Немецкий язык. Учебное пособие по практике устной речи
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THEMA: SITTEN UND BRÄUCHE DEUTSCHLANDS
Ein alter Aberglaube besagt, dass der Bräutigam nicht selbst das Hochzeitsauto lenken darf, wenn er nicht direkt ins Unglück fahren will.
Der Brauch, zur Hochzeit zu klappern und zu scheppern, ist jahrhundertealt. Man will damit böse Geister und sonstige Unholde von der Hochzeitsfeier fernhalten und das Brautpaar in der bevorstehenden Ehe schützen. Die Amerikaner haben diesen Brauch übernommen und binden alte Dosen an das Hochzeitsauto!
(nach Krusenstern: http://www.krusenstern.de)
Wortschatzerläuterungen
der Polterabend – вечеринка накануне свадьбы; der Brautschleier – фата (невесты);
der Hochzeitsbitter – тамада;
die grüne Hochzeit – день свадьбы;
die hölzerne Hochzeit – пятилетний юбилей бракосочетания; die zinnerne Hochzeit – юбилей бракосочетания после 6 лет (оло-
вянная свадьба);
die kupferne Hochzeit – семилетний юбилей (медная свадьба); die Rosenhochzeit – десятьлет со дня свадьбы;
die gläserne Hochzeit – пятнадцатилетний юбилей (стеклянная свадьба);
die silberne Hochzeit – двадцатипятилетний юбилей (серебряная свадьба);
die goldene Hochzeit – пятидесятилетний юбилей (золотая свадьба);
die diamantene Hochzeit – шестидесятилетний юбилей (брил- лиантовая свадьба);
die eiserne Hochzeit – шестидесятипятилетнийюбилей(железная свадьба);
die steinerne Hochzeit – семидесятилетний юбилей (каменная свадьба);
die Flitterwochen – медовый месяц;
in die Flitterwochen fahren – поехать в свадебное путешествие; die Onkelehe – совместная жизнь вдовы с мужчиной, брак с ко-
торым она не оформляет, чтобы не лишиться вдовьей пенсии; die wilde Ehe – незарегистрированный брак;
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Ehe zur linken Hand, morganatische Ehe – неравный брак; der Unhold – злой дух, демон; дьявол, черт;
knallen – щелкать, хлопать; j-m Eine knallen – влепить пощечину кому-л.
Aufgaben
1.Finden Sie deutsche Hochzeitsbräuche spannend? Reizend? Oder langweilig? Begründen Sie Ihre Meinung.
2.Beantworten Sie die Fragen:
1)Wann findet der Polterabend statt und was wird dabei gemacht?
2)Was machen die kleinen Kinder nach der Trauzeremonie?
3)Wozu steckt man das Geldstück in den Brautschuh? 4) Was für Dinge muss die Braut tragen? 5) Was müssen die Braut und der Bräutigam gemeinsam machen? 6) Wie werden die bösen Geister während der Hochzeit besänftigt? 7) Was meinen Sie, wozu wird die Braut gestohlen? 8) Warum klappert man während der Hochzeit?
3.Wie wird in Russland die Hochzeit gefeiert? Gibt es viel Gemeinsames beim Feiern der Hochzeit in Deutschland und in unserem Land? Welche Traditionen stimmen überein? Gehen Sie auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ein.
4.Glauben Sie, dass etwas Altes, etwas Geliehenes, etwas Blaues und etwas Neues die Ehe glücklich machen können? Wenn ja/ nein, erklären Sie, warum.
5.Übersetzen Sie ins Deutsche:
1) К свадьбе обычно готовятся долго. У жениха и невесты дел очень много: нужно купить одежду, пригласить гостей, привести все в порядок. 2) Перед свадьбой проводится вечеринка, на кото- рой бьютфарфоровую посуду, a будущая супружеская парадолжна убрать вместе осколки, показывая тем самым свое умение рабо- тать. 3) Чаще всего вечеринка проводится в четверг или пятницу, а в субботу или воскресенье устраивается свадьба. 4) По обычаю в день свадьбы молодым преподносят хлеб с солью. 5) Важную роль во время свадьбы играет тамада. 6) Многие пары отправля- ютсявовремямедовогомесяцавпутешествие, чтобыхорошопро- вести время и отдохнуть.
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6.Gliedern Sie den Text in Abschnitte und betiteln Sie jeden Abschnitt. Erzählen Sie den Text entsprechend Ihrer Gliederung nach.
