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От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

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Estland

Schulsystem

In Estland werden die grundsätzlichen Strukturen des Bildungssystems durch das Parlament festgelegt, die Gewährleistung des Bildungsstandards obliegt jedoch dem Bildungsund Forschungsministerium. Auch die Entwicklung und Durchführung staatlicher Bildungsprogramme steht in der Verantwortung dieses Ministeriums. Umwandlung des gesamtenBildungswesensineindemokratischesunddezentralesSystem.

Bildungswesen steht unter staatlicher Aufsicht (Erziehungsministerium)

Erwerb der Sekundarbildung in öffentlichen Schulen kostenlos

neunjährige Schulpflicht

öffentliche und private Bildungsträger

jede Schule erarbeitet aufgrund eines vorgegebenen Rahmens des nationalen Curriculums ihren eigenen Bildungsplan

Die Schulpflicht in Estland beginnt mit dem 7. Lebensjahr und

dauert vom 1. bis zum 9. Schuljahr.

Die Vorschulbildung im Alter von drei bis sieben Jahren ist freiwillig. sowohl öffentliche als auch private Träger erheben Gebühren.

Elementarbereich

Alle Kleinkinder haben das Recht auf einen Kindergartenplatz, aber auch in Estland sind nicht in allen Regionen genügend Kapazitäten vorhanden. Vorschulprogramme für alle fünfund sechsjährigen Kinder sind Pflicht und finden entweder in den Kindergärten oder in den Schulen mit vom Staat bezahlten Pädagogen statt.

Primarbereich und Sekundarbereich

gegliedert in eine vierjährige Primarschule und eine 5jährige untere Sekundarstufe

Grundschule als Einheitsschule ohne äußere Differenzierung konzipiert

wird mit einer Abschlussprüfung beendet Sekundarbereich II

dreijähriges allgemein bildendes Gymnasium;

Die mittlere Bildung entspricht der oberen Sekundarstufe und erfolgt als allgemeine mittlere Bildung an Gymnasien und als berufliche

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mittlere Bildung an Berufsschulen. Die Ausbildung am Gymnasium wird nach der 12. Klasse mit fünf zentralen Abschlussprüfungen beendet.

Die Hauptschule besteht dabei aus dem Primarbereich, welcher die Klassen 1 bis 4 umfasst (Grundschule) und dem Sekundarbereich I von Klasse 5 bis 9 (Mittelschule). Mit dem Abschlusszeugnis der neunjährigen Grundausbildung ist man zum Besuch eines Gymnasiums oder einer Berufsschule berechtigt, die jeweils eine Ausbildung von weiteren 3 Jahren beinhalten. Die Sekundarbildung ab Klasse 10 fällt zwar nicht unter die Schulpflicht in Estland, bildet aber die Grundlage für eine weiterführende Ausbildung auf höherem Niveau.

Fällt die Wahl auf das Gymnasium, berechtigt ein erfolgreicher Abschluss zum Hochschulbesuch oder zum Beginn einer Berufsausbildung. Der Lehrplan wird zu 75 % vom Staat vorgegeben, der Rest kann über Wahlpflichtkurse selbst gewählt werden. Auch an Berufsschulen und Hauptschulen sind die Lehrinhalte staatlich festgelegt und bilden die Grundlage für die Stundenpläne, die in jeder Schule individuell erstellt werden. Für die Anforderungen an die Leistungen der Schüler wurden Bildungsstandards festgesetzt, die auf dem nationalen Curriculum aufbauen. Er beinhaltet zusätzlich Erläuterungen zu Bildungszielen, verbindliche Stundentafeln, vorgeschriebene Wochenstundenzahlen und Unterrichtsinhalte, Möglichkeiten zur Wahl der Unterrichtsfächer sowie Anforderungen an den Schulabschluss.

einbis vierjährige berufliche Schulen; hier ausschließlich berufliche Erstausbildung

Postsekundäre Berufsschulen dienen der weiteren beruflichen Qualifikation; ermöglichen den Übergang zu Fachhochschulen und Universitäten

