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Немецкий язык материалы обучения по модульной системе, включая тексты по домашнему чтению и подготовку к текущему и промежуточному контролю. Учебное п

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быстрая: schnelle - более быстрая: schnellere - самая быстрая: die schnellste быстрое: schnelles - более быстрое: schnelleres – самое быстрое: das schnellste
Примечания:
1. Er ist älter als ich. – Он старше, чем я. Er ist so alt wie ich. – Ему столько же лет, как и мне.
2. immer + сравнительная степень: immer schneller − всё быстрее; immer mehr – всё
больше
3. Разделительный Genitiv: einer der (мн.ч., G) – один из + превосходная степень
eine der – одна из прилагательного eines der – одно из
Heinrich Böll ist einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller. Генрих Бёлль – один из известнейших немецких писателей. Die Admiralität ist eines der schönsten Gebäude in Sankt-Petersburg. Адмиралтейство - одно из красивейших зданий в Петербурге.
Переведите пословицы, выпишите и выучите 5 из них.
1.Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten, und eine Mutter immer.
2. Guter Nachbar ist besser als Brüder in der Ferne.
3. Je höher der Baum, desto näher der Blitz.
4. Je höher hinauf, je tiefer hinab.
5. Leere Töpfe klappern und leere Köpfe plappern am meisten.
6. Der gnädigste von allen Richtern ist der Kenner. (F.Schiller)
7. Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als der Umgang mit
schlechten Menschen. (W.Hauff)
8. Schwer drückt ein voller Beutel, schwerer ein leerer.
9. Man kann schlauer sein als ein anderer, nicht aber schlauer als alle anderen.
10. Der klügere gibt nach.
11. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
12. Je strenger die Gesetze, desto schlechter die Menschen.
13. Ein Narr kann mehr fragen als sieben Weisen beantworten können.
14. Das Leben wirkt mehr als die Lehre.
15. Dümmer als dumm sein.
16. Es ist schon schlimm, wenn man alt wird. Es ist aber schlimmer, wenn man’s nicht wird.
17. Gott ist immer mit den stärksten Batallionen. (Friedrich II.)
Ein Käfig: Wassernapf. Futternapf. Ein besserer Käfig: Wassernapf Futternapf Schaukel Der beste Käfig: eine geöffnete Tür (W. Petri)
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2. Обратите внимание на перевод суффиксов и приставок. Suffixe –los,-bar, Präfix un-
1. Alle Vergnügungen genießen wollen ist unvernünftig; alle ganz meiden gefühllos.
2. Die meisen Nachahmer lockt Unnachahmliche. (Ebner-Eschenbach)
3. Miss, was messbar ist, und was nicht messbar ist, versuche messbar zu machen. (Galilei)
3. Переведите прилагательные с антонимичными суффиксами: -voll -los; -arm - reich.
wertvoll ─ wertlos, kraftvoll ─ kraftlos, talentvoll ─ talentlos, taktvoll ─ taktlos, sinnvoll ─
sinnlos;
waldarm ─ waldreich, wasserarm ─ wasserreich, schneereich ─ schneearm, gedankenreich ─
gedankenarm
4. Выберите: ALS или WIE? Вспомните, что после сравнительной степени “als” переводится «чем. В предложениях с “wie” (как) часто употрбляется “so”(так).
Hausfrau Sie verdient weniger die Männer. Sie hat aber dieselbe Ausbildung … die Männer. Sie hat ein kleineres Auto … ihr Mann. Sie ist nicht so oft krank … ihr Mann. Sie muss früher auf-
stehen … ihr Mann, auch früher … ihre Kinder. Wenn sie einkauft, kommt sie nach Hause später … ihre Familie. Sie sieht genauso gern fern … ihr Mann und ihre Kinder, aber sie hat weniger Zeit dafür. Sie hat weniger Gelegenheit, Menschen kennenzulernen … berufstätige Frauen. Aber die Familie ist für sie wichtiger … der Beruf.
4. Переведите предложения.
1. In der Ermitage befindet sich eine der reichsten Gemäldesammlungen der Welt.
2. Im Herbst werden die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger.
3. Der Kölner Dom ist höher als der Erfurter Dom, aber der Dom in Ulm ist am höchsten.
4. “Harry Potter” ist eines der populärsten Computerspiele in England.
