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От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

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1640 · Johann IV. aus dem Haus Bragança begründet das portugiesische Königtum neu, die Union mit Spanien wird beendet, Portugal wird unter Hilfe Frankreichs wieder unabhängig

1750–1778 · legendäre Schaffensperiode des Ministers Sebastião José de Carvalho e Mello Marquês de Pombal, Portugal wird in die Moderne geführt

1807 · das portugiesische Königshaus Bragança flieht vor den Truppen des französischen Kaisers Napoleón, Portugal wird von französischen Truppen besetzt

1811 · Portugal wird durch englische Truppen befreit, englische Herrschaft unter Lord Bersesford

1821 · Johann VI., König von Portugal, kehrt aus dem brasilianischen Exil heim

07.09.1822 · neue Verfassung, Portugal wird konstitutionelle Monarchie und erlangt seine Souveränität zurück, Brasilien erklärt seine Unabhängigkeit

1853 · mit Königin Maria II. stibt das Haus Bragança aus, ihr Ehemann Ferdinand II. von Sachsen-Coburg-Gotha übernimmt den Thron, Dynastiewechsel

1908 · Ermordung von König Karl I. von Sachsen-Coburg-Gotha 1910 ·Absetzung von König Manuel II. von Sachsen-Coburg-Gotha 1911 · Proklamation der Republik

1926–1932 · Präsidialdiktatur des Präsidenten António Oscar de Fragoso Carmona

1932–1968 · Diktatur des MinisterpräsidentenAntonio de Oliveira Salazar

1939 · „Iberischer Pakt“ mit Spanien

1949 · Portugal wird Mitglied der NATO

1955 · Portugal wird Mitglied der UNO

1961 · Portugal gibt seine Besitzungen in Indien auf (Goa, Diu und Daman)

1968–1974 · Diktatur des Ministerpräsidenten Marcello Caetano 25.04.1974 · Militärputsch („Nelkenrevolution“), Sturz von M. Caetano, Re-Demokratisierung, Entlassung der Kolonien in die Unabhängigkeit (10.09.1974 Guinea-Bissau, 25.06.1975 Moçam-

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bique, 05.07.1975 Kapverden, 12.07.1975 São Tomé und Príncipe, 11.11.1975 Angola, August 1976 Osttimor)

1986 · Portugal wird Mitglied der Europäischen Gemeinschaft 20.12.1999 · die portugiesische Kolonie Macau wird an China ab-

getreten

Ursprung des Landesnamens:

Der Name „Portugal“ geht auf den alten Namen der Stadt Porto zurück. Zunächst hieß sie „Cale“, nach der Römischen Eroberung und Kolonisierung wurde noch ein „Portus“ (Hafen) davorgesetzt => „Portus Cale“. Daraus entwickelte sich nach 712 (der Eroberung der Gegend durch die Araber) die Grenzgrafschaft „Portucalia“, die 1139 Königreich Portugal wurde.

Rumänien

präsidiale Republik

Eigenbezeichnung: România

Fläche: 238 391 km²

Einwohner: 22 750 000 davon

88 % Rumänen

7 % Ungarn

noch ca. 36 000 Deutsche (Siebenbürger Sachsen und Banater

Schwaben)

ferner

Zigeuner, Serben, Ukrainer, Kroaten, Bulgaren, Slowaken

Bevölkerungsdichte: 95 Ew./km²

Hauptstadt:

Bukarest (rum.: Bucuresti)

2 400 000 Ew.

