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Deutsch für Elektriker. Учебное пособие

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Auf Grund der zwischen Ladungen auftretenden Kraftwirkungen unterscheidet man posi-
Positive Ionen
Elektronenmangel:
positiv geladen
tive und negative Ladungen. Elektrostatisches Kraftwirkungsgesetz lautet: Gleichnamige Ladungen stoßen einander ab, ungleichnamige ziehen einander an.
Elementarladung e ist der kleinste, nicht mehr teilbare Ladungsbetrag eines Elemen­tarteilchens. Elementarteilchen sind u.a. Protonen im Atomkern und Elektronen in der Atomhülle eines chemischen Elements.
Elektron ist der Träger der negativen Elementarladung. Elektronen: Q = - e Proton ist der Träger der positiven Elementarladung. Protonen: Q = + e Ladungsmenge Q ist die Menge von Elementarladungen.
Häufig wird für die physikalische Größe „Ladungsmenge“ nur der Begriff „La­dung“ verwendet. In einem Atom ist die Zahl der Protonen und Elektronen gleich groß. Das Atom wirkt nach außen elektrisch neutral (Bild 2). Werden Elektronen durch Energieeinwirkung aus dem Atomverband entfernt oder ihm zugefügt, ist das Atom nicht mehr elektrisch neutral. Man nennt diese Atome oder Mo­leküle (Atomgruppen) Ionen.
Negative Ionen Elektronenüberschuss: negativ geladen
Kennzeichen elektrischer Ladungen sind:
- zwischen elektrischen Ladungen wirken Kräfte;
- elektrische Ladungen können unter dem Einfluss von Energie bewegt werden;
- elektrisch geladene Körper streben den neutralen Zustand an (Ausgleichs -bestreben);
- Träger der beweglichen elektrischen Ladungen sind Elektronen und Ionen.
5 .10 Beantworten Sie die Fragen zum Text!
1) Was kennzeichnen elektrische Ladungen? 2) Was ist die Ursache der elektrischen Erscheinungen? 3) Wie lautet das elektrostatische Kraftwirkungs-gesetz? 4) Warum unter­scheidet man positive und negative Ladungen? 5) Was sind Elektronen? 6) Was sind Pro­tonen? 7) Wie wirkt das Atom nach außen?
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5.11 Übersetzen Sie wichtige Kennzeichen elektrischer Ladungen!
5.12 Stimmt das?
1) Die Ursache aller elektrischen Erscheinungen ist die elektrische Ladung. 2) Ungleich­namige Ladungen stoßen einander ab, gleichnamige ziehen einander an. 3) Träger der negativen Elementarladung sind Protonen. 4) Elektronen sind kleinste Teilchen negati­ver Elektrizität. 5) Die Anzahl der Protonen und Elektronen ist sehr klein. 6) Unter dem Einfluss der Energie können elektrische Ladungen bewegt werden.
5.13 Anhand des Bildes 5.1 vergleichen Sie Aluminium- und Kupferatome!
Bild 5.1 - Vereinfachte schematische Darstellungen eines Aluminium- und eines Kupfer-
atoms
5.14 Übersetzen Sie den Text schriftlich! Stellen Sie die Fragen zu den fettge-
drückten Wörtern und Wortverbindungen!
Elektrische Ladung
Die elektrische Ladung beschreibt den Elektronenmangel oder Elektronenüber­schuss eines Körpers. Elektrische Ladung kann über Reibung entstehen. Dabei werden
Elektronen weggenommen oder angehäuft. Ein negativ geladener Körper hat Elektronen­überschuss, ein positiv geladener Körper hat Elektronenmangel. Ungleiche Ladungen er-
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streben einen Elektronenausgleich. Dadurch entsteht der elektrische Strom. Bewegte La-
1) die Abweichung
смещение
,
сдвиг
;
погрешность
2) annehmen
принимать
3) anordnen
располагать
4)
aufheben
,
sich
взаимно
уничтожаться
5) besetzen
занимать
6) die Beweglichkeit
подвижн
ость
7) die Bewegung
движение
8)
die Einheit
единица
9)
eintreten
случаться, происходить
dungen stellen diesen elektrischen Strom dar.
