От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов
.pdfEntwicklung der sozialen Fähigkeiten der Kinder, Sprache und Kommunikationsfähigkeit zur Vorbereitung auf die Primarstufe. Im Einzelnen geht es um verbale und nonverbale Kommunikation, Singen, Spielen, Malen und plastisches Gestalten,Turnen und rhythmische Bewegung.
Die Vorschulen — auch «Kindergärten» genannt — sind zumeist den Primarschulen angegliedert.
Pflichtschule
DerSchulbesuchistPflichtfüralleKinderimAltervonfünfbissechzehnJahren.DiePflichtschule istunterteiltineinensechsjährigenPrimarzyklus (Altersgruppe fünf bis zehn Jahre) und einen fünfjährigen Sekundarzyklus (elf bis sechzehn). Die Regierung hat sich auf eine Politik der integrativen Erziehung über den gesamten Bildungszyklus verpflichtet.
Primarbereich
Die Primarschule baut auf der Vorschulerziehung auf und erleichtert die Entwicklung von Fertigkeiten, Einstellungen und Wissen zur Vorbereitung auf die Sekundarstufe.
Der Primarunterricht ist kostenlos, einschließlich Schultransport und Schulbücher.
•Primarbereich dauert 6 Jahre (1. bis 6. Klassestufe)
•Neben staatlichen Primarschulen gibt es auch konfessionelle
und private
• Primarbereich ist in zwei dreijährigen Zyklen unterteilt
-1. Zyklus (1. bis 3. Klassenstufe)
-Neben der Förderung von sozialen Fähigkeiten werden Grundlagenkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt, haben i. d. R. einen eigenen Schulleiter, keine Differenzierung nach Leistung, sondern lediglich eine informelle Bewertung durch den Lehrer, Versetzung orientiert sich i. d. R. amAlter
-2. Zyklus (4. bis 6. Klassenstufe)
-Großes Gewicht liegt auf der Vermittlung theoretischer Fähigkeiten, am Ende der 5. und 6. Klassenstufe finden Prüfungen statt, in der 6. Klassenstufe wird aufgrund der Prüfungsergebnisse nach Leistung selektiert
• Am Ende der Primarstufe werden die Schüler mithilfe einer selektiven Prüfung verschiedenen Schultypen zugewiesen
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•Um die „elf plus-Prüfung“ zu bestehen, müssen ausreichende Leistungen in Maltesisch, Englisch, Mathematik, Gemeinschaftskunde und Religion nachgewiesen werden
•Das Bestehen „elf plus-Prüfung“ in den fünf wichtigsten Fächern berechtigt zum Übergang in das Junior-Lyzeum
•Schüler, die nicht an der „elf plus-Prüfung“ teilgenommen oder diese nicht bestanden haben, wechseln in die allgemein bildenden Bezirkssekundarschulen
Sekundarstufe
Auf der Sekundarebene gibt es drei verschiedene staatliche Schultypen. Dies sind die Junior Lyceums, Area Secondary Schools und Schulen für Schüler mit Lernschwächen.Außerdem gibt es Sekundarschulen in kirchlicher und unabhängiger Trägerschaft.
Für die Zulassung zu den staatlichen Junior Lyceums (Schulen mit stärker akademisch ausgerichtetem Lehrplan) und zu einigen der Schulen in kirchlicher Trägerschaft ist eine Eingangsprüfung abzulegen.
Alle Schulen auf dieser Ebene sind nach Geschlechtern getrennt. Die Sekundarschulen sind nach Jahrgangsstufen organisiert.
