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От национальной к единой школе. Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических университетов

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72 % kastilische Spanier

17 % Katalanen

6 % Galicier

2 % Ausländer

Bevölkerungsdichte: 78 Ew./km²

Hauptstadt:

Madrid

5 000 000 Ew.

Amtssprache: Spanisch

Amtssprachen in den Regionen: Katalanisch, Baskisch, Galicisch

Währung:

1 Euro (€) = 100 Cent

Zeitzone:

MEZ

Überseegebiet: Kanaren Außenbesitzungen:

Spanisch-Marokko

1912–1956 spanisches Protektorat in Nordmarokko, das bis auf die Plazas de Soberanía (Presidios) aufgegeben wurde. Heute noch bestehend aus Ceuta, Melilla und einigen kleineren Inseln.

Liste der autonomen Regionen Spaniens

Andalusien (Andalusia)

Aragonien (Aragón)

Asturien (Asturia)

Balearen (Balearic Islands)

Baskenland (Basque Country)

231

Extremadura

Galicien (Galicia)

Kantabrien (Cantabria)

Kastilien-La Mancha (Castile-La Mancha)

Kastilien-León (Castile-León)

Katalonien (Catalonia)

La Rioja

Madrid

Murcia

Navarra

Valencia

Geschichte:

Frühzeit · Besiedlung durch Iberische Stämme und Basken

ca.1100v.Chr.· die Phönizier gründen Kolonien an der Küste des Mittelmeeres (Malaca, Abdera, Lucentum ...)

ca. 800 v.Chr. · die Griechen gründen Kolonien an der Küste des Mittelmeeres (Hemeroskopeion, Zakantha, Tarrakon ...)

ca. 600 v.Chr. · Einwanderung von Kelten, Vermischung mit den Iberern, Herausbildung der Keltiberer

3. Jahrhundert v.Chr. · das Reich Karthago unterwirft die Südund Ostküste des Mittelmeeres

218–201 v. Chr. · Zweiter Punischer Krieg, das Römische Reich erwirbt die Besitzungen Karthagos in Iberien, Unterwerfung ganz Iberiens bis zum Jahre 19 v.Chr., römische Besiedlung, Romanisierung, Bildung von drei Provinzen: Hispania Tarraconensis, Lusitania und Baetica

395 n.Chr. · bei der Teilung des Römischen Reiches kommt Iberien an das Weströmische Reich

ca. 400 · Völkerwanderung, Einwanderung von Alanen, Sweben und Wandalen

ca. 413 · Völkerwanderung, Einwanderung der Westgoten, sie Sueben halten sich bis 585 im heutigen Portugal und Galicien, die Wandalen weichen nach Nordafrika aus

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ca. 440–450 · der Westgotenkönig Eurich vertreibt die Römer ca. 460–480 · der Westgotenkönig Leowigild erobert ganz Iberien 554 · das Oströmische Reich (Byzanz) erobert die Provinz Baetica

im Süden der Iberischen Halbinsel

711–714 · von Nordafrika kommende Araber erobern das Westgotenreich außer einem schmalen Küstenstreifen im Norden, bestehend aus Teilen des heutigen Galicien (hier klicken), Asturien (hier klicken), Navarra, und Ober-Aragonien

732 · der Vormarsch der Araber wird bei Poitiers im Frankischen Reich gestoppt

756–1031 · arabisches Emirat von Cordoba unter der Dynastie der Omajjaden, die Araber bilden nur die Oberschicht und müssen sich mit den ursprünglichen Einwohnern arrangieren, dadurch unterbleibt die sonst übliche Vernichtung undAusrottung der ursprünglichen Kulturen im arabischen Eroberungsraum, das Kalifat erlangt eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit

925 · Herausbildung der Königreiche León (hier klicken) und Navarra (hier klicken) in Norden der Iberischen Halbinsel

1035 · Herausbildung der Königreiche Aragon (hier klicken) und Kastilien (hier klicken) in Norden der Iberischen Halbinsel

1035–1262 · schrittweise Befreiung der Iberischen Halbinsel von den Moslems durch die vier Iberischen Königreiche (Reconquista), die dehnen sich dabei territorial von Norden nach Süden aus, den Moslems verbleibt im Süden das um 1230 gegründete Emirat Granada (bis 1492)

1134 · das Königreich Navarra kommt an das Königreich Aragon 1139 · das Königreich Portugal trennt sich vom Königreich León ab 1230 · die Königreiche Kastilien und León werden zum König-

reich Kastilien-León vereinigt

1469 · Isabella I., Königin von Kastilien und León heiratet Ferdinand II. von Aragón

1479 · Krönung von Ferdinand II. und Isabella I. zu Königen von Spanien

1492 · Befreiung des Emirates von Granada von den Arabern durch Spanien, Christof Kolumbus — ein genuesischer Seefahrer in spanischen Diensten — entdeckt Amerika

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1494 · auf Grund von Streitigkeiten mit Portugal Abschluss des Vertrages von Tordesillas über die Aufteilung der Welt entlang des Meridians 50° w.L.

