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Die Traumdeutung

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DIE TRAUMDEUTUNG
Mittel der Darstellung zur Verfügung. Zumeist läßt er all diese Konjunktionen unberücksichtigt und übernimmt nur den sachlichen Inhalt der Traumgedanken zur Bearbeitung. Der Traumdeutung bleibt es überlassen, den Zusammenhang wieder herzustellen, den die Traumarbeit vernichtet hat.
Es muß am psychischen Material liegen, in dem der Traum gearbeitet ist, wenn ihm diese Ausdrucksfähigkeit abgeht. In einer ähnlichen Beschränkung befinden sich ja die darstel­lenden Künste, Malerei und Plastik, im Vergleich zur Poesie, die sich der Rede bedienen kann, und auch hier liegt der Grund des Unvermögens in dem Material, durch dessen Bear­beitung die beiden Künste etwas zum Ausdruck zu bringen streben. Ehe die Malerei zur Kenntnis der für sie gültigen Ge­setze des Ausdruckes gekommen war, bemühte sie sich noch, diesen Nachteil auszugleichen. Aus dem Munde der gemalten Personen ließ man auf alten Bildern Zettelchen heraushän­gen, welche als Schrift die Rede brachten, die im Bilde darzu­stellen der Maler verzweifelte.
Die Darstellung der logischen Relationen.
Vielleicht wird sich hier ein Einwand erheben, der für den Traum den Verzicht auf die Darstellung logischer Relationen bestreitet. Es gibt ja Träume, in welchen die kompliziertesten Geistesoperationen vor sich gehen, begründet und widerspro­chen, gewitzelt und verglichen wird wie im wachen Denken. Allein auch hier trügt der Schein; wenn man auf die Deutung solcher Träume eingeht, erfährt man, daß dies alles Traum- material ist, nicht Darstellung intellektueller Arbeit im Traume. Der Inhalt der Traumgedanken ist durch das scheinbare Den­ken des Traumes wiedergegeben, nicht die Beziehungen der
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Traumgedanken zueinander, in deren Feststellung das Denken besteht. Ich werde hiefür Beispiele erbringen. Am leichtesten ist es aber zu konstatieren, daß alle Reden, die in Träumen vorkommen und die ausdrücklich als solche bezeichnet wer­den, unveränderte oder nur wenig modifizierte Nachbildun­gen von Reden sind, die sich ebenso in den Erinnerungen des Traummaterials vorfinden. Die Rede ist oft nur eine Anspie­lung auf ein in den Traumgedanken enthaltenes Ereignis; der Sinn des Traumes ein ganz anderer.
Allerdings werde ich nicht bestreiten, daß auch kritische Denkarbeit, die nicht einfach Material aus den Traumgedan­ken wiederholt, ihren Anteil an der Traumbildung nimmt. Den Einfluß dieses Faktors werde ich zu Ende dieser Erörte­rung beleuchten müssen. Es wird sich dann ergeben, daß die­se Denkarbeit nicht durch die Traumgedanken, sondern durch den in gewissem Sinne bereits fertigen Traum hervor­gerufen wird.
Es bleibt also vorläufig dabei, daß die logischen Relatio­nen zwischen den Traumgedanken im Traume eine besonde­re Darstellung nicht finden. Wo sich z. B. Widerspruch im Traume findet, da ist es entweder Widerspruch gegen den Traum oder Widerspruch aus dem Inhalt eines der Traumge­danken; einem Widerspruch zwischen den Traumgedanken entspricht der Widerspruch im Traume nur in höchst indi­rekt vermittelter Weise.
Wie es aber endlich der Malerei gelungen ist, wenigstens die Redeabsicht der dargestellten Personen, Zärtlichkeit, Drohung, Verwarnung u. dgl. anders zum Ausdruck zu brin­gen als durch den flatternden Zettel, so hat sich auch für den
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Traum die Möglichkeit ergeben, einzelnen der logischen Re­lationen zwischen seinen Traumgedanken durch eine zuge­hörige Modifikation der eigentümlichen Traumdarstellung Rücksicht zuzuwenden. Man kann die Erfahrung machen, daß die verschiedenen Träume in dieser Berücksichtigung verschieden weit gehen; während sich der eine Traum über das logische Gefüge seines Materials völlig hinaussetzt, sucht ein anderer dasselbe möglichst vollständig anzudeuten. Der Traum entfernt sich hierin mehr oder weniger weit von dem ihm zur Bearbeitung vorliegenden Text. Ähnlich wechselnd benimmt sich der Traum übrigens auch gegen das zeitliche Gefüge der Traumgedanken, wenn ein solches im Unbewuß­ten hergestellt ist (wie z. B. im Traume von Irmas Injektion).
