Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
12.08.2026
Размер:
1 Мб
Скачать

Folkeskole ist eine koedukative, allen Schülern offen stehende Einheitsschule, deren Besuch kostenlos ist

Für dieAbschlussprüfung nach der 9. Klasse und die erweiterte Abschlussprüfung nach der 10. Klasse werden Aufgaben zentral vom Bildungsministerium vorgegeben

Parallel zur Folkeskole gibt es freie Schulen (schulgeldpflichtig), die ca. 12 % eines Altersjahrgangs besuchen

Sekundarbereich II

Ca. 10 % der Schüler eines Jahrgangs gehen nach Erfüllung der Unterrichtspflicht von der Schule ab und ohne weitereAusbildung direkt in den Arbeitsmarkt über

Meist wird die sog. Folkeskole gewählt, ein 10. Schuljahr kann freiwillig absolviert werden. Die Folkeskole ist also eine Gesamtschule, die sowohl den Primarwie auch den Sekundarbereich umfasst.

Nach Ende der Folkeskole gibt es verschiedene Bildungsmöglichkeiten:

Das allgemein bildende Gymnasium: es bereitet in zwei oder

drei Jahren (in Abhängigkeit vom freiwilligen 10. Schuljahr) auf die allgemeine Hochschulreife vor und endet mit dem „Studenterkurser“

Die Tagesoder Abendschule (zweijährig): hier kann nach dem 10. Schuljahr der Folkeskole durch die Höhere Vorbreitungsprüfung auch die Hochschulreife erlangt werden

Die berufliche Grundausbildung: sie ist im Rahmen des Dualen Systems in drei bis vier Jahren möglich, die mit einer Abschlussprüfung endet

Die Produktionsschulen sind u. a. von den Kommunen eingerichtet und verbinden theoretischen Unterricht, Beratung, praxisnahe Arbeit und Produktion miteinander mit dem Ziel, die Ausbildungsund Arbeitsmarktchancen zu verbessern (Dauer i. d. R. ein Jahr)

DieVollzeitausbildungsgängeaneinemberuflichen Gymnasium: die als doppelt qualifizierende „berufsgymnasiale“ Ausbildungsgänge (2 bis 3 Jahre) und nach der Abschlussprüfung sowohl einen berufsqualifizierendenAbschluss vergeben als auch die Hochschulzugangsberechtigung — Höhere Handelsprüfung und Technische Prüfung

21

Der allgemeine höhere Sekundarunterricht führt zum „studen­ tereksamen“.

Die andere Form des höheren Sekundarunterrichts enthält bereits berufliche Inhalte: 3-jährige Kurse bereiten entweder auf das Höhere Handelsexamen oder das Höhere Technische Examen vor.

In diesen Kursen wird auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet und gleichzeitig der Hochschulzugang eröffnet.

Berufsausbildung

Berufliche Ausbildung findet alternierend zwischen Schule und Betrieb statt.

Die Berufsausbildung in Dänemark besteht nun aus zwei Elementen: einer vorgeschalteten, schulischen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden (dualen) spezialisierten.

Die Grundausbildung

findet an einer Berufsschule statt.

dauert 10–60 Wochen.

beinhaltet Grundlagenfächer, fächerübergreifende Inhalte, Wahlfächer, Einführungsund Stützkurse.

vermittelt Grundlagen und bietet Orientierungsmöglichkeiten.

kann in sieben Berufsfeldern durchgeführt werden:

1.Technologie / Kommunikation

2.Bauund Anlagengewerbe

3.Handwerk und Technik

4.Lebensmittel, Gastronomie, Hotelund Gastgewerbe

5.Transport, Logistik

6.Dienstleistung

7.Wirtschaft, Handel, Bürowirtschaft und Bankwesen schließt mit einem Abschlusszeugnis ab.

bildet die Grundlage/Zugangsvoraussetzung für die anschlie-

ßende Hauptausbildung (85 Ausbildungsgänge). Die Hauptausbildung (berufliche Spezialisierung)

setzt einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb (oder einer Berufsschule) voraus (Betrieb muss selber gesucht werden; die Berufsschule ist behilflich).