1496 · Johanna von Kastilien heiratet den Habsburger Philipp 1496–1510 · Spanien erobert die nordafrikanischen Städte Penon

de Velez, Melilla, Oran und Algier

1516 · der Habsburger Karl I., Sohn von Philipp, wird König von Spanien

1519–1533 · Eroberung von Mexiko und Peru durch Hernan Cortéz und Francisco Pizarro

1521 · Eroberung/Erwerb der Philippinen durch Ferdinand Magellan (Fernão de Magalhães), einem portugiesischen Seefahrer in spanischen Diensten

28.05.1519 · Karl I. wird als Karl V. zum römisch-deutschen Kaiser gewählt

1529 · auf Grund von Streitigkeiten mit Portugal Abschluss des Vertrages von Zaragoza über die Aufteilung der Welt zwischen dem Meridian 50° w.L. und dem Meridian 145° ö.L.

1556 ·Tod von Kaiser KarlV., Nachfolger wird sein Sohn Philipp II. 1580 · das portugiesische Königshaus von Aviz stirbt aus, Portu-

gal wird in Personalunion mit Spanien verbunden

1588 · Untergang der spanischen Armada die England erobern sollte, militärischer Niedergang Spaniens, Verlust der Seeherrschaft an England und die Niederlande

1640 · Portugal trennt sich von Spanien

1700 · mit Karl II. stibt die span. Linie der Habsburger aus, Nachfolger wird der Bourbone Philipp V.

1701–1714 · Spanischer Erbfolgekrieg, die Bourbonen behalten die spanische Krone

1808 · Kaiser Napoléon I. von Frankreich besetzt Spanien und lässt nach dem Verzicht der Bourbonen seinen Bruder Joseph Bonaparte zum spanischen König proklamieren

1808–1814 · Befreiungskrieg der Spanier gegen König Joseph Bonaparte

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1811–1830 · Unabhängigkeitskrieg der spanischen Kolonien in Amerika, Spanien verliert fast seinen gesamten Kolonialbesitz

1813 · Sturz von Joseph Bonaparte, Proklamation des Bourbonen Ferdinand VII. zum spanischen König, erste liberale Verfassung

1833 · Tod von König Ferdinand VII., Nachfolger wird seine Tochter Isabella II. von Bourbon

1868 · Königin Isabella II. tritt nach Unruhen zurück

1870 · Königin Isabella II. flieht nach Frankreich, Nachfolger wird König Amadeus I. von Savoyen

11.02.1873 · König Amadeus I. tritt nach einem Bürgerkrieg zurück und legt die Krone nieder, Spanien wird Republik

1874 · König Alfons XII. von Bourbon ergreift die Macht

1886 · Tod von König Alfons XII., Nachfolger wird sein Sohn Alfons XIII.

1898 · spanisch-US-amerikanischer Krieg, Frieden von Paris: Spanien muss sein Kolonialreich zum größten Teil an die USA abtreten (Philippinen, Puerto Rico und Kuba)

1814–1818 · Erster Weltkrieg, Spanien bleibt neutral

1923 · General M. Primo de Rivera errichtet ein diktatorisches Regime

1928–1929 · Aufstände

1930 · General M. Primo de Rivera tritt zurück

1931 · Kommunalwahlen, König Alfons XIII. von Bourbon tritt zurück, Spanien wird Republik

1936 · Parlamentswahlen Sieg der Volksfront (Republikaner, Sozialisten, Anarchisten, Kommunisten)

17.07.1936 · die spanischen Truppen in Spanisch-Marokko revoltieren unter der Führung der Generale Goded, Mola, de Llano und Francisco Franco gegen die drohende bolschewistische Gefahr

1936–1939 · Spanischer Bürgerkrieg unter Beteiligung vieler ausländischer Freiwilliger

28.03.1939 · General Franco marschiert in Madrid ein und errichtet ein diktatorisches Regime, getragen von der Falange-Partei und der katholischen Kirche

