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ivanov666
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Файл:Немецкий язык для продвинутого этапа обучения (практический курс) = Deutsch für Fortgeschrittene (Sprachkurs). Учебное пособие.pdf
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- •ПРЕДИСЛОВИЕ / Vorwort
- •Lektion 1. Die Stadt in Russland
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Konditionalsatz
- •Attributsätze
- •III. А. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •B. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Städte Russlands
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 1.1. Meine Heimatstadt
- •I. Lexikalische Aufgaben zum Thema „Heimatstadt“
- •II. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •III. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 1.2. Wir finden uns in der Stadt zurecht
- •Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •Lektion 2. „Die Stadt in Deutschland“
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Deklination der Personennamen
- •5. Setzen Sie, wo es nötig ist, den Artikel im richtigen Kasus ein:
- •6. Bilden Sie Beispielsätze mit den folgenden Wörtern:
- •Partizip I und II im Deutschen
- •Das Gerundiv
- •Das erweiterte Attribut
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Arbeitsblatt 1
- •Arbeitsblatt 2
- •Arbeitsblatt 3
- •Arbeitsblatt 4
- •Arbeitsblatt 5
- •Lektion 3. „Die Bundesrepublik Deutschland“
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Deklination der geographischen Eigennamen
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 4. Das Schulpraktikum
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Bildung der Zeitformen des Konjunktivs
- •Die irrealen Wunschsätze (der optative Konjunktiv)
- •Die Sätze der irrealen Möglichkeit (der potentiale Konjunktiv)
- •Die irrealen Konditionalsätze (Bedingungsätze)
- •Die irrealen Komparativsätze (Vergleichsätze)
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Der erste Versuch
- •(nach Katharina Kammer)
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 5. Meine Hauslektüre
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Der Konjunktiv in der indirekten Rede
- •Konzessivsatz (Einräumungssatz)
- •Modalsatz (Adverbialsatz der Art und Weise)
- •Konsekutivsatz (Folgesatz)
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Aufgabe 1
- •Aufgabe 2
- •Aufgabe 3.
- •Aufgabe 4
- •Aufgabe 5
- •Aufgabe 6
- •Aufgabe 7
- •Aufgabe 8
- •Aufgabe 9
- •IV. Aufgaben zum Schreiben
- •Meine Hauslektüre
- •Liste der Verben mit der präpositionalen Rektion
- •Quellenverzeichnis
- •Источники:
- •Электронные ресурсы:

Bei der Bestimmung des Genus des Partizips 2 sind transitive und intransitive
Verben auseinanderzuhalten. Das Partizip 2 der transitiven Verben hat die Bedeutung
des passiven Genus. So entsteht die Gegenüberstellung beider Partizipien:
der fragende Schüler — der gefragte Schüler
der schreibende Student — der geschriebene Aufsatz
Das Partizip 2 der intransitiven Verben hat die aktive Bedeutung: der
angekommene Zug. Beide Partizipien der intransitiven Verben unterscheiden sich
nicht nach dem Genus, sondern nach der Aktionalität:
der abfahrende Zug — der angefahrene Zug
(Dauer — Abgeschlossenheit des Vorgangs).
Das Partizip 2 bezeichnet die Vorzeitigkeit in Bezug auf die durch das Prädikat
angegebene Handlung.
Das Gerundiv
Wird vor das attributive Partizip 1 die Partikel zu gesetzt, so ändert sich die
Bedeutung des Partizips: es erlangt die Bedeutung des passiven Genus und die
modale Bedeutung der Möglichkeit oder Notwendigkeit:
der reinigende Gasstrom (der Gasstrom reinigt) — der zu reinigende Gasstrom
(der Gasstrom soll oder kann gereinigt werden)
Diese Fügung ist lexikalisch und syntaktisch begrenzt. Sie wird nur von
transitiven Verben gebildet und nur als vorangestelltes Attribut gebraucht. Im
prädikativen Gebrauch entspricht ihr die Fügung sein + zu + Infinitiv:
Das zu lösende Problem.
Das Problem ist zu lösen.
