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Немецкий язык материалы обучения по модульной системе, включая тексты по домашнему чтению и подготовку к текущему и промежуточному контролю. Учебное п

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Unternehmen wie Daimler-Chrysler praktizieren das Miteinander von Spra­chen und Kulturen, obwohl die Konzernsprache Englisch ist. Man wűnscht auch von amerikanischen Kollegen deutsche Sprachkenntnisse. In welcher Sprache sich die Mitarbeiter unterhalten, ist ihre Sache. Die Menschen regeln sowas un­tereinander, und es bedarf keiner Order von oben. Man meint auch: Wenn die
deutschen Wissenschaftler gute Englischkenntnisse haben, stärkt das auch die
Position der deutschen Kultur insgesamt. (C. Martin)
■■■ Mark Twain über die deutsche Sprache
Es gibt zehn Wortarten und alle zehn machen Ärger. Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung ist eine eindrucksvolle Kuriosität; er nimmt ein Viertel einer Spalte (полоса, столбец) ein; er enthält sämtliche zehn Wortarten durcheinander und besteht hauptsächlich aus zusammengesetzten Wörtern, die der Verfasser an Ort und Stelle gebildet hat, sodass sie in keinem Wörterbuch zu finden sind; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Themen, von de-
nen jedes in seine eigene Parenthese (вставная конструкция) eingeschlossen ist, und jeweils drei oder vier dieser Parenthesen werden hier und dort durch eine
zusätzliche Parenthese abermals eingeschlossen, sodass immer neue Pferche (загоны) innerhalb von anderen Pferchen entstehen; schließlich werden alle diese Parenthesen und Überparenthesen in einer Hauptparenthese zusammengefasst, die in der ersten Zeile eines majestätischen Satzes anfängt und in der Mitte sei- ner letzten Zeile endet und danach kommt das Verb, und man erfährt zum ers- ten Mal, wovon die ganze Zeit die Rede war; und nach dem Verb hängt der Ver- fasser noch “haben sind gewesen gehabt haben geworden sein” oder etwas der-
gleichen an – rein zur Verzierung – und das Monument ist fertig. … Aufgrund meiner philologischen Studien bin ich überzeugt, dass ein begabter
Mensch Englisch (außer Schreibung und Aussprache) in 30 Stunden, Franzö-
sisch in 30 Tagen und Deutsch in 30 Jahren lernen kann. Es liegt daher auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache repariert werden sollte. Falls sie so bleibt wie sie ist, sollte sie ehrenbietig (почтительно) zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen.
Тема 9. История, культура и национальные традиции стран изучае-
мого языка
Das moderne Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Zentrum Europas und nimmt eine sehr
gűnstige geographische Lage ein. Ihre Fläche beträgt 375000 Quadratkilometer, und die Bevőlkerung zählt 80 Millionen Einwohner. Deutsche Landschaften sind mannigfaltig: Hier gibt es herrliche Strände im Norden, schőne Täler und Gebirge in den Zentralländern, Wälder und hohe Alpen im Süden; es gibt große
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Flűsse wie der Rhein, der Main, die Elbe und die Oder, und herrliche Seen, wie zum Beispiel der Bodensee. Deutschland grenzt an 9 Länder: Dänemark, Polen, die Tschechische Republik, Österreich, die Schweiz, Belgien, Luxemburg,
Frankreich und die Niederlande.
Deutschland ist ein Bundesstaat und besteht aus 18 Bundesländern; die grőßten sind Bayern (Műnchen), Baden-Wűrttemberg (Stuttgart), Niedersachsen (Han­nover), Sachsen (Dresden), Hessen (Wiesbaden). Es gibt auch drei Städte­Bundesländer: Hamburg, Bremen und Berlin.
Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik. Hier haben die hőchsten gesetzge- benden Staatsorgane ihren Sitz: der Bundestag, wo die fűhrenden Parteien ver- treten sind (CDU/CSU, SPD, FDP, die Grűnen) und der Bundesrat, in welchem die Bundesländer repräsentiert werden. Das Staatsoberhaupt ist der Bundesprä-
sident. Aber die Richtlinien der Innen- und Außenpolitik bestimmt der an der Spitze der Regierung stehende Kanzler.
