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Пособие по немецкому языку для начинающих. Уровень А1 и А2. Учебное пособие

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7. Schreiben Sie auch einen Brief an Ihren Freund Ihre Freundin!

DER SCHLÜSSEL

1. Vokabelliste

pfeifen – свистеть, насвистывать der Schlüssel – ключ

schreien (schrie, geschrien) – кричать nervös sein – нервничать

2. Texterläuterungen

guter Laune sein – быть в хорошем настроении im ersten Stock – на втором этаже

im dritten Stock – на четвертом этаже

Was soll denn dieses Schreien? – Это что за крик?

Herr Müller besucht seine Schwester. Er will ihr Blumen und Kuchen bringen. Seine Schwester mag Kuchen gern. Bald sitzen sie in der Küche, trinken Tee und essen Kuchen.

Es ist schon spät. Herr Müller sieht auf seine Uhr. Er muss schon nach Hause gehen. Er ist guter Laune. Das Wetter ist schön. Herr Müller will zu Fuß gehen. Unterwegs besichtigt er die Häuser und pfeift. Vor einem Haus bleibt Herr Müller stehen.

Im dritten Stock öffnet ein Herr das Fenster und ruft: „In der Nacht dürfen Sie nicht pfeifen. Alle schlafen. Sie stören die Menschen. Die Tür ist zu. Haben Sie keinen Schlüssel?“

„Nein, ich habe keinen Schlüssel, aber ich möchte Sie nicht stören!“, ruft Herr Müller zurück.

„Soll ich Ihnen helfen? Ich werfe Ihnen einen Schlüssel zurück,“ ruft der Herr am Fenster.

„Warum wollen Sie das machen?“, ruft Herr Müller zurück.

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„Dann können Sie die Haustür aufmachen,“ antwortet der Herr am Fenster.

„Also gut,“ ruft Herr Müller, „Sie wollen, ich soll die Haustür aufmachen; dann werfen Sie Ihren Schlüssel runter.“

„Warum will ich das?“, ruft der Herr am Fenster. „Sie wollen doch ins Haus.“

„Und warum wollen Sie dann den Schlüssel?“ schreit der Herr am Fenster.

„Sie wollen doch, ich soll die Tür aufmachen,“ schreit Herr Müller zurück, „dann brauche ich doch einen Schlüssel!“

„Ich will doch das gar nicht!“, schreit der Herr am Fenster. Er ist schon nervös.

Da öffnet ein Herr im ersten Stock das Fenster. Er will schlafen. Er ist böse.

„Was soll denn dieses Schreien?“, schreit er, „man kann ja nicht schlafen!“

„Wir müssen schreien,“ schreit Herr Müller, „sonst verstehen wir uns nicht, ich und der Herr da oben im dritten Stock.“

„Aber was will der Herr im dritten Stock denn?“, schreit der Herr in ersten Stock.

„Das weiß ich auch nicht,“ schreit Herr Müller. „Erst will er mir einen Schlüssel runterwerfen, ich soll die Tür aufmachen; dann will er, ich soll die Tür doch nicht aufmachen. Fragen Sie ihn doch mal! Auf Wiedersehen!“

Und Herr Müller geht weiter. Er ist ganz ruhig und mit sich sehr zufrieden.

3.Erschließen Sie die Bedeutung der Wörter selbständig. Bilden Sie Beispiele:

aufmachen – zumachen – zurückrufen – runterwerfen

4.Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

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1.Wen will Herr Müller besuchen?

2.Was mag seine Schwester?

3.Warum muss Herr Müller nach Hause gehen?

4.Mit wem spricht er unterwegs?

5.Was sagt der Herr im dritten Stock?

6.Was antwortet ihm Herr Müller?

7.Warum ist der Herr im ersten Stock böse?

8.Warum verstehen sie einander nicht?

5. Setzen Sie die Verben gehen, kommen, fahren oder laufen ein:

1. Frau Müller ruft ihren Bruder an und sagt: „...............

morgen

unbedingt!“ 2. Morgen Abend ...............

Herr Müller zu seiner

Schwester. 3. „Kannst du gegen 6 Uhr abends ...............

?“ fragt

Frau Müller. 4. Er ...............

und bringt Blumen mit. 5. Die Zeit

............... schnell, bald müssen wir nach Hause ...............

