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ivanov666
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Файл:Практический курс немецкого языка. Oberstufe. Teil 1. Учебное пособие
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Die alten Medien verlieren sicher an Bedeutung. Ein Buch zu
lesenist anstrengend.Andererseits: UmimInternet zusurfen,muss
manTexteundGrakenverstehen.DieseKompetenzvermittelneher
Bücher.AuchArgumentierenundUrteilenlerntmanbeimLesen.Am
ComputergehtesdagegeneherumdasschickePräsentieren.ImÜbrigenspieltfürKinderdasMiteinandermitElternundFreundeneine
wichtigeRolle.NiemandwillewigalleinezuHauseamLaptopsitzen.
Es entsteht die Frage, dass der Druck der Eltern, aus Kindern
„User“zumachen,ständigwächst.StefanAufenangervertrittfolgendeMeinung.Pädagogischistdasnichtsinnvoll.DieBerufsweltsollte
nichtsosehrausschlaggebendsein. Momentanverengt sichdie Debatteauf den Zugang zum Computer.Werkeinen hat, kriegt später
keinenJob.Soziale,politischeundethischeFragenfallendabeiherunter.DennochmussmandieKindernichtunterDrucksetzen—etwain
Computer-Kurseschicken—sondernsieunterstützen.
Kinder gewinnen am Computer Kenntnisse und Selbstbewusst-
sein,undvielesbringensiesichselbstbei.AberwennesumEinordnenundWertengeht,brauchensieHilfe.RecherchierteinKindim
Webundndet100Adressen,müssen dieErwachsenenmethodisch
zeigen,wiemaneffektivnachInformationensuchtundsiegewichtet.
VielleichtmüssendieÄlterenwenigerWissenvermitteln,abersicher
erklären, was schön ist oder was moralisch richtig und was falsch.
GroßeHilfe leistet der Computer beimLernen, weil die Kinder im
Internet Fakten recherchieren, Experten anmailen, mit SimulationsprogrammenverschiedeneLösungenausprobierenundschließlichdie
Ergebnissevisuellpräsentierenkönnen.AlsoarbeitenihreKindermit
dem Computer hoch motiviert unddiszipliniert. Die älteren Kinder
könnenamComputereinGrakdesignstudieren,sichdurchspannendeGeschichtenzumLesenanimieren lassen. Mit jüngeren Kindern
solltenElternComputerspieleundInternetgemeinsamerkunden.Bei
denÄlterensolltemankeinezeitlichenLimitssetzen,sondernverabreden,dassnocheinLevelzuEndegespieltodernocheineWebseite
angesehenwerdendarf.
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1.SprechenSieanhanddesTextesüberdieEntstehungsgeschich-
tederComputer.
2.WelcheRolledesComputerswirdimTextgenannt?ZählenSie
seineFunktionen.
3.MitwelchenProblemenistdieBenutzungdesComputersver-
bunden?NehmenSieIhreStellungdazu.
4.WorinbestehtnachMeinungdesAutorsdasProblem„Kinder
undComputer“?
5.Fassen Sie denInhaltdesTextesmiteigenenWortenzusam-
men.MachenSiezuersteineGedankengliederungdazu.
von Emil Zop
Vierzig Millionen Menschen am Internet. Das Netz der Netze
wächst und wächst. Wernicht dabei ist, verpasstden Schritt in die
Zukunft der Informationsgesellschaft. Wobei von «Schritt» keine
Rede mehr sein kann, auf der Datenautobahn, dem Superhighway,
wirdVollgasgegeben.Solcheslasichund fühltemichausgeschlossen,zurückgelassen.IchbesitzezwarComputerundModem,benutze
sieseitJahrenfürdieAbfragevonDatenbanken.Mit elektronischer
Posthabe ich experimentiert, siezuumständlichbefunden, das Fax
löstedasProblemderraschenInformationsübermittlungvonPunktzu
Punktperfektundeinfach.Internet,wozu?
DieWeltfälltausdenFugen.Konikte,Krieg,TerrorundGewalt
wohindasfürmichFernsehaugeblickt,wennichabendserschöpftim
SchaukelstuhlvordemBildschirmsitzeundmichinSicherheitwie-
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ge.Informationüberrieselt michvonfrühbisspät:DieZeitung,das
Telefon,Faxund Datenbank, Radioallüberallund Fernsehen.Noch
einMedium?Neindanke.Ichbinohnehinschonverirrtundverloren
in«SandstürmenderInformation»,wiederHistorikerundRomancier
TheodoreRoszakdieaktuelleInformationsüberutungnennt.Esgibt
gewisseinZuweniganInformation,esgibtaberaucheinZuviel,das
denBlicktrübtunddieEmpndungenabstumpft.FälltdieWeltwirklichausdenFugen,wieichtagtäglicherfahre,wennichindieMedien
tauche?FröhlichistjanurnochderWetterbericht,selbstwennesblitzt
unddonnert.
