От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов
.pdfDie Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch werden in Leistungsgruppen unterrichtet. Je nach beruflichen Interessen wählt jede Schülerin/jeder Schüler einen von sieben Fachbereichen: Metall, Elektro, Holz, Bau, Handel - Büro, Dienstleistungen, Tourismus.
Berufsbildende Mittlere Schulen
Die Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS) schließen sich an die 8. Schulstufe an, vermitteln theoretische und fachpraktische Lerninhalte und dauern 1 bis 4 Jahre.
Die wichtigsten BMS sind: Technisch-Gewerbliche Schulen, Kaufmännische Schulen, Schulen für wirtschaftliche Berufe, Hauswirtschaftsschulen, Schulen für Mode und Bekleidungstechnik, Hotelund Tourismusschulen, Schulen für Sozialberufe, Landund Forstwirtschaftliche Schulen.
Berufsbildende Höhere Schulen
Die Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) schließen sich ebenfalls an die 8. Schulstufe an und dauern fünf Jahre. Theoretischer Unterricht in der Schule und praktische Ausbildungsphasen in Werkstätten wechseln sich ab.
Die BHS vermitteln also in fünf Jahren eine fundierte AllgemeinbildungundeineabgeschlosseneBerufsausbildungimjeweiligenFachgebiet und schließen mit der Matura (Reifeprüfung) ab. Damit wird die Berechtigung für ein Studium an Universitäten und Fachhochschulen erworben.
Absolventen von vielen Höheren Technischen und Gewerblichen sowie Landund Forstwirtschaftlichen Lehranstalten haben nach zweijähriger Tätigkeit die Möglichkeit, ein einschlägiges Handwerk ohne Ablegung der Meisterprüfung auszuüben.
Allgemeinbildende Höhere Schulen
Die Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) umfasst eine vierjährige Unterstufe und eine vierjährige Oberstufe und schließt mit der Matura (Reifeprüfung) ab. Ziel derAHS ist die Vermittlung einer umfassenden und vertiefenden Allgemeinbildung und damit die Schaffung der für ein Studium nötigen Voraussetzungen. Durch das Reifeprüfungszeugnis wird die Berechtigung zum Studium an Universitäten und Fachhochschulen sowie an Akademien und Kollegs erworben.
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Berufsausbildung in der Lehre
In Österreich gibt es ca. 260 Lehrberufe, die nach dem Berufsausbildungsgesetz geregelt sind. DieAusbildung in einem Lehrberuf steht grundsätzlich allen Jugendlichen offen, die eine neunjährige Schulpflicht abgeschlossen haben.
Die Lehrausbildung erfolgt wie in der Bundesrepublik Deutschland im dualenAusbildungssystem, d.h. praktischeAusbildung im Betrieb mit ergänzendem theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Am Ende der Ausbildung wird die Lehrabschlussprüfung abgelegt.
Die Dauer der Lehrzeit beträgt zwischen 2 und 4 Jahren. Maturanten haben die Möglichkeit, eine um 1 Jahr verkürzte Lehre zu absolvieren, sofern die offizielle Lehrzeit mindestens 3 Jahre beträgt.
Berufsausbildung über Berufsbildende Schulen
Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen vermitteln eine abgeschlossene Berufsausbildung im jeweiligen Fachgebiet.
Tertiärbereich
SowohldieAllgemeinbildendenHöherenSchulen(AHS)alsauchdie Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) schließen mit der Reifeprüfung ab und berechtigen damit zum Besuch einer Universität oder Fachhochschule. Durch eine Studienberechtigungsprüfung oder durch eine Berufsreifeprüfung kann ebenfalls eine Studienzulassung erworben werden.
•Matura (Reifeprüfung) an einer AHS oder BHS oder die Berufsreifeprüfung ermöglichen den Zugang zu Akademien, Kollegs,
Fachhochschulen und Universitäten
•Studium an Fachhochschulen und Universitäten seit Herbst 2001 kostenpflichtig
•nach Änderung der Studiengesetze dreijährige Bachelorund darauf aufbauende zweijährige Masterstudiengänge; an Fachhochschulen außerdem Diplomabschlüsse
•Masterund Diplomabsolventen können an Universitäten den Doktortitel erwerben
12 Universitäten und 6 Universitäten der Künste, darunter 3 Universitäten für Musik und darstellende Kunst sowie die Donauuniversität Krems für postgraduale Weiterbildung bieten mehr als 600 Studienmöglichkeiten in rund 330 Studienrichtungen an.
