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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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15.4 Dickdarm
Ischämische Kolitis (Abb. 542):
x
Unregelmäßige echoarme Wandverdickung.
x
Segmentärer Befall, vorwiegend des linksseitigen Kolon.
x
Aufhebung der anatomischen Wandschichtung (infolge der häufigen bakte­riellen Superinfektion können unterschiedliche Echointensitäten vorkom­men).
x
FKDS: Keine oder nur marginale Gefäßdarstellung.
Magen-Darm-Trakt
a
Abb. 542 a u. b Ischämische Kolitis (Verschluss der A. mesenterica inferior, Stenose des Tr. coeliacus), FKDS. a Scharf markierter Beginn der hyporeflexiven Darmwandverschwellung (Pfeile). b Scharf abgegrenztes Ende am Übergang zum Colon descendens; nur randständige Gefäße detektierbar
Pseudomembranöse (antibiotika-assoziierte) Kolitis (Abb. 543):
x
Ausgedehnte, gelegentlich monströse Wandschwellung, Lumeneinengung.
x
Echoarme bis heterogene Struktur.
Abb. 543 Schwere pseudomem­branöse antibiotikaassoziierte Kolitis: Massive polypöse Wandschwellung (DW), aufgebrauchtes Lumen. Klinisch toxisches Megakolon
Akute infektöse Kolitis (Abb. 544):
x
Akzentuierte Wandverdickung (bei hoher Aktivität: Geschichtete Wandver­dickung; dann auch hier Lumeneinengung, lokale freie Flüssigkeit).
x
Weit gestellte Darmwände infolge sekretorischer Flüssigkeitsansammlung.
Appendizitis (Abb. 545; s. auch Abb. 102 u. 103, S. 79):
x
Tubuläre (längs) bzw. runde kokardenförmige (quer = Target-Form), flüssig­keitsgefüllte hyporeflexive Struktur im rechten Unterbauch.
x
Appendixdurchmesser i 6 mm.
x
Palpatorisch maximaler Druckschmerz über der Appendix.
x
Echoreiche Fettgewebsreaktion (echoreiche Netzkappe).
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b
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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15.4 Dickdarm
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b
a
Abb. 544 a–c Akute infektiöse Kolitis (nach Klinik, Histologie; serologisch­bakteriologisch bestätigt). COE = Zökum, DW = Darmwand, FL = Flüssigkeit
c
ab
Abb. 545 a u. b Akute Appendizitis: a FKDS: Wandgeschichtete tubuläre Formation mit echoarmem Zentrum, entzündliche Gefäßreaktion. AI = A. iliaca. b B-Bild: Im Bauchlängsschnitt quer getroffene Appendizitis mit der typischen Target-Form (Distanzmarken)
x
Fehlende Peristaltik und Kompressibilität.
x
Fakultativ: Umschrieben freie Flüssigkeit, entzündliche Lymphknoten, bakte­rielle Gasansammlung, Kotstein.
Divertikulitis (Abb. 546; s. auch Abb. 104, S. 79):
x
Entzündlich transformierte Divertikel mit hyporeflexiver peridivertikuliti­scher Wandverdickung.
x
Segmentale Darmwandverdickung mit reduzierter oder aufgehobener Peris­taltik.
x
Echoreiche Netzkappe (Fettgewebsreaktion).
x
Lokaler Druckschmerz über der Divertikulitis.
x
FKDS: Entzündliche Vaskularisation.
Magen-Darm-Trakt
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Magen-Darm-Trakt
15.4 Dickdarm
ab
Abb. 546 a u. b Sigmadivertikel/Diver­tikulitis: a Zahlreiche an der Sigmawand gereihte Divertikel (Pfeile), hyperecho­gene Luftreflexe, Schallschatten, wand­verdicktes Sigma. Klinisch jahrelang Unterbauchschmerzen, rezidivierende Zystitiden, Sigmastenose. b „Peridivertikulitis“: hyperechogene konvexbogige Reflexion (Pfeil), Schallschatten (S), umgebende echoarme Entzündungsreaktion, hyporeflexive Sigmawand (DW; Muskularishypertrophie)
Diffus infiltrierendes Karzinom (Abb. 547):
x
Unregelmäßige bizarre echoarme Wandverdickungen.
x
Aberrante Tumorgefäße.
x
Fakultativ Infiltrationen in Umgebungsorgane, Lymphknotenmetastasen.