5. Heute ist der Himmel so blau wie im Frühling.
6. Die Reise nach Venedig war die beste Erinnerung seines Lebens.
5. Степени сравнения прилагательных. Muster:
A: Mai ist der schönste Monat im Jahr. B: Es gibt aber noch schönere Monate! A: Na gut, Mai ist einer der schönsten Monate.
1. Ich meine, heute ist der kälteste Tag dieses Winters.
2. Gestern war der wärmste Tag im Juni.
3. Das ist die schönste Reise in unserem Leben!
4. Ich glaube, das ist die traurigste Landschaft in dieser Gegend.
5. In diesem Gebirge ist das der höchste Gipfel.
6. Das hier ist der tiefste See in der Umgebung.
7. Petersburg ist eine Stadt, wo das schlimmste Wetter in Europa ist.
8. Schwarzwald ist der dichteste Wald Deutschlands.
9. Ich finde, von diesem Terrasserestaurant hat man den besten Blich auf den Bodensee.
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10. Rotweiler ist das gemütlichste deutsche Städtchen.
Landschaften
Jeder hat seine Vorlieben. Der eine kann ohne Strand und Meer nicht leben, der andere braucht unbedingt einen Wald in der Nähe und geht in den frűhen
Morgenstunden Pilze suchen und den Vőgeln zuhőren. Nach dem Glauben von
Druiden gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Charakter des Menschen und den einzelnen Bäumen. Wieder die anderen mögen Berge und finden ihr Glűck in der Eroberung von
den hőchsten Gipfeln der Welt. Die Tiefen der Ozeane und unendliche trockene Steppen, dűstere Sűmpfe, sonnige Täler, Blumenwiesen, glűhende Wűsten und das ewige Eis − je mehr man in seinem Leben sieht, desto mehr ist man von der
Vielfalt und Herrlichkeit der Natur begeistert.
Anhang
■■■ Der Wald und die Deutschen
Ein Picknick oder gar ein Lagerfeuer sollten sie stets auf den eigens dafür
angewiesenen Plätzen machen, und auch sonst verhält sich der deutsche Mensch im Wald ordentlich: Gegen das Sammeln von Pilzen, Blumen oder auch nur
Holz lautet die eherne deutsche Mahnung: “Wenn das alle täten, dann wäre der Wald einer ausgestorbenen Fußgängerzone noch ähnlicher, als er es stellenweise
ohnehin schon ist. Es wird viel darüber gesprochen, dass die Völker Europas sich immer ähnli­cher werden, dass ein Schwede und ein Sizilianer dasselbe Essen auf dem Teller und dieselben Songs im iPod haben, und dass sie sich sowieso alle auf Englisch unterhalten. Diese Behauptung ist der Realität nicht ganz gerecht, und ein gutes
Beispiel dafür ist der Wald. Russland wird durch Taiga, Tundra und Steppe de- finiert, Italien durch dramatische Küsten und Strände, und England durch Park-
anlagen, die sich als Natur tarnen. Der Wald ist in all diesen Ländern optional ─ es kann ihn geben, aber absolut notwendig ist er nicht. Nicht so in Deutschland. Nichts ist so deutsch wie der Wald, egal ob Nadel
oder Laub. In dichten, undurchdringlichen Wäldern verbargen sich die alten Germanen vor den Römern, und wenn sie die Legionen einmal schlugen, dann
nicht in offener Feldschlacht, sondern meist in einem dunklen Forst wie dem le­gendären Teutoburger Wald. Andere Völker mögen im Wald eine Bedrohung sehen, einen Ort, an dem Untiere leben und Hexen. Deutschen dagegen geht das Herz auf, wenn sie in die
Dickicht der Stämme eintauchen. Was wären die Gebrüder Grimm ohne den Wald? Was würde aus Schneewittchen, wenn es nicht hinter sieben Bergen bei den sieben Zwergen Zuflucht fände, sondern sich stattdessen in einer Höhle an einem Fjord verkriechen müsste? Könnten sich Hänsel und Gretel in einer engli-
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schen hügeligen Landschaft verlaufen? Gäbe es überhaupt deutsche Romantik
ohne den deutschen Wald? Und wer, wenn nicht die Deutschen, hätte ein Wort wie Waldsterben erfinden können, das dem Baum gerade menschliche Züge ver-
leiht? Mittlerweile freilich blickt der moderne Deutsche auch immer öfter hinter den Bäumen hervor aus dem Wald heraus. Er begibt sich ins Ausland, auch wenn dort die Wälder schon längst abgeholzt sind oder nie existiert haben. Es steht außer Frage, dass sich die Deutschen zu einem reiselustigen Volk entwi-
ckelt haben: Kein Strand, kein Dschngel und kein Gebirgstal sind vor ihnen mehr sicher. Mit 62,4 Millionen Auslandsreisen liegen die Deutschen traditio-
nell Jahr für Jahr international im Spitzenfeld, und bisher hat noch keine Wirt- schaftskrise daran etwas ändern können.