Das erweiterte Attribut
Wenn das attributive Partizip 1 oder 2 seine Valenz realisiert, d.h. durch
Ergänzungen erweitert wird, bildet sich das sog. erweiterte Attribut. Es kann auch
durch das Adjektiv ausgedrückt werden. In der Regel nimmt das erweiterte Attribut
Platz zwischen dem Begleitwort des Substantivs und dem zu bestimmenden
Substantiv (Modell 1) oder es befindet sich nach dem Substantiv (im Nachfeld des
Substantivs, das Modell 2).
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Modell 1: die auf ihren Sohn stolze Mutter.
Für den Aufbau des erweiterten Attributs sind 2 Züge kennzeichnend:
a) die Einklammerung der komplexen Wortgruppe zwischen dem Begleitwort
und dem zu bestimmenden Substantiv;
b) die regressive Richtung der Unterordnung: die Anglieder gehen dem
Leitglied voran. Um den Sinn des erweiterten Attributs zu erfassen, muss man mit
dem letzten Glied beginnen und von hinten nach vorne schreiten: die Mutter (ist)
stolz auf ihren Sohn.
Besonders umfangreich ist das erweiterte Attribut mit einem attributiven
Partizip, das die verbale Valenz zum größten Teil beibehält: die in diesen
Laboratorien von den Forschern zum ersten Mal angewandte Prüfmethode.
Modell 2: die Mutter, stolz auf ihren Sohn / die Mutter, auf ihren Sohn stolz.
Die beiden Varianten sind durch Anfangsstellung oder Schlußstellung des
Partizips (Adjektivs) bedingt.
Das erweiterte Attribut findet Eingang in den Stil der Wissenschaft, des
öffentlichen Verkehrs und der Publizistik.
1. Formulieren Sie diese Sätze so, dass mit Hilfe des Partizip I aus dem Verb
ein Adjektiv wird:
Der Junge spielt → der spielende Junge
Der Popstar singt → ___
Der Motor läuft → ___
Die Frau geht → ___
Die Sterne scheinen → ___
Das Auto rollt → ___
Die Mutter liebt → ___
Der Junge lacht → ___
Der Patient wartet → ___
Das Auto fährt → ___
Der Junge studiert → ___
Das Jahr kommt → ___
Die Ordnung besteht → ___
2. Setzen Sie die richtigen Partizipien I ein:
1. Er lag
2.
… sah sie mich an.
3. Die Familie frühstückte
… auf dem Sofa.
… .
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4. Sie kämmte sich … vor dem Spiegel.
5. Er wartete nervös
6. Laut
7. Bitter
… gingen die Studenten in die Mensa.
… saß das Kind auf dem Boden.
8. Der Arbeiter betrachtete
9. Der Sohn sah den Vater
… auf die Antwort.
… die neue Drehmaschine.
… an. Er lernte … Mathematik.
________________________________________________________________
lächelnd, lesend, singend, spielend, prüfend, schweigend, rauchend, bittend,
sprechend, weinend.
3. Übersetzen Sie die Wortgruppen aus dem Deutschen ins Russische:
1. die zu korrigierenden Fehler
2. die zu lösende Aufgabe
3. die zu wiederholenden Wörter
4. das zu renovierende Haus
5. das zu reparierende Fahrrad
6. die zu empfangenden Gäste
7. der zu lesende Text
8. die zu bezahlende Strafe
9. die zu deklinierenden Substantive
10. das zu bildende Beispiel
4. Übersetzen Sie die Sätze aus dem Deutschen ins Russische:
1. Die zu analysierenden Substantive sind im Text unterstrichen.
2. Das zu konjugierende Verb steht in diesem Satz im Partizip II.
3. Der in diesem Monat zu erfüllende Plan wurde in der Produktionsleitung
besprochen.
4. Die in der heutigen Versammlung zu besprechenden Fragen sind von großer
Bedeutung.
5. Die zu lösende Aufgabe interessiert alle Studenten.
5. Ersetzen Sie das Partizip I mit zu durch einen Attributsatz:
die obligatorisch zu lesenden Bücher, die zu verbessernden Fehler, die zu
lernende Regel, das in der Stunde zu besprechende Thema, die schriftlich zu
beantwortenden Fragen, der zu analysierende Text, die zu wiederholenden Themen
6. Übersetzen Sie ins Deutsche, geben Sie Varianten:
1. Проблема, которую следует разрешить, очень сложная и важная.
