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Файл:Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана
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16.2 Nierenbecken/Ureter/Harnblase
n
Fremdkörper (Abb. 576): z. B. Ureterschiene, Dauerkatheter (DK).
x
Ureterschiene (Drainage): Echogenes Doppelband mit Übergang in den Ureter
(Abb. 576a).
x
DK-Ballon: Typische runde echogene Ballonwand, flüssigkeitsgefülltes
Lumen, echoreiches Zentrum (Schlauch, Abb. 576b); doppelwandiges
Schlauchsystem.
ab
Abb. 576 a u. b Ureterschiene/Dauerkatheter. a Echogene Drainage zur
Ureterschienung bei Urothelkarzinom des Ureters. b Dauerkatheterballon (Pfeil):
Echogene Ballonwand, echoreiches Zentrum der Katheterspitze
Bewertung und weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Sonographie:
x
Nierenkolik: Die Sonographie ist bei Verdacht auf Nierenkolik das beste und
einfachste Untersuchungsverfahren! Die diagnostische Sicherheit beträgt
nahezu 100 %. Steinlokalisation bei Anwendung aller Hilfsmittel und bei
Erfahrung des Untersuchers in hohem Maße möglich; Urogramme sind
meist überflüssig! Unser Vorgehen:
– Unter Berücksichtigung von Klinik, Labor und sonographischem Befund
mit Steinlokalisation: Entsprechende Therapie, tägliche sonographische
Kontrolle, Urinkontrollen (bei Infektion urologische Intervention). Wenn
innerhalb von 1–2 Wochen kein Steinabgang erfolgt, weitere urologische
Therapie.
– Ausnahmen: Bei Komplikationen wie Urinom, anhaltenden/rezidivieren-
den Schmerzen, Infektion (Bakteriurie, Leukozyturie, Fieber und Leukozytose) sofortige urologische Schienung!
x
Harnblase: Transabdominell bei guter Füllung gute Darstellbarkeit auch kleiner Befunde bis 5 mm (nüchtern ohne vorherige Blasenentleerung oder eine
Stunde vor der Untersuchung viel trinken).
– Die Sonographie ist sehr gut geeignet zur Ursachensuche bei Erythrozyt-
urie (z. B. Nieren-/Ureter-/Harnblasensteine, Divertikel, Tumoren).
– Tumoren ab einer Größe von 5 mm sind gut erkennbar. Ausnahmen: Tis-
Tumoren, Tumoren am Harnblasendach, Tumorstaging (Abb. 572, S. 397).
n
Weiterführende Diagnostik:
x
Ureterstein: Wenn bei nur geringem Aufstau sonographisch kein Steinnachweis gelingt, ist der Stein entweder in einem nicht gut zugänglichen Bereich
gelegen oder aber sehr klein und dann auch im Ausscheidungsurogramm in
der Regel nicht erkennbar; ggf. Zystoskopie, retrograde Darstellung.
x
Harnblase: Bei unklarer Erythrozyturie und allen unklaren Befunden/Tumoren: Zystoskopie, ggf. Endosonographie.
399
16
Urogenitalorgane
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
(ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!

16
16.3 Männliche Genitalorgane
16.3 Männliche Genitalorgane
Übersicht (Tab. 68)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Tabelle 68
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Vesikulitis (S. 400)
akute Prostatitis (S. 400)
Urogenitalorgane
benigne Prostatahyperplasie (BPH, S. 401)
Prostatakarzinom (S. 402)
chronische Prostatitis/Prostatakalzifikationen (S. 403)
Orchitis/Abszess/Hämatom (S. 403)
Hodentumoren (S. 403)
Hydro-/Varikozele (S. 404)
Spermatolzele (S. 404)
Epididymitis (S. 404)
Hodentorsion (S. 404)
Urethrastrikturen (S. 405)
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Veränderungen an den Samenblasen (Abb. 577):
x
Fleckig-echogene Areale: Kalzifikationen (Abb. 577a).
x
Echoarme Schwellung: Eitrige Vesikulitis (Abb. 577b); DD Tumorinfiltration
bei Prostatakarzinom.
.
Pathologische Befunde an den männlichen Genitalorganen
a
Abb. 577 a u. b Pathologische Samenblasenveränderungen. a Verkalkungen der
Samenblasen (SB). HB = Harnblase. b Eitrige Vesikulitis: Voluminöse hypo- bis
areflexive unscharf begrenzte Samenblasen. Harmonic Imaging
n
Akute Prostatitis (Abb. 578):
x
Echoarme Strukturtransformation.
x
Leichte Vergrößerung.
x
Glatte Begrenzung.
x
Oft eitrige Einschmelzungen.