Die BRD gehőrt zu den fűhrenden und wirtschaftlich stärksten Industrieländern der Welt. Jeder Dritte arbeitet direkt fűr den Export. Deutschland hat geringe
eigene Rohstoffeinkommen, aber dafűr ist es dank ihrem hohen innovativen Po­tential, modernsten Technologien, juristischer und rechtlicher Basis, sowie dem
effektiven Management konkurrenzfähig. Straßenfahrzeuge, Maschinen, Schif- fe, Geräte, chemische und elektrotechnische Produkte, Medikamente, Textilien werden aus Deutschland exportiert. Fűr den hohen Stand der Wissenschaft sor-
gen zahlreiche Forschungszentren.
Geschichte Deutschlands: Einigung und Teilung
bestimmen (te,t) – определять
Germanenstämme – племена германцев
die Auflehnung (gegen) – мятеж die Spaltung – раскол, расщепление die Voraussetzung (en) – предпосылка die Ausbreitung verhindern – предотвратить распространение der Sieg (e) / die Niederlage (n) – победа / поражение benutzen (te,t) – использовать Schritt fűr Schritt – шаг за шагом аusbrechen (a,o) – разражаться, начинаться Der Krieg brach aus. – Война началась. die Wende – «поворот» после объединения Германии в 1990 году.
Ein Thema hat die űber tausendjährige Geschichte Deutschlands bestimmt: Einigung und Teilung. Anders als Franzosen und Engländer, die schon im Mit-
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telalter starke Nationalstaaten gebildet hatten, lebten die Deutschen in verschie­denen Einzelstaaten. Zum ersten Mal einigte Karl der Große die Germanenstämme, aber schon seine Enkel teilten das Reich wieder auf. Eine ganz andere Teilung folgte aus Luthers Auflehnung gegen die Stellung der katholischen Priester und die weltliche Macht der Kirche. Luther wollte die Erneuerung der katholischen Kirche auf der Grundlage der Bibel. Die Lutheri-
sche Reformtion fűhrte zu einer Spaltung Deutschlands in katholische und evan- gelische (protestantische) Länder. Gleichzeitig aber breitete sich in Deutschland dank Luthers Übersetzung der Bibel aus Lateinischem ins Deutsche eine ge- meinsame Hochsprache aus. Das war eine Voraussetzung fűr die kulturelle Ei-
nigung der Deutschen. Der Einigungswunsch verstärkte sich im 19. Jahrhundert nach den Befrei- ungskriegen gegen Napoleon. Die Hoffnung, durch eine Revolution zum Ziel zu kommen, wurde 1848 zerstőrt. Konservative Kräfte beherrschten die deut-
sche Politik. Die mächtigsten deutschen Staaten waren damals Preußen und Ös- terreich; nur einer von ihnen konnte die Fűhrung in der Einigungsbewegung übernehmen. Preußen besiegte Österreich in einem kurzen Krieg (1866) und grűndete den Norddeutschen Bund. Dieser Ausschluss Österreichs war eine
Form der Teilung, aber erst das machte die Einigung der anderen deutschen Staaten um Preußen mőglich. Frankreich fűhlte sich durch die wachsende Macht Preußens bedroht und ver-
suchte, die Ausbreitung der Einigungsbewegung auf Sűddeutschland zu verhin- dern. Das fűhrte 1870 zum Krieg, der mit der Niederlage Frankreichs endete. Aber wichtiger als dieser militärische Sieg war die politische Einigung Deutsch-
lands. Am 18. Januar 1871 wurde in Versailles das deutsche Kaiserreich offiziell ausgerufen. Bismarck wurde der erste Kanzler des Reiches. Auch Adolf Hitler benutzte den Einigungswunsch der Deutschen und pro-
klamierte sein Programm: “Ein Volk, ein Reich, ein Fűhrer”. Schritt fűr Schritt breitete er seine Macht auf das Saarland (1935), Österreich ( 1938) und den
deutschsprechenden Teil der Tschechoslowakei, das Sudettenland (1938). Im September 1939 brach mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg aus. Die Niederlage 1945 brachte erneut eine Aufteilung Deutschlands: in West­deutschland (die Bundesrepublik Deutschland) und Ostdeutschland (die Deut­sche Demokratische Republik). Erst 1990 erfolgte am 3. Oktober die Wieder­vereinigung von zwei deutschen Staaten; dieser Zeitpunkt wird in der Geschich­te des Landes die Wende genannt.
