Немецкий язык. Учебное пособие по практике устной речи-1
.pdfein reichhaltiges Angebot überund außerbetrieblicher Einrichtungen. Die Industrieund Handelskammern sowie die Verbände und Bildungswerke der Wirtschaft bieten Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung an und nehmen Prüfungen für anerkannte Abschlüsse ab. Eine weitergehende fachliche Qualifikation nach einer bereits erworbenen Berufsausbildung ermöglicht auch der Besuch von Fachschulen und -akademien.
Im Januar 2002 trat das neue Aufstiegsförderungsgesetz, das so genannte Meister-BAföG, in Kraft. Für Fachkräfte, die sich fortbilden wollen, gelten die gleichen Fördersätze wie für Studierende, die über das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gefördert werden. Dafür stellen Bund und Länder jährlich zusätzlich finanzielle Mittel zur Verfügung. Zahlreiche Erwachsene nehmen an Fortbildungsund Umschulungsmaßnahmen teil.
(gekürzt, aus „Tatsachen über Deutschland“)
Wortschatzerläuterungen
Auszubildende, der/die – подлежащие обучению (allgemein angebrachte Abkürzung – Azubi, der/die);
Berufsschule, die – профессионально-техническое училище; Lehrstelle, die – место в учебном заведении профессиональ-
ного обучения;
Lehre, die – процесс обучения профессии, учеба в професси- онально-техническом училище;
Lehrling, der – учащийся профессионально-технического училища или учебной мастерской на производстве;
Ausbildungswerkstatt, die – учебная мастерская;
die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten – учебные межпроизводственные центры;
die berufliche Mobilität – профессиональная мобильность; Medienbereich, der – средства массовой информации (СМИ); dem Stand der Technik entsprechen – отвечать современным
техническим требованиям; Vergütung, die – оплата;
Elektroinstallateur/-in, der/die – электромонтер; Facharbeiter/-in, der/die – специалист; квалифицированный
работник;
Handwerker/-in, der/die – ремесленник;
Kaufmann/-leute, der; Kauffrau/-en, die – специалист по коммерческой деятельности;
Kaufmann im Einzelhandel – продавец розничной торговли; Bürokauffrau, die – служащая в офисе;
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Kraftfahrzeugmechaniker/-in, der/die – автомеханик; Lackierer/-in, der/die – лакировщик;
Tischler/-in, der/die – столяр.
Beachten Sie:
Alle Bezeichnungen für die meisten Männerberufe im deutschsprachigen Raum sollen auch ihre weiblichen Entsprechungen haben, denn die modernen Frauen können gleiche Berufe genau so gut ausüben wie die Männer.
Aufgaben
1. Beantworten Sie die Fragen:
–Warum nennt man die deutsche Berufsausbildung „das duale System“?
–Wie lange dauert die Berufsausbildung?
–Von wem wird das duale System finanziert?
–Worin besteht die Aufgabe des Berufsunterrichts?
–Welche Berufe sind besonders begehrt?
2.Charakterisieren Sie die Berufsausbildung in Deutsch-
land.
3.Was halten Sie davon, dass manche Eltern die Berufswahl ihrer erwachsenen Kinder stark beeinflussen? Begründen Sie Ihre Meinung.
4.Übersetzen Sie ins Deutsche:
ПодавляющеебольшинствомолодыхлюдейвГерманииврам- ках так называемой дуальной системы обучаются после оконча- ния школы одной из профессий, признанных государством.
Сочетание теории и практики обеспечивает высокую ква- лификацию немецких специалистов, получившую признание во всем мире.
Учебные профессии в рамках дуальной системы утвержда- ются в тесном сотрудничестве между федерацией, землями и социальными партнерами.
Сама профессиональная подготовка ориентируется на тре- бования рынка труда и формирует у молодежи профессио- нальную мобильность.
Дуальная система финансируется предприятиями и госу- дарством. 3–4 дня в неделю обучение проходит на предпри- ятии и 1–2 дня – в профессиональной школе.
Среди юношей наиболее популярны следующие профес- сии: автомеханик, маляр, лакировщик, электромонтер, сто- ляр, продавец.
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Девушки предпочитают такие профессии, как конторская служащая, продавщица, парикмахерша или медсестра.