400
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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b

16.3 Männliche Genitalorgane
Abb. 578 Akute Prostatitis: Liquide
Formation (P; Pfeil) in der Prostata; die
echofreie Formation entspricht einer
eitrigen Einschmelzung. R = Rektum,
HB = Harnblase
n
Benigne Prostatahyperplasie (BPH, Abb. 579; s. auch Abb. 574, S. 398):
x
Umschriebene oder diffuse Vergrößerung der blasenbodennahen periurethralen Drüsen (= Mittellappenvergrößerung).
x
Bei Proliferation der paraurethralen mittleren Anteile Kompression der übrigen Anteile unter Bildung einer sog. chirurgischen Kapsel.
x
Glatte Begrenzung, intakte Kapsel.
ab
16
Urogenitalorgane
c
Abb. 579 a–c Benigne Prostatahyperplasie (BPH). a Unterbauchquerschnitt:
Homogene Struktur, ausreichend glatte
Begrenzung; großbogiges Vorwachsen
zum Blasenboden und Anheben des
Blasenbodens. b Unterbauchlängsschnitt: Große in den Blasenboden
ragende Prostata; Inhomogenität durch
zahlreiche Mikrokalzifikationen (Corpora amylacea; Pfeile). c Benigne noduläre
Prostatahyperplasie (P; Distanzmarken) mit echoarmem „Mittellappenadenom“
(A; Distanzmarken); Impression des Harnblasenbodens (HB)
401
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16
16.3 Männliche Genitalorgane
n
Prostatakarzinom (Abb. 581 u. 580):
x
Frühzeichen:
– Inhomogene Echostruktur.
– Echoarme Areale.
x
Spätzeichen:
– Unregelmäßige Kontur, Kapselkonturunterbrechung.
– Infiltration in die Umgebung (Harnblasen-/Ureterosteum, Samenblasen,
Lymphknoten).
Urogenitalorgane
– FKDS: Spärliche Tumorgefäße.
Abb. 580 a u. b Prostatakarzinom. a Frühes Prostatakarzinom (Stadium pT2b):
Intraprostatische echoarme RF (Pfeile). b Fortgeschrittenes Prostatakarzinom:
Echoarme inhomogene Struktur, unscharfe Begrenzung, Tumorausläufer.
P = Prostatakarzinom
a
b
a
Abb. 581 a u. b a Echoarme Raumforderung im linken Prostatalappen, in
den rechten Lappen (PR) infiltrierend; Prostatakarzinom histologisch gesichert;
Tumorstadium IIIa. HB = Harnblase. T = Prostatakarzinom. b FKDS: Inhomogene
stark hyporeflexive Struktur mit Kapselüberschreitung, spärliche aberrante
Gefäßspots
402
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b

16.3 Männliche Genitalorgane
n
Chronische Prostatitis/Prostatakalzifikationen:
x
Verkleinertes Organ.
x
Echoreiche/heterogene Strukturtransformation.
x
Echoreiche = narbige Strukturen.
x
Intensiv reflexogene Verkalkungen mit Schallschatten (sekundär bei Sekreteindickungen/nach Entzündungen, Abb. 582).
Abb. 582 Prostatasteine (Konkremente; Pfeil), chronische Prostatitis
anzunehmen: Stark hyperreflexive
schattengebende Raumforderungen
in der Prostata. S = Schallschatten
n
Orchitis/Abszess/Hämatom (Abb. 583 u. 413; s. auch Abb. 586a, S. 405):
x
Orchitis (Abb. 583): z. B. viral bedingt; Mumps.
– Echoarme homogene Struktur.
– Vergrößerung.
16
Urogenitalorgane
ab
Abb. 583 a u. b Bakterielle Orchitis rechts mit Abszedierung (FL). a Geringe
Abnahme der Echogenität, vermehrte entzündliche Vaskularisation; entzündliches Ödem des Skrotums (SK). b Im Vergleich dazu normale Hodenstruktur und
-vaskularisation links
x
Abszess/Hämatom (Abb. 413) :
– Intensiv hypoflexive umschriebene Raumforderung.
– FKDS: Binnengefäße fehlen.
n
Hodentumoren (Abb. 585) :
x
Inhomogene, überwiegend echoärmere Struktur.
x
Feine Verkalkungen möglich („Sternenhimmel“ = testikuläre Mikrolithiasis;
Ursache: tumorös, entzündlich oder durch Chemotherapie bedingt).
x
FKDS: Tumorgefäße.
