Пособие по немецкому языку для начинающих. Уровень А1 и А2. Учебное пособие
.pdfKleiner“, sagte er zu Hans. „Ich mache mit, wenn du mir die Hälfte abgibst.“
Das Geschäft ging gut und die beiden Brüder waren zufrieden. Aber jetzt war Herr Schmidt gar nicht mehr zufrieden. Seit ein paar Tagen stimmte die Kasse nicht. Er nahm zu wenig Geld ein. Irgend etwas musste da nicht in Ordnung sein. Herr Schmidt zählte täglich das Geld und die Tüten, die vollen und die leeren. Er dachte lange und angestrengt nach. Und schon hatte er wieder eine neue Idee: Am nächsten Tag waren alle seine Milchtüten mit einem großen, roten Stempel markiert.
3.Beantworten Sie folgende Fragen in Form eines kurzen Berichts:
1.Was für ein Problem ärgerte Herrn Schmidt und erschwerte seine Arbeit?
2.Fiel dem Schulhausmeister etwas Passendes ein?
3.Was stand auf dem Schild, das neben dem Stand von Herrn Schmidt hing?
4.Wieso bekam Hans 40 Pfennig, obwohl er keine Milch getrunken hatte?
5.Wen beteiligte Hans an seinem Geschäft?
6.Herr Schmidt bemerkte nur nach einigen Wochen, dass die Kasse nicht mehr stimmte, nicht wahr?
7.Wozu markierte er alle seine Milchtüten mit einem roten Stempel?
4.Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
1. Уже много лет он является профессором нашего университета. 2. Выброси эти старые газеты в корзину для бумаг, помоги мне навести порядок. 3. Она всё время жалуется на своё слабое здоровье. 4. Не злись! Почему ты
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вечно недоволен? 5. Он привлек к участию в бизнесе всю свою семью.
5. Ergänzen Sie die Adjektivendungen: |
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Jedes Jahr kommen viele fremd..... |
Besucher nach München. In |
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den meist..... |
größer..... |
Hotels muss man sich im voraus ein |
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Zimmer reservieren. Auch die zahlreich |
..... klein..... |
Pensionen |
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haben kaum noch ein frei..... |
Zimmer. Besonders während des |
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berühmt..... |
Oktoberfestes |
sind |
auch |
alle teur..... |
Hotels |
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ausgebucht. Mancher ausländisch..... |
Gast findet ein schön..... |
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Privatzimmer bei einer freundlich..... |
Familie, aber viele haben |
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kein solches Glück und sind froh, wenn sie außerhalb der Stadt in einem klein..... Dorfein frei..... Zimmer in einem Gasthof finden.
6.Bilden Sie Sätze aus folgenden Wörtern und Wortgruppen in zwei Varianten – im Präteritum und im Perfekt:
1.nicht – Milch – werfen − die Schüler – kaufen in die Papierkörbe − die Tüten;
2.groß – verstecken – aus Plastik – einige – ihre Milchtüten – Schüler – in den Büschen;
3.trinken – bekommen – er – der Schüler – keine Milch – obwohl – Geld;
4.täglich – der Schulhausmeister – die Tüten – das Geld – und – zählen
7.Erzählen Sie den Text nach. Stellen Sie sich vor:
― Sie sind Herr Schmidt.
QUARTIER GESUCHT
1. Vokabelliste
der Landstreicher, der Vagabund, -en – бродяга das Gefängnis, -se – тюрьма
die Straftat, -en – преступление
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verzehren – съедать, потреблять winken – делать знак, махать, кивать verhaften – арестовывать
mühsam – c трудом
humpeln – прихрамывать, ковылять das Glied, -er – конечность, часть тела
torkeln – шататься, нетвердо стоять на ногах die Orgel – оргáн
verzaubern – околдовать, очаровать der Richter – судья
anklagen, Gen.; wegen Gen. – обвинять das Urteil -e – приговор
2. Texterläuterungen
die Scheiben einwerfen (warf ein, eingeworfen) – выбивать стекла
Werner war ein Landstreicher. Er hatte keine Wohnung. Er war im Tiergarten in Berlin zu Hause, wo er den ganzen Sommer auf einer Parkbank übernachtete. Werner liebte diese Jahreszeit mit ihren heißen Tagen und den langen Abenden. Wenn aber im Herbst die Vögel in den Süden flogen, wurde Werner langsam unruhig. Der Winter stand vor der Tür.
