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Немецкий язык материалы обучения по модульной системе, включая тексты по домашнему чтению и подготовку к текущему и промежуточному контролю. Учебное п

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Anhang
■■ Nur ein Ausländer entdeckte bei den Deutschen Humor
Deutsche sind vor allem fleißig, ordentlich, diszipliniert und genau, doch sel­ten spontan, offen und herzlich. Dieses Meinungsbild hat eine Auswertung der Humboldt-Universität ergeben. Das Verhalten der Deutschen gegenűber Aus-
ländern wird űberwiegend als freundlich, hőflich und hilfsbereit bezeichnet;
doch 20 % der Aussagen sind negativ. Man vermisst bei den Deutschen Fanta­sie, Flexibilität und Risikofreudigkeit. Oft unterstreicht man die Sparsamkeit und Verschlossenheit, obwohl die Amerikaner zum Beispiel die Deutschen sehr freigiebig finden, und Menschen aus Costa Rica offen und zugänglich.
Vereine (общества, объединениия, союзы)
Viele Deutsche gehőren einem oder mehreren der rund 30000 Vereinen an. Das deutsche Vereins- und Verbandsleben ist sehr vielfältig. Fast jeder vierte
Deutsche ist Mitglied eines Sportvereins; die Gesangvereine zählen űber zwei Millionen Mitglieder. In Vereinen treffen sich Schűtzen (стрелки) und Briefmar- kensammler, Hundezűchter und Heimatfreunde, Kleingärtner und Karnevalisten.
Hier sind nicht nur Hobbys wichtig, sondern auch Geselligkeit. Manche Vereine kőnnen in der lokalen Politik eine gewisse Bedeutung er- langen. Hier treffen sich Menschen mit unterschiedlichen Parteibindungen; hier
werden informelle Kontakte geknűpft, die sich im őffentlichen Leben auswirken kőnnen. Eine politische Rolle im engeren Sinne spielen diese Vereine jedoch
nicht.
Deutschland zu Hause
Deutsche legen viel Wert auf Geműtlichkeit. Sie sind stolz auf ihre geműtli- chen Wohnungen und Häuser. Deshalb laden sie Freunde oder Bekannte (nicht Geschäftspartner!) lieber zu sich nach Hause ein als in ein Restaurant, wie es in einigen anderen Ländern űblich ist. Wenn man aber jemanden aufsuchen will,
muss man zuerst anrufen. Wenn man zu einem Abendessen oder einer Feier eingeladen wird, ist es
űblich, den Gastgebern eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen. Ist man bei den Freunden eingeladen, freuen die sich űber eine gute Flasche Wein. Unter den jungen Menschen, besonders unter Studenten, ist es űblich, dass man ge- meinsam kocht oder dass jeder etwas zum Essen beiträgt.
Samstag Nachmittag in Deutschland
Jeden Samstag spielt sich in ganz Deutschland ein seltsames Ritual ab:
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Gegen drei Uhr leeren sich die Straßen und verstummen die Rasenmäher (га-
зонокосилки) in den Gärten. Manchmal hőrt man Schreie ode Stönen aus den
Häusern. Keine Angst, hier geschehen keine Ritualmorde. Es ist Fußballzeit:
Samstags gegen 15.30 Uhr werden die Spiele der ersten Bundesliga angepfiffen und von Millionen Menschen mitverfolgt. Nach 17 Uhr ist alles vorbei. Man
hőrt wieder Rasenmäher und Bohrmascheinen. Das geht etwa zwei Stunden
lang. Wenn die Motoren verstummen – und zwar alle gleichzeitig – ist Fernseh­zeit: jetzt werden die Zusammenfassungen der Spiele des Tages ausgestrahlt.
Und die sonst so nűchternen Deutschen, vom Maurer bis zum Studienrat, feuern
leidenschaftlich Mannschaften an (anfeuern – подзадоривать), die längst unter der Dusche stehen, und Schiedsrichter (арбитры) beschimpfen, die bereits auf dem
Heimweg sind. Man darf um diese Zeit Männer nicht einladen, wenn man Freundschaften nicht zerstőren will.
