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Немецкий язык. Учебное пособие по практике устной речи

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THEMA: BILDUNGSWESEN IN DEUTSCHLAND

in den Kopf gelangen. Mündliche Noten gibt es dort zwar keine, aber man kann sich trotzdem kaum vorstellen, dass sich dies nicht auf die Endjahresnote auswirkt.

Die Austauschschülerin Laura Cordes aus Kiel berichtete:

„Einen sehr positiven Eindruck bekamen wir vom Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern. Es war immer freundlich, sogar freundschaftlich. Bei uns gibt es im Unterricht viel öfter eine angespannte Atmosphäre.

Die amerikanischen Freunde haben auch nicht unter der Bürde zu vieler Hausaufgaben zu leiden. Wenn nachmittags und abends keine Zeit dafür ist, dann macht man sie eben morgens in der Schule. Dafür gibt es jeden Morgen extra eine Schulstunde von 8 bis 9 Uhr. Wenn es jedoch unbedingt sein muss, setzen sich die Schüler abends gemütlich auf das Sofa vor dem Fernseher, in dem gerade Football, Friends‘ oder eine andere Lieblingssoap ausgestrahlt wird und erledigen die Aufgaben nebenher.“

Einige Tage lang durften die Kieler Schüler in das für sie unbekannte Schulfach „Parenting“ hineinschnuppern. In dieser Stunde werden die Jugendlichen auf ihre Rolle als Eltern vorbereitet. Sie lernen dort zum Beispiel das Wickeln am Modell einer Puppe, Bügeln und Verhaltensregeln gegenüber ihren Kindern.

Daniel Missal, einer der Käthe-Kollwitz-Schüler erlebte einmal Folgendes: „Die Lehrerin stellte einem Schüler ihren Computer zur Verfügung, woraufhin dieser sofort begann, im Internet zu surfen. Die Lehrerin Mrs. Mead ging dann sogar mit der zweiten Schülerin hinaus, um Flyer für das am Abend bevorstehende Volleyballturnier zu kopieren. Diese freie Gestaltung des Unterrichts hat uns doch sehr verwundert.“

Die Besonderheiten der Pretty Prairie Highschool lassen sich sicherlich nicht auf alle Schulen Amerikas übertragen, denn in diesem großen Land gibt es viele unterschiedliche Schulen mit vielen unterschiedlichen Regeln.

Malena Kittmann und Marieke Thomsen sagten:

„Wir erlebten während unseres Aufenthalts einiges Ungewohntes, aber hatten somit auch eine tolle Zeit mit neuen Freunden in einer ungewöhnlichen Schule.“

(www.kn/online.de/htm/dauer/lok/zisch/zisch2003/html/ein_blick_in)

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А. В. АВЕРИНА, И. А. ШИПОВА. НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК

Aufgaben

1.Welchen Eindruck macht auf Sie die Ordnung in der amerikanischen Schule in Pretty Prairie?

2.Vergleichen Sie diese Umstände mit der Situation in russischen Schulen.

3.Gruppenarbeit: Talkshow. Verteilen Sie die Rollen und präsentieren Sie die Situation: „Russische Schüler in einer amerikanischen Schule“. Verteilen Sie die Rollen so, dass nicht nur die Situation beschrieben wird, sondern auch die Meinung darüber der amerikanischen und der russischen Schüler zum Ausdruck kommt. Geben Sie auch den Kommentar eines russischen und eines amerikanischen Pädagogen.

4.Diskutieren Sie über die Fragen: Welche Rolle spielt die Disziplin im Unterricht?

5.Lesen Sie den folgenden Artikel und erzählen Sie ihn deutsch nach. Äußern Sie Ihre Meinung zu den dargelegten Informationen.

Text 10. Школьники получат 12 лет

Коллегия Министерства образования одобрила идею перехо- да российских школ на 12-летнее обучение. И хотя окончатель- ное решение может быть принято правительством не скоро, уже сейчас ясно, что оно будет положительным. Дети будут учиться 12 лет. А поступать в школу придется с шести лет.