. 6. „Auf

Wiedersehen! Ich ...............

schon.“ – „

............... du mit dem

Bus?“ – „Ja, zuerst ...............

ich ein

wenig zu

Fuß, dann

............... ich mit dem Bus.“ 7. „Wie ...............

Sie hierher? fragt

der Mann im dritten Stock. 8. „................

schnell! Unser Bus

............... ! Wir können

sofort ...............

, sonst

müssen wir

warten.“ 9. „Brauchen Sie den Schlüssel von der Haustür?“ –

„Wie ...............

Sie darauf?“ 10. Herr Müller

............... durch die

Straße. „...............

 

nicht so schnell!“ sagt ihm die Schwester. „Ich

bin schon müde.“

 

 

 

6. Setzen Sie erst oder nur ein:

 

 

1. Herr Müller hat

........ eine Schwester. 2. Er kann sie ........

morgen Abend besuchen. 3. Dieses Haus hat ........

vier

Stockwerke. 4. ........

 

jetzt versteht er seinen Fehler. 5. Jetzt ist es

........ 5 Uhr. 6. Sie sprechen ........

über den Schlüssel von der

Haustür. 7. Ich interessiere mich ........

für Musik. 8. Wir kommen

 

 

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nach Hause ........

um ein Uhr. 9. Das war ........

eine Bitte. 10. Er

ist ........

18 Jahre alt.

 

7.Übersetzen Sie die Sätze, ohne in den Text zu sehen:

1.Господин Мюллер хочет купить для сестры цветы и пирожные. 2. Уже поздно, и мы должны идти домой. 3. Он идет по улице и свистит. 4. Мне не нужен этот ключ. 5. Я не люблю кофе. 6. Он не может открыть дверь. 7. Мне помочь тебе? 8. Я хотела бы завтра навестить свою сестру. 9. Господин на третьем этаже ничего не понимает.

8.Inszenieren Sie das Gespräch zwischen Herrn Müller und dem Herrn im dritten Stock.

9.Erzählen Sie die Geschichte „Der Schlüssel“ in der 1. Person Singular!

DIE FÜNF SCHIRME

1. Vokabelliste

der Schirm, -e – зонт leider – к сожалению

der Meister – мастер, специалист, знаток die Gaststätte, -n – ресторан; столовая, кафе

verlassen (verließ, verlassen) – оставлять, покидать bringen (brachte, gebracht) – приносить; отвозить nehmen (nahm, genommen) – брать

mitnehmen − брать с собой

fahren (s) (fuhr, gefahren), mit Dat. – ехать на транспорте

2. Texterläuterungen

... hat in Ordnung gebracht – отремонтировал alle sind kaputt – все сломаны

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Es ist Herbst. Das Wetter ist schlecht. Es regnet. Leider muss ich auf die Straße gehen. Wir haben zu Hause fünf Schirme, aber alle sind kaputt.

„Was soll ich machen?“, denke ich. Ich nehme alle fünf Schirme und will sie zum Meister bringen. Das ist aber ziemlich weit von meinem Haus. Neben dem Haus des Meisters gibt es eine Gaststätte. Und ich gehe zuerst dorthin.

Es regnet noch immer. Ich setze mich an einen Tisch am Fenster und bestelle Kaffee. Am Nebentisch sitzt eine Frau. Sie hat einen Schirm mit. Ihr Schirm liegt daneben, auf einem Stuhl. Nun bin ich mit meinem Kaffee fertig. Ich will gehen, ich bin aber sehr zerstreut und nehme den Schirm der Frau mit.

Sie sagt: „Sie haben meinen Schirm genommen!“ „Entschuldigen Sie bitte“, sage ich, „ich bin sehr zerstreut“. Ich

gebe ihr sofort den Schirm zurück und verlasse die Gaststätte. Der Meister hat meine Schirme in Ordnung gebracht, und nun

fahre ich mit meinen fünf Schirmen mit dem Bus nach Hause. Ich sitze im Bus und lese die Zeitung, meine fünf Schirme stehen neben mir. Dann sehe ich die Frau aus der Gaststätte, sie sitzt mir gegenüber, sieht mich an und sagt ironisch: „Sie hatten heute einen guten Tag, nicht wahr?“

3. Bilden Sie Fragen zu den nachstehenden Sätzen des Textes. Gebrauchen Sie in Ihren Fragen die fettgedruckte Lexik:

1. Wir haben zu Hause 5 Schirme. 2. Ich will meine Schirme zum Meister bringen. 3. Zuerst gehe ich in eine Gaststätte. 4. Eine Frau sitzt am Nebentisch und trinkt Kaffee. 5. Der Meister hat meine Schirme in Ordnung gebracht. 6. Die Frau sitzt mir gegenüber und sagt ironisch … . 7. Mit dem Bus fahre ich nach Hause. 8. Die fünf Schirme stehen neben mir.