Berufsausbildung

Wenn man sich für eine Berufsschule entscheidet, gelten unter-

schiedliche Zulassungsvoraussetzungen. Für manche wird ein Hauptschulabschluss verlangt, während andere den Abschluss einer oberen Sekundarschule voraussetzen. Im Allgemeinen sollen sie den Auszubildenden die Möglichkeit geben, Kenntnisse für den späteren Beruf

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zu erwerben und sie auf das zukünftige Arbeitsleben vorbereiten. Dazu gehört unter anderem das Verstehen und Erlernen von bestimmten ethischen und gesellschaftlichen Prinzipien, die auf dem gegenwärtigen Arbeitsmarkt von erheblicher Bedeutung sind.

Tertiärbereich

Neun öffentliche und 11 private Fachhochschulen

Der Bereich höhere Bildung umfasst Studiengänge an Universitäten mit den Abschlüssen Bachelor, Master und Doktor sowie an berufsorientierten Fachhochschulen mit demAbschluss Bachelor.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Bildungsangebote sollen von privaten Initiativen und Stiftungen ausgehen und öffentlich gefördert werden.

Fragen zum Text:

1.Wodurch werden die grundsätzlichen Strukturen des Bildungssystems in Estland festgelegt?

2.Wann beginnt die Schulpflicht in Estland?

3.Was berechtigt das Gymnasium?

Irland

Irland hat eine lange und angesehene Bildungstradition. Das Bildungssystem wird von einer Kombination aus staatlichen und privaten Institutionen getragen, staatlich finanziert und reguliert.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren sind schulpflichtig. Bildung hat in Irland seit jeher einen sehr hohen Stellenwert; das öffentliche Interesse an Bildungsfragen ist außerordentlich groß. So ist es beispielsweise auch üblich, dass sich Eltern ehrenamtlich für die Schule ihrer Kinder engagieren.

Allgemeines

Eltern können ihre Kinder auch zu Hause unterrichten lassen

Mehrheit der Schulen in konfessioneller Trägerschaft

Elementarbereich

Fast ein Drittel aller Vierjährigen und so gut wie alle Fünfjährigen besuchen ein oder zwei Jahre lang freiwillig eine Vorschulklasse, die

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den Grundschulen angegliedert ist. Danach beginnt die schulpflichtige Zeit an der Grundschule. So kann die Schulzeit in der Primarstufe bis zu acht Jahre dauern.

Primarbereich

Nationalschulen stehen allen Kindern offen

Schulbildung für Kinder im Alter von vier bis elf bzw. zwölf Jahren (bzw. Klasse 1 bis 6)

Die Primarstufe wird ohne formellesAbschlussverfahren beendet Die meisten Grundund weiterführenden Schulen (Primarund

Sekundarschulen) in Irland sind in nicht-staatlicher Trägerschaft, werden jedoch vom Staat finanziert. Träger sind in der Regel religiöse Gemeinschaften — meist die katholische Kirche. Der Unterricht orientiert sich an den verpflichtenden Richtlinien des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. Schülerinnen und Schüler können diese Schulen kostenlos besuchen.

Außerdem gibt es einige Privatschulen. Sie erhalten keine staatlichen Gelder, sondern finanzieren sich über Schulgebühren.

Sekundarstufe

Wer die 6. Klasse der Grundschule erfolgreich beendet hat, wechselt auf eine weiterführende Schule (Sekundarstufe). Die Ausbildung dort ist in drei Abschnitte unterteilt: Die Unterstufe dauert drei Jahre, der Übergang ein Jahr, die Oberstufe zwei Jahre. Sekundarbereich Umfasst insgesamt fünf oder sechs Jahre.