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1939–1945 · Zweiter Weltkrieg, Spanien bleibt neutral, 17500 Spanier kämpfen freiwillig in der „Blauen Division“ an der Seite des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion

März 1947 · General Franco erklärt Spanien zur katholischen Monarchie, im Falle seines Rücktritts oder seines Todes soll die Monarchie in vollem Umfang wieder hergestellt werden

1955 · Spanien wird Mitglied der UNO

02.03.1956 · Unabhängigkeit für Marokko, Spanien muss Spa- nisch-Marokko (jedoch nur Rif-Gebiet) an Marokko zurückgegeben

1958 · Spanien gibt den Oueddra-Streifen an Marokko zurück 29.07.1968 · Spanien entlässt Spanisch-Guinea in die Unabhän-

gigkeit

1969 · Spanien gibt die Enklave Ifni an Marokko zurück

1969 · Prinz Juan Carlos de Borbón y Borbón, ein Enkel von König Alfons‘ XIII., wird zum Thronfolger bestimmt

1975 · Spanien verzichtet auf seine Rechte in Westsahara, das Selbstbestimmungsrecht vonWestsahara wird international anerkannt, Marokko und Mauretanien marschieren in Westsahara ein

20.11.1975 · Tod von General Francisco Franco 27.11.1975 · König Juan Carlos I. besteigt den Thron

1978 · neue Verfassung, Spanien wird parlamentarische konstitutionelle Monarchie

1982 · Spanien wird Mitglied der NATO

01.01.1986 · Spanien wird Mitglied der EG (heute: EU, Europäische Union)

Ursprung des Landesnamens:

Der Name „Spanien“ geht wahrscheinlich auf das seefahrende Volk der Phönizier zurück. Diese nannten es „I-Shepanim“, was „Küste der Murmeltiere“ heißt. Der Name wurde beibehalten, denn auch die Römer nannten ihre Provinzen „Hispania ulterior“, oder „Hispania citerior“, oder „Hispania Tarraconensis“.

Das Volk der Spanier gibt es aus diesem Grunde nicht. Es gibt nur die Stämme der Nachfahren der Keltiberer und die Basken, die seit 1469 in einer Art gemeinsamen spanischen Staat leben.

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Tschechische Republik

auch: Tschechien

parlamentarische Republik

Eigenbezeichnung:

Ceska Republika (Cesko)

DasSudetenland—dasSiedlungsgebietderDeutschen—gehörte direkt zum Deutschen Reich, das Siedlungsgebiet der Tschechen unterstand als „Protektorat Böhmen und Mähren“ deutscher Oberhoheit.

Fläche: 78 864 km²

Einwohner: 10 446 157 davon

90,1 % Tschechen

3,7 % Mährer

1,9 % Slowaken

0,5 % Polen

0,5 % Deutsche

0,1 % Zigeuner

Bevölkerungsdichte: 132 Ew./km²

Hauptstadt:

Prag (tschechisch: Praha)

1 250 000 Ew.

Amtssprache: Tschechisch

sonstige Sprachen: Slowakisch, Deutsch

Währung:

1 Tschechische Krone (CZK) = 100 Heller

Zeitzone:

MEZ

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Geschichte:

28.10.1918 · Gründung der Tschechoslowakei (hier klicken) duch den Zusammenschluss von Böhmen, Mähren, Österreichisch-Schlesi- en, der Slowakei und der Karpatenukraine

29.09.1938 · die Tschechoslowakei tritt das Sudetenland (hier klicken) an das Deutsche Reich ab

02.10.1938 · Polen besetzt und annektiert das Teschener Land 14.03.1939 · die Slowakische Volkspartei proklamiert unter Josef Tiso (1887–1947) die Slowakische Republik, Zerfall der Tschechoslo-

wakei

15.03.1939 · Einmarch deutscher Truppen in die Tschechei, Bildung des Reichsprotektorates Böhmen und Mähren (hier klicken)

09.05.1945 · Machtübernahmne durch Ex-Präsident Beneš, Wiederherstellung der Tschechoslowakei

1992 · Vereinbarungen zur Auflösung der Tschechoslowakei 01.01.1993 · Auflösung der Tschechoslowakei, Unabhängigkeit

für die Tschechei und die Slowakei

Ursprung des Landesnamens:

DerName„Tschechei“gehtaufdasVolkderTschechen(Tschechi) zurück, die im 5. und 6. Jahrhundert zusammen mit anderen Stämmen nach Böhmen einwanderten und hier zur vorherrschenden slawischen Nation wurden. „Tschechi“ heißt „Rotten“ oder „Truppen“.