Diffus ausgebreitetes malignes Lymphom:
x
Diffuse intensiv hyporeflexive Wandinfiltration.
x
Wandschichtung oft noch erkennbar.
Abb. 547 Langstreckiger Sigmatumor (T; Distanzmarken): Infiltratives Wachstum in und entlang der Darm­wand (DW). Harmonic Imaging
Umschriebene Wandverdickung
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Vorbemerkung: Zirkuläre Wandverdickungen zeigen sich häufig unter dem Bild
der „Kokarde“ (n. Lutz; Abb. 548). Je nach Lokalisation, Tumorwachstum und
-ausbreitung gibt es aber auch andere Erscheinungsformen. Sonographisch unterscheidbar:
x
Schüsselförmig-exulzeriertes Karzinom (Abb. 548).
x
Endophytisch-polypoides Karzinom (Abb. 549).
x
Diffus-infiltrierendes (langstreckiges) Karzinom (Abb. 550).
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Magen-Darm-Trakt
Abb. 548 Aszendens-Karzinom, „Kokarde“: Exulzerierte Erscheinungs­form mit zentralem hyperechogenen Reflex (Gas), Schallschatten (S) und
Abb. 549 Sigmakarzinom (T), endo­phytisch-polypoid wachsende Form, FKDS: Prästenotische Lumenerweite-
rung, „Spots-like“-Tumorgefäße polyzyklischer hyporeflexiver Wand­verdickung (DW). L = Leber
ab
Abb. 550 a u. b Aszendens-Karzinom (T), diffus infiltrierende Form: a Verdickte Kolonwand mit echoreichem Zentrum (Lumen) = „Pseudo-Kidney-Sign“. b In der Zoom-Darstellung erscheint die tumoröse Darmwand inhomogen-echoarm; das Darmlumen ist weitgehend aufgebraucht
Divertikel/Divertikulitis (s. S. 79 und Abb. 119, S. 93):
x
Kleine echogene (lufthaltige) rundliche Struktur mit Schallschatten.
x
Meist (bei typischem linksseitigen Unterbauchschmerz) umgebender echo­armer (entzündlicher) Hof.
Polyp (Adenom, kleines polypoides Karzinom): Sonographisch nur unter beson-
deren Techniken wie Hydrokolosonographie und dann in der Regel nur nach Kenntnis der endoskopischen Lokalisation als rundliche echoarme wandadhä­rente Tumorformation zu sehen.
Inkarzerierte Appendix epiploica:
x
Echoarme glatt begrenzte Raumforderung an der Darmaußenwand.
x
Umgebendes hyporeflexibles Ödem.
x
Begleitende sektorielle Darmwandverdickung.
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Kolorektales Karzinom (s. Abb. 548–550, S. 383): Lokalisation zu jeweils einem
Drittel im Rektum bzw. Sigma.
x
Typisch: Zirkuläre Kokardenfigur.
x
Sektorielle Wandverdickung.
x
Endoluminale lumeneinengende echoarme Tumorformation.
x
FKDS: Aberrante Tumorgefäße.
x
Fakultativ:
– Prästenotische Luftüberblähung (Ileus). – Infiltration. – Lokoregionale Metastase/Metastase im Lymphabflussgebiet. – Fernmetastase.
Karzinoid:
x
Primärtumor meist nicht detektierbar.
x
Metastasen: In der FKDS: Verstärkte Gefäßdarstellung.
Malignes Lymphom (Abb. 551): Längerstreckige Ausdehnung. Vorkommen ins-
gesamt selten.
x
Zirkuläre Tumorformation.
x
Oft noch andeutungsweise erhaltene, stark verschwollene Wandschichtung.
a b
Abb. 551 a u. b Malignes Aszendenslymphom. a Girlandenförmige echoarme Tumorinfiltration in die Darmwand. b Schema zur Ultraschallabbildung
Bewertung und weiterführende Diagnostik
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Vorbemerkung: Die Darm-Sonographie ist schwierig, sie bedarf sowohl einer
großen sonographischen Erfahrung als auch einer hochauflösenden Gerätetech­nik (Appendizitisdiagnose oder Wandbeurteilung mit 5-, gelegentlich 7,5-MHz­Schallkopf; Ausschnittsvergrößerung). Bei Wandverbreiterungen gelingt die Abgrenzung Wand/Lumen bzw. intraluminale Flüssigkeit oft nur mit hoch- auflösendem und nicht mit nur vergrößerndem Gerät.