■■■ Der Deutsche und sein Auto
Für den Deutschen ist sein Wagen nicht einfach ein Gebrauchsgegenstand, er empfindet tief, fast zärtlich sein Automobil. Er putzt es, er pflegt es, er fährt es regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, und wenn er einen Kratzer im Blech
entdeckt, dann reagiert er wie ein Orientale, dessen Frau von einem Fremden be-
lästigt wird. Er bringt sogar finanzielle Opfer: Auf eine Banzinpreiserhöhung
reagiert er damit, dass er sich das Essen vom Munde abspart. Wenn Ihnen
Freunde ihr Auto vorführen, dann halten Sie nicht mit Lob hinter dem Berg.
Man wird es Ihnen danken. Der Deutsche und sein Auto ist eine Romanze, mehr noch: eine Schicksal­gemeinschaft, die nur der Tod scheidet, was oft genug der Fall ist. Man schreibt sogar, dass die eigentliche Bundesregierung − eine große Koalition aus BMW­Fahrern und ADAC-Mitgliedern − sei (ADAC – Allgemeiner Deutscher Auto­mobil Club). Vor ihr zittern die Kabinette und Unternehmen, an ihr scheitern Umweltschützer und Weltverbesserer. Für das Auto ist der Deutsche sogar bereit, wie ein frisch Verliebter jeden Unsinn zu begehen. Es ist dies auch einer der seltenen Fälle, in denen der Deut-
sche keine logische Begründung für sein Handeln braucht. Wie sonst wäre es zu erklären, dass dieses ansonsten so reglementierte und nüchterne Land sich als
praktisch einziger Staat der Welt den Luxus von Schnellstraßen leistet, auf de­nen jeder mit der Geschwindigkeit fahren darf, die sein Motor hergibt. Diese
Freiheit verdanken die Deutschen übrigens ihrem großen Führer Adolf Hitler, der nicht nur Schäferhunde sondern auch Automobile liebte, und schaffte als ei-
ne seiner esten Amtshandlungen nach der Machtergreifung 1933 die damals gel-
tenden Geschwindigkeitsbegrenzungen ab. Seitdem gilt die Maxime: “Freie Fahrt für freie Bürger”.
Die deutsche Autolobby, zu der neben dem ADAC die Titanen des Autobaus in Stuttgart, München und Wolfsburg gehören, besitzt mehr Einfluss als russi-
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sche und amerikanische Rüstungsindustrie zusammen. Kein Wunder: In der
deutschen Automobilindustrie und ihren Zulieferbetrieben sind Millionen von Menschen beschäftigt; 40 Millionen Fahrzeuge sind in Deutschland zugelassen und jedes Jahr werden es mehr.
(W. Koydl)
Das kőnnte jedem Ausländer passieren …
Lieber Fred,
jetzt nach einem Jahr fűhle ich mich in Deutschland fremder als in den ersten
Monaten. Nachts kann ich oft nicht schlafen und bin krank vor Heimwehe. Vor einigen Wochen haben mich meine Freunde besucht. Wir haben viel einander
erzählt, gelacht und Musik gehőrt. Da klopfte jemand an die Tűr. Es war Frau Grimm von nebenan. Sie schimpfte wegen des Lärms. Den zwei Kindern im drit-
ten Stock geht es auch so. Manchmal spielen sie im Haus. Dann rufen die Haus­bewohner: “Ruhe! Macht keinen solchen Lärm! Hier dűrft ihr nicht spielen!” Nur der Hund von Frau Scheuerlein darf bellen – da beklagt sich niemand.