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2. Материалы, подлежащие переработке, были привезены в лабораторию
своевременно.
3. Вопросы, подлежащие обсуждению, очень интересны.
4. Текст, который нужно перевести, вы найдете в этом учебнике на
странице 577.
5. Статья, которую нужно прочитать, находится в читальном зале.
7. Setzen Sie die eingeklammerten Verben in der richtigen Form des Partizips I
ein. Übersetzen Sie die Sätze ins Russische:
1. Schwer (atmen) setzte sie sich auf den Stuhl.
2. Ein (lächeln) Mädchen sah mich vom alten Foto an.
3. Rita sah mich (fragen) an.
4. Das (übersetzen) Wort konnten sie im Wörterbuch nicht finden.
5. Über die Pfützen (springen) liefen die Kinder nach Hause.
6. Der (lesen) Student saß auf der Bank.
7. Wann komme die (abholen) Gäste an?
8. Die Eltern fanden das Kind (schlafen) vor dem Computer.
9. Die (abschicken) Briefe lagen auf dem Tisch.
10. Sie saß auf der Veranda das Meer (bewundern).
8. Bilden Sie das Partizip II der folgenden Verben als Attribut:
fragen — der Schüler … der gefragte Schüler
ausdenken — die Geschichte, einschlafen — das Kind, lesen — der Brief,
schreiben — der Aufsatz, verkaufen — das Kleid, reparieren — das Auto,
verbessern — der Fehler, erklären — die Aufgabe, erzählen — die Geschichte,
renovieren — die Wohnung, verschreiben — die Arznei, singen — das Lied,
erfüllen — die Aufgabe
9. Bilden Sie die Partizipien, gebrauchen Sie sie attributiv in den Sätzen:
aufregen — der Mensch / die Nachricht … der aufgeregte Mensch / die
aufregende Nachricht …
übersetzen — der Text / der Student
lieben — der Vater / das Kind
einkaufen — die Waren / die Frau
bilden — der Mensch / die Künste
bauen — das Haus / der Arbeiter
schreiben — die Schüler / der Brief
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schaffen — die Werke / die Menschen
schlagen — die Antwort / der Hund
prüfen — der Lehrer / das Diktat
erziehen — das Beispiel / das Kind
beginnen — die Arbeit / der Lehrer
10. Benutzen Sie die eingeklammerten Verben sinngemäß in Form des Partizip
I oder II:
1. Die (lernen) Wörter findet ihr auf Seite 40.
2. Die (wählen) Regierung arbeitet gut.
3. Leider waren die (sammeln) Pilze nicht essbar.
4. Das (weinen) Kind tut mir Leid.
5. Im Saal steht ein festlich (decken) Tisch.
6. Im Flughaven beobachten wir die (fliegen) Flugzeuge.
7. Der (abfahren) Bus ist nicht mehr zu erreichen.
8. Am Seeufer bewundern wir die (untergehen) Sonne.
9. Zuerst schreiben Sie die Liste mit den (einkaufen) Lebensmitteln!
11. Übersetzen Sie die erweiterten Attribute ins Russische:
1. das von dem Schüler in der Pause geöffnete Fenster
2. die zur Geburtstagsparty eingeladenen Gäste
3. das von meinem Opa gebaute Haus
4. die sich auf das morgige Seminar vorbereitenden Freunde
5. der eine schwere Prüfung ablegende Student
6. die in der letzten Zeit nur ihre persönlichen Probleme lösende Studentin
7. das vor fünf Jahren gekaufte Auto
8. der aus dem Deutschen ins Russische zu übersetzende Text
9. die von den Schülern noch nicht übersetzten Sätze
10. der einen spannenden Roman lesende Junge
12. Formulieren Sie die Sätze um:
Ein fließend Arabisch sprechender Reiseführer ist ein Reiseführer, der
fließend Arabisch spricht.