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4.Illustrieren Sie den Gebrauch folgender Wörter durch Beispiele:

der Schirm / die Gaststätte / das Wetter / verlassen / der Stuhl / der Bus / in Ordnung bringen

5.Übersetzen Sie ins Deutsche:

1. Осенью погода плохая и часто идет дождь. 2. У меня дома есть зонты, но они сломаны. 3. Мастер работает довольно далеко от моего дома. 4. Женщина за соседним столиком заказывает кофе. 5. Мужчина сидит у окна и читает газету. 6. Мы едем домой на автобусе.

6.Erzählen Sie den Inhalt des Textes „Die fünf Schirme“ in der

1.Person Singular!

7.Beschreiben Sie ausführlich die Schlussszene.

Was meint die Frau, als sie ironisch sagt: „Sie hatten heute einen guten Tag, nicht wahr?“

DAS MENUETT

(Eine Episode aus Mozarts Kindheit)

1. Vokabelliste

der Kapellmeister – капельмейстер (дирижер оркестра) der Kai – набережная

das Notenheft – нотная тетрадь

2. Texterläuterungen

das Menuett – старинный французский танец

Der Vater des berühmten Komponisten Mozart war Kapellmeister. Eines Tages rief er seinen Sohn zu sich und sagte: „Wolfgang; nimm dieses Notenheft und trage es zu dem Theaterdirektor Mühlberger. Sage ihm, dass ich das Menuett für

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seine Tochter komponiert habe.“ Wolfgang nahm das Notenheft und lief schnell aus dem Hause den Kai entlang.

Die Wellen im Fluss waren sehr hoch, weil das Wetter windig war. Wolfgang blieb auf der Brücke stehen. Er sah ins grüne Wasser. In diesem Augenblick packte ein starker Wind das Notenheft und trug es fort. „Das Menuett für den Direktor!“ schrie Wolfgang. Aber man konnte das Heft schon nicht mehr sehen.

Traurig ging er zu seinem Freund Friedrich. Friedrich gab ihm Papier und Tinte. Wolfgang begann zu schreiben. Er interessierte sich schon als kleines Kind für Musik. Friedrich wunderte sich über seinen Freund, sagte aber nichts.

„Jetzt muss ich sofort zum Direktor, Friedrich. Ich danke dir“, sagte Wolfgang. Bald war er wieder zu Hause.

Am anderen Tag besuchte der Theaterdirektor zusammen mit seiner Tochter Leopold Mozart. „Das Menuett, Herr Kapellmeister, ist wunderschön. Geh, Amalia, spiele das Menuett noch einmal“, sagte der Direktor zu seiner Tochter.

Das Mädchen spielte das Menuett. „Aber das habe ich nicht komponiert“, sagte der Kapellmeister. Leopold Mozart nahm das Notenheft und dachte nach. „Wolfgang!“ rief er. „Wolfgang, was sind das für Noten?“ – „Vater, die Noten habe ich geschrieben“, sagte Wolfgang. Er erzählte alles seinem Vater und begann zu weinen. „Weine nicht, mein Sohn“, sagte der Vater. „Ich freue mich, dass du das Menuett geschrieben hast. Es ist sehr schön.“

3.Stellen Sie Fragen zum Text und beantworten Sie diese Fragen.

4.Übersetzen Sie ins Deutsche:

Моцарт был знаменитым композитором. Он сочинял музыку уже в возрасте 6 лет. Все удивлялись его дарованию. Его

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отец надеялся на большой успех сына. Недалеко от дома Моцарта находился мост. Здесь часто стоял Вольфганг и смотрел на волны реки.

5. Setzen Sie statt der Punkte das passende Wort ein:

der Kapellmeister, der Komponist, das Menuett, die Brücke, komponieren, das Notenheft

1. Eines Tages sollte Wolfgang ...............

zum Theaterdirektor

tragen. 2. Das Menuett hatte sein Vater ...............

