Добавил:
Опубликованный материал нарушает ваши авторские права? Сообщите нам.
Вуз: Предмет: Файл:

Пособие по немецкому языку для начинающих. Уровень А1 и А2. Учебное пособие

.pdf
Скачиваний:
0
Добавлен:
12.08.2026
Размер:
680 Кб
Скачать

Steuererklärung, -en – налоговая декларация leiden (litt, gelitten) – терпеть, переносить beschimpfen – ругать, обругать

verwarnen – предупреждать кого-л. от чего-л.

einfallen (fiel ein, eingefallen), Dat. – приходить на ум,

вспоминать

schulden, Dat. – быть должным кому-л. der Betrüger – обманщик, мошенник

2. Texterläuterungen

Es ging los. – И (всё) началось. Das stand fest. – Это было ясно.

Er hatte mit Geld zu tun. – Он имел дело с деньгами.

Am Freitagabend ging Herr Kreuzer pünktlich nach Hause. Er hatte eine Eintrittskarte für das Konzert und freute sich auf die Neunte Sinfonie. Er aß schnell ein Käsebrot, zog einen dunklen Anzug an und fuhr mit der U-Bahn in die Stadt. Am Eingang zum Konzertsaal kaufte er sich ein Programm und nahm in der siebten Reihe Platz. Während die Musiker auf die Bühne kamen und ihre Instrumente stimmten, las er das Programm.

Der erste Teil war uninteressant. Er kannte die Komponisten nicht. Neue Musik, dachte er, na ja, das geht auch vorbei. Herr Kreuzer fand moderne Musik grässlich. Er sah sich im Saal um, der jetzt voll besetzt war. Die Lichter gingen aus, der Dirigent kam herein. Das Publikum applaudierte. Es ging los. Tatsächlich, das erste Stück war laut und atonal, und das zweite war auch nicht besser. Herr Kreuzer schloss die Augen und dachte an seine Steuererklärung. In der Pause trank er ein Glas Sekt.

Als es dreimal geklingelt hatte, saß er wieder auf seinem Platz. Jetzt kam die Neunte Sinfonie von Beethoven. Herr Kreuzer kannte sie genau. Er pfiff das Thema immer, wenn er sonntags in

51

der Badewanne saß. Als der Dirigent den Stab hob, sah Herr Kreuzer in der ersten Reihe einen Mann, den er kannte. Aber wer war das? Kreuzer dachte nach. Wie hieß der Mann? War es ein Politiker, den er nicht leiden konnte? Oder der Autofahrer, den er neulich beschimpft hatte? Oder der Polizist, der ihn neulich verwarnt hatte? Kannte er ihn von der Universität? Nein. Der Name fiel ihm nicht ein. Aber er kannte den Mann. Das stand fest.

Und der Mann hatte etwas mit Geld zu tun. War es der Elektriker, dem er noch Rechnung schuldete? Nein, der war es nicht. Oder der Mann, der ihm neulich einen Gebrauchtwagen verkauft hatte, der jetzt schon kaputt war? Nein, der war es auch nicht. Den Betrüger kannte er ganz genau. Plötzlich applaudierte das Publikum. Der Dirigent verbeugte sich. Die neunte Sinfonie war vorbei. Als Kreuzer zum Ausgang ging, stand der Mann plötzlich an der Tür.

„Guten Abend“, sagte er, „wir kennen uns doch. Sie waren neulich im Finanzamt.“

Richtig, es war der Finanzbeamte.

3. Fragen für einen aufmerksamen Leser:

1.Wohin ging Herr Kreuzer am Freitagabend?

2.Welche Musik hörte er meistens?

3.Worüber dachte Kreuzer im Stillen nach?

4.Warum beunruhigte ihn der Mann in der ersten Reihe?

4.Wählen Sie das richtige Wort:

- Am Abend ging Herr Kreuzer vorfristig / pünktlich / vorzeitig nach Hause.

- Er hatte den Autofahrer neulich beschimpft / gelobt / gepreist. - Herr Kreuzer saß an / aus / auf seinem Platz.

- Das erste Stück war laut /lautlos / lauschig.

52

-Die Lichter im Saal gingen ein / gingen auf / gingen aus.

-Nach dem Konzert ging Herr Kreuzer zur / zum Ausgang.

5. Was ist richtig?

-Wo spielt die Handlung?

im Theater ― im Kino ―

im Konzertsaal ―

-Der Mann in der ersten Reihe war mit Herrn Krause bekannt.