1. Ein schnell wirkendes Medikament ist ein Medikament, ?.
2. Ein in einem Buch liegender Brief ist ein Brief, ?.
3. Ein wie geölt laufender Motor ist ein Motor, ?.
4. Ein an einer Krankheit leidender Mann ist ein Mann, ?.
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5. Ein vor Kälte zitterndes Tier ist ein Tier, ?.
6. Ein erwartungsvoll wartendes Publikum ist ein Publikum, ?.
7. Im Dschungel lauernde Gefahren sind Gefahren, ?.
8. Ein zwei Tage dauerndes Fest ist ein Fest, ?.
9. Ein in einem kleinen Dorf aufwachsender Junge ist ein Junge, ?.
10. Am Abend eintreffende Touristen sind Touristen, ?.
13. Übersetzen Sie ins Deutsche:
А) рассказывающий старик, рассказанная история, цветущая роза,
отцветший букет, забытое стихотворение, спрашивающий учитель,
спрошенный ученик
Б) лежащий на столе нож, стоящий на окне стакан, поставленная на шкаф
ваза, прыгающий во дворе мальчик, упавшая на пол чашка, летящий в небе
самолет
III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
1. Lesen Sie den Text, übersetzen sie diesen:
Berlin
Berlin ist die Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland. Die Stadt wurde
1237 gegründet. Groß-Berlin nimmt nach dem Territorium den 3. Platz in der Welt
ein (nach Moskau und Tokio). Hier leben rund 3,5 Millionen Einwohner. Diese
Großstadt wird oft die Spreemetropole genannt, weil sie an der Spree liegt. Hier gibt
es zahlreiche historische Bauten und moderne Bauensembles.
Das alte Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor. Hier verlief bis 1989
die Grenze zwischen Ost und West. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Berlin in vier
Sektoren eingeteilt, dann wurde Ostberlin zur Hauptstadt der DDR und Westberlin
bekam einen Sonderstatus. Beide Teile Berlins waren durch eine 60 km lange
Betonmauer voneinander getrennt. Im Oktober 1990 erfolgte die Wiedervereinigung
Deutschlands. Nun ist Berlin vereint, und jeder kann durch die ganze Stadt laufen,
wohin er will. Das Brandenburger Tor ist jetzt zum Symbol der Einheit geworden.
Aber Berlin ist nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Bundesland, wie Hamburg oder
Bremen.
Möchten Sie das historische Zentrum der Stadt kennenlernen? Da kommen Sie
zur Straße Unter den Linden! Diese Straße hat mehrere Epochen überlebt. Sie blühte
auf, und sie ging nieder. Und blühte dann wieder auf. In dieser Straße können Sie die
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schönen Barockbauten aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert bewundern. Dazu
gehören das Museum für Deutsche Geschichte, die Staatsoper, die HumboldtUniversität und die Neue Wache, heute „Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik
Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft”.
In der Nähe liegt der Alexanderplatz. So wurde er nach dem russischen Zaren
Alexander I. benannt, der die Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts besucht hatte. In den
sechziger Jahren des XX. Jahrhunderts wurde der Platz neu gestaltet. Hier stehen das
39 Stockwerk hohe „Forum-Hotel” (das frühere Interhotel „Stadt Berlin”), die
Weltzeituhr, die die Zeit in verschiedenen Großstädten der Welt zeigt, und ein Stück
weiter das höchste Bauwerk in Berlin, der Fernsehturm.
Hier im Stadtzentrum sehen Sie auch historische Bauten wie das Rote Rathaus
und die Marienkirche. Das alte Rathaus bekam diesen Namen nach der Farbe seiner
Fassade. Vor dem Rathaus befindet sich der Neptunbrunnen, eine schöne
Skulpturenkomposition mit Wasserspielen.
Auf der Museumsinsel, die zwischen zwei Spreearmen liegt, befinden sich
einige weltbekannte Museen, darunter das Pergamonmuseum und die
Nationalgalerie. Im Pergamonmuseum sehen Sie wertvolle Schätze der antiken
Kunst. Pergamon war eine altgriechische Stadt in Kleinasien, die vor unserer
Zeitrechnung existierte. Das Museum entstand 1930, nachdem die deutschen
Archäologen (Schliemann und andere) durch ihre Ausgrabungen Teile dieser Stadt
gefunden hatten. Jetzt kann ein Berlinbesucher hier den großen Pergamonaltar, die
Kunst von Babylon oder ägyptische Mumien bestaunen. Der Pergamonaltar ist die
internationale Sehenswürdigkeit Nummer eins.