Es gilt die freie Wahl der Schule. Schülerinnen, Schüler und deren Eltern können sich für eine der folgenden Sekundarschulen entscheiden:

Sekundarschule

Berufsschule

Gesamtschule

Gemeinschaftsschule

Berufsbildende Schulen

wurden zur Vermittlung fachlicher Fertigkeiten gegründet Funktion wurde erweitert, sodass der Unterricht alle Fächer des

Sekundarcurriculums abdeckt

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Gesamtschule (Comprehensive School)

wurden eingerichtet, um den Bildungsbedarf in Gebieten ohne Sekundarschulangebot abzudecken

das Curriculum enthält sowohl allgemein bildende als auch berufsbezogene Fächer

Gemeindeschule :

eine Sonderform ist das Gemeinde-College, die ursprünglich berufsbildende Einrichtungen waren, heute aber mit den Gemeindeschulen vergleichbar sind, jedoch mit breiterem Curriculum

Für den Besuch der Juniorstufe ist eine Gesamtbeurteilung der Jahresleistungen in ausgewählten Fächern ausschlaggebend; freiwillig können zusätzlich Abschlussprüfungen abgelegt werden, die die Wahlmöglichkeiten beim Übergang in die Sekundarstufe II verbessern können In der Sekundarstufe II stehen den Schülern vier Bildungsgänge zur Wahl:

-Staatliche Gesamtschule: sie wird von den meisten Jugendlichen besucht und bietet eine Kombination allgemein bildender und berufsbezogener Fächer

-Gymnasium): eskonzentriertsichaufstudienvorbereitendeFächer

-Berufliche Sekundarschulen: sie dienten ursprünglich als

Grundlage für eine betriebliche Berufsausbildung und bieten heute ein breiteres Fächerspektrum an, das der Gesamtschule entspricht.

Alle Bildungsgänge bieten Kurse zur Vorbereitung auf eine Abschlussprüfung an, deren Bestehen Zugangsvorrausetzung für den Besuch der Universität, College etc. ist.

Die verschiedenen Schultypen der Sekundarstufe unterscheiden sich vor allem durch ihre Trägerschaft und ihre Finanzierung. Sie alle führen zum selben Abschlusszeugnis.

Der Unterricht an der Sekundarschule bereitet durch einen starken Schwerpunkt in der Allgemeinbildung traditionell auf den Übergang zur Universität beziehungsweise zu einer Hochschule vor. Seit einigen Jahren wird aber auch technisches und praktisches Wissen im Unterricht vermittelt. Der Schwerpunkt der Berufsschulen liegt auf der Vermittlung praktischer, berufsrelevanter Fähigkeiten.An den Ge-

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samtund Gemeinschaftsschulen werden sowohl allgemeinbildende als auch berufsbildende Fächer unterrichtet.

Höhere Sekundarstufe

Wer die schulpflichtige Phase der Sekundarbildung erfolgreich abgeschlossen hat, kann eine weiterführende berufliche Ausbildung beginnen (höhere Sekundarstufe): entweder im Rahmen eines weiterführenden Zertifikat-Programms oder im Rahmen einer praktischen Berufsausbildung.

Berufliche Bildung erfolgt in fünf verschiedenen Formen:

Lehre im Betrieb ohne zusätzliche Berufsschule

Ausbildung in einer Schule mit längeren Praktika

Vollzeitschule für die Berufsausbildung

Ausbildung am Arbeitsplatz

Berufliche Qualifikationen im tertiären Bereich

Wegen hoher Jugendarbeitslosigkeit werden an allen Sekundarschultypen einoder zweijährige Vorbereitungsund Trainingskurse angeboten.

Ausbildung an Colleges

Berufsausbildungen werden in Irland traditionell an Colleges durchgeführt. Hier werden sowohl praktische Fertigkeiten geübt als auch theoretische Kenntnisse vermittelt. Die Zulassungsvoraussetzungen für die Kurse sind sehr unterschiedlich. Für attraktive Kurse mit hohem Ansehen existiert ein besonderes Auswahlverfahren, das üblicherweise auf einem Vorstellungsgespräch, ggf. der Vorlage künstlerischer Arbeiten o.ä., schulischen Referenzen und den Ergebnissen des Schulabschlusszeugnisses basiert.