Sekundarbereich
•Dauert fünf Jahre
•Keine formaleTrennung in Sekundarstufe I und Sekundarstufe II
•Unterscheidung in zwei Typen: das Junior-Lyzeum und die allgemein bildenden Bezirkssekundarschulen
•Beide Schultypen sind in zwei Phasen (1. und 2. Zyklus) unterteilt
-Junior-Lyzeum:
-1. Zyklus (7. und 8. Klassenstufe) dient als zweijährige Orientierungsphase
-2. Zyklus (9. bis 10. Klassenstufe) eine stärker spezialisierte dreijährige Phase (neben einem verpflichtendem Kerncurriculum gibt es Wahlmöglichkeiten, die für eine spätere Berufsbildung oder ein Studium hilfreich sein können)
-Allgemein bildende Bezirkssekundarschulen
-Ebenfalls in zwei Zyklen unterteilt
-Strukturell vergleichbar mit dem Junior-Lyzeum
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•Lehrpläne an beiden Schulformen ähnlich, jedoch höhere Anforderungen in den JuniorLyzeen
•Jährlich stattfindende landesweite Prüfungen für Schüler beider Schulformen
•Am Ende der fünfjährigen Bildungsphase im Sekundarbereich können Schüler an externen Prüfungen teilnehmen (O-Level-Zeugnis)
Die Sekundarstufe II dauert üblicherweise zwei Jahre und bereitet die Schüler gezielt auf die Tertiiärstufe vor.
Die Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II bieten einen zweijährigen Ausbildungsgang, der künftige Studenten gezielt auf die so genannte MATSEC-Prüfung vorbereitet, entsprechend den Allgemeinen Zulassungsbedingungen der Universität.
Berufsbildung der Sekundarstufe II
•Umfasst weiterführende Ausbildungen in verschiedenen Bereichen, die je nachAbschluss den Besuch der Hochschule, einer Berufsausbildung oder den Eintritt in das Erwerbsleben ermöglichen
•Junior College bereitet auf ein Universitätsstudium vor, zweijähriger Unterricht führt zur Hochschulreife
•Der berufsbildende Sektor wird zurzeit grundlegend umstrukturiert
•Das Malta College of Arts, Science and Technology (MCAST)
hat die Durchführung bereits bestehender berufsbildender Lehrgänge übernommen und bietet neueAusbildungsmöglichkeiten an
• Fachausbildungen sind an vier Schultypen (i. d. R. 3 Jahre) möglich
-MCAST
-Fachinstitute
-Fachbildungszentrum
-Erweiterte Ausbildungsprogramme
Das System der beruflichen Bildung der Sekundarstufe II in Malta stützt sich auf eine Struktur aus neun Instituten, dieAusbildungsgänge in neun Hauptgebieten anbieten.
Jedes Institut bietet eine Vielzahl von Kursen auf seinem jeweiligen Fachgebiet. Die meisten Programme werden entweder von Vollzeitschülern genutzt oder von Auszubildenden, die die Kurse am College kombinieren mit einem Praktikum bei einem entsprechenden
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Arbeitgeber. Die Programme werden auf allen Ebenen angeboten, von der Vorbereitungsebene (Ebene 0) bis zum «Higher National Diploma» (Ebene 4). Jedes Institut bietet eine Vielzahl von Kursen für alle Eingangsbedingungen, um auch denen ein Weiterkommen zu ermöglichen, die ansonsten nicht in der Lage wären, ihreAusbildung fortzusetzen. Die Grundlagenkurse (Niveau 1) bilden den Anfangspunkt für einen Weg, der zu höheren Abschlüssen und Diplomkursen führt. Die neun Institute decken gemeinsam die meisten Berufsbereiche ab.
Lehrlingsausbildung
Schüler, die eine fachliche/berufsbezogene Ausbildung der Sekundarstufe II absolvieren, können an Programmen zur Lehrlingsausbildung teilnehmen.
Die Verbindung zwischen Berufsbildung und Industrie stellen die beiden Lehrlingsausbildungsprogramme (TAS und ESTS) her.
Tertiärbereich
• Es gibt nur eine Universität
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist das Bestehen der Prüfung für das „University Matriculation Certificate“ bzw. das „Secondary Education Certificate“.
Hochschulbildung auf Undergraduateund Postgraduate-Ebene bietet die Universität Malta, die zu 100 % staatlich finanziert, autonom und selbstverwaltet ist. Die Studiengänge dauern zwischen einem und sechs Jahren.