Овозможности введения 12-летнего среднего образования

вРоссии говорят уже несколько лет. Сторонники этой идеи считают, что, увеличив срок обучения, удастся уменьшить учебную нагрузку, которая за последние годы выросла в полто- ра раза. Например, если раньше ученики четвертых восьмых классов занимались около 24 часов в неделю, то теперь при- мерно 31 час.

И это, естественно, нелучшим образом сказывается на их здо- ровье. Поданным НИИ гигиены и профилактики заболеванийде- тей, подростков и молодежи, в среднем лишь 10% выпускников школ абсолютно здоровы. Примерно 45–50% школьников стра-

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THEMA: BILDUNGSWESEN IN DEUTSCHLAND

дают хроническими заболеваниями, а 15% имеют нервно-пси- хические отклонения, вызванные как раз увеличением учебных нагрузок.

Переход на 12-летнее среднее образование мог бы решить идругуюпроблему. Какизвестно, вбольшинствестран(Испания, Франция и проч.) в школах учатся 12, а в таких, как Италия, Швеция и Германия, – 13 лет. Менее чем в четверти всех стран (среди них и Россия) школьное образование рассчитано на 10– 11 лет. По этой причине многие западные вузы не признают российских документов о среднем образовании. Правда, Россия собирается присоединиться к конвенции ЮНЕСКО о взаим- ном признании дипломов. Но и в этом случае проблемы оста- нутся выпускникам 11-леток из-за разницы в сроках обуче- ния все равно придется письменно доказывать, что содержание пройденных ими учебных программ не отличается отзападных. Когда Россия перейдет на 12-летнюю систему образования, до- казывать ничего не придется, и наши школьники смогут посту- пать в зарубежный вуз на общих основаниях. Зато с переходом на 12-летнее школьное образование возникнет другая пробле- ма. В последнем классе примерно треть мальчиков достигнет призывного возраста. Минобразования пока только готовит- ся к официальным переговорам с Минобороны об увеличении призывного возраста до 19 лет. По словам одного из чиновни- ков Минобразования, в неофициальных беседах «оборонщи- ки» высказывают опасение, что к моменту призыва половина будущих защитников Родины переженятся и обзаведутся деть- ми. Впрочем, Минобразования не теряет надежды договорить- ся с Минобороны до введения 12-летнего образования. К этому времени все начальные школы, в которых обучение длилосьтри года, перейдут на четырехлетнюю программу. Для получения аттестата зрелости детям придется учиться в общей сложности не 11, а 12 лет. А обязательное среднее образование, дающее право на поступление в техникумы или ПТУ, они получат уже не за 9 лет, как сейчас, а за 10.

Коммерсантъ-daily»)

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А. В. АВЕРИНА, И. А. ШИПОВА. НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК

Aufgaben

1.Vergleichen Sie die Angaben des Artikels mit der gegenwärtigen Situation in der russischen Schule.

2.Welche Vorund Nachteile hat die 12-jährige Schule in Russland?

Wortschatzerweiterung zum Thema Lehrer

Hospitation, die посещение занятий учителя (с целью обмена опытом, контроля);

gegenseitige Hospitation взаимопосещение уроков;

die Hospitationsauswertung анализ посещенного урока; hospitieren посещать урок;

kognitive Einstellung zu etw. (Dat.) познавательная направ-

ленность (установка на что-л.); Maß, das критерий;

eine Unterrichtsstunde nachbesinnen анализировать резуль-

таты урока;

Plan, der план;

einen Plan aufstellen, erstellen составлять план; einen Plan gutheißen одобрять план;

die Pläne aufeinander abstimmen согласовывать планы;

die Qualifikation des Lehrers überprüfen переаттестовывать учителя;

die Schule umgestalten реформировать школу.

Aufgaben

1.Formulieren Sie Vorschläge: Wie kann man den Lehrer fördern, um den Bildungsprozess zu vervollkommnen? Benutzen Sie dabei die Wörter und Wendungen aus den vorstehenden Wortschatzerläuterungen.

2.Können Sie die Rolle des Lehrers während Ihrer Schulzeit mit konkreten Beispielen illustrieren? Gebrauchen Sie folgendes Sprachmaterial:

Ich erinnere mich an ...

Einen großen Eindruck hat auf mich ... gemacht.

Sein (ihr) Äußeres ... Sein (ihr) Verhalten ...