403
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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16.3 Männliche Genitalorgane
Urogenitalorgane
ab
Abb. 584 a u. b Posttraumatisches Hodenhämatom. a B-Bild: Echofreie RF.
b FKDS: Keine Vaskularisation im Hämatom
a b
Abb. 585 a u. b Hodentumoren. a Hodenkarzinom, FKDS: Hypervaskularisierter
Randbereich. b „Sternenhimmelartige“ Hodenverkalkungen rechts bei linksseitiger Orchiektomie wegen Keimzelltumor
n
Hydrozele (Abb. 586a):
x
Deutliche Flüssigkeit im Skrotalraum.
x
Häufig begleitende Epididymitis.
n
Varikozele (Abb. 586b, c):
x
Tastbare und sichtbare Erweiterung des Plexus pampiniformis.
x
Konvulute von echofreien tubulären Strukturen
x
FKDS: Farbbelegung unter Valsalva.
n
Spermatozele (Abb. 587a) :
x
Echofreie Raumforderung im Nebenhodenbereich.
x
Typische Zystenkriterien.
x
Größe variabel, z. T. erheblich.
n
Epididymitis (Abb. 587b) :
x
Nebenhodenauftreibung (Kaput/Korpus/Kauda).
x
Unterschiedliche Struktur, überwiegend echoreich bis heterogen.
n
Hodentorsion (s. S. 83):
x
Im akuten Stadium Vergrößerung, Struktur nicht entscheidend verändert.
x
Später hypo-areflexive Areale, Schrumpfung.
x
FKDS: Verminderte/fehlende Gefäße.
404
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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16.3 Männliche Genitalorgane
Abb. 586 a–c a Hydrozele bei Orchitis
(ballonisierter vergrößerter Hoden).
b Varikozele: Multiple echofreie Gefäß-
ektasien um den Nebenhoden. c Vari-
kozele, FKDS: Im Valsalva-Versuch
kommt es durch Zunahme der venösen
Flussgeschwindigkeit zur Farbbelegung
a
bc
16
Urogenitalorgane
ab
Abb. 587a u. b a Spermatozele links: Um den kranialen Hodenabschnitt Flüssigkeit (FL) mit einem zystischen Areal (Z). b Epididymitis: Hypoechogen verschwollener Nebenhoden (NH), begleitende Hydrozele
n
Urethrastrikturen: Corpora cavernosa als feinstrukturierte Körper gut vom Cor-
pus spongiosum und damit Urethra abgrenzbar; narbige Urethrastrikturen mit
hochauflösenden Geräten nach Flüssigkeitsfüllung erkennbar.
Bewertung und weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Sonographie: Pathologische Befunde an den Genitalorganen sind häufig Zufalls-
befunde. Ihre Deutung ist oft schwierig. Daher sollten die wesentlichen Befunde
405
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl.
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16
16.4 Weibliche Genitalorgane
zumindest als kontrollbedürftig und/oder weiterer fachspezifischer Diagnostik
bedürfend eingeordnet werden.
n
Weiterführende Diagnostik: Jede unklare echoarme Formation an der Prostata
muss weiter untersucht werden!
x
Rektale Untersuchung, ggf. urologische Kontrolle.
x
Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA; altersabhängige Normwerte, Karzinome heute auch bei jüngeren Männern; familiäre Belastung),
rektale Endosonographie (beide zusammen Sensivität von 98 %).
x
Urogenitalorgane
Stanzbiopsie.
16.4 Weibliche Genitalorgane
Übersicht (Tab. 69)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Tabelle 69
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Uterusmyom
Endometriumkarzinom (S. 406)
Zervixkarzinom (S. 406)
Fremdkörper (S. 407)
Ovar-/Adnexzysten (S. 407)
seröses Zystadenom (S. 409)
muzinöses Kystom (S. 409)
Zystadenokarzinom (S. 409)
Meigs-Tumor (S. 410)
Endometriose (S. 410)
.
Pathologische Befunde an den weiblichen Genitalorganen
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Uterusmyom (Abb. 588):
x
Submukös: Polypöse Raumforderung in das Uteruskavum.
x
Suberös: Konturvorwölbung.
x
Intramural: Echoarme Raumforderung.
x
Alle: Häufig regressive Veränderungen (zystische Areale, Verkalkungen).
n
Uteruskarzinom (Abb. 589) :
x
Endometriumkarzinom (Abb. 589):
– Endometriumdicke i 15 mm (bzw. i 5–8 mm postmenopausal).
– Inhomogenes Echomuster mit (klein-)großzystischen Raumforderungen.
– Unscharfe Endometrium-/Myometriumgrenze.
– Aufgeriebenes Cavum uteri bei exophytisch wachsenden Tumor.
