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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Omarthritis
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Vorkommen: Häufige Manifestation im Rahmen primär entzündlicher rheuma-
tischer Erkrankungen.
Sonographischer Befund:
x
Omarthritis (Abb. 220): – Perikapitaler echoarmer Saum, tropfenförmige Erweiterung des axillären
Rezessus im axillären Schnitt.
– Manifeste echoarme Formationen in ventralen und dorsalen Schnitten bei
größerer Ergussbildung.
– Nachweis von Erosionen bzw. Usuren als Zeichen einer destruktiv-
rheumatischen Gelenkerkrankung.
– Oft begleitend unspezifische Tendovaginitis bicipitalis oder Bursitis sub-
deltoidea.
ab
Abb. 220 a u. b Omarthritis im Rahmen einer rheumatoiden Arthritis. a B-Bild: Kleiner Erguss im Gelenkrezessus (axillärer Longitudinalschnitt). b FKDS: Darstellung der axillären Gefäßstrukturen im Longitudinalschnitt (A. circumflexa humeri)
6
Leitsymptome
x
Erosive Omarthritis (Abb. 221): – Flache Unregelmäßigkeiten der Humeruskopfkontur oder tief einschnei-
dende umschriebene Defekte (Usuren), am häufigsten in dorsalen und axi l-
lären Anteilen nachweisbar. – Typische Lokalisation an der Knorpel-Knochen-Grenze. – Differenzierung zwischen Usur und Pseudo-Usur durch Nachweis der
Usurbasis.
Stellenwert der Sonographie: Die Sonographie kann schon bei klinisch unauf-
fälligen oder unklaren Befunden frühe entzündliche Veränderungen aufzeigen. Erosive Veränderungen durch Pannusgewebe sind typisch für die rheumatoide Arthritis.
Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form an Dritte weitergegeben werden!
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6
6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Leitsymptome
ab
Abb. 221 a u. b Erosive Omarthritis bds. a tiefer Defekt des knöchernen Reflexes, b irregulär wellige Reflexbandaufsplitterung bei Omarthritis bei Morbus Bechterew (Schulter links)
Sekundäre Omarthrose
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Definition: Ausgedehnte Defektareale nach chronisch-entzündlichen Verläufen.
Sonographischer Befund:
x
Abwechselnd knöcherne Erhebungen und Vertiefungen, die an das Bild von Burgzinnen erinnern („Burgzinnenphänomen“, Abb. 222).
x
Häufig komplette Zerstörung der Rotatorenmanschette.
Abb. 222 Postentzündliche Destruktion der Rotatorenmanschette, Omarthrose: Usuren an der lateralen Humeruskopfzirkumferenz („Burg­zinnenphänmomen“), Hypotrophie des M. deltoideus
Arthritis des Akromioklavikular- und Sternoklavikulargelenks
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Ursachen/Vorkommen: Arthritis des Akromioklavikulargelenks im Rahmen von
rheumatischen Polyarthritiden (Abb. 223); Arthritis der Sternoklavikulargelenke bei HLA-B27-assoziierten Spondylarthropathien (Abb. 224).
Sonographischer Befund:
x
Echoarme bzw. echofreie, konvexbogige Anhebung der Gelenkkapsel bei Schultereckgelenkserguss.
x
Vermehrte intra- bzw. periartikuläre Vaskularisation im floriden Stadium.
x
Ggf. Nachweis von Erosionen bei längerem Verlauf.
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Abb. 223 Arthritis des Akromioklavi­kulargelenks bei akuter Polyarthritis: Entzündliche echoarme Gelenkkapsel­verbreiterung im Akromioklavikular­gelenk. A = Akromion, C = Klavikula
ab
Abb. 224 a u. b HLA-B27-positive Spondylarthritis des Sternoklavikulargelenks. a B-Bild: Echofreie Exsudation (Pfeile), b FKDS: Inflammatorische Vaskularisation. S = Sternum, C = Klavikula
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Leitsymptome
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Definition: Exsudative bzw. proliferative Entzündung des Ellenbogengelenks,
z. B. im Rahmen einer rheumatoiden Arthritis.
Sonographischer Befund : Echofreie Ergussbildungen und echoarme Synovialiti-
den, bevorzugt in den Kapselumschlagsfalten (Fossa olecrani, Fossa radii, Fossa coronoidea).
