Практикум по культуре речевого общения (второй иностранный язык). Немецкий язык. Учебное пособие
.pdf9.Tragen Sie gern Kleider aus Seide?
10.Wann tragen Sie Kleider aus Leinen und Baumwolle?
11.Sind die Leinenkleider knitterfrei?
12.Welche Stoffe sind knitterfrei?
13.Kaufen Sie Röcke immer fertig oder lassen Sie sie sich nähen?
14.Gehen Sie immer mit der Mode?
15.Welche Farbe ist jetzt die größte Mode?
16.Was für Schuhe tragen Sie im Winter, im Sommer?
17.Welche Schuhe tragen Sie zu Ihrem guten Anzug, Kleid?
18.Wann machen die Warenhäuser bei uns auf?
19.Wann machen die Lebensmittelgeschäfte zu?
20.Nehmen Sie Nähzeug mit, wenn Sie eine Reise machen?
Dialog 1
Kundin: Guten Tag!
Verkäufer: Guten Tag! Was darf ich Ihnen zeigen? Kundin: Ich möchte einen Mantel für meine Tochter.
Verkäufer: Bitte, hier rechts sind die Kindermäntel. Welche Größe brauchen Sie?
Kundin: Größe 40. Der Mantel darf aber nicht zu hell sein. Verkäufer: Hier haben wir einen braunen Mantel in Größe 40. Kundin: Dieser Mantel gefällt mir. Ich komme heute nachmittag mit
meiner Tochter und sie probiert ihn an. Danke.
Dialog 2
Kundin: Ich möchte einen Anzug für meinen Sohn haben. Verkäufer: Etwas für den Sommer?
Kundin: Für den Spätsommer und für den Herbst! Verkäufer: Welche Größe soll es denn sein? Kundin: Ich denke, 44.
Verkäufer: Hier ist ein Anzug für Ihren Sohn. Kundin: (zu dem Jungen) Zieh dir einmal die Jacke an! Die Jacke sitzt gut. Wir nehmen diesen Anzug.
Verkäufer: Zahlen Sie bitte an der Kasse. Da ist der Kassenzettel.
Dialog 3
Verkäufer: Bitte, Sie wünschen?
Kundin: Ich möchte einen Hut kaufen.
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Verkäufer: Bitte schön. Gefällt Ihnen dieser graue? Er ist sehr modern.
Kundin: Dieser graue? Nein.
Verkäufer: Und was sagen Sie zu diesem blauen Hütchen? Es ist ganz hübsch.
Kundin: Das blaue? Verkäufer: Ja, das blaue.
Kundin: Nein, das passt nicht. Haben Sie kein dunkelblaues? Verkäufer: Leider nicht.
Kundin: Dann vielleicht ein grünes?
Verkäufer: Bitte schön. Grün wird Ihnen gut stehen. Es passt auch zu Ihrer Jacke,
Kundin: Nein, es passt gar nicht. Ich möchte nichts Grünes auf dem Kopf haben.
Verkäufer: So, dann kann ich einen dunkelroten Hut anbieten. Kundin: Dunkelrot? Zeigen Sie ihn mal bitte!
Verkäufer: Aber bitte schön.
Kundin: Nein, ich möchte keinen dunkelroten. Lieber einen roten. Verkäufer: Tut mir leid.
Kundin: Ach, es ist so schwer einen passenden Hut zu kaufen.
Dialog 4
Kundin: Entschuldigung, bedienen Sie hier? Verkäufer: Ja, bitte, was darf es sein?
Kundin: Ich hätte gern ein Paar Schuhe in schwarz, Größe 38. Verkäufer: Wie wäre es mit diesen Lederschuhen?
Kundin: Die Absätze sind mir zu hoch. Haben Sie nicht so etwas mit flachem Absatz?
Verkäufer: Bitte sehr. Wollen Sie bitte dieses Paar da anprobieren? Kundin: Diese Schuhe passen mir nicht. Sie sind mir zu eng. Sie
drücken mich am Spann und an der
Spitze. Können Sie mir nicht eine Nummer größer geben? Verkäufer: Bitte sehr. Diese Schuhe sind sehr haltbar und preiswert. Kundin: Ja, sie scheinen bequem zu sein. Die nehme ich.
IM KAUFHAUS
Sarah: Mutti! Guck mal! Da vorne die Jacke ist klasse! Die ist genau richtig für mich!
Mutter: Wo denn? Da in der Ecke?
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S.: Nein, da vorne neben den Hosen.
M.: Ach so, die grüne Jacke. Ja, die gefällt mir auch sehr gut! S.: Mir auch. Ich hätte sie gerne!