Das Geheimnis der Adresse
Trotzdemfühlteich michdraussenvorderTür.Da öffnetesich
eineWelt,einCyberspace,andemMillionenvonMenschenmitbastelten,rundumdenErball,indemsichMillionenbegegneten,diein
dieserktivenLandschaft«surften»,wie das Reisen im Datenraum
metaphorischbenanntwird.DochSurfenstießmichab,esversprach
wederTiefenochneueEinsicht.AndereLuftwörterschwebtenebenso
ockigimRaum:«Interaktiv»,washeisstdasschon?Allesundnichts.
«Kommunikationtotal undglobal.»Werbesprache.Zudemhätte ich
mirSoftwarebeschaffen,kompliziertinstallieren,michbeieinemInternet-Provideranmeldenmüssen,wasGeldkostet.DieHürdeschien
hoch,obwohlineinerFernsehsendungeinJournalistsagte:«Dasist
soeinfach,selbstmeineGrossmutterkönntedas.»EsgibtoffensichtlicheinestillschweigendeVereinbarungüberDinge,diemaneinfach
habenundkönnenmuss,umdazuzugehören.EinstwaresdasAuto,
dannder Fernseher,schliesslichderPersonalcomputer undnunalso
derInternet-Anschluss.
Das Geheimnis der Informatik war schon immer die richtige
Adresse.IchfüllteeinenCouponaus,zweiTage später brachte der
PostboteeineDisketteimKuvert,ichschobsieinsLaufwerkmeines
Computers,klicktezweimalundSesamöffnetesich.DerZugangzur
neuenWeltwartatsächlichüberwältigendeinfach,daswardieerste
Überraschung.IchbinkeinSurfer,sonderneinClimber,nachwenigen
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Minutenhatteichbereitsdas«ClimbingArchive»entdeckt.Irgendwo
inSchwedenaufirgendeinemComputersammelt einStudentInformationenfürBergsteigerausallerWelt:Routenführer,Erlebnisberichte,Reportagen,Kletterzeitschriften,TipsundTricksundAdressenund
und...UnddannlachtemirplötzlichmeineigenesGesichtentgegen,
imHintergrunddasDorf,indemichwohne.EinTextvonmir,ineiner
Bergsteigerzeitschriftveröffentlicht,hattedenWegindieTiefendes
Cyberspacegefunden,ichwaralsobereitsdrin,bevorichüberhaupt
Zuganghatte.MeinrealesDorfwarimglobalenDorfgespeichert,ein
fastgespenstischesWiedersehen.
Fiktion der neuen Nähe
MeineAnwesenheitimNetzwurdebemerkt,widerErwarten.Bald
lagenBriefeimelektronischenKasten,etwainderArt:«Schön,Dich
hieranzutreffen. Ich habevorJahreneinBuch von Dir gelesen, etwasüberComputerundeinenTypen,derGrappasäuft.Wiewardoch
schonderTitel?»Natürlichmussteichantworten,auchwennderTelefonzählertickteundtickte.Ehrlichgesagt,ichfühltemichplötzlich
angenommen und aufgehoben, entdeckte Adressen von Menschen,
denenichirgendwannirgendwoschonbegegnetwar,schriebeinpaar
Zeilen,fragte,lobte,verteilteBlumen.AuchhinterdergutenAdressedesInternet-ProvidersentdeckteichalteBekannte.DieHürde,ein
Mailingzuverschicken,erwies sichtieferals jene,einen Briefzum
gelbenKastenzutragen.DerDatenraumbekameinGesicht:Namen,
Adressen,Menschen.MeineAdresseheisst:ezop@access.ch.
