Практикум по культуре речевого общения (второй иностранный язык). Немецкий язык. Учебное пособие
.pdfzimmer. Die Wohnung sieht ganz modern aus, sie hat alle Bequemlichkeiten: Gas, Zentralheizung, Wasserleitung, Telefon und sogar einen Müllschlucker im Treppenhaus! Und jetzt verzeihe mir, ich habe es eilig. Komm schnell zu uns, und du siehst alles selbst. Morgen richte ich meine Wohnung ein, und ich brauche deinen Rat und deine Hilfe beim Wohnungseinrichten.“
„Und wo wohnst du denn eigentlich jetzt?“ rufe ich in den Hörer. „Ach, ja. Ich bin ganz außer mir vor Freude. Bitte, schreibe meine Adresse auf. Seit heute, liebe Erna, wohne ich Gartenstraße 17. Die Hausnummer siehst du über der Haustür. Wohnung Nummer 8. Sie liegt im ersten Stock, den Fahrstuhl brauchst du also nicht. Na, hör mal, Erna, Karl Werner ist jetzt mein Nachbar, er wohnt auch in der Gartenstraße und ganz in der Nähe von mir! Jetzt aber Schluss, ich warte auf dich. Grüße deinen Mann bitte von mir. Auf Wiedersehen!“ – „Wir kommen zusammen“, rufe ich. Aber sie gibt schon keine Antwort. Ich hänge den Hörer ab.
Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Um 9 Uhr verlassen wir das Haus. An der Straßenkreuzung nehmen wir ein Taxi und fahren bis zur Gartenstraße. An der Ecke steigen wir aus. Mein Mann sucht nach der Hausnummer, aber gerade beim Hauseingang begegnen wir Erika selbst und ihrem Mann Hans.
„Oh, sie kommen zur rechten Zeit“, ruft Erika aus. Wir steigen die Treppe hinauf. Vor der Wohnungstür bleiben wir stehen. Erika nimmt den Schlüssel und schließt die Tür auf. Wir treten in die Wohnung ein.
Erika: Nun, hier, in diesem Vorzimmer ist die Garderobe. Bitte, hängt eure Mäntel an den Haken. Alex, lege deinen Hut auf die Hutablage. Jetzt seht, hier links ist das Wohnzimmer mit einem Balkon, es ist ein Esszimmer zugleich. Dort, neben dem Wohnzimmer ist das Kinderzimmer. Hier rechts ist die Küche. Zwischen der Küche und dem Schlafzimmer sind das Bad und die Toilette. Na, und wie gefällt das euch?
Alex: Die Wohnung ist ja großartig!
Erika: Wirklich? Das freut mich sehr. Und jetzt helft uns bitte beim Einrichten.
Alex: Mit Vergnügen! Beginnen wir mit dem Schlafzimmer. Hier ist das Bett. Wohin kommt es, Erika?
Erika: Stelle es an diese Wand und das Tischchen ans Bett. Hans, hilf Alex! Und du, Erna, leg bitte den Teppich auf den Fußboden.
Hans: Erika, da ist kein Platz mehr.
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Erika: Dann stellt das Tischchen bitte vors Fenster! Alex: Und der Schreibtisch kommt auch an diese Wand?
Erika: Nein, nicht alles an eine Seite. Bringt ihn bitte ins Nebenzimmer.
Hans: Aber sieh mal, in diesem Zimmer ist noch viel Platz. Erika: Macht nichts. Wir stellen dorthin den Kleiderschrank. Alex: Stellen wir ihn in die Ecke dort?
Erika: Nein, neben die Tür. Und in die Ecke stelle ich den Spiegel. Erna: Wohin kommt dieses Bild?
Erika: Ins Wohnzimmer. Hänge es über die Couch. Aber nicht zu hoch.
Alex: Ist das alles?
Erika: Ja, nur der Kronleuchter liegt noch auf dem Fußboden. Hans: Ich hänge ihn gleich an die Decke.
Erna: Und wohin stellst du deine Stehlampe, Erika? Erika: Natürlich ins Wohnzimmer, neben meinen Sessel. Erna: Dann sind wir fertig, nicht wahr?
Erika und Hans: Ja, wir danken euch sehr und laden euch am Sonnabend zur Einzugsfeier ein.