M.: Aber sieh dir mal den Preis an. 70 Euro 95 bezahle ich dafur nicht. Das ist doch schweineteuer.
S.: Aber bitte, Mutti. Kaufen wir diese Jacke, ich habe zu Hause einen Rock. Der passt prima dazu. Und Grün steht mir gut.
M.: Geht nicht. Wir können uns solche teueren Sachen nicht leisten. Gehen wir mal in ein anderes Geschäft. Es ist nicht weit von hier, im Zentrum. Dort kann man sehr preiswerte und wunderschöne Sachen kaufen.
S.: Stimmt. Aber solche Jacken gibt's dort nicht. Da bin ich sicher. M.: Gestern war ich im Kauthaus. Ich habe dort ähnliche Jacken ge-
sehen. Gehen wir gleich hin!
Verkäufer: Guten Tag! Sie wünschen? Mutter: Wir möchten uns bloß umsehen. Sarah: Siehst du, da gibt es gar nichts!
M.: In dieser Abteilung schon. Aber guck mal, wie groß dieses Kaufhaus ist. Entschuldigung! Führen Sie Jacken?
V.: In der Abteilung rechts. Da vorne ist eine reiche Auswahl.
Erläuterungen zum Dialog: schweineteuer – чертовски дорого
passen (zu Dat.) – подходить, гармонировать sich (Dat.) etwas leisten – позволить себе что-либо
Führen Sie ... ? – У Вас бывают в продаже?
Aufgaben zum Dialog
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Was kostet die Jacke? 2. Wozu passt die Jacke? 3. Wo kann man preiswerte Sachen kaufen? 4. Was wünschen die Mutter und Sarah im Kaufhaus?
2.Gestalten Sie einen ähnlichen Dialog.
IN DER ABTEILUNG FÜR BEKLEIDUNG
Mutter: Wir suchen eine Jacke. Verkäufer: Für Sie oder für Ihre Tochter? M.: Für meine Tochter.
V.: Da haben wir viele Farben. Hier diese, zum Beispie .
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Sarah: Ach nein, die Farbe ist abscheulich. Die gefällt mir gar nicht. Haben Sie auch andere Farben?
V.: Ja bitte.
S.: Mutti, guck mal. Die vorne, die Farbe ist wunderbar. Könnten Sie bitte die links zeigen!
M.: Stimmt, die ist schön.
S.: Ich probiere sie gleich an. So ein Pech. Die ist zu groß, zu weit. M.: Macht nichts. Du kannst sie im nächsten Jahr tragen.
S.: Aber was werde ich denn in diesem Jahr anziehen?
V.: Die hier ist kleiner. Probieren Sie diese an. Die wird passen. M.: Sie sitzt wie angegossen. Tadellos.
V.: Diese Jacke ist wie für Sie geschaffen. Der Stoff läuft nicht ein, er lässt sich gut waschen und knittert nicht. Sehr praktisch.
M.: Die hellgrüne Farbe steht dir und passt auch zu deinem Rock. Also, nehmen wir diese Jacke?
S.: Lass mal überlegen! Was für Jacken haben Sie noch in meiner Größe?
V.: Die schwarze da rechts, die braune links und die rote.
M.: Alle diese Farben stehen dir doch gar nicht. Was kostet diese grüne?
V.: 37 Euro 95.
M.: Na, was sagst du dazu? In einem Modegeschäft kostet diese Jacke doppelt so viel.
S.: Tja, das ist gar nicht teuer. Kaufen wir diese. Sie ist nach meinem Geschmack.
M.: Ich muss noch nach Schuhen schauen.
Erläuterungen zum Dialog: Der Stoff läuft nicht ein. – Ткань не садится.
Die Jacke lässt sich gut waschen. – Куртка хорошо стирается. Der Stoff knittert nicht. – Ткань не мнется.
Diese Jacke ist wie für Sie geschaffen. – Эта куртка как будто создана для Вас.
in meiner Größe – моего размера
Diese Jacke kostet zweimal so viel. – Эта куртка стоит в два ра-
за дороже.
nach meinem Geschmack – мне по вкусу
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Aufgaben zum Dialog
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Passt die grüne Jacke? 2. Wie ist sie? 3. Was kostet die Jacke? 4. Wie sitzt die Jacke?
2.Gestalten Sie einen ähnlichen Dialog.
IN DER SCHUHABTEILUNG
Mutter: Sieh mal her, ich möchte dieses Paar Schuhe anprobieren. Seien Sie so nett, zeigen Sie mir bitte dieses Paar. Ach, nein, sie drücken mich am Spann und an der Spitze.
