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ivanov666
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Файл:Немецкий язык для продвинутого этапа обучения (практический курс) = Deutsch für Fortgeschrittene (Sprachkurs). Учебное пособие.pdf
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- •ПРЕДИСЛОВИЕ / Vorwort
- •Lektion 1. Die Stadt in Russland
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Konditionalsatz
- •Attributsätze
- •III. А. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •B. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Städte Russlands
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 1.1. Meine Heimatstadt
- •I. Lexikalische Aufgaben zum Thema „Heimatstadt“
- •II. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •III. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 1.2. Wir finden uns in der Stadt zurecht
- •Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •Lektion 2. „Die Stadt in Deutschland“
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Deklination der Personennamen
- •5. Setzen Sie, wo es nötig ist, den Artikel im richtigen Kasus ein:
- •6. Bilden Sie Beispielsätze mit den folgenden Wörtern:
- •Partizip I und II im Deutschen
- •Das Gerundiv
- •Das erweiterte Attribut
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Arbeitsblatt 1
- •Arbeitsblatt 2
- •Arbeitsblatt 3
- •Arbeitsblatt 4
- •Arbeitsblatt 5
- •Lektion 3. „Die Bundesrepublik Deutschland“
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Deklination der geographischen Eigennamen
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 4. Das Schulpraktikum
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Die Bildung der Zeitformen des Konjunktivs
- •Die irrealen Wunschsätze (der optative Konjunktiv)
- •Die Sätze der irrealen Möglichkeit (der potentiale Konjunktiv)
- •Die irrealen Konditionalsätze (Bedingungsätze)
- •Die irrealen Komparativsätze (Vergleichsätze)
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Der erste Versuch
- •(nach Katharina Kammer)
- •IV. Aufgaben zum Hören und Sprechen
- •V. Aufgaben zum Schreiben
- •Lektion 5. Meine Hauslektüre
- •I. Lexikalische Aufgaben
- •II. Grammatische Aufgaben
- •Der Konjunktiv in der indirekten Rede
- •Konzessivsatz (Einräumungssatz)
- •Modalsatz (Adverbialsatz der Art und Weise)
- •Konsekutivsatz (Folgesatz)
- •III. Aufgaben zum Lesen und Sprechen
- •Aufgabe 1
- •Aufgabe 2
- •Aufgabe 3.
- •Aufgabe 4
- •Aufgabe 5
- •Aufgabe 6
- •Aufgabe 7
- •Aufgabe 8
- •Aufgabe 9
- •IV. Aufgaben zum Schreiben
- •Meine Hauslektüre
- •Liste der Verben mit der präpositionalen Rektion
- •Quellenverzeichnis
- •Источники:
- •Электронные ресурсы:

2. Ergänzen Sie die Tabelle mit dem aktiven thematischen Wortschatz!
sich zurechtfinden / sich orientieren
einsteigen in Akk.
aussteigen aus D.
umsteigen (in Akk.)
die Straßenbahn (-en)
die U-Bahn / die Metro
halten
die Haltestelle (-en)
nehmen Sie den Bus Linie 5
geradeaus
die Querstraße
um die Ecke biegen
einbiegen nach / in Akk.
sich verlaufen
die Strecke (-n)
die Rolltreppe (-n)
3. Lesen Sie und übersetzen Sie ins Russische folgende Kurzgespräche:
1.
- Ich bin fremd hier. Wie komme ich zur Station „Theaterplatz“?
- Steigen Sie in die U-Bahn und fahren Sie in der Richtung „Stadtmitte“. An
der Station „Hauptbahnhof“ steigen Sie um und fahren Sie in Richtung
„Theaterplatz“. Das ist die Endstation.
2.
- Ich möchte gern wissen, wie kommt man zum Zirkus?
- Nehmen Sie am besten den Bus, Linie 5. Steigen Sie an der Haltestelle
„Bergbaucollege“ ein und fahren Sie bloß 3 Stationen. An der Haltestelle „PobedaPlatz“ steigen Sie aus. Da sind Sie an Ort und Stelle.