Jedes Mal war ich auf ... gespannt.

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THEMA: BILDUNGSWESEN IN DEUTSCHLAND

3.Besprechen Sie mit Ihren Studienkollegen die Rolle des Lehrers im Ausbildungsprozess. Gehen Sie dabei auf die Fragen ein:

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten muss ein Lehrer haben?

Wie müssen die Aufgaben des Lehrers sein, um die Schüler zum weiteren Lernen zu motivieren?

Hat der Lehrer Schuld, dass die Schüler ihr Interesse zum Lernen in der mittleren Stufe verlieren?

Welche Rolle spielen die vom Lehrer erteilten Zensuren im Lernprozess?

Was verstehen Sie unter gutem Unterricht eines talentierten Lehrers?

4.Übersetzen Sie ins Deutsche:

1) Что особенно сложно усваивают школьники? 2) Им сложно вдумываться в пройденный учебный материал, не хватает тре- нировки памяти, хотя познавательная способность у детей высо- кая. 3) Если ученик делает много орфографических ошибок, надо работать над тем, чтобы он от них избавился. 4) Хороший учи- тель помогает воспринимать материал и закреплять его в памяти на уровне произвольного запоминания. 5) Индивидуальный под- ход к ребенку способствуетразвитию его мышления, поэтому сле- дует предъявлять к школьникам высокие требования.

TEIL II. BERUFSAUSBILDUNG

Lesen Sie den Auszug aus „Tatsachen über Deutschland“ und informieren Sie sich über die Berufsausbildung in Deutschland. Benutzen Sie dabei die Wortschatzerläuterungen. Erledigen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.

Text 1. Berufsausbildung

Duales System

Die weitaus meisten Jugendlichen in Deutschland – rund 70 Prozent eines Altersjahrgangs – erlernen nach Beendigung der Schule einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf im so genannten dualen

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System, in dem die fachtheoretischen Ausbildungsinhalte in Berufsschulen vermittelt werden und die praktische Berufsausbildung durch unmittelbares Lernen am Arbeitsplatz oder in speziellen Ausbildungswerkstätten stattfindet. Diese Kombination von Theorie und Praxis garantiert die international anerkannte hohe Qualifikation der deutschen Handwerker und Facharbeiter.

Die Ausbildungsberufe im dualen System werden in enger Zusammenarbeit von Bund, Ländern und den Sozialpartnern festgelegt. Die Inhalte der Ausbildung orientieren sich an den Anforderungen des Arbeitsmarkts und sichern durch eine umfassende fachtheoretische Qualifizierung die berufliche Mobilität der Jugendlichen.

Je nach Beruf dauert die Ausbildung zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Der Ausbildungsbetrieb zahlt den Auszubildenden eine Vergütung. Finanziert wird das duale System von den Betrieben (Ausbildungsvergütung) und vom Staat (Kosten für die Berufsschule). Das duale System unterscheidet sich von der rein schulischen Ausbildung, wie sie in vielen Staaten für die berufliche Ausbildung üblich ist, durch zwei charakteristische Merkmale: Gelernt wird an drei bis vier Wochentagen im Betrieb und an ein bis zwei Tagen in der Berufsschule. Für die Ausbildung im Betrieb ist der Bund zuständig, für den schulischen Bereich das jeweilige Bundesland.

Die für Berufsausbildung im Betrieb geltenden Bedingungen und die dafür eingesetzten Maschinen und Einrichtungen entsprechen dem Stand der Technik. Die Ausbildung erfolgt in größeren Unternehmen in eigenen Lehrwerkstätten und am Arbeitsplatz. Die Auszubildenden in kleineren Betrieben werden direkt am Arbeitsplatz ausgebildet. Sind die Betriebe zu sehr spezialisiert, um alle notwendigen Kenntnisse vermitteln zu können, werden sie von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten unterstützt. Außerdem können Ausbildungsabschnitte von anderen Betrieben übernommen werden.