Durch welche Mittel vermag aber die Traumarbeit die schwer darstellbaren Relationen im Traummaterial anzudeu­ten? Ich werde versuchen, sie einzeln aufzuzählen.
Zunächst wird der Traum dem unleugbar vorhandenen Zusammenhang zwischen allen Stücken der Traumgedanken dadurch im ganzen gerecht, daß er dieses Material in einer Zusammenfassung als Situation oder Vorgang vereinigt. Er gibt logischen Zusammenhang wieder als Gleichzeitigkeit; er verfährt darin ähnlich wie der Maler, der alle Philosophen oder Dichter zum Bilde einer Schule von Athen oder des Parnaß zusammenstellt, die niemals in einer Halle oder auf einem Berggipfel beisammen gewesen sind, wohl aber für die denkende Betrachtung eine Gemeinschaft bilden.
Diese Darstellungsweise setzt der Traum ins einzelne fort. So oft er zwei Elemente nahe beieinander zeigt, bürgt er für einen besonders innigen Zusammenhang zwischen ihren
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Entsprechenden in den Traumgedanken. Es ist wie in unse­rem Schriftsystem: ab bedeutet, daß die beiden Buchstaben in einer Silbe ausgesprochen werden sollen, a und b nach einer freien Lücke läßt a als den letzten Buchstaben des einen Wor­tes und b als den ersten eines anderen Wortes erkennen. Demzufolge bilden sich die Traumkombinationen nicht aus beliebigen, völlig disparaten Bestandteilen des Traummateri­als, sondern aus solchen, die auch in den Traumgedanken in innigerem Zusammenhang stehen.
Darstellung der Kausalbeziehung und der Alternative.
Die Kausalbeziehungen darzustellen, hat der Traum zwei Verfahren, die im Wesen auf dasselbe hinauslaufen. Die häu­figere Darstellungsweise, wenn die Traumgedanken etwa lau­ten: Weil dies so und so war, mußte dies und jenes geschehen, besteht darin, den Nebensatz als Vortraum zu bringen und dann den Hauptsatz als Haupttraum anzufügen. Wenn ich recht gedeutet habe, kann die Zeitfolge auch die umgekehrte sein. Stets entspricht dem Hauptsatz der breiter ausgeführte Teil des Traumes.
Ein schönes Beispiel von solcher Darstellung der Kausali­tät hat mir einmal eine Patientin geliefert, deren Traum ich späterhin vollständig mitteilen werde (p. 258 f.). Er bestand aus einem kurzen Vorspiel und einem sehr weitläufigen Traumstück, das in hohem Grade zentriert war und etwa überschrieben werden konnte: Durch die Blume. Der Vor­traum lautete so: Sie geht in die Küche zu den beiden Mägden
und tadelt sie, daß sie nicht fertig werden "mit dem Bissel Essen". Dabei sieht sie sehr viel grobes Küchengeschirr zum Abtropfen umgestürzt in der Küche stehen, und zwar in Haufen aufeinan-
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der gestellt. Die beiden Mägde gehen Wasser holen und müssen dabei wie in einen Fluß steigen, der bis ans Haus oder in den Hof reicht.
Dann folgt der Haupttraum, der sich so einleitet: Sie steigt von hoch herab, über eigentümlich gebildete Geländer, und freut sich, daß ihr Kleid dabei nirgends hängen bleibt usw. Der Vor-
traum bezieht sich nun auf das elterliche Haus der Dame. Die Worte in der Küche hat sie wohl oft so von ihrer Mutter ge­hört. Die Haufen von rohem Geschirr stammen aus der einfa­chen Geschirrhandlung, die sich in demselben Hause befand. Der zweite Teil des Traumes enthält eine Anspielung auf den Vater, der sich viel mit Dienstmädchen zu schaffen machte und dann bei einer Überschwemmung – das Haus stand na­he am Ufer des Flusses – sich eine tödliche Erkrankung holte. Der Gedanke, der sich hinter diesem Vortraume verbirgt, heißt also: Weil ich aus diesem Hause, aus so kleinlichen und unerquicklichen Verhältnissen stamme. Der Haupttraum nimmt denselben Gedanken wieder auf und bringt ihn in durch Wunscherfüllung verwandelter Form: Ich bin von ho­her Abkunft. Eigentlich also: Weil ich von so niedriger Ab­kunft bin, war mein Lebenslauf so und so.
