От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов
.pdf1389 · Königin Margarete I. von Dänemark besiegt König Albrecht, er wird abgesetzt
1397 · der Großneffe von Königin Margarete I., Erich VII. von Pommern, in Kalmar zum König Dänemarks, Norwegens und Schwedens gekrönt (Kalmarer Union)
1434 · mittelschwedischer Bauernaufstand gegen König Erich unter Engelbrecht Engelbrechtsson
1436 · Kampf des schwedischen Marschalls Karl Knutsson gegen König Erich
1439 · König Erich dankt ab
1448 · Karl Knutsson wird zum schwedischen König gewählt, anhaltende Kämpfe Schwedens gegen Dänemark-Norwegen
1470 · Tod von König Karl Knutsson, Fortsetzung des Kampfes gegen Dänemark-Norwegen unter Sten Sture dem Älteren und Sten Sture dem Jüngeren
1520 · Sieg der Dänen über die Truppen von Sten Sture dem Jüngeren, Stockholmer Blutbad
1523 · Thronbesteigung von Gustav I. aus dem Hause Wasa, endgültige Trennung von der Kalmarer Union mit Dänemark-Norwegen 1527 · Reichstag in Västerås: Enteignung der Kirche, Einführung
der Reformation
1544 · Einführung der Erbmonarchie in Schweden
1560–1569 · Regierungszeit von Erich XIV.aus dem Hause Wasa, vorsichtige Expansionspolitik zur Rückgewinnung der schwedischen Westküste von Dänemark und Einfluß auf den Handel mit Russland
1561 · Eroberung von Estland
1563–1570 · Erster Nordischer Krieg, Dänemark, Polen und Lübeck gegen Schweden
1570 · Friede von Stettin nach dem Ersten Nordischen Krieg, Beibehaltung des status quo
1592–1604 · Regierungszeit von Sigismund III. (1587–1632 auch König von Polen), gescheiterter Versuch der Gegenreformation
1604 · König Sigismund III. aus dem Hause Wasa wird vom schwedischen Reichstag abgesetzt
221
1604 · Thronbesteigung von Karl IX. aus dem Hause Wasa 1611–1632 · Regierungszeit von König Gustavs II.Adolf, Schwe-
den wird Großmacht
1610 · Eroberung von Ingermanland
1617 · Eroberung von Karelien
1629 · Eroberung von Livland
1630 · Schweden engagiert sich im seit 1618 tobenden Deutschen Dreißigjährigen Krieg gegen den katholischen Kaiser
1632 · Gustav II. Adolf, König von Schweden aus dem Hause Wasa fällt in der Schlacht bei Lützen (in der Nähe von Leipzig), Nachfolger als Königin von Schweden wird seine Tochter Christine
1638 · Gründung der nordamerikanischen Kolonie Neu-Schwe- den im heutigen Delaware (Bundesstaat der USA)
1645 · Schweden erwirbt die Westküstenprovinz Halland und die Insel Ösel von Dänemark, sowie die Provinzen Jämtland und Herjedalen von Norwegen
1648 · Westfälischer Frieden nach dem Deutschen Dreißigjährigen Krieg, Schweden erwirbt Vorpommern, Wismar und die Bistümer Bremen und Verden
1652–1657 · schwedische Kolonie Witzen (Takoradi) an der Guineaküste in Afrika
1652–1659 · schwedische Kolonie Küstenkap an der Guineaküste in Afrika
1654 · Königin Christine verzichtet zugunsten ihres Cousins Karl X. Gustav auf den Thron, Ende des Dynastie der Wasa
1654–1660 · Regierungszeit von König Gustav II. Adolf aus dem Hause Zweibrücken
1655 · Schweden tritt Neu-Schweden an die Niederlande ab 1655–1657 · Zweiter Nordischer Krieg, Krieg zwischen Schweden,
Polen, Russland, Dänemark, Brandenburg und dem Deutschen Kaiser 1657–1659 · schwedische Kolonie Fort Wilhelm an der Guine-
aküste in Afrika
1657–1659 · schwedische Kolonie Christiansborg (Accra) an der Guineaküste in Afrika
222
1658 · Frieden von Roskilde mit Dänemark, Dänemark tritt die Westküstenprovinzen Bohuslän, Blekinge und Schonen, sowie die Provinz Trondheim in Norwegen und die Insel Bornholm an Schweden ab 1660 · Friede von Oliva nach dem Zweiten Nordischen Krieg,
Herstellung des status quo von 1655
1660 · Friede von Kopenhagen mit Dänemark nach dem Zweiten Nordischen Krieg, Schweden muss Bornholm und Tronheim wieder an Dänemark abtreten
1660–1697 · Regierungszeit von König Karl XI., Festigung der Macht im Innern des Reiches
1697–1718 · Regierungszeit von König Karl XII.