Hinweise zur Untersuchung: Erguss dynamisch provozierbar durch leichte
Flexion von 30h(im ventralen Längsschnitt).
Knoten in der Ellenbogenregion
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Vorkommen: Im Rahmen rheumatischer Erkrankungen finden sich häufiger
Raumforderungen und subkutane Knotenbildungen im Bereich des dorsalen Ellenbogens.
Sonographischer Befund:
x
Flüssigkeitsgefüllte Areale (z. B. Bursitis olecrani oder Ganglion).
x
Solide Strukturen, die sich homogen echoarm darstellen (z. B. Rheumaknoten, Abb. 226).
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Leitsymptome
ab
Abb. 225a u. b Kubitalarthritis bei langjähriger cP (ventraler humeroradialer Längsschnitt) a Echoarme Synovialitis; b Dorsaler Längsschnitt mit Fossa olecrani
ab
Abb. 226a u. b Rheumaknoten: Homogen-echoarmer ovaler Knoten, nicht komprimierbar. Klinisch Arthralgien, Rheumafaktoren hoch positiv; a Längsschnitt; b Querschnitt
x
Gichttophi, die echoreiche Reflexe mit Schallschatten oder auch mit dorsalen kometenschweifartigen Schalleffekten enthalten können (Abb. 227).
Abb. 227 Chronische Gichtarthro­pathie: Sonographisch stark reflexo­gene Strukturen in den Weichteilen mit dorsalem Schallschatten (derbe Gicht­knoten im Bereich der Ellenbogen­weichteile)
Artikulosynovitis der Finger- und Zehengelenke
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Vorkommen: Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Insbesondere bei
der rheumatoiden Arthritis, sind die kleinen Finger- und Zehengelenke schon in der frühen Erkrankungsphase betroffen.
Sonographischer Befund (Abb. 228 u. 229):
x
Echoarme bzw. echofreie, konvexbogige Aufweitung der Gelenkkapsel.
x
Kleine echofreie Exsudation.
x
Darstellung von Erosionen und Usuren.
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
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ab
Abb. 228a–c Artikulosynovitis der Fingergelenke. a Exsudative MCP 4-Sy­novitis bei akutem Schub eines palin­dromen Rheumatismus (Transversal­schnitt). b MCP 3-Synovitis bei cP: Kleiner tropfenförmiger Erguss unter der Beugesehne (volarer Längsschnitt).
c
c Normalbefund an MCP 4 rechts. MCP = Metakarpophalangealgelenk, S = Beugesehne
ab
Abb. 229a–c Artikulosynovitis der Zehengelenke. a Patient mit erosiver Psoriasisarthritis; dorsaler Längsschnitt über MTP1 mit Exsudation und deut­licher echoarmer Auftreibung der Gelenkkapsel, glatte Knochenkonturen dorsal; b Gleicher Patient: bei zirkum­ferenter Untersuchung Detektion einer Usur; c Vergrößerung von
c
b: Tiefgehender Defekt mit typischer Usurbasisreflexion
Hinweise zur Untersuchung:
x
Diskrete Befunde können durch die dynamische Untersuchung dargestellt werden.
x
Immer Vergleich mit benachbarten und kontralateralen Gelenken.
x
Bei der Artikulosynovitis der Zehen ggf. sonographisch gezielte Punktion, z. B. bei der Frage nach Uratkristallen (DD Gichtarthritis).
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die sonographische Untersuchung
hat sich als sehr sensitives Verfahren für die Frühdiagnostik etabliert. Selbst kleinere, durch die körperliche Untersuchung noch nicht fassbare synovitische Veränderungen (z. B. tropfenförmige Exsudationen) sowie Erosionen können sonographisch dargestellt werden.
Leitsymptome
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Leitsymptome
ab
Abb. 230 a u. b Längsschnitt über MTP3 bei Patient mit Gichtanfall und Gichtarthritis; a Echoarme Aufweitung der Gelenkkapsel MTP3 rechts; b Deutliche intra- und perikapsuläre Hypervaskularisation
Koxarthritis (Abb. 231)
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Sonographischer Befund: Echoarme konvexbogige Aufweitung der Kortikalis-
Kapsel-Distanz am Übergang von Hüftkopf zu Schenkelhals auf über 7 mm. Pathologisch ist eine Seitendifferenz von i 2 mm im Vergleich zur Gegenseite.
