- •ВВЕДЕНИЕ (EINLEITUNG)
- •UNTERNEHMEN: TERMINI UND REALIEN
- •Rechtsformen der deutschen Unternehmen
- •Private und öffentliche Betriebe
- •Kriterien zur Wahl einer Rechtsform für die private Unternehmung
- •Rechtsformalternativen
- •Haftung
- •Die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts
- •Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
- •Besteuerung von Unternehmen
- •Genossenschaften
- •UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSE
- •Standortwahl
- •Lernkontrolle
- •Lexiktest
- •ÜBUNGEN ZUR REZEPTION
- •Text 1: Einzelunternehmung
- •Text 2: Offene Handelsgesellschaft und Kommanditgesellschaft
- •Text 3: Kommanditgesellschaft auf Aktien
- •Text 4: Rechtsquellen des Gesellschaftsrechts
- •Text 5: Einteilung der Gesellschaften
- •Text 6: Die Folgen einer Schlamperei
- •Text 7: Kombinierte Unternehmensformen
- •Text 8: Wirtschaftliche Bedeutung von Kapitalgesellschaften
- •Text 9: Gründungshergang
- •Text 10: Erweiterte Publizität
- •Text 11: Fünf wichtige Rechtsformen im Überblick
- •Text 12: Verbundene Unternehmen
- •Text 13: Das Kartell
- •Text 14: Beteiligungsstammbäume
- •Text 15: Verfahren der Standortbestimmung
- •Text 16: Die Standortentscheidung
- •STRUKTURÜBUNGEN
- •Übung 1: Wortzusammensetzung
- •Übung 2: Rechts-Links-Erweiterungen
- •Übung 3: Rechts-Links-Erweiterungen
- •Übung 4: Wortbildung, Funktionsverbgefüge
- •Übung 5: Abkürzungen im Bereich "Rechtsformen von Unternehmen"
- •Übung 6: Wortbildung
- •Übung 7: Klassifizieren und Definieren
- •Übung 8: Klassifizieren
- •Übung 9: Definieren und Klassifizieren
- •ÜBUNGEN ZUR PRODUKTION
- •VOKABELVERZEICHNIS
- •ЗАКЛЮЧЕНИЕ (ABSCHLUSS)
- •QUELLENVERZEICHNIS
Häufig beschränkt sich die Standortwahl auf begrenzte Teilprobleme, beispielsweise die Erweiterung oder Neustrukturierung des Transportund Lagersystems im Absatzlagerbereich. Dann ist es möglich, mit speziell hierfür erarbeiteten Modellen des Operations Research zu arbeiten. Das Musterbeispiel hierfür sind Transportkostenminimierungsmodelle. Eine nähere Erläuterung wäre hier zu weitgehend. Es wird auf die einschlägigen Darstellungen zum Operations Research verwiesen (z. B. Runzheimer, B., Operations Research I, S. 110 ff.).
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STRUKTURÜBUNGEN
Übung 1: Wortzusammensetzung
Entscheiden Sie aufgrund Ihrer Kenntnis der Begriffsinhalte der folgenden Termini, ob sich der Terminus durch Zerlegung eindeutig erklären lässt!
Eigenkapital |
Gründungskapital |
Fremdkapital |
Gesamtkapital |
Stammkapital |
Beteiligungskapital |
Grundkapital |
Unternehmerkapital |
Personengesellschaft |
Dach-Gesellschaft |
Kapitalgesellschaft |
Kommanditgesellschaft |
Aktiengesellschaft |
Offene Handelsgesellschaft |
Gelegenheitsgesellschaft |
DoppelgeSeilschaft |
Holding-Gesellschaft |
Einmanngesellschaft |
Übung 2: Rechts-Links-Erweiterungen
Setzen Sie eine eckige Klammer um die Wortgruppen von einer Präposition bis zum nächsten Substantiv inklusive und eine runde Klammer um die Wortgruppen von einem Artikel bis zum nächsten Substantiv inklusive !
Beispiel: (Die Maßnahmen) [zur Finanzierung] [von Unternehmen] [mit dem Ziel] (der Deckung) (des erforderlichen Kapitalbedarfs) [auf der Grundlage] (eines Finanzplans) bezeichnet man als Kapitalbeschaffung.
1.Im marktwirtschaftlichen System kann man die Betriebe nach ihrer Zugehörigkeit zum privaten Sektor oder zur öffentlichen Hand in private und öffentliche Betriebe einteilen.
2.In der Erfolgsrechnung eines Betriebes ist die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand einer Periode der Gewinn bzw. Verlust.
3.Bei unmittelbarer Haftung ist die Zugriffsmöglichkeit eines Gläubigers auf das Vermögen eines jeden Gesellschafters gegeben.