7.Wie interpretieren Sie das Gedicht von einem unbekannten Verfasser:
Guter Rat:
Präge dir beim Streite Böser Eheleute
Nur die Regel ein: zankt das femininum mit dem maskulinum Musst du neutrum sein.
8.Nehmen Sie Stellung zum Sprichwort: Mann und Weib sind ein Leib.
9.Was für eine Ehe nennt man „Ehe zur linken Hand“ oder „morganatische Ehe“? Äußern Sie Ihr Verhältnis dazu.
10.Gruppenarbeit: Talkshow. Verteilen Sie die Rollen und präsentieren Sie die Situation: „In der modernen Welt kommt es immer öfter vor, dass die jungen Leute ohne Trauschein zusammen leben. Wie ist Ihr Verhältnis zur nichtehelichen Lebensgemeinschaft? Was ist an der freien Ehe positiv, und was ist negativ? Warum wollen viele junge Leute nicht auf dem Standesamt heiraten?“
11.Lesen Sie kurze Information der Universität Mannheim hinsichtlich des Problems der nichtehelichen Lebensgemeinschaft.
Das Standesamt kann warten
Mannheim (AP) Die formelle Ehe hat in der modernen Welt ihre Stellung als dominierende Lebensform verloren. Eine Vielfalt von Lebensmodellen hat sich entwickelt; Single-Dasein und wilde Ehe erfreuen sich steigender Beliebtheit. Wer doch das Standesamt ansteuert, lässt sich mehr Zeit als früher üblich. Das Heiratsalter ist gestiegen, viele Paare haben bereits vorher zusammengelebt.
In einer empirischen Untersuchung hatten der Mannheimer Soziologieprofessor Josef Brüderl und sein Heidelberger Kollege Thomas Klein der seit etwa vier Jahrzehnten in Westdeutschland zunehmenden Pluralisierung der Lebensläufe nachgespürt. Sie
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werteten über 5.000 Datensätze auf die Lebensform Typen „ledig, verheiratet, verwitwet, wiederverheiratet, getrennt, eheähnliche Gemeinschaft“ hin aus.
Von den in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts Geborenen waren 70 Prozent im Alter von 30 Jahren in erster Ehe verheiratet, bei den 1960ern nur noch 54 Prozent, und bei den 1970ern sind es 44 Prozent. Von den heute 30-Jährigen sind 38 Prozent Singles, bei den in den 1950ern Geborenen waren in diesem Lebensalter nur 21 Prozent noch solo. Die Landbevölkerung ist stärker der Tradition verhaftet, aber unter den 30-Jährigen in den Großstädten gibt es heute mehr Singles als Verheiratete.
Die Hinwendung zu den so genannten modernen Mustern verlief den Erkenntnissen zufolge allmählich und nicht als sprunghafter Individualisierungsschub. Die Pluralisierung halte sich in Grenzen, eine wilde „Alles-ist-möglich-Stimmung“ habe es nicht gegeben, erklärte Brüderl. Gründe für den Umschwung sind nicht auf Anhieb erkennbar. Der viel zitierte Wertewandel sei keine befriedigende Antwort, weil dann die Frage nach seiner Ursache akut werde, heißt es. Auch steigender Wohlstand und damit einhergehende Zunahme der Bildung seien keine entscheidenden Faktoren.
1.Beantworten Sie die Fragen:
▪Wie änderte sich das Verhältnis zur nichtehelichen Lebensgemeinschaft im Laufe von einigen Jahrzehnten?
▪Warum hat die formelle Ehe ihre Stellung als dominierende Lebensform verloren? Welche Folgen kann das haben?
2.Informieren Sie sich mit Hilfe der Nachschlagewerke über solche deutsche Traditionen wie Jugendweihe, Taufe und Einschulung.
Text 8. Nichteheliche Lebensgemeinschaft
nach Uwe Wesel
Es ist noch gar nicht so lange her, da stand hierzulande auf Kuppelei Zuchthaus. Heute leben in der Bundesrepublik drei Millionen Männer und Frauen ohne Trauschein zusammen.
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Im Jahr 1884 schrieb Friedrich Engels eines seiner bekanntesten Bücher, das heute noch in den Köpfen der Gebildeten herumgeistert: „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“, mit den Rinderherden am Anfang der Sesshaftigkeit, die nun den Männern gehörten, als neu entstandenes Privateigentum, weil sie es waren, die die Tiere immer so schön gehütet hatten. Das Privateigentum wollten sie auf ihre Söhne vererben, die als eigene aber nur in einer festen Ehe sicher zu identifizieren waren, so dass die Familie entstand und darüber, zur Sicherung des Ganzen, der Staat.