■■ Stimmungswechsel
Ich bin mit einem Mädchen verabredet. Mein Weg fűhrt durch die Felder. Es ist Frűhling. Ein azurblaues Firmament (небосвод) spannt sich űber meinem Kopf, blau wie ihre Augen. Die Bäume ringsum haben sich in frisches Grűn ge­kleidet, der Rasen ist smaragdfarben und weich. Der Wind berűhrt leise die gol­den flimmernde Wasserfläche des nahen Teiches. Mir begegnen lächelnde frőhliche Menschen. Im Himmel tiriliert eine Lerche. Űber den Wiesen schwebt ein frischer Grasduft. Alles atmet den Frűhling. Die ganze Welt wirkt wie ein
zauberhaftes buntes Mosaik. Endlich bin ich an der Stelle, wo wir uns treffen sollten. Es vergehen Minuten
und Stunden, aber sie kommt nicht. Wie habe ich mich in meinen Träumen ge­täuscht! Nun gehe ich auf einem Feldweg zurück. Das Firmament űber mir hängt wie ein verblichener blauer Fetzen. Die ringsum stehenden Bäume sind mit einer harten häßlichen Kruste bezogen. Auf den Ästen kriechen häßliche Käfer. Der Wind schűttelt die Stengel von welken Brennesseln. Aus einer nahen Pfűtze hört man das belästigende und aufdringliche Gequake der Frösche. Am Himmel krei­sen Raben, die nach einem Kadaver suchen. Es ist entsetzlich schwül. Der Sumpf stinkt. Die Welt ist doof und hässlich.
■■■ Die Katastrophe ist längst überfällig
die Explosion – взрыв die Eruption – извержение der immense / enorme Druck – гролмадное, колоссальное давление die komprimierten Gase – сжатые газы das Erdbeben – землятресение die Erdkruste – земная кора die Durchschnittstemperatur – средняя температура schlummern (te,t) - дремать schmelzen (o,o) – плавиться entdecken (te,t) – обнаруживать, открывать
űberfällig sein – быть просроченным
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Acht Kilometer unter dem Yellowstone-Nationalpark (USA) schlummert ein
Supervulkan, dessen Ausbruch die Menschheit an den Rand des Untergangs bringen würde. Nach Berechnungen der Vulkanologen könnte das Riesenfeuer­werk jederzeit losgehen. In ihren Vorwarnungen künden sie fast apokalyptischen Schrecken: Weltweit wird der Knall der Mega-Eruption zu hören sein, pech­schwarzer Regen geht nieder, ganze Kontinente versinken in Asche. Zehntau­sende Menschen werden unter Glut und Gesteinsbrocken begraben. Milliarden
verhungern infolge der Missernten. Ein “nuklearer Winter” ohne Atombombe verwandelt Europa in eine Eiswűste. Das Endzeit-Szenario ist eine hőchst kon-
krete Gefahr: Ein sogenannter Supervulkan unter dem Nazionalpark droht, in einer gigantischen Explosion, deren Wucht einem Asteroidenanschlag gleich­kommt, ein globales Inferno zu entfachen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann er ausbricht. Supervulkane bleiben in
Vergleich zu gewőhnlichen selbst dem Kennerauge oft verborgen. Statt Kuppen
bilden sie ausgedehnte Calderen – kesselförmige Täler in der Landschaft. Da­runter kocht in einer riesigen Magmakammer eine Mischung aus Magma und angeschmolzener Erdkruste. Der Weg nach oben ist verschlossen. Da von unten
ständig frisches Magma nachkommt, baut sich ein immenser Druck auf. Die Kammer gleicht einem űberhitzten Dampfkochtopf. Wenn der Deckel mal durch komprimierte Gase rauffliegt, würden bis zu 50 km in die Hőhe gigantische Ma-
