От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов
.pdfzen der Vaterlandsliebe, des Humanismus und der Demokratie. Sie gewähren moralische, ästhetische, gesundheitliche, körperliche, ökologische und religiöse Erziehung. Die Grundschule teilt sich in zwei Stufen. Die erste ist vierjährige und die zweite fünfjährige. Nach Abschluss des vierten Schuljahrgangs können die Schüler die höheren Schuljahre der Grundschule besuchen oder sich um Aufnahme in das erste Studienjahr des achtjährigen Gymnasiums bewerben.
Sekundarbereich II
•In allen vierjährigen Bildungsgängen kann die allgemeine Hochschulreife erworben werden
•Ausbildungstypen:
–Allgemein bildendes Gymnasium:Ausbildungsdauer: vier Jahre (im Sekundarbereich II)
–Integrierte Sekundarschule:Ausbildungsdauer: vier Jahre; bie-
tet mehrere berufliche Bildungsgange und Kurse zur Qualifizierung und Weiterbildung an
–Mittlere Berufsschule/Berufsoberschule: Ausbildungsdauer: zwei bis vier Jahre; nach zwei Jahren qualifizierter Berufsabschluss; nach vier Jahren: qualifizierter Berufsabschluss und Hochschulreife
–Berufsfachschule: Ausbildungsdauer: zwei bis drei Jahre; qua-
lifizierter Berufsabschluss
Mittelschulen gewähren den Schülern Mittelberufsbildung, vollständige Mittelfachbildung, allgemeine Mittelbildung und Oberfachbildung. Sie bereiten die SchülerzurAusübung des Berufes und zu den Tätigkeiten in der Volkswirtschaft, Verwaltung, Kultur, Kunst und in den übrigen Bereichen des Lebens vor. ( auf fürs Hochschulstudium ) DieMittelschulenerziehendieSchüleraufGrundsätzenderVaterlandsliebe,desHumanismus,derDemokratieundimSinnderwissenschaftlichenErkenntnis.SiebildensiezurschöpferischenArbeitundFachtätigkeitimBerufausundgewährenmoralische,ästhetische,gesundheitliche, körperliche, ökologische und religiöse oder ethische Erziehung. Mittelschulen gliedern sich in angeführte Typen:
1.Berufslehranstalt
2.Gymnasium
3.Mittelfachschule
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Berufsausbildung
Mittelberufslehranstalt bildet die Schüler in zwei — und dreijährigen Ausbildungsberufen und in vierjährigen Fachrichtungen aus zur Ausübung der Arbeiterberufen und Fachtätigkeiten. Das Studium wird mit Abschlussprüfung beendet. Im vierjährigen Studium werden die Schüler in den Fachrichtungen zur Ausübung technisch — wirtschaftlicher Tätigkeiten von Betriebscharakter ausgebildet. Das Studium gewährt vollständige Mittelfachbildung und wird mit Abitur beendet. Mittelberufslehranstalt — sichert den Schülern theoretische, praktische Ausbildung, beziehungsweise außerschulische Erziehung. Gymnasium ist allgemeinbildende, differenzierte Schule, die die Schüler vor allem fürs Hochschulstudium vorbereitet.
Das Gymnasium umfasst mindestens vier, höchstens acht Schuljahrgänge. Der erste bis vierte Schuljahrgang des achtjährigen Gymnasiums kann auch bei der Grundschule errichtet werden. Mit erfolgreich abgelegter Reifeprüfung am Gymnasium wird die vollständige Mittelbildung beendet.
Mittelfachschule bereitet die Schüler vor allem zur Ausübung technisch — wirtschaftlicher, ökonomischer, pädagogischer, sozialrechtlicher, administrativer, künstlerischer, kultureller und Gesundheitstätigkeiten vor.
Das Studium dauert vier Jahre. Die vollständige Mittelfachbildung beendet man mit erfolgreich abgelegtemAbitur.
Die Schulabgänger können das Hochschulstudium fortsetzen. Das Konservatorium ist ein spezifischer Typ der Mittelfachschule, die die Schüler für diese Fächer: Gesang, Musik, Tanz oder dramatische Kunst, aber auch fürs Studium an der Hochschule vorbereitet. Das Konservatorium hat in der Regel sechs Schuljahrgänge, im Fach Tanz acht und wird mit dem Abgangszeugnis beendet.