Heute weiß man längst, dass Engels sich geirrt hat. Der Staat ist aus anderen Gründen entstanden, nicht wegen des bösen Privateigentums. Und die Familie ist viel älter. Es gab sie schon bei Sammlern und Jägern. Die neusten Schätzungen gehen zurück bis weit in die Altsteinzeit.
Heute scheint das Ende der bürgerlichen Familie gekommen zu sein, und das Stichwort heißt nichteheliche Lebensgemeinschaft. Lange hat man daran herumformuliert, nannte es freie Lebensgemeinschaft, freie Ehe, wilde Ehe, Onkelehe, Partnerschaft, Ehe ohne Trauschein, Verhältnis oder Konkubinat. Die Juristen haben sich geeinigt auf nichteheliche Lebensgemeinschaft. Abgekürzt neL.
Meistens sind es wohl Jüngere, die ohne Trauschein zusammenleben. Aus vielen Gründen. Manche fühlen sich noch zu jung, um sich schon fest zu binden. Andere lehnen so etwas grundsätzlich ab. Oder es sind Ältere, die sich nicht mehr binden wollen. Und es gibt viele, die fürchten ganz einfach Gefahren im Hin und Her der Formalitäten einer späteren Scheidung und die finanziellen Konsequenzen.
Die Zahl derjenigen, die so leben, ist erstaunlich gestiegen, mit gemeinsamer Wohnung oder ohne, mit gemeinsamen Kindern oder nicht.
Die entscheidende Wende kam in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals fiel die erste juristische Schranke: 1974 wurde der Kuppeleiparagraph abgeschafft. Seitdem ist nur noch Kuppelei mit Minderjährigen strafbar oder bei Ausbeutung von Prostitution.
Seit 1970 kann man auch seinen Lebensgefährten oder seine Lebensgefährtin als Erben einsetzen. Natürlich werden immer noch einige Einschränkungen gemacht. z.B. wenn man mit dem Testament das Erbrecht von sehr nahen Verwandten oder Kindern ausschließen
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will, dann geht das nicht. Man darf Gatten und Kinder nicht auf ihr Pflichtteil beschränken. Das ist sittenwidrig.
Da nichteheliche Lebensgemeinschaften inzwischen von der Bevölkerung weitgehend toleriert werden, gibt man auch grünes Licht für nichteheliche Lebensgemeinschaften in Mietwohnungen. Aber wenn Mann und Frau ohne Trauschein zusammenleben, dürfen sie bei der Sozialhilfe nicht besser gestellt werden als Eheleute.
Mit der Gleichstellung der neL entstand ein juristisches Problem. Was ist denn eigentlich eine nichteheliche Lebensgemeinschaft? Wann beginnt sie? Und wann endet sie? Sie endet, wenn die beiden sich trennen und nicht mehr in derselben Wohnung leben. Darf man die Leute für eine neL halten, sobald sie in einer Wohnung zusammenzuleben beginnen? Es gibt doch auch ganz normale Wohngemeinschaften ohne eheähnliche Zuneigung. Genügt schon eine Wirtschaftsgemeinschaft, in der gemeinsam eingekauft wird, ohne dass es auf intime Beziehungen ankommt? Und die Juristen streiten sich bis heute um eine genaue Definition. Einige meinen, eine neL sei sogar ohne gemeinsame Wohnung möglich, wie eine Ehe auch. Noch ein Problem ist ein nichteheliches Kind einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Wenn der Vater die Ehelicherklärung eines Kindes beantragt, so sind zwei Folgen möglich. Erstens erhält das Kind seinem Vater gegenüber die Stellung eines ehelichen Kindes. Und zweitens der Vater das Sorgerecht. Im Paragraph 1738 des Bürgerlichen Gesetzbuches steht: „Mit der Ehelicherklärung verliert die Mutter das Recht und die Pflicht, die elterliche Sorge auszuüben.“ Das bedeutet: ein gemeinsames Sorgerecht von Mutter und Vater kann es nur in der Ehe geben.
Ein konservativer Familienrechtler kann sagen: Wenn man Vorschriften des Eherechts auf freie Lebensgemeinschaften anwende, würde man die Ehe entwerten und ihr schaden. Andererseits kann passieren, dass da zwei zwanzig Jahre lang zusammen leben, sie macht den Haushalt, und er verdient viel Geld, von ihr geliebt, gepflegt, umsorgt. Ein gemeinsames Kind hat sie auch noch großgezogen, und nach zwanzig Jahren sagt der moderne Mensch adieu, das war’s, es tut mir leid, es gibt eine neue Frau in meinem Leben. Und geht. Verheiratet waren sie nicht. Die Trennung ist leicht. Er hat viel Geld, und sie hat keins. Kann das richtig sein? Ist das gerecht?
