Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
12.08.2026
Размер:
1 Мб
Скачать

Neben den Fachoberschulen gibt es in Italien noch die staatlichen Berufsfachschulen, bei denen nach dem Abschluss der „Mittelschule“ (8. Klasse; Sekundarstufe I) eine dreijährige Berufsausbildung absolviert werden kann. In vielen Fällen dient das erste Jahr des „Istituto Professionale“ der beruflichen Orientierung, in den beiden nachfolgenden Jahren erfolgt die spezifische beruflicheAusbildung. Die dann i. d. R. 17jährigen Absolventen erhalten ein sogenanntes „Diploma di Qualifica“. Es steht ihnen danach offen, am „Istituto Professionale“ nach zwei weiteren Jahren ein sogenanntes „berufliches Abitur“ zu erwerben, das der allgemeinen Hochschulreife entspricht.

Die Berufsfachschulen gliedern sich in drei Ausbildungsrichtungen (mit weiteren Spezialisierungen):

Berufsfachschule für Industrie und Handwerk

Berufsfachschule für Handel und Tourismus

Berufsfachschule für Soziales

Fachoberschule

Die Fachrichtungen der Fachoberschulen sind Handelsoberschule, Gewerbeoberschule, Oberschule für Geometer, Oberschule für Landwirtschaft, Oberschule für Soziales (Frauenoberschule) und Pädagogische Oberschule.

Diese vermitteln eine spezifischere, berufsbildende Ausbildung. Der Abschluss einer Fachoberschule berechtigt allerdings auch zum Zugang auf Universitäten und Fachhochschulen. Die Gewerbeoberschule wiederum gliedert sich in mehrere Fachbereiche wie Informatik, Elektronik und Elektrotechnik, Maschinenbau, Chemie und Bauwesen, die Schwerpunkte auf Fachthemen richten. Die fachpraktische Ausbildung erfolgt in Lehrwerkstätten u.ä., es sind aber auch Praktika bei Unternehmen möglich. Die Spezialisierung erfolgt schrittweise, d.h. in den unteren Jahrgangsstufen (9/10) liegt der Schwerpunkt noch auf allgemeinbildenden Fächern, in den höheren Klassen (11–13) dann auf dem Fachunterricht.

Die Mehrheit der italienischen Oberschüler geht heute wegen des Praxisbezugs des Unterrichts und der sofortigen Verwertbarkeit der Abschlüsse auf Fachoberschulen. Das früher prestigeträchtigste hu-

61

manistische Gymnasium wird nur noch von einem Bruchteil der Schüler besucht (ca. acht Prozent).

Tertiärbereich

51 staatliche und 9 private Universitäten; daneben existieren eine Reihe von spezialisierten Hochschulen mit Universitätsstatus sowie nicht-universitäre Hochschuleinrichtungen, wie z. B. die Akademien

kein Numerus Clausus außer im Fach Zahnmedizin

Zur Hochschulbildung gehören verschiedene Studienangebote:

Universitäten, Universitätsinstitute, Fachhochschulen

Akademie der schönen Künste und Konservatorien

andere Formen von nicht-universitärer Hochschulbildung;

höhere technische Berufsausbildung

In Italien gibt es etwa 50 Universitäten. Darunter sind auch so traditionsreiche Einrichtungen wie die Universität von Bologna, die schon seit über 900 Jahren besteht, und damit die älteste Hochschule der Welt ist. Weitere sehr alte Universitäten befinden sich in Genua, Macerata, Neapel, Padua und Perugia. Die Studenten können auch an einigen privaten Universitäten studieren. Zu ihnen gehören die sehr angesehene Luigi Bocconi –Universität und die Università Cattolica (beide sind in Mailand) sowie die Scuola Normale in Pisa. Bis zur Erlangung eines Abschlusses vergehen normalerweise mindestens fünf Jahre.Aber auch die italienischen Hochschulen haben mit der Einführung des Bachelors und des Masters begonnen.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

berufliche Weiterbildung, Umschulung und Bildungsurlaub; darüber hinaus Erwachsenenbildung kaum von Bedeutung.

Fragen zum Text:

1.In welcheAusbildungsrichtungen gliedern sich die Berufsfachschulen?

2.Welche Hochschultypen gibt es in Italien?

3.Wer ist für das gesamte Bildungswesen zuständig?

