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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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6.5 Unklares Fieber
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die Sonographie kann bei ausrei-
chender Sicht die Veränderungen eindeutig erkennen. Zwischen einer Pankrea­titis und einem Tumor kann nicht immer unterschieden werden. In Zweifels­fällen rechtzeitige Probelaparotomie anstreben.
Abszess (Abb. 124 u. 125)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. auch Arterien und Venen, Protheseninfektion S. 213; Oberbauchschmerzen,
Leitsymptome
subphrenischer Abszess S. 74; unter postoperative Besonderheiten S. 447.
Vorbemerkung: Abszesse können durch Fortleitung unter Ausschwemmung
von Bakterien in allen Organen entstehen. Gelegentlich geht ihnen ein interven­tioneller Eingriff voraus. Hier kann die Anamnese weiterhelfen.
Klinik: Unklares Fieber, dtl. Krankheitsgefühl; gelegentlich dumpfer Schmerz im
Bereich des Abszesses; je nach Lage auch tastbare Resistenz möglich.
Diagnostik: Anamnese; Blutbild, Blutkultur; Sonographie (auch gezielt von den
Beschwerden leiten lassen).
Sonographischer Befund:
x
Echoarme, meist unregelmäßig aber glatt begrenzte Raumforderung.
x
Echoreiche Binnenechos bei Gasbildnern.
Abb. 124 Leberabszess durch Gas­bildner: Echoarme Raumforderung (A) mit echoreichen Binnenechos (Luft). L = Leber
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die Diagnose kann mit hoher
Abb. 125 Milzabszess: Echoarme unscharf begrenzte Raumforderung der Milz
Sicherheit sonographisch gestellt werden. Farbdoppler und Harmonic Imaging sind hilfreich. In Zweifelsfällen kann eine Sonographie mit Ultraschallkontrast­verstärkern durchgeführt werden, in der der Bereich als avaskulär erkannt wird (meist entbehrlich). Den Beweis erbringt eine Probepunktion mit Asser­vation des Punktats (zum Erregernachweis und Erstellen eines Antibiogramms). In gleicher Sitzung Entleeren des Abszesses und ggf. sonographisch gesteuerte Abszessdrainage.
Lungenembolie
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. unter Oberbauchschmerzen S. 69.
Hypernephrom (Abb. 126)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Klinik: Meist keine Symptome, intermittierendes Fieber ohne Infektion kann
alleiniges Zeichen sein; meist Mikrohämaturie, selten makroskopische Hämatu­rie. Bei verdrängender Größe: Flankenschmerzen, tastbare Resistenz im Abdo-
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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6.5 Unklares Fieber
men. Metastasierung in Lunge, ZNS, Knochen, Schilddrüse. Erst spät Müdigkeit, Gewichtsverlust und Kachexie.
Diagnostik: Sonographisch frühzeitig erkannte Tumoren sind operativ heilbar!
x
Urinstatus: Jede Erythrozyturie muss auf ernsthafte Erkrankungen untersucht werden: Tumoren der Harnblase, der Niere, der ableitenden Harnwege, eine Glomerulonephritis (Zylinder im Urinsediment), Pyelonephritis sind mög­liche Ursachen.
x
Sonographie.
x
i. v. Pyelogramm; ggf. CT-Abdomen.
Sonographischer Befund:
x
Inhomogener Tumor der Niere, evtl. mit regressiven Veränderungen und/oder Einblutung.
x
Nierenkapsel wird überschritten.
x
Variable Echogenität im Vergleich zum Nierenparenchym.
x
Gut abgrenzbar durch Pseudokapsel.
Abb. 126 Hypernephrom (Adeno­karzinom der Niere): Großer, gut abgrenzbarer Tumor (T) mit inhomo­genem Binnenecho im Bereich der linken Niere (N). E = Pleuraerguss
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Auch kleine asymptomatische Nie-
renzellkarzinome können frühzeitig in der Routinesonographie nachgewiesen werden. Unter günstigen Bedingungen lassen sich Tumoren ab einer Größe von 5 mm darstellen. Bei der gezielten Tumorsuche werden Nierenveränderun­gen sicher erkannt und können weiteren Untersuchungen zugeführt werden. Der Befund kann mit einer zystischen Läsion verwechselt werden; eine Pro­bepunktion ist notwendig. Eine Zyste enthält klare gelbliche Flüssigkeit, ein Kar­zinom hat trübes, eventuell blutiges Sekret, die Zytologie kann negativ bleiben.
Nebennierentumor (Abb. 127)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Klinik: Abgeschlagenheit, Elektrolytstörungen, Hormonstörungen; Oberbauch-
schmerzen als Verdrängungszeichen; Ödeme durch Kavakompressionssyndrom.
