Пособие по немецкому языку для начинающих. Уровень А1 и А2. Учебное пособие
.pdfMünchen. Dort legte er das beste Examen seit der Gründung der Hochschule ab. Später arbeitete er in Berlin.
Die entscheidende Idee.
Bereits mit zwanzig Jahren wollte Diesel einen möglichst sparsam und billig arbeitenden Motor bauen, damit sich auch die vielen kleinen Werkstätten und Industriebetriebe eine Maschine leisten könnten. Und es gab den gerade von Daimler und Benz für Maschinen und Autos entwickelten Otto-Motor. Auch er verbrauchte damals noch sehr viel Benzin.
Ein mühevoller Weg.
Aber es war für Diesel noch ein weiser Weg bis zu einem brauchbaren Motor. In der Maschinenfabrik M.A.N. im süddeutschen Augsburg konnte Diesel seinen Motor ab 1893 entwickeln. Der Direktor der Fabrik half Diesel bereitwillig bei seinen Experimenten. Immer wieder endeten die Versuche mit dem neuen Motor in Misserfolgen. Einmal flogen mit einem lauten Knall Teile des Motors wie Geschosse durch die Luft. Auch bezweifelten viele Ingenieure damals, dass Diesels Motor jemals richtig arbeiten würde. Aber Diesel gab nicht auf.
1897 lief der Motor endlich zufriedenstellend. Er verbrauchte sehr viel weniger Kraftstoff als alle anderen damaligen Motoren und leistete ganze 20 PS. Heute steht er im Deutschen Museum in München.
Langsamer Erfolg
Zunächst eignete sich Diesels Motor nur für große Maschinen mit vielen PS. 1903 wurde das erste Schiff mit einem Dieselmotor für den Verkehr auf dem Kaspischen Meer gebaut. 1905 errichtete die Firma M.A.N. in Kiew das erste Dieselkraftwerk der Welt zur Stromerzeugung für die städtischen Straßenbahnen. Und 1913 wurde die erste Diesellokomotive gebaut.
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Nach dem I. Weltkrieg gelang auch die Entwicklung von Klein-Dieselmotoren. 1923 kamen die ersten DieselLastkraftwagen auf den Markt, ab 1936 dann auch DieselPersonenautos.
So verbreitete sich der Dieselmotor immer mehr auf der Erde.
Rudolf Diesel wurde vor 150 Jahren geboren.
Fast jedes Schiff, das auf den Weltmeeren verkehrt, wird von einem Dieselmotor angetrieben. Der weltweite Güterschwertransport per Lastwagen auf den Straßen fährt mit Dieselmotoren, deren Prototyp in Augsburg auf dem heutigen Werksgelände von MAN Diesel entwickelt wurde. Etwa 50 Prozent des Welthandels werden durch Motoren von MAN Diesel bewegt, dem Weltmarktführer bei Schiffsantrieben.
3. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
1.Wo wird Dieselmotor gebraucht?
2.Warum bekam Rudolf Diesel keine Unterstützung von seinen Eltern?
3.Welche technische Charakteristik wollte R. Diesel bei seinem Motor schaffen (entwickeln)?
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4.Wie arbeitet Dieselmotor?
5.Beweisen Sie bitte, dass Dieselmotor sparsam ist!
4.Füllen Sie die Lücken in folgenden Sätzen aus:
arbeiten, leisten, bezweifeln, betreiben, studieren, verbreiten, geberen, verbrauchen
1.Der Dieselmotor ist heute auf der ganzen Erde .................... .
2.Mit dem Dieselmotor werden Schiffe, Lokomotive und
verschiedene Fahrzeuge .................... |
. 3. Rudolf Diesel wurde |
||
1858 in Paris |
.................... . 4. |
Rudolf |
Diesel hat an der |
Technischen Universität München ................... |
|
. 5. Später hat er |
|
in Berlin .................... . |
6. Viele Ingenieure |
.................... damals, |
|
dass Diesels Motor jemals richtig arbeiten wird. 7. Dieser Motor
.................... viel weniger Kraftstoff und .................... |
20 PS. |
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
1. Рудольф Дизель родился в немецкой семье в Париже. 2. С ранних лет Дизель проявлял интерес к технике 3. Рудольф всегда был очень прилежным учеником. 4. Рудольф Дизель изучал инженерное дело в Мюнхенской Высшей технической школе. 5. Дизель сдал выпускные экзамены с лучшими результатами с начала её существования. 6. По сей день Рудольф Дизель считается лучшим выпускником.