Kultur Deutschlands
Deutschland ist ein Land mit reichen Kulturtraditionen. Mit Recht wird es das Land der Dichter und Denker genannt. Die Weltphilosophie eines halben Jahrtausendes verdankt den Philoso- phen Deutschlands ihre Grundlagen: Luther und Leibniz, Kant und Hegel,
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Schopenhauer und Spengler, Nietzsche und Marx haben jeder zu seiner Zeit das geistige Leben Europas bestimmt. Die deutsche Literatur hat im Laufe von Jahrhunderten die grőßten Werke
des menschlichen Geistes der Welt gebracht: “Nibelungen” und Goethes “Faust”, Schillers “Don Carlos” und “Buddenbrooks” von Thomas Mann; wer kennt nicht die traurige Prosa von E.M. Remargue und Heinrich Bőll?
Den wirklichen Ruhm Deutschlands bilden seine genialen Komponisten: Bach, Beethoven, Schubert, Wagner, Brahms, Liszt und viele andere. Aber
nicht nur klassische Musik findet heute ihre Hörer: von Scorpions bis Ramm- stein genießen deutsche Gruppen den Weltruhm. Die bildende Kunst ist heute in mehr als 3000 Museen und unzähligen Gale- rien der deutschen Städte vertreten: Dűrer und Cranach, Romantiker und Ex-
pressionisten – ohne sie ist die Weltmalerei undenkbar.
Aufgabe. Übersetzen sie.
26 мая 1789 года Фридрих Шиллер читал сиою первую лекцию в Йен-
ском университете. Придет-ли кто-нибудь? – этого поэт не знал. Но сту­денты пришли. За полчаса до начала лекции зал был переплнен; студенты стояли на лестницах и в коридорах. Приходили все новые слушатели. Шиллер должен был выбрать большой зал на 400 мест на другом конце городка. Маленький город пришёл в движение. Студенты бежали по ули­цам; ремесленники выходили из мастерских, хозяйки запирали двери, лю­бопытные горожане открывали окна и спрашивали: «Что случилось? Где горит?» Наконец они узнали: новый профессор читает сегодня лекцию. С трудом проложил себе Шиллер путь через плотные ряды студентов. Вечером весь город говорил о его докладе. И сегодня Шиллера любят и чтут (ehren) в Германии. Его драмы … (пе­речислить) известны во всем мире.
Berlin
Eine schriftliche Nachricht über Berlin gibt es seit 1244. Berlin lag an der Spree und wurde bald zu einer führenden Handelsstadt der Mark Brandenburg.
Im 18. Jahrhundert entwickelten sich schnell Manufakturen und Landwirtschaft. Damals gab es in der Residenzstadt bereits viele Plätze, Kirchen, zwei Schlös­ser und 15 Stadttore. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Berlin zu einer großen In-
dustriestadt. Zu dieser Zeit gehören viele Gebäude, die nach dem Entwurf von
Karl Friedrich Schinkel errichtet wurden, zum Beispiel das Alte Museum, das
Schauspielhaus, Neue Wache und andere. So erwarb die Stadt allmählich den Charakter der majestätischen Metropole Preußens.