.3. Als

Wolfgang über ...............

ging, fiel ...............

 

ins Wasser. 4. Er

komponierte ein anderes

............... .

5. Wolfgangs ...............

gefiel allen. 6. Mozart war ein berühmter ...............

. 7. Leopold

Mozart war ............... .

6. Erzählen Sie den Text. Gebrauchen Sie dabei folgende Ausdrücke:

das Menuett komponieren, den Kai entlang laufen, die Wellen im Fluss, auf der Brücke stehen bleiben, das Notenheft forttragen, Papier und Tinte.

DIE SILBERNE TEEKANNE

1. Vokabelliste

die Teekanne, -n – чайник das Schiff, -e – корабль

freuen, sich, über Akk. – радоваться чему-л. (совершившемуся)

freuen, sich, auf Akk. – радоваться чему-л.(предстоящему) silbern – cеребряный

lächeln – улыбаться die Sache, -n – вещь

2. Texterläuterungen

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es ist nichts zu sehen als ... – ничего не видно, кроме … sie ist mir ... gefallen – я уронил его (чайник)

Ein Schiff fährt über den Ozean. Es ist weit vom Land. Bis zum Horizont ist nichts zu sehen als Himmel und Wasser. Die Fahrgäste sonnen sich auf den Liegestühlen. Alle freuen sich über die Seereise. Nur der Schiffsjunge freut sich nicht. Er läuft unruhig umher und sucht den Kapitän. Endlich findet er ihn in seiner Kajüte. Der Junge klopft an die Kajütentür und tritt ein.

„Darf ich etwas fragen, Herr Kapitän?“ sagt er. Der Kapitän lächelt freundlich. Da fragt der Junge: „Ist eine Sache verloren, wenn man genau weiß, wo sie ist?“

Der Kapitän antwortet: „Das ist eine dumme Frage. Wie kann etwas verloren sein, wenn du genau weißt, wo es ist?“

„Das ist alles gut“, ruft der Junge zufrieden. „Dann ist Ihre silberne Teekanne auch nicht verloren. Ich weiß genau, wo sie ist. Vor fünf Minuten ist sie mir ins Meer gefallen.“

3.Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

1.Wo und wann spielt sich die Handlung ab?

2.Ist das Schiff weit vom Land?

3.Was machen die Fahrgäste?

4.Warum freut sich der Schiffsjunge nicht?

5.Wen sucht der Junge?

6.Wo findet er den Kapitän?

7.Welche Frage stellt er an den Kapitän?

8.Versteht der Kapitän, warum der Junge diese Frage stellt?

4.Sagen Sie anders:

Ich habe die Sache verloren. – Die Sache ist verloren. Ich habe den Fehler verbessert. – Der Fehler ... .

Ich habe die Arbeit gemacht. – Die Arbeit ... .

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Ich habe das Zimmer aufgeräumt. – Das Zimmer ... .

Ich habe die Briefe geschrieben. – Die Briefe ... .

Ich habe die Wäsche gewaschen. Die Wäsche ... .

Ich habe die Fahrkarten gekauft. Die Fahrkarten ... .

5. Ergänzen Sie:

Ich weiß, wo die Sache ist.

Ich weiß, wie ... ; wer ... ; wieviel ... .

6. Übersetzen Sie bitte:

1. Корабль плывет по океану далеко от земли. 2. Все пассажиры радуются своему путешествию. 3. Один только юнга не радуется. Он очень обеспокоен. 4. Юнга везде ищет капитана. 5. Капитан разговаривает с юнгой очень любезно. Он еще не понимает, в чем дело. 6. Я точно знаю, где ваш серебряный чайник: я уронил его в море.

8.Erzählen Sie den Text „Die silberne Teekanne“.

9.Setzen Sie die Geschichte fort:

Ist der Kapitän böse oder lacht er? Bestraft er den Jungen oder lobt er ihn für seine Findigkeit?

GUTE REISE

1. Vokabelliste

das Dutzend – дюжина

die Zollkontrolle, -n – таможенный контроль vorschlagen (schlug vor, vorgeschlagen) – предлагать der Urlaub, -e – отпуск

der Flughahafen, -häfen – аэропорт

2. Texterläuterungen

gesagt – getan − сказано-сделано

mit Müh und Not – еле-еле, с большим трудом

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