Leo heißt er. Nachmittags geht Frau Scheuerlich mit ihm spazieren und unter- hält sich sehr liebevoll mit ihm. Mich jedenfalls mőgen beide nicht, weder der Hund noch die Frau. Der Hund bellt mich an und die Frau grűßt mich nicht. Der Hund braucht sich auch nicht um die deutsche Sauberkeit zu kűmmern. Bei mir ist das anders: Ich mache die Haustűr auf, und da steht schon Frau
Knies mit dem Putzlappen und schaut nicht auf mich, sondern auf meine Schuhe. Diese Sauberkeit der Deutschen ist wirklich schon eine Krankhei! Und jede Woche dann das Familienfest: das Auto waschen! Warum nehmen sich die Deutschen mehr Zeit fűr ihre Autos als fűr ihre Nachbarn und Freunde? Auch die schőnen Vorhänge, die ich vor kurzem gekauft habe, solltte ich von den Fenstern wegnehmen: Die passten zu den weißen Vorhängen in den anderen Wohnungen nicht und “verdarben das Aussehen der Fassade”. Gibt es űber al­les Vorschriften? Ich verstehe das alles nicht. Manchmal denke ich, die Deutschen wollen nur arbeiten, putzen,waschen und sich um Tiere kűmmern. Aber ich habe auch deusche Freunde, die nicht so sind. Du zum Beispiel. Du hast Zeit fűr deine Mit­menschen.
Herzliche Grűße Dein … .
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Придаточные предложения (Nebensätze)
Придаточные до­полнительные
dass
что, чтобы
Er möchte, dass du ihn heute Abend noch anrufst. – Он хо-
тел бы, чтобы ты позвонил ему сегодня.
ob
ли (глагол + части- ца ли)
При вопросе или от­рицании.
Ruft sie dich heute an? – Ich weiß nicht, ob sie mich heute noch anruft. – Она позвонит
тебе сегодня? – Я не знаю, позвонит ли она ещё.
придаточные
причины
weil, da
da – 1) т.к.
2) вот, тут, там, здесь
так как, потому что
Da ich mich heute nicht wohl fühle, bleibe ich lieber zu Hau­se. - Т.к. я себя плохо чув-
ствую, я останусь дома.
придаточные цели
damit
чтобы
Ich helfe dir, damit du schnel­ler fertig bist. – Я помогаю
тебе, чтобы ты быстрее спра­вился.
придаточные
условные
wenn= falls =
глагол на первом месте
если; в случае если
Wenn ich heute Abend Zeit habe, [so] schreibe ich noch eine E-Mail an sie. – Если у
меня будет время, [то] я напишу ей… = Habe ich Zeit, [so]…
придаточные вре-
мени
als, wenn
als – 1.когда
2. после сравн. степ. – чем
3. как, в качестве
когда
als однократное про-
шедшее;
wenn – многократное
прошедшее, настоящее, будущее
Als ich Köln besuchte, … ­когда я
посетил Кёльн (Immer) Wenn ich Köln be­suchte,…– (Всегда) когда я посещал Кёльн, …
während solange sobald nachdem seit, seitdem bevor bis
в то время как пока как только, едва, когда после того, как c те х пор, как прежде чем пока не
Während er an seinem Referat
schrieb, - … В то время, как он писал свой реферат. …
придаточные
следствия
sodass,
so…, dass
так что так…, что
Das Kind hatte Fieber, sodass es im Bett bleiben musste. – У
ребёнка была температура,
Порядок слов в придаточном предложении:
Ich weiß, dass er heute kommt. ─ изменяемая часть сказуемого стоит на последнем ме­сте. Ich weiß, dass er heute kommen wird. неизменяемая часть сказуемого ─ на предпо­следнем месте.
Dass er kommt, weiß ich. − Если главное предложение стоит после придаточного, то оно начинается с изменяемой части сказуемого
Типы придаточных предложений
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так что он должен был остаться в постели.
придаточные об-
раза действия
indem
деепричастный обо­рот (одно и то же под-
лежащее в главном и придаточном)
тем…, что; в результате того, что; благодаря то­му, что (при разных
подлежащих)
Du kannst ihm eine Freude
machen, indem du ihn im Krankenhaus . besuchst. – Ты
можешь доставить ему ра­дость, посетив его в больни­це. – Indem du mich besuchst,
wird meine Laune immer bes­ser. – Благодаря тому, что
ты меня навещаешь, моё настроение улучшается.
ohne dass
деепричастный обо­рот с отрицанием
(одно и то же подлежа-
щее в главном и прида­точном предложениях);
без + существит.; без того, чтобы(не) причем не; хотя не; однако не
(при разных подлежа­щих)
Er verließ den Raum, ohne dass er sich von uns verab-
schiedete. – Он вышел из комнаты, не попрощавшись.