Sonographische Diagnose entzündlicher Darmkrankheiten: Hier unterliegt die
sonographische Klassifizierung Fehlbeurteilungen; die hochakute Colitis ulce­rosa und die schwere infektiöse Kolitis können ein gleichartiges Bild wie der M. Crohn zeigen (s. Abb. 539 bis 541 und 544). Ähnliche Veränderungen kom­men z. B. auch bei Verschwellungen des terminalen Ileums infolge abszedieren­der Appendizitis vor. Akzentuierte Wände kommen bei allen Formen vor. Ent­scheidend sind Klinik, endoskopischer Befund und Histologie.
x
Entzündliche Mukosaprozesse (Colitis ulcerosa), Polypen, Ulzera und Diver­tikel können besser endoskopisch und röntgenologisch beurteilt werden.
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Transmural ausgebreitete Prozesse (M. Crohn, Abszesse, Fistel) können nur sonographisch beurteilt werden (und gleichermaßen im CT).
Sonographische Differenzialdiagnose: Tab. 66 gibt anhaltsmäßig eine Über-
sicht über sonographische Wandverschwellungen und ihre klinische Zuordnung.
.
Tabelle 66
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Wandverschwellung Ausbreitung klinische Diagnose
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
akzentuierte Wand, Lumendistention
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
geschichtete Wand, Lumeneinengung
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
echoarme Wand, aufgehobene Schichtung
Rückschlüsse von der Art der sonographischen Wandverschwellung auf deren Ursachen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
M. Crohn Colitis ulcerosa
(geringe Entzündung)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
entzündliche Lymphadenopathie Infektiöse Enterokalitis.
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
perimurale Ausbreitung („Mesenteriitis“), Fistel, Abszesse
intraluminale Ausbreitung (irreguläre Wanddicke, Lumen­einengungen)
segmental scharf begrenzt, meist linksseitig, avaskulär (FDKS)
Begleitreaktion
M. Crohn (mittelgradige Entzündung)
Colitis ulcerosa (hochgradige Entzündung)
Schwere Begleitreaktion (Appendizitis, Abszedierungen)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
M. Crohn (hohe Aktivität)
pseudomembranöse Kolitis
ischämische Kolitis
„Gartenschlauchformation“ Darmhämatom umschriebene zirkulär-symme-
trische oder asymmetrische Verschwellung
Darmtumor
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Magen-Darm-Trakt
x
M. Crohn: In der Nachsorge ist die Sonographie das wichtigste diagnostische Verfahren. Wesentliche Beurteilungskriterien sind die Wandschichtung und die periluminale Beurteilung. Zusätzliche Hinweise für Art und Ausmaß der Wand- und Mesenteriumentzündung ergeben sich in der FKDS.
x
Colitis ulcerosa: Hier steht die Sonographie hinter der Endoskopie zurück.
x
Falsch positive Befunde: Außerordentlich selten findet sich bei sonographisch sichtbarer Wandverdickung endoskopisch und histologisch kein entsprechen­des Korrelat (in unserer Klinik einmal bei Laxanzienabusus und Leberzirrhose, einmal ohne klinische Symptomatik; sodann bei exkretorischer Pankreas­insiffizienz und Leberzirrhose).
x
Kokarden: Sollten endokopisch und histologisch abgeklärt werden. In Aus­nahmefällen (Verweigerung einer Endoskopie, sehr alte Menschen, wenn keine therapeutische Konsequenz mehr gegeben ist) kann die sonographische Inspektion des gesamten Kolonverlaufs neben der rektalen Untersuchung und der Untersuchung des Stuhls auf okkultes Blut, evtl. ergänzt durch eine sono-
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Magen-Darm-Trakt
15.4 Dickdarm
graphisch gesteuerte Feinnadelpunktion oder eine Prokto-/Sigmoidoskopie, den Tumornachweis oder weitgehenden Ausschluss bringen.
x
Appendizitis: Die Sonographie liefert eine diagnostische Sicherheit von nahezu 100 % (nebenbei Aufdeckung differenzialdiagnostisch zu berücksich­tigender Befunde wie Nierenstein, Ovarzyste, Adnexitis, Gallensteine).
x
Rektumtumoren: Lassen sich zur Frage nach der Ausbreitung ins perirektale Fettgewebe oder Fistelungen in die Urogenitalorgane einfach und mit hohem Aussagewert mit der transrektalen Endosonographie beurteilen.
