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От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

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schaftlichen und technologischen Profil wählen. Jede Schule ist dazu verpflichtet mindestens zwei Zweige anzubieten. Funktion der zweijährigen Weiterbildung ist der Übergang in die höhere Berufsausbildung oder in den Hochschulbereich. Mit demAbschluss des Bachillerato ist die schulische Laufbahn beendet.

Der berufsbildende Schulzweig dauert ebenfalls zwei Jahre und schließt mit dem Titel des Técnico ab.

Kollegstufe/Abitur

Sie ist die letzte Stufe der Schulbildung, der Besuch erfolgt freiwillig. Die Zulassungsvoraussetzung ist der Titel des/der Graduado/a en Educación Secundaria oder derAbschluss der mittleren Berufsausbildung.

Die Vorbereitung auf das Abitur (Bachillerato) dauert zwei Jahre, normalerweise zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr. Man kann zwischen vier verschiedenen Zweigen wählen:

(1)Kunst

(2)Naturwissenschaften und Technologie

(3)Geistesund Sozialwissenschaften

Wenn die Schüler alle Fächer bestanden haben, erhalten sie das Abitur (Bachillerato). Damit haben sie folgende Möglichkeiten:

mittlere und höhere Universitätsstudiengänge (den deutschen Fachhochschulen und Universitäten vergleichbar). Bei dieser Option müssen sie zunächst die Zulassungsprüfung für die Universitäten bestehen, die der deutschen Hochschulreife entspricht.

Höhere Berufsausbildung.

Berufsausbildung

Die fachspezifische Berufsbildung ermöglicht eine berufliche Erstausbildung und ist in eine Mittlere und eine Höhere Berufsbildung unterteilt. Für die mittlere Berufsbildung ist die abgeschlossene Sekundarstufe I, für die höhere Berufsbildung das Bachillerato notwendig.

Im Unterschied zum deutschen System erfolgt die Ausbildung nicht in einem Unternehmen. 25 % der Ausbildung sind allerdings als Pflichtpraktikum in einem spanischen Betrieb zu absolvieren. Zur Aufwertung derAusbildung werden Lehrinhalte mit denArbeitgebern

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der entsprechenden Branchen abgestimmt. Während der Ausbildung erhalten die Jugendlichen keine Vergütung und sind somit auf die finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen.

Mittlere Berufsausbildung

Die Zugangsvoraussetzung ist derTitel Graduado/a en Educación Secundaria.Am Ende erhält man den Abschluss „Techniker/in“ in einer der 75 angebotenen Fachrichtungen. Die einbis zweijährigeAusbildung umfasst auch einen praktischen Teil in einer Firma.

Höhere Berufsausbildung

Zugangsvoraussetzung ist das spanische Abitur oder der Abschluss als „Techniker/in“ der mittleren Berufsausbildung. Die Schüler können aus 93 Fachrichtungen auswählen, die in einem oder zwei Schuljahren gelehrt werden, wobei wiederum ein praktischer Teil in einer Firma absolviert werden muss. Sie erhalten den Titel „Höhere/r Techniker/in“ in der gewählten Fachrichtung.

DieserAbschluss berechtigt die Schüler, ohne Zulassungsprüfung eine dem erlernten Beruf verwandte Fachrichtung an der Universität zu studieren.

Tertiärbereich

In Spanien gibt es 77 öffentliche, katholische, Fernund internationale Universitäten.

Zulassung zum Universitätsstudium nur durch Hochschulzulassungsprüfung möglich

Fachhochschulstudium auch nach Abschluss der Beruflichen Fachbildung höheren Grades möglich

Berufliche Fachbildung höheren Grades: erfolgreicher Abschluss führt zum Fachabitur und einer Berufsqualifizierung

WeiterführendeBildungkannmandurchdenBesucheinerUniversität erlangen. Den Zugang zu einer Hochschule erhält man nur nach erfolgreicherTeilnahme an einer von den Universitäten ausgerichteten Prüfung, welche bis zu dreimal wiederholt werden kann. Nach dem Bestehen der Prüfung erhält man eine Hochschulzugangsnote, welche sich aus der Gesamtnote der Prüfung und der Note des Bachilleratos

zusammensetzt. Sie ist ein entscheidendes Auswahlkriterium für den Zugang zu einer Universität und Studienplätzen.