Er verließ den Raum, ohne dass wir es bemerkt haben. –
Он вышел из комнаты, при­чём мы /без того, чтобы мы
это заметили.
придаточные
сравнительные
je …, desto… je …, um so… je …, je…
чем …, тем …
Je länger ich das Bild betrachtete, desto / um so/je mehr gefiel es mir. – Чем
дольше я рассматривал кар- тину, тем больше она мне нравилась.
als, als ob
(как) будто, словно
Er sieht so müde aus, als ob er sehr lange gearbeitet hat. – Он выглядит таким уставшим,
как будто очень долго рабо- тал.
придаточные
уступительные
obwohl / obschon/ ob­gleich
хотя; несмотря на то что
Ich besuche dich heute, obwohl ich viel zu tun habe.- Я приду к
тебе сегодня, хотя у меня полно дел.
wenn auch,
wenn … auch
wer…auch was…auch wo … auch wann… auch wie … auch
хотя и; несмотря на то что; если даже
кто бы ни что бы ни где бы ни когда бы ни как бы ни и т.д.
Wie schwer der Weg auch ist, gehen wir ihn bis zum Ende. –
Как бы труден ни был путь, мы пройдём его до конца.
1. Ответьте на вопросы. Muster: Der Reporter möchte wissen, was für eien Beruf Sie haben.
Aus welchem Land kommen Sie? Wann sind Sie nach Deutschland gekommen? Wann und wo haben Sie Ihr Abitur gemacht? Warum haben Sie die Münchener Universität gewählt?
Порядок слов в предложении: Dass-Sätze
126
Was für eine Fachrichtung haben Sie? Warum konnten Sie sich das Studium in Berlin nicht
Единственное число
Множественное число
мужской род
средний род
женский род
N
,der (который)
,das (которое)
,die (котоая, которые)
G
,dessen (чей, которого)
,deren (чей, чьи, которой, которых)
D
,dem (которому)
,der (которой)
,denen (которым)
A
,den (которого, -ый)
,das (которое)
,die (которую, которых, -ые)
leisten? Was gefällt Ihnen in Deutschland und was gefällt Ihnen nicht? In welchem Land möchten Sie arbeiten?
2. Продолжите предложения.
Er hat in den Ferien in einem Coll-Center gearbeitet. - Er hat mir erzählt, dass… Die Ausbildung dauert 3 Jahre. – Hier steht, dass… Er kommt heute ins Büro nicht. – Er hat gesagt, dass … Sie hat in Frankreich studiert. – Sie hat erwähnt, dass… Der Wettbewerb ist an dieser Hochschule sehr groß. – Wir wussten nicht, ob … Man kann hier auch die Kunstgeschichte studieren. – Robert fragte, ob
“Wer hat meinen Wagen beschädigt?”– fragte Herr Mayer.- Keiner wusste, wer … “Wer hat bei mir angerufen?” – fragte Frau Stoll. - Niemand wusste, wer … “Wer hat den Schlüssel mitgenommen?” – fragte der Empfangchef. – “Wer hat diese Kopie gemacht?” – fragrte der Polizeikommissar. – “Wer hat an meinem Computer gestern gearbeitet?” – fragte der Redakteur. ─
3. Sprechen Sie zu zweit. Muster: – Haben Sie einen Augenblick Zeit?
− Eigentlich nicht. Sie sehen doch, dass ich mich gerade mit dem Kollegen unterhalte.
Ich arbeite gerade am Computer. Ich will gerade wegfahren. Ich übersetze gerade einen Brief. Ich wollte gerade telefonieren. Ich rufe gerade das Reisebüro an. Ich bespreche gerade etwas Wichtiges mit meinem Stellvertreter. Ich beeile mich gerade zu einer Besprechung. Ich stelle gerade eine Reklamation zusammen.. Die Verhandlungen beginnen in 5 Minuten.