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Daraus muss man lernen, dass man sich in solchen Fällen für die Zukunft wenigstens durch eine schriftliche Vereinbarung über Unterhaltszahlungen absichern soll, die im Fall der Trennung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft vom Gericht akzeptiert wird. Man soll wenigstens einen Vertrag machen. Das geht auch zu Hause, ohne Anwalt, ohne Notar, ohne Standesamt nur mit Papier und Kugelschreiber. Solche Verträge werden in der Tat von Gerichten in Deutschland anerkannt und in Urteilen berücksichtigt.
In der Geschichte des Rechts sind die nichtehelichen Lebensgemeinschaften nichts Neues. Im alten Rom gab es die sogenannte manus-Ehe mit einem umständlichen Begründungsakt, ähnlich wie beim Standesamt. Daneben entstand eine freie Ehe und für sie entstanden dann neue, bessere Regeln.
Im deutschen Mittelalter war wie die römische manus-Ehe die sogenannte mundt-Ehe, in der ein Mann der Vormund seiner Frau wurde. Die Jüngeren aber wollten frei zusammen leben, und so entstand die Friedelehe, ohne Formalitäten, aber bald auch mit neuen Regeln.
Die Ehe und Familie sind älter, als die meisten glauben, sie wird weder zerstört noch beseitigt. Es entsteht nur einfach eine neue Form. Wenn staatliche Regeln nicht mehr passen, entwickeln sich daneben andere Formen. Und es ist auch ganz normal, dass sie zunächst diskriminiert werden. Es gibt inzwischen einfach eine neue Form von Ehe und Familie, die leichter geschlossen werden kann und in der es leichter ist, wieder auseinanderzugehen. Auch konservatives Familienrecht gilt nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.
(Die Zeit)
Wortschatzerläuterungen die Kuppelei – сводничество;
der Trauschein – свидетельство о регистрации брака; großziehen – воспитывать, растить (детей);
vererben – передавать по наследству; erben – наследовать; полу- чить в наследство;
ankommen (auf A.) – зависеть(откого-л., отчего-л.), определяться
(чем-л.);
es kommt darauf an – смотря по обстоятельствам;
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wenn es darauf ankommt – если на то пошло; darauf kommt es an – в том-то и дело;
die Wohngemeinschaft – коллектив жильцов; группа совместно проживающих людей;
die Ehelicherklärung – признание законнорождённым; die Vereinbarung – соглашение, договорённость;
die Unterhaltszahlung – выплата содержания; der Vormund – опекун;
Familienrecht – семейное право.
Aufgaben
1.Beantworten Sie die Fragen:
1)Was schrieb Friedrich Engels über die Entstehung der Familie?
2)Wie alt soll die Familie nach neuen Einschätzungen sein? 3) Welche Bezeichnungen gibt es für die freie Lebensgemeinschaft? 4) Aus welchen Gründen geht man eine nichteheliche Lebensgemeinschaft ein?
5)Welche juristische Schranke fiel 1974? 6) Was ist seit 1970 möglich?
7)Welche Einschränkungen bleiben für einen Lebensgefährten oder eine Lebensgefährtin in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft bestehen? 8) Welche juristischen Probleme gibt es im Zusammenhang mit der neuen Form der Beziehungen zwischen Mann und Frau?
9)Wie wird die Mutter mit der Ehelicherklärung des Kindes in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft benachteiligt? 10) Wie kann man die Rechte eines der Partner der nichtehelichen Lebensgemeinschaft schützen, wenn man nach vielen Jahren des Zusammenlebens einen neuen Partner findet? 11) Welche Beispiele der nichtehelichen Lebensgemeinschaft gab es schon in der Geschichte? 12) Wie sieht die Zukunft der Familie aus?
2.Äußern Sie Ihre Meinung zu den Fragen:
Welche Probleme können entstehen, wenn Mann und Frau ohne Trauschein zusammen leben? Wie änderte sich das Verhältnis zur nichtehelichen Lebensgemeinschaft in der letzten Zeit?