5.Erzählen Sie ausführlich über die Berufsausbildung in Deutschland. Vergleichen Sie das deutsche Berufsausbildungssystem mit dem russischen. Diskutieren Sie zum Thema: Welche Berufe sind zurzeit besonders populär?
6.Lesen Sie den Zeitungsartikel. Erzählen Sie dann über den Stand der modernen Berufsausbildung in Deutschland und erfüllen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.
Text 2. Lehre nach der Schule nach Thies Schnack
Rund ein Drittel aller Abiturienten jedes Jahrgangs beginnt nach Angaben des Statistischen Bundesamts nach der Schule mit einer Berufsausbildung.
Die am häufigsten gewählten Berufe sind der Bankkaufmann und der Industriekaufmann.
Aus der Berliner Industrieund Handelskammer (IHK) wird berichtet, dass die Anforderungen an die Auszubildenden von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigen. Neben der Abiturnote spielen für die erfolgreiche Bewerbung allerdings zunehmend auch die „weichen“ Fähigkeiten eine immens wichtige Rolle. Denn bei Abiturienten wird auf Grund ihres höheren Alters im Vergleich zu Realschülern neben Wissen auch eine größere Reife im sozialen Umgang erwartet.
Besonders beliebt bei Abiturienten sind Lehrstellen in der Medizintechnik, beispielsweise in der Orthopädietechnik und Zahntechnik sowie eine Optikerausbildung.
Einen Exotenstatus haben Abiturienten in handwerklichen Ausbildungsberufen. Nur etwa sechs Prozent eines Abi-Jahres entscheiden sich, nach der Schule in diese Richtung zu gehen.
Nach Angaben der Handwerkskammer kann es sich doch lohnen, bei bestimmten Studienwünschen vorher eine umfassende handwerkliche Lehre abzuschließen. Als Beispiel nennt man unter anderem die Kombination Tischlerlehre mit einem anschließenden Architekturstudium. Durch eine umfassende Handwerksausbildung bekommen angehende Architekten gute theoretische und praktische Erfahrungen unter anderem beim Umgang mit verschiedensten Materialien als auch deren Einsatzund Verarbeitungsmöglichkeiten. Für den angestrebten Beruf ist zudem immer gut, Fertigungsprozesse selbst kennen gelernt zu haben.
(wesentlich gekürzt, aus „Berliner Morgenpost“)
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Aufgaben
1.Schreiben Sie aus dem Text des Artikels die unterstrichenen Wörter. Finden Sie ihre Übersetzung im Wörterbuch. Bilden Sie damit Beispiele.
2.Beantworten Sie die Fragen:
–Welche Berufe sind, laut den Angaben von Thies Schnack, bei Abiturienten besonders populär in Deutschland?
–Welche Anforderungen werden an die Azubis gestellt?
–Aus welchen Bereichen sind Kenntnisse für die Berufsausbildung vorteilhaft?
–Welche Berufe sind in Russland beliebt und warum? Vergleichen Sie die Situation in Deutschland und in Russland.
3. Fassen Sie zusammen, was Sie über die Berufsausbildung in Deutschland erfahren haben und bereiten Sie ein Referat zum Thema „Das System der beruflichen Ausbildung in Deutschland“ vor.
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TEIL III. HOCHSCHULEN
Informieren Sie sich über die Hochschulbildung in Deutschland. Lesen Sie die Texte und erfüllen Sie anschließend die Aufgaben dazu.
Text 1. Hochschulen (a)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eine Hochschule ist im weiteren Sinne eine zusammenfassende Bezeichnung für eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Kunsthochschule. Im engeren Sinn bezeichnet eine Hochschule eine Einrichtung, die Forschung betreibt, wissenschaftliche Lehre (Studium) vermittelt und akademische Grade verleiht, die jedoch gegenüber einer Universität über ein eingeschränktes Studienangebot verfügt. Ein Beispiel hierfür sind technische oder medizinische Hochschulen, wenngleich zahlreiche technische Hochschulen, um ihre Gleichrangigkeit mit den althergebrachten Universitäten zu betonen, in Technische Universität umbenannt wurden, wie etwa die TU Darmstadt oder die TU München. Die einzige technische Hochschule Deutschlands, die sich noch TH nennt, ist die RWTH Aachen.