- Vielen Dank!
- Keine Ursache!
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3.
- Entschuldigung, wo ist das nächste Kaufhaus?
- Gehen Sie geradeaus bis zur Ampel, dann links und in der zweiten Straße
rechts ist ein Kaufhaus.
- Danke. Ist auch eine Metrostation in der Nähe?
- Ja, dort auf der anderen Seite.
4.
- Fährt dieser Trolleybus zur Ausstellung?
- Nein, Sie müssen mit der Linie 22 von der Haltestelle dort drüben fahren.
- Ist es weit zur Ausstellung?
- Nein, nicht sehr. Fahren Sie bis zur Endstation, dann sind es nur noch ein paar
Gehminuten. Sie brauchen im Ganzen etwa eine Viertelstunde.
- Danke!
- Gern geschehen.
4. Bestimmen Sie, welches Wort nicht passt:
- die Metro, das Taxi, der O-Bus, die Station, die Straßenbahn, der Bus
- einsteigen, aussteigen, umsteigen, fahren, bezahlen, halten, erhalten
- die Nummer, der Park, die Straße, der Platz, der Weg, die Gasse
- das Gebäude, die Kirche, der Palast, das Denkmal, das Haus, der Dom
- gehen, biegen, sich verlaufen, stehenbleiben, laufen, fahren, spazieren gehen
- anrufen, wählen, zurückrufen, halten, telefonieren, erreichen, buchstabieren
5. Erweitern Sie jede Replik des Dialogs:
- Verzeihen Sie bitte, bin ich auf dem richtigen Wege zum Russischen Museum?
- Aber nein, Sie gehen gerade in entgegengesetzter Richtung!
- Wie komme ich nun auf dem kürzesten Wege zum Museum?
- Gehen Sie den Newski-Prospekt entlang geradeaus und biegen Sie dann nach
rechts in die Brodski-Straße ein, sie führt direkt zum Russischen Museum. Auf dem
Platz davor steht das Puschkin-Denkmal. Sie werden es selber erkennen.
- Mit welchem Verkehrsmittel gelange ich am besten zum Museum? Ich
möchte nicht zu Fuß gehen.
- Sie können mit dem Autobus oder mit dem Trolleybus fahren. Die zweite
Haltestelle ist die Brodski-Straße.
- Vielen Dank.
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- Die Trolleybushaltestelle ist dort drüben an der Straßenecke.
- Besten Dank!
- Keine Ursache.
6. Ergänzen Sie die Sätze:
1. Sagen Sie bitte, wie komme ich zu … ?
2. Entschuldigen Sie bitte, wie komme ich am besten nach … ?
3. Fährt eine Straßenbahn von hier nach … ?
4. Kann ich mit dem Omnibus nach … fahren?
5. Mit welchen Verkehrsmitteln komme ich von der Stadtmitte zu … ?
6. Ist es weit von hier bis … ?
7. Mit welchem Bus muss ich fahren, um … ?
7. Formulieren Sie die Fragen zu folgenden Antworten:
1. Gehen Sie geradeaus bis zum Lenin-Platz, dort ist die Straßenbahnhaltestelle.
2. Immer geradeaus, die vierte Querstraße links ist die Kirow-Straße.
3. Gehen Sie über den Lenin-Platz, dann fragen Sie nochmals.
4. Gehen Sie vom Lenin-Platz aus geradeaus, die zweite Straße rechts ist diese
Straße.
5. Gehen Sie auf die andere Seite der Straße, und biegen Sie dann nach links in
die Gogol-Straße ein.
6. Nehmen Sie die Straßenbahn Linie 4.
7. Nehmen Sie den Obus Linie 3.
8. Fahren Sie mit der Bahn bis zum Lenin-Platz. Dann steigen Sie in den Obus
um, und fahren Sie bis zur Endstation.
9. Es sind nur drei Haltestellen bis dorthin.
10. Es sind 5–10 Minuten zu Fuß.
11. Die. Haltestelle ist dort drüben (an der nächsten Straßenecke links).
8. Führen Sie analoge Gespräche!
9. Übersetzen Sie ins Deutsche unter Berücksichtigung der entsprechenden
russischen Verben «садиться», «пересаживаться», «входить», «выходить»:
1. Я сажусь на трамвай и еду до площади.