3.Ergänzen Sie die fehlenden Wörter in den Sätzen:
Das Privateigentum wollten die Männer auf ihre Söhne ………..., die als eigene aber nur in einer festen Ehe sicher zu ……………. waren. Seit 1974 ist nur noch …………. mit Minderjährigen strafbar oder bei
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……….. von Prostitution. Wenn man mit ……………. das Erbrecht von nahen Verwandten oder Kindern ausschließen will, dann ……… ……
nicht. Ein gemeinsames ……………. von Mutter und Vater kann es nur in ………… geben. Man soll sich im Falle der Trennung für die Zukunft durch eine schriftliche ……….. über ……………. absichern.
4.Veranstalten Sie eine Diskussion über das Problem der nichte-
helichen Lebensgemeinschaft. Verwenden Sie dabei folgendes
Sprachmaterial.
Es besteht kein Zweifel daran, dass...
das erklärt sich daraus, dass...
das hängt damit zusammen, dass
wenn man den Gedanken weiterführt, kommt man zu dem Schluss,
dass...
5.Gliedern Sie den Text in Abschnitte und betiteln Sie jeden Abschnitt. Erzählen Sie den Text entsprechend Ihrer Gliederung nach.
Glaube und Aberglaube
Der Aberglaube ist national bedingt und seine Symbole sind von Land zu Land unterschiedlich.
Äußern Sie Ihre Meinung zu diesem Thema. Beantworten Sie dabei dieses folgende Fragen:
1.Sind Sie abergläubisch?
2.Was ist Aberglaube? Was macht Menschen abergläubisch?
3.Glauben Sie, dass ein Maskottchen (талисман) Glück bringen kann? Haben Sie ein Maskottchen?
Lesen Sie den Text, in dem Sie Informationen zu diesem Thema finden, erledigen Sie danach die Aufgaben zum Text.
Text 9. Der Aberglaube in verschiedenen Kulturen
Warum haben Menschen Aberglauben?
Menschen, die abergläubisch sind, haben Angst vor der Zahl 13 oder assoziieren mit einer schwarzen Katze, genauso wie mit einem zerbrochenen Spiegel, etwas Negatives bzw. eine Gefahr. Wo genau kommt
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eigentlich der Aberglaube her? Wie sieht es heute aus mit dem Aberglauben? In welchen Kulturen kommt der Aberglaube überhaupt vor? Was ist Aberglaube konkret?
Man versteht darunter einen Glauben an etwas, was sowohl positiv als auch negativ Einfluss auf unser Schicksal haben soll. Der Aberglaube hat mit dem christlichen Glauben nichts zu tun und bedeutet auf hochdeutsch etwa so viel wie „falscher Glaube, Irrglaube“. Rationell erklären lässt sich Aberglaube ohnehin nicht. Dennoch sind auch heute noch sehr viele Menschen abergläubisch und haben beispielsweise einen großen Respekt vor der Zahl 13, glauben aber andererseits auch daran, dass es Glück bringt, wenn man über die Schulter spuckt – auch das ist ein Aberglaube. Wer offen ist für Übersinnliches, neigt häufig auch zum Aberglauben. Diese Menschen neigen generell dazu, in Situationen oder Bilder etwas hineinzuinterpretieren, was anderen als schierer Zufall vorkommen mag. Wer abergläubisch ist, glaubt eher nicht an Zufälle. Alles, was passiert, hat seinen Grund.
Wie ist der Aberglaube entstanden
Bereits im Jahre 500 vor Christus wurde das Orakel von Delphi befragt, um beispielsweise zu erfahren, ob es sinnvoll wäre, einen Krieg gegen die Perser zu führen. Das bedeutet also, dass bereits bei den alten Griechen der Aberglaube ein fester Bestandteil der Kultur war. Bei den Römern hingegen wurde der Abfall vom echten Glauben als „Superstitio“ bezeichnet, übersetzt heißt das so viel wie „Überglauben“. Zu Zeiten des heiligen Antonius wurde der Begriff für nicht-christliche Religionen verwendet und hatte einen dämonischen Charakter.
Der Aberglaube in verschiedenen Kulturen
Grundsätzlich gilt der Aberglaube als ein verbreitetes Phänomen quer durch alle Kulturen bis in die Neuzeit. Allerdings sind die Symbole von Land zu Land und von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Während in Deutschland der Freitag, der 13. ein Unglücksbringer ist, gibt es in Italien zum Beispiel ganz andere Dinge, an die man glaubt: so schützt man sich in Süditalien mit Amuletten vor Menschen mit bösem Blick – den „jettatore“.
Typische Glücksund Unglücksbringer
Der Schornsteinfeger, das vierblättrige Kleeblatt, die schwarze Katze – wohl jeder kennt diese Symbole, die dem Menschen Glück bringen
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