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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
Echogleiche/echoreiche Sinus renalis/ Nierenbecken-Veränderungen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Eingeblutete Zyste (Abb. 417): Differenzialdiagnostisch Tumor.
x
Glatte, runde/ovale Aussparung im Sinus-renalis-Reflex.
x
Feinflockiger Echobesatz.
Gefäßkalk (Segmentarterienäste der A. renalis, Abb. 418) :
x
Reflexogene Striche/Bänder im Sinus-renalis-Reflex; oft angedeutet Doppel­bändchen mit zentralem echofreien fadenförmigen Lumen.
x
Je nach Intensität Schallschatten.
10
Niere,Nebenniere
Abb. 417 Eingeblutete parapelvine Zyste (Pfeile) der Niere; Metastasen­verdacht bei Kolonkarzinom. Fein-
Abb. 418 Gefäßkalk (Pfeil): Echogenes Doppelband mit zentralem echofreien
Lumen nadelpunktion: Keine Tumorzellen. CT: Zysteneinblutung
Nierenkelch-/Nierenbeckenstein (Ausgussstein, Abb. 419): Differenzialdiagnos-
tisch Gefäßkalk, Papillenspitzenkalk, Tumorkalzifikati on.
x
Hyperechogener Reflex mit Schallschatten.
x
Im Kelch mit Hydrokalix, im Ureterabgang mit Kelch-/Kelchhals- oder Nieren­beckenaufstau.
a
Abb. 419 a u. b a Nierenbeckenstein (ohne Aufstau): Hyperreflexiver Stein mit Schallschatten (S, über den „twinkling-Artefakt“ können Steine gesichert wer­den). b Papillenspitzenverkalkung bei Diabetes: An der Spitze der Markpyramide (Pfeil) echogener Fleck, inkompletter Schallschatten (S)
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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b
10
10.5 Bewertung und weiterführende Diagnostik
Drainage als Fremdkörper (s. Abb. 654, S. 448): Typische doppelspurige gerad-
linige Bandstruktur mit zentralem echofreien flüssigkeitshaltigen Kanal.
10.5 Bewertung und weiterführende
Diagnostik
Niere,Nebenniere
Bewertung der Sonographie
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Diffuse Veränderungen: z. B. Nierenversagen, unklare Nierenkrankheit. Hier
wird die Sonographie meist als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt. In der Regel gelingt eine Gruppenzuordnung auf Anhieb (interstitielle/glomeruläre Krankheiten oder Schrumpfnieren).
Umschriebene Veränderungen: Sie sind oft Zufallsbefunde und werden bei der
Routine-Sonographie gefunden. Eine Übersicht über die verschiedenen Verände­rungen und die Möglichkeit der eindeutigen Differenzierung gibt Tab. 50.
.
Tabelle 50
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
definitive Zuordung möglich Zuordnung möglich, weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Zysten Nierenstein Verkalkung Nierenzellkarzinom Abszess Angiomyolipom tumoröse Raumforderung im Nierenbecken/
Weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Unklare chronische Nierenkrankheiten: Neben den üblichen serologischen
Maßnahmen und der internistischen Diagnostik spezielle nephrologische Unter­suchungsverfahren einschließlich der sonographisch gesteuerten Nierenpunk­tion.
x
x
Unklare Tumoren im Parenchym/Nierenbecken:
x
x
Umschriebene sonographisch zu klärende Befunde
empfohlen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Lipomatose
Sinus renalis
Häufigste Ursache der Niereninsuffizienz im allgemeinen Krankenhaus ist die diabetische Nephropathie. Cave: Nierenbeckenabszesse werden häufig als Zysten fehlinterpretiert; bei unklarem Fieber und Diabetes muss daran gedacht und ggf. feinnadelpunk­tiert oder retrograd entlastet werden.
Farbkodierte Duplexsonographie: Eine in der kontrastmittelverstärkten Dup­lexsonographie nachweisbare Randvaskularisation und mehrere intratumo­rale Gefäße beweisen einen malignen Nierentumor. Bei Tumorbestätigung (RCC) Operation. Die FKDS ist für viele andere Fragestellungen eine ausgewie­sene Zusatzuntersuchung in der Differenzialdiagnose. Weiteres Vorgehen: Feinnadelpunktion oder Computertomographie (Unter­scheidung Tumor/Parenchymbrücke/Sinuslipomatose/eingeblutete Zyste dif­ferenzierbar).