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Amtssprache: Rumänisch

sonstige Sprachen: Ungarisch, Deutsch

Währung:

1 Neuer Lei (L) = 100 Bani

Zeitzone: MEZ + 1 h

Geschichte:

ca. 2000 v.Chr. · Herausbildung des Volkes der Thraker in Dakien (heutiges Siebenbürgen)

7. Jahrhundert v.Chr. · Gründung griechischer Kolonien an der Küste des Schwarzen Meeres

70–44 v.Chr. · legendäre Herrschaft des thrakischen Königs Burebista

ca. 10 n.Chr. · Eroberung der Landschaft Dobrudscha durch das Römische Reich, Eingliederung in die Provinz Moesien

106 · der Römische Kaiser und Heerführer Trajan erobert Dakien, Eingliederung als Provinz Dacia

4. bis 6. Jahrhundert · Völkerwanderung, durch dieAusbreitung der Hunnen in Mittelasien werden ganze Völkerschaften nach Westen gedrängt, die Hunnen schieben die Slaven vor sich her, und diese die Germanen, die Germanen weichen auf das Gebiet des Römischen Reichs aus

ca.250· allmähliche Besiedlung Siebenbürgens durch den germanischen Stamm der Gepiden

269 · die germanischen Westgoten erobern die Dobrudscha 270 · die römischen Truppen ziehen sich aus Dakien zurück

271/272 · der Römische KaiserAurelian überlässt Dakien offiziell den Westgoten

441 · die Hunnen durchziehen Dakien und unterwerfen es

453 · Tod des Hunnenkönigs Attila

454 ·Abzug der Hunnen, Herausbildung des Reiches der Gepiden in Siebenbürgen

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567 · germanische Langobarden und kaukasischeAwaren erobern das Reich der Gepiden, Awaren besiedeln Siebenbürgen

6.Jahrhundert · Einwanderung von Slawen

7.Jahrhundert · aus den verbliebenen Dako-Römern entsteht

das Volk der Dako-Romanen

800 · Vernichtung des Awarenreichs durch Karl den Großen, Dakien wird zeitweilig von Bulgaren beherrscht

9. bis 13. Jahrhundert · Invasionen der Petschenegen, Kumanen und Tataren

1000 · Siebenbürgen (Transsilvanien) kommt unter ungarische Herrschaft

12.Jahrhundert · der ungarische König unterstützt die Besiedlung Siebenbürgens mit deutschen Siedlern

13.Jahrhundert · ein Volk der Rumänen wird erstmals urkund-

lich erwähnt

1300–1330 · Vereinigung kleinerer rumänischer Fürstentümer (Oltenien, Muntenien ...) zum Fürstentum Walachei

1359 · Gründung des Fürstentums Moldau zwischen den Karpaten und dem Dnjestr während des Kampfes gegen die Tataren

1387 · Abhängigkeit von Polen-Litauen

1400 · erste türkische Angriffe gegen Moldau und Walachei

1415 · das Fürstentum Walachei wird dem Osmanischen Reich (Türkei) tributpflichtig

1455 · das Fürstentum Moldau wird dem Osmanischen Reich tributpflichtig

1461 · Fürst Stephan der III. von Moldau (der Große, ca. 1435– 1504) erwibt die Walachei

1475 ·Aufstand des Fürstentums Moldau unter Fürst Stephan dem Großen, Sieg über die Türken, Wiederherstellung der Unabhängigkeit von Moldau und Walachei

1497 · Fürst Stephan der Große besiegt Ungarn und Polen, Bewahrung der Unabhängigkeit der Moldau

1511 · Moldau undWalachei werden vom Osmanischen Reich unter beschränkter innerer Autonomie annektiert

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1526 · Türken-Schlacht von Mohács, Tod des Ungarischen Königs Ludwig II., das Haus Habsburg erbt die Ungarische Krone und somit Siebenbürgen

1541 · Siebenbürgen wird vom Osmanischen Reich abhängig 1593 · Michael der Tapfere (Mihai Viteazul) wird Fürst der Wa-

lachei

1595 · Michael der Tapfere besiegt die Türken

1599 · Michael derTapfere wird kurzzeitig Fürst von Siebenbürgen 1600 · Michael der Tapfere wird Fürst von Moldau