NatürlichmacheichmirkeineIllusionen.AlsichvorJahrenmit
elektronischerPost experimentierte, «Duzis» warmitallenauf dem
Netz,habeicherfahren,dassesfastunmöglichist,ausderelektronischeneinerealeBegegnungzumachen.DieNäheamBildschirmwurdeplötzlichzuunüberwindbarerFerne,wennmangemeinsameinen
Kaffee trinken wollte: Die geograsche Distanz stand dazwischen,
derTerminkalender, die Hektik der modernen Welt. Die neue Nähe
istletztlicheineFiktion.DeshalbbleibeichheuteinderRegelauch
imelektronischenBriefbeim«Sie»,ichwillnichtNähevortäuschen,
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wokeineist.Auchwenndiesogenannte«Nettiquette»,derKodexder
UmgangsformenaufdemInternet,das«Sie»nichtkennt.Meistwird
jaohnehinenglischkommuniziert,alsoyou.
Deshalbschriebich«DearMr.Clinton»,nicht«HiBill»,alsich
denPräsidentenderVereinigtenStaatenanschrieb.DieAdressehatte
ichausderZeitung:president@whitehouse.gov.DieGelegenheit,als
ohnmächtigerBürgereines winzigenLandesdemLeaderder mächtigstenNationeineFragezustellen,wollteichmirnichtentgehenlassen.Wennerantwortet,dachteich,istInternetwirklichein MeilensteininderEntwicklungderWeltgesellschaft.«GlaubenSie»,fragte
ich,«dassInternethilft,denMenschenmehrDemokratieundFreiheit
zubringen,undzwarweltweitundumfassendundnichtbloßdenReichen,diesicheinenPCeinenTelefonanschlussundeinModemleisten
können?KanndasNetzeineWeltzusammenhalten,diezerfällt?»Die
AntwortkampostwendendmitelektronischerGeschwindigkeit,doch
nichtvonBillClintonpersönlich,sondernvomAutomaten.DerPräsident,hiessesindemfreundlichenSchreiben,habeseitJuni1993über
470000BriefevonLeutenausdenUSAunddemRestderWelterhalten.Erkönnenunwirklichnichtalleselberlesen.MeinKopfmusste
dasakzeptieren.EineleiseEnttäuschungjedochblieb.DasNetz,das
angeblichMenschenzusammenbringt,hattemirnichtsalseinenStandardbriefalsAntwortserviert.AuchdasWeißeHauswirdalsounter
denSandstürmenderInformationbegraben.
Das Netz genügt sich selbst
IchbewegemichimWorldWideWeb,einemSystem,dasnicht
nurdieComputer,sondernauchdieeinzelnenDokumentemiteinander verknüpft, «Hypertext» heißtdas Prinzip. Ist im Dokument ein
Wortmarkiert,solegteinKlickaufdiesesWorteineVerbindungzu
einemweiterenDokument,dasirgendwoaufderWeltineinemder4
MillionenangeschlossenenComputerliegenkann.HintereinemNamenkann ganzesLebenswerkverborgen sein.Soentdeckte ichden
KindergartenvonSarahHull inAustin,Texas.WeilmeineFrauRedaktorinder Fachzeitschrift«kindergarten»ist,tippten wirineinem
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Suchsystem das Stichwort ein,und siehe da, Dinosaurier etschten
unsihreZähneentgegen.SarahHullveröffentlichtdieZeichnungen
ihrerSchülerimWeb,einnetterAustauschvonMailingswardasResultat.VielleichtbringtdasInternetdocheherdieeinfachenLeutezusammen,alsdasseseinenDrahtlegtzwischenUntenundOben.
Ich erinnere mich, wie ich in einer Buchhandlung vor einem
langenGestellstand,dasbeladenwarmitDutzendenvonBüchern
zumThema Internet,Anleitungen,Adressverzeichnissen, Handbücher,im Umschlag die Disketteoder dasCD-ROMmit Software.
Ich blätterte, konnte mich nicht orientieren, verließ das Geschäft.
Standwiederdraußen vor der Tür.Seit meinem Einstieg habe ich
keine Zeile mehr gelesen, die nicht aus dem Netz selber stammt,
alleErklärungen,Ratschläge,Handbücher,alleSoftwareundHilfsprogrammeundTrickshabeichvonirgendwoübersNetzgeladen,
erfragt,gedruckt,gelesen.DieneueWelterklärtsichselbst.Siegenügtsichauchselbst.SiestelltalleWerkzeuge,alleInformationen
fürdenUmgangmitdemNetzzurVerfügung,irgendwo.Wersuchet,
der ndet. Das Netz istsich auch vorwiegend selber Thema: Wie
machstDu,wondetman,wieschreibenSiedieUmlaute?Dasist
faszinierendundbeängstigendzugleich.EinglobalesSpiel,letztlich
abgekoppeltvonderWirklichkeit.