Wenn Sie aber zur anderen Seite gehen, so eröffnet sich Ihnen vom
Brandenburger Tor ein Blick auf den Tiergarten. Früher war das ein königliches
Jagdrevier. Und nun ist es der größte und schönste Stadtpark. Die belebteste Straße
Berlins ist der Kurfürstendamm. Das war früher der Weg in ein Jagdschloss. Die
Straße ist 3,5 km lang und sieht prachtvoll aus. Hier sind die elegantesten Geschäfte,
Restaurants, Theater, Kinos, Cafes. Der Ku'damm, wie er kurz genannt wird, ist eine
der berühmtesten Straßen in Europa und in der Welt. Sie wird gekennzeichnet durch
ein buntes Treiben und die Pracht der Häuser. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist
der Turm der Gedächtniskirche. Die Ruine soll an den 2. Weltkrieg erinnern, in dem
Berlin sehr stark zerstört wurde.
Berlin zieht viele Touristen an. Kein Wunder! Hier wurden nicht nur alte
Baudenkmäler wiederaufgebaut, sondern auch viele neue geschaffen. Im Berliner
Stadtbau wird viel experimentiert. Es sind erstaunliche Bauten entstanden, wie die
neue Philharmonie, die Nationalgalerie und andere, die durch ihre Formen entzücken.
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Man kann sagen, Berlin erlebt eine Wiedergeburt. Das alte Stadtzentrum der Stadt,
der Potsdamer Platz, der seit 1962 wegen der Mauer öde war, ist ein Glanzstück der
modernen Baukunst. Hier sind neue Straßen angelegt, Brücken gebaut und
eindrucksvolle Verwaltungsgebäude errichtet.
In Berlin gibt es 800 Forschungs- und Wissenschaftszentren, 3 Universitäten,
die Hochschule für Kunst, viele Forschungsinstitute. In Berlin leben Tausende hoch
qualifizierte Arbeiter, Fachleute und Wissenschaftler. Im 2. Weltkrieg wurden 60 %
des Industriepotentials Berlins zerstört. Aber die Stadt verwandelte sich schnell zu
einem der größten Industriezentren Europas. Zu den bedeutenden Industriezweigen
Berlins gehören Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Informationstechnik,
Industrie der Massenbedarfsgüter.
Mannigfaltig ist die Kultur Berlins, die Weltniveau hat. Durch die
Wiedervereinigung ist sie zu einem Ganzen geworden, und hier findet jeder etwas
nach seinen Interessen und seinem Geschmack. Besonders für junge Menschen ist
Berlin ein starker Anziehungspunkt. Sie schätzen die ungezwungene Atmosphäre, die
vielen Kneipen, Diskotheken und die kleinen Musikclubs, die hier fast rund um die
Uhr geöffnet haben.
Mit einem Wort, in Berlin gibt es viel zu sehen. Herzlich willkommen in der
Hauptstadt des vereinigten Deutschland!
2. Antworten Sie auf die Fragen:
l. Was ist jetzt Berlin?
2. Leben in Berlin viele Menschen?
3. Wie alt ist die Stadt?
4. Welche Rolle spielte das Brandenburger Tor?
5. Welchen Status hatte Berlin vor der Wiedervereinigung?
6. Ist Berlin nur eine Stadt?
7. Welche historische Straße liegt im Stadtzentrum?
8. Welche Baudenkmäler gibt es in dieser Straße?
9. Was befindet sich auf der Museumsinsel?
10. Wodurch ist das Pergamonmuseum bekannt und wie ist es entstanden?
11. Was ist der Tiergarten?
12. Was bedeutet der Kurfürstendamm für Berlin?
13. Warum wird der Turm der Gedächtniskirche nicht wiederaufgebaut?
14. Warum zieht Berlin viele Touristen an?
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3. Stellen Sie weitere Fragen zum Text, lassen Sie Ihre Kommilitonen diese
Fragen beantworten!
