Добавил:
ivanov666
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз:
Предмет:
Файл:Die Traumdeutung
.pdf
DIE TRAUMDEUTUNG
Deutungen nur solche zugelassen, die mit der absolutistisch
geübten Zensur des Schlafwunsches vereinbar sind. Etwa: Die
Nachtigall ist’s und nicht die Lerche. Denn wenn’s die Lerche
ist, so hat die Liebesnacht ihr Ende gefunden. Unter den nun
zulässigen Deutungen des Reizes wird dann jene ausgewählt,
welche die beste Verknüpfung mit den in der Seele lauernden
Wunschanregungen erwerben kann. So ist alles eindeutig bestimmt und nichts der Willkür überlassen. Die Mißdeutung
ist nicht Illusion, sondern – wenn man so will – Ausrede.
Hier ist aber wiederum, wie bei dem Ersatz durch Verschiebung zu Diensten der Traumzensur, ein Akt der Beugung des
normalen psychischen Vorganges zuzugeben.
Verwertung peinlicher Sensationen zur Erfüllung verdrängter Wünsche.
Wenn die äußeren Nerven- und inneren Leibreize intensiv genug sind, um sich psychische Beachtung zu erzwingen,
so stellen sie – falls überhaupt Träumen und nicht Erwachen
ihr Erfolg ist – einen festen Punkt für die Traumbildung dar,
einen Kern im Traummaterial, zu dem eine entsprechende
Wunscherfüllung in ähnlicher Weise gesucht wird, wie (siehe
oben) die vermittelnden Vorstellungen zwischen zwei psychischen Traumreizen. Es ist insofern für eine Anzahl von
Träumen richtig, daß in ihnen das somatische Element den
Trauminhalt kommandiert. In diesem extremen Falle wird
selbst behufs der Traumbildung ein gerade nicht aktueller
Wunsch geweckt. Der Traum kann aber nicht anders, als einen Wunsch in einer Situation als erfüllt darstellen; er ist
gleichsam vor die Aufgabe gestellt, zu suchen, welcher
Wunsch durch die nun aktuelle Sensation als erfüllt darge-
301

SIGMUND FREUD
stellt werden kann. Ist dies aktuelle Material von schmerzlichem oder peinlichem Charakter, so ist es doch darum zur
Traumbildung nicht unbrauchbar. Das Seelenleben verfügt
auch über Wünsche, deren Erfüllung Unlust hervorruft, was
ein Widerspruch scheint, aber durch die Berufung auf das
Vorhandensein zweier psychischer Instanzen und die zwischen ihnen bestehende Zensur erklärlich wird.
Es gibt, wie wir gehört haben, im Seelenleben verdrängte
Wünsche, die dem ersten System angehören, gegen deren Erfüllung das zweite System sich sträubt. Es gibt, ist nicht etwa
historisch gemeint, daß es solche Wünsche gegeben hat und
diese dann vernichtet worden sind; sondern die Lehre von
der Verdrängung, deren man in der Psychoneurotik bedarf,
behauptet, daß solche verdrängte Wünsche noch existieren,
gleichzeitig aber eine Hemmung, die auf ihnen lastet. Die
Sprache trifft das Richtige, wenn sie von "Unterdrücken" solcher Impulse redet. Die psychische Veranstaltung, damit solche unterdrückte Wünsche zur Realisierung durchdringen,
bleibt erhalten und gebrauchsfähig. Ereignet es sich aber, daß
ein solcher unterdrückter Wunsch doch vollzogen wird, so
äußert sich die überwundene Hemmung des zweiten (bewußtseinsfähigen) Systems als Unlust. Um nun diese Erörterung zu schließen: wenn Sensationen mit Unlustcharakter im
Schlafe aus somatischen Quellen vorhanden sind, so wird diese Konstellation von der Traumarbeit benutzt, um die Erfüllung eines sonst unterdrückten Wunsches – mit mehr oder
weniger Beibehalt der Zensur – darzustellen.
Dieser Sachverhalt ermöglicht eine Reihe von Angstträumen, während eine andere Reihe dieser der Wunschtheorie
302