Das Studium gliedert sich in zwei Studienabschnitte: Undergraduate (Abschluss: Bachelor) und Postgraduate (Abschluss: Master). Die Studiendauer wird gemäß dem europäischen Kreditpunktesystem (ECTS) bemessen. Das Promotionsstudium dauert vier bis fünf Jahre. Es setzt den Master-Abschluss voraus. Für den Erwerb des Doktortitels ist eine „Thesis“ (vergleichbar mit der Dissertation) zu verfassen.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
•Träger der Weiterbildung sind Betriebe und Kommunen
•Es existiert ein gut ausgebautes System mit hoher Beteiligung Die Abteilung Erwachsenenbildung und Abendkurse hat ein breitge-
fächertes Angebot, mit berufsbezogenen, akademischen, handwerklichen
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undfreizeitrelevantenThemensowieKurseninTheater,MusikundKunst. DieAbteilungbetreibtZentrenfürSchreib-undLesekursefürErwachsene sowieeineTagesstätte,außerdembietetdasErwachsenenbildungszentrum verschiedene Kurse auf Sekundarniveau, die sich besonders an Rückkehrer richten. Zusätzlich werden spezielle Kurse organisiertfür verschiedene Stellen einschließlich Behörden und privater Einrichtungen.
Fragen zum Text:
1.Welche staatliche Schultypen gibt es auf der Sekundarebene?
2.Worauf ist die Bildungspolitik der derzeitigen Regierung ausgerichtet?
3.Was ist Junior Lyceum?
Niederlande
In den Niederlanden gibt es die verschiedensten Arten von Schulen, z.B. römisch-katholische, christlich-protestantische, jüdische, islamische und hinduistische, aber auch Rudolf-Steiner- oder Waldorf-, Montessori-, Jenaplanund Daltonschulen. Neben diesen Privatschulen gibt es die öffentlichen Schulen, die meist von den Gemeinden getragen werden. Über die Hälfte aller Schulen sind Privatschulen.
Allgemeines
Hauptmerkmale sind Bildungsfreiheit und finanzielle Gleichstellung von öffentlichen und privaten Schulen, daraus folgt ein sehr hoher Anteil an Privatschulen (65 bis 70% Privatschüler);
•Vollzeitschulpflicht beginnt mit dem 1. Schultag, der auf den fünften Geburtstag eines Kindes folgt und endet mit der Vollendung des Schuljahres, in dem der Schüler 16 Jahre alt wird oder dem Nachweis des Vollzeitschulbesuches von mindestens 12 Schuljahren; weitergehende Teilzeitschulpflicht bis zum 18. Lebensjahr
•Bis zum Alter von 16 Jahren kostenfrei
•Ganztagsschulen
•Das niederländische Schulsystem besteht aus 5 Hauptkate gorien:
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1.Grundschulunterricht
2.Spezialunterricht
3.Weiterführender Unterricht
4.Weiterbildung für Erwachsene
5.Höherer Berufsschulunterricht (HBO) Fachhochschule und Wissenschaftlicher Unterricht Universität
Elementarbereich
•Keine eigenständigen Kindergärten oder Vorschulen
•Betreuungsangebote für unter Vieroder Fünfjährige in Spielgruppen und Kindertagesstätten
•96 % der Kinder besuchen ab dem 4. Lebensjahr freiwillig die
Basisschool
Primarbereich
•Bildungseinrichtung für Kinder von vier bis zwölf Jahren ist die Basisschule oder
•Primarbereich) umfasst acht Schuljahre,
-Unterteilung in Primarstufe I ( Schuljahre 1 bis 4) und
-Primarbereich II (5. bis 8. Klassestufe):
-Stundenplan und Zusammensetzung der Klassen in altershomogene oder altersgemischte Gruppen oder nach Leistungsniveau je nach Schule unterschiedlich
Sekundarbereich I
•Sekundarschulen für 12bis 16-/18-Jährige mit nur einem (Gymnasium) oder mehreren Ausbildungsgängen (Gesamtschule)
•Dreijährige Phase der allgemeinen Grundbildung für alleArten der Sekundarschulen, Unterricht in 15 Fächern für alle nach demselben Lehrplan, zentral geregelte Abschlussprüfung, anschließend endgültige Entscheidung über weiteren Bildungsweg