Придаточные определительные (Attributsätze)
Придаточные определительные вводятся относительными местоимениями der – кото­рый, die – которая, которые; das – которое, почти во всех падежах совпадающими со склонением определённых артиклей.
Склонение относительных местоимений
Da kommt der Bus, der schon lange hier sein sollte. – Вот идёт автобус, который давно должен был быть здесь. Da kommt der Bus, den ich schon von weitem gesehen habe. – Вот идёт автобус, который я видел издалека.
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Da kommt der Bus, auf den wir so lange gewartet haben. – Вот идёт автобус, которого мы так долго ждали. Da steht ein Auto, dessen Besitzer ich sehr gut kenne. – Там стоит машина, владельца ко­торой (чьего владельца) я очень хорошо знаю. Da steht ein Auto, von dessen Besitzer du mir soeben erzählt hast.─ Там стоит машина, о владельце которой ты мне только что рассказывал. Das Thema, an dem ich arbeite, ist sehr wichtig. Тема, над которой я работаю, очень важна.
1. Переведите пословицы и выучите понравившиеся.
Vögel, die zu früh singen, holt die Katze. Jede Dummheit findet einen, der sie macht. Fehler, den man erkennt, ist schon halb gebessert. Es sind nicht alle Esel, die Säcke tragen. Es sind nicht alle Jäger, die Horn blasen. Es sind nicht alle Heilige, die in die Kirche gehen. Manche verdienen das Geld, das sie nicht verdienen.
2. Переведите предложения с придаточными определительными.
A
1. Ist es nicht dein Zug, der gerade wegfährt?
2. Der Parkplatz, über den wir sprechen, liegt rechts vom Hotel.
3. Von wo kommt das Flugzeug, das gerade gelandet ist?
4. Im Gebäude, dessen Dach links zu sehen ist, befindet sich das Rathaus.
5. Herr Brand, nach dem sie fragen, ist im Moment nicht da.
6. Die Karnevale am Rhein, von denen man so viel erzählt, muss man vor Ort erleben.
7. Alle Museen, deren Sammlngen sehenswert sind, stehen im Reiseführer.
8. Die Dame, deren Bildnis hier hängt, ist die berühmte Charlotte von Stein, eine der klügsten
Frauen Weimarer Gesellschaft der Goethe-Zeit.
9. Die Fahrkarten, die man vor einer Woche gelöst hat, sind nicht mehr gültig.
10. Die Leute, zu denen wir eingeladen sind, kenne ich kaum.
11. Die Straße, in die du einbiegen willst, ist, glaube ich, gesperrt.
B
Bremen ist eine alte Handelsstadt, die im elften Jahrhundert bereits Handelsbeziehungen zu allen nordischen Ländern hatte.1356 trat Bremen dem Städtebund der Hanse bei, der zum ge­genseitigen Schutz der Kaufleute im Ausland gegründet wurde. Seit dem vierzehnten Jahr­hundert begann ein aktiver Kampf der Stadt um die Selbstbestimmung, die 1646 endlich er­rungen war. Als Symbol der Freiheit errichteten Bürger Bremens die Rolandsäule, die zum traditionellen Wahrzeichen der Stadt wurde. Im 19. Jahrhundert brauchte die Stadt schon ei-
nen neuen Hafen, dessen Aufbau nach der Initiative des Bremer Bürgermeisters 1827 begann. Der neue Hafen, der an der Wesermündung gebaut wurde, gehört heute zu den zehn wichtigs- ten Häfen der Welt. Heute ist Bremen ein wichtiges Ausbildungszentrum des Landes, in dem es eine Universität, eine Pädagogische Hochschule, eine Hochschule für Technik, eine Hoch- schule für Wirtschaft und ein Konservatorium gibt. Viele Touristen, die nach Bremen kom-
men, bewundern seine mittelalterlichen Häuser und Gassen.
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3. Переведите пословицы с придаточными условными.
Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg kommen. Wenn der Wächter nicht wacht, so wacht der Dieb. Wenn zwei dasselbe tun, ist das nicht dasselbe. Lernst was, kannst was, kannst was, wirst was, wirst was, bist was, bist was, hast was. Hilft der Starke dem Schwachen, so hat dieser einen Herrn, aber keinen Helfer. Redest du, so soll deine Rede besser, als dein Schweigen sein. Kommt Zeit, kommt Rat. Wird der Wolf genannt, so kommt er schon gerannt.