terialmengen geschleudert. Ende der 80-er Jahre testete NASA über dem Yellowstone-Park eine Infra­rotkamera fűr Mondaufnahmen; und da wurde eine enorme Caldera – 70 km lang und 30 km breit entdeckt, ein kolossaler Supervulkan, der wegen seiner Dimensionen von der Erde nicht gesehen werden konnte. Die Forscher haben festgestellt, dass der Supervulkan in regelmäßigen Zyklen – alle 600000 Jahre
ausbricht; kalte Schauer űber den Rücken jagte ihnen die Erkenntnis, dass der nächste Ausbruch längst überfällig ist. Es kőnnte jeden Moment passieren. 1939 hat der Deckel über der Magmakammer einem schweren Erdbeben noch stand- gehalten. Aber dass der vulkanische Riese sich regt, sogar “atmet” haben sie festgestellt. Seit 1923 hat sich die Mitte um ein Meter gehoben und die Ränder
abgesackt. Der letzte Supervulkan-Ausbruch war vor rund 74000 Jahren auf der Insel Summatra. Von der Mega-Eruption des Toba zeugt heute eine 100 km lange Caldera. Damals sank die Durchschnittstemperatur auf der Erde um 5 Grad. In
Europa um 15 Grad. Die Folgen fűr den Wachstum der Pflanzen und das Leben in den Ozeanen waren katastrophal. Auch fűr den Homo sapiens war der Aus- bruch nahezu vernichtend. Genetiker schätzen, dass die gesamte Erdbevőlkerung
kurzzeitig auf etwa 10000 Individuen dezimiert wurde. Der schlafende Gigant im Yellowstone-Park kőnnte Milliarden Menschen in den Tod reißen. Der
Menschheit bliebt indes nichts anderes űbrig, als sein Schicksal hinzunehmen:
Ein Wundermittel gegen Supervulkan-Eruption ist derzeit nicht in Sicht.
(ClausSesin) www.bbc.co.uk/horizon/supervolcanoes‗script.shtml
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Aufgabe. Übersetzen Sie:
Супервулкан дремлет на восьмикилометровой глубине под национальным парком США. Из-за размеров с земли его не видно. Его длина 70 км, а ши­рина 30. Супервулканы редки и скрыты от глаз исследователей. Расплав­ленная земная кора, сжатый газ. камни и магма взрываются под громадным давлением. В среднем извержения происходят каждые 600000 лет. Об из­вержении супервулкана Тоба напоминает сегодня кальдера размером в 100 км. Катастрофа давно просрочена: об этом свидетельствовало и землетря­сение под Йеллоустонским парком 1939 года. Вопрос не в том, будет ли новое извержение, – говорят учёные, − вопрос в том – когда?
4.2. Охрана окружающей среды (Umweltschutz)
Aufgabe. Hier und in den nächsten Texten schreiben Sie kursiv geschriebene Wőrter in Ausgangsformen aus und lernen Sie diese.
Der Umweltschutz
Eines der wichtigsten Gegenwartsprobleme ist das Problem des Umweltschutzes. Die Umweltbelastung nimmt zu. Die äußere Hülle unseres Planeten – die Bio-
sphäre – hat schon ihre Fähigkeit zur Selbstreinigung verloren. Die Ozonschicht wird immer dűnner. Der Treibhauseffekt führt zur globalen Erwärmung des Klimas, das heißt zu Überschwemmungen, Dűrren und Eistauen. Das alles sind Folgen der menschlichen Tätigkeit. Auf den Műlldeponien verbrennt man die
Kunststoffe. Dabei werden Giftgase, darunter Kohlendioxyd, freigesetzt.