6. Was passt: ,-apparat’, ,-maschine’, ,-motor’, oder ,-automat’? a) Wasch-, Näh-, Schreib-, Bohr-, Brotschneide-, Spül-
....................
b) Rasier-, Foto-, Fernseh-, Telefon-, Radio- ....................
c) Elektro-, Auto-, Benzin-, Diesel- ....................
d) Zigaretten-, Spiel-, Getränke-, Geld- ....................
7. Was passt nicht?
a) anmachen/ausmachen: Schalter, Licht, Pumpe, Lärm, Waschmaschine
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b)funktioniert gut/schlecht: Computer, Apparat, Motor, Maschine, Glas
c)ist an/ ist aus: Licht, Technik, Strom, Motor, Rasierapparat, Pumpe
d)leuchtet: Licht, Kerze, Holz, Lampe, Feuer
8. Rudolf Diesel und seine Erfindung.
Verwenden Sie die folgenden Begriffe im Text. Es darf kein Wort übrig bleiben.
Erdnussöl, Dampfmaschinen, Luft (2x), Zylinder, Diesel, erhitzt, Brennstoff, München, Verbrennungskraftmaschinen, Lampenpetroleum, Schiffen, Flugzeugen, Einspritzdüse.
Rudolf Diesel studierte in _____________ an der Technischen Hochschule beim Pionier für
Kältemaschinen, Karl Linde. Er schloss das Studium mit dem besten Examen seit dem Bestehen der Hochschule ab. Sein Professor Karl Linde unterstützte ihn danach bei seinen Forschungen an einem neuartigen Motor, der die uneffektiven
_____________________ ersetzen sollte.
1892 meldete Diesel ein Patent auf ein „Arbeitsverfahren für _________“an, doch bis zum ersten einsetzbaren Motor sollten noch drei Jahre vergehen.
Der Diesel-Motor funktioniert folgendermaßen: Reine
__________ wird in einen ____________ eingesaugt.
Ein Kolben, der in dem Zylinder sitzt, presst die __________
zusammen. Durch den Druck _____________ sie sich. Am Kopf des Zylinders sitzt eine __________________, durch die der Kraftstoff in den Verbrennungsraum gespritzt wird. Der Kraftstoff entzündet sich durch die hohe Temperatur im Innern des Zylinders von selbst. Die so ausgelöste Explosion bringt den
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Kolben wieder in seine ursprüngliche Position, worauf der Vorgang von vorne beginnt. Die Kraft aus dieser KolbenBewegung kann zum Antrieb verschiedener Maschinen genutzt werden, zum Beispiel in einem Auto.
Der erste Dieselmotor war doppelt so wirkungsvoll wie eine Dampfmaschine, die nur zehn Prozent der ihr zugeführten Energie auch in Arbeit umsetzte. Zudem war der Dieselmotor kostengünstig, da er fast jeden beliebigen ______________
verkraftete. Diesel experimentierte sogar mit ____________, schließlich gab er aber dem billigen und leicht verfügbaren
________
den Vorzug.
Moderne Dieselmotoren arbeiten mit einem schwefelärmeren Kraftstoff, der ebenfalls „__________________“genannt wird. Heute wird der Dieselmotor sehr vielfältig eingesetzt, vor
allem zum Antrieb von ____________, aber auch von
__________________, Autos und als Dieselaggregat zur Stromerzeugung.
10. Machen Sie eine Textgliederung und erzählen Sie den Text.
DAIMLER UND BENZ:
DIE ERBAUER DES AUTOMOBILS
1. Vokabelliste
der Treibstoff – горючее die Zündung – зажигание die Kupplung – сцепление die Karosserie – кузов
2. Texterläuterungen
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Es ist erstaunlich – удивительно
ein Wort miteinander gewechselt – не общаясь между собой
Deutschland ist ein Autoland. Das ist sicher kein Wunder, denn das Auto wurde in Deutschland erfunden.