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Das 20. Jahrhundert brachte Berlin eine fast völlige Vernichtung und eine Wiedergeburt. Nach dem II. Weltkrieg wurde die Stadt in 4 Sektoren geteilt. Am
13. August 1961 wurde Berlin durch eine tragisch berühmte Mauer in zwei Teile
getrennt; erst 1989 wurde die Mauer abgetragen. Nach langen Debatten wurde Berlin wieder zur Hauptstadt – jetzt schon des einheitlichen Deutschlands – er­nannt. Die schönsten Straßen Berlins sind Kurfürstendamm, Unter den Linden,
Friedrichstraße, einer der bekanntesten Plätze ist der Alexanderplatz (Alex) mit dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm. Wenn man über Berlin spricht, so
sollte man solche Bauten wie das Brandenburger Tor, der Reichstag, die Deut­sche Oper, die Humboldt-Universität erwähnen. Die meisten Museen befinden sich auf der sogenannten Museeninsel: Pergamon-Museum, Bodemuseum, Altes Museum, Neues Museum, Nationalgalerie zeigen die Kunst aus 6 Jahrtausenden.
Deutsche Traditionen
Es gibt kaum einen Ort in Deutschland, wo wenigstens einmal im Jahr ein Fest nicht gefeiert wird. Hinzu kommen viele Feiertage und Volksbräuche. Die Deutschen verstehen es, lustig und laut zu feiern. Auch die Nationaltrachten hat man – besonders im Sűden – immer in seiner “Truhe”. In Bayern wird im Mai ein Maibaum aufgestellt und um ihn Reigen getanzt; im November wird der Pferdeschutzpatron mit Pferderennen verehrt. Im Som-
mer zündet man an vielen Orten Freudenfeuer und veranstaltet Tonnenrennen; am Martinstag finden Kinderumzűge statt, in Hammeln erinnert das Rattenfän- gerfest an die dűstere Sage des Mittelalters, in Memmlingen wird der Fischer- kőnig gewählt und in Steinfurt das herrliche Rosenfest gefeiert. Und was die Fremden gewőhnlich űberrascht: Jeder von Klein bis Alt macht mit. Wenn in Műnchen ein Familienvater in Alpenhut und Lederhose erscheint, so wird im
Kinderwagen ein Baby genauso angezogen sein. Zu Pfingsten zieht ganz
Deutschland ins Grűne und im Februar brausen (besonders laut am Rhein) die Karnevale. In vielen Städten wird der Narrenkőnig gewählt, der von einem Nar- renthron sein närrisches Volk regiert. Er wird – wie auch der Elfenrat, der den ganzen Unsinn der kommenden närrischen Zeit organisiert, am 11.11. um 11.11 Uhr gewählt, da die Zahl 11 eine Narrenzahl ist.
Die wichtigsten Feiertage aber sind Weihnachten und Ostern.
Vier Sonntage vor Weihnachten hängt oder legt man einen Adventkranz mit vier Kerzen. An jedem Sonntag wird je eine Kerze angezűndet, sodass vor Weih-
nachten alle vier Kerzen leuchten. Am Morgen des 6. Dezember stehen die Kin­derschuhe, am Vorabend sorgfältig geputzt, vor der Tűr mit kleinen Geschenken
und Sűßigkeiten: Das hat in der Nacht der Heilige Nikolaus, begleitet durch
Knecht Ruprecht, gebracht, da die Kinder sich gut benommen haben.
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Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, wird die Christi Geburt gefeiert. Unter den Weihnachtsbaum legt man Geschenke, es herrscht eine friedliche und
frőhliche Stimmung. Viele besuchen an diesem Tag den Gottesdienst. Am 25. und 26. Dezember kommt es zu gegenseitigen Besuchen der Familienangehőrige mit vielem schmackhaften Essen; oft ist das Gänsebraten. Auch die Weih- nachtsstollen und Pfefferkuchen dűrfen auf dem Tisch nicht fehlen. Silvester,
das Neujahrfest, wird laut und lustig in den Restaurants oder mit den Knallbon-
bons draußen gefeiert. Genau um Mitternacht wűnscht man sich mit einem Glas Sekt ein glűckliches Neues Jahr. Ostern, den Tag der Auferstehung Christi, feiert man im Frűhling. Schon lange vor dem Fest bemalt und färbt man Eier, um sie später gegenseitig zu ver-
schenken. Die Kinder műssen Eier suchen und finden oft Geschenke drin, wenn die Eier aus Pappe gemacht sind. Nicht zu vergessen ist der Tag des Schulbeginns, an dem die ABC-Schűler ihre Zuckertűten bekommen, damit ihnen das Lernen “gut schmeckt”. Auch das Oktoberfest ist weit und breit bekannt. Das ist das Műnchener Biefest, zu dem jährlich etwa 4 Millionen Gäste aus aller Herren Ländern kommen.