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10.5 Bewertung und weiterführende Diagnostik
Drainage als Fremdkörper (s. Abb. 654, S. 448): Typische doppelspurige gerad-
linige Bandstruktur mit zentralem echofreien flüssigkeitshaltigen Kanal.
10.5 Bewertung und weiterführende
Diagnostik
Niere,Nebenniere
Bewertung der Sonographie
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Diffuse Veränderungen: z. B. Nierenversagen, unklare Nierenkrankheit. Hier
wird die Sonographie meist als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt. In der Regel gelingt eine Gruppenzuordnung auf Anhieb (interstitielle/glomeruläre Krankheiten oder Schrumpfnieren).
Umschriebene Veränderungen: Sie sind oft Zufallsbefunde und werden bei der
Routine-Sonographie gefunden. Eine Übersicht über die verschiedenen Verände­rungen und die Möglichkeit der eindeutigen Differenzierung gibt Tab. 50.
.
Tabelle 50
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
definitive Zuordung möglich Zuordnung möglich, weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Zysten Nierenstein Verkalkung Nierenzellkarzinom Abszess Angiomyolipom tumoröse Raumforderung im Nierenbecken/
Weiterführende Diagnostik
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Unklare chronische Nierenkrankheiten: Neben den üblichen serologischen
Maßnahmen und der internistischen Diagnostik spezielle nephrologische Unter­suchungsverfahren einschließlich der sonographisch gesteuerten Nierenpunk­tion.
x
x
Unklare Tumoren im Parenchym/Nierenbecken:
x
x
Umschriebene sonographisch zu klärende Befunde
empfohlen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Lipomatose
Sinus renalis
Häufigste Ursache der Niereninsuffizienz im allgemeinen Krankenhaus ist die diabetische Nephropathie. Cave: Nierenbeckenabszesse werden häufig als Zysten fehlinterpretiert; bei unklarem Fieber und Diabetes muss daran gedacht und ggf. feinnadelpunk­tiert oder retrograd entlastet werden.
Farbkodierte Duplexsonographie: Eine in der kontrastmittelverstärkten Dup­lexsonographie nachweisbare Randvaskularisation und mehrere intratumo­rale Gefäße beweisen einen malignen Nierentumor. Bei Tumorbestätigung (RCC) Operation. Die FKDS ist für viele andere Fragestellungen eine ausgewie­sene Zusatzuntersuchung in der Differenzialdiagnose. Weiteres Vorgehen: Feinnadelpunktion oder Computertomographie (Unter­scheidung Tumor/Parenchymbrücke/Sinuslipomatose/eingeblutete Zyste dif­ferenzierbar).
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10.5 Bewertung und weiterführende Diagnostik
a
Abb. 420 a u. b FKDS der Niere. a Reguläre Segment- und Interlobararterien seitlich der Markpyramiden. b FKDS; avaskulärer Bezirk infolge eines trau­matischen Hämatoms (H) mit Verdrängung der übrigen Gefäßstrukturen
Parapelvine Zysten/Aufstau: Ausscheidungsurographie. Eine in der kontrast-
mittelverstärkten Duplexsonographie nachweisbare Randvaskularisation und mehrere intratumorale Gefäße beweisen einen malignen Nierentumor.
Verdacht auf dystope Niere, Schrumpfniere: Ausscheidungsurographie oder/
und Isotopennephrographie.
Verkleinerte Niere und Bluthochdruck: V. a. Nierenarterienstenose durch farb-
kodierte Duplexsonographie mit Indizesbestimmung zu klären (s. auch Tab. 30, S. 200).
x
Nierenarterie (Abb. 421a u. b): Untersuchung in Seitenlage (besserer Winkel). Bei Stenose: V
x
Intrarenale Parameter (Abb. 421c u. d): – Bestimmung des Resistance Index (RI): Signifikant erniedrigt wenn I 0,5. – Bei RI I 0,5 Erkennung von Stenosen in i 75 % der Fälle mit einer Sensiti-
vität von 95 % und Spezifität von 97 %. Noch besser: Seitenvergleich ( D RI).
i 150 cm/s; Aliasing-Phänomen (s. S. 9).