2. Здесь очень неудобно, пересядь на другой место!
3. Поезжайте на маршрутном такси до улицы Пушкина, а там пересядьте
на трамвай.
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4. Садитесь на эту скамейку, она свободная.
5. Он входит в поезд и садится у окна.
6. Итак, я выхожу из автобуса у станции метро и жду тебя 5 минут.
7. Я поднимаюсь по эскалатору и выхожу на улицу. Обычно она уже ждет
меня у выхода.
10. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Скажите, пожалуйста, как лучше всего пройти к вокзалу? — Садитесь
на троллейбус номер 5. Остановка на той стороне улицы на углу.
2. Скажите, я попаду на этом автобусе на улицу Чехова? — Нет, вам
лучше сесть на трамвай номер 5.
3. Как мне проехать до стадиона? — Отсюда нет до стадиона прямого
сообщения. Садитесь на автобус номер 10, доезжайте до площади Пушкина, а
там пересядете на автобус номер 45.
4. Как пройти на Театральную площадь? — Идите прямо по этой улице,
потом поверните направо.
5. Скажите, пожалуйста, как пройти к центральному универмагу? —
Перейдите на ту сторону, пройдите вперед до первой поперечной улицы. Это
будет Садовая улица, сверните на Садовую улицу. Универмаг находится совсем
близко от угла.
11. Beschreiben Sie den Weg vom Stadtzentrum zu Ihrem Haus unter
Berücksichtigung des aktiven Wortschatzes.
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LEKTION 2. „DIE STADT IN DEUTSCHLAND“
die Spreemetropole
крупный центр на реке Шпрее
der Spreearm (-e)
рукав реки Шпрее
das Bauensemble (-s) /
einteilen in Akk.
разделить на
überleben
пережить, выжить
aufblühen
расцветать
niedergehen
переживать упадок
benennen Akk. nach j-m D.
называть в честь кого-то
gestalten
придавать вид, оформлять
neu gestalten / rekonstruieren
реконструировать
die Zeitrechnung, vor unserer
die Ausgrabungen
раскопки
das Jagdrevier (-e)
охотничье угодье
kennzeichnen durch etw. Akk.
характеризовать чем-то
der Glanzpunkt
блистательное явление
die Wiedergeburt erleben
переживать второе рождение
wiederaufbauen
восстанавливать
mannigfaltig
разнообразный
das Weltniveau
мировой уровень
öde
пустынный
belebt
оживленный
der Anziehungspunkt
центр притяжения
ungezwungen
непринужденный
rund um die Uhr
круглые сутки, сутки напролет
I. Lexikalische Aufgaben
1. Merken Sie sich den aktiven thematischen Wortschatz!
der Baukomplex (-e)
Zeitrechnung
строительный ансамбль / комплекс
летоисчисление, до нашей эры
2. Sprechen Sie nach:
die Spreemetropole, das Bauensemble, der Baukomplex, das Wahrzeichen, das
Symbol, das Brandenburger Tor, das historische Zentrum, der Barockbau, die
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Staatsoper, die Humboldt-Universität, die Weltzeituhr, der Fernsehturm, das Rathaus,
die Marienkirche, der Neptunbrunnen, die Skulpturenkomposition, ehemalig.
die Museumsinsel, der Spreearm, das Pergamonmuseum, die Nationalgalerie,
der Pergamonaltar, Babylon, ägyptisch, der Tiergarten, das Jagdrevier, der
Kurfürstendamm, die Gedächtniskirche, der Glanzpunkt, die Wiedergeburt, der
Potsdamer Platz, das Reichstagsgebäude, der Anziehungspunkt, das Baudenkmal,
wiederaufbauen.