Home-Page, die neue Heimat
OhneLärmgehtallerdingsnichts,auchimInternetnicht.Dasnar-
zistische«Ich»stelltsichmiteiner sogenannten «Home-Page»dar,
schafftdamitZugangzurPerson,zuihrenWerkenoderzumprivaten
Unternehmen.DieeigeneHome-Pageistdas,wasaufderVisitenkarte
stehenmuss,nebst der Mailingadresse und oh wie steinalt Fax,TelefonundNatelnummer.und,vorzwei Jahrender letzteHeuler,der
X-400-Adresse.SoschnelldrehtderSandsturmseineRichtung.Klar,
dassichsofortmitderGestaltungeinerHome-Pagebeginnenmusste.
HTMLheisstder Code, Hypertext-Markup-Language.VielBrimboriumumeinesimpleSache,wiesichherausgestellthat.BASIC,der
Einstieg in die PC-Welt vor einem Dutzend Jahren, war bedeutend
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komplizierter.ZuerstkopierteicheinfachdieSeiteeinesandern,fügte
meinen Namen dazu. Dann arbeitete ich mich allmählich vor, bald
schonerwachteichinderNacht,aufgepeitschtdurchdasWissen,dass
dieTelefontaxeunddieBelastungdesNetzesniedrig,derEintrittalso
zumgeringstenPreiszuhabensei.VonmeinerHome-Pageinstallierte
icheinedirekteVerbindungzudemArtikelinSchwedenmitmeinem
Bild.IchbegannTexteelektronischzupublizieren,auchdieserTextist
längstaufdemNetz,schauenSienach:http://www.access.ch/whoiswho//ezop.htmlheisstmeineHome-Page.DieWeltisteinemeinzigenComputerspeichergeworden,denichbenutzewiefrüherdenPC.
Tausende,vielleichtMillionenProgrammierer,Schreibende,Gestalter
stricken am globalen Hyperspace, bindenihreTexte, Bilder, Filme,
ihreBotschaften,GedankenundihrenNonsenszusammen,bauenmit
amweltumspannendenNetz.Wirdeszusammenhalten?Wirdesreissen?Prophetmagheuteniemandmehrsein.
1.PrägenSiesichdieunterstrichenenWörterundWendungenein.
ErklärenSieihreBedeutung.
2.SchreibenSieausdemTextalleWörterheraus,diezumThema
„ComputerundInternet“gehören.
3.ErklärenSiedieBedeutungderfolgendenWörterundWortver-
bindungenausdemText:
–überrieseln
– aus den Fugen fallen
– der Surfer
– der Hypertext
– ein Climber
– viel Brimborium
– abgekoppelt
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4.BeantwortenSiediefolgendenFragenzumText:
1) Welche Einstellung zum Computer und zum Internet hatte der
AutoramAnfangdesTextesundwieverändertesiesichspäter?
2)WelcheMöglichkeitendesInternetswerdenimTextgenannt?
3)WasbeunruhigtdenAutordesTextesamEnde?Kommentieren
Siedas.
Es ist fast wie beim Alkohol: Zu viel kann süchtig machen. Das gilt
einer aktuellen Studie zufolge auch bei einer Überdosis Internet. Allerdings ist noch unklar, wann der Aufenthalt in virtuellen Welten
gefährlich wird.
DieZahlenklingendramatisch:übereinehalbeMillionDeutsche
solleninternetsüchtigsein.Daswärenmehralsdoppeltsovielewie
beimGlücksspiel.ObessichjedochtatsächlichumInternet-Junkies
handelt,istunterExpertendurchausumstritten.DennnochfehlenverlässlicheDatenundKriterien,weildieForschungaufdiesemGebiet
noch in den Kinderschuhen steckt. Entsprechend vorsichtig ist der
für die Studie verantwortliche LübeckerSuchtforscher Hans-Jürgen
RumpfmitseinenSchlussfolgerungen.
ImRahmeneinerzweiten,ebenfallsvomBundesgesundheitsministeriumnanziertenStudiesollennundieaufgrundihresintensiven
Internet-KonsumsalsgefährdetidentiziertenInternet-Nutzer näher
analysiertwerden.ImerstenSchrittfandenlediglichtelefonischeBefragungenstatt. NunwollendieWissenschaftlerweitergehendeFragenstellen.
ZuvielInternet-Konsumkannsüchtigmachen.DieFrageistnur,
unterwelchenBedingungen?