22

dauert maximal 3,5 Jahre.

findet im Wechsel zwischen Betrieb und Schule statt.

ermöglicht den Erwerb von Zusatzqualifikationen (Studienberechtigung, betrieblich erforderliche Zusatzqualifikationen).

schließt mit einerAbschlussprüfung ab.

Tertiärbereich

Universitäten und andere Hochschulen

Fachhochschulen und Volkshochschulen

Dänemark hat ein gut ausgebautes Hochschulsystem. In Anlehnung an das angelsächsische Studiensystem können mit der Hochschulzugangsberechtigung an mehr als 130 Lehreinrichtungen auf Hochschulniveau Studiengänge gewählt werden. Darunter sind drei Universitäten mit mehreren Fakultäten, zwei Reform-Universitäten, zehn Universitäten, die sich auf Ingenieurwissenschaften, Veterinärwissenschaften, Pharmazie, Kunst, Musik, Architektur und Wirtschaftswissenschaften spezialisiert haben.

Weiterhin gibt es mehr als 100 Lehreinrichtungen auf Hochschulniveau, die mittelfristige, stärker praxisbezogene Studiengänge anbieten, wie Lehrer, Sozialberater, Krankenpfleger und Ingenieure.

An den Hochschulen wird meist nach einem ersten 3-jährigen Studienabschluss der bachelor erreicht, dem kann sich ein 2-jährigesAuf- baustudium anschließen, das mit dem candidatus abgeschlossen wird. Ein 3-jähriges Postgraduiertenstudium kann zum Ph. D. (Promotion) führen.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Weiterbildungen finden in verschiedenen Institutionen statt.

Fragen zum Text:

1.Was ist Elementarbereich?

2.Was ist Folkeskole?

3.Wo findet die Grundausbildung statt?

23

Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland liegt die Zuständigkeit für die Schulen und Hochschulen bei den Bundesländern (Kulturhoheit). Die allgemeinbildenden wie die berufsbildenden Schulen, aber auch die Hochschulen sind in ihrer großen Mehrzahl staatliche Einrichtungen. Private Bildungseinrichtungen, deren Genehmigung, staatliche Anerkennung und finanzielle Förderung sind in besonderen Gesetzen der Länder geregelt und spielen bisher, gemessen an der Zahl der Schüler und Studenten, eine untergeordnete Rolle.

DieSchulpflichtbeginntimAltervonsechsJahren.Indenmeisten Bundesländern beträgt die allgemeine Vollzeitschulpflicht neun Jahre, in Berlin, Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen — zehn Jahre. Daneben besteht in allen Bundesländern nach der allgemeinen Vollzeitschulpflicht eine in der Regel dreijährige Berufsschulpflicht für diejenigen Jugendlichen, die keine weiterführende allgemeinbildende Vollzeitschule (z.B. Gymnasium) besuchen. Privatschulen spielen in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle im gesamten Bildungssystem. Meist sind hier hohe Schulgebühren zu entrichten.

Elementarbereich

Der Besuch einer Vorschule oder eines Kindergartens ist freiwillig, in der Regel wird der Kindergartenbesuch ab dem dritten Lebensjahr in Anspruch genommen.

Für den vorschulischen Bereich (Kindergärten, Schulkindergärten, Vorklassen) sorgen überwiegend freie Wohlfahrtsträger (z.B. die Kirchen) oder Kommunen. Einrichtungen in freier und öffentlicher Trägerschaft.

Kindergärten als Einrichtungen der Vorschulerziehung i. d. R. für Dreibis Sechsjährige

Versorgungsgrad ist in den Ländern sehr unterschiedlich

Schulsystem

Die Schulpflicht beträgt zwölf Jahre.

