s. u.)
Abszesse (s. u.)
Metastasen (s. u.)
Tumorinfiltration (s. u. und S. 414)
Lipom (s. u.)
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Hämatome:
x
x
x
x
x
n
Abszesse (Abb. 597):
x
x
x
x
x
n
Metastasen:
x
x
x
x
n
Tumorinfiltration (Abb. 598) :
x
x
x
x
x
n
Lipom:
x
x
x
x
Pathologische Befunde an der Brustwand
Variable Echogenität.
Meist glatt begrenzt.
Wechselnde Form.
Gelegentlich bewegte Binnenechos.
FKDS: Fehlende Vaskularisation.
Variable Echogenität.
Variable Begrenzung.
Wechselnde Form.
Bewegte Binnenechos bei Kompression.
FKDS: Fehlende Vaskularisation.
Meist echoarm.
Glatt begrenzt.
Meist rund.
FKDS: Vorhandene Vaskularisation.
Meist echoarm.
Irregulär begrenzt.
Wechselnde Form.
Organgrenzen überschreitend.
FKDS: Vorhandene Vaskularisation.
Echoreich.
Glatt begrenzt.
Meist oval.
FKDS: Spärliche Vaskularisation.
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Thorax
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17.2 Brustwand
n
Einteilung/Übersicht:
x
Brustwand: s. Tab. 71.
x
Pleura: s. Tab. 72, S. 414.
x
Lungenparenchym: s. Tab. 74, S. 418.
17.2 Brustwand
Übersicht (Tab. 71)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
.
Tabelle 71
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Hämatome (s. u.)
Abszesse (s. u.)
Metastasen (s. u.)
Tumorinfiltration (s. u. und S. 414)
Lipom (s. u.)
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Hämatome:
x
x
x
x
x
n
Abszesse (Abb. 597):
x
x
x
x
x
n
Metastasen:
x
x
x
x
n
Tumorinfiltration (Abb. 598) :
x
x
x
x
x
n
Lipom:
x
x
x
x
Pathologische Befunde an der Brustwand
Variable Echogenität.
Meist glatt begrenzt.
Wechselnde Form.
Gelegentlich bewegte Binnenechos.
FKDS: Fehlende Vaskularisation.
Variable Echogenität.
Variable Begrenzung.
Wechselnde Form.
Bewegte Binnenechos bei Kompression.
FKDS: Fehlende Vaskularisation.
Meist echoarm.
Glatt begrenzt.
Meist rund.
FKDS: Vorhandene Vaskularisation.
Meist echoarm.
Irregulär begrenzt.
Wechselnde Form.
Organgrenzen überschreitend.
FKDS: Vorhandene Vaskularisation.
Echoreich.
Glatt begrenzt.
Meist oval.
FKDS: Spärliche Vaskularisation.
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Thorax
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Thorax
17.3 Pleura
Abb. 597 Echoarme konfluierende
Herde (A) im Bereich der interkostalen
Muskulatur parasternal. Zytologisch
Abb. 598 Echoarme rippendestruierende (Pfeile) Tumorformation (TU) mit
Weichteilinfiltration bei Plasmozytom
tuberkulöser Abszess. C = knorpelige
Rippe, D = Diaphragma
Bewertung und weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Klinik: Häufig richtungweisend für die Diagnose, z. B.
x
Hämatom p Trauma.
x
Abszesse p Entzündungszeichen.
x
Metastasen p Primärtumor.
x
Lipom p häufig asymptomatischer Zufallsbefund.
n
Weiterführende Diagnostik: Die Röntgenuntersuchung des Thorax ist obligat.
Im Zweifelsfall ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion zur Histologiegewinnung, evtl. Computertomographie.
x
Bei Abszess: Repetitive Drainagepunktion zur Sanierung (s. auch S. 58), evtl.
Katheterdrainage.
x
Bei Hämatomen und Metastasen sind sonographische Verlaufskontrollen
sinnvoll.
17.3 Pleura
Übersicht (Tab. 72)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
.
Tabelle 72
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
transsudativer Erguss (S. 415)
exsudativer benigner Erguss (S. 415)
exsudativer maligner Erguss (S. 415)
pleurale Tumoren (S. 416)
Pathologische Befunde an der Pleura
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Thorax
17.3 Pleura
Abb. 597 Echoarme konfluierende
Herde (A) im Bereich der interkostalen
Muskulatur parasternal. Zytologisch
Abb. 598 Echoarme rippendestruie-
rende (Pfeile) Tumorformation (TU) mit
Weichteilinfiltration bei Plasmozytom
tuberkulöser Abszess. C = knorpelige
Rippe, D = Diaphragma
Bewertung und weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Klinik: Häufig richtungweisend für die Diagnose, z. B.
x
Hämatom p Trauma.
x
Abszesse p Entzündungszeichen.
x
Metastasen p Primärtumor.
x
Lipom p häufig asymptomatischer Zufallsbefund.
n
Weiterführende Diagnostik: Die Röntgenuntersuchung des Thorax ist obligat.
Im Zweifelsfall ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion zur Histologiegewinnung, evtl. Computertomographie.
x
Bei Abszess: Repetitive Drainagepunktion zur Sanierung (s. auch S. 58), evtl.
Katheterdrainage.
x
Bei Hämatomen und Metastasen sind sonographische Verlaufskontrollen
sinnvoll.
17.3 Pleura
Übersicht (Tab. 72)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
.
Tabelle 72
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
transsudativer Erguss (S. 415)
exsudativer benigner Erguss (S. 415)
exsudativer maligner Erguss (S. 415)
pleurale Tumoren (S. 416)
Pathologische Befunde an der Pleura
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17.3 Pleura
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Transsudativer Erguss (Abb. 599):
x
Echofrei.
x
Variables, meist geringes Ausmaß.
x
Zarte Pleura.
n
Exsudativer benigner Erguss (Abb. 600 u. 601):
x
Echofrei oder echogen oder Fibrinfäden.
x
Häufig Septierungen (Abb. 601).
x
Pleuraverdickung und begleitende Lungenaffektion möglich.
x
Fakultativ bewegte Echos.
n
Exsudativer maligner Erguss (Abb. 602 u. 603) :
x
Wie exsudativer benigner Erguss (s. o.).
x
Pleurale Tumoren darstellbar.
17
Thorax
Abb. 599 Echofreier Pleuraerguss (PE)
mit konsekutiver Kompressionsatelektase (AT) und Darstellung luftgefüllter
Bronchien (Pfeile) bei Herzinsuffizienz.
Abb. 600 Echogener Pleuraerguss
mit bewegten Echos in der Real-timeUntersuchung. Die Punktion ergab ein
hämorrhagisches Exsudat
LU = Lunge, L = Leber
Abb. 601 Gekammerte Ergussbildung
durch Fibrinfäden. Der Pleuraerguss
stellt sich honigwabenartig dar.
Ergusspunktionen sind häufig frustran.
Abb. 602 Flächenhafte Tumorformation (TU) entlang der parietalen Pleura
bei Bronchialkarzinom. PE = Pleuraerguss
C = Herz, L = Leber
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