Gespräch-Fitness
Die nachstehenden Stadtbescheibungen könnten Sie für kleine Präsentationen
nutzen.
■■ Zum Beispiel… Hamburg
Offizieller Beinahme Hamburgs ist “Freier und Hansestadt”. Das ist eine Staatstadt, ihr Bürgermeister ist einer der 16 Ministerpräsidenten der Bundesre-
publik. Hamburg ist aus einer Befestigung um 800 entstanden und liegt zwischen
zwei Flüssen: der Elbe und dem Alster. Die ersten Hamburger waren Fischer.
Einen wichtigen Abschnitt der Geschichte der Stadt bildet ihre Mitgliedschaft im Hansebund (Ганзкйский союз), dessen Blütezeit in das 14.-15. Jh.. fällt. Der Handel der Hamburger Hanseaten brachte Hamburg große Reichtümer. Heute ist der Hamburger Hafen der größte Umschlagplatz (перевалочный
пункт) Deutschlands. Hier arbeiten 80 000 Menschen, 20 000 Schiffe bringen
hierher 60 Mio. Tonnen Waren pro Jahr. In Hamburg gibt es mehr Kanäle als in Venedig und über 2 000 Brücken. Hamburg ist eine Pressemetropole. Hamburger Zeitungen liest man überall in
Deutschland. Am bekanntesten sind: “Die Zeit”, “Der Spiegel”, “Stern” und “Hör zu”.
Hamburg ist auch eine Kulturmetropole. Es gibt hier 20 Museen, 17 Theater, 60 Kunstgaleien und fast 100 Kinos. Das architektonische Zentrum der Stadt bildet das berühmte Rathaus.
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Den meisten Hamburgern gefällt ihre Stad; 90% möchten nur in Hamburg
Wie schön, dass du für den Besuch bei uns Zeit gefunden hast! Ich würde dir sehr gern Hamburg zeigen.
Как хорошо, что ты нашел время приехать к нам в гости! Мне бы очень хотелось показать тебе Гам­бург.
wohnen, und auch für 29 % Deutsche ist Hamburg immer noch die “Traum- stadt”.
■■ München
München ist die Metropole Bayerns. Sie hat mehr als 1 Million Einwohner. Durch die Stadt fließt die Isar, die inmitten der Berge nahe der österreichischen Grenze entspringt. München ist durch sein Bier und seine Künste, seine Würste und Feste, durch
die gelassene Freundlichkeit seiner Bürger und den Föhn, der ab und zu von den
verschneiten Alpen herunterbläst, berühmt. Die Stadt wurde 1158 vom Herzog Heinrich dem Löwen gegründet. Das
Wahrzeichen von München ist die Frauenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Das
Herz der Stadt dildet der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus. In der Mitte des Platzes steht die Mariensäule: Maria ist die Schutzherrin (покровительница) Bay­erns und der Stadt. Auf dem Max-Joseph-Platz kann man die im zweiten Weltkrieg völlig zer-
störte Münchener Oper sehen, die mit den Namen von Paganini, Wagner, R.Strauß, Caruso u.a. aufs engste verbunden ist. Die Münchener Universität ist eine der größten in Deutschland. Gelehrte wie Liebig, Röntgen, Ohm haben zu ihrem Ruhm beigetragen. Gegenwärtig stu-
dieren hier etwa 25000 junge Leute. Die Dauer ihres Studiums hing immer von
der Zeit ab, die sie im naheliegenden Schwabing verbringen. Früher ein Dorf,
heute die Stadt, bekannt wie Pariser Monmartre oder Londoner Chelsea, ist Schwabing der Ort der Boheme. Unter zahlreichen Museen Münchens zählen die Alte Pinakothek, mit mehr
als 8500 Gemälden von Dürer, Leonardo da Vinci, Raffael, Rembrandt und an- deren großen Malern, die Glypthothek und die Neue Pinakothek zu den größten
Kunstsammlungen der Welt. In München wird lustig gefeiert. Während des Faschings werden hier dutzen-
de Bälle veranstaltet. Das Fest der Feste aber ist das Oktoberfest. Alljährlich seit 1810 wird es auf dem riesigen Theresienwiese gefeiert. Auf diesem größten
Rummelplatz (ярмарка с увеселениями) der Welt mit 7 kolossalen Bierzelten kommen in 10 Tagen mehr als 6 Millionen Besucher zusammen.