Pflichtschule beginnt imAlter von sechs Jahren

Umfasst i. d. R. neun Jahre Vollzeitschule

Bund ist nur für bestimmte Aufgabenbereiche im Bildungssek-

tor zuständig

24

Länder sind primär für die Schulgesetzgebung und Verwaltung des Bildungswesens zuständig

Bildung ist in der Vollzeitschulpflicht kostenlos, private Schulen können Schulgeld verlangen

Schulgeld auch in verschiedenen Ausbildungsformen möglich

Hochschulbildung ist noch kostenlos

Struktur des Bildungssystems mitunter von Bundesland zu Bundesland variabel

Primarbereich

Umfasst die Grundschule (Dauer: 1. bis 4. Jahrgangsstufe oder 1. bis 6. Jahrgangsstufe)

Das allgemeinbildende Schulwesen ist durch eine für alle Schüler gemeinsame Grundschule und darauf aufbauende weiterführende Schulen gekennzeichnet.

Hauptschule

Den Hauptschulabschluss erreicht man mit dem erfolgreichen Abschluss der neunten Klasse einer Hauptschule oder einer Gesamtschule. Die meisten Jugendlichen mit einem Hauptschulabschluss beginnen eine betriebliche Berufsausbildung. Hauptschüler mit guten Noten können über weiterführende Schulen höhere Schulabschlüsse erreichen.

Mittlerer Bildungsabschluss

Den mittleren Bildungsabschluss kann man erwerben an:

einer Realschule,

an einer Gesamtschule,

an einigen Hauptschulen oder

an einem Gymnasium.

Für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss besteht die Möglichkeit, an Aufbaugymnasien oder beruflichen Gymnasien die schulische Ausbildung bis zum Abitur fortzusetzen. Der mittlere Bildungsabschluss ist oft Voraussetzung für eine schulische Berufsausbildung (z.B. Krankenpfleger/-schwester, Erzieher/in, Chemisch-technische/r Assistent/in). Auch für betriebliche Berufsausbildungen bietet er bessere Ausgangsbedingungen, zum Beispiel bei kaufmännischen Berufen.

25

Sonderschule/Förderschule

An Sonderschulen/Förderschulen werden behinderte Schüler und Schülerinnen unterrichtet, zum Beispiel blinde oder gehörlose Kinder. Es gibt auch Förderschulen für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Grundsätzlich kann man auch mit dem Abschluss einer Sonder-/För- derschule einen Beruf erlernen. Die Berufsberatung bietet Jugendlichen, die eine Berufsausbildung noch nicht bewältigen können, die Teilnahme an speziellen Förderungslehrgängen an.

Sekundarbereich

Der Sekundarstufe I wird die Hauptschule (5. bzw. 7.-10. Schuljahr), die Realschule (5.-10. Schuljahr) und die Unterstufe des Gymnasiums (5.-10. Schuljahr) zugeordnet.

Übergang in die weiterführenden Schulen des Sekundarbereichs ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt

I. d. R. geben Lehrer am Ende der Grundschule eine Schullaufbahnempfehlung

Sekundarbereich I umfasst die Klassenstufe 5 bis 10 (bzw. Klassenstufe 7 bis10)

Klassenstufe 5 und 6 zur Förderung und Orientierung

Je nach Bundesland stehen verschiedene Schulformen zu Wahl:

Gymnasium: Bereitet auf die Abiturprüfung vor; am Ende der Sekundarstufe I kann in die gymnasiale Oberstufe gewechselt oder die Schule verlassen werden (allerdings gibt es keine einheitlichen Regelungen über die mittlere Qualifikation)

Realschule : Bereitet auf den Abschluss der Mittleren Reife am Ende der 10. Klassenstufe vor; danach ist der Übergang in Berufsausbildungen möglich

Hauptschule: Führt nach der 9. Klasse zum Hauptschulabschluss, danach Option für verschiedene Ausbildungsformen; Möglichkeit des qualifizierten Hauptschulabschlusses (10. Schuljahr)

Gesamtschulen: Verschiedene Abschlüsse möglich

Daneben gibt es Schulformen, die verschiedene Schulformen vereinen, solche Verbundschulen sind z. B. Regelschulen, Sekundarschulen, Integrierte Hauptund Realschulen

26

Sekundarstufe II

AlsSekundarstufeIIbezeichnetmandieJahrgangstufen11–12vonall- gemeinbildenden Gymnasien, beruflichen Gymnasien und die Klassen 11 und 12 von Fachoberschulen der verschiedenen Fachrichtungen.