19.08.1601 · Michael der Tapfere wird ermordet, Walachei und Moldau müssen die türkische Oberhoheit endgültig anerkennen

1683 · Vernichtung der Türken vor Wien, Einmarsch kaiserlichösterreichischer Truppen in Siebenbürgen

1699 · Frieden von Karlowitz, das Osmanische Reich erkennt den Römisch-Deutschen Kaiser als Fürsten von Siebenbürgen an, Ende der türkischen Herrschaft in Siebenbürgen

1711 · die Türken besiegen die moldauisch-russischen Befreiungsarmeen, die Fürsten der Moldau und der Walachei werden abgesetzt und durch griechische Statthalter (Fanarioten) ersetzt

1716–1718 · Türkenkrieg

21.07.1718 · Friede von Passarowitz (Pozarevac), das Osmanische Reich tritt das Banat, die Kleine Walachei und Nordserbien an das Haus Habsburg ab

1739 · die Kleine Walachei und Nordserbien werden wieder an das Osmanische Reich übergeben

ab 1774 · wieder Zunahme des russischen Einflusses

1775 · Abtretung des Buchenlandes (Bukowina) an Österreich 1806–1812 · Russisch-Türkischer Krieg

1812 · Frieden von Bukarest, der östliche Teil des rumänischen Fürstentums Moldau (zwischen den Flüssen Prut und Dnjestr) kommt unter dem Namen Bessarabien an Russland

1821 · großerAnti-TürkischerAufstand in der Walachei unter Tudor Vladimirescu, griechischer Nationalaufstand in Griechenland, die Fanariotenherrschaft wird durch das Osmanische Reich beendet

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1828–1829 · Russisch-Türkischer Krieg, Niederlage der Türkei, Russland errichtet eineArt Protektorat über Moldau und Walachei, die türkische Oberhoheit bleibt jedoch bestehen

1848–1849 · bürgerlich-demokratische Revolution in Moldau, Siebenbürgen und Walachei, der Fürst der Walachei tritt vorübergehend zurück, die Revolution in Moldau und Walachei wird durch türkische und russische Truppen niedergeschlagen, die Siebenbürger Revolution richtet sich gegen Ungarn

04.03.1849 · neue Österreichische Reichsverfassung, Siebenbürgen wird ein Kronland der österreichischen Monarchie mit eigenem Landtag

1856/58 · Krimkrieg, Pariser Verträge, das russische Protektorat wird zugunsten eines Protektorats von sieben Europäischen Staaten ersetzt, Moldau erwibt die Norddobrudscha

1859 · Oberst Alexandru Ioan Cuza wird zum Fürsten von Walachei und Moldau gewählt

1861 · Fürst Ioan Cuza proklamiert das Fürstentum Rumänien durch Vereinigung von Walachei und Moldau

1866 · Fürst Ioan Cuza von Rumänien wird durch eine Verschwörung gestürzt, Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (1839–1914) wird neuer Fürst von Rumänien (Carol I.)

17.02.1867 · der Landtag von Siebenbürgen beschließt mit seiner ungarischen Mehrheit den Anschluss an die ungarische Monarchie, Siebenbürgen wird ungarische Provinz und der Landtag wird aufgelöst 1877/78 · Russisch-Türkischer Krieg, Rumänien beteiligt sich an

der Seite Russlands am Krieg, Sieg über die Türken

03.03.1878 · Friede von San Stefano (Yesilköy), das Osmanische Reich muss die Unabhängigkeit Rumäniens, Groß-Bulgariens, Montenegros und Serbiens anerkennen, ebenso die russische Hegemonie auf dem Balkan

13.07.1878 · Berliner Kongress, Teilrevidierung des Frieden von San Stefano zu Ungunsten Russlands, Zurückdrängung des russischen Einflusses auf dem Balkan, Auflösung Groß-Bulgariens, Anerkennung der Unabhängigkeit Rumäniens, (Klein-)Bulgariens, Monteneg-