Ladungserhaltungssatz: in einem abgeschlossenen System ist die Summe aller La­dungen zeitlich konstant. Ladung kann weder erzeugt noch vernichtet werden.
Lektion 6 Elektrische Leiter und Nichtleiter
Грамматика:
1. Сильный тип склонения прилагательных
2. Придаточное предложение причины
3. Распространённое определение Лексика:
1. Чтение математических уравнений
2. Устойчивые словосочетания Словообразование:
1.Сложные слова с одинаковым компонентом
Aktiver Wortschatz
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10)
enthalten
содержать
11)
festhalten
держать, удерживать
12)
die Fortpflanzung
передача, распространение
13) das Gitter
решётка
14) die Legierung
сплав
15)
sinken
падать, снижаться
16)
die Schale
оболочка
17) die Supraleitung
сверхпроводимость
18) die Veränderung
изменение
19) die Verbindung
соединение
20) verschieben
сдвигать
,
передвигать
21) das Volumen
объём
22) der Werkstoff
материал
23) wimmeln
кишеть
24) der Zickzack
зигзаг
25) der Zweig
отрасль
,
ветвь
1) der Leiter
a) steigen
2) hoch
b) gleich
3) wenig
c) herabsetzen
4) frei
d) besetzt
5) ansteigen
e) viel
6) unterschiedlich
f) niedrig
7)
sinken
g) der Nichtleiter
6.1 Bilden Sie Sätze mit folgenden Wortverbindungen!
zur Verfügung stehen, zur Verfügung stellen, Anwendung finden
6.2 Suchen Sie die Antonyme!
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6.3 Suchen Sie die Synonyme!
1) der Stromleiter
a) die Anordnung
2) der Transport
b) geschehen
3) bezeichnen
c)
zunehmen
4) der Zweig
d) die Supraleitung
5) die Supraleitfähigkeit
e) die Branche
6) ansteigen
f) charakterisieren
7) eintreten
g) die Übertragung
8) die Stellung
h) der Leiter
6.4 Übersetzen Sie die folgenden Wortfamilien ins Russische!
leiten, der Leiter, der Halbleiter, die Leitfähigkeit, das Leitvermögen, der Leitwert, der Leiterwiderstand, die Stromleitung, der Leiterkreis, die Leiterkühlung, die Leiterschleife, der Nichtleiter, der Supraleitungsstrom, die Leitungselektronen, der Leiterabstand
6.5 Lesen Sie die mathematischen Ausdrücke!
3,5; 0,03; 170,52; 93; 39-4; 4,09; 5,85 .10; 13,09 . 1022; 35 . 12; 185,172
6.6 Wiederholen Sie Attributsätze und übersetzen Sie sie ins Russische!
1) Kupfer, dessen Leitfähigkeit hoch ist, gehört zu einem der besten Leiter. 2) Das wich­tigste Halbleitermaterial ist das Germanium, das im höchsten Reinheitsgrad ein Isolator ist. 3) Das steuerbare Halbleiterbauelemente hat sich in wenigen Jahren bereits zu einem wichtigen und zuverlässigen Bauelement entwickelt, dessen Lebensdauer sehr hoch ist. 4) Die Anodenbatterie, deren Spannung mit dem Messgerät gemessen wird, liefert den Ano­denstrom.
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6.7 Analysieren Sie den Satz und übersetzen Sie ihn!
1) das Fett
a) кремний
2) der Glimmer
b) древесина
3) der Schiefer
c) янтарь
4) das Harz
d) смола
5) das Holz
e) сланец
6) der Bernstein
f) слюда
7) das Silizium
g) жир
Wird ein elektrischer Leiter, also ein Leiter, dessen positive und negative Ladungen sich aufheben, einem elektrisch geladenen genähert, d.h. wird er in ein elektrisches Feld ge­bracht, so werden seine positiven und negativen Ladungen verlagert, und zwar zeigt die dem positiv geladenen Körper zugewandte Seite eine negative und die ihm abgewandte Seite eine positive Ladung.
6.8 Unterstreichen Sie die erweiterten Attribute! Analysieren Sie und über-
setzen Sie die folgenden Sätze!