Diagnostik:
x
Anamnese, klinischer Befund.
x
Labor (20 % der Nebennierentumoren sind nicht funktionell): Elektrolyte, ggf. Cortisolspiegel im Tagesverlauf, ggf. Androgene, Aldosteron und Suppres­sionstest.
x
Sonographie; sonographisch gesteuerte Probepunktion.
x
ggf. CT-Untersuchung.
Sonographischer Befund:
x
Echoarme Raumforderung rechts zwischen Vena cava und oberem Nierenpol (dann leicht Kavakompressionssyndrom möglich), oder links zwischen Aorta und oberem Nierenpol.
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Leitsymptome
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x
Bei voluminöser Nierenfettkapsel kann der Tumor auch von der Niere ent­fernt erscheinen.
Leitsymptome
ab
Abb. 127 a–c Nebennierentumor. a Inhomogen echoarme Raumforde­rung (P) „in“ der Leber (L), V. a. Leber­tumor. b Echoarme Raumforderung (Distanzmarken) im Bereich des oberen Nierenpols rechts (gleicher Patient). c Im Flankenschnitt kann ein großer echoarmer Nebennierentumor (NNT)
c
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Nebennierenkarzinome sind selten
kleiner als 3 cm, Adenome sind gewöhnlich kleiner als 6 cm. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kann ein Nebennierentumor ab einer Größe von 2–3 cm nachgewiesen werden. Er ist meist nur durch die gezielte Sonographie nach­weisbar. Die Dignität des Tumors wird durch die ultraschallgesteuerte Punktion geklärt.
Malignes Lymphom
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. Hepatosplenomegalie, hochmalignes Lymphom S. 155; tastbare Resistenzen, hochmalignes Lymphom S. 105; vergrößerte Lymphknoten, malignes Lymphom S. 117.
Mammakarzinom (Abb. 128)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Klinik: Unspezifisch, ggf. nur erhöhte BSG; tastbare Resistenz der Mamma.
Diagnostik:
x
Inspektion: Gerötete Haut, eingezogene Mamille ggf. mit pathologischer Sekretion, Apfelsinenhaut; Palpation: Derber, wenig verschieblicher Tumor.
x
Sonographie.
– Mammographie; in Zweifelsfällen Exstirpation.
Sonographischer Befund:
x
Ausschluss einer Zyste.
x
Meist unscharfe Begrenzung mit Tumorausläufern.
x
Meist inhomogenes Binnenecho.
x
Extrem variable Echogenität.
100
medial des ventralen Anteils des oberen linken Nierenpols (N) nachgewiesen werden p Diagnose: Phäochromozy­tom. M = Milz
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6.5 Unklares Fieber
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Abb. 128 Unscharf begrenzte echo­arme Raumforderung der Mamma (69-jährige Patientin). Klinisch derber nicht verschieblicher, nicht schmerz­hafter Knoten der rechten Mamma
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die Knoten können sonographisch
gut nachgewiesen werden. Die Dignität bleibt unsicher. Weitere Untersuchun­gen sind notwendig. Eine sonographisch gesteuerte Punktion kann die Diagnose sichern.
Sarkom
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. Abb. 167a u. b, S. 127.
Bemerkung: Das Sarkom wird durch seine Komplikationen, meist Verdrän-
gungserscheinungen, symptomatisch (Magensarkome ulzerieren oft und blu­ten). Es lässt sich sonographisch gut darstellen. Die Histologie ist für die Diag­nose zwingend notwendig.
Vorhofmyxom
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Klinik: Unspezifische Krankheitszeichen, Fieber, Gewichtsverlust, ggf. Herz-
geräusch.
Diagnostik: Vordringlich ist, dass an diese Diagnose überhaupt gedacht wird.
Hinweisend sind erhöhte BSG, Anämie, Abgeschlagenheit. Zur Diagnosefindung : Transthorakale und transsösophageale Echokardiographie.
Sonographischer Befund.
x
Intrakavitäre echoreiche Masse, meist gut beweglich.
x
Schnelle Größenzunahme möglich.
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die Diagnose bleibt unsicher. Die
Abgrenzung zum intrakavitären Thrombus ist schwierig. Unter thrombolyti­scher Therapie sollte ein Thrombus kleiner werden.
Endokarditis (Abb. 129 u. 130)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Klinik: Deutlich eingeschränktes Allgemeinbefinden.
Diagnostik:
x
Anamnestisch bekanntes Klappenvitium; daran denken, insbesondere bei Patienten mit Klappenersatz!
x
Wiederholt Blutkulturen; Echokardiographie, TEE.
Sonographischer Befund:
x
Transthorakale Echokardiographie (TTE): Klappeninsuffizienz; echodichte, verdickte Klappen, ggf. flottierende Klappenauflagerungen erkennbar (im TTE schlechter erkennbar, da sie sich auf der vom Schallkopf abgewandten Seite befinden).