An den Mittelschulen werden das Ueberbaustudium und Nachmaturitätsstudium organisiert, in dem sich die Studierenden für qualifizierte Ausübung des Berufes vervollkommnen und für Ausübung technischwirtschaftlicher Tätigkeiten des Betriebscharakters spezialisieren. Das Studium beendet man mit der Reifeprüfung.
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Tertiärbereich
•23 Hochschuleinrichtungen
•alle Einrichtungen haben Universitätsstatus
•höhere Fachschulen: einbis dreijährigeAusbildungsgänge zur vertieften beruflichen Qualifikation
Die Hochschulen sind die hőchstbildenden, wissenschaftlichen
und künstlerischen Institutionen, die das ausschließliche Recht haben, die Hochschulbildung zu gewähren. Das Hochschulstudium dauert vier bis sechs Jahre und wird mit Staatsprüfung beendet. Den Absolventen des Hochschulstudiums werden diese Titel anerkannt: im Bakkalaurensstudium Titel Bakkalaurens, im Magisterstudium Titel Magister, im Ingenierstudium der technischen, landwirtschaftlichen und ökonomischen Fächer Ingenieur, in medizinischen Fächern des Studiums „Doktor der Medizin“ und in veterinären Fächern des Studiums „Doktor der Veterinärmedizin“.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
Träger von Weiterbildungsmaßnahmen sind Universitäten, bestehende Schulen des Sekundarbereiches II, öffentliche und private Betriebe und spezielle Weiterbildungszentren, die von Vereinen unterhalten werden.
Fragen zum Text:
1.Wer bestimmt die Struktur des Erziehungs - und Bildungs systems?
2.In wie viel Stufen teilt sich die Grundschule?
3.Wie viel Schuljahrgänge umfasst das Gymnasium?
Slowenien
Allgemeines
Das slowenische Bildungssystem ist in den vergangenen Jahren vollständig und umfassend modernisiert worden. Es beruht auf dem „WeißbuchzurErziehungundAusbildung“.Dieseshatdenpolitischen Rahmen und die übergreifenden Prinzipien, die die Grundlage der Er-
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neuerung bilden, festgesetzt: (1) Zugänglichkeit und Transparenz des Bildungssystems, (2) rechtliche Neutralität, (3) Wahlmöglichkeiten auf allen Ebenen, (4) Demokratie, Autonomie und Chancengleichheit und (5) Lernqualität, die über die reine Ansammlung von Wissen hinausgeht.
Es besteht allgemeine Schulpflicht. Das slowenische Schulsystem beinhaltet eine neunjährige Grundstufe sowie eine vierjährige Gymnasialstufe und es ist folgendermaßen gegliedert:
•vorschulische Erziehung;
•Grundschulbildung;
•Mittelschulbildung (einfache Berufsausbildung, mittlere Berufsschulbildung, mittlere Fachschulbildung, mittlere Allgemeinbildung, voruniversitäre und nachmittelschulische Bildung).
Im Schuljahr 2010/2011 gab es in Slowenien 786 Grundschulen, 158 Mittelschulen und Gymnasien und 79 Fachhochschulen und Fachschulen. Insgesamt lernen an slowenischen Schulen circa 70.000 Schüler Deutsch.
Fast alle Grundschüler (98 Prozent) führen ihren Bildungsgang an einer Mittelschule weiter. In Sonderprogrammen erhalten Schüler mit Grundschulabschluss eine in der Regel zweieinhalbjährige Berufsausbildung mit Abschluss.
Die vierjährige Mittelschule wird abgeschlossen mit dem Allgemeinbildenden oder dem Berufsabitur (Matura), welches zum Studium an den Hochschulen und Universitäten berechtigt.
Reformen im Bildungswesen
NichtnurdasHochschulwesenwurdeseitUnterzeichnungdesBo- logna-Abkommens 1999 kontinuierlich reformiert, sondern auch das Grundschulwesen: So wurde 2006 das 10. Schuljahr an Grundschulen abgeschafft. Stattdessen sind seit 2008/2009 neun Schuljahre für alle verbindlich.Ab Klasse 7 wird derzeit eine zweite Pflichtfremdsprache an einzelnen Modellschulen unterrichtet.Ab 2011/2012 soll die Neuerung im ganzen Land gelten. Mindestens zwei Wahlpflichtfächer sind für alle Schüler der dritten Triade (Klassen 7 bis 9) vorgeschrieben. Die Grundschulbildung schließt mit einer externen Abschlussprüfung am Ende der Klasse 9.