4. Entgegnen Sie. Führen Sie Beweise an:
l. In Berlin leben nicht viele Menschen.
2. Berlin ist keine alte Stadt.
3. Die Stadt hat keine Wahrzeichen.
4. Sie sehen hier keine Barockbauten.
5. Auf der Museumsinsel gibt es keine bedeutenden Museen.
6. Im Tiergarten kann man nicht spazieren gehen.
7. Der Kurfürstendamm ist eine stille Straße.
8. Nichts erinnert in Berlin an den zweiten Weltkrieg.
9. Junge Menschen haben Berlin nicht gern.
5. Was bedeuten die folgenden saloppen Namen?
der Alex, der alte Fritz, Spree-Athen (die Spreemetropole), der Telespargel, der
Ku-damm, die Linden, die goldene Else
6. Berichten Sie kurz darüber:
wie groß Berlin ist und wie es oft genannt wird,
dass Berlin eine historische Stadt ist,
wie der Alexanderplatz aussieht:
in welche Museen Sie gehen können,
was für ein Park hinter dem Brandenburger Tor liegt,
was der Kurfürstendamm für Berlin bedeutet,
was die Gedächtniskirche ist und woran sie erinnern soll,
warum Berlin viele Touristen anzieht,
ob junge Menschen Berlin gern haben.
7. Etwas über die Sprache in Berlin:
Von der Disziplin „Die Geschichte der deutschen Sprache“ wissen Sie schon
manches von einer Besonderheit der deutschen Sprache. Sie besteht darin, dass das
Deutsche mehrere Dialekte hat, darunter die Berliner Mundart. Sie wird in erster
Linie mündlich gesprochen, das ist die umgangssprachliche Variante. Dabei wird ein
„ich“ zum „ick (icke)“, ein „was“ zum „wat“, ein „grün“ zum „jrün“ — und Akk.
und Dat. werden nach eigenen Regeln gebraucht. Das ist in der Alltagssprache kein
Fehler, sondern eine ziemlich ausgeprägte Besonderheit.
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Lesen Sie ein Gedicht in Berliner Umgangssprache von Kurt Tucholsky. Das ist
die Liebeserklärung an eine Mutter, die jahrelang schwer schaffen musste. Merken
Sie sich die Besonderheiten des Berliner Dialekts.
Mutterns Hände Mutters Hände
Übersetzung ins Hochdeutsche
Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffee jekocht
un de Töppe rübajeschohmun jewischt un jenäht
un jemacht un jedreht…
alles mit deine Hände.
x x x
Heiß warn se un kalt
nu sind se alt
nu bist du bald am Ende.
Da stehn wa nu hier
un dann komm wa bei dir
un streicheln deine Hände.
Du hast uns Brote geschnitten
und Kaffee gekocht.
und die Tassen rübergeschoben,
und gewischt und genäht,
und gemacht und gedreht…
alles mit deinen Händen.
x x x
Heiß waren sie und kalt,
nun sind sie alt,
nun bist du bald am Ende.
Da stehen wir nun hier
und dann kommen wir zu dir
und streicheln Deine Hände.
IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
Aufgaben zu den Hörtexten „Deutsch — warum nicht?“ Serie 3.
https://disk.yandex.ru/d/x3CZ0v3L0XtpyQ
1. Hören Sie den Text zur Lektion 17. Collage zu Berlin — Eindrücke,
Informationen. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wie heißen die Lieder? Wann wurden sie aufgenommen?
Wann wurde die Radioansprache von Thomas Mann aufgenommen?
Was sagte John F. Kennedy am 26. März 1963 in Westberlin?
Was fällt ihnen im Berliner Dialekt auf?
Warum ist Berlin eine multikulturelle Stadt?
Wer singt das letzte Lied?
2. Hören Sie den Text zur Lektion 18. Bahnhof Zoo. Beantworten Sie folgende
Fragen:
Wie alt ist der Berliner Zoo?
Warum ist die Gedächtniskirche eine Ruine?
Warum wird sie nicht wiederaufgebaut?
50
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