Aufgabe des Berufsschulunterrichts ist es, die betriebliche Ausbildung fachtheoretisch zu fördern und zu ergänzen (Fachunterricht) und die Allgemeinbildung der Jugendlichen zu erweitern. Der Schwerpunkt der schulischen Ausbildung liegt mit rund zwei Dritteln beim Fachunterricht, etwa ein Drittel nimmt der allgemein bildende Unterricht ein. Im Jahr 2002 besuchten 1,8 Millionen Jugendliche diese

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Schulart. Die berufsbildende Schule wird auch von jenen Jugendlichen unter 18 Jahren besucht, die ohne Ausbildungsvertrag sind und noch der Teilzeitschulpflicht unterliegen.

Das duale System wird ständig weiterentwickelt, durch neue Ausbildungsberufe in neuen Beschäftigungsfeldern und die Modernisierung der Ausbildungsordnungen für bereits bestehende Berufe. In den letzten Jahren sind besonders im ITund Medienbereich zahlreiche neue Ausbildungsberufe entstanden.

Unter den Ausbildungsberufen sind bei den männlichen Jugendlichen folgende Berufe besonders begehrt: Kraftfahrzeugmechaniker (jeder 13. Auszubildende ergreift ihn), Maler und Lackierer, Elektroinstallateur, Tischler und Kaufmann im Einzelhandel. Die Mädchen und jungen Frauen finden folgende Berufe besonders attraktiv: Bürokauffrau (jede 12. Auszubildende ergreift ihn), Kauffrau im Einzelhandel, Friseurin, Arzthelferin und Zahnarzthelferin.

Schulische Berufsausbildung

Neben dem dualen System von Ausbildung im Betrieb und Besuch in der Berufsschule bieten sich Jugendlichen nach Verlassen der allgemein bildenden Schule noch weitere Möglichkeiten, sich beruflich zu qualifizieren. Sie können zum Beispiel eine Berufsfachschule besuchen, die in der Regel als Vollzeitschule betrieben wird. Sie dient mit ihrem bis zu dreijährigen Unterricht der Berufsvorbereitung oder auch der Berufsausbildung. Für die Ausbildung in nichtakademischen Berufen wie etwa im Gesundheitsbereich (zum Beispiel zur Krankenschwester oder zum Krankenpfleger) bieten sich besondere Schulen an.

Berufliche Weiterbildung

Lernen ist heute nicht mehr mit der Berufsausbildung abgeschlossen. Unterschiedliche Träger bieten Weiterbildung an. Mehr als die Hälfte aller Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung werden von den Betrieben getragen und finanziert. Ergänzt und unterstützt wird die betriebliche Weiterbildung durch ein reichhaltiges Angebot überund außerbetrieblicher Einrichtungen. Die Industrie- und Handelskammern sowie die Verbände und Bildungswerke der Wirtschaft bieten Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung an und nehmen Prüfungen für anerkannte Abschlüsse ab. Eine weitergehende fachliche Qualifikation nach einer bereits erworbenen

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Berufsausbildung ermöglicht auch der Besuch von Fachschulen und -akademien.

Im Januar 2002 trat das neue Aufstiegsförderungsgesetz, das so genannte Meister-BAföG, in Kraft. Für Fachkräfte, die sich fortbilden wollen, gelten die gleichen Fördersätze wie für Studierende, die über das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gefördert werden. Dafür stellen Bund und Länder jährlich zusätzlich finanzielle Mittel zur Verfügung. Zahlreiche Erwachsene nehmen an Fortbildungsund Umschulungsmaßnahmen teil.

(gekürzt, aus „Tatsachen über Deutschland“)

Wortschatzerläuterungen

Auszubildende, der/die подлежащие обучению (allgemein angebrachte Abkürzung – Azubi, der/die);

Berufsschule, die профессионально-техническое училище; Lehrstelle, die место в учебном заведении профессионального

образования;

Lehre, die процесс обучения профессии, учеба в профессио- нально-техническом училище;

Lehrling, der учащийсяпрофессионально-техническогоучили- ща или учебной мастерской на производстве;

Ausbildungswerkstatt, die учебная мастерская;

die überbetrieblichen Berufsbildungsstätten учебные межпроиз-

водственные центры;

die berufliche Mobilität профессиональная мобильность; Medienbereich, der средства массовой информации (СМИ); dem Stand der Technik entsprechen отвечать современным тех-

ническим требованиям;

Vergütung, die оплата;

Elektroinstallateur/-in, der/die электромонтер; Facharbeiter/-in, der/die специалист; Handwerker/-in, der/die ремесленник;

Kaufmann/-leute, der; Kauffrau/-en, die специалист по ком-

мерческой деятельности;

Kaufmann im Einzelhandel – продавец розничной торговли;

Bürokauffrau, die служащая в офисе;

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THEMA: BILDUNGSWESEN IN DEUTSCHLAND

Kraftfahrzeugmechaniker/-in, der/die автомеханик; Lackierer/-in, der/die лакировщик;

Tischler/-in, der/die столяр.

