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Ординатура / Хирургия / Библиотека им академика М.И. Перельмана / Книга_5808_Библиотеки_им_академика_М_И_Перельмана

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10.3 Umschriebene Veränderungen des Nierenparenchyms
ab
Niere,Nebenniere
cd
Abb. 399 a–d Nierenkonturvorwölbungen: a Bei Doppelniere. b Nierenzell­karzinom (T): Ovale weitgehend isoechogene RF, Konturunterbrechung des regulären Parenchyms, Konturvorwölbung. c FKDS: Angedeutet Vaskularisa­tionsrandsaum und zuführendes Tumorgefäß bei echoreichem Tumor des oberen Nierenpoles (T). d Fortgeschrittener Tumor mit Tumorthrombus (TH) in Nieren­vene und V. cava mit minimalem lateralen Kava-Restfluss (FKDS, Pfeil). N = Niere, L = Leber, ZY = Nierenzyste
Hämatom (s. Abb. 394a, S. 287): Unterschiedliche Struktur, von echoreich (ganz
frisch) nach echoarm (Koagel) wechselnd.
Nierenzellkarzinom (Adenokarzinom, hypernephroides Karzinom; RCC):
Abb. 399a–d.
x
Echogleiche (-arme, bei kleinen Tumoren echoreiche) Strukturveränderung.
x
Konturvorwölbung.
x
Fakultativ: Zystische Einschmelzung/Verkalkung (20 %).
x
Oft Nierenvenen-/Kava-Tumorinvasion.
x
FKDS: Binnen- oder Randvaskularisation.
Echoreiche/echogene Nierenparenchymveränderungen
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Nierenzellkarzinom (RCC; Abb. 399c):
x
30 % der hyperchogenen Tumoren sind RCC.
x
Als echoreiche HCC meist kleine Tumoren.
x
FKDS: Binnen- oder Randvaskularisation.
Angiomyolipom (Abb. 400): Benigner mesenchymaler Tumor aus Fettgewebe,
Muskulatur und wanddicken atypischen Gefäßen.
x
Glatt, rund.
x
Hyperechogene Struktur („weißer Tumor“).
x
Keine oder geringe Konturvorwölbung.
x
Größe: 1–3 cm (–5 cm). Größe I 3 cm: DD Nierenzellkarzinom! Rasche Größenzunahme spricht für ein Liposarkom.
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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10.3 Umschriebene Veränderungen des Nierenparenchyms
ab
Abb. 400 a u. b Angiomyolipom: Reflexogener, glatt begrenzter Tumor (Pfeil), kaum Konturvorwölbung. a B-Bild. Z = kleine echofreie Zyste. b FKDS: Kurz­streckiges randständiges Gefäß, keine erkennbare Binnenvaskularisation
x
FKDS: Kaum vaskularisiert; nicht mehr als ein Binnengefäß.
Narben (pyelonephritisch, vaskulär, entzündlich; Abb. 401 u. 402): Häufige
Zufallsbefunde, Genese oft nicht zu klären.
x
Pyelonephritisch: Unregelmäßige echoreiche Einziehungen, evtl. Verkalkun­gen; Kelchzysten sichern die Vermutung!
ab
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Niere,Nebenniere
cd
Abb. 401 a–d Nierenparenchymnarben. a Pyelonephritische Narben (Pfeile) mit zystischer Kelchektasie (C). b Vaskulär-embolische plattige Narbe (Pfeile) der Niere (N). Klinisch Hirninfarkt (beides oft embolisch wie hier bei Mitralstenose). c Arterioklerotische Narbe bei langjähriger Hypertonie. d Parenchymnarbe (Pfeil) mit Kalzifikation, Schallschatten (S)
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Aus G. Schmidt.: Checkliste Sonographie, 3. Aufl. (ISBN 3-13-106873-6) © 2005 Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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10.3 Umschriebene Veränderungen des Nierenparenchyms
Niere,Nebenniere
Abb. 402 Arteriosklerotische Nieren­oberfläche mit Kontureinziehungen und abschnittsweiser Parenchymaus­dünnung; Parenchymrarefizierung
x
Vaskulär-embolisch: Oft dreieckförmig, aber auch plattige Einziehungen/ Parenchymrarefizierung.
x
Vaskulär-arteriosklerotisch: Wellige Oberfläche; zwischen den „Buckeln“ (normales Gewebe) Parenchymausdünnungen.
x
Gering: Echoreiche Peripherie der Markpyramiden.