DIE TRAUMDEUTUNG
ungünstigen Traumbildungen einen anderen Mechanismus
erkennen läßt. Die Angst in den Träumen kann nämlich eine
psychoneurotische sein, aus psychosexuellen Erregungen
stammen, wobei die Angst verdrängter Libido entspricht.
Dann hat diese Angst wie der ganze Angsttraum die Bedeutung eines neurotischen Symptoms, und wir stehen an der
Grenze, wo die wunscherfüllende Tendenz des Traumes
scheitert. In anderen Angstträumen aber ist die Angstempfindung somatisch gegeben (etwa wie bei Lungen- und Herzkranken bei zufälliger Atembehinderung), und dann wird sie
dazu benutzt, solchen energisch unterdrückten Wünschen
zur Erfüllung als Traum zu verhelfen, deren Träumen aus
psychischen Motiven die gleiche Angstentbindung zur Folge
gehabt hätte. Es ist nicht schwer, die beiden scheinbar gesonderten Fälle zu vereinigen. Von zwei psychischen Bildungen,
einer Affektneigung und einem Vorstellungsinhalt, die innig
zusammengehören, hebt die eine, die aktuell gegeben ist,
auch im Traume die andere; bald die somatisch gegebene
Angst den unterdrückten Vorstellungsinhalt, bald der aus
der Verdrängung befreite, mit sexueller Erregung einhergehende Vorstellungsinhalt die Angstentbindung. Von dem einen Falle kann man sagen, daß ein somatisch gegebener Affekt psychisch gedeutet wird; im anderen Falle ist alles
psychisch gegeben, aber der unterdrückt gewesene Inhalt ersetzt sich leicht durch eine zur Angst passende somatische
Deutung. Die Schwierigkeiten, die sich hier für das Verständnis ergeben, haben mit dem Traume nur wenig zu tun; sie
rühren daher, daß wir mit diesen Erörterungen die Probleme
der Angstentwicklung und der Verdrängung streifen.
303

SIGMUND FREUD
Zu den kommandierenden Traumreizen aus der inneren
Leiblichkeit gehört unzweifelhaft die körperliche Gesamtstimmung. Nicht daß sie den Trauminhalt liefern könnte,
aber sie nötigt den Traumgedanken eine Auswahl aus dem
Material auf, welches zur Darstellung im Trauminhalt dienen
soll, indem sie den einen Teil dieses Materials, als zu ihrem
Wesen passend, nahe legt, den anderen fern hält. Überdies ist
ja wohl diese Allgemeinstimmung vom Tage her mit den für
den Traum bedeutsamen psychischen Resten verknüpft. Dabei kann diese Stimmung selbst im Traume erhalten bleiben,
oder überwunden werden, so daß sie, wenn unlustvoll, ins
Gegenteil umschlägt.
Wenn die somatischen Reizquellen während des Schlafes – die Schlafsensationen also – nicht von ungewöhnlicher
Intensität sind, so spielen sie nach meiner Schätzung für die
Traumbildung eine ähnliche Rolle wie die als rezent verbliebenen, aber indifferenten Eindrücke des Tages. Ich meine
nämlich, sie werden zur Traumbildung herangezogen, wenn
sie sich zur Vereinigung mit dem Vorstellungsinhalt der psychischen Traumquelle eignen, im anderen Falle aber nicht.
Sie werden wie ein wohlfeiles, allezeit bereitliegendes Material behandelt, welches zur Verwendung kommt, so oft man
dessen bedarf, anstatt daß ein kostbares Material die Art seiner Verwendung selbst mit vorschreibt. Der Fall ist etwa ähnlich, wie wenn der Kunstgönner dem Künstler einen seltenen
Stein, einen Onyx, bringt, aus ihm ein Kunstwerk zu gestalten. Die Größe des Steines, seine Farbe und Fleckung helfen
mit entscheiden, welcher Kopf oder welche Szene in ihm dargestellt werden soll, während bei gleichmäßigem und reichli-
304