Aufgaben zum Text
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Wer ruft den Autor des Textes an? 2. Was teilt sie ihrer Freundin mit? 3. Was für eine Wohnung hat jetzt die Familie? 4. Wie groß ist die Wohnung? 5. Wie sieht die Wohnung aus? Ist Erika mit der Wohnung zufrieden? 6. Wann zieht die Familie in die neue Wohnung ein? 7. Wessen Rat und Hilfe braucht Erika beim Einrichten der Wohnung? 8. Wie lautet die neue Adresse von Erika? 9. In welchem Stock liegt die Wohnung? 10. Benutzt Erika einen Fahrstuhl? 11. Wer ist Karl Werner? Wo wohnt er? 12. Wie fahren die Freunde bis zur Gartenstraße? 13. Suchen Erna und ihr Mann lange nach der Hausnummer? 14. Wem begegnen sie am Hauseingang?
2.Geben Sie den Inhalt dieses Textes wieder.
3.Beschreiben Sie bitte Ihr Zimmer oder Ihren Lieblingsort in Ihrer Wohnung. Wie können Sie Ihr Zimmer charakterisieren?
SO WOHNT MAN IN DEUTSCHLAND
Etwa 43 % Prozent der Bundesbürger besitzen eine Eigentumswohnung oder ihr eigenes Haus. Fast zwei Drittel der Wohnungen in
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Deutschland sind Mietwohnungen. Statistisch gesehen wohnen die Deutschen nicht schlecht. Sie haben ausreichend Platz: im Durchschnitt über 40 Quadratmeter pro Person. Und die meisten haben Zentralheizung, Bad/Dusche und WC. Haushalte mit wenig Einkommen können Wohngeld beantragen (das ist ein Zuschuss zur Miete) oder das Sozialamt u- bernimmt die Mietzahlung.
Die Deutschen verbringen viel Zeit in ihren vier Wänden. Der zentrale Raum ist meistens das Wohnzimmer. Es ist fast überall ähnlich eingerichtet: Es gibt ein bequemes Sofa mit passenden Sesseln, einen niedrigen Couchtisch, eine Schrankwand oder Bücherregale, Stehlampen. Einige Zimmerpflanzen, nicht zu vergessen die Kissen auf dem Sofa und die Bilder an der Wand darüber. Meistens hängen Gardinen und Vorhänge an den Fenstern. So will man private Sphäre vor fremden Blicken schützen.
Natürlich trüumen die Deutschen von seinem Traumhaus. Der eine möchte in einem riesigen Wolkenkratzer wohnen, der andere in einer schicken Villa am Stadtrand.
Die erste eigene Wohnung ist meistens ziemlich klein. Wenn Paare eine Familie gründen und Kinder bekommen, wünschen sie sich oft mehr Platz, zum Beispiel in einem Haus mit Garten. Alte Menschen ziehen manchmal aus ihren großen Wohnungen in Seniorenheime. Dort müssen sie nicht unbedingt selbst einkaufen, kochen und putzen.
In Deutschland sind aber auch eine Million Menschen obdachlos. Es gibt zu wenig preiswerte Sozialwohnungen. Wohnsitzlose schlafen manchmal auf Parkbanken oder in Hauseingängen. Im Winter können sie in Wohnheimen übernachten. Die gibt es heute in allen größeren Städten.
Aufgaben zum Text
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Wie viele deutsche Bürger besitzen eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus? 2. Wo wohnen die Bundesbürger, die keine eigene Wohnung besitzen? 3. Welchen Komfort haben die meisten Wohnungen? 4. Wie hilft der Staat den Familien mit einem niedrigen Einkommen? 5. Wie ist normalerweise eine Wohnung eingerichtet? 6. Wovon träumen oft Familien mit Kindern? 7. Warum ziehen manchmal ältere Leute in Seniorenheime? 8. Wie hilft der Sozialstaat den Wohnsitzlosen?
2.Geben Sie den Inhalt dieses Textes wieder.
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DAS EINFAMILIENHAUS
Einfamilienhäuser sind in der BRD sehr beliebt und begehrt. Das ist ein Haus für eine Familie. Man baut die Einfamilienhäuser im Dorf und am Rande der Stadt individuell. Es gibt verschiedene Hausformen, sowie so genannte eineinhalbgeschossige Häuser mit ausgebautem Dachraum. Eingeschossige Einfamilienhäuser können als freistehende Einzelhäuser oder als Doppelhäuser gebaut werden. Im Doppelhaus sind zwei Eingänge, so dass man getrennt voneinander wohnt. Einfamilienhäuser haben in der Regel vier – fünf Räume und einen Keller. In den Kellerräumen sind Heizung und Kohle untergebracht, sowie manchmal das Bad.