Sarah: Mutti, guck mal, wie findest du die Schuhe da mit den hohen Absätzen?
M.: Welche denn? S.: Die aus Wildleder!
M.: Die sind toll, aber die Schuhe, die ich eben anprobiert habe, gefallen mir viel besser. Die sind jetzt in Mode, mit schmaler Spitze, aber sie passen mir nicht.
S.: Und ich mag Schuhe mit flachem Absatz. Ich weiß, dass du von Schuhen mit Bleistiftabsätzen träumst.
M.: Geben Sie mir bitte ein anderes Paar. Und diese passen mir vortrefflich. Ich nehme sie.
Verkäufer: Zahlen Sie bitte an der Kasse.
Erläuterungen zum Dialog:
Sie drücken mich am Spann und an der Spitze. – Они жмут мне в подъеме и в мыске.
mit hohen Absätzen – на высоких каблуках aus Wildleder – из замши
mit Bleistiftabsätzen – на шпильках
Aufgaben zum Dialog
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Welche Schuhe hat die Mutter anprobiert? 2. Passen sie ihr? 3. Was für Schuhe sind das?
2.Gestalten Sie einen ähnlichen Dialog.
FEILSCHEN IN DEUTSCHLAND
Reporter: Herr Professor Klein, warum feilschen die Deutschen so wenig?
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Professor Klein: Lange Zeit war das Feilschen in Deutschland nicht erlaubt. Ein altes Gesetz aus dem Jahre 1933 hat daran Schuld. Erst seit 2001 dürfen die Verkäufer Rabatte geben. Seit Sommer 2001 gilt es ein neues Gesetz.
R.: Was hat sich mit dem neuen Gesetz geändert?
P.: Heute dürfen die Verkäufer Rabatte geben. So viel, wie sie wollen. Und die Kunden dürfen feilschen. Aber vielen deutschen Kunden ist das peinlich.
R.: Warum?
P.: Es gibt keine lange Tradition. Feilschen ist in Deutschland neu. Vielleicht brauchen die Kunden einfach noch etwas Zeit. Sie müssen das Feilschen erst lernen.
R.: Wo feilschen denn die Deutschen heute schon um den Preis? P.: Ein Beispiel: Sie kaufen große Sachen wie ein Auto oder ein
Haus. Die Deutschen feilschen auf dem Flohmarkt oder im Second- Hand-Laden. Ein anderes Beispiel: Sie kaufen eine große Menge von CDs. Vielleicht 20 Stück. Dann können Sie nach Rabatt fragen. Das nennt man dann Mengenrabatt. Aber im Supermarkt, in der Bäckerei oder auf dem Gemüsemarkt feilschen die Deutschen nicht. Noch nicht.
R.: Vielen Dank für das Gespräch.
Aufgaben zum Dialog
1. Ergänzen Sie die Tabelle mit den Informationen aus dem Interview.
Hier kann man feilschen |
Hier kann man nicht feilschen |
|
|
2. Gestalten Sie einen Dialog zu folgender Situation: Sie kaufen auf dem Flohmarkt ein und feilschen mit dem Verkäufer um den Preis.
LEXIKАLISCH-GRAMMATISCHE AUFGABEN ZUM THEMA
1.Nennen Sie passende Verben und Adjektive zu folgenden Substantiven. Bilden Sie Sätze damit.
Geschäft, Ware, Auswahl, Verkäufer, Abteilung, Kleid, Schuh, Stoff, Lebensmittel, Ausverkauf
2.Ordnen Sie die nachstehenden Vokabeln in folgende Gruppen ein: Damenkleidung, Herrenkleidung, Stoffe, Nähzeug.
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der Anzug, die Jacke, die Weste, das Kostüm, der Mantel, der Schal, der Pullover, der Anorak, die Hose, die Schere, das Kleid, die Nähnadel, das Nähgarn, die Unterwäsche, die Wolle, die Baumwolle, die Strümpfe, die Socken, das Leinen, die Seide, der Rock, die Krawatte, der Samt, das Jackett
3. Setzen Sie die untenstehenden Wörter und Wendungen ein:
Das GUM ... um 8 Uhr ... . Ich möchte heute hingehen und mir einen Mantel kaufen. Mein alter Mantel ist schon ... gekommen, und ich will aber immer ... gehen. Am Ständer hängen viele Mäntel. Ich suche mir einen Mantel aus und ... ihn ... . Er ... mir nicht und ist auch ... . Ich bitte die Verkäuferin um ... . Die Verkäuferin zeigt mir einen ... Mantel in ... . Er ...
mich gut und ist auch ... . Ich kaufe ihn und die Verkäuferin ... ihn.