Sie studierten zusammen an der Universität ― Der Mann arbeitete im Finanzamt. ―

Er war Polizist, der Herrn Krause mit einer Geldstrafe belegte.

-Welche Musik hatte Herr Krause gern?

neue Musik ― klassische Musik ― Volksmusik ―

6. Was haben Sie über Herrn Krause erfahren? Was meinen Sie, ist Herr Krause ein Mensch, der dem Gesetz nachkommt?

DER SCHULINSPEKTOR

1. Vokabelliste

die Strecke, -n – расстояние

entfernt – отдаленный, удаленный, дальний hilflos – беспомощный

die Zündkerze, -n – свеча зажигания pusten – дуть

tüchtig – дельный, хороший

der Bursch, -en – парень; ein junger Bursch – подросток

2. Texterläuterungen

es war höchste Zeit – уже давно пора

53

alles war in Ordnung – всё было в порядке blieb das Auto stehen – машина остановилась

Lassen Sie ... nachsehen! – Разрешите ... посмотреть!

Grünberg liegt eine schöne Strecke von der Stadt entfernt. Deshalb fuhr der Inspektor mit seinem neuen Auto nach Grünberg zur Schulinspektion. Nicht weit von Grünberg blieb das Auto stehen und wollte nicht weiterfahren. Der Inspektor sah auf die Uhr. Es war höchste Zeit – und er war nie im Leben zu einer Schulinspektion zu spät gekommen. Benzin, Öl – alles war in Ordnung. Warum wollte denn das Auto nicht fahren?

Auf dem Wege kam ihm ein Junge entgegen. Als er den Fremden so hilflos am Auto sah, ging er hin und fragte: „Geht das Auto nicht mehr? Lassen Sie mich einmal nachsehen!“

Dann nahm er eine Zündkerze heraus, pustete zweimal darauf und steckte sie wieder zurück. „Jetzt geht es wieder“, meinte er.Wirklich ging es wieder.

„Aber du bist ja ein ganz tüchtiger Bursche“, rief der Inspektor erfreut aus. „Gehst du in die Schule?“

„Ja“, antwortete der Junge.

„Aha, da hast du sicher schon am Vormittag Schule gehabt und jetzt am Nachmittag hast du frei?“

„Nein“, sagte der Junge. „Der Lehrer hat mich nach Hause geschickt, ich soll heute zu Hause bleiben, weil der Inspektor kommt und weil ich schlecht lerne.“

3. Sagen Sie, ob die folgenden Aussagen zum Text richtig oder falsch sind?

1.Grünberg lag eine schöne Strecke von der Stadt entfernt.

2.Der Inspektor hatte ein neues Auto.

3.Nicht weit von Grünberg war das Auto kaputt.

54

4.Der Inspektor verspätete sich oft zu den Schulinspektionen.

5.Der Inspektor meinte, dass es nicht genug Benzin gab.

6.Ein Junge wollte dem hilflosen Menschen helfen.

7.Es war etwas mit der Zündkerze falsch.

8.Der tüchtige Junge ging in die Schule.

9.Am Vormittag hatte der Schüler frei.

4. Antworten Sie auf die Fragen:

1.Grünberg lag unweit der Stadt, nicht wahr?

2.Was passierte dem Auto nicht weit von Grünberg?

3.Wer kam dem Inspektor zu Hilfe?

4.Der Lehrer schickte den tüchtigen Burschen dem Inspektor helfen, stimmt so?

5.Setzen Sie die unten angeführten Wörter und Wortverbindungen ein:

hilflos – tüchtig – freihaben – höchste Zeit – nie im Leben – zu spät kommen

1. Mein alter Nachbar ist

...............

, darum kaufe ich immer für

ihn. 2. Du ziehst dich so langsam an, wir ............... ...............

ins

Kino. 3. Es ist ...............

das

Haus zu verlassen.

4. Morgen

............... ich ...............

, wir

können ins Grüne

fahren oder

unsere Freunde besuchen. 5.

Ich habe noch ...............

einen

Elefanten gesehen. 6. Dieser Student ist intelligent und ...............

, er ist wohl der Beste in seiner Gruppe.

6.Inszenieren Sie auf Grund des Textes das Gespräch zwischen dem Schulinspektor und dem Jungen:

Handelnde Personen: a) der Schulinspektor; b) der Junge;

c) der Autor.