62

Kroatien

Bildungssystem

Das kroatische Bildungssystem unterliegt schon seit Jahren tiefgreifenden Reformen. Während die Grundschulausbildung auch im internationalen Vergleich relativ gut abschneidet, stehen die weiterführenden Ausbildungssysteme für Schüler und Studenten, aber auch das Erwachsenenbildungssystem weiter im Focus.

Allgemein

Achtjährige Schulpflicht

Private und öffentliche Bildungsträger auf allen Stufen des Bildungswesens zugelassen

Einrichtungen im Tertiärbereich arbeiten weitgehend autonom

Primarund Sekundarschulen sind Halbtagsschulen

Es wird kein Schulgeld erhoben

Elementarbereich

Die meisten Kindergarten in privater Trägerschaft; Gebühren

Nicht ausreichend Plätze vorhanden

Die vorschulische Betreuung ist bereits ab dem ersten Lebensjahr möglich und setzt sich bis zum schulpflichtigenAlter im Kindergarten oder alternativ in der Vorschule fort. Die Kindergärten stehen dabei unter staatlicher Aufsicht. Mittlerweile gibt es auch eine Reihe privater Kindergärten, die vom Staat bezuschusst werden. Der Besuch eines Kindergartens oder einer Vorschule ist nicht obligatorisch.

In der Vorschule, die von 99 % der Kinder besucht wird, werden Vorschüler auf die Grundschule vorbereitet. Die Erziehung zielt dabei insbesondere auf die Förderung kognitiver Fertigkeiten der Kinder ab.

Primarbereich und Sekundarbereich I

Primarbereich (Jahrgang 1 bis 4) in der Primarschule; Sekundarbereich I (Jahrgang 5 bis 8) in der Sekundarschule

Schuljahr in Trimester gegliedert; nach jedem Trimester Zwischenprüfungen

Bestandene Abschlussprüfung berechtigt zum Besuch des Sekundarbereiches II

63

In Kroatien besteht eine elfjährige Schulpflicht (seit 2007). Die obligatorische Grundschule wird in der Regel zwischen dem 6. und dem 15. Lebensjahr besucht und ist kostenlos.

Es gibt drei verschiedene Grundschularten: Die einfache oder allgemeine Grundschule (828 Schulen), eine spezielle Grundschule für Kinder mit Entwicklungsschwierigkeiten (21 Schulen) und eine künstlerische Grundschule (56 Schulen), in der verstärkt Musik und Tanz unterrichtet werden.

Primarstufe

Die Grundschule ist in zwei Phasen aufgeteilt. In den ersten vier Jahren, der Primarstufe, hat jede Klasse einen festen Lehrer, welcher den Kindern allgemeine Grundkenntnisse vermitteln soll.

Sekundarstufe I

Der zweite Teil von der fünften bis zur achten Klasse bildet die Sekundarstufe I. Vor allem in kleinen Ortschaften oder auf kleineren Inseln gibt es eine Reihe von Grundschulen (1.- 4. Klasse) mit gemischten KlassenallerAltersstufen,dadieeinzelneKlassengrößeoftnichtmehralsfünf bis zehn Schüler umfasst.

Sekundarbereich II

DerGrundschule,bestehendausPrimar-undSekundarstufeI,schließt sich eine verpflichtende Sekundarstufe II an, die in drei Schularten absolviert werden kann: Gymnasium (allgemein oder fachspezifisch) mit Abitur-Abschluss nach mindestens vier Jahren, Berufsbildende Schulen (Technik, Industrie, Handel und andere) mit einer ein– bis fünfjährigen Ausbildung und die Kunstschule (Gesang, Tanz, Kunstzeichnen und andere), die ebenfalls einen mindestens vierjährigen Besuch erfordert.

Bisher existiert keine betrieblicheAusbildung; berufliche Erstausbildung und Fortbildung ausschließlich in Schulen und Einrichtungen des Sekundärund Tertiärbereiches

Tertiärbereich

Zwei Typen von Studiengängen:

Akademische in den vier Landesuniversitäten:

Berufsqualifizierende in den Polytechnika:

Umfassen eine bis vier Jahrgangstufen und führen zu einem beruflichen Diplom

64

Die Zulassung zu kroatischen Universitäten wird über den Numerus Clausus geregelt. Ein Studium dauert i.d.R. 5–6 Jahre.