1700–1721 · Dritter Nordischer Krieg (DER Nordische Krieg), Dänemark, Sachsen, Polen, Rußland, Preußen und Hannover gegen Schweden
1719, 1720, 1721 · die Frieden von Stockholm, Frederiksborg und Nystad nach dem Dritten Nordischen Krieg, Schweden muss die Bistümer Bremen und Verden an Hannover abtreten, Schweden muss Süd-Vorpommern an Preußen abtreten, Schweden muss Livland, Estland, Dagö, Ösel, Ingermanland und Karelien an Russland abtreten, Niedergang Schwedens als Großmacht und Herrscher der Ostsee
1721–1772 · „Freiheitszeit“, Zeitraum umfassender bürgerlicher Rechte, gewährt durch Reichstag und Reichsrat
1771–1792 · Regierungszeit von König Gustav III. aus dem Hause Zweibrücken
1772 · König Gustav III. erzwingt die Einführung einer neuen Verfassung, Einschränkung der Rechte des Reichsrates, Wiederherstellung des Absolutismus
1789 · König Gustav III. erzwingt im Reichstag die Einführung der „Vereinigungsund Sicherheitsakte“ und vereinigt auf sich nahezu uneingeschränkte Macht
1792–1809 · Regierungszeit von König Gustav IV.Adolf aus dem Hause Zweibrücken
1803 · Schweden verpfändet Wismar an das Herzogtum Meck- lenburg-Schwerin, 1903 wird es endgültig an Mecklenburg-Schwerin zurückgegeben
223
1809 · Russland erobert Finnland, Schweden muss im Frieden von Fredrickshamn auch noch die Åland-Inseln an Russland abtreten, König Gustav IV. Adolf wird gestürzt
1809–1818 · Regierungszeit von König Karl XIII. aus dem Hause Zweibrücken
1810 · König Karl XIII. adoptiert den vom Reichstag zum Thronfolger bestimmten französischen Marschall Jean-Baptiste Bernadotte (Kronprinz Karl Johann), man erhofft sich davon französische Unterstützung gegen Russland
1813–1815 · Schweden beteiligt sich an den Befreiungskriegen gegen Napoleon, im Frieden von von Kiel muss Dänemark im Jahre 1814 Norwegen an Schweden abtreten, Norwegen wird mit Schweden in Personalunion verbunden (der König von Schweden ist gleichzeitig der König von Norwegen)
1815 · Wiener Kongress, Neuordnung Europas nach der Ära Napoléon, Schweden muss Vorpommern (Stralsund) an Preußen abtreten 1818–1844 · Regierungszeit von Jean-Baptiste Bernadotte als König Karl XIV. Johann, Begründung der bis heute bestehenden schwedischen Königs-Dynastie Bernadotte, in den Folgejahren zunehmende Neutralitätspolitik, in der Innenpolitik schrittweise liberale Reformen
1848 · liberales Kabinett
1905 · Norwegen beendet die Union mit Schweden und wird voll souverän
1914–1918 · Erster Weltkrieg, Schweden bleibt neutral 1918 · Verfassungsreform: allgemeines Wahlrecht 1920 · Eintritt in den Völkerbund
1939–1945 · Zweiter Weltkrieg, Schweden bleibt neutral, ca. 300 Schweden kämpfen freiwillig auf der Seite des Deutschen Reiches
1946 · Beitritt zur UNO
1949 · Gründungsmitglied des Europarates
1951 · Gründungsmitglied der EFTA
1953 · Beitritt zum Nordischen Rat
1971 · Verfassungsreform
1975 · neue Verfassung, der König hat keinerlei politische Macht mehr
224
1978 · die Erbfolge in der Monarchie wird auf das Erstgeburtsrecht umgestellt
1986 · Ermordung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Oluf Palme
1994 · Volksabstimmung für den Beitritt zur Europäischen Union
1995 · Beitritt zur Europäischen Union
Ursprung des Landesnamens:
Im schwedischen Landesnamen „Sverige“ sind die beiden Worte „Svear“ und „Riket“ erkennbar, Sverige = Svear-Riket = „Reich der Svear“.
Slowakische Republik (Slowakei)
•parlamentarische Republik
•Eigenbezeichnung: Slovenská Republika
Fläche: 49 036 km²
•Einwohner: 5 400 000 davon
86 % Slowaken
10 % Ungarn
2 % Polen
1 % Tschechen
0,5 % Ruthenen und Ukrainer
0,1 % Deutsche
•Bevölkerungsdichte:
110 Ew./km²
• Hauptstadt:
Bratislava
(deutsch Pressburg, ungarisch Pozsony) 445 000 Ew.