Man unterscheidet staatliche und nichtstaatliche Hochschulen. Nichtstaatliche Hochschulen werden von Kirchen, Gemeinden aber auch von Stiftungen und in neuerer Zeit auch von Privatunternehmen getragen. Die rechtliche Stellung von Hochschulen wird durch das Hochschulrecht geregelt, welches Länderkompetenz ist. Der Bund hat jedoch eine Rahmenkompetenz und übt diese im Hochschulrahmengesetz aus.
Eine Hochschule besteht im Wesentlichen aus den Fakultäten, der Hochschulleitung, aus Rektorat/Präsidium, Kanzler, der Zentralen Hochschulverwaltung, dem Akademischen Senat. und aus den Zentralen Service-Einrichtungen der Hochschule (Hochschul-Bibliothek, Rechenzentrum, Zentrale Studienberatung, Career Service, Akademisches Auslandsamt).
Die an einer Hochschule eingeschriebenen Studierenden bilden die Studierendenschaft; ihre Selbstverwaltung und Interessenvertretung wird dabei in den meisten Bundesländern als verfasste Studierendenschaft bezeichnet.
Für den Betrieb von Menschen und Wohnheimen, für BAföGVerwaltung und für weitere Angebote im Umfeld einer Hochschule sind die Studentenwerke zuständig. Die Volkshochschulen sind keine Hochschulen.
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Eine Besonderheit sind die Pädagogischen Hochschulen. Sie wurden in den 1960er Jahren in den meisten deutschen Bundesländern in Universitäten eingegliedert, um die Lehrerbildung zu verwissenschaftlichen. Lediglich in Baden–Württemberg sowie – nach 1990 – in Sachsen haben sich Pädagogische Hochschulen gehalten, auch wenn die Forderung nach ihrer Integration in Universitäten nie verstummt sind. Erst Ende der 1990er Jahre erhielten die Pädagogischen Hochschulen ein (eingeschränktes) Habilitationsrecht, woran man die Problematik ihres wissenschaftlichen Standortes bereits erkennen kann.
(http:/de.wikipedi.org/wiki/)
Informieren Sie sich über die deutschen Hochschulen. Die Wortschatzerläuterungen helfen Ihnen dabei. Machen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.
Hochschulen (b)
gekürzt, aus„Tatsachen über Deutschland“
Universitäten
Die meisten Studierenden besuchen immer noch die Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen, bei denen das Studium mit einer Diplom-, Magisteroder Staatsprüfung abgeschlossen wird. Seit 1998 werden an ihnen verstärkt auch Bachelorund Masterabschlüsse angeboten. Anschließend ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) oder bis zum Abschluss eines Graduiertenstudiums möglich. Einige Studiengänge haben nur die Magisteroder Doktorprüfung als Abschluss. Zur besseren internationalen Anerkennung von Studienleistungen und Abschlüssen in Deutschland wurde gesetzlich die Einführung eines Leistungspunktsystems ermöglicht.
Fachhochschulen
Als zweite Säule des deutschen Hochschulsystems vermitteln die Fachhochschulen vor allem in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Gesundheit eine praxisbezogene Ausbildung, die mit einer Diplomprüfung abschließt. Seit 1998 können auch hier Bachelorund MasterStudiengänge eingerichtet werden. Jeder vierte Studierende wählt heute diesen Hochschultyp, der sich auch durch eine kürzere Studiendauer und eine stärkere Strukturierung des Studiums auszeichnet.
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Fernuniversität
1974 wurde die Fernuniversität Hagen als einzige Fernuniversität im deutschsprachigen Raum gegründet. Die Studierenden werden in regionalen Studienzentren – einige davon auch im deutschsprachigen Ausland sowie in den mittelund osteuropäischen Staaten – betreut. Die Studienangebote der Fernuniversität in Hagen richten sich insbesondere an Studenten, die nicht an einer Präsenzuniversität studieren können. Rund 80 Prozent der in Hagen immatrikulierten Studierenden ist gleichzeitig berufstätig.