1) Jeder in einem Leiter fließende Strom erzeugt in seiner Umgebung ein magnetisches Feld. 2) Werden die Enden des Leiters durch einen Draht zu einem Stromkreis geschlos­sen, dann erzeugt die im geschlossenen Stromkreis induzierte EMK einen Strom. 3) Die bei der Umwandlung des Atomkerns ausgestoßenen a-Teilchen verlassen diesen mit sehr großer Geschwindigkeit. 4) Wenn die in einem Körper enthaltene Wärmemenge vergrö­ßert oder vermindert wird, so steigt oder fällt seine Temperatur. 5) Die mit Halbleitern versorgten Fernsehgeräte haben eine große Lebensdauer.
6.9 Wählen Sie die richtige Übersetzung!
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6.10 Lesen Sie den Text und versuchen Sie, ihn ohne Wörterbuch zu verste-
Leiter
groß
Halbleiter
gering
Nichtleiter
fast keine
hen!
Elektrische Leiter und Nichtleiter
Die Fortpflanzung des elektrischen Zustandes durch Verschiebung der Elektronen von einem Molekül zum anderen ist nicht in allen Körpern gleichmäßig. Körper mit ho­hem Leitvermögen werden Leiter genannt. Durch andere Körper ist ein derartiger Elektro­nentransport von Molekül zu Molekül nicht möglich. Die Atome dieser Körper halten ihre Elektronen fest, sie enthalten keine „freien“ Elektronen, daher werden derartige Körper Nichtleiter oder Isolatoren genannt.
Die elektrischen Eigenschaften der Elemente lassen sich aus ihrer Stellung im Peri­odensystem der Elemente, der Anzahl der Elektronen auf der äußersten Schale, erklären.
Sind die äußersten Schalen nicht voll mit Elektronen besetzt, kann eine freie Beweg­lichkeit der Elektronen angenommen werden. Die Anzahl der frei beweglichen elektri­schen Ladungsträger ist bei verschiedenen Werkstoffen unterschiedlich:
Anzahl frei beweglicher Ladungsträger
Elektrische Leiter (Elektronenleiter (Leiter der 1.Klasse)
Ladungsträger sind frei bewegliche Elektronen. Die Atome stellen Leitungselektro­nen zur Verfügung. Diese Elektronen „wimmeln“ in Zickzackbewegungen zwischen den in Kristallgitter angeordneten positiven Ionen wie die Moleküle eines Gases – sie bilden ein sog. Elektronengas.
Zu den Elektronenleitern gehören:
- alle Metalle, besonders Platin, Gold, Kupfer und Aluminium. Auch Kohle leitet den elektrischen Strom.
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Metalllegierungen.
Schlechte Leiter: Lösungen von Säuren, Basen und Salzen leiten den Strom. Lei­tungswasser und feuchte Erde leiten den Strom. Auch der menschliche Körperleitet den Strom. Durch die Ladungsbewegung tritt keine stoffliche Veränderung ein.
Ionenleiter ( Leiter der 2.Klasse)
Ladungsträger sind positive Ionen (Kationen) und negative Ionen (Anionen). Zu den Ionenleitern gehören: Elektrolyte, ionisierte Gase (Plasma). Durch die Ionenbewegung tritt ein Stofftransport auf.
Supraleiter
Bei zahlreichen Metallen, Legierungen und nichtmetallischen Verbindungen steigt die elektrische Leitfähigkeit bei einer Temperatur in der Nähe des absoluten Null-Punktes sprungartig auf sehr hohe Werte an. Diese Erscheinung wird als Supraleitung bezeichnet. Supraleiter werden für die Übertragung großer Leistungen über große Entfer­nungen verwendet.
Nichtleiter (Isolatoren)
Sie enthalten keine oder wenige frei bewegliche Ladungsträger.
Wichtige Nichtleiter sind: Luft ,Vakuum und Gase unter bestimmten Bedingungen; Öle, Fette, Benzine, Alkohole, destilliertes Wasser; Glimmer, Quarz, Glas Marmor, Schiefer, Bernstein, Harz, Holz, Lacke, Hartpapier, Keramik.