Aufgabe. Sprechen Sie zu zweit, indem jeder von Ihnen eine Hälfte zudeckt und aus dem Russischen übersetzt.
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Да, я тоже очень рад. Гамбург – по­следний город, который я хотел еще непременно увидеть перед отлетом.
Wirklich? Und wo bist du schon gewe­sen?
На юге. Сейчас я из Мюнхена, а до этого был в Регенсбурге и Нюрнбер­ге.
Ehrlich gesagt, weiß ich selbst nicht, welche Stadt älter ist: München oder Hamburg.
Мюнхен был основан в 1158 году, то есть ему около 850 лет.
Siehst du, und Hamburg etwa 1300.
Но здесь почти не видно зданий из Средневековья.
Ja, vieles stammt hier aus dem 19. und
20. Jahrhundert. 1842 hat ein Brand fast ein Drittel der Innenstadt vernichtet.
A церковь Святого Петра и знамени-
тый “Михель” – церковь Святого Михаила – символ Гамбурга?
Du kennst dich schon gut aus! Na, gut. Beginnen wir mit unserem berühmten Rathaus.
Ja, ich freue mich auch sehr. Hamburg ist die letzte Stadt, die ich vor dem Abflug noch unbedingt sehen wollte.
Правда? А где ты уже был?
Im Süden. Jetzt komme ich aus München. Und vor­her war ich in Regensburg und Nürnberg.
Честно говоря, я и сам не знаю, какой город старше: Мюнхен или Гамбург.
München wurde 1158 gegründet, ist also etwa 850 Jahre alt.
Видишь, а Гамбургу 1300.
Aber man sieht hier kaum Gebäude aus dem Mittel­alter.
Да, здесь мноое построено в 19 и 20 веке. В 1842 году пожар уничтожил почти треть старого горо­да.
Аber die St.-Petri-Kirche oder der berühmte Michel die Sant-Michaelis-Kirche, das Wahrzeichen Ham-
burgs?
Ты уже многое знаешь (хорошо ориентируешься). Давай начнем с нашей знаменитой ратуши
Freier Hansestadt Bremen und die Stadt Bremerhaven liegen beide an der Weser und bilden das kleinste Bundesland. Das Zentrum der Stadt ist der Marktplatz mit dem Rathaus. Seine Fassade
gehört zu den schönsten Renaissance-Fassaden Europas. Die Bremer nennen ih- ren Marktplatz “die gute Stube” (гостиная, парадная комната). Am Dom kann
man das Denkmal den Bremer Stadtmusikanten sehen. Die größten Museen Bremens sind das Schiffahrtsmuseum (музей судоходства), die Kunsthalle, das Heimatmuseum und das Übersee-Museum (заокеанский). Neben traditionellen Industriezweigen, solchen wie Fischverarbeitung, Tee­und Kaffeeproduktion, sind auch Schiffbau, Maschinenbau und Elektroindustrie
Bremen
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in Bremen zu Hause. Hier gibt es auch Betriebe der Flug- und Raumflugbranche (космическая отрасль). Man sucht ständig nach neuen Wegen und Möglichkeiten. Die innovationsorientierten Unternehemen haben sich zu einem “Techno-Polis”
zusammen mit der Universität Bremens vereinigt.