3. Wie heißt es auf Deutsch?
крупный центр на Шпре, радовать, переживать эпоху, расцвести,
называть в честь кого-л., переживать упадок, оживленный, замок, пустынный,
заново переживать свое рождение, восстанавливать, разнообразный, мировой
уровень, непринужденный, центр притяжения, круглые сутки
4. Sagen Sie es anders:
1. Die Großstadt an der Spree hat mich sehr beeindruckt.
2. Man nannte den Alexanderplatz mit diesem Namen dem russischen Zaren zu
Ehren.
3. Das ist eine rege Straße.
4. Der Potsdamer Platz entsteht neu.
5. Die Baustelle sah leer aus.
6. Hier herrscht lockere Atmosphäre.
7. Der neue Palast ist das Beste, was es in der ganzen Stadt gibt.
8. Dieses Lokal hat Tag und Nacht auf.
9. Das Stadtzentrum beeindruckt die Touristen sehr. 10. Dieser Platz soll
rekonstruiert werden.
5. Vervollständigen Sie die Sätze:
1. Der Kurfürstendamm ist (блистательное явление в жизни города).
2. In unseren Tagen (переживает) Berlin (свое второе рождение).
3. In dieser Stadt fühlt sich die Jugend (непринужденно).
4. Berlin ist eine Stadt von (мировой уровень).
5. Der Platz, der bisher (пустынный) war, ist zu einer riesigen (стройплощадка)
geworden.
6. Diese Stadt ist für die Jugendlichen ein (особый центр притяжения).
6. Wählen Sie unter den Synonymen kennen lernen, bekannt machen, sich
bekannt machen:
1. Heute … wir Sie mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt … .
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2. Wir möchten die verschiedenen Bezirke Berlins … .
3. Mit den neuesten Zeitschriften haben … die Studenten schon … .
4. Darf ich Sie mit meinem Freund … ?
5. Ich möchte den Verfasser persönlich … .
6. Hast du … mit diesen ausländischen Zeitungen … ?
7. Sie werden alle mit den neuen Theatern der Stadt … .
8. Wir möchten alles …, was die heutige Stadt anbetrifft.
9. Dresden … man auch nicht in einem halben Jahr … .
II. Grammatische Aufgaben
Die Deklination der Personennamen
Die Deklination der Personennamen hängt nicht von ihrem Geschlecht ab.
Personennamen männlichen, weiblichen und sächlichen (Personennamen mit den
Suffixen -chen, -lein) Geschlechts haben die gleiche Deklination: Im Genitiv erhalten
sie die Endung -s (-es), im Dativ und im Akkusativ sind sie endungslos, z.B. Glnkas
Oper, Antons Heft, Olgas Talent.
Vornamen auf s, ß, x, z und weibliche Vornamen auf -ie, -e haben im Genitiv
die Endung -ens, -ns. z.B. Franzens Fahrkarte, Mariens Worte.
Bei den Vor- und Familiennamen auf s, ß, x, z wird die Genitivendung in der
schriftlichen Rede durch den Apostroph ersetzt, z.B. Frantz´ Fahrkarte, Strauß´
Walzer, Brahms´Musik.
Fremdsprachliche Personennamen (z.B. die Namen auf -us, -es) stehen mit
dem Artikel und sind endungslos, z.B. der Roman des Servantes, die Komödien des
Aristophanes. Das gilt auch für deutsche Personennamen, wenn sie (ohne Attribute)
den Artikel bei sich haben, z.B. die Dramen des Wolf.
Statt des Genitivs steht sehr oft die präpositionale Wendung (von + Dativ), z.B.
die Opern von Glinka, der Roman von Goethe.
Wenn der Eigenname mit den von ihm abhängenden Wörtern eine Wortgruppe
bildet, so hat nur ein Glied der Wortgruppe das Kasusmerkmal:
1. Vor dem Familiennamen steht ein oder mehrere Vorname. Die
Genitivendung –s erhält nur der letzte Eigenname, z.B. Erich Maria Remarques
Romane, die Symphonie Ludwig van Beethovens.