Hinweise zur Untersuchung:
x
Bei unklarem Bild u. U. Zunahme der Distanz durch Flexion.
x
Ggf. ultraschallgesteuerte diagnostische Punktion.
Stellenwert der Sonographie bei V. a. Koxitis:
x
Nachweis einer Synovialitis: Identifizierung von synovitischen Reizzuständen mit intraartikulärer Volumenzunahme bzw. Ergussformationen im ventralen Längsschnitt (echoarme konvexbogige Aufweitung der Gelenkkapsel). – Bestimmung der Distanz zwischen Kortikalis des Schenkelhalses und dem
Reflex der fibrösen Gelenkkapsel (Anhaltswerte s. Tab. 7, S. 46).
– Durch die dynamische Untersuchung (geringe Flexion und Rotation) wer-
den auch kleinere Ergussmengen sichtbar.
ab
Abb. 231 a u. b Coxitis rechts i. R. einer (vermutl. yersinienreaktiven) Spondar­thropathie. a Hüftkapsel rechts um 12 mm echoarm verbreitert, b Hüftkapsel links normal 6 mm. Klinisch 10 Tage zuvor akute Erythema nodosa, jetzt perakute Leisten- und Beinschmerzen, hohe Yersinien-Titer
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
x
Sonographisch gesteuerte Gelenkpunktion: Exakte Lokalisation der Punktions­stelle und –richtung vor einer diagnostischen oder therapeutischen Arthro­zentese.
x
Differenzialdiagnose: Abgrenzung von Synovialitiden gegenüber anderen intra- oder periartikulären Schmerzursachen (z. B. Abszess, Bursitis, Häma­tom).
Gonarthritis (Abb. 232)
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Sonographischer Befund:
x
Nachweis von echoarmer Ergussformation (exsudativer Anteil) und echo­reich-zottiger Synovialishypertrophie (proliferativer Anteil), v. a. in ventralen Rezessus.
x
Nachweis von Konturdefekten i. S. von Usuren (arthritisches Minus-Zeichen, s. Abb. 211, S. 170).
x
Dorsal ggf. Ausbildung hantel- oder c-förmiger Poplitealzysten.
Hinweise zur Untersuchung:
x
Aktive Quadrizepskontraktion oder Palpation durch Untersucher zur Demas­kierung kleiner Exsudationen.
x
Bei diffus echoreicher Kapselverdickung FKDS zum Nachweis einer Vaskulari­sation in den Synovialiszotten.
Stellenwert der Sonographie bei V. a. Gonarthritis:
x
Nachweis von Exsudationen: Im Bereich der Kniegelenke entwickeln sich häu­fig ausgeprägte exsudative oder proliferative Synovialitiden. Sonographisch können Ergussansammlungen in den supra- und parapatellaren Rezessus nachgewiesen werden. Durch den hohen Impedanzsprung zwischen Ergussflüssigkeit und Synovialis lassen sich Verdickungen der Gelenkschleim­haut sehr gut darstellen.
6
Leitsymptome
b
a
Abb. 232 a–c Ausgeprägte exsudative und zottig-proliferative Gonarthritis bei Spondylarthritis. a Suprapatellarer Längsschnitt, b Suprapatellarer Quer­schnitt, c FDS: Echoreiche Synovialis­verbreiterung mit nachweisbarer Vaskularisation
c
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
x
Nachweis von Vaskularisationen: Bei vielen chronischen Gonarthritiden finden sich zottig-hypertrophe Synovialitiden. Mit der FKDS können peri- und intraartikuläre Vaskularisationen nachgewiesen werden (Zeichen einer rheumatischen Synovialishypertrophie); eine semiquantitative Beurteilung gibt Hinweise auf die Entzündungsaktiviät.
x
Differenzialdiagnose: Mit der FKDS ist eine Differenzierung zwischen vaskula-
Leitsymptome
risierten und avaskularisierten echogenen Strukturen (z. B. Detritus, Fibrin oder Hämatom) möglich.
Gonarthrose
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Sonographischer Befund (s. Abb. 211, S. 170):
x
Osteophytäre Randzacken am medialen oder lateralen Gelenkspalt.
x
Begleitende Ergüsse als Zeichen einer aktivierten Gonarthrose.