•Vier Ausbildungsgänge stehen zur Wahl:
-Studienvorbereitender Sekundarunterricht am Gymnasium, Lyceum, Atheneum oder einer Kooperativen Gesamtschule zur Vorbereitung auf das Universitätsstudium (Dauer: sechs Jahre)
-Höherer allgemein bildender Sekundarunterricht zur Vorbereitung auf die Fachhochschule (Dauer: fünf Jahre)
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-Mittlerer allgemein bildender Sekundarunterricht zur Vorbereitung auf den Berufsbildenden Sekundarbereich II (Dauer: vier Jahre)
-Berufsvorbereitender Sekundarunterricht zur Vorbereitung auf die Lehre oder eine Schule des berufsbildenden Sekundarbereich II (Dauer 4 Jahre)
• Schulinterne und landesweit einheitliche Abschlussprüfung für alle Ausbildungsgänge, Abschlusszeugnis
Sekundarbereich II
Zwei Möglichkeiten der beruflichen Erstausbildung:
-Zwei-, drei-, oder vierjähriger berufsbildender Sekundarunterricht
-Vollzeitschulen bereiten auf mittlere Berufsfunktionen inTechnik, Wirtschaft, Landwirtschaft, Verwaltung, Sozialfürsorge, Gesundheitspflege und öffentlichen Dienst vor
-Zweibis dreijährige Lehrlingsausbildung für Jugendliche ab 16 Jahren
Berufsausbildung
Es gibt in den Niederlanden keine staatliche Einrichtung wie die Berufsberatung in Deutschland, die Vermittlungshilfe bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle (Lehrstelle) anbietet.
Die Berufsausbildung außerhalb des Hochschulund Fachhochschulbereiches findet in den Niederlanden statt im MBO Bereich. Der MBO Bereich hat verschiedenste Aufgaben, die in einem speziellen Gesetz beschrieben sind. Schulen in diesem Bereich haben unterschiedliche Namen.
Alle Schulen bieten Ausbildungen in 4 Fachbereichen:
•Dienstleistung und Gesundheitspflege
•Wirtschaft
•Tourismus und Gaststättengewerbe
•Technik
•Darunter findet man dann die einzelnen Berufe
Die Berufe sind in 4 Qualifikationsebenen unterteilt. Je nach Beruf gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten von Stufe 1 bis Stufe 4 und weiter bis hin zu einem Studium an der Fachhochschule. Der Schulbesuch ist nicht kostenlos.
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Tertiärbereich
Die Niederlande zählen zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa. Neben renommierten „Universitäten“ streben viele Fachhochschulen, sehr stark praxisbezogene bzw. anwendungsbezogene wissenschaftlicheAusbildung von vier Jahren Dauer, eine Spitzenstellung innerhalb Europas an.
•Studiendauer im Durchschnitt: vier Jahre
•Einführung der Bachelor-Master-Struktur (teilweise noch in Vorbereitung)
•Jährliche Studiengebühren
•Grundstipendium für alle
Die Absolventen niederländischer Fachhochschulen führen den Titel Ingenieur oder Baccalaureus, die Absolventen der niederländischen Universitäten erwerben den Titel (ir), „doctorandus“ (drs) oder, bei Abschluss eines Jurastudiums, „meester in de rechten“ (mr). Anstelle dieser Titel kann auch der Titel „Master“ geführt werden.
Wer promoviert, erwirbt den Doktorgrad (dr). Diese akademischen Grade sind gesetzlich geschützt.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
Regionale Ausbildungszentren für Bildungsangebote im Bereich der Erwachsenenbildung, u. a. allgemein bildender Sekundarunterricht für Erwachsene, Angebote zur beruflichen Grundbildung, Fachausbildung, Weiterqualifikation, diverse Kurse zur Erweiterung der Allgemeinbildung und der sozialen Fähigkeiten.
Fragen zum Text:
1.Gibt es in Niederlanden Privatschulen?
2.Welche Fachbereiche derAusbildung bieten die Schulen?
3.Welchen Titel erwerben die Absolventen der niederländischen Universitäten?