6.11 Suchen Sie im Text Sätze, wo:
- es um die äußeren Schalen geht;
- die Rede von der Anzahl der frei beweglichen elektrischen Ladungsträger ist;
- es sich um die Elektronenleiter handelt;
- es um die Verwendung der Supraleiter geht;
- die Rede von der Enthaltung der Ladungsträger in den Nichtleitern ist!
6.12 Steht das im Text?
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1) Eine besondere Art der Stromleitung zeigen die Flüssigkeiten. 2) Eine freie Beweg­lichkeit der Elektronen kann angenommen werden, wenn die äußersten Hüllen nicht voll mit Elektronen besetzt sind. 3) Stoffe, in denen es zahlreiche leichtbewegliche Ladungs­träger gibt, nennt man Leiter. 4) Bei normalem Druck und normaler Temperatur sind Gase isolierend, da in ihnen keine freien beweglichen Elektronen vorkommen. 5) Die Leitungs­elektronen „wimmeln“ in Zickzackbewegungen zwischen den in Kristallgitter angeordne­ten positiven Ionen. 6) Eine Stromleitung der Gase ist nur dann möglich, wenn sich in ih­nen Ionen, also positiv oder negativ geladene Atome, befinden.
6.13 Ergänzen Sie die Sätze!
1) Ladungsträger der Elektronenleiter sind …. 2) Alle Metalle und Metall-legierungen ge­hören zu …. 3) Ladungsträger der Ionenleiter sind …. 4) Zu den Ionenleitern gehören ….
5) Nichtleiter enthalten ….
6.14 Wählen Sie die Antworten auf die Fragen!
1) Was ist der Unterschied zwischen einem guten, einem schlechten und einem Nichtlei­ter?2) Warum leitet reines (destilliertes) Wasser den Strom nicht?
1) Wassermoleküle sind elektrisch neutral. Sie „strömen“ daher weder zum positiv gelade­nen Pol (Pluspol) einer Stromquelle, noch zum negativ geladenen Pol (Minuspol. 2) Be­weglichkeit der Elektronen.
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6.15 Übersetzen Sie den Text!
Text A
Die Wirkung elektrischer Ladungen auf Leiter und Nichtleiter
Ein negativ geladener Körper A befindet sich zwischen einem neutralen Leiter B und einem neutralen Nichtleiter C. Die freien Elektronen im Leiter werden abgestoßen und wandern auf die von A abgewandte Seite, die positiven Ladungen hingegen werden ange­zogen und bewegen sich auf die zugewandte Seite. Der ganze Körper B wird von A ange­zogen, da die Anziehung zwischen den nahe beisammen liegenden ungleichen Ladungen größer ist als die Abstoßung der gleichen Ladungen, die weiter voneinander entfernt sind.
Die Kräfte zwischen elektrischen Ladungen verändern sich umgekehrt (invers) zum Quadrat der Entfernung zwischen den Ladungen. Im Nichtleiter C können sich die Elekt­ronen nicht frei bewegen. Dennoch richten sich die Atome oder Moleküle des Nichtleiters so aus, dass ihre gebundenen Elektronen so weit wie möglich von A entfernt sind. Auch der Nichtleiter wird von A angezogen, allerdings weniger stark als der Leiter. Die Bewe­gung der Elektronen im Leiter B in und die Ausrichtung der Atome des Nichtleiters C ver­leihen diesen Körpern positive Ladungen auf den A zugewandten Seiten und negative La­dungen auf den von A abgewandten Seiten. So erzeugte Ladungen heißen induzierte La­dungen.
Text B
Elektrische Messungen
Die im Metall frei beweglichen Elektronen „transportieren“ die Elektrizität. Deshalb nennt man sie Leitungselektronen. Metalle leiten den elektrischen Strom gut, weil in ihnen reichlich Leitungselektronen zur Verfügung stehen. Stoffe, in denen es zahlreiche leicht­bewegliche Ladungsträger gibt, nennt man Leiter, In Materialien, in denen keine oder nur sehr wenige Leitungselektronen vorhanden sind, kann ein nennenswerter Strom nicht fließen. Solche Stoffe heißen Isolatoren. Sie sind für den Elektrotechniker ebenso wichtig wie die Leiter.
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