Niereninfarkt (Abb. 403) :
x
Akut: echoreicheres dreieckförmiges Areal.
x
FKDS: Avaskuläres Segment.
x
Chronisch: Narbe.
abc
Abb. 403 a–c Frischer Niereninfarkt. a Echogenitätszunahme im Bereich des kranialen Pols der rechten Niere. b Ausschnittsvergrößerung. c Farbdoppler: Der dreieckförmige avaskuläre Bezirk (Pfeile) beweist den Infarkt
Medulläre Nephrokalzinose (Abb. 404): Durch Hyperkalzämie, tubuläre Azidose
bedingt. Ursache: Zuviel an Kalzium.
x
Sonderform Markschwammniere: Kongenitale Missbildung mit fleckigen Ver­kalkungen, zystischen Sammelrohrektasien. Röntgen: Blumenstrauß-/Roset­tenformen.
x
Sonographische Kriterien:
– Verkalkungen von Parenchym und Markpyramiden, fakultativ Nieren-
steine. – Häufig sekundär kalzifiziert. – Ausgeprägte reflexogene Areale anstelle von Markpyramiden. – Fakultativ Kelch-Pyelonektasie, Aufstau (Steinverschluss).
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10.3 Umschriebene Veränderungen des Nierenparenchyms
a
b
Abb. 404 a u. b Medulläre Nephrokalzinose. a Ursache tubuläre Azidose: Echo­gene verkalkende Markpyramiden (Pfeile) mit obstruktiver Kelch- und Pyelon­ektasie (C) der Niere (N) infolge rezidivierender Nierensteine. b Ausgeprägte medulläre Nephrokalzinose: Kleine Schrumpfniere, bandförmiges Restparen­chym, hyperechogene Areale, z. T. mit Schallschatten (S) in Projektion auf die Markpyramiden (Pfeile)
Kortikale Nephrokalzinose (Abb. 405): Parenchymverkalkungen, degenerativ
bedingt.
x
Feinfleckige Verkalkungen: z. B. bei Gefäßkalk im Rahmen einer malignen Hypertonie/Pseudoxanthoma elasticum.
x
Disseminierte Organverkalkung: z. B. bei Hyperparathyreoidismus, Tuber­kulose, dialysepflichtigen Schrumpfnieren.
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Niere,Nebenniere
a
b
Abb. 405 a–c Kortikale Nephrokalzi­nose. a Feinfleckige Kalzifikation (Ge-
c
fäße) bei Pseudoxanthoma elasticum („Sternenhimmel“). b Endstadium einer kortikalen Nephrokalzinose: Schollige Kalzifikationen (Pfeile), kein Ausguss­stein. Klinisch Schrumpfniere, dialyse­pflichtiger Diabetes mellitus Typ II. F = Fettkapsel. c „Mörtel-“ bzw. „Kittniere“ als Endstadium einer Nierentuberku­lose: Diffuse Verkalkungen, Schatten­zonen (S) (N; Distanzmarken). L = Leber
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
Gefäßkalk (Aa. interlobares, arcuatae) :
x
Echogenes Doppelbändchen.
x
Inneres echofreies Bändchen.
Parenchymkalk (Abb. 406; Abb. 390b, S. 285; Abb. 401d, S. 291): Häufig, Ursa-
che oft nicht klärbar (z. B. Zysten-/Hämatomverkalkung, Entzündungsfolge, Tuberkulose).
Niere,Nebenniere
ab
Abb. 406 a u. b Parenchymkalzifikation. a Hyperechogene RF im Nieren­parenchym (Pfeil), Angiomyolipomverdacht. b FKDS, hohe PRF: Farbartefakt („twinkling artefact“), der Kalzifikationen bzw. Nierensteine nachweist
10.4 Umschriebene Veränderungen
des Nierenbeckens/Sinus renalis
Übersicht (Tab. 49)
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.