Werner träumte nicht davon, die kalten Wintermonate unter dem südlichen Himmel Italiens zu verbringen. Dazu hatte er kein Geld. Er war schon mit einem dreimonatigen Aufenthalt im Gefängnis zufrieden. Man bekam dort freies Essen und ein Bett. Die Sache war ganz einfach. Eine kleine Straftat reichte aus, um ihn ins Gefängnis zu bringen.
So verließ Werner seine Parkbank und erreichte bald darauf den Alexanderplatz. Er betrat ein Restaurant, verzehrte dort ein großes Steak und bestellte dazu einige Flaschen Bier. Nachdem
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er seine Mahlzeit beendet hatte, sagte er zum Kellner: „Ich kann die Rechnung nicht bezahlen. Los, holen Sie die Polizei, damit ich verhaftet werde.“
„Für dich brauchen wir keine Polizei“, sagte der Kellner und winkte seinem Kollegen. Noch bevor Werner etwas sagen konnte, wurde er von beiden Kellnern gepackt und auf die Straße geworfen. Zwei Polizisten, die auf der anderen Straßenseite standen und alles beobachtet hatten, lachten nur und gingen weiter.
Werner erhob sich mühsam, alle Glieder taten ihm weh. Humpelnd ging er weiter bis zur nächsten Straße. Vor einem großen Kaufhaus blieb er stehen. Er betrachtete einen Augenblick die hell erleuchteten Schaufenster und hatte eine neue Idee. Er suchte sich in aller Ruhe einen schweren Stein und warf ihn in eine der großen Glasscheiben. Sofort kamen viele Leute herbeigelaufen, allen voran ein Polizist. Werner stand ganz ruhig da, die Hände in den Hosentaschen, und lächelte.
Der Polizist fragte ihn aufgeregt: „Wo ist der Mann, der das getan hat?“ Werner sagte, immer noch lächelnd: „Sie können mich ruhig verhaften.“ Doch der Polizist antwortete: „Das ist doch Unsinn. Leute, die Scheiben einwerfen, bleiben nicht stehen, bis die Polizei kommt und sie verhaftet.“ Dann ging der Polizist wütend davon.
Noch ein drittes Mal versuchte Werner, ins Gefängnis zu kommen. Er torkelte laut schreiend über den Kurfürstendamm, als wäre er betrunken. Doch die Leute lachten nur über ihn, kein Polizist erschien, um Werner zu verhaften. Traurig ging er zurück zu seiner Parkbank.
Unterwegs kam er an einer kleinen Kirche vorbei. Drinnen wurde Orgel gespielt. Er blieb stehen und hörte der schönen
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Orgelmusik zu. Werner kannte die Melodie. Als Kind hatte er sie oft mit seiner Mutter gesungen. Die Musik verzauberte ihn. Er dachte zurück an seine Kindheit. Ihm wurde auf einmal klar, dass er nicht so weiterleben konnte wie bisher. Er wollte sich bessern und mit dem Vagabundenleben aufhören. Gleich morgen wollte er sich eine neue Arbeit suchen.
Da fühlte er, wie sich eine Hand schwer auf seine Schulter legte. Er drehte sich um und sah in das Gesicht eines Polizisten.
„Was machen Sie da?“, fragte der Polizist. „Nichts“, antwortete Werner.
„Wo wohnen Sie?“, fragte der Polizist weiter.
„Ich habe keine Wohnung, ich schlafe dort im Park, auf einer Bank“, sagte Werner.
„Dann kommen Sie mal“, befahl der Polizist und nahm ihn mit zur Polizeistation. Am nächsten Morgen kam Werner vor das Polizeigericht.
Der Richter sagte: „Sie sind gestern beim Tiergarten verhaftet worden. Sie haben keine feste Arbeit und treiben sich auf der Straße herum. Darum werden Sie wegen Landstreicherei angeklagt.“ Dann verkündete er das Urteil: drei Monate Gefängnis.
3.Beantworten Sie die folgenden Fragen:
1.Was für ein Leben führte Werner?
2.Er hatte überhaupt keine Zukunftspläne, stimmt das?
3.Woraus bestand Werner`s Mahlzeit?