Leipzig
Leipzig wurde immer die “Messestadt” genannt. Die Messen (ярмарки) wer- den hier seit dem 14. Jahrhundert durchgefűhrt. Wie Frankfurt am Main im
Westen, so ist Leipzig im Osten eine Handels- und Bankenmetropole. Hier be-
findet sich der grőßte Bahnhof Europas. Auch die älteste Bűcherei Deutschlands und viele Bűcherläden befinden sich hier, deshalb nennt man Leipzig auch “die Stadt des Buches”. Die grőßten historischen Ereignisse, die mit Leipzig verbunden waren, sind: die Vőlkerschlacht («Битва народов», 1813) – damals vereinigten ihre Kräfte im Kampf gegen Napoleon Preußen, Russland, Österreich und Schweden und ha-
ben gesiegt; die Revolution 1848; die Massendemonstrationen 1989 mit ihrem Aufruf nach Wiedervereinigung. Die Stadt ist mit den Namen von Lessing, Bach und Goethe verbunden; der letzte nannte Leipzig “Klein-Paris”.
■■■ Dresden
Aufgabe. Erzählen Sie anhand der gegebenen Information über Dresden.
G e s c h i c h t e
1206 – erste Erwähnung der Siedlung Dresdene an der Elbe. 1500 – Umbau der Burg zum Schloss. 1607-1733 – Zeitalter August des Starken. Beginn der verschwenderischen Bautätigkeit nach dem Vorbild Ludwig des XIV. von Frankreich. Entstehung der Bauten von Weltrang: des Zwingers, der Frauenkirche, der Schlösser Morizburg und Pilnitz. 1708 – Erfindung des europäischen Porzellans durch Alchimisten Böttger. 1710 – Gründung der ersten Porzellanmanufaktur in Meißen. 1806 – Beitritt Sachsens dem Napoleons Rheinbund. 1815 – Verlust der Hälfte des Territoriums an Preußen nach der Niederlage Napoleons. 1849 – Niederschlag des Dresdner Maiaufstandes. 1918 – Abschaffung der Monarchie. Ernennung Dresdens zur Hauptstadt Sachsens. 1945 – Zerstörung Dresdens durch englische und amerikanische Bomber (13/14. Februar). 35 000 Menschen fanden in dieser Nacht ihren Tod. 50-80 Jahre – Wiederaufbau der Stadt.
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Heute – Zentrum des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens Sach­sens.
A r c h i t e k t u r
Das Residenzschloss (1530) - für Herzog Georg den Bärtigen gebaut.
Die Hofkirche (1737-54) – entstand im Auftrag August III. durch den italieni-
schen Baumeister Chiaveri.
Die Semperoper (1841) – nach dem Entwurf von Gottfried Semper errichtet; brachte Dresden den Ruhm einer Musikstadt.
Der Zwinger (1710-32) – Baumeister Pöppelmann, Bildhauer Permoser; eine perfekte Synthese von Architektur, Skulptur und Schmuck, das macht Zwinger zum Hauptanziehungspunkt der Stadt. Gemäldegalerie “Alte Meister”: Gemälde von Tizian, Corregio, Giorgione, Veronese, Rembrandt, van Deyk, Dürer, ganz zu schweigen von der “Sixtinischen Madonna” Raffaels, die König August III. 1754 für eine enorme Summe von 20 000 Dukaten erstand.
Das Albertinum , “Neue Meister”, 18840 – deutsche Romantiker, Impressio- nisten, Expressionisten Grünes Gewölbe – Schatzkammer der sächsischen Fürsten
Die Frauenkirche (1726) – 50 Jahre diente die zerstörte Kirche als eine Mah- nung vor den Schräknissen des Krieges. Ende des 20. Jahrhunderts völlig restau-
riert.
Langer Gang des Residenzschlosses auf 25000 Porzellanfließen sind hier die Herrscher des sächsischen Fürstenhauses in einem Fürstenzug
dargestellt (Maler Walter). 35 Markgrafen, Kurfürsten und Könige reiten in ei­ner Kavalkade, ihre Beinamen stehen darunter: der Starke, der Reiche, der
Streitbare und der Sanftmütige, der Gütige und der Stolze, der Erlauchte und gar der Gebissene. Zwischen und hinter ihnen ist das “Fußvolk” dargestellt: He- rolde, Wachsoldaten, Bannerträger, sowie Auserwählte aus Wissenschaft und Kunst. Der Fürstenzug überstand unbeschadet selbst die Bombennacht 1945.
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