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aufmachen, überziehen, aus der Mode, zu groß, stehen, eine Nummer kleiner, kleiden, mit der Mode, einpacken, preiswert, fesch, in Beige
4. Schildern Sie Situationen und verwenden Sie dabei folgende Wörter und Wortgruppen.
1. das Warenhaus macht auf, eine große Auswahl, das Kostüm ist fesch und strapazierfähig, es läßt sich leicht pflegen, es kleidet mich gut, der Schnitt ist modern. 2. Kleider fertig kaufen, preiswert, anprobieren, überziehen, ein richtiges Kleid auswählen. 3. Hose, Jacken, Pullover, Westen, Röcke kombinieren, die große Mode. 4. einen Anorak zum Skilaufen kaufen, einen guten Anzug schonen, einen Sportanzug tragen. 5. Schals, Socken kaufen, an der Warenausgabe, einpacken lassen.
5. Ergänzen Sie foldende Sätze.
1. Die Absätze sind mir zu hoch, ich möchte ... 2. Hier ist der Kassenzettel, bezahlen Sie... 3. Die Haushaltswaren sind hier im zweiten Stock. Hier können wir ... 4. Verzeihung, ich möchte ... kaufen. Wie komme ich ... ? 5. Die Verkäuferin wiegt mir ... ab. 6. Ich möchte Käse nicht im Stück, sondern ... 7. Im Schaufenster des Bekleidungshauses sahen wir ... 8. Heute habe ich Besuch. Ich gehe ins Lebensmittelgeschäft und ... 9. Tee wird nicht in Glas, sondern ... verkauft. 10. Die Schuhe sind mir ein wenig zu klein. Haben Sie nicht ...?
6. Führen Sie Gespräche zu folgenden Situationen:
1. Sie möchten ein Kleid kaufen und gehen mit Ihrer Freundin ins Kaufhaus.
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2.Sie wollen sich ein Paar Lederschuhe kaufen.
3.Nach dem Feierabend gehen Sie in ein Lebensmittelgeschäft
4.Sie lassen sich dieses Parfüm vom Verkäufer beschreiben und empfehlen.
5.Sie sind in der Spielwarenhandlung und wählen ein Spielzeug für ihren jüngeren Bruder.
6.Sie sind in einem großen Kaufhaus beim Schlussverkauf.
7.Definieren Sie den Begriff „Ausverkauf“. Nennen Sie positive und negative Bezeichnungen des Schlussverkaufs. Beschreiben Sie die Atmosphäre in Geschäften beim Ausverkauf.
8.Haben Sie schon einmal etwas im Internet gekauft? Erzählen Sie im Kurs.
- Was haben Sie gekauft?
-Warum haben Sie im Internet gekauft?
-Wie viel haben Sie bezahlt?
-Sind Sie zufrieden gewesen?
9. Erläutern Sie die Sprichwörter.
1)Man muss sich nach der Decke strecken.
2)Man empfängt den Mann nach dem Gewande undentlässt ihn nach dem Verstande.
3)Kleider machen Leute.
4)Das Hemd ist einem näher als der Rock.
10.Äußern Sie Ihre Meinung über folgende Zitate: „Kaufe nie unnütze Sachen, weil sie billig sind“ (Th. Jefferson).
11.Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche.
1.Когда утром открывается магазин? Магазин открыт с 8 часов.
2.До которого часа открыт продуктовый магазин за углом?
3.Недалеко от нашего дома находится новый супермаркет.
4.Мы пошли в магазин покупать новую одежду.
5.Я хотела бы купить эту цветную блузку.
6.Дайте, пожалуйста, 4 булочки и три куска пирога с творогом.
7.Взвесьте, пожалуйста, этот кусок колбасы и порежьте.
8.Дайте мне, пожалуйста, 250 г вареной колбасы куском и 100 г салями, порежьте.
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9. Что у вас есть из вин? Мне хотелось бы бутылку красного сухого вина.
10.Дайте, пожалуйста, банку меда и пачку масла. 11.Как мне пройти в отдел детской одежды?
12.Моя сестра хочет купить черные кожаные туфли на высоком каблуке.
13.Эти ботинки мне жмут, принесите, пожалуста, размером больше.
14.Примерьте этот костюм. Примерочная здесь справа. 15.Это платье Вам идет, но туфли не подходят. 16.Что Вам угодно? – Я хочу только посмотреть. 17.Костюм тебе идет, но только рукава коротковаты.