4.Wie reagierte der Kellner auf das Benehmen von Werner?
5.Wozu brauchte der schlaue Landstreicher einen schweren Stein?
6.Werner lief weg und der Polizist konnte ihn nicht verhaften, stimmt das nicht?
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7.Was für Musik erinnerte Werner an seine Kindheit?
8.Wollte er mit dem Vagabundenleben aufhören?
9.Wer hat seine neuen Zukunftspläne ruiniert?
4. Welche Konjunktion passt? (Meistens passen zwei.) solange – wenn – bevor – ehe – sobald – nachdem
1) Er macht abends immer einen Spaziergang, ............... er ins Bett geht. 2) Ich rufe dich an, ............... ich Zeit habe. 3) Er wurde ein anderer Mensch, ............... seine Frau gestorben war. 3) Ich kenne ihn, ............... er lebt. 4) Sage mir bitte Bescheid, ...............
du etwas brauchst. 5) Ich habe in Frankfurt gewohnt, ...............
ich nach stuugart gezogen bin.
5.Übersetzen Sie ins Deutsche, bilden Sie Sätze mit Infintivkonstruktionen:
1) Посетитель постучал и вошел, не дожидаясь ответа. 2) Сестра отвечала равнодушно, не глядя на меня. 3) Все говорили одновременно, не слушая друг друга. 4) Я прошу тебя помочь мне. 5) Она пообещала нам навестить родителей в следующее воскресенье. 6) Купить билет в Москву перед самым отходом поезда, как правило, почти невозможно. 7) желательно закончить эту работу до каникул.
6.Machen Sie eine Textgliederung und erzählen Sie den Text.
7.Diskutieren Sie Folgendes:
a)Wie steht es mit dem Problem der Obdachlosigkeit (бездомность) in Russland?
b)Ist dieses Problem für Ihre Heimatstadt aktuell?
c)Wie kann man den Obdachlosen helfen? Was für Leute sind das?
Benutzen Sie dabei folgende Wörter und Wendungen aus dem Text:
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keine feste Arbeit haben, j-m wegen Landstreicherei anklagen, auf einer Parkbank übernachten, durch die Straßen torkeln, die Straftat, verhaften, ins Gefängnis kommen, mit dem Vagabundenleben aufhören.
MARSMENSCHEN
1. Vokabelliste
verkünden – объявлять, возвещать zittern – дрожать
erhalten (erhielt, erhalten) – получать
die Meldung, -en – объявление, сообщение, донесение landen (s) – совершать посадку, высаживаться (на берег) verblüfft – ошеломленно
riesig – огромный, гигантский das Wesen – существо
das Rohr, -e – труба, трубка
grell – яркий, резкий (цвет, звук) bleich – бледный
starr – неподвижный, застывший die Waffe, -n – оружие, вооружение beten – молиться
die Glocke, -n – колокол
2. Texterläuterungen
auf die Knie sinken (sank, gesunken) – падать на колени … bewegen sich Richtung … − двигаются в направлении
Es ist der 31.Oktober 1938. Die Familie Carter sitzt nach dem Abendbrot im Wohnzimmer. Der Mann liest eine Zeitung, die Frau hilft der Tochter bei den Hausaufgaben. Aus dem Radio ertönt leise Musik.
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Plötzlich bricht die Musik ab. Ein aufgeregter Sprecher verkündet mit zitternder Stimme: „New-Yorker, wir erhalten eine sensationelle Meldung: Marsmenschen sind in der Nähe von New Jersey gelandet. Wir haben einen Reporter hingeschickt. Sobald wir etwas von ihm hören, melden wir uns wieder.“
Verblüfft starren die Carters den Radioapparat an. Der Mann legt die Zeitung weg. Ein paar Minuten später meldet sich wieder ein Reporter: „Hier ist die Außenstation von Radio New York. Ich befinde mich in der Nähe von vier riesigen Metallkugeln. Soeben öffnet sich eine Luke bei der vordersten Kugel. Ein Wesen kommt heraus. Es trägt etwas, das wie ein Rohr aussieht. Ein greller Blitz schießt daraus ... Hilfe!“ Ein lautes Geräusch ertönt aus dem Radio, dann ist es fast eine Minute still. Aus dem Lautsprecher ertönt wieder Musik.