225
•Amtssprache: Slowakisch
•sonstige Sprachen: Ungarisch, Tschechisch, Deutsch
•Währung ab dem 01.01.2009: 1 Euro ( € ) = 100 Cent
•Währung bis zum 31.12.2008: Slowakische Krone (Sk) = 100 Heller
•Zeitzone:
MEZ
Geschichte:
Antike · Besiedlung durch Kelten
300–200 v.Chr. · Besiedlung durch Sweben, Wandalen, Quaden, Markomannen und Langobarden
6. Jahrhundert · Besiedlung durch Slowaken, Abhängigkeit von den Awaren
8.Jahrhundert · Abhängigkeit vom Frankischen Reich
9.Jahrhundert · zum Großmahrischen Reich
10.Jahrhundert · Tschechen, Polen und Ungarn versuchen ab-
wechselnd die Slowakei zu annektieren
1018 · die Slowakei wird ein Teil Ungarns, bleibt jedoch zunächst ein Teilfürstentum (tertia pars regni)
1321 ·mitMatthäusvonTrentschinstirbtderletzteslowakischeFürst 1687 · die Slowakei kommt mit Ungarn an das Haus Habsburg 10.09.1919 · Friedensvertrag von Saint-Germain, die Slowakei wird von Ungarn unabhängig, jedoch mit der Tschechei zum Staat
Tschechoslowakei zusammengeschlossen
14.03.1939 · die Slowakische Volkspartei proklamiert unter Josef Tiso (1887–1947) die Slowakische Republik, Beitritt zum Drei-Mäch- te-Pakt (Achse)
1941–1945 · Beteiligung der Slowakei am Krieg des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion, 1944 Volksaufstand gegen die Slowakische Volkspartei und deutsche Besatzungstruppen, 1945 Besetzung durch sowjetische Truppen
226
Mai 1945 · Wiederherstellung der Tschechoslowakei als sozialistische Republik unter sowjetischen Einfluss
18.04.1947 · Hinrichtung von Josef Tiso
01.01.1969 · die Slowakei wird ein Föderativer Teilstaat (Slowakische Sozialistische Republik) innerhalb der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (ÇSSR)
1989 · Sturz des kommunistischen Regimes in Prag, Unabhängigkeitsbestrebungen in der Slowakei
17.07.1992 · die Slowakei erklärt ihre Souveränität 02.09.1992 · Verfassung
01.01.1993 · Endgültige Trennung von der Tschechei, die Slowakei wird unabhängig
2004 · die Slowakei wird Mitglied der Europäischen Union 2009 · die Slowakei tritt der Euro-Zone bei
Ursprung des Landesnamens:
Der Name des Landes geht natürlich auf die Slowaken zurück, die wichtigste Volksgruppe des Landes. Das Wort „Slowak“ geht auf das slawische Wort „slovit“ zurück, was „sprechen“ heißt. Die Slowaken sind also die „Sprechenden“. Beachtenswert sind die Parallelen zu Slowenien, Slawonien und zu den „Slawen“ überhaupt.
Republik Slowenien
•parlamentarische Republik
•Eigenbezeichnung: Republika Slovenija
•Fläche:
20 255 km²
• Einwohner: 1 950 000 davon
92 % Slowenen,
3 % Kroaten,
227
2 % Serben
ferner Ungarn und Italiener
•Bevölkerungsdichte: 96 Ew./km²
•Hauptstadt: Ljubljana (Laibach) 270 000 Ew.
•Amtssprache: Slowenisch
•sonstige Sprachen: Serbisch, Kroatisch, Deutsch
•Währung:
1 Euro (€) = 100 Cent
• Zeitzone:
MEZ
Geschichte:
Antike · von Illyrern besiedelt
ca. 15 n.Chr. · die Eroberung Krains (Krain = Kernland des heutigen Slowenien) durch das Römische Reich ist abgeschlossen, zur Provinz Pannonia Superior
395 · bei der Teilung des Römischen Reiches kommt das heutige Krain an das Weströmische Reich
476–489 · Krain gehört zum Reich des Odoaker 489–553 · Krain gehört zum Reich der Ostgoten 6. Jhd. · Besiedlung durch Slawische Stämme 569–598 · Eroberung durch die Awaren
ca. 800 · das heutige Krain wird durch das Frankenreich der Karolinger unterworfen, Bildung der «Mark Krain», Verwaltung durch den Markgrafen und Herzog von Friaul
934 · die Mark Krain kommt zu Bayern
976 · Krain kommt zum Herzogtum Kärnten
1394 · Krain (einschl. Istrien) wird selbstständiges Habsburgisches Herzogtum
228
1797–1809 · Französische Revolutionskriege, Krain wird von den Franzosen besetzt
1810 · Krain wird mit Istrien, Kroatien, Dalmatien und Kärnten zu den französischen «Illyrischen Provinzen» zusammengefasst
29.03.1815 ·Wiener Kongress, Österreich (Haus Habsburg) erhält die 1809 verlorenen Gebiete zurück
1816 · Krain wird Teil des Habsburgischen Königreichs Illyrien März bis November 1848 · Revolution in Wien, Franz Joseph I.