Nicht nur die Luft wird beschmutzt. Es wird auch das Grundwasser geschädigt. Die industriellen Abwässer werden oft nicht geklärt. Auch die Entsorgung der radioaktiven Abfälle ist sehr aktuell. Falls die Menschheit nicht stoppt, werden alle erwähnten Prozesse nicht mehr umkehrbar.
Kann man die Umweltverschmutzung verhindern? Ja, in vielen Ländern treten Gesetze in Kraft, die jedes Unternehmen verpflichten, umweltfreundlich zu sein. Die Betriebe setzen abfallfreie Technologien ein und bauen mächtige Kläranla-
gen. Die Umweltschutzorganisationen, wie z.B. Greenpeace haben einen großen
Einfluss auf wirtschaftliche und politische Institute.
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Mülltrennung und Recycling – ein deutsches Phänomen?
Viele Deutsche denken sehr umweltbewusst. Sie sind begeisterte Sammler von Altpapier, Flaschen, Dosen, Kork, Batterien und allen mőglichen anderen Ab­fällen, die sich sammeln und wiederverwerten lassen. Papier, Glas, Blechdosen kommen in spezielle Container, Pfandflaschen (бутылки, за которые при их воз-
вращении возвращается залог – Pfand) werden zum Laden zurűckgebracht. Das
eingesetzte Flaschenpfand wird zurűckerstattet. Um die Flut von Plastiktűten einzudämmen, sind viele Geschäfte dazu űbergegangen, die Tüten fűr ein paar
Cents zu verkaufen.
Man sagt den Deutschen nach, dass sie bei allem, was sie tun, mit großem Ernst bei der Sache sind. Das Konzept der Műlltrennung und Wiederverwertung neh­men sie jedenfalls sehr ernst. Seien Sie daher nicht űberrascht, wenn Sie jemand darauf hinweist, dass Sie falschlicherweise (ошибочно) eine braune Flasche in
den Container für grünes Glas geworfen haben!
Ein weiteres Lieblingsprojekt der Deutschen hat dafűr zu sorgen, dass Műll gar nicht entsteht. Um die Műllentstehung zu vermeiden, wird man Ihnen Getränke auf Jahrmärkten, Volksfesten oder Festivals in wiederverwendbaren Plastikbe- chern, Steingutkrűgen (фаянсовые кружки) – oder Tassen anbieten, fűr die Sie al­lerdings Pfand bezahlen műssen. Wenn Sie auch privat den Gästen Speisen und Getränke auf Einmalgeschirr und mit Plastikbesteck servieren, werden Sie sei­tens Ihrer deutschen Gäste ein paar Vorträge zum Thema “Umweltschutz” hőren műssen.
Tipp: Das Pfand ist nie sehr teuer, und manche Krűge und Tassen sind so schőn, dass Sie sie vielleicht als Souvenir behlten mőchten. Tun Sie das ruhig, bezahlt
haben Sie sie ja.
Müll macht Probleme: Was die Deutschen meinen
Problem N1: Die Menge
In Deutschland wirft man pro Jahr 30 Millionen Tonnen Abfälle auf den Műll. Wenn man damit einen Gűterzug fűllen wűrde, hätte er eine Länge von 12500 km – das wäre eine Strecke von Deutschland nach Zentralafrika. Wir ersticken im Műll. Die Műlldeponien sind voll, die Műllverbrennungsanlagen arbeiten 24 Stunden pro Tag. Dabei gibt es hundert Beispiele, wo wir völlig sinnlos Müll produzieren. Müssen wir denn Bier und Limonade aus Dosen trinken? Brauchen wir bei jedem Einkauf neue Plastiktűten? Gibt es Brot, Käse, Wurst und Fleisch
nicht ohne Verpackung zu kaufen?
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Problem N 2: Die Verschwendung
Ein großer Teil der Dinge, die später auf den Müll kommen, wurde industriell produziert. Dabei gibt es zum Beispiel fűr Glas, Papier und Bierdosen eine viel bessere Lösung, nämlich das Recycling. Aus diesem Müll können neue Produk-
te aus Glas, Papier und Blech hergestellt werden, wenn man sie getrennt sam-
melt. Auch Küchenabfälle (fast 50% des Műlls!) sind zu schade fűr die Deponie,
man kann daraus Pflanzenerde machen.