DIE TRAUMDEUTUNG
chem Material von Marmor oder Sandstein der Künstler allein der Idee nachfolgt, die sich in seinem Sinne gestaltet. Auf
diese Weise allein scheint mir die Tatsache verständlich, daß
jener Trauminhalt, der von den nicht ins Ungewohnte gesteigerten Reizen aus unserer Leiblichkeit geliefert wird, doch
nicht in allen Träumen und nicht in jeder Nacht im Traume
(83)
erscheint
.
Ein Traum vom Gehemmtsein.
Vielleicht wird ein Beispiel, das uns wieder zur Traum-
deutung zurückführt, meine Meinung am besten erläutern.
Eines Tages mühte ich mich ab zu verstehen, was die Empfindung von Gehemmtsein, nicht von der Stelle können, nicht
fertig werden u. dgl., die so häufig geträumt wird und die der
Angst so nahe verwandt ist, wohl bedeuten mag. In der Nacht
darauf hatte ich folgenden Traum: Ich gehe in sehr unvollstän-
diger Toilette aus einer Wohnung im Parterre über die Treppe in
ein höheres Stockwerk. Dabei überspringe ich jedesmal drei Stufen, freue mich, daß ich so flink Treppen steigen kann. Plötzlich
sehe ich, daß ein Dienstmädchen die Treppen herab und also mir
entgegenkommt. Ich schäme mich, will mich eilen, und nun tritt
jenes Gehemmtsein auf, ich klebe an den Stufen und komme
nicht von der Stelle.
Analyse: Die Situation des Traumes ist der täglichen Wirk-
lichkeit entnommen. Ich habe in einem Hause in Wien zwei
Wohnungen, die nur durch die Treppe außen verbunden
sind. Im Hochparterre befindet sich meine ärztliche Wohnung und mein Arbeitszimmer, einen Stock höher die Wohnräume. Wenn ich in später Stunde unten meine Arbeit vollendet habe, gehe ich über die Treppe ins Schlafzimmer. An
305

SIGMUND FREUD
dem Abend vor dem Traume hatte ich diesen kurzen Weg
wirklich in etwas derangierter Toilette gemacht, d. h. ich hatte
Kragen, Krawatte und Manschetten abgelegt; im Traume war
daraus ein höherer, aber, wie gewöhnlich, unbestimmter Grad
von Kleiderlosigkeit geworden. Das Überspringen von Stufen
ist meine gewöhnliche Art, die Treppe zu gehen, übrigens eine bereits im Traume anerkannte Wunscherfüllung, denn
mit der Leichtigkeit dieser Leistung hatte ich mich ob des Zustandes meiner Herzarbeit getröstet. Ferner ist diese Art, die
Treppe zu gehen, ein wirksamer Gegensatz zu der Hemmung
in der zweiten Hälfte des Traumes. Sie zeigt mir – was des Beweises nicht bedurfte –, daß der Traum keine Schwierigkeit
hat, sich motorische Aktionen in aller Vollkommenheit ausgeführt vorzustellen; man denke an das Fliegen im Traume!
Die Treppe, über die ich gehe, ist aber nicht die meines
Hauses; ich erkenne sie zunächst nicht, erst die mir entgegenkommende Person klärt mich über die gemeinte Örtlichkeit
auf. Diese Person ist das Dienstmädchen der alten Dame, die
ich täglich zweimal besuche, um ihr Injektionen zu machen;
die Treppe ist auch ganz ähnlich jener, die ich zweimal im Tage dort zu ersteigen habe.
Wie gelangt nun diese Treppe und diese Frauensperson in
meinen Traum? Das Schämen, weil man nicht voll angekleidet ist, hat unzweifelhaft sexuellen Charakter; das Dienstmädchen, von dem ich träume, ist älter als ich, mürrisch und
keineswegs anreizend. Zu diesen Fragen fällt mir nun nichts
anderes ein als das folgende: Wenn ich in diesem Hause den
Morgenbesuch mache, werde ich gewöhnlich auf der Treppe
von Räuspern befallen; das Produkt der Expektoration gerät
306