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Ein Bakkalaureat-Studium dauert 6–8 Semester, das anschließende Magisterstudium entsprechend 2–4 Semester.
Doktoratsstudien dienen hauptsächlich der Weiterentwicklung der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicherArbeit. Sie setzen den Abschluss des Diplomstudiums voraus, sind also aufbauende Studien und dauern vier Semester.
Fachhochschulen
Derzeit umfasst das Bildungsangebot an Fachhochschulen technische Studiengänge, Tourismus-Studiengänge, wirtschaftliche Studiengänge sowie Studiengänge im Bereich Informationswesen, Medien und Design, Gesundheit und Soziales.
Die Studiendauer der bereits bestehenden Fachhochschul-Studi- engänge liegt bei 7–8 Semestern, wobei im 2.Studienabschnitt ein Berufspraktikum (in der Regel ein Semester) vorgeschrieben ist.
Jeder Fachhochschul-Studiengang wird mit einer Diplomarbeit und einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.
Akademien
Voraussetzung für die Aufnahme an Akademien ist jeweils eine Reifeprüfung,eine BerufsreifeprüfungoderdieStudienberechtigungsprüfung. Als Akademien bezeichnen sich verschiedene Ausbildungsstätten für ältere Jugendliche (ab 18 Jahren) oder Erwachsene, die entweder der beruflichen Höherqualifizierung dienen oder überhaupt erst eine Berufsausbildung für bestimmte Berufsgruppen vermitteln. Die Ausbildung an Akademien dauert 3 Jahre.
Es gibt Akademien für Sozialarbeit, pädagogische Akademien für die Ausbildung von Pflichtschullehrern und Akademien für Gesundheitsdienste.
Kollegs
Voraussetzung für die Aufnahme an Kollegs ist wiederum eine Reifeprüfung = Matura.
Kollegs bieten die Möglichkeit, alternativ zum Universitätsstudium in einer Kurzausbildung eine berufliche Erstausbildung zu erwerben. Sie vermitteln in vier Semestern das Bildungsgut einer Berufsbildenden Höheren Schule mit fachtheoretischer und fachpraktischer Ausbildung.Siewerdenvorallemimtechnisch-gewerblichenBereich,
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im kaufmännischen Bereich, im Bereich Tourismus und im Bereich Kindergartenund Sozialpädagogik angeboten.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
•Angebot von allgemeiner und beruflicher Weiterbildung vorwiegend von Interessenvertretungen der Sozialpartner, deren Instituten und durch private Anbieter
•Möglichkeit von Weiterqualifikationen durch Ausbildungen an Kollegs und Schulen für Berufstätige, Meisterund Werkmeisterschulen, Fachakademien sowie die Universitäten
•Weiterund Fortbildungsangebote zunehmend über innovative Technologien
Fragen zum Text:
1.Welche Schultypen folgen nach der Grundschule?
2.Welche Sonderschulen gibt es in Österreich?
3.Wie erfolgt die Lehrausbildung?
Polen
Allgemeines
Die Schulpflicht beginnt mit 7 Jahren nach dem obligatorischen Besuch der 0. Klasse (Vorschule), dem ein Aufenthalt im Kindergarten vorangehen kann. An die 6-jährige Grundschule schließt sich ein Pflichtgymnasium von 3 Jahren an.
Danach fällt die Entscheidung für einen weiterführenden Bildungsweg. Die meisten Schüler werden ein dreijähriges allgemeines oder ein Profillyzeum besuchen und mit einerAbiturprüfung abschließen.