Beachten Sie:

Alle Bezeichnungen für die meisten Männerberufe im deutschsprachigen Raum sollen auch ihre weiblichen Entsprechungen haben, denn die modernen Frauen können gleiche Berufe genau so gut ausüben wie die Männer.

Aufgaben

1.Beantworten Sie die Fragen:

Warum nennt man die deutsche Berufsausbildung „das duale System“?

Wie lange dauert die Berufsausbildung?

Von wem wird das duale System finanziert?

Worin besteht die Aufgabe des Berufsunterrichts?

Welche Berufe sind besonders begehrt?

2.Charakterisieren Sie die Berufsausbildung in Deutschland.

3.Was halten Sie davon, dass manche Eltern die Berufswahl ihrer erwachsenen Kinder stark beeinflussen? Begründen Sie Ihre Meinung.

4.Übersetzen Sie ins Deutsche:

Подавляющее большинство молодых людей в Германии в рам- ках так называемой дуальной системы обучаются после оконча- ния школы одной из профессий, признанных государством.

Сочетание теории и практики обеспечивает высокую квалифи- кацию немецких специалистов, получившую признание во всем мире.

Учебные профессии в рамках дуальной системы утверждаются в тесном сотрудничестве между федерацией, землями и социаль- ными партнерами.

Сама профессиональная подготовка ориентируется на требо- вания рынка труда и формирует у молодежи профессиональную мобильность.

Дуальная система финансируется предприятиями и государ- ством. 3–4 дня в неделю обучение проходит на предприятии и 1–2 дняв профессиональной школе.

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А. В. АВЕРИНА, И. А. ШИПОВА. НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК

Среди юношей наиболее популярны следующие профессии: автомеханик, маляр, лакировщик, электромонтер, столяр, про- давец.

Девушки предпочитают такие профессии, как конторская слу- жащая, продавщица, парикмахерша или медсестра.

5.Erzählen Sie ausführlich über die Berufsausbildung in Deutschland. Vergleichen Sie das deutsche Berufsausbildungssystem mit dem russischen. Diskutieren Sie zum Thema: Welche Berufe sind zurzeit besonders populär?

6.Lesen Sie den Zeitungsartikel. Erzählen Sie dann über den Stand der modernen Berufsausbildung in Deutschland und erledigen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.

Text 2. Lehre nach der Schule

nach Thies Schnack

Rund ein Drittel aller Abiturienten jedes Jahrgangs beginnt nach Angaben des Statistischen Bundesamts nach der Schule mit einer Berufsausbildung.

Die am häufigsten gewählten Berufe sind der Bankkaufmann und der Industriekaufmann.

Aus der Berliner Industrieund Handelskammer (IHK) wird berichtet, dass die Anforderungen an die Auszubildenden von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigen. Neben der Abiturnote spielen für die erfolgreiche Bewerbung allerdings zunehmend auch die „weichen“ Fähigkeiten eine immens wichtige Rolle. Denn bei Abiturienten wird auf Grund ihres höheren Alters im Vergleich zu Realschülern neben Wissen auch eine größere Reife im sozialen Umgang erwartet.

Besonders beliebt bei Abiturienten sind Lehrstellen in der Medizintechnik, beispielsweise in der Orthopädietechnik und Zahntechnik sowie eine Optikerausbildung.

Einen Exotenstatus haben Abiturienten in handwerklichen Ausbildungsberufen. Nur etwa sechs Prozent eines Abi-Jahres entscheiden sich, nach der Schule in diese Richtung zu gehen.

Nach Angaben der Handwerkskammer kann es sich doch lohnen, bei bestimmten Studienwünschen vorher eine umfassende handwerk-

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