2. Vor dem Vor- bzw. Familiennamen steht ein Attribut, ausgedrückt durch ein
Adjektiv oder ein Partizip. Der Eigenname steht mit dem Artikel und erhält im
Genitiv keine Endung, z.B. die Gedichte des jungen Heine, das Lied der kleinen
Emma, das Talent der berühmten Galina Ulanowa.
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3. Vor dem Vor- bzw. Familiennamen steht ein Attribut, ausgedrückt durch
Immanuel Kant
einen Gattungsnamen. Der Gebrauch des Artikels hängt hier davon ab, ob der
Eigenname mit dem Gattungsnamen eine begriffliche Einheit bilden, oder ob ihre
Verbindung etwas lockerer ist. Bei den Gattungsnamen Frau, Fräulein, Professor,
Doktor, Direktor usw. gebraucht man meist keinen Artikel, und dann erhält der
Eigenname im Genitiv die Endung -s, z.B. Frau Professor Helene Weigels Spiel,
Doktor Tührmanns Vortrag. Der Gattungsname wird nicht flektiert.
Anmerkung: Falls vor dem Eigennamen die Gattungsnamen Herr, Kollege,
Genosse stehen, werden beide Substantive im Genitiv flektiert, auch wenn der Artikel
fehlt, z.B. Herrn Otto Klems Spiel, Kollegen Wenzels Arbeit.
Meist aber werden die Gattungsnamen vor den Eigennamen mit dem Artikel
gebraucht. Flektiert werden dabei die Gattungsnamen, die Eigennamen sind im
Genitiv endungslos, z.B. die Werke des deutschen Dichters Bertolt Brecht, die
Ballette des russischen Komponisten Tschaikowski
Die Personenamen im Genitiv und die Wortgruppen, die von ihnen gebildet
werden, können sowohl vor als auch nach dem zu bestimmenden Substantiv stehen.
Ein einzelner Personenname oder eine Wortgruppe, die keinen Artikel enthält, stehen
meist vor dem zu bestimmenden Substantiv. Ist aber der Artikel in solchen
Wortgruppen vorhanden, so folgen sie fast immer auf das zu bestimmende
Substantiv.
Titel von Büchern, Dichtungen, Opern, Filmen usw. werden meistenteils mit
dem Artikel gebraucht und flektiert: Eine der berühmtesten Opern von Wagner ist
der „Lohengrin“. Die Vertonung des „Erlkönigs“ hat Schubert vorgenommen.
Bezeichnet der Eigenname eine handelnde Person eines Theaterstücks, einer
Oper usw., so wird er fast immer mit dem bestimmten Artikel gebraucht: Der
Monolog des Hamlet begeisterte alle Zuschauer.
1. Ergänzen Sie folgende Sätze mit passenden Personennamen:
Ich lese ein Buch von … .
William Shakespeare
… ist ein großer russischer Maler.
Wolfgang Amadeus
Die Galerie kauft ein Bild von … .
Mozart
… ist der Autor von „Hamlet“.
Paul Cezanne
An der Wand hängt ein Porträt von … .
Wir lernen ein Gedicht von … .
Ilja Repin
Jack London
Die Lehrerin erzählt uns über… .
Friedrich Schiller
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2. Setzen Sie, wenn nötig, den bestimmten Artikel ein:
1. Seine Freundin heißt … Christa.
2. … kleine Hans geht heute in den Zoo.
3. Wir sprechen mit … Helga über das Buch.
4. Kommt … Paul heute zu uns?
5. … schöne Anna sieht heute besonders gut aus.
6. Der Lehrer fragt immer zuerst … klugen Peter.
7. Der Vater von … Lutz ist sehr krank.
8. … Werner ist ein fleißiger Junge.
9. Wann willst du mit … Ralf sprechen?
10. … gute Marianna hilft mir im Garten.
3. Formen Sie folgende Sätze um:
Muster: Herr Braun reist gern. — Die Brauns reisen gern.