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Österreich
Allgemeines
•Neunjährige Schulpflicht für alle Kinder
•Staatliche und private Schulen (teilweise schulgeldpflichtig)
Elementarbereich
•Freiwillige Vorschulerziehung für Kinder von drei bis sechs Jahren in öffentlichen oder privaten Kindergärten
•Eltern können zwischen Halbtagsund Ganztagskindergärten wählen
•Ab dem vollendeten fünften LebensjahrAngebot einerVorschule
Schulpflicht
Sie beginnt mit dem auf die Vollendung des 6.Lebensjahres folgenden 1.September und dauert neun Schuljahre.
Die allgemeine Schulpflicht wird durch den Besuch der nachstehend angeführten Schularten erfüllt:
–in den ersten vier Schuljahren durch den Besuch der Volksschule (Grundschule) oder Sonderschule,
–im 5. bis 8. Schuljahr durch den Besuch der Hauptschule, der allgemeinbildenden höheren Schule oder einer Sonderschuloberstufe,
–im 9.Schuljahr durch den Besuch der Polytechnischen Schule, den Weiterbesuch einer Hauptoder Sonderschule, oder durch den Besuch einer mittleren bzw. höheren Schule.
Primarbereich
• Vierjährige Volksschule soll allen Schülerinnen und Schülern
dieselbe umfassende Elementarbildung vermitteln
•Spezielle Vorschulstufe zur individuellen Förderung von schulpflichtigen aber nicht schulreifen Kindern
Die Hauptschule ist in die jeweilige Gemeinde integriert und kann auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler — je nach Region, nach individuellen Interessensund Begabungsschwerpunkten etc. — relativ flexibel eingehen. Jede Schule hat die Möglichkeit, eigene schulautonome Lehrpläne zu erlassen.
Sekundarbereich I
•Nach der Grundschule folgt die vierjährige Sekundarstufe I
•Zwei Schultypen zur Wahl:
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-Hauptschule: Vermittlung einer grundlegenden Allgemeinbildung und primäre Vorbereitung auf das Arbeitsleben
-Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule (AHS) mit dem Schwerpunkt einer erweiterten Allgemeinbildung
Sekundarbereich II
•Übertritt in die Sekundarstufe II von beiden Schultypen möglich
•AnschließendAufsplitterunginallgemeineundberufliche Bildung:
•Schulen mit dem SchwerpunktAllgemeinbildung (Gymnasium, Realgymnasium, Wirtschaftskundliches Realgymnasium) zur Vorbe-
reitung auf die Universität und spezialisierteAusbildungen,
•Reifeprüfung (Matura) als Abschluss und Zugang zur Hochschulbildung
•Beruflicher Bildungszweig untergliedert in zwei Hauptstränge:
•duales Ausbildungssystem, als Vorbereitung auf eine Lehraus-
bildung nach dem neunten PflichtschuljahrAbsolvierung einer einjährigen Polytechnischen Schule möglich; eigentliche Lehrausbildung erfolgt dann teils im Lehrbetrieb und teils in der Berufsschule
• Ausbildung an einer berufsbildenden mittleren oder berufsbildenden höheren Schule für die Bereiche Handel, Sozialberufe, Landund Forstwirtschaft sowie Technik, Wirtschaft und Kunst; erfolgreicher Abschluss befähigt zur entsprechenden Berufsausübung
•Beginn der berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) nach dem achten Schuljahr, Dauer zwischen einem und vier Jahren;
•Berufsbildende höhere Schulen (BHS) schließen nach fünf Jah-
ren mit der Matura ab
• Möglicher Abschluss von Lehrausbildung und BMS seit 1997 mit der Berufsreifeprüfung, als zusätzlicher Möglichkeit des Zugangs zur Hochschulausbildung
Sonderschule
Die Sonderschule umfasst acht Schulstufen, es gibt Sonderschulen für körperbehinderte, sprachgestörte, sehbehinderte, schwerhörige und erziehungsschwierige Kinder sowie Heilstättenschulen.
Polytechnische Schule
Die Polytechnische Schule schließt an die 8.Schulstufe an und umfasst ein Schuljahr.
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