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Die gesamte Hochschulbildung ist in 3 Zyklen organisiert. Der erste Zyklus wird an den so genannten Escuelas Universitarias angeboten. Er beinhaltet einen qualifizierten Abschluss (Diplomado) und hat einen berufsqualifizierenden Charakter. Nach diesem Zyklus ist kein weiterer vorgesehen. Nach der Teilnahme an einem Übergangskurs ist dies aber dennoch möglich.

Der erste Abschnitt des zweiten Zyklus bildet das Grundstudium an den Facultades und Escuelas Técnicas Superiores. Er dauert drei Jahre und beinhaltet bereits einen akademischen Titel, wie Diplomado, Arquitecto oder Ingeniero. Der zweite Abschnitt, das Hauptstudium, dauert zwei bis drei Jahre und führt zu Abschlüssen als Licenciado, Ingeniero, Superoir etc.

Der dritte Zyklus ist die Voraussetzung zum Hochschullehrer und schließt nach zwei Jahren mit einem Doktortitel ab.

DieAnzahlderHochschulabsolventenhatsichindenletzten30Jahren verdoppelt, weibliche Studenten sind heute in der Überzahl. Mit einer Studierendenquote von 38% liegt Spanien weit vor Deutschland (Zahlen aus 2003, Frauen und Männer imAlter von 25 bis 34 Jahren).

Zugangsvoraussetzung für ein Universitätsstudium ist der Título de Bachiller; darüber hinaus muss man die Zulassungsprüfung für die Universitäten bestehen oder den Abschluss „Höhere/r Techniker/in“ haben.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Zunehmender Ausbau der Bildungsmöglichkeiten (lebenslanges Lernen) durch Fernunterricht, Sprachschulen, Volkshochschulen, gewerkschaftliche Weiterbildungszentren, private.

Fragen zum Text:

1.Welche Arten von Schulen gibt es in Spanien?

2.Ist der Besuch der öffentlichen Schulen in Spanien kostenlos?

3.Wie lange dauert der berufsbildende Schulzweig?

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Tschechien

Das Bildungssystem in der Tschechischen Republik

Im März 2004 wurde das Schulgesetz, das vom Schulministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut für pädagogische Forderung erarbeitet wurde, von der Regierung verabschiedet. Es handelt sich um ein Rahmenbildungsprogramm für die Grundschulen, das durch den Staat erstellt wird. Die konkrete Umsetzung des Programms obliegt den Schulen. Die neuen Rahmenvorgaben legen die groben Lernziele für die jeweilige Jahrgangsstufe fest, lassen aber mehr Raum für individuelle Unterrichtskonzeptionen und größere Spielräume für die Lehrkräfte.

Allgemeines

Gemeinsamkeiten mit der Slowakischen Republik

Schulpflicht beträgt neun Jahre, Besuch kostenfrei

Schulen besitzen einen hohen Grad an Autonomie

Kirchliche und private Träger zugelassen; bedürfen der Anerkennung durch das Ministerium und erhalten dann finanzielle Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln

Elementarbereich

Besuch nicht obligatorisch

Auf die Schulvorbereitung wird im letzten Jahr großerWert gelegt Kindergarten ist für Kinder im Vorschulalter bestimmt, also für

Drei-bisSechsjährige.InAusnahmefällenwirderauchvonälterenKin- dern besucht, die später eingeschult werden (dies ist immer häufiger).

Primarbereich

Grundschule — der Grundschulbesuch ist auf eine Dauer von neun Jahren ausgerichtet. Die Grundschule wird in zwei Bildungsstu- fenunterteilt.IndererstenStufe(Klasse1–5)unterrichtetderKlassen- lehrer/die Klassenlehrerin fast alle Fächer, wohingegen in der zweiten Stufe (Klasse 6–9) sich das Lehrpersonal je nach Fachbereich spezialisiert. Im Grundschulbereich ist eine Rückkehr zu kleineren Schulen mit wenigen Klassen zu verzeichnen, wodurch die Schülerinnen und Schüler auch in ihrer Heimatgemeinde unterrichtet werden können. Für Einige wurde die Möglichkeit geschaffen, nach Abschluss der

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vierten Klasse ein mehrjähriges Gymnasium zu besuchen (etwa 10% der Kinder).

