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Otto von Bismark und Wilhelmische Reich

Otto von Bismark war eine sehr begabte prominente und widersprüchliche Persönlichkeit. Er sprach viele Sprachen, darunter auch Russisch. Eine lange Zeit war er deutscher Gesandter in Russland. Otto von Bismark war ein ausgezeichneter Redner. Mit 20 Jahren war Bismark ein überzeugter Monarchist. Er war der Meinung, dass die großen Fragen der Zeit nicht durch Reden, sondern durch Blut und Eisen entschieden werden. Danz raffiniert steuerte Bismark auf die Schaffung des deutschen Reiches zu. Er entschloss sich zur Revolution von oben und schlug die Einberufung einer gesamtdeutschen verfassungsgebenden Versammlung vor.

Österreich willigte nicht ein und erklärte im Juni 1866 die Mobilmachung gegen Preußen. An diesem Bruderkrieg nahmen auf der Seite Österreichs 12 deutsche Staaten teil. Preußen wurde unterstützt durch 18 norddeutsche Staaten mit Ausnahme von Hannover und Sachsen. Bismark gelang es aber diplomatische Phase einzuleiten. Er schlug vor, aus Norddeutschland einen Bundesstaat zu gründen, unter Ausschluss Österreichs. Die süddeutschen Staaten sollten ihre Eigenständigkeit behalten.

Bismark war überzeugt, dass die Teilung Deutschlands überwunden wird, und es ist auch so geschehen. 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Die preußisch-deutschen Truppen kämpften zusammen und nach dem Frieden von Frankfurt traten die Staaten Südens dem Norddeutschen Bund bei. Am 18 Januar 1871 wurde der preußische König zum deutschen Kaiser. Das geschah auf dem feindlichen Boden in Versailles ohne Krönung und ohne Krone. Dieses Reich bestand 48 Jahre. Zum Reichskanzler wurde Otto von Bismark.

Bismark regierte mit Zuckerbrot und Peitsche. Das allgemeine Wahlrecht wurde eingeführt. Die erste Sozialgesetzgebung mit Krankenversicherung und Alltagsversorgung wurde durch das Parlament gebracht. Bismark führte einen unerbittlichen Kampf gegen die Arbeiterbewegung, gegen die Sozialdemokratie. 1878 wurde das Sozialistengesetz erlassen. Dieses Gesetz bedeutete die Verfolgung der Sozialisten. Dieses Ausnahmegesetz existierte 12 Jahre (1878-1890).

Zum Kaiser wurde Wilhelm der 1. Wilhelm der 1. Schätzte seinen Minister, aber 1888 starb Wilhelm der 1. Sein Sohn litt an Krebs und starb mit 57 Jahren. So bestieg den Thron am 16 Juni 1888 der 32-jährige Wilhelm der 2. Wilhelm der 2. Ergriff zuerst Partei für Bismark. Später wollte er aber nicht in seinen Schatten stehen. Wilhelm der 2. War kein begabter Mann, aber ehrgeizig und selbstzufrieden.

Aber in dieser Zeit hatte Deutschland große Erfolge erzielt. In vielen Bereichen war Deutschland ein Vorbild für ganz Europa. Es war das goldene Zeitalter für die deutsche Industrie. In der deutschen Desellschaft entstand die Meinung, dass Deutschland Weltpolitik treiben müsse, d.h. man sprach über die Neuaufteilung der Welt. Deutschland brauchte Zugang zu Rohstoffen. Wilhelm der 2. War kein Kriegstreiber. Die Militärs, die Industriellen haben ihn zu gefährlichen Entschlüssen gedrängt. Eigentlich halte Wilhelm der 2. Am Vorabend des Krieges keine Zügel mehr in der Hand.

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