Durch die Eingangstür tritt man in die Veranda ein. In der Veranda gibt es einen Spiegel, einen Schuhschrank, in dem die Hausbewohner ihre Schuhe aufbewahren. An der Wand sind eine Vorrichtung, an der man die Mäntel aufhängen kann, sowie eine Hutablage. In der Veranda steht auch manchmal eine Sitzecke, oder man hat dort einen kleinen Tisch mit drei oder vier Stühlen. Dazu gehört auch ein Schrank, in dem Geschirr oder etwas Dekoratives steht.
Von der Veranda kommt man in den Flur. Es ist ein kleiner Raum ohne Fenster mit den Türen in alle Räume des Hauses. Zum Flur gehört auch die Treppe, die in das obere Stockwerk führt. Im ersten Stock befinden sich das Schlafzimmer mit Balkon, das Kinderzimmer, das Arbeitszimmer, welches zugleich auch als Gastzimmer dienen kann.
Im Schlafzimmer gibt es nicht viel Möbelstücke. Hier steht ein Doppelbett. Rechts und links neben dem Doppelbett stehen Nachttische. Dazu gehören noch ein oder zwei große Kleider-Wäsche-Schränke und eine Frisiertoilette. Über den Betten hängt meist eine Lampe. Das Schlafzimmer ist immer grün, gelb oder blau tapeziert. Das Kinderzimmer ist häufig schmal, aber lang. Hier hat das Kind seinen eigenen Arbeitstisch und viel Platz zum Spielen. Man stellt oft Doppelstockbetten und einen Kleider-Wäsche-Schrank ins Kinderzimmer. Auf dem Fußboden gibt es Teppiche. Die Möbel sind leicht zu reinigen. Im Kinderzimmer gibt es eine Tafel, damit die Kinder daran mit der Kreide zeichnen oder schreiben können, einen kleinen Fernsehapparat und Computer mit Playstation, damit die Kinder fernsehen und, wenn sie wollen, am Computer sitzen können.
In den Einfamilienhäusern ist es üblich, dass das Wohnzimmer unten ist. Man hat im Wohnraum eine Sitzecke, die sich gewöhnlich in der Nähe des Fensters befindet. Außer einer Sitzecke hat man im Wohn-
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zimmer noch einen Essplatz. Für den Essplatz wählt man einen Tisch und 4 – 6 Stühle. Es ist üblich, dass auch in der Essecke ein kleinerer Teppich liegt. Manchmal befindet sich in der Sitzecke noch ein kleines Schränkchen, wo alles steht, was man zum Tischdecken und zum Essen benutzt: Besteck, Servietten, Tischdecken, Geschirr.
Manchmal hat man über dem Wohnraum einen Balkon, der oft sehr groß ist. Hier sitzt man mit den Freunden grillt man Fleisch und trinkt man Bier oder Rotwein.
Die Einfamilienhäuser stehen oft dicht aneinander. Hinter dem Haus und manchmal auch vor dem Haus macht man einen Rasen und richtet eine Sitzecke ein. Rings um die Sitzecke sind eine große Rasenfläche und ein Steingarten, wo die Kinder spielen können. Die Rasenfläche mit der Sitzecke, der Terrasse und mit dem Steingarten daneben, nennt man den Garten, den entweder ein niedriger Steinzaun oder ein Zierstrauch abgrenzt.
Erläuterungen zum Text: die Rasenfläche – газон
der Steingarten – альпинарий
Aufgaben zum Text
1.Beantworten Sie die Fragen zum Text:
1.Wie viel Stöcke hat gewöhnlich das Einfamilienhaus? 2. Ist das Einfamilienhaus unterkellert oder nicht? 3. Gibt es auf dem Hof eine Garage, einen Stall? 4. Welche Möbel gibt es im Wohnzimmer? Wie ist es eingerichtet? 5. Wie sieht der Essplatz aus? 6. Was für ein Schränkchen kann sich auch in der Sitzecke befinden? 7. Was kann neben dem Haus sein? 8. Hat das Einfamilienhaus einen Balkon, eine Terrasse?
2.Wodurch unterscheidet sich ein deutsches Einfamilienhaus von unseren Häusern, in welchen eine Familie gewöhnlich im Dorf wohnt?