Grundschule (fünf Jahre): Einheitsschule ohne äußere Differenzierung für alle Kinder

Sekundarbereich I

Nach Klassenstufe 5 Übertritt in den vierjährigen Sekundarbereich I oder das achtjährige Gymnasium, für das besondere Leistungen erbracht werden müssen; zum Gymnasium kann auch nach der 7. und 9. Klasse gewechselt werden

Sekundarbereich II

In allen vierjährigen Bildungsgängen kann die allgemeine Hochschulreife erworben werden

Ausbildungstypen:

Allgemein bildendes Gymnasium:Ausbildungsdauer: vier Jahre (im Sekundarbereich II)

Integrierte Sekundarschule:Ausbildungsdauer: vier Jahre; bieten mehrere berufliche Bildungsgänge und Kurse zur Qualifizierung und Weiterbildung an

Fachschule/Fachoberschule: Ausbildungsdauer: zwei bis vier Jahre; nach zwei Jahren qualifizierter Berufsabschluss; nach vier Jahren: qualifizierter Berufsabschluss und Hochschulreife

Berufsfachschule: Ausbildungsdauer: zwei bis drei Jahre; qualifizierter Berufsabschluss

Gymnasien - an allen Gymnasien und (Fach)Oberschulen der Tschechischen Republik gibt es Aufnahmeprüfungen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich bisher an mehreren Schulen gleichzeitig bewerben. Seit 1.1.2005 ist jedoch nur noch eine einzige Bewerbung möglich. Diese Regelung ist sehr umstritten, da Schüler/-innen, die in der erstenAuswahlrunde akzeptiert werden, sich nicht weiter an anderen (renommierteren) Schulen bewerben dürfen. Umgekehrt werden viele Schulen keine zweite Runde ausschreiben, so dass die, die in dem ersten Durchgang scheitern, wohl auf eine weitaus weniger angesehene Schule ausweichen müssen.Alle Gymnasien enden mit dem Abitur, das aus einer schriftlichen Prüfung und weiteren vier mündli-

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chen Prüfungen besteht. DasAbitur gilt als Hochschulzugangsberechtigung. Entweder wird nach abgeschlossener Grundschule das vierjährige Gymnasium oder die (Fach)Oberschule besucht, oder aber schon früher ein sechsoder achtjähriges Gymnasium. Aufnahmebedingung hierfür ist das erfolgreiche Bestehen der Aufnahmeprüfungen. Die Schülerinnen und Schüler können sich an einem mehrjährigen Gymnasium bewerben und besuchen bei Nichtbestehen der Aufnahmeprüfungen weiter die Grundschule.

Berufsausbildung

In der Tschechischen Republik gibt es im Gegensatz zum deutschen Ausbildungssystem keine duale Struktur, das heißt die Berufsausbildung erfolgt vollständig an speziellen Berufsschulen.

Berufliche Oberschulen - hier erfolgt eine Ausbildung im handwerklichen Bereich, die mit der staatlichen Gesellenprüfung abgeschlossen werden kann. Nach drei Jahren Lehre kann in einem Aufbaustudium (dauert zwei Jahre) dasAbitur abgelegt werden.

Berufsschulen - in einem einoder zweijährigen Studium werden Schüler/-innen für den Beruf vorbereitet. Es endet mit einer Abschlussprüfung.

Höhere Fachbildung - in einer Dauer von drei oder fünf Jahren kann hier alternativ zum Hochschulstudium studiert werden.

Tertiärbereich

30 Hochschuleinrichtungen

Alle Einrichtungen haben Universitätsstatus

Höhere Fachschulen: dreibis vierjährige Ausbildungsprogramme für hoch spezialisierte Berufe

Hochschulen und Universitäten - Voraussetzung für ein Hochschulstudium ist neben dem Abitur das Bestehen der Aufnahmeprüfung, die von jeder Hochschule individuell festgelegt wird. Man kann sich jährlich für drei Aufnahmeprüfungen melden, für die auch eine Gebühr gezahlt werden muss. Es ist durchaus keine Ausnahme, dass jemand mit einem Einserabitur mehrmals an den schwierigen Prüfungen scheitert. Das 1990 eingeführte Bakkalaureatstudium kann nach drei Jahren mit dem Titel Bc. abgeschlossen werden. Das fünfjährige

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Magisterstudium wird mit dem Titel Magister - Mgr. Beendet. Das Promotionsstudium wird mit dem Titel PhDr. abgeschlossen.

Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung

Träger von Weiterbildungsmaßnahmen sind Universitäten, bestehende Schulen des Sekundarbereiches II, öffentliche und private Betriebe und spezielle Weiterbildungszentren, die von Vereinen unterhalten werden.

Fragen zum Text:

1.Wann wurde das Schulgesetz verabschiedet?

2.Sind kirchliche und private Träger zugelassen?

3.gibt es in der Tschechischen Republik duale Struktur des Ausbildungssystems?

Ungarn

Allgemein

Die Allgemeinbildung liegt in der Zuständigkeit des Bildungsministeriums. Die Dauer hat die Regierung verlängert, um das Bildungsniveau insgesamt zu heben.

Orientiert sich an dem Bildungswesen in Österreich

Allgemeine Schulpflicht zwischen 6. und 16. Lebensjahr

Bildungseinrichtungen grundsätzlich öffentlich; es bestehen aber auch private Einrichtungen

PrivateAnbieter im Elementarbereich verlangen hohe Gebühren

Elementarbereich

Das Recht auf Erziehung in einem Kindergarten vom dritten bis zum sechsten, maximal siebten Lebensjahr ist durch das Bildungsgesetz gesichert. Der Kindergarten ist die erste Stufe des ungarischen Bildungssystems. Dabei ist der Besuch eines Kindergartens ab dem fünften Lebensjahr Pflicht. Mit maximal vier Stunden täglich sollen die Kinder auf die Anforderungen der Schule vorbereitet werden.

Die erste Stufe des Bildungssystems ist das obligatorische Vorschuljahr im Kindergarten.

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Primarbereich

Primarbereich (Klassen 1 bis 4),

Die vier Jahre umfassende Unterstufe (Klasse 1–4) entspricht der deutschen Grundschule.

Sekundarbereich I

Sekundarbereich I (Klassen 5 bis 8)

Die Oberstufe (Klasse 5–8) ebenfalls vier Jahre entspricht der deutschen Mittelstufe.

Nach Beendigung der achten Klasse ist ein Übergang in Berufsmittelschulen und Fachschulen möglich. NachAbschluss der vierten, der sechsten oder der achten Klasse können Schüler entscheiden, ob sie auf ein Gymnasium wechseln möchten oder ob sie nach der 8. Klasse in einer berufsbildenden Schule weiterlernen möchten.

Bereits nach dem Primarbereich kann auf das Gymnasium gewechselt werden oder in den vierjährigen Sekundarbereich I

Primarbereich als einheitliche Grundschule konzipiert

Beendigung der Pflichtschule für alle Schüler obligatorisch

Sekundarbereich II

Sekundarbereich II ist selektiv; Schüler müssen zwischen einem Gymnasium oder einer Fachmittelschule wählen

In allen vierjährigen Bildungsgängen kann die allgemeine Hochschulreife erworben werden

Ausbildungstypen:

Gymnasium: Ausbildungsdauer: vier Jahre (im Sekundarbereich II)

Berufsmittelschule: Ausbildungsdauer: vier bis fünf Jahre; bie-

tet verschiedene berufsfachliche Bildungsprofile an; nach vier Jahren: qualifizierter Berufsabschluss und Hochschulreife

– Berufsschule: Ausbildungsdauer: zwei bis drei Jahre; Ausbildung erfolgt nach dem dualen System und endet mit dem Facharbeiterabschluss

Ungarisches Gymnasium

Die Gymnasien in Ungarn haben acht, sechs oder vier Schuljahrgänge. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit dem Abitur, das Voraussetzung für den Zugang zu weiterführenden Hochschulen ist.

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Die Kinder sollen durch eine einheitliche, ununterbrochene, aber differenzierte Bildung ein Niveau erreichen, das ihnen ermöglicht, ein Hochschulstudium zu beginnen. Teilweise gibt es auch zweisprachige Gymnasien, in denen zunächst bis zu 20 Wochenstunden der Fremdsprache gewidmet sind.