Soviel ich sehe, bedeutet eine Teilung des Traumes in zwei ungleiche Stücke nicht jedesmal eine kausale Beziehung zwi­schen den Gedanken der beiden Stücke. Oft scheint es, als ob in den beiden Träumen dasselbe Material von verschiedenen Gesichtspunkten aus dargestellt würde; sicherlich gilt dies für die in eine Pollution auslaufende Traumreihe einer Nacht, in welcher das somatische Bedürfnis sich einen fortschreitend deutlicheren Ausdruck erzwingt. Oder die beiden Träume
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sind aus gesonderten Zentren im Traummaterial hervorge­gangen und überschneiden einander im Inhalt, so daß in dem einen Traum Zentrum ist, was im anderen als Andeutung mitwirkt und umgekehrt. In einer gewissen Anzahl von Träu­men bedeutet aber die Spaltung in kürzeren Vor- und länge­ren Nachtraum tatsächlich kausale Beziehung zwischen bei­den Stücken. Die andere Darstellungsweise des Kausalverhältnisses findet Anwendung bei minder umfang­reichem Material und besteht darin, daß ein Bild im Traume, sei es einer Person oder einer Sache, sich in ein anderes ver­wandelt. Nur wo wir diese Verwandlung im Traume vor sich gehen sehen, wird der kausale Zusammenhang ernstlich be­hauptet; nicht wo wir bloß merken, es sei an Stelle des einen jetzt das andere gekommen. Ich sagte, die beiden Verfahren, Kausalbeziehung darzustellen, liefen auf dasselbe hinaus; in beiden Fällen wird die Verursachung dargestellt durch ein Nacheinander, einmal durch das Aufeinanderfolgen der Träu­me, das andere Mal durch die unmittelbare Verwandlung ei­nes Bildes in ein anderes. In den allermeisten Fällen freilich wird die Kausalrelation überhaupt nicht dargestellt, sondern fällt unter das auch im Traumvorgang unvermeidliche Nach­einander der Elemente.
Die Alternative "Entweder – Oder" kann der Traum über­haupt nicht ausdrücken; er pflegt die Glieder derselben wie gleichberechtigt in einen Zusammenhang aufzunehmen. Ein klassisches Beispiel hiefür enthält der Traum von Irmas Injek­tion. In dessen latenten Gedanken heißt es offenbar: Ich bin unschuldig an dem Fortbestand von Irmas Schmerzen; die Schuld liegt entweder an ihrem Sträuben gegen die Annahme
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der Lösung oder daran, daß sie unter ungünstigen sexuellen Bedingungen lebt, die ich nicht ändern kann, oder ihre Schmerzen sind überhaupt nicht hysterischer, sondern orga­nischer Natur. Der Traum vollzieht aber alle diese einander fast ausschließenden Möglichkeiten und nimmt keinen An­stoß, aus dem Traumwunsch eine vierte solche Lösung hinzu­zufügen. Das Entweder – Oder habe ich dann nach der Traumdeutung in den Zusammenhang der Traumgedanken eingesetzt.
Wo aber der Erzähler bei der Reproduktion des Traumes ein Entweder – Oder gebrauchen möchte: Es war entweder ein Garten oder ein Wohnzimmer usw., da kommt in den Traumgedanken nicht etwa eine Alternative, sondern ein "und", eine einfache Anreihung, vor. Mit Entweder – Oder beschreiben wir zumeist einen noch auflösbaren Charakter von Verschwommenheit an einem Traumelement. Die Deu­tungsregel für diesen Fall lautet: Die einzelnen Glieder der scheinbaren Alternative sind einander gleich zu setzen und durch "und" zu verbinden. Ich träume z. B., nachdem ich län­gere Zeit vergeblich auf die Adresse meines in Italien weilen­den Freundes gewartet habe, daß ich ein Telegramm erhalte, welches mir diese Adresse mitteilt. Ich sehe sie in blauem Druck auf den Papierstreifen des Telegrammes; das erste Wort ist verschwommen,
etwa via,
oder Villa, das zweite deutlich: Sezerno.
oder sogar (Casa).
Das zweite Wort, das an italienische Namen anklingt, und mich an unsere etymologischen Besprechungen erinnert,
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drückt auch meinen Ärger aus, daß er seinen Aufenthalt so­lange vor mir geheim gehalten; jedes der Glieder aber des Ter­navorschlages zum ersten Worte läßt sich bei der Analyse als selbständiger und gleichberechtigter Ausgangspunkt der Ge­dankenverkettung erkennen.
In der Nacht vor dem Begräbnis meines Vaters träume ich von einer bedruckten Tafel, einem Plakat oder Anschlagezet­tel – etwa wie die das Rauchverbot verkündenden Zetteln in den Wartesälen der Eisenbahnen, – auf dem zu lesen ist, ent­weder:
Man bittet, die Augen zuzudrücken.
oder
Man bittet, ein Auge zuzudrücken,
was ich in folgender Form darzustellen gewohnt bin:
Man bittet, die/ein Auge(n) zuzudrücken.