Zur Verwendung des Begriffes «Tschechei»:

Man hört immer wieder, dass der geographische Begriff «Tschechei» historisch vorbelastet sei, weil er von den Nationalsozialisten verwendet wurde, und daher von den Tschechen als diskriminierend oder abwertend empfunden werde. Das dem nicht so ist, soll im Folgenden dargelegt werden:

Es gab auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik bis 1918 drei Kronländer (Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schle­ sien — eine Verwaltungsstruktur, die heute wieder gilt, auch im Wappen ablesbar). Böhmen ist ein tausend Jahre alter Begriff für die Landschaft zwischen Erzgebirge, Böhmerwald, Riesengebirge und

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Böhmisch-Mährischer Höhe. Diese Landschaft war schon immer von Deutschen und Slawischen Völkern (hauptsächlich Tschechen) bewohnt. Im Zuge des Revolutionsjahres von 1848, das in ganz Europa wirkte(beileibe nichtnur in Deutschland),erhielt die SlawischeNationalbewegung einen ungeheurenAufschwung.Alle slawischen Völker, mit Ausnahme der Russen, lebten irgendwie unter Fremdherrschaft, unter den Türken, den Habsburgern oder den Ungarn. Nun begannen die Slawen überall sich wieder für Ihre eigene Kultur zu interessieren, wurden politisch und stellten Forderungen.

Die Tschechische Sprache war zugunsten des Deutschen nahezu ausgestorben und wurde von Tschechischen Literaten dieser Zeit (Jan Kollar — aber auch Josef Dobrowsky und Josef Jungmann) als Kunst bzw. Kultursprache wiederentdeckt und neu belebt. Der Deutschen Nationalversammlung des Jahres 1848 stellte man den Slawenkongress in Prag gegenüber, und die Tschechen entwickelten wieder ein Nationalbewusstsein. Infolge dessen ließen sie den Begriff «Böhmen» für Ihre Volksgruppe nicht mehr gelten und nannten sich selbst ausschließlich «Cechy» also Tschechen, und der Name des Volkes übertrug sich so auf das Siedlungsgebiet.

In Norddeutschland (Preußen) nannte man die Gegend «Tschechei», eventuell in Anlehnung an dem Begriff «Slowakei», so wie Mongolei, Walachei oder Tsungarei. In Süddeutschland (Österreich) nannte man die Gegend im Gegensatz dazu «Tschechien», eventuell im Sinne von «Kroatien» oder «Slawonien». Die geographischen Bezeichnungen aus den jeweiligen Blickwinkeln (von Norden her, von Süden her) haben sich bis heute erhalten.

Klar ist, dass auch die Nationalsozialisten das Wort «Tschechei» verwendet haben, jedoch diffamierend war das nicht gemeint; das Wort «Resttschechei» (von 1938–1939) im Gegensatz dazu schon. Unter der deutschen Besetzung (1939–1945) hieß das Land dann übrigens «Böhmen und Mähren».

DerZeitgeistscheintzuVerlangen,dassmandasWort«Tschechei» nicht zu verwenden habe, sondern statt dessen (im Sinne einer «political correctness») das Wort «Tschechien». Das ist absurd, denn die

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Begriffe «Böhmen und Mähren», die von den Tschechen als «Cechy» bzw. «Morava» selber verwendet werden, wären dann wohl eher politisch belastet.

Der Staat heißt für die Tschechen «Ceska Republika» oder kurz «Cesko» (Mähren fällt hier nicht ins Gewicht), ob aus «Cesko» jetzt «Tschechei» wird oder «Tschechien» ist den Tschechen herzlich egal, denn Deutsch sprechende Tschechen verwenden beide Bezeichnungen.

Jüngst vollzogene, historisch schwer nachvollziehbare, offizielle Sprachregelungen sind für diese private Webseite nicht bindend.

Republik Ungarn

parlamentarische Republik

Eigenbezeichnung: Magyar Köztársasag

Fläche:

93 036 km²

Einwohner: 10 000 000 (2008) davon

84 % Ungarn

5 % Zigeuner

3 % Ruthenen (Ukrainer)

2 % Deutsche

1 % Rumänen

0,5 % Slowaken

0,5 % Kroaten

0,5 % Juden

Bevölkerungsdichte: 107 Ew./km²

Hauptstadt: Budapest

1 000 000 Ew.

Amtssprache:

Ungarisch

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