– Übermäßige Verbreiterung des Endometriumreflexes mit unregelmäßiger
Begrenzung.
x
Zervixkarzinom (Abb. 589b):
– Verdickte bis tonnenförmig aufgetriebene Zervix.
– Heterogene Struktur.
– Echofreie bis reflexintensive Areale.
406
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16.4 Weibliche Genitalorgane
zumindest als kontrollbedürftig und/oder weiterer fachspezifischer Diagnostik
bedürfend eingeordnet werden.
n
Weiterführende Diagnostik: Jede unklare echoarme Formation an der Prostata
muss weiter untersucht werden!
x
Rektale Untersuchung, ggf. urologische Kontrolle.
x
Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA; altersabhängige Normwerte, Karzinome heute auch bei jüngeren Männern; familiäre Belastung),
rektale Endosonographie (beide zusammen Sensivität von 98 %).
x
Urogenitalorgane
Stanzbiopsie.
16.4 Weibliche Genitalorgane
Übersicht (Tab. 69)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Tabelle 69
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Uterusmyom
Endometriumkarzinom (S. 406)
Zervixkarzinom (S. 406)
Fremdkörper (S. 407)
Ovar-/Adnexzysten (S. 407)
seröses Zystadenom (S. 409)
muzinöses Kystom (S. 409)
Zystadenokarzinom (S. 409)
Meigs-Tumor (S. 410)
Endometriose (S. 410)
.
Pathologische Befunde an den weiblichen Genitalorganen
Pathologische Befunde
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
n
Uterusmyom (Abb. 588):
x
Submukös: Polypöse Raumforderung in das Uteruskavum.
x
Suberös: Konturvorwölbung.
x
Intramural: Echoarme Raumforderung.
x
Alle: Häufig regressive Veränderungen (zystische Areale, Verkalkungen).
n
Uteruskarzinom (Abb. 589) :
x
Endometriumkarzinom (Abb. 589):
– Endometriumdicke i 15 mm (bzw. i 5–8 mm postmenopausal).
– Inhomogenes Echomuster mit (klein-)großzystischen Raumforderungen.
– Unscharfe Endometrium-/Myometriumgrenze.
– Aufgeriebenes Cavum uteri bei exophytisch wachsenden Tumor.
– Übermäßige Verbreiterung des Endometriumreflexes mit unregelmäßiger
Begrenzung.
x
Zervixkarzinom (Abb. 589b):
– Verdickte bis tonnenförmig aufgetriebene Zervix.
– Heterogene Struktur.
– Echofreie bis reflexintensive Areale.
406
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16.4 Weibliche Genitalorgane
ab
Abb. 588 a u. b Uterusmyom. a Subseröses Uterusmyom (Pfeil): Isoechogene,
allenfalls gering echoarme Struktur, Konturvorwölbung. b Intramurales Uterusmyom (T): Echofreie Binnenstruktur durch regressive Liquidifikation. UT = Uterus,
CE = Zervix, HB = Harnblase. Unterbauchlängsschnitt
ab
Abb. 589 a u. b Uteruskarzinom. a Endometriumkarzinom (D2): Gerade noch
echoreich vom Myometrium abgrenzbar (Postmenopause). UT = Uterus. b Zervixkarzinom (Pfeile): Heterogener, teils mit echogenen Arealen besetzter Tumor
dorsal des Uterus (UT), Infiltration in die Harnblase (HB). FL = Flüssigkeit
16
Urogenitalorgane
n
Fremdkörper (Abb. 590):
x
Spirale (Abb. 590a): Intensiver hyperechogener intrauteriner Reflex (neue
Kunststoffspiralen kaum noch detektierbar).
x
Tampon (Abb. 590b): Länglicher glatter Reflex (Längsschnitt) bzw. bohnenförmiger Reflex mit Schallschatten in der Vagina.
n
Ovar-/Adnexzysten: Einfache Zysten (Abb. 591 u. 592).
x
Funktionelle Zysten, wie Follikel- und Corpus-luteum-Zysten (zyklusabhängig,
Abb. 591).
x
Prämenopausale Zysten I 3 cm (–5 cm) = Thekaluteinzysten (entsprechen Fol-
likelzysten; multipel, bilateral).
x
Parovarialzysten: Intraligamentär, vom Ovar gut abgrenzbar (zyklusunabhängig).
x
Polyzystisches Ovar (Stein-Leventhal-Syndrom, Abb. 592): Durch unphysiologische Stimulation vergrößerte Ovarien mit multiplen Zysten bis 5 mm
(10 mm) und echoreichem Zentrum.
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