Ein Wagen ohne Pferde
Schon immer hatten die Menschen von einem Fahrzeug geträumt, das „selbst“ fährt, also von einem „auto-mobil“(autos - griechisch „selbst“, mobilis - lateinisch „beweglich“), von einem Fahrzeug also, das nicht von Menschen oder Tieren gezogen oder vom Wind angetrieben wird.
So suchte man im 19. Jahrhundert einen kleinen, leicht zu bedienenden Motor für kleinere Fahrzeuge, der aus seinem Treibstoff möglichst viel Energie gewann.
Der Explosionsmotor
Es ist erstaunlich, dass zwei Männner gleichzeitig, aber völlig unabhängig voneinander, solch einen Motor entwickelten: die beiden Deutschen Gottlieb Daimler (1834 − 1900) und Karl Friedrich Benz (1844 − 1929). Sie arbeiteten nur hundert Kilometer voneinander entfernt: Daimler in Stuttgart und Benz in Mannheim, beides in Südwesten Deutschlands im heutigen Bundesland Baden-Württemberg gelegen. Dennoch haben sie nie ein Wort miteinander gewechselt, auch nicht schriftlich.
Beide entwickelten einen sogenannten Verbrennungsoder Explosionsmotor: Durch die Zündung kleinster Mengen von Benzin in einem Zylinder mit Hilfe des Funkens einer Zündkerze entsteht ein kräftiger Explosionsstoß, der einen Kolben in Bewegung setzt. Wenn solche kleinen Explosionen ganz schnell aufeinander folgen, kann die dabei entstehende Energie ein Fahrzeug antreiben. Da dieser Vorgang in vier Stufen abläuft, nennt man diesen Motor auch Viertaktmotor.
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Daimlers Weg zu einem neuen Motor
Gottlieb Daimler stammt aus Schorndorf bei Stuttgart. Zunächst leitete er mit dem Erfinder Nikolaus August Otto (1832
– 1891) eine Maschinenfabrik in Köln. Otto hatte bereits einen Explosionsmotor konstruiert (Der heutige Otto - Motor ist also nach ihm benannt). Aber dieser von Otto gebaute Motor war noch zu groß und zu schwer. Deshalb entwickelte Daimler in Stuttgart Ottos Erfindung weiter zu einem kleinen, leichten Motor, den man in Fahrzeuge einbauen konnte. Als Treibstoff wählte er Benzin (Petroleum), das relativ sparsam im Verbrauch war, womit man deshalb auch größere Entfernungen fahren konnte.
Endlich, im Jahre 1885, hatte Daimler es geschafft. Er hatte den ersten Motor erfunden, den man gut in alle Fahrzeuge einbauen konnte und der problemlos lief. Sein Auto hatte 0,5 PS und erreichte eine Geschwindigkeit von 6 km. pro Stunde.
Benz konstruierte das erste Auto
Karl Friedrich Benz, geboren in Karlsruhe, wollte nicht nur, wie Daimler, einen neuen Motor für die verschiedensten Fahrzeuge entwickeln, sondern er hatte von vornherein den Bau des gesamten Autos im Blick.
Auch Benz war ein begabter zäher Erfinder. In seiner Werkstatt in Mannheim machte auch er aus dem von Otto entwickelten Explosionsmotor einen brauchbaren Automotor. 1886 war sein „Auto“ fertig. Es hatte die Form einer Kutsche auf drei Rädern, besaß 0,9 PS und machte viel Lärm und Gestank – wie alle frühen Autos. Bald baute Benz seine Autos dann auch mit vier Rädern. Dies erste „Auto“ von Benz aus dem Jahr 1886 ist die Urform des Autos. Es war zum ersten Mal ein Auto, das ohne alle Schwierigkeiten fuhr. Seine grundsätzlichen Bestandteile werden heute in allen Autos der Welt verwendet.