3.Beschreiben Sie unser typisches Einfamilienhaus. Vielleicht besitzen Ihre Eltern, Großeltern oder Freunde ein Einfamilienhaus?
GEFÜHL DES EIGENEN HEIMS
Viele Menschen haben sich den Wunsch eines Hauses erfüllt und wohnen bereits in den eigenen vier Wänden. Das Gefühl, wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt ist ein anderes, als bei einer Mietwohnung. Viel Stolz verspürt man, da es das eigene Zuhause ist. Viele denken, sich ein Haus nicht leisten zu können. Dabei sind die Preise beim Hausbau und
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für die Grundstücke rapide nach unten gegangen und beinahe jeder kann sich eine Finanzierung leisten. Nicht wenige Menschen ziehen in ein Reihenhaus. Dabei können mehrere Häuser verbunden sein und trotzdem hat jeder einen separaten Eingang und einen Garten.
Für viele ist das Reihenhaus eine erschwingliche Sache und sie kommen endlich aus der Mietwohnung heraus. Endlich kann man Partys feiern, sich ein Beet anlegen und der Hund kann draußen rennen. Viele verspüren ein ungeheures Stück Freiheit beim Hausbau. Oft hat man nicht viele Nachbarn und kann sich vollkommen entfalten. Ein Reihenhaus kann man entweder finanzieren, also kaufen, oder mieten. Wofür man sich entscheidet, ist fast egal. Weiß man, dass man sicher nicht wieder umziehen möchte, kann man durchaus ein Reihenhaus kaufen.
Ist man sich nicht sicher, ob man wegen dem Job die Gegend verlassen muss, kann man es auch mieten. Oft sind die Mieten sehr fair und man bekommt das Gefühl, Hausbesitzer zu sein. Ein Reihenhaus findet man oft in Siedlungen, aber auch am Stadtrand kann man viele Häuser der Sorte sehen. Ein Reihenhaus ist oft wesentlich preiswerter als ein allein stehendes Haus.
Wen es nicht stört, Nachbarn zu haben, kann sich so preiswert den Traum vom eigenen Heim ermöglichen. Oft sind auch Mietkäufe möglich. Das bedeutet, dass man über eine gewisse Laufzeit eine monatliche Rate, wie eine Miete bezahlt und nach der Zeit das Haus gekauft hat. Ein Reihenhaus kann die Wünsche aller Familienmitglieder befriedigen. Der Hausbau kann individuell erfolgen. Ob mit oder ohne Keller, die Wahl liegt beim Kunden. Im Internet kann man schauen, wo Häuser zum Kauf oder zur Miete freistehen und sich eines ansehen. Viele bezahlen nicht mehr als für eine Wohnung und haben dennoch ein Haus.
Erläuterungen zum Text:
in den eigenen vier Wänden wohnen – жить в собственных стенах
Stolz verspüren – испытывать гордость
einen separaten Eingang haben – иметь отдельный вход
ein ungeheures Stück Freiheit verspüren – зд . испытывать боль-
шую свободу
eine monatliche Rate – ежемесячный взнос (при покупке в рас- срочку)
die Wünsche aller Familienmitglieder befriedigen – удовлетво-
рять желания всех членов семьи
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Aufgaben zum Text
1.Lesen Sie den Text und sagen Sie, welche Nachund Vorteile die Reihenhäuser haben.
2.Geben Sie den Inhalt des Textes wieder.
WOHNGEMEINSCHAFT
Die Wohngemeinschaft (WG) ist nach wie vor eine sehr beliebte Form des Wohnens unter Studenten und Studentinnen.
In der jüngsten Zeit ist es wieder leichter geworden, eine Wohngemeinschaft zu gründen und entsprechenden Wohnraum zu mieten. Die WG ist heute nicht mehr mit einer Kommune aus den 70er Jahren vergleichbar. Das haben auch die Hauseigentümer und Vermieter erkannt.
Eine WG hat viele Vorteile. Gemeinsam ist es leichter, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und mit einer ganz neuen Umgebung vertraut zu werden. Man teilt sich die Miete und die Nebenkosten: Strom, Wasser, Gebühren für Radio und Fernsehen und Telefon.