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Das Bildungssystem in Slowenien umfasst:
•Vorschulische Erziehung
•Grundschulbildung (Klassen 1 bis 9, eingeteilt in drei Zyklen, sogenannte „Triaden“, die eine integrierte Struktur von Grundund unterer Sekundarbildung vorsehen)
•(Obere) Sekundarbildung
•berufliche Bildung und berufliche Sekundarbildung (niedrigere und mittlere Berufsausbildung)
•mittlere allgemeineAusbildung und mittlere Fachausbildung
•höhere Fachausbildung und allgemeine Sekundarbildung
•Tertiäre Bildung auf erstem akademischen Level:
•Hochschulund Universitätsausbildung (erste Bologna-Stufe)
•Magisterausbildung (zweite Bologna-Stufe)
•Postgraduale Bildung:
•Spezialisierung
•Magister derWissenschaften; vor der Bildungsreform: zweijährige Bildung als Vorstufe zum Doktor der Wissenschaften
•Doktor der Wissenschaften
Darüber hinaus gehören zum Bildungssystem die Erwachsenenbildung, der Sonderschulbereich und spezifische Angebote für ethnische Minderheiten.
Elementarbereich
•Besuch nicht obligatorisch
•Öffentliche und private Einrichtungen erheben Gebühren, nur ca. 50 % der Kinder nehmen die Angebote wahr
Staatliche und private Einrichtungen betreuen die Kinder bis ins Alter von 6 bzw. 7 Jahren. Das Vorschuljahr vor der Einschulung in die Pflichtschule ist eigentlich obligatorisch.
Primarbereich und Sekundarbereich I
•Grundschule als Einheitsschule konzipiert
•Primarbereich (Klassen 1 bis 6), Sekundarbereich I (Klassen 7 bis 9)
•Pflichtschule in drei Perioden aufgeteilt; während in den ersten beiden Perioden alle Kinder versetzt werden (freiwillige Tests), sind
die Tests in der dritten Periode obligatorisch
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• Bestandener Test ist Voraussetzung für den Übergang in Sekundarbereich II; wer den Test nicht besteht, kann nach einem 10. Schuljahr die Schullaufbahn beenden
Die Pflichtschule umfasst eine Primarstufe und einen Sekundarbereich I mit insgesamt 9 Schuljahren. Gegen Ende der Schulzeit in der Pflichtschule entscheiden die bisherigen Noten sowie eine externe Prüfung über den weiteren Weg: berufsbildende Schule, Technische (bzw. Fach-) Schule oder Gymnasium.
Gymnasium:
UngefähreinViertelallerPflichtschulabsolventenentscheidetsich für das vierjährige Gymnasium zur Vorbereitung auf weiterführende Bildungsgänge, vor allem für die Universitäten. Unter den Gymnasien gibt es unterschiedliche Typen: humanistisch, technisch und andere.
Unter den fünf Prüfungsfächern der externen Maturaprüfung sind Slowenisch, Mathematik und eine Fremdsprache verpflichtend — zwei weitere Prüfungsfächer müssen zusätzlich ausgewählt werden.
Andere weitere Schulen im Sekundarbereich II sind stark beruflich orientiert und werden unter dem Stichwort Berufsausbildung behandelt.
Sekundarbereich II
•Gymnasium: Ausbildungsdauer: vier Jahre; bereitet auf die Universität vor; endet mit der Hochschulreife
•Fachgymnasium: Ausbildungsdauer: vier Jahre; bereitet auf
mittlere Berufspositionen vor; endet mit Fachabitur
• Berufsschule: Ausbildungsdauer: zwei bis drei Jahre; Ausbildungsgänge können auch ohne Abschlusszeugnis der Sekundarstufe angetreten werden; endet mit qualifiziertem Berufsabschluss
Berufsausbildung
Die Berufsausbildung ist stark schulisch ausgerichtet.
Eine einfache zweijährige Berufsausbildung an Vollzeitberufsschulen besuchen Schüler, die an der Pflichtschule keinen Abschluss erreicht haben. Praktische Arbeiten umfassen hier bis zu 40 % des Lehrplanes.
Eine dreijährige Ausbildung in einer Vollzeitberufsschule oder in dualer Form führt die Absolventen mit Abschluss an der Pflichtschule
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in qualifizierteArbeiterberufe. In der schulischen Variante fällt jeweils ein Drittel des Unterrichts auf Allgemeinbildung, technisch-theoreti- sche Fächer bzw. praktischen Unterricht. Bei der dualen Form ist über die Hälfte der Ausbildungsdauer im Betrieb, zumeist im Handwerk, eingeplant.