Problem N 3: Die Gefahr
Batterien, Plastik, Pflanzengift, Putzmittel – das ist eine gefährliche Mischung, denn die chemischen Reaktionen dieses Müllcoctails kann man nicht kontrollie­ren. Obwohl die Müllverbrennungsanlagen, die etwa ein Drittel des Mülls ver­brennen, Filter haben, können sie alle Schadstoffe nicht zurückhalten. 40 bis 60 Prozent der Giftstoffe kommen in die Luft. Auch bei den Mülldeponien gibt es unkontrollierbare chemische Reaktionen. Den gefährlichen Müll muss man zu einer Sammelstelle fűr Problemmüll bringen.
Aufgabe 1. Überfliegen Sie den Zeitungsartikel “10 Jahre Restlos glücklich” und sagen Sie, warum er so heißt:
a) denn 45 Mitarbeiter sind 10 Jahre mit ihrem Job glücklich. b) denn die Firma feiert ihr 10-jährides Jubiläum.
10 Jahre “Restlos glücklich”
Zwei Gedanken sind der Buchdruckerin Luisa Bauer immer wieder durch
den Kopf gegangen: “Es ist traurig, das so viele Jugendliche keinen guten Job bekommen” und “Es ist wahnsinn, dass wir so viele Dinge auf den Müll wer- fen”. Deshalb hat sie vor zehn Jahren die Firma “Restlos glücklich, GmbH” ge- gründet. Ihre geschäftsidee: Aus Alt mach Neu. In ihren Werkstätten wird Alt- papier zu bunten Briefumschlägen, Briefpapier, Postkarten, Notizblöcken und Geschenkpapier. Getränkeverpackungen, Plastik- und Textilreste werden zu neuen Geldbeuteln, Rucksäcken und Aktentaschen. Aus Second-Hand-Kleidern wird topmoderne Mode und aus langweiligen alten Schränken und Tischen wer- den interessante neue Designermöbel. Die Produkte kann man im Werkstattla-
den, auf Messen und online ansehen und kaufen. Zuerst hatte Luisa Bauer 2 Hel­fer, heute sind es 45. Das Betriebsklima ist sehr gut, und die Arbeit – vielseitig und interessant. Die ungewöhnliche Firma zeigt: Umweltschutz, soziales Enga­gement und wirtschaftlicher Erfolg passen zusammen.
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Aufgabe 2. Lesen Sie den Text noch einmal. Ordnen Sie zu:
1. Luisa hatte zwei Gründe für die Firmen- gründung:
A Gebrauchsgegenstände, Mode und Mö-
bel.
2. Die Firma produziert
B in den letzten 10 Jahren stark gewach­sen.
3. Die Firma erzeugt
C den Jugendlichen eine gute Arbeitsstelle
bieten und Müll sinnvoll verwenden.
4. Die Kunden können
D Produkte aus Müll.
5. Der Betrieb ist
E die Produkte in der Werkstatt, auf Mes­sen und im Internet kaufen.
Der Pessimist:
Ich habe Angst / ich befűrchte, dass … - Я опасаюсь, что … Ich halte es fűr unmőglich, dass … - Я считаю невозможным … Aus dieser Lage gibt es keinen Ausweg. – Из этого положения нет выхода. Es ist hőchst gefährlich … - Чрезвычайно опасно … Ich sehe keine Chance … - Я не вижу шансов … Wir verhalten uns kurzsichtig … - Мы от­носимся близоруко … Man műsste verbieten … - Нужно было бы запретить …
Der Optimist:
Es ist gar nicht ausgeschlossen, dass … - совсем не исключено, что … Dieses Problem lässt sich folgenderweise lősen … -
Эту проблему можно решить следующим обра­зом …
Ich glaube daran, dass… - Я верю в то, что … Ich bin fest davon űberzeugt, dass … - Я твёрдо убеждён в том, что … Man sollte nichts űbertreiben. – Не нужно ничего преувеличивать. Dafűr gibt es eine ganz einfache Lősung. – Для
этого существует совсем простое решение.