DIE TRAUMDEUTUNG
auf die Stiege. In diesen beiden Stockwerken befindet sich
nämlich kein Spucknapf, und ich vertrete den Standpunkt,
daß die Reinhaltung der Treppe nicht auf meine Kosten erfolgen darf, sondern durch die Anbringung eines Spucknapfes ermöglicht werden soll. Die Hausmeisterin, eine gleichfalls ältliche und mürrische Person, aber von reinlichen
Instinkten, wie ich ihr zuzugestehen bereit bin, nimmt in dieser Angelegenheit einen anderen Standpunkt ein. Sie lauert
mir auf, ob ich mir wieder die besagte Freiheit erlauben werde, und wenn sie das konstatiert hat, höre ich sie vernehmlich
brummen. Auch versagt sie mir dann für Tage die gewohnte
Hochachtung, wenn wir uns begegnen. Am Vortag des Traumes bekam nun die Partei der Hausmeisterin eine Verstärkung durch das Dienstmädchen. Ich hatte eilig wie immer
meinen Besuch bei der Kranken abgemacht, als die Dienerin
mich im Vorzimmer stellte und die Bemerkung von sich gab:
"Herr Doktor hätten sich heute schon die Stiefel abputzen
können, ehe Sie ins Zimmer kommen. Der rote Teppich ist
wiederum ganz schmutzig von Ihren Füßen." Dies ist der ganze Anspruch, den Treppe und Dienstmädchen geltend machen können, um in meinem Traume zu erscheinen.
Zwischen meinem Über-die-Treppe-Fliegen und dem
Auf-der-Treppe-Spucken besteht ein inniger Zusammenhang. Rachenkatarrh wie Herzbeschwerden sollen beide die
Strafen für das Laster des Rauchens darstellen, wegen dessen
ich natürlich auch bei meiner Hausfrau nicht den Ruf der
größten Nettigkeit genieße, in dem einen Hause so wenig
wie in dem anderen, die der Traum zu einem Gebilde verschmilzt.
307

SIGMUND FREUD
Die weitere Deutung des Traumes muß ich verschieben,
bis ich berichten kann, woher der typische Traum von der
unvollständigen Bekleidung rührt. Ich bemerke nur als vorläufiges Ergebnis des mitgeteilten Traumes, daß die Traumsensation der gehemmten Bewegung überall dort hervorgerufen wird, wo ein gewisser Zusammenhang ihrer bedarf. Ein
besonderer Zustand meiner Motilität im Schlafe kann nicht
die Ursache dieses Trauminhaltes sein, denn einen Moment
vorher sah ich mich ja wie zur Sicherung dieser Erkenntnis
leichtfüßig über die Stufen eilen.
..
D) TYPISCHE TRAUME
Wir sind im allgemeinen nicht im stande, den Traum ei-
nes anderen zu deuten, wenn derselbe uns nicht die hinter
dem Trauminhalt stehenden unbewußten Gedanken ausliefern will, und dadurch wird die praktische Verwertbarkeit
unserer Methode der Traumdeutung schwer beeinträchtigt.
Nun gibt es aber, so recht im Gegensatz zu der sonstigen
Freiheit des einzelnen, sich seine Traumwelt in individueller Besonderheit auszustatten und dadurch dem Verständnis der anderen unzugänglich zu machen, eine gewisse Anzahl von Träumen, die fast jedermann in derselben Weise
geträumt hat, von denen wir anzunehmen gewohnt sind,
daß sie auch bei jedermann dieselbe Bedeutung haben. Ein
besonderes Interesse wendet sich diesen typischen Träumen
auch darum zu, weil sie vermutlich bei allen Menschen aus
den gleichen Quellen stammen, also besonders gut geeignet
scheinen, uns über die Quellen der Träume Aufschluß zu
geben.
308