Hinweis zur Untersuchung: Bei unklaren Befunden sonographisch gesteuerte
Punktion und Synoviaanalyse.
Bakerzysten (Abb. 233)
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Definition: Zystische Synovialisaussackungen im Bereich der Kniekehlen.
Vorkommen: Bei diversen entzündlichen oder degenerativen Kniegelenks-
erkrankungen.
Klinik: Die Symptomatik reicht von lokalen Schmerzen bis zu gelegenlich akuten
heftigen schmerzhaften Schwellungen von Wade und Unterschenkel (Differen­zialdiagnose: Unterschenkelphlebothrombose).
Sonographischer Befund: Im Querschnitt typische c- oder hantelförmige Anord-
nung um den M. gastrocnemius; in der Regel erkennbare Verbindung zum dorsalen Kniegelenksspalt.
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Im typischen Fall einer echofreien
zystischen Formation gelingt der Nachweis einer Bakerzyste aufgrund des hohen Impedanzunterschieds zum umgebenden echogenen Weichteilgewebe rasch. Erschwerte Darstellbarkeit der Bakerzyste bei echoreichem Inhalt (s. Abb. 234).
Hinweis zur Untersuchung: Bei ausgedehnten Bakerzysten kann es zu Verlage-
rungen und Kompressionen der tiefen Unterschenkelvenen kommen p Kom- pressions- und Farbduplexsonographie zur Frage nach einer Thrombosierung der Unterschenkelvenen.
ab
Abb. 233 a u. b Bakerzyste: Längliche nahezu echofreie schlauchförmige Raumforderung. a Querschnitt, b Längsschnitt
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
Abb. 234 Echogene Bakerzyste der Wade: Langstreckige Ausdehnung einer mit echogenem Material ausgefüllten Bakerzyste entlang der Muskel-Seh­nenlogen des Unterschenkels. Klinisch chron. Wadenschmerzen; wegen Niko­tinabusus zunächst V.a. pAVK; unauf­fällige Gefäßdiagnostik, Beschwerde­freiheit nach Resektion
Arthritis des oberen Sprunggelenks (OSG, Abb. 235)
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Sonographischer Befund:
x
Konvexbogige Aufweitung des Gelenkspalts zwischen Tibia und Talus von ventral.
x
Von dorsal häufig ebenfalls Darstellung eines tibiotalaren Ergusses bzw. einer Synovialitis möglich.
x
Oft begleitende Tenosynovitiden der Flexorensehnen medial und lateral.
Hinweise zur Untersuchung:
x
Durch dynamische Untersuchung mit Dorsalflexion deutlichere Darstellung auch kleinerer Ergussmengen.
x
Bei Bedarf Aufsuchen einer geeigneten Lokalisation für eine diagnostische Ergusspunktion.
x
Immer auch Darstellung der Mittelfussregion; hier liegen ebenfalls häufig entzündliche Veränderungen vor (Intertarsal- bzw. Tarsometatarsalarthritis, s. Abb. 236).
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Leitsymptome
ab
Abb. 235 a u. b OSG-Arthritis: Deutliche echoarme Auftreibung im Tibiotalar­gelenk. a Längsschnitt, b Querschnitt
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6.13 Gelenkschwellung/Gelenkschmerzen
ab
Leitsymptome
Abb. 236 a u. b Akute intertarsale Synovitis zwischen TOs naviculare und Os cuneiforme bei SLE (Pfeil); N = Os naviculare, C = Os cuneiforme I, M = Os metatarsale
Periarthritis (Abb. 237)
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Definition: Schmerzhafte Schwellungen im Bereich von oberem Sprunggelenk
und distalem Unterschenkel. Es liegt keine exsudative Synovitis des Sprung­gelenks vor.
Sonographischer Befund: Subkutane Flüssigkeitssäume, kein Sprunggelenks-
erguss.
a
Abb. 237 a u. b Periarthritis bei Morbus Löfgren. Klinisch akute OSG­Schwellung, Erythema nodosa
b
Tenosynovitiden der Knöchelregion (Abb. 238)
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Vorkommen: Häufig begleitend bei entzündlichen Sprunggelenksaffektionen.
Sonographischer Befund: Typischer echofreier Saum um die Sehne des M. pero-
neus oder M. tibialis posterior.
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