Dennoch ist es bei Studienbeginn nicht einfach, Kontakt zu einer WG zu finden. Ein Blick auf das schwarze Brett in der Hochschule kann helfen. In den Tageszeitungen werden nur selten Mitbewohner für eine WG gesucht, eher schon in der städtischen Szenezeitung. Die besten Möglichkeiten ergeben sich durch persönliche Kontakte in der Uni.
Was halten WG-Bewohner von ihrem Zusammenleben? Hier sind einige Meinungen.
Olaf, 24 Jahre alt, studiert Sport und Politik: „Die WG ist ein studentisches Zweckbündnis gegen hohe Mieten. Bei uns funktioniert sie ideal, wenn der Putzplan eingehalten wird, Tanja morgens freundlich grüßt, Andreas nicht bis vier Uhr in der Nacht seine Metallica-Platten durchhört und Uwe seine Unterhosen im eigenen Zimmer deponiert.“
Karin, 22 Jahre alt, Jura-Studentin: „Ich hatte durchaus schlechte Erfahrungen mit der WG. Normal war es: Keiner spült ab, die Klotür schliesst nicht richtig, und in der Küche frühstückt einer, den niemand kennt.“
Herr Schmitz, 35 Jahre alt, Ingenieur: „Das Allerschönste waren die exzessiven Partys, die man so eben nur in einer WG erleben konnte. Da wurde kollegial zusammengelegt, eingekauft, eingeladen, eingeschenkt und begütigend auf die Polizei eingeredet. Bestes Lern-Camp für soziale Strukturen jeglicher Art.“
Frau Wiebe, 45 Jahre alt, Rechtsanwältin: „Ich habe sechs Jahre in einer WG gewohnt. Alle Mitbewohner karnen aus verschiedenen Fach-
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gebieten. Wir haben sehr viel voneinander gelernt. Ich kann seitdem sehr gut kochen. Zu drei Leuten habe ich immer noch Kontakt. Alle sind übrigens erfolgreich geworden.“
Aufgaben zum Text
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Was ist die Wohngemeinschaft? 2. Welche Vorteile hat die WG?
3.Wie ist das Leben in einer WG nach der Meinung von Olaf? 4. Was sagt Karin? 5. Wie ist die Meinung von Herrn Schmitz? 6. Wie lange hat Frau Wiebe in einer WG gewohnt? Welche Vorteile des Zusammenlebens nennt sie?
2.Geben Sie den Inhalt des Textes wieder.
STUDENTENWOHNHEIME
Was früher für viele Studenten eine Zumutung war, gilt heute als bequeme und kostenlose Alternative: Sie wohnen bei den Eltern. Aber nicht alle Familien haben genügend Platz, und häufig liegt die Hochschule an einem anderem Ort. Wenn jemand zwischen Elternhaus und Universität pendelt, bemerkt er oft, dass er in der Bahn mehr Zeit als sonstwo verbringt. Studentenleben bedeutet auch "Tapetenwechsel". Im Studentenwohnheim hat man nicht nur wesentlich mehr Freiheit, sondern man kann auch herausfinden, wie gut man vieles alleine schaffen kann. So denken viele Studienanfänger.
Studentenwohnheime sind zweifellos die preiswerteste Unterkunft außerhalb der elterlichen Wohnung. Die Plätze in den Wohnheimen sind begehrt, meist gibt es lange Wartelisten.
Die meisten Studentenwohnheime werden von den Studentenwerken der Hochschulen getragen, einige von kirchlichen und privaten Institutionen.
Die Mieten sind deshalb günstig, weil die Studentenwerke wegen ihrer Verpflichtung zur Gemeinnützigkeit nur eine kostendeckende Miete verlangen. Die Mietpreise sind entsprechend der Wohnqualität, Zimmergröße und Ausstattung in den einzelnen Wohnheimen gestaffelt. Die Miete beträgt je nach Qualität und Lage von 100 Euro bis maximal 230 Euro pro Monat. Die Unterbringung erfolgt zumeist in Einzelzimmern.
Sehr viele Wohnheime sind komplett möbliert. Die meisten liegen in unmittelbarer Hochschulnähe. In neu gebauten und modernisierten Häusern sind gut ausgestattete Appartements oder kleine Wohngruppen mit Küche und Bad eingerichtet. Manchmal gibt es in Zimmern sogar
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Internet-Anschlüsse, durch die die Studierenden mit dem Rechenzentrum ihrer Hochschule verbunden sind.