7.Stellen Sie sich vor:

55

Sie sind Schulinspektor und fahren zur Inspektion. Unterwegs ...

Setzen Sie bitte Ihre spaßige Geschichte weiter fort. 8. Erinnern Sie sich bitte an Ihre Schuljahre.

Die Schule ist für Sie eine Lang(e)weile. Sie sind nicht dumm, können sehr gut lernen, haben aber kein Interesse dazu, weil Ihr Hobby Autos sind. Alle Bekannten bitten Sie um die Hilfe, wenn ihre Autos kaputt sind. Sie loben Ihre „goldenen Hände“.

Was meinen Sie:

Erzählt der Schulinspektor dem Direktor über die unerwartete Hilfe? Ändert der Direktor seine Meinung von Ihnen?

DAS GELD ODER DAS LEBEN

1. Vokabelliste

schreien (schrie, geschrien) – кричать

erschrecken (erschrak, erschrocken) – (ис)пугаться; прийти в ужас

Angst haben vor – бояться, трусить; (страх вызван не слишком большой опасностью)

fürchten – бояться, опасаться – (общее значение)

sich fürchten – сильнее подчеркивает чувство страха перед конкретной опасностью

der Räuber – разбойник

schießen (schoss, geschossen) – стрелять glauben – зд.: верить

die Kugel, -n – пуля

2. Texterläuterungen

... Spiel war gewonnen – выиграл игру

... ließ sich nicht mehr sehen – больше не показывался

56

Herr Petermann ging allein im Wald spazieren. Da sprang ein Mann auf ihn zu, hielt ihm einen Revolver vor die Nase und schrie: „Das Geld oder das Leben!“

Herr Petermann erschrak natürlich sehr. Er hatte keinen Revolver und konnte auch nicht schießen, aber er verlor seine Ruhe nicht und sagte freundlich zu dem Räuber: „Mein Herr, ich gebe Ihnen lieber mein Geld als mein Leben. Aber ich fürchte mich, ohne Geld nach Hause zu kommen. Was soll ich meiner Frau sagen? Bitte, helfen Sie mir! Schießen Sie mir ein Loch durch die Jacke, dann muss meine Frau glauben, was ich erzähle.“

„Haben Sie solche Angst vor Ihrer Frau? Lachte der Räuber und schoss vorsichtig ein Loch durch die Jacke. „Danke!“ sagte Herr Petermann. „Und jetzt schießen Sie mir auch ein Loch durch die Hose!“ Auch das tat der Räuber und lachte noch mehr.

Als aber Herr Petermann dann noch einen Schuss durch den Hut haben wollte, lachte er nicht mehr, denn sein Revolver war leer. Der Räuber konnte nicht mehr schießen. Er hatte auch keine Kugel mehr. Herr Petermann sagte aber ruhig und freundlich: „Wenn Sie keine Kugel mehr haben, dann habe ich auch kein Geld mehr.“

Jetzt ärgerte sich der Räuber, aber er konnte nichts machen, denn einige Spaziergänger hatten das Schießen gehört und kamen schnell näher. Herrn Petermanns kluges Spiel war gewonnen. Der Räuber sprang in den Wald zurück und ließ sich nicht mehr sehen.

3. Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

1.Wo ging Herr Petermann spazieren?

2.Erschrak Herr Petermann?

3.Wer sprang auf ihn zu?

57

4.Worum bat er den Räuber?

5.Erfüllte der Räuber Herrn Petermanns Bitte?

6.Warum musste der Räuber fortlaufen?

4. Schreiben Sie die Sätze im Präsens und im Perfekt:

1. Der Räuber hielt Herrn Petersmann einen Revolver vor die Nase. 2. Herr Petermann erschrack sehr. 3. Er verlor seine Ruhe nicht. 4. Der Räuber schoss Herrn Petermann ein Loch durch die Jacke. 5. Auch das tat der Räuber. 6. Einige Spaziergänger kamen näher. 7. Der Räuber sprang in den Wald zurück.

5. Übersetzen Sie ins Deutsche:

1. Господин Петерманн гулял в лесу один, и на него напал разбойник. 2. Господин Петерманн был умным и не потерял самообладания. 3. Господин Петерманн сказал, что он боится возвращаться домой без денег. 4. Жена должна поверить господину Петерманну, если она увидит дыру в его одежде. 5. Господин Петерманн попросил разбойника прострелить ему куртку, брюки, а потом и шляпу. 6. Разбойник засмеялся и сделал то, о чем просил господин Петерманн. 7. Разбойник сначала смеялся, но потом он рассердился, потому что у него было всего две пули. 8. Люди услышали стрельбу и прибежали. 9. Разбойник испугался и убежал в лес.