Allgemein bildende Qualifikationen:

Im allgemein bildenden Schulwesen Vorbereitung auf die Hochschulreife (Abitur) in zwei Jahren (Gymnasien und Gesamtschulen)

Im beruflichen Schulwesen gibt es in einigen Ländern die Möglichkeit an beruflichen Gymnasien (auch Fachgymnasien) die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben

Fachoberschule kann von Absolventen der Realschule besucht werden und bereitet auf den Erwerb der Fachhochschulreife vor

Allgemeine Hochschulreife

Die allgemeine Hochschulreife erwirbt man in der Regel mit dem Abitur. Dabei wird nach dem zwölften oder dreizehnten Schuljahr eine Prüfung abgelegt an

einem Gymnasium oder (je nach Bundesland) beruflichen Gymnasium

einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

Auch diesen Bildungsabschluss kann man über Kollegs, Abendgymnasien oder Externenprüfungen erreichen. Ohne zusätzliche Prüfung erwirbt man ihn mit einem bestandenen Diplom einer Fachhochschule.

Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife erwirbt man z.B.:

an einer Fachoberschule (Voraussetzung für die Aufnahme ist ein mittlerer Bildungsabschluss), oder

durch die Versetzung in die zwölfte Klasse eines Gymnasiums (in manchen Bundesländern erst nach einem zusätzlichen mindestens einjährigen Praktikum), oder

in einigen Bundesländern an Berufsschulen durch Zusatzunterricht und Prüfung weitere MöglichkeitenbietenBerufskollegs,Abendgymnasien für Berufstätige oder Berufsfachschulen mit Zusatzkursen

27

Ausbildung Berufsausbildung

DieAusbildung dauert bei den meisten Berufen drei oder dreieinhalb Jahre. Sie kann bei guten Leistungen oder besonderer Vorbildung auch verkürzt werden. Die Auszubildenden lernen an drei bis vier Tagen in der Woche im Ausbildungsbetrieb, und besuchen an ein bis zwei Tagen den Unterricht der Berufsschule. Dieser Unterricht kann zu Blöcken von mehreren Wochen zusammengefasst werden. Neben dem fachbezogenen Unterricht haben die Jugendlichen auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, oder Meister für die Betreuung der Jugendlichen zuständig. In Großbetrieben Sozialkunde und Englisch. Berufliche Qualifikationen

Es steht eine Vielzahl von Ausbildungsoptionen mit entsprechenden Abschlüssen offen

Duales System der Berufsausbildung,

Schulen des Gesundheitswesens

Berufsfachschulen

Berufsaufbauschulen

Die Berufsausbildung in Deutschland erfolgt nach dem so genannten dualen System.

Neben der reinen praktischenAusbildung in einem konkreten Betrieb findet ein berufsbezogener Unterricht in der Berufsschule statt. Dieser Unterricht umfasst in der Regel nicht mehr als zwei Tage in der Woche.

Die meisten Jugendlichen erlernen ihren Beruf in einer betrieblichen Berufsausbildung — in Handwerksoder Industriebetrieben, im Einzelhandel, in Verwaltungen, inArztpraxen,Anwaltskanzleien oder im öffentlichen Dienst. Während der Ausbildung besucht man auch die Berufsschule. Eine Reihe von Berufen, etwa im medizinischen oder sozialen Bereich, kann man nur an einer Schule erlernen (Fachschule oder Berufsfachschule).