•Neunjährige Schulpflicht beginnt mit dem7. Lebensjahr
•Größtenteils öffentliche Schulen
Elementarbereich
•Vorschulische Betreuung der drei bis sechsjährigen Kinder in Vorschuleinrichtungen und Vorschulabteilungen der Grundschule
•Für sechsjährige Kinder besteht die Möglichkeit an einer einjährigen Vorbereitungsklasse („Nullklasse“) teilzunehmen (ca. 96 % der Kin-
der nehmen daran teil)
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Primarbereich
•Den Primarbereich bildet die sechsjährige Grundschule, die in zwei Phasen unterteilt ist
–1. Phase (Klassenstufe 1 bis 3) kennzeichnet den integrierten Anfangsunterricht
–2. Phase (Klassenstufe 4 und 5) kennzeichnet den Blockunter-
richt
Sekundarbereich
•Mit Beendigung der Grundschule folgt das dreijährige Gymnasium (Klassenstufe 7 bis 9), das zum Pflichtschulbereich gehört =
Sekundarbereich I
•Der Übergang in das Gymnasium setzt lediglich die Absolvierung der Klassenstufe 6 der Grundschule voraus
•Am Ende des Gymnasiums finden standardisierte Prüfungen auf regionaler Ebene statt
•Für den Übergang in die Schulen der Sekundarstufe II sind i. d. R. Aufnahmeprüfungen durch die aufnehmende Schule erforderlich
–Allgemein bildendes Lyzeum: führt nach drei Jahren zumAbitur
–Technikum: führt nach vier Jahren zur Technikerqualifikation und zur Hochschulreife
–Profiliertes Lyzeum: bietet bestimmte Schwerpunkte und führt nach drei Jahren zum Abitur
–Berufsgrundschule: bereitet in zwei oder drei Jahren auf den Erwerb der Facharbeiterqualifikation vor (auch in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen)
–Postlyzeale Schule: bietet nach der Hochschulreife Bildungsgange an, die eine erweiterte Qualifikation (bzw. eine berufliche Erstqualifikation) unterhalb der Hochschulebene vermittelt
Berufsausbildung
Berufliche Abschlüsse werden in Polen — bis auf einen ganz gerin- genAnteildualeAusbildung—anschulischenBildungsstättenerworben.
Die Möglichkeit dazu besteht am Technikum (in Verbindung mit dem Erwerb des Abiturs), an den Berufsschulen sowie an den Postlyzealen Schulen.
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Zurzeit gibt es 229 anerkannte Ausbildungsberufe. Um eine qualifiziertepraktischeAusbildungzugewährleisten,werden„ZentrenderberuflichenBildung“aufgebaut,indenenmoderneTechnikzurVerfügungsteht.
Die Reform der Ausbildungscurricula, die Einführung von Berufsklassifikationen verbunden mit der Einführung von breitprofiligen Berufen sollen den Schulabgängern größere Beschäftigungsmöglichkeiten einräumen.
Tertiärbereich
•Universitäten und spezialisierte Hochschulen (z. B. Technik); Zugang ist der Nachweis der Hochschulreife und i. d. R. eineAufnahmeprüfung
•Es können einheitlich Magister erworben werden und höhere Magister-, Postdiplomund Doktorandenstudien
•Parallel gibt es auch Fachhochschulen und private Hochschulen
Akademische Bildung hat in Polen eine lange Tradition. Eine der ältesten Universitäten Europas, die Jagiellonen Universität in Krakau, wurde bereits 1364 gegründet.
In den letzten Jahren zeichnet sich ein immer stärker werdendes Interesse an einer Hochschulausbildung ab. So sind derzeit an den Hochschulen Polens ca. 1,3 Millionen Studenten eingeschrieben (ca. 1/5 davon an Privathochschulen).
Es existieren zurzeit: 16 Universitäten, 22 Technische Hochschulen, 10 Medizinische Hochschulen, 5 Wirtschaftshochschulen, 9 Pädagogische Hochschulen, 7 Landwirtschaftshochschulen, 8 Musikhochschulen, 3 Theaterhochschulen. 6 Kunstakademien, 6 Sporthochschulen, weitere Fachhochschulen und 150 private Hochschulen.
Die in den letzten Jahren entstandenen rd. 150 Privathochschulen bieten ähnliche Fachrichtungen wie die Universitäten an, wobei mehr als die Hälfte dieser Hochschulen sich auf eine Fachrichtung, meist Wirtschaftswissenschaft, konzentriert.
Die Studiendauer variiert je nach Studiengang zwischen 4 und 6 Jahren.
Nach der Bildungsreform unterscheidet man zwei Studienformen: Das einheitliche, in der Regel 5-jährige Magisterstudium und das 3-jährige Studium an Hochschulen, welches mit dem licencjat (ver-
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gleichbar dem Bachelor) abgeschlossen wird. Daran kann ein mindestens zweijähriges ergänzendes Magisterstudium angeschlossen und der Magistertitel erworben werden.