Tabelle 49
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echofrei/echoarm echogleich/echoreich
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parapelvine Zyste (solitär, multipel, S. 295) atypische Zyste (S. 295) Gefäßkalk (S. 299) Sinuslipomatose (S. 295) Nierenkelch-/Nierenbeckenstein
Parenchymbrücken, hypertrophierte Columnae renales (S. 296)
infizierter Aufstau (S. 296) Pyelitis (s. S. 296) Abszess/Pyonephrose (S. 297) entzündlicher Tumor/Tumoreinschmelzung
(S. 297) xanthogranulomatöse Pyelonephritis (S. 297) Nierenbeckenkarzinom (S. 297) Nierenzellkarzinom/ Metastase (S. 297)
Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy
eingeblutete Zyste (S. 299)
(S. 299) Fremdkörper (Drainage, S. 300)
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
Gefäßkalk (Aa. interlobares, arcuatae) :
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Echogenes Doppelbändchen.
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Inneres echofreies Bändchen.
Parenchymkalk (Abb. 406; Abb. 390b, S. 285; Abb. 401d, S. 291): Häufig, Ursa-
che oft nicht klärbar (z. B. Zysten-/Hämatomverkalkung, Entzündungsfolge, Tuberkulose).
Niere,Nebenniere
ab
Abb. 406 a u. b Parenchymkalzifikation. a Hyperechogene RF im Nieren­parenchym (Pfeil), Angiomyolipomverdacht. b FKDS, hohe PRF: Farbartefakt („twinkling artefact“), der Kalzifikationen bzw. Nierensteine nachweist
10.4 Umschriebene Veränderungen
des Nierenbeckens/Sinus renalis
Übersicht (Tab. 49)
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Tabelle 49
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echofrei/echoarm echogleich/echoreich
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parapelvine Zyste (solitär, multipel, S. 295) atypische Zyste (S. 295) Gefäßkalk (S. 299) Sinuslipomatose (S. 295) Nierenkelch-/Nierenbeckenstein
Parenchymbrücken, hypertrophierte Columnae renales (S. 296)
infizierter Aufstau (S. 296) Pyelitis (s. S. 296) Abszess/Pyonephrose (S. 297) entzündlicher Tumor/Tumoreinschmelzung
(S. 297) xanthogranulomatöse Pyelonephritis (S. 297) Nierenbeckenkarzinom (S. 297) Nierenzellkarzinom/ Metastase (S. 297)
Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
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eingeblutete Zyste (S. 299)
(S. 299) Fremdkörper (Drainage, S. 300)
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
Echofreie/echoarme Sinus renalis/Nierenbecken-Veränderungen
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Solitäre parapelvine Zysten (s. Abb. 388c, S. 284; Abb. 389a, S. 285) :
x
Klinische Hinweise: Entweder tubuläre Retentionszysten (wie die kortikalen und subkapsulären Zysten) oder von den Lymphgefäßen des Sinus renalis ausgehende Lymphzysten.
x
Sonographische Kriterien: Zystenkriterien s. S. 283. Wenn flach angelegt, durch physikalische Artefakte wie Rauschen nicht mehr echofrei oder glatt begrenzt; insbesondere bei multiplem Vorkommen auch oval-plattig.
Multiple parapelvine Zysten (Abb. 407; Abb. 388d, S. 284): Meist als „benignes
zystisches Lymphangiom“ doppelseitig.
x
Mehrere bis zahlreiche runde, ovaläre, fingerförmig zum Hilus zulaufende echofreie Raumforderungen.
x
Deutliche Abgrenzung durch Septierung.
x
FKDS: Fehlende Vaskularisierung in den Zysten, reguläre Gefäße in den Septen.
ab
Abb. 407 a u. b Multiple parapelvine doppelseitige Zysten („benignes zystisches Lymphangiom“): Runde, ovaläre, durch Septen getrennte areflexive RF im zen­tralen Sinusreflex
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Niere,Nebenniere
Atypische Zyste (Abb. 408; s. Abb. 392, S. 286; Ab b. 401a, S. 291): Differenzial-
diagnostisch Kelchzyste, Abszess, Tumoreinschmelzung, flach angelegte Zyste, angeschnittene Parenchymbrücke, obstruktive Kelch-/Pyelonektasie.
x
Polygonale Form, durch Rauschen Strukturbesatz.
x
Trabekulierungen oder Septierungen.
x
Extrarenale Ausbreitung.
Sinuslipomatose (Abb. 409): Übermäßiges Sinus-renalis-Fett.
x
Echoarme bis echogleiche inhomogene Strukturtransformation des zentralen Echokomplexes (ZEK).
x
Fleckig-tumorartige Formationen („Bärentatzen“).
x
Verbreiterter Sinus renalis-Reflex bei Parenchymrarefizierung („Vakatwuche­rung“); Parenchym:Pyelon-Index oft I 1:1.