Endosonographie: Bei allen intramuralen, submukösen Prozessen des Magens
und zum Tumorstaging (Magen) notwendig und aussagekräftig.
Endoskopie: Für Magen und Kolon sind die endoskopischen Untersuchungen die
Methoden der ersten Wahl. Ausnahmen sind die Verlaufskontrolle des Morbus Crohn und die Diagnostik der Appendizitis (s. o.). Neu : Kapselendoskopie.
Röntgenologische Doppelkontrastuntersuchungen: Sind für Magen und Kolon
nach der Endoskopie die Methode der Wahl; ausschließlich dagegen für den Dünndarm (Röntgenkontrastaufnahmen nach Sellink).
CT-Untersuchungen sollten nur zur Fragestellung von Abszessen und Metasta-
sierungen (Staging); insbesondere bei Rektumtumoren und Tumorlokalisationen im kleinen Becken (für die Sonographie einschränkende Bedingungen), durch­geführt werden.
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16.1 Untersuchung
Urogenitalorgane
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16.1 Untersuchung
Schnittebenen
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Ureter:
x
Bei Aufstau infolge von Abflusshindernissen kann der Ureter an drei markan­ten Stellen gefunden werden (Abb. 552).
x
Der Ureterabgang wird von dorsal im Flankenschnitt sowie im Nierenquer­schnitt aufgesucht; er liegt dorsal von Nierenvene und -arterie und ist nach ventral und medial gerichtet (Abb. 553).
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Urogenitalorgane
Abb. 552 Sonographische Ureterdarstellung: 1 = Ureter­abgangsbereich. 2 = präiliakal. 3 = supravesikal
Harnblase:
x
Unterbauchquerschnitt (s. S. 31).
x
Unterbauchlängsschnitt (s. S. 32).
Genitalorgane:
x
Unterbauchquerschnitt (s. S. 31).
x
Unterbauchlängsschnitt (s. S. 32).
x
Zusatzschnittebenen für Penis, Hoden.
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16.1 Untersuchung
Urogenitalorgane
Sonographische Anatomie und Normalbefund
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Ureter: Der normal weite Ureter ist sonographisch nicht darzustellen.
Harnblase:
x
Die normale Harnblase zeigt folgende Formen: Rund, ovalär, annähernd drei­eckig oder quadratisch.
x
Im Längsschnitt verjüngt sie sich nach kranial und ventral (Abb. 554).
x
Zu ihrer Untersuchung muss sie ausreichend gefüllt sein.
x
Normwerte: Volumen bei Männern 350–750 ml, bei Frauen 250–550 ml.
Abb. 553 Topographie der A. und V. renalis sowie des Ureters
a b
Abb. 554 a u. b Harnblase (HB) mit Uterus (U) im Unterbauchquerschnitt
Männliche Genitalorgane:
x
Samenblasen (Abb. 558): Sie liegen zwischen Blasenboden und Prostata in Form zweier nach lateral sich erstreckender, homogen strukturierter echo­armer Ovale.
x
Prostata (Abb. 556) : Sie hat eine ovaläre kastanienähnliche Form, ist von homogener Struktur und glatt berandet. – Ihr Volumen wird nach der Ellipsoidformel berechnet (s. Kap. Restharn-
bestimmung, S. 53).
– Normwerte: Breite I 45 mm, Tiefe I 35 mm, Länge I 35 mm, Volumen
I 25 ml.
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16.1 Untersuchung
a b
Abb. 555 a u. b Samenblasendarstellung zwischen Harnblasenboden (HB) und Rektum (R). SB = Samenblasen, Pfeile: Ureterleisten
a b
Abb. 556 a u. b Normale kastanienförmige Prostata (P) zwischen Harnblase (HB) und Rektum (R)
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Urogenitalorgane
Funiculus spermaticus (mit Ductus deferens)
Caput
Abb. 557 Anato­mischer Überblick über Hoden, Neben­hoden und Ductus deferens
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Hoden
Hodensack
Harnblase
Prostata
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