Berufsausbildung — betrieblich

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Man muss sich bei dem Betrieb direkt bewerben. Die Betriebe wählen aus und achten dabei auch auf die Zeugnisnoten. Ohne Schulabschluss

28

ist es schwer, einenAusbildungsplatz zu finden. In einigen Berufen — zum Beispiel im kaufmännischen Bereich — erwarten die Betriebe mindestens einen mittleren Bildungsabschluss. Auch viele Jugendliche mit Abitur entscheiden sich für eine betrieblicheAusbildung.

Berufsausbildung — schulisch

Die Zugangsvoraussetzungen sind gesetzlich geregelt. Je nach Bundesland kann es Unterschiede geben. Meist wird ein mittlerer Bildungsabschluss verlangt, oft ein Mindestalter von 17 oder 18 Jahren, in einigen Berufen ein Vorpraktikum. Um einen Ausbildungsplatz muss mansichbeiderjeweiligenSchuleselbstbewerben.DieSchulenheißen meist Fachschule oder Berufsfachschule; je nach Bundesland gibt es aber auch andere Bezeichnungen wie Berufskolleg oder Fachakademie.

Berufsabschlüsse

Die Ausbildung an staatlichen Schulen führt zu einem Berufsabschluss mit einer staatlichenAbschlussprüfung. Formal gleiche Qualität habenAbschlüsse an Privatschulen, wenn diese staatlich anerkannt sind.

Tertiärbereich

Die allgemeine Hochschulreife berechtigt grundsätzlich zum Studium aller Studiengänge an einer Wissenschaftlichen Hochschule (Universität) oder an einer Fachhochschule. Für verschiedene Fächer bestehen jedoch Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus), oder es werden Eignungsprüfungen durchgeführt.

Derzeit Umstellung vieler Studiengänge auf Bachelorund Masterstudiengänge.

Zum so genannten Tertiärbereich des deutschen Bildungswesens gehören Hochschulen, Schulen des Gesundheitswesens und Fachschulen.

Studiengebühren waren in Deutschland früher tabu. Inzwischen haben einige Bundesländer Studiengebühren für das Erststudium (zum Beispiel Bachelor, Diplom, Magister) eingeführt. Diese betragen je nach Bundesland und Hochschule rund 500 Euro pro Semester.

Studierende haben in Deutschland die Möglichkeit, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) monatliche Zuwendun-

29

gen zu erhalten. Diese sind zeitlich befristet (meist acht Semester) und müssen zu 50 % in Raten zurückgezahlt werden. Diese Rückzahlung erfolgt je nach finanzieller Liquidität und beginnt frühestens fünf Jahre nach Erhalt der letzten Bafögzahlung.

Die verschiedenen Hochschularten und ihre Aufgaben werden durch Hochschulgesetze in den Ländern geregelt. Nach derAufgabenstellung unterscheidet man

Universitäten

Technische Universitäten / Hochschulen

Gesamthochschulen

Universitäten der Bundeswehr

Hochschulen für Medizin

Hochschulen für Sport

Hochschulen für Kunst

Hochschulen für Musik

Kirchliche und philosophisch-theologische Hochschulen

Pädagogische Hochschulen

Fachhochschulen und Fachhochschulen für öffentliche Verwal-

tung

Das Studium gliedert sich in den meisten Fällen in ein Grundstudium und ein Hauptstudium.

Das Grundstudium vermittelt allgemeine Grundlagen und wird in der Regel mit einer Prüfung (Vordiplom/Zwischenprüfung) abgeschlossen.

Das Hauptstudium dient der Vertiefung in den Pflichtfächern und der Schwerpunktbildung. Dafür werden Wahlpflichtfächer und Wahlfächer angeboten, die die Möglichkeit bieten, Studienwünsche auch dann zu verwirklichen, wenn dazu kein besonderer Studiengang besteht.

Abschlussprüfungen

Die verschiedenen Abschlussprüfungen:

Diplom

Magister

Staatsexamen

30

Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]