Lehren werden nur in einigen Branchen angeboten, wie z.B. im Maschinenbau, Baugewerbe, der Kfz-Mechanik, dem Elektround Druckhandwerk sowie im Möbelbau. Das irische Arbeitsamt FÁS ist zusammen mit dem Bildungsministerium für dieseAusbildungen verantwortlich und gewährleistet eine ordnungsgemäße Schulung.

Nach erfolgreichem Abschluss der meist 4-jährigen Lehren erhalten die Auszubildenden das National Craft Certificate. Auf Grund des geringen Angebots nehmen nur vier Prozent der irischen Schüler an dieser Form der Berufsbildung teil.

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Tertiärbereich

Studium ist möglich an:

Universitäten,

Spezialhochschulen und

Fachhochschulen

Es werden Studiengebühren erhoben, es besteht aber ein differenziertes Stipendiensystem.

Zum tertiären Bildungsbereich gehören sieben Universitäten (mit angegliederten pädagogischen Hochschulen), 14 technologischen Hochschulen und einige Colleges. Irlands Universitäten und technologische Hochschulen arbeiten autonom, werden aber zu großen Teilen vom Staat finanziert.

Die Zugangsvoraussetzungen zu den Studiengängen werden von den Universitäten und Hochschulen festgelegt.

Es gibt in Irland vier Universitäten: die University of Ireland, die University of Dublin (Trinity College), die University of Limerick und die Dublin City University.

Der Aufbau des Studiums an irischen Universitäten entspricht im Wesentlichen der angelsächsischen Tradition. Das Studium gliedert sich in der Bereich der Undergraduate Studies, die bis zum Erwerb des ersten Studienabschlusses führen, und der Postgraduate Studies, die zum Erwerb weiterführender Grade bis hin zur Promotion führen.

Die Regelstudienzeit bei den Undergraduate Studies beträgt 3–4 Jahre. Unterschieden wird nach einem Studiengang in einem Fach und einem Combined Degree (zwei Fächer werden miteinander kombiniert).

Das Dublin Institute of Technology ist die größte Einrichtung auf Hochschulebene mit 6 angeschlossenen Colleges, die einen Hochschulabschluss vermitteln.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Weiterqualifikation besteht in Rahmen der betrieblichen Weiterbildung auch an privaten Schulen.

Staatliche Maßnahmen konzentrieren sich auf die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

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Fragen zum Text:

1.Was ist das Gemeinde-College

2.Gibt es in Irland ein Stipendiensystem?

3.Koenen religiöse Gemeinschaften Träger sein?

Italien

Schulsystem

Das Schulsystem in Italien sieht eine Schulpflicht von 6 bis 14 Jahren sowie eine Pflicht zur Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr vor.

Von 2000 bis zur Einführung der Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr im Jahr 2004 betrug die Schulpflicht vorübergehend 9 Jahre (Änderungen geplant).

Das Schulsystem ist in Italien einheitlich, grundsätzlich gibt es in allen 20 italienischen Regionen dasselbe einheitliche Schulsystem. Der Schulbesuch ist in der Pflichtschule kostenlos. Nach fünf Jahren in der Grundschule folgen drei Jahre auf der Mittelschule. Im Anschluss daran bieten weiterführende Schulen wie das Istituto Tecnico Industriale (Gewerbeoberschule).

Seit 2003 wird das Bildungssystem in Italien fortwährend verändert, was vor allem ein Ergebnis verschiedener Bildungsreformgesetze ist. Zu den Reformzielen gehören die Integration von Bildung und beruflichen Erfahrungen sowie mehr Autonomie für die Schulen.