Jede der beiden Fassungen hat ihren besonderen Sinn und führt in der Traumdeutung auf besondere Wege. Ich hatte das Zeremoniell möglichst einfach gewählt, weil ich wußte, wie der Verstorbene über solche Veranstaltungen gedacht hatte. Andere Familienmitglieder waren aber mit solch puritani­scher Einfachheit nicht einverstanden; sie meinten, man wer­de sich vor den Trauergästen schämen müssen. Daher bittet der eine Wortlaut des Traumes, "ein Auge zuzudrücken", d. h. Nachsicht zu üben. Die Bedeutung der Verschwommenheit, die wir mit einem Entweder – Oder beschrieben, ist hier be­sonders leicht zu erfassen. Es ist der Traumarbeit nicht gelun­gen, einen einheitlichen, aber dann zweideutigen Wortlaut für die Traumgedanken herzustellen. So sondern sich die bei­den Hauptgedankenzüge schon im Trauminhalt voneinander.
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In einigen Fällen drückt die Zweiteilung des Traumes in zwei gleich große Stücke die schwer darstellbare Alternati­ve aus.
Gegensatz und Widerspruch.
Höchst auffällig ist das Verhalten des Traumes gegen die Kategorie von Gegensatz und Widerspruch. Dieser wird schlechtweg vernachlässigt, das "Nein" scheint für den Traum nicht zu existieren. Gegensätze werden mit besonde­rer Vorliebe zu einer Einheit zusammengezogen oder in ei­nem dargestellt. Der Traum nimmt sich ja auch die Freiheit, ein beliebiges Element durch seinen Wunschgegensatz dar­zustellen, so daß man zunächst von keinem eines Gegenteils fähigen Elemente weiß, ob es in den Traumgedanken positiv
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oder negativ enthalten ist
. In dem einen der letzterwähn­ten Träume, dessen Vordersatz wir bereits gedeutet haben ("weil ich von solcher Abkunft bin"), steigt die Träumerin über ein Geländer herab und hält dabei einen blühenden Zweig in den Händen. Da ihr zu diesem Bilde einfällt, wie der Engel einen Lilienstengel auf den Bildern von Mariä Ver­kündigung (sie heißt selbst Maria) in der Hand trägt, und wie die weißgekleideten Mädchen bei der Fronleichnamspro­zession gehen, während die Straßen mit grünen Zweigen ge­schmückt sind, so ist der blühende Zweig im Traume ganz gewiß eine Anspielung auf sexuelle Unschuld. Der Zweig ist aber dicht mit roten Blüten besetzt, von denen jede einzelne einer Kamelie gleicht. Am Ende ihres Weges, heißt es im Traume weiter, sind die Blüten schon ziemlich abgefallen; dann folgen unverkennbare Anspielungen auf die Periode. Somit ist der nämliche Zweig, der getragen wird wie eine Li-
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lie und wie von einem unschuldigen Mädchen, gleichzeitig eine Anspielung auf die Kameliendame, die, wie bekannt, stets eine weiße Kamelie trug, zur Zeit der Periode aber eine rote. Der nämliche Blütenzweig ("des Mädchens Blüten" in den Liedern von der Müllerin bei Goethe) stellt die sexuelle Unschuld dar und auch ihr Gegenteil. Der nämliche Traum auch, welcher die Freude ausdrückt, daß es ihr gelungen, un­befleckt durchs Leben zu gehen, läßt an einigen Stellen (wie an der vom Abfallen der Blüten) den gegensätzlichen Ge­dankengang durchschimmern, daß sie sich verschiedene Sünden gegen die sexuelle Reinheit habe zu Schulden kom­men lassen (in der Kindheit nämlich). Wir könnten bei der Analyse des Traumes deutlich die beiden Gedankengänge unterscheiden, von denen der tröstliche oberflächlich, der vorwurfsvolle tiefer gelagert scheint, die einander schnur­stracks zuwiderlaufen, und deren gleiche aber gegenteilige Elemente durch die nämlichen Traumelemente Darstellung gefunden haben.
Einer einzigen unter den logischen Relationen kommt der Mechanismus der Traumbildung im höchsten Ausmaße zu gute. Es ist dies die Relation der Ähnlichkeit, Übereinstim­mung, Berührung, das "Gleichwie", die im Traume wie keine andere mit mannigfachen Mitteln dargestellt werden
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kann
. Die im Traummaterial vorhandenen Deckungen oder Fälle von "Gleichwie" sind ja die ersten Stützpunkte der Traumbildung, und ein nicht unbeträchtliches Stück der Traumarbeit besteht darin, neue solche Deckungen zu schaf­fen, wenn die vorhandenen der Widerstandszensur wegen nicht in den Traum gelangen können. Das Verdichtungsbe-
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