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4.Die Rechtsgrundlage der GmbH ist das GmbH-Gesetz in der Fassung vom
20.Mai 1979 mit verschiedenen Änderungen vom 7. Juli 1980 mit Inkrafttreten am
1.Januar 1981.
5.Entsprechend der Zwecksetzung der Genossenschaft ist das ursprüngliche Ziel der Genossenschaft nicht Gewinnerzielung, sondern Selbsthilfe der Mitglieder durch gegenseitige Förderung.
6.Bei Spezialisierungskartellen erfolgen Vereinbarungen über die Aufteilung des Produktprogramms auf die beteiligten Unternehmen bei entsprechender Spezialisierung der Unternehmen.
7.Nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung unterliegen Trusts wie Konzerne der Kontrolle durch die Kartellbehörde.
Beachten Sie bitte bei der Bearbeitung der folgenden Aussagen den Null-Artikel!
8.Unter Haftung versteht man das Einstehenmüssen für Verbindlichkeiten, insbesondere bei Vorhandensein mehrerer rechtlich oder wirtschaftlich getrennter Vermögensmassen.
9.Bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts haften alle Gesellschafter als Gesamtschuldner nach § 427 BGB unmittelbar und unbeschränkt, neben dem Gesellschaftsvermögen.
10.Bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts ergibt sich aus § 427 BGB das Recht zur gleichberechtigten Mitwirkung der Gesellschafter an der Geschäftsführung.
Übung 3: Rechts-Links-Erweiterungen
Setzen Sie eine eckige Klammer um die Wortgruppen von einer Präposition bis zum nächsten Substantiv inklusive und eine runde Klammer um die Vortgruppen von einem Artikel bis zum nächsten Substantiv inklusive! Markieren Sie zusammengehörende Sinneinheiten mit einer geschweiften Klammer! Unterstreichen Sie Adjektive und Partizipien und die Wörter, die sie spezifizieren!
Beispiel: Unternehmenszusammenschlüsse entstehen {[durch Verbindung] [von bis zu diesem Zeitpunkt] rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Un-
ternehmen} [zu größeren wirtschaftlichen Einheiten].
1.Unter Geschäftsführung ist das auf die Verfolgung und Realisation der Unternehmensziele gerichtete Handeln zu verstehen.
2.Aus juristischer Sicht werden bei Kapitalgellschaften die Gläubigergarantien anstelle der persönlichen Haftung der Gesellschafter im wesentlichen durch das in Höhe des Gesellschaftskapitals vor der Ausschüttung geschützte Vermögen übernommen.
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3.Das Handelsregister ist ein öffentliches, beim Amtsgericht geführtes Verzeichnis der zu einer Firma gehörenden Rechtsvorgänge.
4.Unter Gewerbe versteht man rechtlich jede planmäßige, auf Gewinnerzielung vorgenommene, auf Dauer angelegte, selbständige Tätigkeit (außer in der Landund Forstwirtschaft und in freien Berufen).
5.Bei der Beschäftigungsbzw. Materialorientierung wird bei der Standortwahl von den niedrigsten Transportkosten für die Beschaffung von Roh-, Hilfsund Betriebsstoffen und Betriebsmitteln ausgegangen.
6.Bei dem Aufbau von Betrieben ergeben sich unterschiedliche Kosten durch regional schwankende Preise für Grundstücke, deren Erschliessung und Bebauung, so dass dieser Kostenfaktor bei der Suche nach einem Standort ebenfalls eine Rolle spielt.
Übung 4: Wortbildung, Funktionsverbgefüge
a)Unterstreichen Sie in den folgenden Stichpunkten alle Substantive mit der Endung "-ung"! Entscheiden Sie, ob das entsprechende Substantiv, das durch ein Adjektiv spezifiziert sein kann, einen Vorgang, ein Ergebnis und/oder einen Terminus (Wort oder Wortgruppe mit definiertem Begriffsinhalt) darstellt!
b)Formulieren Sie die Inhalte der Stichpunkte in einem ganzen Satz! Benutzen Sie dabei die Verben "bestehen", "sein" oder "erfolgen"!