von Habsburg wird neuer Kaiser, neue Verfassung
1849 · Ende der monarchischen Untergliederung des Landes und anstelle dessen Einrichtung von Kronländern mit eigenen Parlamenten, Auflösung des Königreichs Illyrien: Aufteilung in die Kronländer Kärnten, Krain, Görz-Gradisca und Istrien
1914–1918 · Erster Weltkrieg, danach Zusammenbruch der Kai- serlich-Königlichen Monarchie, Zerfall von Österreich-Ungarn in Nationalstaaten
10.09.1919 · Friedensvertrag von Saint-Germain nach dem Ersten Weltkrieg, Österreich muss Krain und Teile Kärntens und Steiermarks an das «Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen» (ab 1929 Jugoslawien genannt, hier klicken) abtreten, sie werden mit Krain zu Slowenien zusammengeschlossen
1939–1945 · Zweiter Weltkrieg, Jugoslawien ist zwischen 1941 und 1946 Schauplatz eines erbarmungslosen Partisanenund Bürgerkriegs zwischen Kommunisten (unter J.P.Tito), Republikanern, Monarchisten und Nationalisten, die Kommunisten setzen sich durch
06.04.1941 · Einmarsch deutscher und italienischer Truppen 17.04.1941 · Kapitulation Jugoslawiens, Jugoslawien wird aufge-
löst: der König flieht ins Exil, einige Gebiete müssen an Nachbarstaaten abgetreten werden (Makedonien, Kosovo, Banat und Slowenien), die Provinz Bosnien-Herzegowina wird Kroatien angeschlossen, Kroatien und Montenegro werden unabhängig, Serbien kommt unter deutsche Militärverwaltung, Slowenien wird zwischen dem Deutschen Reich (Nordteil) und Italien (Südteil) aufgeteilt
229
13.10.1943 · Kapitulation Italiens, daraufhin besetzt Deutschland unter anderem auch den Südteil Sloweniens, die «Provinz Laibach / Ljubljanska Pokrajina»
1945 · Eroberung und Besetzung der Region durch jugoslawische Partisanen, Vertreibung und teilweise auch Ermordung des größten Teils der im Lande verbliebenen deutschen Zivilbevölkerung
29.11.1945 · Ausrufung der «Föderativen Volksrepublik Jugoslawien» durch Tito
1990 · freie Wahlen
25.06.1991 · Slowenien erklärt seine Unabhängigkeit von Jugoslawien
Juli –August 1991 · Krieg gegen Jugoslawien Oktober 1991 · Rückzug der jugoslawischen Truppen
1992 · die Europäische Gemeinschaft (EG) erkennt Slowenien als unabhängig an, Slowenien tritt der UNO bei
2004 · Slowenien wird Mitglied der Europäischen Union 01.01.2007 · Einführung der Euro-Währung
Ursprung des Landesnamens:
Der Name des Landes geht natürlich auf die Slowenen zurück, die wichtigste Volksgruppe des Landes. Das Wort „Slowene“ geht auf das slawische Wort „slovit“ zurück, was „sprechen“ heißt. Die Slowenen sind also die „Sprechenden“. Beachtenswert sind die Parallelen zur Slowakei, Slawonien und zu den „Slawen“ überhaupt.
Königreich Spanien
•parlamentarische Monarchie
•Eigenbezeichnung: Reino de España
•Fläche:
504 750 km²
• Einwohner: 39 500 000
230
- #07.09.20261 Мб0От композитов к нанокомпозитам (классификация, особенности, технология получения, применение и свойства). Учебное пособие.pdf
- #07.09.2026661 Кб0От корней к ветвям (история одной словообразовательной группы NOMEN AGENTIS). Монография-1.pdf
- #
- #
- #07.09.20261 Мб0От мыса Головнина к Земле Александра I российские кругосветные экспедиции в первой половине XIX века.pdf
- #
- #
- #
- #
- #
- #