Leitsymptome
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6.5 Unklares Fieber
x
Transösophageale Echokardiographie (TEE): Verdickte Klappen, echoreiche flottierende Auflagerungen: An der Aortenklappe eher zur Aorta, an der Mitralklappe eher auf der Vorhofseite, selten an der Trikuspidalklappe (hier häufiger bei Z. n. nach Katheterismus, Drogenabhängigen), selten an der Pulmonalklappe.
Leitsymptome
Sicherheit der sonographischen Diagnose: Die Klappenveränderungen sind mit
der TEE eindeutig zu sehen. Verwechslungen mit fibrotischen oder thrombo­tischen Auflagerungen sind leicht möglich. Zur Diagnosesicherung müssen mehrere Blutkulturen positiv sein. Kontrolluntersuchungen mit Rückgang der Veränderungen unter antibiotischer Behandlung beweisen die Diagnose.
Abb. 129 Mitralklappenendokarditis nach Mitralklappenersatz: Echoreiche Klappenränder, kolbig aufgetrieben (Pfeil); homogenes, leicht echogenes Binnenecho (Spontanechos) im linken Vorhof (LA) bei Mitralklappeninsuffi­zienz. Ein Flottieren der endokarditi­schen Auflagerung unter real time erkennbar. LV = linker Ventrikel
Abb. 130 Mitralklappenendokarditis (gleiche Patientin wie Abb. 129), FKDS: Nachweis eines paravalvulären Lecks (Pfeil) als Ursache der Regurgitation in den linken Vorhof (LA)
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6.6 Tastbare Resistenzen
6.6 Tastbare Resistenzen
Grundlagen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Leitsymptome: Tastbare, vergrößerte Lymphknoten, schmerzhaft und nicht schmerzhaft (s. auch S. 112); tastbare Resistenzen unklarer Dignität. Ver­größerte Lymphknoten können auf entfernt gelegene Krankheitsprozesse (Tumor, Infektion) hinweisen. Abb. 131 zeigt die Lymphabflussbahnen, nach denen man eine Infektionsquelle suchen kann.
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Leitsymptome
Abb. 131 Lymphabflussbahnen
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6.6 Tastbare Resistenzen
Differenzialdiagnosen werden nach ihrer Häufigkeit im Allgemeinkrankenhaus
in Tab. 15 aufgelistet.
Tabelle 15
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Diagnose Sonographische Zeichen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Leitsymptome
generalisiert
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
häufig
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom (S. 105), Lymphogranulomatose Hodgkin (S. 105)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
sonographisch nicht zu klären:
häufig: Leukose (CLL) selten: Infektionen (Lymphozytosis infectiosa acuta, Toxoplasmose, Pfeiffer’sches Drüsen-
fieber, Aids, Röteln, Lues, Histoplasmose, Tropenkrankheiten), Systemerkrankungen (Lupus erythematodes, chronische Polyarthritis Still, Makroglobulinämie Waldenström, Lymphosarkomatose, Felty-Syndrom, Dermatitis exfoliativa generalisata, Retikuloendo­theliose), hereditäre Erkrankungen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
regional
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
häufig
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
hochmalignes Lymphom (S. 105)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
sonographisch nicht zu klären:
häufig: Erysipel weniger häufig: Lymphangitis selten: Infektionen (Katzenkratzkrankheit, Tropenkrankheiten, Lues, Primäraffekt,
Milzbrand)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
lokal
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
häufig
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
.
Differenzialdiagnose der tastbaren Resistenzen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
multiple echoarme Raumforderungen (S. 118), vergrößerte Lymphknoten, Sandwichzeichen, multifokaler Befall
Strumaknoten (S. 106) Leisten-, Schenkel- oder Bauchdecken-
hernie (S. 109)
unterschiedliche Echogenität, ggf. Peristaltik
entzündliche Lymphknoten (S. 114) echoarme vergrößerte Lymphknoten, ovalär
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.