Die Abiturprüfung erfolgt in drei Pflichtfächern (Mathematik, Ungarisch, Geschichte) und zwei Wahlfächern (Fremdsprachen, Chemie, Physik, Geographie, Biologie u.a.) und berechtigt zur Aufnahme an einer Hochschuleinrichtung. Ca. 70 % der Abiturienten werden an Hochschuleinrichtungen aufgenommen.

Berufsausbildung

Weiterführende Berufsausbildung: In dieser Phase trennen sich die Wege der Schüler in Ungarn. Die einen besuchen berufsbegleitende Mittelschulen, andere die klassische Berufsschule. Neu ist das sogenannte 2+2-Modell, das eine Berufsausbildung in zwei Teile gliedert: einen (noch) allgemeinbildenden Teil, der aber schon der Berufsorientierung dient. Und einen ausdrücklich berufsbildenden Teil, auf den dann weitere Bildungsmodule aufgesetzt werden können.

In den Berufsmittelschulen erwerben die Schüler eine Doppelqualifikation und man kann diesen Schultyp auch den Berufsschulen zurechnen. Nach vier Schuljahren erhalten die Schüler sowohl die Hochschulreife (mit einerAbschlussprüfung, die demAbitur entspricht) als auch eine Facharbeiterqualifikation.

In den Berufsschulen findet die Ausbildung zum Facharbeiter statt. Sie dauert in der Regel drei bis vier Jahre.

Ungefähr ein Drittel aller Absolventen der achten Klasse der Allgemeinen Schule wählen die Berufsmittelschule. ZurAufnahme in die Berufsmittelschule muss allerdings eine Prüfung abgelegt werden.

Es gibt drei Schultypen der Berufsmittelschule:

die Technikerausbildung (für Mechanik, Energie, Biomechanik etc.)

die Facharbeiterausbildung (für Industrie, Landwirtschaft etc.)

die allgemeine mittlere Berufsbildung (Verkehrswesen, Postwesen, Handel, Gastronomie etc.)

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Fachschulen

Zu diesen gehören zum Beispiel die Fachschule für Gesundheitswesen oder die Fachschule für Stenographie. In der Fachschule für Gesundheitswesen wird in drei Stufen ausgebildet. Nach erfolgreicher Absolvierung des dritten Schuljahres kann ein Befähigungszeugnis beispielsweise als Pfleger erworben werden. Gesetzlich sind die Arbeitsbereiche des Gesundheitswesens festgelegt, in denen mit diesem Abschluss die Arbeit aufgenommen werden kann. Die Fachschule für StenographiebildetinnerhalbvonzweiJahrenStenotypistenaus.Nach erfolgreicher Absolvierung kann der Schüler die Berufsabschlussprüfung ablegen.

Spezialfachschule

Die Spezialfachschule vermittelt innerhalb von zwei Jahren eine Berufsbildung für Jugendliche, die aufgrund ihrer Behinderung oder Benachteiligung nicht in der Lage sind, eine andere Schule zu besuchen. So wird ein ergänzender Unterricht für die 14bis 16-jährigen realisiert. Es ist möglich, einen den Leistungen der Jugendlichen entsprechenden Berufsabschluss zu erwerben. Nach erfolgreicher Absolvierung der Lehre bestätigt ein Zeugnis deren Beendigung.

Tertiärbereich

Universitäten müssen, um ihren Status zu halten, Grundstudienund Postgraduiertenstudien anbieten; alle anderen Hochschulen werden als Fachhochschulen eingestuft

Die bekannteste Universität in Ungarn ist die Lorбnd-Eцtvцs- Universität, sie hat eine Philosophische sowie eine Juristische Fakultät, ferner verfügt sie über eine Pädagogische Hochschulfakultät.

Die medizinische Ausbildung in Ungarn genießt international einen sehr guten Ruf. Die Semmelweis-Universität ist hierbei als humanmedizinische Universität weltweit bekannt. Sie bietet wie die Universität von Pйcs und Szeged die medizinische Ausbildung in ungarischer, deutscher und englischer Sprache an.

DieAnzahl der privaten und konfessionellen Universitäten wächst ständig. Die privaten Universitäten verlangen hohe Studiengebühren, und auch ein Zweitstudium oder PhD-Programm an einer öffentlichen

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