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ros und Serbiens, Rumänien erwirbt die Dobrudscha, muss jedoch die Norddobrudscha an Russland abtreten

1881 · Rumänien wird zum Königreich proklamiert

1912 · Erster Balkankrieg, Serbien, Bulgarien, Griechenland und Montenegro gegen die Türkei, Rumänien bleibt neutral, Zurückdrängung der Türkei

1913 ·ZweiterBalkankrieg,Serbien,GriechenlandundRumänien gegen Bulgarien, Rumänien erwirbt von Bulgarien die Süddobrudscha 10.10.1914 · Tod von König Karl I., Nachfolger wird Ferdinand I.

von Hohenzollern-Sigmaringen (1865–1927)

1914–1918 · Erster Weltkrieg, Rumänien beteiligt sich ab 1916 an der Seite der Entente im Krieg

1917 · bolschewistische Revolution in Russland, Bürgerkrieg 09.04.1918 · Annexion von Bessarabien durch das Königreich

Rumänien

1919/1920 · Frieden von Saint-Germain und Frieden von Trianon, Rumänien erhält offiziell Bessarabien, das östliche Banat, die Bukowina und Siebenbürgen

1925 · Karl II. dankt ab und geht ins Ausland

Juni 1927 · Corneliu Zelea Codreanu gründet die «Legion Erzengel Michael» (später «Eiserne Garde»)

20.07.1927 · Tod von König Ferdinand I., Nachfolger wird Michael I. (*1921), der Sohn von Karl II.

1930 · Karl II. kehrt als König nach Rumänien zurück 1937 · große Wahlerfolge der «Eisernen Garde»

1938 · monarchistisch-diktatorische Herrschaft von König Karl II., Kampf gegen die «Eiserne Garde», Verhaftung von Corneliu Zelea Codreanu

30.11.1938 · Corneliu Zelea Codreanu wird ermordet 1939–1945 · Zweiter Weltkrieg: 1940 die Sowjetunion zwingt Ru-

mänien zurAbtretung von Bessarabien, der Südteil des Landes wird ab- getrenntundderSowjet-Ukraineangeschlossen,derNordteilwirdandie Moldauische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik angeschlossen und die Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik proklamiert, König

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Karl II. geht ins Exil, Michael I. (Sohn von Karl II.) wird erneut König von Rumänien, aber Marschall Ion Antonescu wird zum Staatsführer Rumäniens ausgerufen, Rumänien tritt die Süddobrudscha an Bulgarien ab, 1941 Rumänien beteiligt sich an der Seite des Deutschen Reiches im Kampf gegen die Sowjetunion und kann Bessarabien wieder besetzen und annektiert das Gebiet bis zum Südlichen Bug, 1944 Bessarabien wird von sowjetischen Truppen besetzt und annektiert, 24.08.1944 Rumänien verlässt das Bündnis mit dem Deutschen Reich, 25.08.1944 Rumänien erklärt dem Deutschen Reich den Krieg

01.06.1946 · Hinrichtung von Ion Antonescu

1947 · Friedensvertrag von Paris, Rumänien erkennt die sowjetischenAnnexionen und den Bestand der Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik an

30.12.1947 ·Abschaffung der Monarchie, König Michael I. dankt ab, Proklamation der Volksrepublik Rumänien, Bolschewisierung

1955 · Beitritt zum Warschauer Pakt

23.07.1965 · Umbenennung Rumäniens in Sozialistische Republik Rumänien, Nicolae Ceausescu wird Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Rumänien löst sich allmählich vom sowjetischen Einfluss und schlägt einen eher national-sozialistischen Kurs ein

1967 · Nicolae Ceausescu (1918–1989) wird Staatsoberhaupt (Vorsitzender des Staatsrates)

1974 · Nicolae Ceausescu wird Präsident und Vorsitzender des Staatsrates («Conducator» => Führer)