DIE TRAUMDEUTUNG
Wir werden also mit ganz besonderen Erwartungen dar-
angehen, unsere Technik der Traumdeutung an diesen typischen Träumen zu versuchen und uns nur sehr ungern eingestehen, daß unsere Kunst sich gerade an diesem Material
nicht recht bewährt. Bei der Deutung der typischen Träume
versagen in der Regel die Einfälle des Träumers, die uns sonst
zum Verständnis des Traumes geleitet haben, oder sie werden
unklar und unzureichend, so daß wir unsere Aufgabe mit ihrer Hilfe nicht lösen können.
Woher dies rührt, und wie wir diesem Mangel unserer
Technik abhelfen, wird sich an einer späteren Stelle unserer
Arbeit ergeben. Dann wird dem Leser auch verständlich werden, warum ich hier nur einige aus der Gruppe der typischen
Träume behandeln kann und die Erörterung der anderen auf
jenen späteren Zusammenhang verschiebe.
α) Der Verlegenheitstraum der Nacktheit.
Der Traum, daß man nackt oder schlecht bekleidet in Ge-
genwart Fremder sei, kommt auch mit der Zutat vor, man habe sich dessen gar nicht geschämt u. dgl. Unser Interesse gebührt aber dem Nacktheitstraume nur dann, wenn man in
ihm Scham und Verlegenheit empfindet, entfliehen oder sich
verbergen will und dabei der eigentümlichen Hemmung unterliegt, daß man nicht von der Stelle kann und sich unvermögend fühlt, die peinliche Situation zu verändern. Nur in
dieser Verbindung ist der Traum typisch; der Kern seines Inhaltes mag sonst in allerlei andere Verknüpfungen einbezogen werden oder mit individuellen Zutaten versetzt sein. Es
handelt sich im wesentlichen um die peinliche Empfindung
von der Natur der Scham, daß man seine Nacktheit, meist
309

SIGMUND FREUD
durch Lokomotion, verbergen möchte und es nicht zu stande
bringt. Ich glaube, die allermeisten meiner Leser werden sich
in dieser Situation im Traume bereits befunden haben.
Für gewöhnlich ist die Art und Weise der Entkleidung we-
nig deutlich. Man hört etwa erzählen, ich war im Hemde, aber
dies ist selten ein klares Bild; meist ist die Unbekleidung so
unbestimmt, daß sie durch eine Alternative in der Erzählung
wiedergegeben wird: "Ich war im Hemde oder im Unterrocke."
In der Regel ist der Defekt der Toilette nicht so arg, daß die
dazugehörige Scham gerechtfertigt schiene. Für den, der den
Rock des Kaisers getragen hat, ersetzt sich die Nacktheit häufig durch eine vorschriftswidrige Adjustierung. Ich bin ohne
Säbel auf der Straße und sehe Offiziere näher kommen, oder
ohne Halsbinde, oder trage eine karrierte Zivilhose u. dgl.
Die Leute, vor denen man sich schämt, sind fast immer
Fremde mit unbestimmt gelassenen Gesichtern. Niemals ereignet es sich im typischen Traume, daß man wegen der Kleidung, die einem selbst solche Verlegenheit bereitet, beanstandet oder auch nur bemerkt wird. Die Leute machen ganz im
Gegenteil gleichgültige, oder wie ich es in einem besonders
klaren Traume wahrnehmen konnte, feierlich steife Mienen.
Das gibt zu denken.
Die Schamverlegenheit des Träumers und die Gleichgül-
tigkeit der Leute ergeben mitsammen einen Widerspruch, wie
er im Traume häufig vorkommt. Zu der Empfindung des Träumenden würde doch nur passen, daß die Fremden ihn erstaunt ansehen und verlachen, oder sich über ihn entrüsten.
Ich meine aber, dieser anstößige Zug ist durch die Wunscherfüllung beseitigt worden, während der andere, durch irgend
310
Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]