Eine besonders qualifizierte Vorbereitung für Industrie oder Dienstleistungen (4 Jahre) bzw. Handel (5 Jahre) bieten entsprechende Technische Schulen/Fachschulen/Handelsschulen. Über 40 % der Schüler schlagen diesen Weg ein.
Man kann dort einen herkömmlichen Abschluss oder einen noch stärker auf Allgemeinbildung ausgerichteten Zweig mit Maturaprüfung als Vorbereitung für eine Art Fachhochschulstudiengang an Universitäten oder privaten Hochschulinstituten wählen.
Tertiärbereich
In Slowenien gibt es derzeit vier wissenschaftliche Hochschulen: die Universität in der Hauptstadt Laibach, die vorwiegend auf technische Wissenschaften ausgerichtete Universität in Maribor, die Universität Primorska, die für das Küstengebiet 2003 in Koper gegründet wurde, und eine nichtstaatliche polytechnische Universität in Nova Gorica Sežana. 2007 wurde in Portorož die Mittelmeeruniversität Center EMUNI gegründet, hier werden bislang nur Sommerhochschulkurse angeboten.
•Studium an Universitäten und Fachhochschulen setzt Abitur und Zulassungsprüfung voraus
•Höhere Fachschule: dauert zwei Jahre und endet mit der Diplomprüfung; Absolventen können in bestimmten Berufen arbeiten oder sich weiter im zweiten Jahrgang der Fachhochschulen eintragen Die Universität Ljubljana ist die größere und ältere Hochschule mit 20 Fakultäten und 3 Kunstakademien. Von Architektur über Psychologie und Medizin bis zu Musik und Regie reicht die Bandbreite. Die Universität Maribor hat 9 Fakultäten eingerichtet: besonders zu erwähnen sind hierTechnik,Wirtschaft und Lehramtsstudiengänge. Es gibt sowohl akademisch orientierte als auch eher berufsbezogene Studiengänge. In beiden Fällen ist nach 3 4 (maximal 6) Jahren ein
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erster Diplomabschluss erreichbar. Anschließend ist in beiden Schienen eine Fortsetzung möglich: Nach circa 2 Jahren ein zusätzliches akademisches Magister-Examen oder gar nach 3–4 Jahren ein Doktorat oder alternativ ein berufsorientierter „Spezialisten“-Abschluss nach 1 bis 2 Jahren.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung erst amAnfang.
Fragen zum Text:
1.Ist das Vorschuljahr vor der Einschulung in die Pflichtschule obligatorisch?
2.Wie ist Pflichtschule aufgeteilt?
3.Wie ist die Berufsausbildung ausgerichtet?
Spanien Das Bildungssystem in Spanien
Schulpflichtig sind Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren. Das Schulwesen in Spanien ist kostenlos. 70 % der Kinder besuchen öffentliche Schulen, 30 % gehen in private Schulen. Das spanische Bildungssystem lässt sich in fünf Stufen untergliedern:
• Die Vorschulerziehung ist in Spanien freiwillig und unentgeltlich, ist jedoch nicht so eindeutig geregelt, wie in anderen europäischen Ländern. In Spanien gibt es drei Arten von Schulen: öffentliche, private und halbstaatliche. Die Ausbildung läuft jedoch überall nach demselben Schema ab.
Allgemeines
•Zehnjährige Schulpflicht
•Besuch aller öffentlichen Schulen im Rahmen der Schulpflicht kostenlos Elementarbereich
In Städten und Ballungsräumen sind Kindergärten und Kinderhorte üblich. Die Behörden sind verpflichtet eine ausreichendeAnzahl an Plätzen zu garantieren.
Der Besuch dieser Stufe ist freiwillig. Sie umfasst zwei Gruppen, eine für Kinder bis zu drei Jahren, die zweite bis zum Alter von sechs
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Jahren. Ziel ist die Förderung der körperlichen, intellektuellen, affektiven und moralischen Entwicklung der Kinder.
•In zwei Stufen für bis zu Dreijährige und für Dreibis Sechsjährige gegliedert
•Öffentliche Vorschulen sind meist Primarschulen angeschlossen
•Besuch öffentlicher Vorschulen freiwillig und unentgeltlich
Primarbereich und Sekundarbereich I
•Die Schulzeit beginnt für die Kinder in Spanien mit der so ge-
nannten Grundstufe, welche sechs Jahrgangsstufen umfasst. Ziel ist es allen Kindern eine allgemeine Bildung zu vermitteln, zu der grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen gehören.