18.Не могли бы Вы отложить этот галстук? Я вернусь через час. 19.Хотя костюм еще не вышел из моды, я все же не могу его
носить.
20.Хотя у меня несколько свитеров, я хотел бы еще купить себе шерстяной жакет. Хотя платья из полиэстера (Polyesterfasern) не требуют большого ухода, я их все же не ношу.
21.Эта юбка мне не идёт, она слишком широкая.
22.Она одевается по моде и покупает себе всегда самые красивые вещи.
23.Платья из полиэстера более практичны, чем платья из других тканей, они значительно лучше носятся, всегда имеют элегантный вид и стоят довольно дешево.
ZUM LACHEN
DES KAISERS NEUE KLEIDER
Vor vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser, der sein ganzes Gold für neue Kleider ausgab. Er sorgte nicht für sein Volk, er dachte nur an sein Vergnügen. Am liebsten ging er ins Theater, um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde hatte er einen anderen Rock, und wie man sonst von einem König sagt: „Er ist im Rate", sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe".
In der großen Stadt, in der er lebte, ging es sehr lustig zu. Jeden Tag kamen dort viele Fremde an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger in die Stadt, die sich für Weber ausgaben. Sie sagten, dass sie den schönsten Stoff zu weben verstehen, den man sich überhaupt denken kann. Dieser Stoff hat die Eigenschaft, dass er für dumme Menschen unsichtbar ist. Auch Menschen, die für ihren Beruf nicht taugen, können den Stoff nicht sehen. „Oh! Das ist ja herrlich, sie sollen sofort hereinkommen",
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rief der Kaiser aus. „Ich will mir ein Kleid aus diesem Stoff machen lassen! Dann werde ich dahinter kommen, wer von meinen Beamten dumm ist oder nicht zu seinem Amt taugt. Ich kann dann die Dummen von den Klugen unterscheiden!“ Und er gab den beiden Schwindlern viel Geld, damit sie mit der Arbeit beginnen konnten. Die stellten auch zwei Webstühle auf und taten, als ob sie webten, obwohl auf den Webstühlen nicht das Geringste zu sehen war. Für ihre Arbeit verlangten sie aber die feinste Seide und das prächtigste Gold. Das steckten sie in die eigene Tasche und webten an den leeren Webstühlen bis spät in die Nacht. „Nun möchte ich doch gerne wissen, wie weit sie mit dem Stoff sind", dachte der Kaiser bei sich, aber ihm war dabei etwas schwer zumute.
„Ich will zuerst meinen alten ehrlichen Minister zu den Webern schicken", dachte er bei sich. „Der kann am besten beurteilen, wie der Stoff aussieht, denn er ist wohl der Klügste von allen meinen Beamten und taugt für sein Amt ausgezeichnet. Seine Ratschläge sind immer sehr gut."
Nun ging der alte gutherzige Minister in den Saal hinein, wo die zwei Schwindler an den leeren Webstühlen saßen und taten, als ob sie webten. „Mein Gott, was ist denn los?" sprach der Mann leise vor sich hin und setzte eiligst seine Brille auf. „Ich sehe ja gar nichts."
Die beiden Betrüger erklärten ihm eifrig die Farben und das Muster und baten ihn näher zu treten .Ja näher er aber trat, desto mehr wunderte er sich. „Bin ich denn ganz dumm, oder tauge ich nicht für mein Amt?" dachte der Unglückliche bei sich. „Das darf aber kein Mensch in der Welt erfahren." Und der alte Mann passte auf, was die Weber sagten, damit er dann dem Kaiser dasselbe berichten könnte.
„Nun, Sie sagen ja gar nichts dazu?" meinte der eine Weber. „Oh, es ist wirklich sehr nett!" stammelte der Mann unsicher und schlug seine ehrlich blickenden Augen vor Scham nieder, „Ich werde dem Kaiser berichten, dass mir alles sehr gut gefällt."
Nun verlangten die Betrüger immer mehr Geld, Gold und Silber. Je mehr sie aber bekamen, desto frecher wurden sie.
Der Kaiser schickte bald wieder einen anderen nicht weniger tüchtigen Staatsmann hin, aber dem ging es genauso wie dem ersten; er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstuhl nichts da war, so konnte er nichts sehen.
„So dumm bin ich nicht", dachte der Mann. „Es geht also um mein Amt, zu dem ich nicht tauge. Niemand soll das aber bemerken!" Und so lobte er den Stoff, als ob er nie einen besseren gesehen hätte. Alle Menschen in der Stadt sprachen nur von dem neuen seltsamen Stoff, der Wunder wirken sollte.
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