Neben der Fernuniversität Hagen bieten private Fern-Fach- hochschulen bundesweit Angebote im Fernstudium an. Auch die Präsenzhochschulen engagieren sich zunehmend im Fernstudium. Rechnervernetzung und Multimedia eröffnen dem Fernstudium heute vielfältige neue Möglichkeiten zur Gestaltung moderner und bedarfsgerechter Studienangebote. In diesem Zusammenhang sind in mehreren Ländern Verbünde entstanden, die virtuelle Studienmöglichkeiten anbieten.
Entwicklung der Hochschulen
Die Bildungspolitik hat die Hochschule weiten Bevölkerungsschichten geöffnet. Im Wintersemester 1952/53 kamen zum Beispiel vier Prozent aller Studienanfänger aus Familien mit geringer Bildungstradition und niedrigem Einkommen, heute sind es rund 13 Prozent. 1952 war ein Fünftel aller Studierenden Frauen. Heute sind es über 47 Prozent.
Derzeit sind rund 1,9 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben.
Zulassung
Der gewaltige Andrang zu den Hochschulen hat trotz aller Ausbaumaßnahmen dazu geführt, dass für einen Teil der Fächer bundesweite Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus) eingeführt werden mussten, da die Studienplatzkapazität nicht ausreicht. In der Regel entscheiden die Durchschnittsnoten des Abiturzeugnisses und die Wartezeit über die Zulassung. Ein Teil der Studienplätze in den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen wird in Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Danach sind für die Zulassung neben der Durchschnittsnote des Abiturzeugnisses und der Wartezeit unter anderem Auswahlgespräche maßgeblich.
Studienfachwahl
Die Wahl des Studienfachs wird wesentlich auch durch die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Seit etwa drei-
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ßig Jahren ungebrochen ist der Zulauf zu den Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften, die von einem knappen Drittel aller Studierenden frequentiert werden. Danach kommen mit einem knappen Viertel die Sprach und Kulturwissenschaften, mit jeweils einem Sechstel die Ingenieurwissenschaften sowie die Mathematik und die Naturwissenschaften und schließlich die Humanmedizin.
Studentinnen bevorzugen vor allem die Fächer der Sprachund Kulturwissenschaften, während sich Studenten stärker den technischen Disziplinen und Naturwissenschaften zuwenden. Ähnlich stark ist bei beiden Geschlechtern das Interesse an den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern.
Studiendauer
Das Studium an einer Hochschule ist in einem Studiengang organisiert, dessen inhaltlichen und formalen Ablauf eine Studienordnung regelt. Die Studiendauer umfasst danach an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in der Regel mindestens vier, an den Fachhochschulen mindestens drei Jahre (Regelstudienzeiten).
Gegenwärtig verbringt ein Student an der Universität bis zum Abschluss durchschnittlich zwölf Semester, also sechs Jahre. An der Fachhochschule sind es knapp zehn Semester. Das ist im internationalen Vergleich zu lang. Zur Verkürzung der Studienzeiten sollten vor allem die Reform der Ausbildungsförderung und die Modernisierung des Studiums beitragen.
Lehrende
Anfang des XXI. Jahrhunderts waren an den deutschen Hochschulen insgesamt 494 000 Personen beschäftigt. Etwa 32% von ihnen gehörten zum hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personal. Ca. 8% davon waren Professoren. Die Gruppe der nebenberuflich Tätigen setzt sich aus Lehrbeauftragten, wissenschaftlichen Hilfskräften und Gastprofessoren zusammen.
Das hauptberufliche wissenschaftliche und künstlerische Personal besteht aus den Hochschullehrern (Professoren und Juniorprofessoren), den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern sowie den Lehrkräften für besondere Aufgaben. Die Hochschullehrer nehmen ihre Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung selbstständig wahr. Dazu gehören die Abhaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die Durchführung von Forschungsprojekten und die Beteiligung an Studienreform und -beratung sowie an der Verwaltung der Hochschule.
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Lange Zeit spielten die Lehrstuhlinhaber (Ordinarien) an den Hochschulen die entscheidende Rolle. Sie verwalteten die öffentlichen Mittel ihres Lehrstuhls, sowie die für einzelne Forschungsvorhaben zur Verfügung stehenden öffentlichen und privaten Mittel.