Wo es Mode ist, schmecken auch die Fledermäuse gut. Fragst du viel, erfährst du viel.
Falls es ganz leise an die Tür klopft, so musst du aufmachen: Das kann das Glück sein. Falls
es laut klopft, dann sei sicher: Das sind Verwandte.
Aussagen über den Chef (Ein psychologisches Phänomen)
Kommt er morgens pünktlich − “Er hat kein Vertrauen zu uns”. Kommt er morgens später – “Er kann sich das leisten”.
Fragt er, wie es deiner Familie geht – “Er muss seine Nase überall stecken”. Fragt er nicht, wie es deiner Familie geht – “Er findet nie ein menschliches Wort”.
Bittet er um Vorschläge – “Er hat ja selber keine”. Hat er selber Vorschläge – “Er meint, seine Ideen sind immer die besten”.
Enscheidet er schnell − “Er handelt voreilig und unüberlegt”. Entscheidet er langsam – “Er ist unentschlossen”.
Läuft die Arbeit in seinem Büro gut – “Die Arbeit machen ja schließlich wir”. Läuft die Arbeit in seinem Büro schlecht – “Er ist kein guter Leiter”.
4. Соедините предложения с помощью союзов wenn или als.
1. Sie war im vorigen Sommer in Wien. Sie besuchte ihre Schwester.
2. Der Junge war sechs Jahre alt. Da starben seine Eltern.
3. Die Menschen waren früher unterwegs. Sie fuhren mit einem Pferdewagen.
4. Man senkte den Vorhang. Er verließ das Theater.
5. Ich hatte in den Semesterferien Zeit. Ich ging immer Geld verdienen.
6. Sie dachte an ihre Seereise. Es wurde ihr jedesmal beinahe schlecht.
7. Wir trafen gestern unsere Schulfreunde auf der Straße. Wir freuten uns sehr.
8. Der Redner schlug mit der Faust auf den Tisch. Alle Zuhörer wachten wieder auf.
9. Man verschloss die Stadttore. Es wurde abends dunkel.
10. Der Zweite Weltkrieg begann. Am 1. September 1939 marschierten die deutschen Trup­pen in Polen ein.
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5.Образуйте придаточные предложения с союзом “weil”, объяснив, почему боль­шинство студентов в группе опоздало на занятия. Дайте говорящим немецкие имена на соответствующую букву алфавита.
A. (Anna) kam später, weil sie Kopfschmerzen hatte. B.: Der Autobus hatte eine Panne. C.: Der Wecker hat nicht geklingelt. D.: Die Straßenbahn war stehen geblieben. E.: Der Zug hatte Verspätung. F.: Das Motorrad ist nicht angesprungen. G.: Die Straße war wegen eines Unfalls gesperrt. H.: Es war ein Termin bei dem Arzt angemeldet. I.: Sie ist in die falsche U-Bahn-Richtung gefahren. K.: Er hat das Auditorium verwechselt. L.: Sie hat die Wörter nicht gelernt und wollte die Kontrollarbeit nicht schreiben.
6. Переведите cложноподчинённые предложения.
1. Obwohl Hamburg wie Berlin und Bremen eine Stadt ist, hat es den Status eines Bundeslan­des.
2. Betrachtet man die geographische Lage der Stadt, so kann man sagen, dass sie sehr günstig ist, da Hamburg zwischen zwei Flüssen – Elbe und Alster sich befindet.
3. Mit Beginn der industriellen Revolution, als das Segelschiff durch das Dampfschiff ver­drängt worden war, gewann die Stadt weltweite Bedeutung.
4. Weltbekannt sind die Hamburger Schiffwerften, deren Bedeutung für die Entwicklung Hamburgs sehr groß ist.
5. Zu den Arbeitsstätten auf den Werften führen Elbtunnel, die als technische Sehenswürdig­keiten in Hamburg gelten.
6. Indem man den ersten Elbtunnel 1911 eröffnet hatte, erleichterte das die Verbindung des Hafens mit den übrigen Stadtteilen.