Primarschule (Klassen 1 bis 6) in drei Stufen; Mit dieser Stufe beginnt die Schulpflicht. Der Besuch der öffentlichen Schulen ist in Spanien kostenlos. Diese Stufe umfasst sechs Klassen für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Die wichtigsten Ziele sind die Förderung der Sozialisation der Kinder und ihre kulturelle Integration. Die Klassen haben höchstens 25 Schüler und Schülerinnen.Ab demAlter von acht Jahren lernen die Kinder eine Fremdsprache.
•Abschlusszeugnis nach Klasse 10 berechtigt zum Übergang in den allgemein bildenden Sekundarbereich II und in die mittlere Berufsausbildung
Sekundarstufe I
•Sekundarschule (Klassen 7 bis 10) in zwei Stufen gegliedert
•1. Stufe des Sekundarbereich I dient der allgemeinen Bildung;
2.Stufe dient der Vorbereitung auf die Erwerbstätigkeit bzw. mittlere Berufsausbildung oder die Befähigung für den weiterführenden Bildungsgang
•Übergang vom Primarin den Sekundarbereich I erfolgt automatisch, ohne Abschlussprüfung und -zeugnis
DanachfolgtfürdieSchülerderWechselindieMittelschule.Hier
werden in vier Jahren die erworbenen Kenntnisse vertieft. Der Fächerzyklus erweitert sich um eine Fremdsprache, wobei es sich meist um Englisch handelt.Allen Schülern wird eine berufliche Grundbildung vermittelt, um sie auf das Berufsleben bzw. auf die weiterführende
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Schule vorzubereiten. Der Abschluss der Sekundarstufe I ist mit der Mittleren Reife in Deutschland vergleichbar.
15–20 % der Jugendlichen haben keinen Abschluss der 10. Klasse. Diese gehen in das Soziale Garantieprogramm für Jugendliche von 16 bis 21 Jahren. Dort erhalten sie zwei Jahre lang eine Vorbereitung auf Beschäftigung oder eine Ausbildung durch praktische Bildung (Allgemeinbildung, Praktika in Betrieben, Berufsorientierung).
Sekundarbereich II
• Alle Bildungsgänge dieser Stufe dauern zwei Jahre
–Allgemein bildende Abiturstufe: endet mit dem Abitur und berechtigt zur Teilnahme an der Hochschulzulassungsprüfung und zur höheren Berufsausbildung
–Mittlere Berufsbildung: duale Ausbildung; endet mit dem Abschluss als Facharbeiter, der neben der Erwerbstätigkeit zurAufnahme bestimmter fachspezifischer Unterrichtszweige der allgemein bildenden Abiturstufe berechtigt
–Außerschulische Berufsausbildung: besondere Ausbildungsprogramme für Schüler, die den Pflichtschulabschluss nicht erreicht haben; dient zum Erwerb einer beruflichen Grundbildung
Diese Stufe ist etwa mit der deutschen Gesamtschule zu vergleichen, in Spanien gibt es keine Unterscheidung zwischen Hauptund Realschule und Gymnasium. Sie umfasst vier Klassen von 12 bis 17 Jahren, ist ebenso Teil der Schulpflicht und legt die Grundlagen sowohl für das Abitur als auch die mittlere Berufsausbildung. Der Besuch der öffentlichen Schulen ist kostenlos. Am Ende diesesAbschnitts (nach der 10. Klasse) erhalten die Schüler und Schülerinnen einenAbschluss, der der Mittleren Reife entspricht. Mit diesem Abschluss können sie die mittlere Berufsausbildung beginnen oder die Schule weiter bis zum Abitur besuchen.
Sekundarstufe II (Abitur) oder Berufsbildung
Die Stufe des Bachillerato entspricht der Oberstufe der deutschen Gymnasialausbildung, dauert ebenfalls zwei Jahre und bietet einen allgemeinbildenden Unterricht. Die Schüler können zwischen einem künstlerischen, naturwissenschaftlichen, geistesund sozialwissen-
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- #07.09.20261 Мб0От композитов к нанокомпозитам (классификация, особенности, технология получения, применение и свойства). Учебное пособие.pdf
- #07.09.2026661 Кб0От корней к ветвям (история одной словообразовательной группы NOMEN AGENTIS). Монография-1.pdf
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- #07.09.20261 Мб0От мыса Головнина к Земле Александра I российские кругосветные экспедиции в первой половине XIX века.pdf
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