ZumBeispiel:SindsozialeAktivitäteninSchuleundBerufeingeschränkt?DasseieinsehrwichtigerAspekt,sagtRumpf.Dennerst
dannkönnekonkretvoneinerSuchtgesprochenwerden,diebehandelt
werdenmüsse.Bislangwissemannur,dassdieseGruppeauffälligsei.
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„Aber wir wissen nicht, wie stark diese Beeinträchtigungen ausfallen“,verweistderForscheraufnochzuschließendeWissenslücken.
DentypischenInternet-Süchtigenmüssemansichalsübermüdeten,ungepegten,vonleerenPizza-KartonsumgebenenZeitgenossen
vorstellen.Auf seine Umweltwirkeeroder sie oftgeistesabwesend
undgereizt, nennt Rumpf typische Merkmale.Alkohol-Abhängigen
würdemanden Stoffwegnehmen,damit siegarnichterstinVersuchungkommenkönnen.
AufdasInternetseidieseMethodeallerdingsnichteinfachübertragbar,warntRumpf.Eshandelesichjaumein Medium,dasviele
LeuteauchberuichbräuchtenundfürZweckenutzten,dienichtsmit
Suchtzutunhätten.
Waskannmanalsovorbeugendtun,umGefahrenzuerkennen?
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung,Mechthild Dyckmans,
verweistaufRatgeberfüreinenvernünftigenUmgangmitdemInternet.„OnlineseinmitMaßundSpaß“heißtbeispielsweiseeineBroschürederBundeszentralefürgesundheitlicheAufklärung.
UndgenaudasmüsstenHilfebedürftigelernen,meintDyckmans.
Eintotales Verbotkomme nicht infrage.„InsofernistdieAbstinenz
vielleichtdieAbstinenzvonbestimmtenSpielen“,glaubtdieDrogenbeauftragtederBundesregierung.IneinerTherapiemüsseesalsoum
denkontrolliertenInternet-Gebrauchgehen.
NationalundinternationalbemühensichForscher,KriterienundStandardsfestzulegen,umdasPhänomenderInternet-Suchtwissenschaftlich
undmedizinischindenGriffzubekommen.MitschnellenErgebnissen
rechnetSucht-ForscherRumpfzwarnicht,wähntsichaber auch Dank
seinerrepräsentativenStudieaufeinemgutenWeg.DieAuswertunghabe
manzusammenmitholländischenForscherndurchgeführt.„Esgibtviel
AustauschundInteresse,umzueinheitlichenRegelnzukommen“,freut
sichRumpfüberdiegrenzüberschreitendeZusammenarbeit.
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NochaberfehltenlangfristigeStudien,umInternet-Suchtstreng
wissenschaftlichdenierenzukönnen.
ErsteinteressanteundauchunerwarteteErgebnissehatdietelefonischeBefragungvongut15.000Internetnutzernzwischen14und64
Jahrenbereitsergeben.SozeigtesichSuchtforscherRumpfüberrascht
davon,dass14-bis16-jährigeMädchenmitknappfünfProzentstärkeralsinternetabhängigeingeschätztwerdenalsgleichaltrigeJungen,
beideneneslediglich3,1Prozentsind.
ExperteRumpfvonderUniversitätLübeckvermutetdahintereinanderesVerhaltenweiblicher Teenagerin sozialen Netzwerken.Dieseien
empfänglicherfürpositiveResonanzaufihrePerson,alsdasbeiJungen
derFallsei.EntsprechendlängerhieltensiesichinvirtuellenWeltenauf.
Größtes Suchtpotenzial bei Jungen haben eindeutig Online-Spiele.
DerTypdesbesessenenKriegersbeispielsweisebei„WorldofWarcraft“
entsprichtdannauchamehestendemBildvomverwahrlostenInternetJunkie,derdierealeWeltinseinerUmgebungkaummehrwahrnimmt.
Autor:MarcelFürstenau,Redaktion:HartmutLüning
(http://networkedblogs.com/uBFTy)
1.FassenSiedenInhaltdesTexteszusammen,beachtenSiedabei
inhaltlicheGliederungdesTextes.
2.NehmenSieStellungzudemimTexterwähntenProblemder
Internet-Sucht.WelcheErgebnissehatdiewissenschaftlichederStudiegezeigt?
3.WelcheLösungen desProblemswerdenimTextgenanntund
welchewürdenSienochnennen?
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