An zahlreichen Studienorten gibt es auch ein spezielles Wohnraumangebot für rollstuhlbenutzende Studierende und Studierende mit Kindern. Ferner bietet man speziell für Familien und Alleinerziehende kleine Wohnungen an.
Aufgaben zum Text
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Warum pendeln viele Studienanfänger zwischen Elternhaus und Studentenwohnheim? 2. Wer unterstützt die Studentenwohnheime finanziell? 3. Wovon hängt der Mietpreis ab? 4. Wie hoch ist üblich die Miete? 5. Wo befinden sich die meisten Wohnheime? 6. Wie sind die Zimmer eingerichtet?
2.Geben Sie den Inhalt des Textes wieder.
3.Erzählen Sie über Wohnbedingungen in den Studentenwohnheimen in unserem Land. Wie meinen Sie, wovon es abhängt, dass nicht alle Studenten in einem Wohnheim wohnen können. Begründen Sie Ihre Meinung.
WOHNORT
Erika: Wo wohnen Sie?
Sabine: Ich wohne in Berlin, Blumenstraße, 20, Wohnung 34. Und Sie, wo wohnen Sie?
E.: Ich wohne in Bonn, Theaterstraße, 23. Wohnen Sie bei Ihren Eltern?
S.: Nein, wir wohnen getrennt. Wir haben eine Wohnung im Zentrum der Stadt.
E.: Wie viel Zimmer haben Sie?
S.: Wir haben eine Zweizimmerwohnung mit allem Komfort. Wir haben auch Küche, Bad, Toilette und Korridor.
E.: Haben Sie auch einen Balkon?
S.: Leider haben wir keinen Balkon. Das ist eine Altbauwohnung. E.: Und wir haben ein Einzelhaus. Es liegt in einem Vorort Bonns. S.: Wie viele Stockwerke hat Ihr Haus?
E.: Es hat zwei Stockwerke: das Erdgeschoss und den ersten Stock. In welchem Stock liegt Ihre Wohnung?
S.: Unsere Wohnung liegt im sechsten Stock. Im Haus gibt es einen Fahrstuhl.
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Aufgaben zum Dialog
1. Beantworten Sie die Fragen:
1.Wo wohnt Sabine? 2. Wo wohnt Erika? 3. Wer wohnt in einem Haus? 4. In welchem Stock liegt Sabinas Wohnung? 5. Wie viele Etagen hat Erikas Haus?
2.Gestalten Sie einen ähnlichen Dialog.
WOHNUNG
Marie: Наllо!
Katharina: Ich gratuliere dir zum Einzug! Wo wohnst du denn jetzt?
М.: Nicht weit von dir. Ich lade dich bald mаl ein. К.: Erzähl bitte mаl Nähres über deine Wohnung. М.: Ich wohne jetzt in einer Altbauwohnung.
К: Ach so! Ein Altbau. Ich glaube, ich kenne dieses Haus. Es ist fein verziert. Und im Erdgschoss sind ein Lebensmittelgeschäft, ein Frisiersalon und ein Sonnenstudio.
М.: Еben. Gut! Meine neue Wohnung ist viel größer als meine alte. K: Na Klasse.
M.: Außerdem ist ein Mühlschlucker da, und im Treppenhaus eine Sprechanlage.
K: Ein guter Schutz vor Dieben.
M.: Schon, wenn diese funktioniert. Meistens ist sie außer Betrieb. Zwei Aufzüge gibt es auch.
K.: Sehr praktisch. Dann kannst du den anderen benutzen, wenn der eine nicht geht.
M.: Ja. Ich habe gerade daran gedacht, als ich den zweiten Fahrstuhl entdeckt hatte. Was hab ich noch ... Zentralheizung.
K: Obwohl das eine Altbauwohnung ist, hat sie allen Komfort, ist modern und mit allen Schikanen. Hast du deine Wohnung schon eingerichtet?
M.: Ich bin noch nicht dazu gekommen. In der Wohnung ist alles durcheinander. Könntest du mir einen Gefallen tun: Kannst du mir beim Einrichten helfen? Ich schaffe das alleine nicht. Ich brauche deinen Rat.
K: Ach so. Ich bin also unentbehrlich. Jetzt ist mir ein Licht aufgegangen, warum du mich eingeladen hast. Nimm's mir nicht übel, bloß ein Scherz. Ich muss mir aber überlegen, wann ich frei habe.
M.: Vielleicht am Wochenende? K: Das geht.
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