Die Republik Kroatien beherbergt vier Universitäten, von denen die älteste die 1669 gegründete Universität in Zagreb ist. Sie ist gleichzeitig eine der ältesten in Südosteuropa. Dreihundert Jahre jünger ist die Universität in Rijeka, die seit der Zusammenlegung verschiedener Einrichtungen im Jahr 1973 existiert. Auch diese Hochschule hat ihre Ursprünge im 17. und 18. Jahrhundert, denn bereits damals gab es eine Fakultät für Kunst und eine Theologische Fakultät in Rijeka.

Die Universitäten bieten Studiengänge in den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften, Medizin, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Agrarund Forstwissenschaften, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften sowie Theologie an. In der Regel dauert ein Studium vier bis sechs Jahre, und das breitesteAngebot bietet die Universität Zagreb.

Mit der geplanten Reformierung des kroatischen Hochschulsystems sollen Bachelorund Masterabschlüsse eingeführt werden, um sich den anderen europäischen Universitäten anzugleichen.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Finanzielle und personelle Ressourcen fehlen, nur einigeAngebote.

Fragen zum Text:

1.Welche Universität ist die älteste?

2.Seit wann besteht in Kroatien eine elfjährige Schulpflicht?

3.Was ist Zweck des Unterrichts in der Vorschule?

Lettland

Schulsystem

Zuständig für die Entwicklung, Planung und Verwaltung des Bildungswesens in Lettland sind auf nationaler Ebene das Parlament, die Regierung und das Ministerium für Bildung und Wissenschaft.

Das lettische Bildungssystem gliedert sich in Vorschulbildung, allgemeine Grundbildung, allgemeine mittlere Bildung, berufliche Bildung und höhere Bildung.

65

Vom 7. Lebensjahr an beginnt die allgemeine Schulpflicht bis zum 16. Lebensjahr. Der Pflichtbesuch gliedert sich in einen Primärunterricht und in einen Sekundärunterricht, der durch ein Abschlußzertifikat bestätigt wird. Im Bereich der allgemeinen Schulpflicht ist der Schulbesuch an staatlichen Schulen kostenlos.

Elementarbereich

Aus finanziellen Gründen nicht mehr obligatorisch

Nach staatlicher Unabhängigkeit ist die Zahl der Kindergärtenplätze erheblich reduziert worden (nur 50 % alle Kinder besuchen einen Kindergarten)

Dient der Schulvorbereitung

In Lettland werden Vorund Pflichtschulunterricht in allgemeinen Bildungseinrichtungen angeboten. Am Vorschulunterricht nehmen Kinder im Alter von 5–6 Jahren Teil. Zweck des Vorschulunterrichts ist es, die allgemeine Entwicklung der Kinder zu fördern und sie auf die erste Phase der Grundbildung vorzubereiten.

Primarbereich und Sekundarbereich I

Primarbereich(Klassen1bis4);SekundarbereichI(Klassen5bis9)

Einheitsschule ohne äußere Differenzierung (Primarschule)

Erfolgreicher Abschluss berechtigt zum Besuch des Sekundarbereich II

Die Grundbildung beginnt im Alter von 7 Jahren und dauert bis zum Alter von 16 Jahren. In Sonderfällen kann die Grundbildung bis zum Alter von 18 Jahren dauern. Die Grundbildung ist in Lettland eine Bildung im Rahmen der Schulpflicht und umfasst neun Jahre. Die Pflichtinhalte/-lehrpläne der Grundbildung richten sich nach den nationalen Rahmenvorgaben für die Bildung im Rahmen der Schulpflicht, der auch die Primarschule einschließt.

Der Zweck der Grundbildung besteht darin, die Möglichkeit zum Erwerb von Grundwissen und -fähigkeiten zu bieten, die für das soziale und persönliche Leben des Einzelnen und für die Entwicklung einer Wertorientierung erforderlich sind.

Sekundarbereich

Im Sekundarbereich gibt es zwei Arten von Bildungsgängen: die allgemeine Sekundarschulbildung und die berufsbildende Sekundar-

66

schulbildung. Die allgemeine Sekundarschulbildung ist theoretisch ausgerichtet und soll in erster Linie auf eine weiterführende Ausbildung vorbereiten, während die berufsbildende Sekundarschulbildung auf den Erwerb einer beruflichen Qualifikation abzielt, d. h. auf den Eintritt in den Arbeitsmarkt und/oder die Weiterbildung. Um über die Zulassung von Schülern zur Sekundarbildung zu entscheiden, können die SchulenAufnahmeprüfungen gemäß den Rahmenvorgaben für die Bildung im Rahmen der Schulpflicht durchführen, ausgenommen in den Fächern, für die die Schüler ein Zertifikat über die Grundbildung erhalten haben.