1970–1995 · nach änfänglichen Erfolgen gibt es ab den siebziger Jahren starke wirtschaftliche Probleme, nahezu alle der seit dem 12. Jahrhundert in Rumänien lebenden 250.000 Deutschen kehren nach Deutschland zurück

1989 · Unruhen, Volk und Militär stürzen das Regime 25.12.1989 · Nicolae Ceausescu wird zusammen mit seiner Frau

nach einem Schnellgerichtsverfahren hingerichtet, Machtübernahme durch die «Front zur nationalen Rettung» unter Ion Iliescu

1990 · Wahlen, Ion Iliescu wird Präsident, das Land wird in Republik Rumänien umbenannt, Proklamation der Republik Gagausien, Bürgerkrieg

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1993 · Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und Rumänien

1996 · Wahlen, Emil Constantinescu wird Präsident

15.02.2000· Rumänien und Europäische Union beginnen mit Beitrittsverhandlungen

01.01.2007 · Rumänien wird Mitglied der Europäischen Union

Ursprung des Landesnamens:

DerName„Rumänien“gehtnatürlichaufdasVolkder„Rumänen“ zurück, das seine Wurzeln in den Dako-Römern bzw. Dako-Romanen hat. Früher wurden die Rumänen auch „Walachen“ genannt — es gab sogar ein Fürstentum Walachei — jedoch lautete die Eigenbezeichnung immer „Români“.

Königreich Schweden

parlamentarische Monarchie

Eigenbezeichnung: Konungariket Sverige

Fläche:

449 964 km²

Einwohner: 8 850 000 davon

91 % Schweden

2,5 % Finnen

0,7 % Deutsche

0,07 % Samen (Lappen)

5 % Ausländer

Bevölkerungsdichte: 20 Ew./km²

Hauptstadt: Stockholm 690 000 Ew.

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Amtssprache: Schwedisch

Währung:

1 Schwedische Krone (skr) = 100 Öre

Zeitzone: MEZ

Geschichte:

4.–5. Jahrhundert n.Chr. · erste Besiedlung durch germanische Stämme, die Svear (Schweden) und die Gotar/Götar (Goten/Gauten), Herausbildung feudaler Stammesund Kleinkönigreiche

9.–10. Jahrhundert · das heutige Schweden ist Ausgangspunkt von Wikingerfahrten, die schwedischen Wikinger (Normannen) wurden Waräger genannt, die Waräger dringen über die Flüsse Memel (Neman), Westliche Dwina, Newa und Wolchow in Siedlungsraum der Ostslawen im heutigen Russland vor, erobern 862 Nowgorod und gründen die Nowgoroder Rus, einen normannischen Feudalstaat, erobern 882 Kiew und gründen die Kiewer Rus, einen weiteren normannischen Feudalstaat

9.–11. Jahrhundert · Christianisierung durch deutsche Missionare, zum Erzbistum Hamburg-Bremen, ab 1104 zum Erzbistum Lund, ab 1164 eigenes Erzbistum Uppsala (Sitz des Erzbischofs)

995–1060 · erste (vorübergehende) Einigung Schwedens unter König Olaf Schoßkönig und seinen Söhnen, in der Folgezeit wieder feudale Zersplitterung und Thronkämpfe, Herrschaft der Dynastien der Ynglinger und der Stenkyls

12.–13. Jahrhundert · Eroberung von Finnland

1250 · mit König Birger Jarl kommt die Dynastie der Folkunger auf den Thron, später Schaffung des Landrechts, damit Wahlmonarchie unter Einschränkung der Macht des Königtums und Stärkung desAdels 1364 · König Magnus aus dem Hause der Folkunger flieht vor Albrecht III. von Mecklenburg, dessen Sohn Albrecht vom Adel zum schwedischen König gewählt wird; der Sohn von Magnus, Håkon VI.,

wird König von Norwegen

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