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
b
a
Niere,Nebenniere
Abb. 408 a u. b Zystische Kelchektasie. a Zystische echofreie und echogene RF im ZEK; obstruktive Kelchektasie? b RI-Untersuchung der Segment- und Inter­lobalarterien: Hoher Resistance-Index (RI) von 0,76 (Werte über 0,70 sprechen mit einer Treffsicherheit von 77–96 % für eine Obstruktion)
b
a
Abb. 409 a u. b Sinuslipomatose. a Typische echoarme unregelmäßig begrenzte Transformation des zentralen Echokomplexes (Pfeile). b „Vakatwucherung“: Parenchymverschmälerung zugunsten des Sinus renalis-Fettes (Distanzmarken; Parenchym: Pyelon-Index 0,6)
Parenchymbrücken, hypertrophierte Columnae renales (Abb. 410; s. Abb. 399,
S. 290):
x
Umschriebene zapfen-bandförmige echogleiche (echoarme) Aussparung im ZEK.
x
FKDS: Reguläre Gefäßarchitektur.
Infizierter Aufstau (Abb. 411): Immer sofortige Beseitigung des Abflusshinder-
nisses!
x
Echoarm erweitertes Nierenbeckenkelchsystem.
x
Übergang in den Ureterabgang.
Pyelitis (Abb. 412):
x
Entzündlich verschwollene Nierenbeckenwand i 2 mm.
x
Echofrei/echoarm distendiertes Nierenbecken.
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
ab
Abb. 410 a u. b Parenchymbrücken. a Isoechogene den gesamten Nieren­abschnitt ausfüllende Tumorformation bei leicht dystoper und malrotierter rechter Niere. b FKDS: Reguläre Gefäßarchitektur, keine Tumorvaskularisation
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Niere,Nebenniere
Abb. 411 Infizierter Aufstau: Nicht ganz echofreie Pyelektasie (P), verschwollene Pyelonwand (Distanz-
Abb. 412 Eitrige Pyelitis (Urosepsis): Zarter echoarmer Saum im ZEK mit Pyelonwandverschwellung (Pfeile)
marken)
Abszess/Pyonephrose (Abb. 413): Ggf. Entlastung durch Punktion/Drainage.
x
Echofreie/echoarme Raumforderung, oft multipel.
x
Unscharfe Begrenzung.
x
Fehlende Vaskularisation.
x
Nierenbeckenwandverbreiterung i 2 mm.
Entzündlicher Tumor/Tumoreinschmelzung (-einblutung; Abb. 414): Auch
andere entzündliche Tumoren möglich, z. B. tumorsimulierende Vaskulitis.
Xanthogranulomatöse Pyelonephritis: Chronischer verfettender entzündlicher
Tumor, auch im Parenchym gelegen.
x
Unregelmäßige echoarm-heterogene Tumorformation.
Nierenbeckenkarzinom (Urothelkarzinom, Abb. 415):
x
Echoarme umschriebene, oft Nierenbeckenstruktur und Ureter folgend.
x
FKDS: Atypische Vaskularisation (aberrante Tumorgefäße).
Nierenzellkarzinom (in Nierenbecken/Sinus einwachsend); Metastase (Abb. 416):
x
Ovaläre/runde echoarme Aussparung im ZEK.
x
Atypische Vaskularisation (aberrante Tumorgefäße).
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10.4 Umschriebene Veränderungen des Nierenbeckens/Sinus renalis
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Niere,Nebenniere
Abb. 413 a u. b Nierenbeckenabszesse/Pyelonephrose. a Abszesse: Echofreie „zystische“ RF im ZEK. b Pyelonephrose: Konfluierende unscharf begrenzte z. T. spitz auslaufende RF
Abb. 414 Tumoreinschmelzung (-ein­blutung) eines Nierenbeckenkarzinoms (Distanzmarken: Messmarken des Nierenlängs- und Tumordurchmessers)
Abb. 415 Nierenbeckenkarzinom (T): Echoarme, in den Ureter einwachsende Tumorformation (von einem infizierten Aufstau schwer zu unterscheiden, s. Abb. 411, S. 297)
Abb. 416 Pulmonal metastasiertes Nierenzellkarzinom (T); eine Metastase (LK) im Sinus-renalis-Reflex der gleichen Niere (N)
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