Sekundarbereich II

Unterteilt in Gymnasien, allgemeine Sekundarschulen, berufliche Gymnasien und Berufsschulen

-Gymnasien: meist auf einen besonderen Schwerpunkt spezialisiert; nur Gymnasien führen eine besondere Aufnahmeprüfung durch

-Allgemeine Sekundarschulen: Schüler können neben den

Pflichtfächern ihr Bildungsprofil mitgestalten

-Berufliche Gymnasien: allgemeine und berufliche Bildung miteinander verknüpft; führen zur Hochschulreife mit einer anerkannten beruflichen Qualifikation

-Technikum: endet mit qualifiziertem Abschluss eines Spezial-

berufes auf mittlerer Personalebene

- Berufsschulen: angesichts der ökonomischen Schwierigkeiten bisher keine betriebliche Ausbildung entwickelt; berufliche Erstausbildung ausschließlich in öffentlichen Berufsschulen in Kursen unterschiedlicher Dauer

Die Pflichtlehrpläne für die allgemeine Sekundarschulbildung entsprechen den nationalen Rahmenvorgaben für die allgemeine Sekundarschulbildung. Die entsprechenden Lehrpläne zeichnen sich durch folgende Orientierungen bzw. Schwerpunktrichtungen aus:

Allgemeine Orientierung, worunter Lehrpläne ohne besondere Fächerschwerpunkte fallen;

Geistesund sozialwissenschaftliche Schwerpunktrichtung, worunter Lehrpläne mit besonderer Betonung geistesund sozialwis-

senschaftlicher Fächer fallen;

67

Mathematische,naturwissenschaftlicheundtechnischeSchwerpunktrichtung, worunter Lehrpläne mit besonderer Betonung von Mathematik, Naturwissenschaften und technischen Fächern fallen;

Berufsbezogene Schwerpunktrichtung, worunter Lehrpläne mit spezieller Berufsorientierung fallen (beispielsweise Kunst, Musik, Wirtschaft, Sport) .

Die Lehrpläne aller Orientierungen bzw. Schwerpunktrichtungen umfassen acht gemeinsame Pflichtfächer. Jede Schwerpunktrichtung hat wiederum drei bis sechs eigene Pflichtfächer. Eine Schule kann zudem einige andere Wahlfächer anbieten, die 10–15 % der Unterrichtszeit ausmachen, oder für diesen Zeitraum auch vertieften Unterricht in einem der Pflichtfächer offerieren.

Berufsbildende Sekundarschulbildung

Die Aufgabe der Berufsbildung besteht darin, nach Abschluss der Basisoder Sekundarschule Möglichkeiten zur Fortsetzung der Ausbildung anzubieten, um eine Erstqualifikation zu erwerben, um die für die betriebliche Ausbildung notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln und um die Zulassung zu weiterführenden Ausbildungsgängen zu erhalten. Die Berufsbildungseinrichtungen bieten Ausbildungsgänge in allen wirtschaftlichen Branchen an.

Bei Absolvierung der beruflichen Bildungsgänge wird zudem insbesondere Wert gelegt auf die Förderung von Eigeninitiative, das Verständnis für Umweltschutz und interkulturelle Fragen sowie auf die Selbstentfaltung der Jugendlichen, um ihnen eine erfolgreiche Berufslaufbahn und Lebensgestaltung zu ermöglichen. Die beruflichen Bildungsgänge sind so strukturiert, dass ein Wechsel zwischen theoretischem Unterricht einerseits und praktischen Ausbildungseinheiten in Schulwerkstätten, Labors sowie später zwischen Ausbildungsmaßnahmen amArbeitsplatz in Betrieben und Organisationen andererseits stattfindet.