1. Frau Müller wohnt in unserer Straße.
2. Herr Keller hat einen schönen Garten.
3. Ich kenne Frau Richter schon viele Jahre.
4. Frau Schmidt geht sehr oft ins Theater.
5. Wir bekommen einen Brief von Frau Rohmen.
6. Herr Schreiber fährt in dieser Woche in den Urlaub.
7. Fräulein Kühn frühstückt gewöhnlich um 8 Uhr.
8. Frau Rabe zieht in eine andere Wohnung um.
4. Ersetzen Sie die Konstruktionen mit „von“ durch ein Genitivattribut:
1. Balladen von Goethe finde ich volkstümlich.
2. Er liest die Werke von F. Schiller im Original.
3. Habt ihr euch diesen Film von Michalkow angesehen?
4. Das ist das Lesebuch von Jurgen.
5. Mir gefällt die Musik von Beethoven.
6. Die Bücher von Remarque gehen oft tragisch aus.
7. Der Roman von Daniel Glattauer steht auf einer Bestseller-Liste.
8. Zahlreiche Figuren von Permoser schmücken den Dresdener Zwinger.
9. Der neue Film von Faßbinder hat eine große Resonanz beim Publikum
gefunden.
5. Setzen Sie, wo es nötig ist, den Artikel im richtigen Kasus ein:
1. … kleinen Walter gefiel das Märchen, das ihm die Oma erzählt hatte.
2. In den letzten Wochen besuchte … Dieter nur selten die Schule.
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3. Ich habe diese Gedichte von … Eichendorf in guter Übersetzung.
4. Der junge Mann überreichte … Müller einen Brief.
5. Wir gratulierten … glücklichen Fritz zu seinem Erfolg.
6. … Beates Zimmer ist modern eingerichtet.
7. Die ehrgeizigen Pläne von … Napoleon scheiterten.
8. … talentierte Mozart war in einer Residenzstadt mit höchster Musikkultur
geboren.
9. Fast sieben Jahre malte … Michelangelo am „Jüngsten Gericht“.
6. Bilden Sie Beispielsätze mit den folgenden Wörtern:
1. der Aufsatz, der Lehrer, korrigieren, Thomas
2. ich, dieses Werk, niemals, lesen, Schiller
3. dieses Jahr, in, die Zeitung, abonnieren, neu, Peter
4. das Bolschoi Theater, für, besorgen, ich, Marie, in, die Karten
5. die Novellen, Stefan Zweig, ausgehen, schlecht, oft.
6. Albert Einstein, langweilen, deutsch, das Studium, der Physiker.
7. übersetzen, von, die Erzählungen, die Sprachen, in, viel, A. Tschechov, man.
8. seit 1949, der Name, die Berliner Universität, tragen, die Brüder Humboldt.
9. die Erfindung, genial, der Buchdruck, sein, Johann Gutenberg.
Partizip I und II im Deutschen
Das Partizip I wird von allen Verben gleich gebildet: das Suffix -(e)nd wird an
den Präsensstamm gefügt: leb-end, les-end, brenn-end, bring-end, sammel-nd.
Das Partizip II hat eine doppelte Bildungsweise: die starken Verben besitzen
das Suffix -en und das Präfix ge- (ge-geb-en); die schwachen Verben — das Suffix
-(e)t und das Präfix ge-: ge-leb-t, ge-brach-t, ge-wohn-t. In den Verben mit
trennbaren Vorsilben steht das Präfix ge- zwischen der Vorsilbe und der Wurzel: auf-
ge-standen, aus-ge-stellt.
Das Präfix ge- bleibt in folgenden Fällen aus:
a) bei den Verben mit untrennbaren Vorsilben: bekommen, verstanden,
ergänzt, zerrissen, entlaufen.
b) bei den Verben mit betonten Suffixen: -ieren, -eien: studieren — studiert,
passieren — passiert, prophezeien — prophezeit.
Das Partizip I von transitiven und intransitiven Verben hat die Bedeutung des
aktiven Genus. Das Partizip I von allen Verben bezeichnet die Dauer eines Vorgangs,
sowie die Gleichzeitigkeit mit dem durch das Prädikat angegebenen Vorgangs:
Der schreibende Schüler ist aufmerksam.
Der ankommende Zug wird nicht lange stehen.
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