Starr sitzen die Carters auf ihren Stühlen. Niemand spricht. Alle sind bleich. Da meldet sich das Radiostudio wieder: „Die Marsmenschen bewegen sich Richtung New York! Sie besitzen Superwaffen! Selbst eine Armee von 7000 Soldaten kann sie nicht aufhalten. Wir melden uns wieder.“
Das Kind zittert vor Angst: „Hast du gehört, Mutter, sie bewegen sich Richtung New York!“
„Wir müssen etwas tun!“ ruft die Mutter.
„Schnell, packt ein paar Sachen ein, ich hole das Auto“, sagt der Vater und eilt zur Wohnung hinaus.
Im Radio erklingen nun die Glocken von New York. Tausende von Menschen drängen in den Straßen der Großstadt. Es ist unmöglich, mit dem Auto vorwärts zu kommen. Kinder schreien, ein paar Leute sinken auf die Knie und beten. Es herrscht ein totales Chaos.
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In der leeren Wohnung von Carters meldet sich das Radio wieder: „Liebe Hörerinnen und Hörer! Sie hörten ein Radiospiel von Herbert George Wells. Lassen Sie sich nicht beunruhigen. Es war nur ein Spiel!“
Draußen aber dauert es noch lange, bis sich die Leute beruhigt haben und in ihre Wohnungen gehen. Die Familie Carter kehrt nach ein paar Stunden noch verwirrt nach Hause zurück.
3.Lesen Sie den Text mit verteilten Rollen.
4.Beantworten Sie folgende Fragen:
1.Am 31. Oktober 1932 hatte die Carters einen Besuch, stimmt das?
2.War Carters Tochter ein kleines Mädchen?
3.Ein aufgeregter Reporter verkündete den Beginn des Zweiten Weltkrieges, stimmt das nicht?
4.Wie reagierten die Carters auf die unerwartete Nachricht?
5.Was unternahmen die Marsmenschen nach ihrer Landung in der Nähe von New Jersey?
6.Es gab überhaupt keine Panik in der Stadt, nicht wahr?
7.Wessen Radiospiel beunruhigte das ganze Land?
5. Finden Sie im Text:
a) Synonome zu folgenden Vokabeln:
das Abendessen – unweit – der Lautsprecher – der Wagen – zurückkommen;
b) Antonyme zu folgenden Vokabeln:
ruhig – sich schließen – voll – möglich – laut.
6. Bilden Sie Beispiele mit folgenden Vokabeln:
das Geräusch (e) / ertönen / leise / sich melden / sich befinden / schießen / der Blitz (e) / starr / zittern / ein Paar Sachen einpacken / unmöglich / herrschen / schreien / leer / sich beunruhigen / die Glocke / draußen
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7. Machen Sie eine Textgliederung und erzählen Sie den Text.
RUDOLF DIESEL
1. Vokabelliste
Otto-Motor – двигатель Отто, бензиновый двигатель der Kolben – поршень
der Funke – искра
die Zündkerze – свеча зажигания
die Explosion – взрыв, воспламенение
M.A.N. – Maschinenfabrik Augsburg – Nürnberg.
2. Texterläuterungen
werden damit betrieben - приводиться в движение auf den Markt kommen - появляться на рынке
Ein junger Ingenieur
Auf der ganzen Erde ist er heute verbreitet: der Dieselmotor. Autos, Lokomotiven, Schiffe und Fabriken werden damit betrieben, denn er ist ein sparsamer Motor. Mit einem Liter Diesel-Kraftstoff kann ein Auto bis zu 25 Prozent mehr Kilometer fahren, als mit einem Liter Benzin.
Erfinder des Dieselmotors ist der Deutsche Rudolf Diesel. 1858 wurde er in Paris von deutschen Eltern geboren. Sein Vater hatte dort eine kleine Fabrik für Lederarbeiten, und der junge Rudolf musste oft tüchtig mithelfen. Schon früh interessierte er sich für Mechanik und Maschinen.
Da seine Eltern sehr arm waren, wurde Rudolf zu seinem Onkel nach Deutschland geschickt. Er besaß eine große technische Begabung und war sehr fleißig. Ohne einen Pfenning Unterstützung von seinen Eltern, studierte er Ingenieurwissenschaften an der technischen Hochschule
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