max
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Niere,Nebenniere
b
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10.6 Perirenale Raumforderungen und Nebennierentumore
ab
Niere,Nebenniere
cd
Abb. 421 a–d Untersuchung zur Frage der Nierenarterienstenose (FKDS und Spektralanalyse). a Schnittebene zur Nierenarteriendarstellung (Linksschräglage, Schallrichtung von rechts seitlich nach links): Darstellung der rechten und linken Nierenarterie (ARD, ARS) in einem für die Duplexsonographie günstigen Winkel („banana peel“-Phänomen). b Normale Spektralanalyse der linken Nierenarterie (ARS). c Normale intrarenale Gefäßarchitektur. d RI-Bestimmung einer Interlo­bararterie: 0,63 (normal)
10.6 Perirenale Raumforderungen und
Nebennierentumore
Perirenale Raumforderungen (Abb. 422 a, b)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Perirenaler Abszess/Hämatom : Komplexe Raumforderung; Abszess mit Gas­blasen.
Perirenale Zyste ( Abb. 284): Echofreie Raumforderung.
Nebennierentumoren (echoarme Raumforderung):
x
Nebennierenadenom („Inzidentalom“).
x
Primäres Nebennierenkarzinom.
x
Phäochromozytom (auch diffuses Erscheinungsbild möglich).
x
Nebennierenmetastasen.
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10.6 Perirenale Raumforderungen und Nebennierentumore
ab
Niere,Nebenniere
cd
Abb. 421 a–d Untersuchung zur Frage der Nierenarterienstenose (FKDS und Spektralanalyse). a Schnittebene zur Nierenarteriendarstellung (Linksschräglage, Schallrichtung von rechts seitlich nach links): Darstellung der rechten und linken Nierenarterie (ARD, ARS) in einem für die Duplexsonographie günstigen Winkel („banana peel“-Phänomen). b Normale Spektralanalyse der linken Nierenarterie (ARS). c Normale intrarenale Gefäßarchitektur. d RI-Bestimmung einer Interlo­bararterie: 0,63 (normal)
10.6 Perirenale Raumforderungen und
Nebennierentumore
Perirenale Raumforderungen (Abb. 422 a, b)
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Perirenaler Abszess/Hämatom : Komplexe Raumforderung; Abszess mit Gas­blasen.
Perirenale Zyste ( Abb. 284): Echofreie Raumforderung.
Nebennierentumoren (echoarme Raumforderung):
x
Nebennierenadenom („Inzidentalom“).
x
Primäres Nebennierenkarzinom.
x
Phäochromozytom (auch diffuses Erscheinungsbild möglich).
x
Nebennierenmetastasen.
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10.6 Perirenale Raumforderungen und Nebennierentumore
ab
cd
Abb. 422a–d Perirenale Raumforderung; a Perirenales Fett (F), Pfeile: Gerota­Faszie, die die Capsula adiposa einschließt, N = Niere; b Inzidentalom der rechten Nebenniere (Pfeile): Komplex strukturierter Tumor, Zufallsbefund; DD: Phäo­chromozytom, Metastase, primäres Karzinom, Hormonanalysen hier negativ; c Nebennierenmetastase eines Bronchialkarzinoms (Distanzmarken), Lage zwi­schen oberem Nierenpol (N) und V. cava (VC); d Perirenale Flüssigkeit, stegförmig mit der Niere perikapsulär verbunden (Pfeile), klinisch: Urosepsis, Z. n. Sturz, Differenzialdiagnoe: Abszess, Hämatom, Urinom
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Niere,Nebenniere
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11.1 Untersuchung
Pankreas
11
Pankreas
11.1 Untersuchung
Schnittebenen
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Oberbauchquerschnitt (s. S. 23).
Oberbauchlängsschnitt (s. S. 30).
Sonographische Anatomie und Normalbefund
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Sonographische Anatomie (Abb. 423): Schmales, S-förmig gestaltetes läng-
liches Organ, vom duodenalen C nach links kranial bis zum Milzhilus.
Normalbefund (Abb. 424): Die normale Struktur ist feinkörnig und homogen,
die Echogenität ähnlich oder etwas intensiver als die der Leber. Bei Älteren und Diabetikern häufig echoreichere Struktur (Lipomatose).