Weitere akademische Titel können nach erfolgreichem Promotionsbzw. Habilitationsverfahren erworben werden.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
•Möglichkeiten zum Nachholen von allgemein bildenden Abschlüssen an Volkshochschulen und Heimvolkshochschulen
•Möglichkeiten zum Nachholen von beruflichen Abschlüssen sowie die Möglichkeit der Fortbildung, Weiterbildung und Umschulung in Einrichtungen von Betrieben, Gewerkschaften und Genossenschaften
•Im Zuge der Liberalisierung hat sich Markt mitWeiterbildungsfirmen und Zentren für permanente Bildung entwickelt.
Fragen zum Text:
1.Was folgt nach Beendigung der Grundschule?
2.Was bietet Profiliertes Lyzeum?
3.Wann wurde die Jagiellonen Universität in Krakau gegründet?
Portugal
Bildungssystem
Im Jahr 2000 verfügten nur ungefähr ein Zehntel der Dreißigjährigen über einen Hochschulabschluss. Damit lag Portugal unter den EU-Mitgliedern vor der Osterweiterung mit großem Abstand weit zurück. Die Schulpflicht in Portugal umfasst neun Jahre. Nach diesem einheitlichen Grundbildungsbereich folgt ab dem 10. Schuljahr eine Spezialisierung als gezielte Vorbereitung auf spätere berufliche Inhalte oder als gezielte Vorbereitung auf ein Studium, wobei allgemeinbildende Anteile einen festen Anteil ausmachen. Damit kommt der Spezialisierungsentscheidung zu Beginn der Sekundarstufe II entscheidende Bedeutung für die berufliche Weichenstellung zu. Nach maximal 12 Jahren ist der Schulbesuch beendet.
Das Schulsystem besteht aus einer vierjährigen Grundschule und einer fünfjährigen Oberschule. Für Kinder ab dem sechsten Lebens-
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jahr besteht eine gesetzlich festgelegte neunjährige Schulpflicht. Der Pflichtschulunterricht ist an staatlichen Schulen kostenlos.
Allgemeines
•Allgemeine 9jährige Schulpflicht
•Zuständig für den gesamten Bildungsbereich ist das Erziehungsministerium
•Besuch der Pflichtschulen ist kostenlos
•Öffentliche und private Trägerschaft von Bildungsangeboten; Dominanz der öffentlichenTräger bei Schulen des Primarund Sekundarbereiches; private Träger dominieren die Berufsschulen und den Elementarbereich
•Anerkannte private Schulen haben gesetzlichen Anspruch auf öffentliche Zuschüsse
Elementarbereich
•Besuch nicht obligatorisch
•Zielt auf die allgemeine Forderung der kindlichen Persönlichkeit
Primarbereich und Sekundarbereich I
•In drei Stufen gegliedert, die zumeist organisatorisch und räumlich miteinander verbunden sind
•Große Bedeutung der Leistungsbeurteilung: bestandene Prüfungen amEndeder3.StufeberechtigenzumÜbergangindenSekundarbereichII
•Fachunterricht wird immer weiter intensiviert und durch berufsorientierte Angebote erweitert
Sekundarbereich II
•Nicht gebührenfrei
•Zwei Ausbildungswege:
–AllgemeinbildendesGymnasium:Abschluss: allgemeine Hochschulreife
–Berufsbildende Schulen (berufliche und technologische Schulen): Abschluss: fachgebundene Hochschulreife
• Ausbildungsdauer: drei Jahre; Doppelqualifikation von allge-
meiner und beruflicher Bildung, die je nach Ausbildungstyp unterschiedlich stark ausgeprägt ist
• Daneben existiert eine duale Ausbildung von Berufsschule und Lehre für unterschiedlich lange Ausbildungsgänge
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Wer nach der Oberschule die dreijährige Escola Secundária absolviert, bekommt die Universitätsreife und kann zwischen mehreren Möglichkeiten des Hochschulstudiums wählen.
Berufsausbildung
Alternierende Ausbildung
Es gibt seit ca. 10 Jahren eine mit einer dualen Ausbildung vergleichbare dreijährige alternierendeAusbildung.