Berufsbildende Schulen bieten eine berufliche Grundbildung von bis zu 3-jähriger Dauer sowie Berufsbildungsgänge von 2- 3jähriger Dauer an. Beide Arten von Bildungsgängen können nach Absolvierung der allgemeinen Grundbildung begonnen werden sowie auch

68

von Personen, die die Grundbildung nicht abgeschlossen, aber das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; beide Bildungsgänge bieten neben einer beruflichen Qualifikation auch die Möglichkeit, einenAbschluss der allgemeinen Grundbildung zu erwerben.

Der Unterschied zwischen beiden Bildungsgängen ist folgender: Die berufliche Grundbildung vermittelt eine berufliche Ausbildung, die zur Ausübung sehr einfacher beruflicher Tätigkeiten des Niveaus 1 befähigt (Niveau 1 — Fähigkeiten und Kenntnisse werden entweder in einer Bildungseinrichtung oder durch praktische Tätigkeit erworben. Diese Qualifikation erlaubt die Ausführung einfachster Arbeitsaufgaben. Beaufsichtigte Arbeit) . Die beruflichen Bildungsgänge für Personen mit abgeschlossener Grundbildung zielen auf den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten ab, die für das berufliche Qualifikationsniveau 2 erforderlich sind (Niveau 2 — die Qualifikation erlaubt die selbstständige Ausführung von Facharbeitertätigkeiten). Der Betreffende ist für die Ergebnisse seinerArbeit, die er aufAnweisung hin ausführt, selbst verantwortlich und ist zur Teamarbeit fähig.

Allgemein bildende Fächer werden in dem Umfang in die beruflichen Bildungsgänge integriert, dass die Absolventen dieser Bildungsgänge berechtigt sind, ihre Ausbildung in berufsbildenden Sekundarschulen fortzusetzen, um die für eine berufliche Qualifikation des Niveaus 3 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben oder um einen allgemeinen Sekundarschulbildungsgang (von einjähriger Dauer) zu absolvieren, wodurch sie die Berechtigung erhalten, ihre Ausbildung im Hochschulbereich fortzusetzen.

Postsekundäre Bildungsgänge

Berufsbegleitende oder betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen können auch nach Abschluss allgemeiner oder berufsbildender Sekundarschulen (1–3-jährige Dauer) oder im Zuge beruflicher Auf- stiegsförderungs-/Entwicklungsmaßnahmen absolviert werden. Auf internationaler Ebene wird dieser Bereich als postsekundärer, nichttertiärer Bereich bezeichnet. In Lettland werden diese Ausbildungsmaßnahmen der Sekundarbildung zugerechnet. Sie sollen dem Erwerb rein beruflicher Fähigkeiten und Kenntnisse dienen, die den Anforderungen des jeweiligen Qualifikationsniveaus entsprechen.

69

Tertiärbereich

1 Universität und 16 weitere Hochschuleinrichtungen

höhere Berufsfachschulen

Ein staatliches Zeugnis der allgemeinen Sekundarschule oder ein Diplom der berufsbildenden Sekundarschule, das zur Fortsetzung der Ausbildung im Tertiärbereich berechtigt, wo ein wissenschaftlicher Hochschulstudiengang oder ein berufsqualifizierender Hochschulstudiengang absolviert werden kann. Die Zulassung zu diesen Studiengängen erfolgt durch einAuswahlverfahren, das auf der Grundlage der Ergebnisse der zentral organisierten Prüfungen durchgeführt wird. Die Hochschuleinrichtungen können zusätzliche Anforderungen in Bezug auf besondere Vorbildung, Eignung oder Vorbereitung stellen (z. B. in den Bereichen Kunst, Musik, Sport).

Ab dem Jahr 2004 sollen keine Eingangsprüfungen mehr abgehalten, sondern lediglich die Ergebnisse der zentral organisierten Prüfungen berücksichtigt werden.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Bereich befindet sich noch imAnfangsstadium seiner Erneuerung

Fragen zum Text:

1.Was ist Zweck der Grundbildung?

2.Worin besteht die Aufgabe der Berufsbildung?

3.WelcheArten von Bildungsgängen gibt es im Sekundarbereich?

Litauen Struktur des Bildungssystems

Das heutige litauische Bildungssystem umfasst die Bereiche vorschulische Erziehung, allgemeine Bildung für Kinder und Jugendliche, berufliche und höhere berufliche Bildung, Hochschulbildung und Erwachsenenbildung, die an den folgenden Bildungseinrichtungen bereitgestellt werden:

Einrichtungen für die vorschulische Erziehung

allgemein bildende Schulen

70

Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]