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Der Mercedes-Wagen
Der Name „Mercedes“ geht auf einen Sieg eines DaimlerWagens bei einer Tourenfahrt in Nizza 1899 zurück: Das Auto war unter dem Pseudonym „Mercedes“ an den Start gegangen, wobei der Fahrer den Namen seiner im selben Jahr geborenen Tochter gewählt hatte. Nach dem Sieg wollten viele „MercedesWagen“ kaufen, deshalb nannte Daimler seinen Wagen so. Ihr Zeichen ist ein Stern mit drei Strahlen umgeben von einem Kreis. 1926 wurden die beiden Autofabriken von Daimler und Benz, die beiden ältesten Autofabriken der Welt, zu einer größeren Fabrik in Stuttgart vereinigt. Sie trägt den Namen „Daimler-Benz“. Sie liefert heute gut ausgestattete Autos in alle Teile der Welt. Nach dem Zusammenschluß mit dem amerikanischen Konzern Chrysler wird der Name Benz nicht mehr erscheinen. Die neue Firma hieß dann „DaimlerChrysler AG“.
Seit 125 Jahren rollen Automobile über Straßen und Wege. Es war nicht die Leistung eines einzelnen. Viele halfen mit
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ihren Konstruktionen, das Auto mit Verbrennungsmotor in Schwung zu bringen und zu optimieren.
3. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
1.Warum ist das Auto das „liebste Spielzeug“ für die Deutschen?
2.Was bedeutet das Wort „Automobil“?
3.Welche technische Charakteristik hatte das erste Auto der Welt?
4.Wie arbeitet Verbrennungsoder Explosionsmotor?
5.Woher kommt der Name des Autos „Mercedes“?
4. Füllen Sie die Lücken in folgenden Sätzen aus:
Einmal unternahm _____ Frau von Benz ____ ihre___ beid____
Jungen _____ einer Motorkutsche ihr___ Mannes sogar _____
viel beachtete Werbefahrt ____ Mannheim______ Pfozheim (Entfernung 70 km). Vielleicht war sie ___ erste Frau ___ Steuer! Sie musste dabei sogar unterwegs ihr Strumpfband als Material zum Isolieren opfern. ____ Mann hatte ____ dies___ Fahrt gar nichts gewusst.
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
1. Любимой игрушкой немцев является автомобиль. 2. Даймлер работал в Штуттгарте, а Бенц в Маннгейме. 3. Слово «Автомобиль» означает в переводе с греческого autos - «самостоятельный», mobilis с латинского„двигающийся“ 3. Бенц был выдающимся конструктором. 4. Двигатель Отто был очень большим и тяжёлым.
6.Machen Sie eine Textgliederung und erzählen Sie den Text.
7.Dumme Sprüche:
-Kennst du die größte Sekte?
-Nein
-Das sind die VW-Fahrer!
-Wieso denn das?
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- Die glauben, sie hätten ein Auto.
1.Autofahren ist teuer. „AUTO“ fängt deshalb mit „AU“ an und hört mit „O“ auf!
2.Das Auto ist eine tolle Erfindung. Man kommt damit viel schneller in die nächste Werkstatt, als das zu Fuß möglich ist.
3.Ich schreibe gerade ein Buch. Es soll eine Autobiographie werden.
8.Was ist richtig?
1.Motorradfahrer verursachen _________ Unfälle als Autofahrer.
a)mehrere
b)die meisten
c)mehr
d)meistens
2.Kleinwagen verbrauchen natürlich _________ Sprit als Straßenkreuzer.
a)weniger
b)wenigstens
c)wenig
d)am wenigsten
3.Ein Porsche ist _________ als ein VW-Käfer.
a)teuer
b)teuerer
c)teurer
d)am teuersten
4.Der Preis für Super ist ____________ als für Normalbenzin.
a)hoch
b)höcher
c)mehr hoch
d)höher
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