DieAuszubildenden erlernen ca. zwei Drittel der Zeit theoretische Inhalte in einem Berufsbildungszentrum, das entweder zur portugiesischenArbeitsverwaltung gehört oder von diesem zusammen mitArbeitgeberverbänden finanziert wird.
Es besteht keine weitere Anbindung des Auszubildenden an den Praktikumsbetrieb, insbesondere keine zugesicherte Übernahme nach erfolgter Ausbildung.
Die neue alternierende Ausbildung gewinnt zunehmend an Bedeutung, macht aber zurzeit etwa nur ein Viertel der Ausbildungskapazitäten der Berufsbildungszentren aus.
Eine größere Bedeutung haben nach wie vor ca. einjährige Berufsvorbereitungskurse in fast allen denkbaren Berufsfeldern, zum Teil auch zusammenmitarbeitslosenErwachsenen.Esgibtzurzeitca.35Berufsbildungszentren in ganz Portugal.
Ausbildung durch Studium und „learning by doing“
Beruflicher Einstieg nach einem absolvierten Hochschulstu dium — zum Beispiel auch auf Sachbearbeiterebene in „white collar jobs“ z.B. bei Banken und Versicherungen,
Das Hochschulstudium gewinnt in Portugal immer mehr an Bedeutung — auch unter dem Aspekt fehlender adäquater Ausbildungsalternativen.
Zur theoretischen Fundierung können kürzere betriebsinterne oder externe Kurse hinzukommen.
Tertiärbereich
HochschulbildungwirdinPortugalvonstaatlichenundprivatenUniversitäten sowie staatlichen und privaten Fachhochschulen angeboten.
• Universitäten und Polytechnische Hochschulen (Fachhochschulen)
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•Universitäten erheben Studiengebühren
•Zulassungsvoraussetzung: Aufnahmeprüfungen
In Portugal gibt es ein recht breites und differenziertes Studienangebot, allein an staatlichen Hochschulen über 400 Studiengänge. Es gibt 15 staatliche Universitäten und 28 staatliche polytechnische Hochschulen, 25 Hochschulen für medizinische Fachberufe für z.B Krankenpflege, Physiotherapie, sowie weitere 8 staatliche Einrichtungen für z.B. Nautik, Restauration, Militär usw.
Darüber hinaus gibt es mit zunehmender Tendenz private Hochschulen: 13 private Universitäten und 105 weitere Hochschulen unterhalb des Universitätslevels.
Die Universitäten geben wissenschaftliche Abschlüsse:
•Licenciatura: in der Regel nach 4–5 Jahren
•Meastrado: in der Regel nach 2 weiteren Jahren für 750€ jährlich und
•Doutoramento: nach weiteren 3 bis 4 Jahren.
Polytechnische und andere Hochschulen verleihen in der Regel das sog. Bacharelato nach einer durchschnittlichen Studiendauer von 3 Jahren. Das Bacharelato ist eher ein berufsbezogenerAbschluss und bietet in der Regel kaum Durchlässigkeit an einer Uni einen wissenschaftlichen Abschluss zu ergänzen, zum Teil führt an der gleichen Hochschule ein Aufbaustudiengang zum Abschluss Licienciatura.
An den polytechnischen Hochschulen werden neben Ingenieuren auch Grundschullehrer, Erzieher und auch die medizinischen Fachberufe ausgebildet sowie in den Bereichen Kunst und Musik.
Weiterbildungsbereich/Erwachsenenbildung
•Berufliche Nachqualifizierung und Weiterbildung besitzt große
Bedeutung
•Ca. 90 % aller Angebote werden von privaten Unternehmen durchgeführt
Fragen zum Text:
1.Wie viel Jahre umfasst die Schulpflicht in Portugal?
2.Wo dominieren private Träger?
3.Gibt es private Hochschulen?
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- #07.09.20261 Мб0От композитов к нанокомпозитам (классификация, особенности, технология получения, применение и свойства). Учебное пособие.pdf
- #07.09.2026661 Кб0От корней к ветвям (история одной словообразовательной группы NOMEN AGENTIS). Монография-1.pdf
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- #07.09.20261 Мб0От мыса Головнина к Земле Александра I российские кругосветные экспедиции в первой половине XIX века.pdf
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