1.Bei Einzelunternehmungen Haftung unbeschränkt
2.Bei Einzelunternehmungen Auflösung durch freiwilligen Entschluss, Konkurs oder Tod des Unternehmers
3.Bei OHG Berechtigung aller Gesellschafter zur Geschäftsführung
4.Bei OHG Erweiterung der Kapitalbasis durch Erhöhung der Kapitaleinla-
gen
5.Durch Lohngruppenverfahren summarische Arbeitsbewertung
6.Bei Montan-Industrie unternehmerische Mitbestimmung der Arbeit-
nehmer
7.Bei Einzelunternehmung Erweiterung der Eigenkapitalbasis durch Selbstfinanzierung oder durch Aufnahme eines stillen Gesellschafters
Übung 5: Abkürzungen im Bereich "Rechtsformen von Unternehmen"
BGB : ____________________________________________________
HGB : ____________________________________________________
OHG : ______________________________________________________
KG : ________________________________________________________
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GbR : _______________________________________________________
GmbHG : ____________________________________________________
AktG : ______________________________________________________
GenG : ______________________________________________________
abgabearbeitsbeschaffungs-
einkommenskör- perschaftsver- kehrsvermögens-
Übung 6: Wortbildung |
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-steuer- |
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-orientiert |
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-pflichtig |
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1.Einzelunternehmer und Personengesellschaften sind _______________
_______________.
2.Kapitalgesellschaften sind ________________________ und
______________________________.
3.Gesellschafter einer KGaA sind________________________ und
________________________.
4.________________________ Standorte sind gekennzeichnet durch das Vorhandensein von qualifizierten Arbeitskräften oder niedrigen Löhnen.
5.________________________ Standorte sind gekennzeichnet durch ihre Lage zu Häfen, Flughäfen, Wasserwegen, Autobahnen, Eisenbahnnetzen usw.
6.________________________ Standorte können dadurch gekennzeichnet sein, dass dort niedrige Gewerbesteuer und niedrige Gebühren für den Anschluss an Wasser erhoben werden.
7.________________________ haben meist Industrien, die zur Produktion relativ große Mengen von Rohstoffen benötigen.
Übung 7: Klassifizieren und Definieren
Bitte unterstreichen Sie bei den folgenden Aussagen alle Klassifikationen mit einer geraden Linie und alle Definitionen drucken Sie kursiv!
Tragen Sie die Verben, die bei der Klassifikation benutzt werden, in die Tabelle auf S. 67 ein!
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1.Im marktwirtschaftlichen System kann man die Betriebe nach ihrer Zugehörigkeit zu einem privaten Unternehmen oder auch zur öffentlichen Hand in private und öffentliche Betriebe unterteilen.
2.Die Elemente der Leitung sind Geschäftsführung und Vertretung.
3.Bei der Haftung unterscheidet man u. a. zwischen beschränkter und unbeschränkter Haftung.
4.Bei der Gewinnund Verlustbeteiligung handelt es sich um eine Beteiligung am Unternehmensergebnis.
5.Die KG ist eine Personengesellschaft, bei der es zwei Arten von Gesellschaftern gibt: den Kommanditisten und den Komplementär.
6.Bei den Rechtsformen privater Betriebe wird u. a. zwischen Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft unterschieden.
7.Die Grundform der Personengesellschaft ist die Gesellschaft bürgerlichen
Rechts.
8.Steuern sind Abgaben, die der Staat oder die von ihm beauftragten Körperschaften ohne unmittelbare Gegenleistung erheben. Die wichtigsten rechtsformabhängigen Steuern sind: Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Vermögenssteuer.
9.Eine Genossenschaft ist eine Gesellschaft mit einer nicht geschlossenen Anzahl von Mitgliedern, die einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen und sich dazu eines gemeinsamen Geschäftsbetriebs bedienen.
10.Die Organe der Genossenschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Generalversammlung.
11.Systematisiert man die Unternehmenszusammenschlüsse nach dem Kriterium der wirtschaftlichen und rechtlichen Selbständigkeit, so kommt man
zur Unterscheidung zwischen Kooperation, Konzentration und Fusion.
12.Systematisiert man die Unternehmenszusammenschlüsse nach der Art der verbundenen Wirtschaftsstufen, so kommt man zur Einteilung der Unternehmenszusammenschlüsse in vertikale, horizontale und anorganische (diagonale) Zusammenschlüsse.
13.Es gibt verschiedene Kooperationsformen. Eine Interessengemeinschaft liegt vor, wenn sich zwei oder mehrere Personen zu einem gemeinsamen Ziel zusammenschließen.Von einer Gelegenheitsgesellschaft spricht man, wenn der gesellschaftliche Zusammenschluss zur Durchführung eines Einzelgeschäfts oder einer im Gesellschaftsvertrag festgelegten Anzahl von Einzelgeschäften auf gemeinsame Rechnung vorgenommen wird. Die Gelegenheitsgesellschaft weist verschiedene Formen auf. Von einer Arbeitsgemeinschaft spricht man, wenn das Ziel verfolgt wird, eine bestimmte Aufgabe gemeinschaftlich zu lösen. Von Konsortien spricht man, wenn sich mehrere Unternehmen (insbesondere Banken) zur Durchführung bestimmter, genau abgegrenzter Aufgaben zusammenschliessen und dabei nicht über ein Gesamthandvermögen verfügen.
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