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Tierzucht Broschuere.doc
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Wortschatz

Abstammung f; Ahnentafel f; Herdbuchstelle f; Vatertier n; Wahrscheinlichkeit f.

ÜBUNGEN ZUM TEXT

1. Übersetzen Sie die fettgedruckten Sätze ins Russische (schriftlich).

2. Beantworten Sie die Fragen:

1. Wie bestimmt bzw. schätzt man ein den Erbwert der betreffenden Jung- oder Vatertiere?

2. Warum sind die absoluten Leistungen der Einzeltiere nicht ohne weiteres vergleichbar und verwertbar?

3. Wozu brauchen Züchter die Kenntnis der Vorfahren eines Tieres?

4. Wie kann man den Zuchtwert oder Erbwert eines Vatertieres schätzen?

3. Erklären Sie die Begriffe:

a) Ahnentafel f

b) Herdbuchstelle f

c) Polygamie f

4. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche (schriftlich).

1. Знания происхождения животного необходимы для работы племенных объединений.

2. Родословная составляется и заверяется в органах ведения племенного учета.

3. В случае животных-производителей оценка наследственного потенциала происходит по потомству.

4. Чем лучше наследственный потенциал животного, тем выше вероятность, что его потомки также будут высокопроизводительными.

5. Schreiben Sie den Plan dieses Textes mit Stichwörtern auf und geben Sie den Inhalt des Textes anhand dieses Planes wieder.

6*. Erfüllen Sie folgende Aufgaben in den Kleingruppen oder in der ganzen Gruppe.

1. Charakterisieren Sie die Bedeutung von Kenntnisse der Vorfahren bzw. Nachkommen.

LEKTION 10

REINZUCHT

Text

In streng wissenschaftlichem und vor allem genetischem Sinne kann als Reinzucht nur die Paarung von Tieren mit gleichem, homozygotem Keimplasma angesehen werden. Derartiges Material kann nur durch Selbstbefruchtung erzielt werden, die für höhere Lebewesen ausgeschlossen ist. Daher haben die beiden gebräuchlichen Zuchtverfahren (Reinzucht und Kreuzung) in der Tierzucht seit der Zeit der Konstanztheoretiker laufend Anlass zu Diskussionen gegeben. Sie sind heute eigentlich gegenstandslos, weil wir wissen, dass die Angehörigen einer Rasse durchaus nicht für alle Eigenschaften erbrein veranlagt sind. Mitunter sind sie es nicht einmal für einfache äußere Merkmale, auf welche die Rasse seit Jahrzehnten gezüchtet wurde. Ist nämlich das nicht erwünschte Merkmal rezessiv bedingt und werden nur die homozygoten, äußerlich erkennbaren Träger dieses Merkmals ausgemerzt, die anderen Tiere aber, die das Merkmal heterozygot und damit verdeckt tragen, weiter zur Zucht benutzt, so kann das betreffende Gen nie aus der Rasse verschwinden. Als Beispiel hierfür gelten rotbunte Kälber, die hin und wieder in alten Schwarzbuntzuchten auftreten.

Es kommt nun weniger darauf an, ob die Bezeichnung Reinzucht treffend ist oder nicht, sondern vielmehr auf die Klärung dessen, was wir darunter zu verstehen haben. Aus praktischen Gründen ist es zweckmäßig und gebräuchlich, die Paarung innerhalb einer anerkannten Rasse als Reinzucht anzusprechen. Sie ist seit Jahrzehnten die gebräuchlichste Zuchtmethode.

Geschlossene Reinzuchtgebiete sind die Voraussetzung für eine einheitliche Lenkung aller züchterischen Förderungsmaßnahmen. Die Variationsbreite in allen Form- und Leistungseigenschaften gibt uns innerhalb der Rassen genügend Möglichkeit zur weiteren Leistungssteigerung. Reinzucht ist das Zuchtverfahren, das am sichersten zum Ziele einer ausgeglichenes leistungsfähigen Landestierzucht führt.

Die gesamte Herdbuchzucht in ihrer großen Bedeutung beruht auf Reinzucht. Die Reinzucht ist die höhere Stufe der Züchtung und sie gibt uns die Gewähr, dass die hieraus anfallenden Tiere ein gleichmäßigeres Keimplasma aufweisen und daher in ihrer Vererbung sicherer sind.

Obgleich alle Paarungen innerhalb einer Rasse als Reinzucht bezeichnet werden, sind im gegebenen Falle folgende Unterverfahren gebräuchlich:

a) die Blutlinienzucht,

b) die Familienzucht,

c) die Typenzucht,

d) die Eigenschaftskombination,

e) die Blutauffrischung.

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