Tabelle 15
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
Diagnose Sonographische Zeichen
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
weniger häufig
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Mammatumor (S. 100)
Differenzialdiagnose der tastbaren Resistenzen – Fortsetzung
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
inhomogen, echoarm eitrige Thyreoiditis (S. 191) inhomogen, echoarm/echoreich Speicheldrüsenschwellung (S. 108) meist echoarme ovaläre Herde Metastasen (S. 110) Rundherde unterschiedlicher Echogenität je
Varixknoten (S. 110) echofreier gut komprimierbarer Knoten,
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
selten
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
Halszyste (S. 108) malignes Lymphom (S. 117),
Lymphogranulomatose Hodgkin Lipom, Fibrom (S. 111) runder o. ovalärer gut abgrenzbarer Herd;
sonographisch nicht zu klären: weniger häufig: Infektionen (Erysipel, M.Pfeiffer, Tonsillitis), Systemkrankheiten (lympha­tische Leukämie) selten: Infektionen (Lymphangiitis, Impfreaktion, Otitis media, Angina Plaut-Vincent, Pseudokrupp, Kinderkrankheiten, Stomatitis ulcerosa, Aktinomykose, venerische Erkran­kungen, Tropenkrankheiten), Systemkrankheiten (Makroglobulinämie Waldenström, Pancoast-Tumor, Lymphangiom, maligne Retikulose)
nach Primärtumor und Stadium
Blutfluss in der FKDS
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
echofreie Raumforderung
vergrößerte Lymphknoten, Sandwichzeichen
echoarm: Fibrom; echoreich: Lipom
Hochmalignes Lymphom/Lymphogranulomatose Hodgkin (Abb. 132 u. 133)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. auch unter vergrößerte Lymphknoten S. 117; Hepatosplenomegalie S. 152.
Hinweis: Typisch für das maligne Lymphom sind das multifokale Auftreten und
das Sandwichzeichen der vergrößerten Lymphknoten.
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Leitsymptome
Abb. 132 Hochmalignes Lymphom: Echoarmer, glatt begrenzter Rundherd mit echoreichem Zentrum (LK). Klinisch tastbare Lymphknoten in der Leiste
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6.6 Tastbare Resistenzen
Leitsymptome
Abb. 133 Hochmalignes Lymphom, FKDS (gleicher Patient wie Abb. 132): Irreguläre zentrale Blutgefäße. Klinisch tastbarer Lymphknoten in der Axilla
Strumaknoten (Abb. 134–137)
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. auch unter Schilddrüse S. 423; unter Struma, Hyper- und Hypothyreose S. 186.
Vorbemerkung: Das Befinden eines Patienten mit Struma kann so einge-
schränkt sein, dass ein Tumorleiden nahe liegt. Neu auftretende Schwellungen können schnell wachsende Schilddrüsenkarzinome, Einblutungen oder ein schnelles Knotenwachstum bedeuten. Nimmt die Dyspnoe rasant zu, so muss an eine Einblutung in ein Schilddrüsenkarzinom gedacht werden.
Klinik: Tastbare, oft sichtbare Schwellung im Halsbereich, nicht schmerzhaft;
Luftnot mit Stridor bis zur Intubationspflicht. Wenn die Dyspnoe schon länger besteht: Reduziertes Allgemeinbefinden.
Abb. 134 Struma mit Einblutung: Vergrößerte inhomogene Schilddrüse (SD), echofreie unregelmäßige Forma­tion (Pfeil, mit der FKDS kann eine frische Einblutung nachgewiesen wer­den). Die Trachea (TR) ist durch den Strumaknoten (Pfeile) eingeengt. Ver­dachtsdiagnose: Schilddrüsenkarzinom. Klinisch rasante Zunahme der Luftnot, Notintubation
Abb. 135 Endoskopie: Trachealein­engung durch Tumor (gleicher Patient wie Abb. 134): Am Ende des Tracheal­tubus (Pfeile) wird ein Knoten sichtbar, der die Trachea einengt, daher frustra­ner Extubationsversuch. Histologie p blande Struma mit Einblutung (mög­licherweise iatrogen nach Legen eines Katheters in die Vena jugularis interna)
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6.6 Tastbare Resistenzen
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a
b
Abb. 136 a–c Schilddrüsenknoten. a Panorama-Aufnahme: Asymmetrische Schilddrüse, links hypoplastisch, rechts mit großem tastbaren Solitärknoten. b Solitärknoten (Distanzmarken) mit regressiven Veränderungen. c FKDS: Der echoarme Randsaum erweist sich als gefäßreicher Saum
c
Abb. 137 Eingebluteter zystisch degenerierter Schilddrüsenknoten. Klinisch neu aufgetretene derbe tastbare Schwellung am Hals
Diagnostik: Anamnese; Sonographie; falls Notintubation erforderlich: Tracheo-
skopie im Anschluss.
Sonographischer Befund:
x
Vergrößerte Schilddrüse mit und ohne Knoten.
x
Eventuell kann die Tracheaeinengung oder -verlegung erkannt werden.
Sicherheit der sonographischen Diagnose: In vielen Fällen kann durch die
Sonographie die Diagnose gestellt werden. Oft werden zusätzliche Laborparame­ter benötigt, die in einer Notsituation noch nicht zur Verfügung stehen; dann bleibt die Diagnose unsicher.
Eitrige Thyreoiditis
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy yyyy
s. unter Struma, Hyper- und Hypothyreose S. 186; Schilddrüse, Abszess S. 431.
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