7. Während der erste Tunnel zu einer richtigen technischen Sensation wurde, kann man die zweite, die 1975 entstand, eine Sehenswürdigkeit von Hamburg nennen.
Текущий контроль 3: Презентация
Учебный модуль 4. ГЛОБАЛЬНЫЕ ПРБЛЕМЫ ЧЕЛОВЕЧЕСТВА
Тема 10. Проблемы современного мира
Entwicklung der Weltwirtschaft
Die Globalisierung ist zu einem Schlagwort der Informationsgesellschaft im 21. Jahrhundert geworden. Als Voraussetzung einer neuen Epoche im Leben der Menschheit ist die Entwicklung neuer Computertechnologien zu betrachten, so­wie die Schaffung eines weltweiten Computernetzes, das eine blitzschnelle
Verbindung zwischen den Personen, Unternehmen, Staaten, Erdteilen möglich
gemacht hat.
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Globalisierung bedeutet ein Denken in Märkten und nicht in Produkten. Die In­formationssysteme heben die Grenzen auf. Es spielt keine Rolle mehr, ob sich die Zentrale einer Firma in Berlin, Tokio oder Rio de Janeiro befindet. Opel,
Toshiba oder Ford kőnnen űberall in der Welt produziert werden, wobei die
Kopffirma in Deutschland, Japan oder USA ihren Sitz hat. Entscheidend ist,
dass die Konzernfűhrung mit den Informationen versorgt ist. Die Unternehmen wählen ihren Standort nach dessen Rentabilität. So kőnnen zum Beispiel bei ei-
nem Daimler-Chrysler-Wagen die Achsen aus Brasilien, der Aufbau (кузов) aus Indonesien und der Motor aus Stuttgart kommen. Das Produkt wird dann in
Australien montiert und verkauft. Darum heißt es heute nicht “Made in Germa- ny” sondern “Made by Daimler-Chrysler”. Am erfolgreichsten ist ein Land, das
den Investoren die besten Bedingungen bietet. Das bedeutet nicht nur billige Ar­beitskraft, niedrige Steuern (налоги) und besondere Vergűtungen (льготы), son­dern auch eine gute Infrastruktur, die Bildung der Menschen vor Ort und ihre Mentalität.
Übersetzen Sie: развитие новых компьютерных технологий – предпосылка глобализа- ции; компьютерная сеть гарантирует молниеносное соединение; продукция фирмы мо­жет производиться по всему миру и продаваться по всему миру; предприятия выбирают местоположение по его рентабельности, предлагаемым льготам и низким налогам
Die marktwirtschaftliche Offenheit erlaubt heute den multinationalen Konzernen
den Austausch von Innovationen zu beschleunigen und weltweit die günstigsten
Produktionsbedingungen zu suchen. Einerseits bringt es Hoffnungen und ande-
rerseits Angst mit sich. Die Investoren können neue Märkte erschließen und für herkömmliche Bevölkerung neue Arbeitsplätze schaffen, aber gleichzeitig wer- den Arbeitsplätze in den wirtschaftlich hochentwickelten Ländern abgebaut.
Zum Beispiel wurde in Deutschland in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Ar­beitsplätze in den Branchen der Autoindustrie, Textil- und Chemieindustrie um zehnfache reduziert.
Übersetzen Sie: экономическая открытость; ускорять обмен информацией; надежды и страх; открывать новые рынки; создавать / сокращать рабочие места; экономически развитые страны; сократиться в десять раз; отрасли промышленности
Die transnationalen Konzerne sind zur treibenden Kraft der Globalisierung ge­worden, die als Folge der Fusionswelle (волна слияний компаний) der 90-er –
2000. Jahre zu betrachten ist. Es begann eine neue Runde des Weltwettbewerbs (мировая конкуренция). Die Konzerne, deren Umsätze (оборот) oft höher als das Bruttosozialprodukt (национальный валовый продукт,НВП) vieler Länder sind, be­einflussen heute die Weltpolitik.
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