Gespräch-Fitness
Aufgabe 1. Stellen Sie einen Dialog zusammen. Folgende Ausdrűcke kőnnen Ihnen dabei helfen:
die eigene Lebensgrundlage vernichten – уничтожать основу собственной жизни die Wegwerfgesellschaft – общество «выбрасывателей»
zu einer Umweltkatastrophe fűhren – вести к катастрофе
sich am Recycling beteiligen – участвовать во вторичной перерабоотке (отходов) umweltfreundliche Energiequellen erschließen – открывать новые источники энергии Umweltbelastungen verringern – уменьшать нагрузку на окружающую среду an die nachfolgenden Generationen denken – думать о последующих поколениях ein schlimmes Erbe hinterlassen – оставлять плохое наследство nicht tatenlos zusehen – не смотреть бездеятельно
Aufgabe 2. Ergänzen Sie folgende Sätze:
Damit die Menschheit űberlebt, … Um die Umwelt weniger zu belasten, …
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Damit die Technik unsere Welt nicht zerstőrt, … Um rűcksichtsloser Naturzerstőrung vorzubeugen, … Um sich persőnlich zu engagieren, … Damit sich mehr Menschen fűr den Umweltschutz einsetzen…
Anhang
■■ Sterben die Wälder?
Seit Jahrtausenden gehőren zu den Landschaften Mitteleuropas die Wälder. Frűher war fast das ganze Land mit Wald bedeckt, aber man hat viel Holz zum Bauen und zum Heizen verbraucht. Im Laufe der Jahrhunderte hat man in ganz
Europa große Wälderabgeholzt. In Deutschland ist nur noch rund ein Drittel des Landes mit Wald bedeckt, und in diesen Wäldern sind jetzt mehr als die Hälfte aller Bäume krank.
Besonders schlimm ist das Waldsterben bei den Tannen. Von vier Bäumen sind drei krank, nur noch einer ist gesund. Die Tannen sind nicht mehr richtig grün, sondern grau und können nicht mehr richtig wachsen. Am schlimmsten ist das Waldsterben im Erzgebirge und in Sűddeutschland:
- im Südwesten (im Schwarzwald),
- im Südosten (im Bayerischen Wald) und
- im Süden (in den Bergwäldern der Bayerischen Alpen). Die wichtigste Ursache fűr das Waldsterben ist die Luftverschmutzung. Au-
tos, Kraftwerke, Fabriken und Heizungen der Wohnhäuser verursachen Abgase.
Diese enthalten Tonnen von Stickoxiden und Schwefeldioxid. So entsteht der sauere Regen. Der Regen also, der den Bäumen das Leben bringen sollte, bringt Krankheit und Tod. Besonders im Schnee sammeln sich große Mengen an Säuren. Wenn der
Schnee schmilzt, bekommen die Wälder ein “Säurebad”, und das ausgerechnet im Frühjahr, wenn die Bäume wieder kräftig wachsen wollen.
■ Damit wir nicht im Műll ersticken
Wir alle kőnnten viel mehr machen, um unsere Umwelt zu erhalten. Sie können in die Waschmaschine soviel Pulver reinschütten, wie sie wollen – wei­ßer wird die Wäsche nicht. Teller und Tassen glänzen nach dem Abwasch im Geschirrspüler auch nicht mehr, wenn Sie das Reinigungsmittel üppig dosieren. Weniger ist hier also mehr – fűr den Umweltschutz. Überschűsse von Putz- und Waschmitteln kommen in unser Abwasser und damit in Flüsse und Seen. Auch die Zigarettenkippen lösen sich nicht auf. Die Teeblätter, Kaffesatz, Speisereste und Öl gehören nicht in den Mülleimer: Sie könnten fűr die Gartenerde nűtzlich
sein. Metalle kann man wieder gebrauchen. In den Tausenden Tonnen Abfall
stecken wahre Schätze: Aluminium in Schokoladenpapier, Weißblech (wird immer teuerer) in Konservenbűchsen, Blei in allen Batterien.
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