7. Erzählen Sie die Geschichte in der 3. Person Singular.

DREI SÖHNE

Drei Dorffrauen - Frau Eckardt, Frau Merdan und Frau Schuster kommen aus der Stadt in ihr Dorf zurück. Sie waren auf dem Markt dort und tragen jetzt schwere Einkaufstaschen. Mit ihnen geht ein alter Mann zusammen.

Unterwegs unterhalten sie sich, die Frauen sprechen nämlich von ihren Söhnen. Frau Merdan sagt: „ Weißt ihr, mein

58

Sohn Michael tanzt prima. Kein Junge in unserem Dorf tanzt so wunderbar wie er." Frau Eckardt prahlt auch: „ Und mein Sohn, er heißt Paul, singt sehr schön, er singt wie eine Nachtigall. Kein Junge im Dorf singt so bezaubernd wie er. Ach, er ist wirklich der zweite Caruso!

„ Nur die dritte Frau - Frau Schuster spricht kein Wort, sie hört nur zu. Frau Eckardt und Frau Merdan fragen sie mit Interesse: „Und Sie, Frau Schuster? Warum schweigen Sie und erzählen nichts von Ihrem Sohn?" Frau Schuster antwortet bescheiden: „Ach, mein Sohn kann nicht singen, und tanzen kann er auch nicht. Ich habe von ihm nichts Besonderes zu erzählen, mein Sohn Ralf ist ein gewöhnlicher Knabe, er ist kein Wunderkind." Die Frauen sehen Frau Schuster bemitleidend an. Bald ist der Weg zu Ende und alle sind im Dorf. Auf der Dorfstraße sehen sie drei Burschen. Der Erste singt ein Lied, der Zweite tanzt und der Dritte läuft auf seine Mutter zu, nimmt ihr ihre schwere Einkaufstasche weg und trägt sie nach Hause. Frau Eckardt und Frau Merdan wenden sich zum Greis und sagen stolz: „ Siehst du, Großvater, das sind unsere Söhne! "

Der alte Mann erwidert mit Erstaunen: „ Söhne? Ich sehe hier nur einen Sohn! "

Texterläuterungen:

sich unterhalten - беседовать, развлекаться prahlen – хвастаться

j-n zuhören –слушать внимательно

Bursche, m - парень

I. Ergänzen Sie die Verben. (sprechen, tragen, sehen, erzählen, fragen, gehen, nehmen, tanzen, antworten)

1. Der alte Mann ________ unter den drei Jungen nur einen Sohn.

59

2.Ralf ___________ der Mutter die Tasche und

___________ sie nach Hause.

3.Frau Eckardt __________ den alten Mann: „ Wie gefällt Ihnen mein Sohn? "

4.Der Sohn von Frau Merdan __________ sehr schön.

5.Mit den Frauen __________ ein Greis ins Dorf.

6.Frau Eckardt und Frau Merdan ___________ von ihren

Söhnen.

7.Die dritte Frau ________________: „ Mein Söhn ist kein Wunderkind."

8.Jede Frau ______________ von ihrem Sohn.

II. Was passt dem Inhalt des Textes nicht?

1.Drei Dorffrauen kommen mit ihren Söhnen aus der Stadt zurück.

2.Frau Eckardt und Frau Merdan erzählen über ihre

Söhne.

3.Der alte Mann schweigt und hört aufmerksam zu.

4.Paul nimmt seiner Mutter ihre Tasche weg und trägt sie nach Hause.

5.Frau Schuster prahlt über ihren Sohn.

6.Der Sohn von Frau Schuster ist ein richtiger Sohn.

7.Der Greis sieht nur einen richtigen Sohn auf der Dorfstraße.

8.Der richtige Sohn heißt Michael.

III. Wählen Sie das richtige Wort!

1.Die Frauen wenden sich (an Ralf, an den Greis, an Caruso): „Lieber Großvater, sind unsere Söhne wirklich nicht schön? "

2.Drei Frauen (fahren mit dem Bus, fahren mit dem Zug, gehen zu Fuß) in ihr Dorf.

60

Соседние файлы в предмете [НЕСОРТИРОВАННОЕ]