Innerhalb dieser Struktur konnten sich Nachwuchswissenschaftler oft nicht genügend nach außen profilieren und mussten sehr lange auf eine Berufung an einen Lehrstuhl warten. Durch die Schaffung der Juniorprofessur wurde der Zugang zu einer lebenslangen Professur reformiert. Die Nachwuchskräfte bekommen früher Selbstständigkeit und Eigenverantwortung und können sich insgesamt schneller qualifizieren.
Neben der Juniorprofessur eröffnet beispielsweise auch eine erfolgreiche Tätigkeit in der Wirtschaft oder einem anderen gesellschaftlichen Bereich im Inund Ausland den Weg zu einer Professur in Deutschland.
Finanzierung des Studiums
Studierende haben einen Rechtsanspruch auf staatliche Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), wenn ihnen die für den Lebensunterhalt und die Ausbildung notwendigen Mittel anderweitig, das heißt vorrangig aus dem Einkommen der Eltern, nicht zur Verfügung stehen. Während der Förderungshöchstdauer, die der je nach Studienfach festgelegten Regelstudienzeit entspricht, wird die Hälfte des Förderungsbetrags als Zuschuss gewährt. Die andere Hälfte ist ein zinsloses Darlehen, das in der Regel fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer ratenweise zurückzuzahlen ist.
Die große Mehrheit der Studierenden (86 Prozent) wird vom Elternhaus finanziell unterstützt. Knapp zwei Drittel der Studierenden bestreiten Teile ihrer Lebenshaltungskosten mit eigenem Verdienst neben dem Studium – für immerhin fünf Prozent ist dies die alleinige Finanzierungsquelle. Die Förderung nach dem BAföG wird von knapp 25 Prozent der (dem Grunde nach BA- föG-berechtigten) Studierenden in Anspruch genommen. Rund 0,7 Prozent der Studierenden erhalten aufgrund herausragender Leistungen Stipendien eines der elf Begabtenförderungswerke in Deutschland.
Mit dem Ausbildungsförderungsreformgesetz wurde die staatliche Ausbildungsförderung auf eine neue Grundlage gestellt, die die Chancengleichheit für eine qualifizierte Ausbildung für junge Leute aus einkommensschwachen Familien sichert.
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Für Ausbildungsförderung sind die zur Landesverwaltung gehörenden Ämter zuständig. Im Hochschulbereich nehmen diese Aufgabe überwiegend die Studentenwerke wahr. Sie sind für die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Förderung der Studierenden an den Hochschulen zuständig. Die örtlichen Studentenwerke sind überregional im Deutschen Studentenwerk (DSW) zusammengeschlossen. Als neue Leistung für ausländische Studienbewerber stellen die Studentenwerke an mehr als hundert Hochschulen Servicepakete zur Verfügung, die zu einem attraktiven Gesamtpreis Wohnung, Verpflegung sowie soziale Hilfen und Betreuungsangebote umfassen.
Wortschatzerweiterung Ausbildung, die – образование;
praxisbezogene Ausbildung – обучение, связанное с практикой;
Auswahlgespräch, das – собеседование; Darlehen, das – заем, ссуда;
zinsloses Darlehen – беспроцентная ссуда; Hochschulbildung, die – высшее образование;
Bachelorund Magisterabschluss – образование, предпола-
гающее получение диплома бакалавра и магистра; Fachhochschule, die – специальное высшее учебное заведе-
ние, специализированный вуз;
immatrikulieren an (Dat.) – принимать, зачислять кого-л. (в
высшее учебное заведение);
exmatrikulieren – отчислять из высшего учебного заведения; Numerus clausus, der = Zulassungsbeschränkung, die –
количественное ограничение, процентная норма (при приеме в учебное заведение);
Lehrerkörper, der – преподавательский состав; Akademiker/-in, der/die – выпускник/выпускница высшего
учебного заведения;
Stiftung,die–учреждение,основание;фонд(пожертвование) на благотворительные цели;
Studienplatzkapazität, die – объем учебных мест (в вузе); Studentenwerk, das – общество содействия учащимся
высших учебных заведений, организация взаимопомощи студентов;
Universität, die – университет; Fernuniversität, die – заочный университет;
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