Allgemeines

Zuständig für das gesamte Bildungswesen ist das Ministerium für das Bildungswesen und das Ministerium für Hochschulen, Forschung und Technologie

Allgemeine Schulpflicht beträgt 8 Jahre

Besuch der staatlichen Pflichtschulen (bis Sekundarbereich I) kostenlos

Besuch von anerkannten Privatschulen im Primarbereich kostenlos, im Sekundarbereich wird Schulgeld erhoben

Erfüllung der Schulpflicht auch an privaten Schulen oder durch

Unterricht zu Hause möglich

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Elementarbereich

Ganztägige Vorschulerziehung (von 90 % der Kindern aufge-

sucht)

Besuch freiwillig

Orientierung auf den Primarbereich

Primarbereich

Primarschule vergleichbar der deutschen Grundschule

Klassenlehrermodell durch Teammodell (drei Lehrer für 2 Klassen) ersetzt

Schüler erhalten keine Noten, sondern alle drei bis vier Monate Berichte über die Lernund Persönlichkeitsentwicklung, die auch die Eltern bekommen

Abschlussprüfung am Ende der 5. Klasse, deren Bestehen zum Übergang in den

Sekundarbereich I

Für alle 11bis 14Jährigen

Auch hier Benotung abgeschafft und durch persönliche Beurteilungsbögen ersetzt

ErfolgreicherAbschluss der Prüfung am Ende der 8. Klasse berechtigt zum Besuch aller Schulformen des Sekundarbereich II

Sekundarbereich II Obere Sekundarschulen

Die oberen Sekundarschulen liegen in der Zuständigkeit des Staates und bereiten vor allem auf ein Hochschulstudium vor. Sie haben unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte — dieAuswahl war bisher sehr groß, mit teilweise recht experimenteller Ausrichtung. Ab 2010 werden nur noch sechs Zweige zur Wahl stehen:

Künste

Geisteswissenschaften

Sprachwissenschaften

Musik

Naturwissenschaften, teils mit technischem Zweig

Gesellschaftswissenschaften einschließlich Pädagogik und

Psychologie

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Gymnasium

Das Gymnasium gliedert sich in Humanistisches Gymnasium, (naturwissenschaftliches) Realgymnasium, Neusprachliches Gymnasium und Kunstlyzeum.

Diese vermitteln jeweils eine allgemeinbildende Ausbildung, die als Grundlage zur universitären Ausbildung dienen soll und haben je nach Typ einen anderen Fächerschwerpunkt.

4Ausbildungstypen:

Altsprachliches und naturwissenschaftliches Gymnasium, umfassen fünf Jahrgangsstufen

Künstlerisches Gymnasium, umfasst vier Jahrgangsstufen, bereitet speziell auf weiterführende künstlerische Bildungsgänge vor

Fachschule für bildende Künste: Umfasst drei Jahrgangsstufen und bereitet auf kunsthandwerkliche Berufe in 34 Fachrichtungen vor

Technisch-berufliches Institut: Umfasst fünf Jahrgangsstufen, bereitet auf technische und administrativeTätigkeiten vor und schließt mit Qualifikation für einen entsprechenden Beruf ab

Berufsausbildung

Berufliches Institut: Umfasst drei Jahrgangsstufen und endet mit

der Qualifikation als Facharbeiter; zwei weitere Jahre führen zur allgemeinen Hochschulreife Erfolgreicher Abschluss der genannten Ausbildungstypen führt zur allgemeinen Hochschulreife

Für ca. 20 % der Jugendlichen berufliche Erstausbildung in Berufsbildungszentren der Region, Lehre mit Lehrverträgen undArbeits- Ausbildungs-Verträgen

Besuch ist freiwillig aber mit Zahlung von Schulgeld verbunden; nachAbhängigkeit des Einkommens der Eltern und den Noten im Jahreszeugnis finanzielle Unterstützung des Staates möglich

Die Berufsausbildung ist regional organisiert. Die einzelnen Schulen haben zurzeit Dutzende verschiedener Schwerpunkte, die aber ab 2010 vereinheitlicht werden sollen. Es gibt verschiedeneAusbildungsformen:

technische Schulen/Fachoberschulen

berufliche Schulen/Berufsfachschulen

Kunstund Handwerksschulen

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