Abb. 423 Topographische Lage des Pankreas
a b
Abb. 424a u. b Sonogramm des Pankreas im Oberbauchquerschnitt: Bogenförmig über Wirbelsäule, Aorta und V. cava inferior verlaufendes echoar­mes Organ mit doppelspurigem echogenen Gang. AO = Aorta, GB = Gallenblase, P = Pankreas, U = Proc. uncinatus, VC = V. cava inferior, VL = V. lienalis
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11.1 Untersuchung
Normwerte: Kopf: 25–30 mm; Körper: I 18 mm; Schwanz: 25–30 mm; Gang:
I 2 mm.
Untersuchungsablauf
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Untersuchung nüchtern frühmorgens.
Oberbauchquerschnitt, Schallkopf in Xiphoidhöhe aufsetzen.
Durch Kippen den Truncus coeliacus aufsuchen, durch weiteres Kippen und Ver­schieben des Schallkopfes nach kaudal Darstellung der V. lienalis als Leitstruk­tur.
Organadaptierter Untersuchungsgang: Der Pankreaskopf richtet sich nach kau­dal-rechts, der Schwanz nach kranial-links (Abb. 425, s. auch Abb. 423).
Zur Beurteilung der Schwanzregion ist gelegentlich die translienale Schnittfüh­rung notwendig (Abb. 426).
Beobachtung der elastischen Verformbarkeit beim gesunden Organ und der „en-bloc-Bewegung“ bei chronischer Pankreatitis.
a b
Abb. 425a u. b Darstellung des Pankreasschwanzes durch schräge Applikator­stellung nach kranial-links. P = Pankreas, AO = Aorta, VL = V. lienalis (Distanz­marken: Größenvermessung des Pankreasschwanzes)
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Pankreas
a b
Abb. 426a u. b Translienale Pankreasschwanzdarstellung. P = Pankreas, M = Milz, VL = V. lienalis
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11
11.2 Diffuse Veränderungen
n
Tipps:
x
Auf Schmerzangabe bei der Schallkopf- oder Fingerpalpation achten.
x
Bei schlechter Darstellbarkeit können helfen: – Inspiration und das Vorwölben des Unterbauchs (die Leber als Schallfens-
Pankreas
ter wandert nach kaudal und schiebt Teile des Intestinaltraktes nach kaudo-lateral).
– Magenfüllung mit 500–1000 ml Wasser oder Tee (Trinken mit einem
Strohhalm).
– Bei athletisch-pyknischer Konstitution: maximale Exspiration (Magen
kranial vom Pankreas).
Befundübersicht und -einteilung
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Pankreaserkrankungen stellen sich sonographisch als umschriebene und diffuse Störungen der Organarchitektur, teilweise mit zusätzlichen fokalen Veränderun­gen dar.
Diffuse Veränderungen s. Tab. 41, S. 306 : Die wichtigsten sind Fibrolipomatose
und Pankreatitiden (eingeteilt nach der Marseiller Klassifikation von 1984):
x
Akute Pankreatitis: Milde bzw. schwere Verlaufsform.
x
Chronische Pankreatitis: Pankreatitis mit
1. fokaler Nekrose,
2. segmentaler oder diffuser Fibrose,
3. Verkalkung oder Steinen,
4. Obstruktion.
Umschriebene Veränderungen s. Tab. 52, S. 312 : Pankreaspseudozysten und
das Pankreaskarzinom stellen die bedeutsamsten Befunde dar.
11.2 Diffuse Veränderungen
Definition, Übersicht
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Definition: Diffuse Veränderungen sind gekennzeichnet durch Störung der
Echotextur des ganzen Organs mit Veränderungen von Größe und Struktur; fakultativ auch mit Veränderungen des Gangsystems; ohne/mit umschriebenen Folgekomplikationen.
Übersicht: s. Tab. 41.
.
Tabelle 51
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
echoarm echoreich zu kleines Pankreas zu großes Pankreas
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
akute Pankreatitis (S. 307)
frühe chronische Pankreatitis (S. 308)
Diffuse Veränderungen des Pankreas
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Lipomatose (S. 308)
Pankreasfibrose (S. 308)
chronische Pankreatitis (S. 308)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Alterspankreas (S. 309)
Pankreasatrophie (S. 309)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Pankreas anulare (S. 309)
akute Pankreatitis (S. 309)
Tumorinfiltration (S. 309)
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